[0001] Die Erfindung betrifft ein motorgetriebenes Handsauggerät gemäß Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein Handsauggerät des Anspruchs 1 ist durch die DE-OS 39 26 777 bekannt. Ein Saugmundstück
ist dort integraler Bestandteil des einem Plätteisen vergleichbaren Bodens des als
Weichgehäuse gestalteten Handsauggeräts. Die entsprechende Ausspitzung im Verein mit
der weichelastischen Gestalt (etwa einem Schwamm vergleichbar) erlaubt es, die Reinigung
auch in den Ecken, beispielsweise der Kassetten von Täfelungen wirksam vorzunehmen.
Der Filter befindet sich im Gehäuse des Handsauggeräts, und zwar in Nähe des Motors;
die Saugluft wird über das Ende des dort freifliegenden Griffs des Handsauggeräts
abgeführt.
[0003] Bei den markterhältlichen, meist größeren motorgetriebenen Haushalts-Staubsaugern
ist das Saugmundstück dem Saugrohr, Saugschlauch oder Gehäuse als sogenannte Steckdüse
auswechselbar zugeordnet. Auch hier befindet sich der Filter im Gehäuse.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Handsauggerät in herstellungs-
und gebrauchsvorteilhafter Weise so auszubilden, daß eine noch bessere Berücksichtigung
der in der Praxis auftretenden Anwendungsfälle ermöglicht ist.
[0005] Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
[0006] Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes.
[0007] Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Handsauggerät erhöhten Gebrauchswert
erzielt: Dieser liegt vornehmlich in der eröffneten Variabilität und angepaßten Wirksamkeit
begründet. Für die jeweiligen speziellen Anwendungsfälle bieten sich beste Voraussetzungen.
Das Ganze läßt sich als sogenanntes Gerätepaket realisieren bestehend aus der Grundkomponente
Motor-Gebläseeinheit und den speziellen Komponenten für das Saugen, Wischen und Auftragen.
Wie bei den großen Hausgeräten läßt sich die Saugquerschnittsform dem jeweiligen Fall
anpassen, was hier aber nicht einfach unter Aufstecken einer anderen, einen breiteren
oder schmaleren Mündungsquerschnitt aufweisenden Saugdüse vonstatten geht, sondern
es wird ein jeweiliger spezieller Saugvorsatz oder dergleichen verwendet, der schon
größenangepaßt, also saugquerschnittsentsprechend die optimale Filterfläche bietet,
indem jeder Saugvorsatz seinen eigenen optimal wirkenden Filter hat. Das Handsauggerät
selbst braucht auch nicht mehr praktisch demontiert zu werden, um an den Filter heranzukönnen.
Vielmehr ist dieses Problem bei einem Saugvorsatz, dem sogenannten Staub- und Krümelvorsatz,
gelöst durch eine herausnehmbar angeordnete Halterung für einen Staubbeutel als Filter.
Diesbezüglich erweist es sich zudem als vorteilhaft, daß die Halterung einen Stutzen
aufweist, über welchen der Staubbeutel stülpbar ist und daß an dem Stutzen Klemmkörper
anscharniert sind zur Klemmhalterung des Staubbeutels an dem Stutzen. Die generelle
Herausnehmbarkeit der Halterung schützt den in sich kollabierbar weichen Staubbeutel
vor dem sonst ohne Sichtverbindung stattfindenden Tasten oder Fingern und dem greifbedingten
Zusammenpressen, was bei Füllung zu einer Art Aspiration führen würde. Vielmehr bringen
die zugleich die Klemmhalterung darstellenden, den Beutel übergreifenden Mittel bei
entsprechender Gestaltung sogar eine Art Schutzkapsel.
[0008] Den Dichtungsbelangen ist bestens Rechnung getragen, wenn der Hals des Staubbeutels
in eine ihn fassenden V-Ringdichtung am Stutzen einsteckbar ist. Die Klemmkörper schließen
die V-Schenkel dieser Radialdichtung. Dabei erweist sich auch die weitere Maßnahme
als vorteilhaft, daß die Klemmkörper mit entsprechenden Wandungsfortsätzen den Stutzen
in ihrer Länge übertreffen. Sie wirken korsettartig. Um alternativ jedoch die Möglichkeit
zu eröffnen, den Staubbeutel zwecks Herausnahme bzw. Abziehens vom Stutzen mindestens
mit einem zipfelartigen Überstand zu belassen, erweist es sich als günstig, daß die
Klemmkörper den Staubbeutel, insbesondere hinsichtlich einer über den Stutzen hinausgehenden
Länge, teilweise umschließen. Es bleiben Greifabschnitte frei. Die Zuordnung des in
aller Regel auf den Querschnitt des Stutzens abgestimmten Öffnungsendes des Staubbeutels
wird wesentlich dadurch noch begünstigt, daß der Stutzen eine Öffnungsebene aufweist,
die mit einer Achse des Stutzens einen spitzen bzw. stumpfen Winkel einschließt. D.h.,
die Öffnungsebene des Stutzens ist schräg geschnitten. Dies läßt einen Teil des Stutzenendes
in eine zuspitzende, exponierte Vorstandslage treten. Es liegt also kein ebenengleicher
Rand einem ebenengleichen Öffnungsrand des Beutels gegenüber. Vielmehr ergibt sich
ein wesentlich erleichtertes Aufschieben des Staubbeutels. Begünstigt ist diese Ausgestaltung
dadurch, daß die Achse den stumpfen bzw. spitzen Winkel im wesentlichen in um 90°
zueinander versetzten Richtungen einschließt. Mit anderen Worten: Es liegt ein windschiefer
Verlauf der Öffnungsebene des Stutzens vor. Weiter bringt die Erfindung in Vorschlag,
daß am äußeren Öffnungsrand, anschließend zum Inneren eines aufgestülpten Beutels
sich erstreckend ein flügelartiges Weitungselement vorgesehen ist. Dies vermeidet
Beutelkollaps und läßt folglich die ganze Wirkfläche des Staubbeutels zur Verfügung.
Das hat aber auch schon den Vorteil einer Vorweitung des von Hause aus auf einen minimalen
Querschnitt gefalteten Staubbeutels. Das flügelartige Weitungselement leitet nämlich
stufenlos auf die Mantelwand des Stutzens über. Optimiert ist diese Wirkung noch dadurch,
daß zwei, im wesentlichen symmetrisch zueinander angeordnete Weitungselemente vorgesehen
sind. Diese befinden sich zweckmäßig in räumlicher Gegenüberlage. Es können auch drei,
in gleicher Winkelverteilung angeordnete flügelartige Weitungselemente der Mantelwand
des Stutzens angeformt sein. Um zu vermeiden, daß bei Lageveränderung des Handsauggerätes
Schmutz und Staubteilchen in den Bereich des Saugmundes zurückfallen bzw. dort sogar
austreten können, wird weiter so vorgegangen, daß der Öffnungsrand des Stutzens mit
einer als Rückschlagventil dienenden, einseitig befestigten, flexiblen Scheibe, insbesondere
Gummischeibe abgedeckt ist. Diese weicht bei Saugströmung entsprechend leicht aus,
legt sich aber spontan wieder in ihre Schließstellung zurück. Um weiter ohne Vorsehung
besonderer Masken oder Steuermittel eine gleichsam sich selbsteinstellende Saugwirkung
bei kleinflächigem Saugen und großflächigem Saugen zu erhalten, ist die weitere Ausgestaltung
dahingehend getroffen, daß der borstenumrandete Saugvorsatz langgestreckt ausgebildet
ist mit einem Breiten/Längen-Verhältnis von etwa 1 : 3, und daß durch eine im hinteren
Bereich ausgebildete, etwa parallel zu einer Saugebene verlaufende Abtrennung im Spitzenbereich
des Saugvorsatzes ein Strömungsquerschnitt sich unmittelbar in die Saugleitung fortsetzt,
wodurch die Strömung in dem hinteren Bereich zunächst in den Spitzenbereich umgelenkt
wird, um sodann in die Saugleitung einzumünden. Werden also körperliche Zonen, wie
beispielsweise Skulpturen abgesaugt, liegt ein hoher, praktisch spotartig wirkender
Saugmundbereich vor; die im hinteren Bereich liegende, borstenumrandete Zone bringt
mangels größerer abdeckender Fläche durch eine Objekt dort eine gemilderte Einzugsströmung
auf. Erst wenn Flächenkontakt mit der ganzen Nutzfläche des Bodens des Handsauggerätes
besteht, trägt der hintere Bereich praktisch gleichwirkend auf. Der Spitzenbereich
fungiert dann vornehmlich als die Gesamtströmung bündelnde Umlenkzone des Saugstroms.
Ein gattungsgemäßes Gerät bietet darüber hinaus auch den Vorteil einer weiterführenden
Benutzung dadurch, daß der Saugvorsatz als sogenannter Fenstervorsatz ausgebildet
ist, in einer Kombination von Wischen und Absaugen. Dazu wird vorgeschlagen, daß dieser
Saugvorsatz eine etwa dreieckförmige Saug-Wischfläche aufweist. Die Dreieckform ist
besonders eckzugänglich. Dabei ist es wieder von Vorteil, daß der Saugvorsatz eine
gleichseitige dreieckförmige Saugfläche hat und ein etwa flächengleiches Filterteil
als Vorfilter in Form eines offenporigen Schaumstoffes aufweist, welches von einem
Vlies umhüllt ist. Das eröffnet seine Verwendung zum Fensterputzen bei Anwendung staub-
bzw. schmutzbindender Lösungen, indem die, wie bekannt, porenschließende Wirkung der
Bindestoffe berücksichtigt ist und 80% - 90% des Staubes schon im Vorfeld, also im
Schaumskelett abgefangen werden. Es schlägt nur ein ganz geringer Anteil an trockenem
Feinstaub durch. Um vor allem ein schlierenfreies Abwischen zu ermöglichen, ist das
den besagten Vorfilter bildende Schaumstoffteil von einem Vlies umhüllt. Vlies und
Schaumstoff bilden eine Einheit. Dieses in seiner Weichheit einem Velours vergleichbare
Vlies läßt aufgrund der Polydirektionalität seiner Fasern genügend Durchtrittsbereiche
frei für den abgehobenen Bindestoff bzw. die Schmutzteilchen. Ein solches Filterteil
wird nach mehrmaligem Gebrauch lediglich gewaschen. Zur Erhöhung der Filterwirkung
bzw. zum Abfangen des Feinstaubes wird weiter so vorgegangen, daß dem Schaumstoffteil
in Strömungsrichtung der Saugluft ein Filtertuch als Sicherheits- bzw. Hauptfilter
nachgeordnet ist. Das bringt ein System sogar eigenständiger Bedeutung, nämlich "Filter
in Filter". Der Hauptfilter wird nach Sättigung durch ein neues Filtertuch ersetzt,
wozu Vorfilter und Hauptfilter auswechselbar in dem Saugvorsatz angeordnet sind. Dadurch
lassen sich stets gute Saugbedingungen erhalten. Ein leichter Zugang zur Durchführung
des Filter-Austauschs ergibt sich mit einfachen Mitteln dadurch, daß der Saugvorsatz
beider Komponenten mit dem Motorteil steck-rastverbunden ist durch zwei umfangsmäßig
versetzt an dem Saugvorsatz liegende bzw. angreifende Rastelemente. Dadurch kann der
Saugvorsatz "im Handumdrehen" vom das Antriebsaggregat enthaltenden Teil des Handsauggerätes
gelöst und anschließend ebenso wieder verbunden werden. Vorteilhaft ist, wenn ein
erstes Rastelement, welches zugleich eine Betätigungshandhabe bildet, an dem Motorteil
ausgebildet ist. Konkret ist dabei so vorgegangen, daß das erste Rastelement mit einem
Wirkteil ausgebildet ist, das bei einer Ausrastbetätigung des ersten Rastelements
das zweite, im Saugvorsatz sitzende Rastelement in eine Abziehbereitschaftsstellung
versetzt. Es bedarf danach nur des willensbetonten Abzugs des Saugvorsatzes vom Motorteil.
Vorteilhafterweise ist das Einwirkteil ein Einwirkring, der bei Betätigung das zweite
Rastelement entgegen einer Federwirkung ausrückt und so die Steckfuge freigibt. Die
Ringform hat sich unter Berücksichtigung des rotationssymmetrischen Aufbaues entsprechender
Geräte als günstig erwiesen, indem der Ringkörper den mit den Eingerichtteilen zentral
besetzten Raum freilassend umgreift.
[0009] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zeichnerisch veranschaulichter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Handsauggerät mit auswechselbarem, lanzettförmigen Saugvorsatz, in perspektivischer
Darstellung, als Staub- und Krümelvorsatz,
- Fig. 2
- dieses Handsauggerät bei abgekuppeltem Saugvorsatz,
- Fig. 3
- ein Handsauggerät mit sektoralem Saugvorsatz als Fenstervorsatz, verkörpernd ein kombiniertes
Saug-und Poliersystem,
- Fig. 4
- dieses Handsauggerät bei abgekuppeltem Saugvorsatz,
- Fig. 5
- dieses Handsauggerät in Explosionsdarstellung sowie partiell aufgebrochen,
- Fig. 6
- das Handsauggerät gemäß Figur 2 bei aus dem Saugvorsatz herausgenommener Halterung
mit Filter in Form eines Staubbeutels,
- Fig. 7
- das Handsauggerät in Seitenansicht, eingestellt auf großflächiges Saugen, bei vollständig
abgesenkten Bürstenstreifen,
- Fig. 8
- dasselbe bei partiell abgesenkten Bürstenstreifenabschnitten,
- Fig. 9
- das Handsauggerät bestückt mit einem Saugvorsatz für das Absaugen von Scheiben,
- Fig.10
- den Staubbeutel gemäß Fig. 6 in perspektivischer Darstellung, und zwar als Einzelbeutel,
- Fig. 11
- diesen Filter als Endlossatz, zickzackgefaltet und in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf den Endlossatz der Staubbeutel,
- Fig. 13
- den Schnitt gemäß Linie XIII-XIII in Figur 12, und zwar in weitestgehend schematischer
Darstellung,
- Fig. 14
- den Schnitt gemäß Linie XIV-XIV in Figur 6, also die Halterung wiedergebend mit auf
deren Stutzen aufgestecktem Staubbeutel,
- Fig. 15
- die Halterung in Draufsicht, und zwar bei abgeklappten Klemmkörpern, und dadurch der
Sicht freigegebener V-Ringdichtung,
- Fig. 16
- eine Ansicht dieser Halterung vom freien Stutzenende her gesehen,
- Fig. 17
- die Unteransicht hierzu,
- Fig. 18
- die Halterung in Seitenansicht bei weggelassenen Klemmkörpern,
- Fig. 19
- den in Aufsteckausrichtung gebrachten Filterbeutel,
- Fig. 20
- die Draufsicht auf Figur 18, jedoch mit Klemmkörpern, ausgeklappt,
- Fig. 21
- die Draufsicht auf Figur 19,
- Fig. 22
- den Vertikalschnitt durch den Saugvorsatz als Fenstervorsatz gemäß Figur 3,
- Fig. 23
- denselben Saugvorsatz in Explosionsdarstellung, partiell geschnitten,
- Fig. 24
- ein Filterteil in Form eines offenporigen Schaumstoffteils als Vorfilter, partiell
aufgebrochen, mit es umgebendem Vlies als Reinigungsvlies,
- Fig. 25
- einen Querschnitt durch den mit diesem Filterteil bestückten Saugvorsatz für das Fensterreinigen,
- Fig. 26
- ein dem Schaumstoffteil zusätzlich zuordbares Filtertuch als Haupt- bzw. Sicherheitsfilter,
- Fig. 27
- eine Transportschale für das erwähnte Zubehör gemäß Figur 24 und 26,
- Fig. 28
- ein Figur 25 erklärendes Zuordnungsschema in Perspektive,
- Fig. 29
- in Explosionsdarstellung die Gehäuseteile des Motorteils,
- Fig. 30
- in Explosionsdarstellung die Motorenteile des Motorteils, und zwar die feststehenden,
- Fig. 31
- die rotierenden Motorenteile des Motorteils, ebenfalls in perspektivischer Explosionsdarstellung,
- Fig. 32
- in Perspektive ein zur Aufbringung eines Lösungsmittels (Bindestoff) dienendes auftragsgerät
mit Reinigungsbelag zum Reinigen von Fenstern oder dergleichen und
- Fig. 33
- einen Schnitt im Bereich der Koppelstelle von Motorteil und Saugvorsatz.
[0010] Herzstück des Handsauggeräts ist ein Motorteil 1. Dessen zugleich eine quergerippte
Greifhandhabe bildendes Gehäuse 2 enthält einen Elektromotor 3 mit Gebläserad 4. Die
Motor-Gebläseeinheit ist Teil eines aus vier Komponenten bestehenden Gerätepakets
und bildet die erste Komponente.
[0011] Das motorgetriebene Handsauggerät ist für den Anschluß an Netzspannung eingerichtet.
[0012] Dem stabförmig und somit greifgünstig getalteten Motorteil 1 ist ein auswechselbarer
Saugvorsatz S zugeordnet. Dazu kommt eine Steck-Rastverbindung zur Anwendung.
[0013] Der Saugvorsatz S gemäß Figur 1 ist die zweite Komponente des besagten Gerätepakets.
Er ist von schlanker, spitzer Gestalt und grundrißmäßig lanzettenförmig. Er läßt das
Einführen in spaltförmige, schmale Bereiche und Innenecken zu. Es handelt sich um
einen als Staub- und Krümelvorsatz dienenden Saugvorsatz mit integriertem Filtersystem.
Der entsprechende Filter F ist ein Staubbeutel 5.
[0014] Figur 3 gibt als dritte Komponente des Gerätepakets einen Saugansatz S wieder, der
einen mehr sektoralen Grundriß hat, bei etwa gleichseitiger Dreieckslänge. Die dem
Motorgehäuse 2 zugewandte Seite weist die konvexe Krümmung auf.
[0015] Dieser Saugvorsatz S dient zur Fenstereinigung und ist als sogenannter Fenstervorsatz
bezeichnet.
[0016] Figur 9 ist eine Variante dieses Saugansatz S, der hier quadratischen oder rechteckigen
Grundriß besitzt.
[0017] Die beiden Ausführungsbeispiele der dritten Komponente des Saugvorsatzes S enthalten
ein speziell auf das Reinigen von Glasscheiben abgestimmtes Filtersystem.
[0018] Als vierte Komponente des Gerätepaktes fungiert die in Figur 32 dargestellte Auftragseinheit
für ein Schmutzlösungsmittel.
[0019] Der dem Handsauggerät entsprechend angepaßte Filter F in Form des besagten Staubbeutels
5 ist relativ klein, zur Vergrößerung seiner Filterfläche jedoch als Faltkörper realisiert,
wie das aus Figur 13 hervorgeht. Eine Zick-Zack-Faltung verläuft an den beiden Längsrändern
des Staubbeutels 5. Es kann sich um Einzelbeutel handeln. Die Staubbeutel 5 sind vorzugsweise
jedoch als EndlosSchlauch realisiert und über Quer-Abreißperforationslinien trennbar.
Der Beutelboden 5'' ist abgeklebt, der Hals 5' nur in der Faltzone. Zwei Böden 5''
und zwei Hälse 5' sind jeweils gegeneinander gerichtet. Die Staubbeutel 5 sind mit
einem Innenvlies ausgekleidet.
[0020] Der Staubbeutel 5 sitzt an einer Halterung 6. Letztere formt praktisch einen Filtercontainer.
Reversibel aufgenommen ist die Halterung 6 in einer kanzelartigen Tülle 7 der entsprechend
hochgezogenen Decke 8 des Ansaugvorsatzes S gemäß der zweiten Komponente. Besagte
Tülle 7 liegt in der Symmetrieebene dieses Saugvorsatzes S, in Figur 3 in der Winkelhalbierenden,
nur daß diese Komponente ein besonderes Filtersystem, bezeichnet mit F',F'' aufnimmt.
Halterung 6 und kanzelartige Tülle 7 greifen drehgesichert und anschlagbegrenzt ineinander.
[0021] Die schlittenartig einsetzbare Halterung 6 ist zentral durchbrochen und formt einen
dem Motor 3 zugewandten Stutzen 9. Dessen Durchbrechung ist ovalen Querschnitts. Die
bearbeitungsflächenseitige Kehre oder Wandung des Ovals ist von geringerem Querschnitts-Radius
als die obere (vgl. Fig. 16).
[0022] Die Halterung 6 formt, in Einsteckrichtung gesehen, einen vertikal verlaufenden Flansch
10. Stutzenseitig besitzt dieser eine Nut 11. Letztere verläuft unterbrechungsfrei
in der Wandung des Stutzens 9 um. Die so geschaffene halsartige Einschnürung am Fuße
des Stutzens 9 wirkt mit einem Klemmkörper 12 zusammen. Dieser besitzt eine in die
Nut 11 eingreifende Klemmleiste 13. Wie der Zeichnung Figur 15 entnehmbar, sind zwei
solcher Klemmkörper 12 realisiert. Ihre Klemmleisten 13 dienen zum Einspannen des
Staubbeutels 5 am Stutzen 9. Sie erfassen dazu den anschlagbegrenzt gegen den Flansch
10 tretenden, gerafften Hals 5' des Staubbeutels 5 (vergleiche Figur 14). Der Klemmangriff
ist mittelbar.
[0023] Denn der Grund der Nut 11 ist mit einer V-förmig profilierten, radial wirkenden Ringdichtung
R aus Gummi oder dergleichen belegt. Der Hals 5' des Staubbeutels tritt in die V-Öffnung
der am Flansch 10 abgestützten Ringdichtung R ein. Der abstehende V-Schenkel wird
durch die Klemmleisten 13 beigedrückt, d.h. in Richtung des auf dem Grund der Nut
11 aufliegenden anderen V-Schenkels geklappt. Das erhöht zugleich die Klemmspannung
am zwischengefaßten Hals 5'.
[0024] Die Klemmkörper 12 sind aus einer im wesentlichen der Erstreckungsrichtung des Stutzens
9 folgenden Stellung (Figur 14) in eine quer abstehende Ausklappstellung (Figur 15)
schwenkbar. Hierzu greifen sie gelenkig am Flansch 10 an. Die diesbezügliche Scharnierstelle
ist mit 14 bezeichnet. Es kann sich um das klassische Scharnier mit angegossener Achse
handeln, wie dargestellt. Bevorzugt wird allerdings eine ökonomischere Fertigung in
Form eines Filmscharniers. Die in einer Vertikalebene verlaufenden Achsen bzw. Scharnierstellen
divergieren leicht zur Arbeitsfläche hin. Der Winkel beträgt ca. 15°.
[0025] Oberseitig schließen die der Innenkontur der Tülle 7 im wesentlichen angepaßten schalenartigen
Wandungsfortsätze 12' der Klemmkörper 12. Zur besseren Einsicht ins Innere der Halterung
6 sind die Klemmkörper 12 zumindest im Bereich der Oberseite der Halterung 6 außerhalb
der Klemm-Einspannzone mit einem zum freien Ende der Halterung 6 hin divergierenden
Spalt versehen (vgl. Fig. 6). Der Innenraum der durch die schalenförmigen Klemmkörper
12 umschriebenen Zone läßt für die Entfaltung des Staubbeutels 5 einen genügend großen
Ringspalt 15 zwischen Stutzen 9 und Innenfläche der Wandungsfortsätze (vgl. Figur
14). Dort ist auch ersichtlich, daß die Klemmkörper 12 sich im wesentlichen über die
Länge des aufgesteckten Staubbeutels 5 erstrecken.
[0026] Bevorzugt ist sogar ein zipfelartiger Überstand, welcher das Entnehmen sprich Abziehen
des gefüllten Staubbeutels 5 vom ihn tragenden Stutzen 9 erleichtert.
[0027] Der Stutzen 9 ist dagegen gegenüber dem Klemmkörper 12 plus Wandungsfortsätzen 12'
deutlich kürzer ausgebildet. Mit anderen Worten: Die Klemmkörper 12 setzen sich als
schützende Nestwandung in die Zone fort, die nicht mehr voll durch den stützend und
stabilisierend wirkenden Stutzen 9 beherrscht wird. Der mechanische Schutz ist dort
also wirksam erhalten.
[0028] Zum erleichterten Aufstecken des Staubbeutelhalses 5' unter Schaffung einer sogar
zusätzlich dichtenden Anlage am Stutzen 9 nimmt letzterer einen sich zum Motorteil
1 hin konischen verjüngenden Verlauf. Dieser mantelwandseitige Konus kann sich über
die gesamte axiale Länge des Stutzens 9 erstrecken (mit Ausnahme der die Ringdichtung
R aufnehmenden Nut 11 natürlich). Konkret ist jedoch eine Ausgestaltung vorgenommen,
bei der ein deutlich ansteigender Neigungswinkel zur Nut 11 hin erst praktisch auf
der halben Länge des Stutzens 9 beginnt, verdeutlicht durch eine Kehlenlinie 16.
[0029] Ebenfalls dem Ziel des erleichterten, zentrierenden Aufsteckens bzw. kontinuierlichen
Aufschiebens des Staubbeutels 5 dient die weitere Maßnahme, das freie Ende des Stutzens
9 nicht senkrecht zur Längsmittelebene oder -achse x-x zu schneiden, sondern die Öffnungsebene
17 windschief zu legen. Das bringt eine exponierte, dennoch konvex gerundete Spitzenzone
18 am Stutzen 9. Die Form ist einem schräggestellten Dampferschornstein vergleichbar,
wobei der Schornstein aber in seiner Längsmittelachse senkrecht zur Wasserfläche steht.
Hinzu kommt dann noch eine weitere Ebenenneigung quer zur normalen Fahrtrichtung des
Schiffes. Es liegt also eine Öffnungsebene 17 des Stutzens 9 vor, die zu einer Achse,
hier der Längsmittelachse des Stutzens nach obengehend einen spitzen Winkel von ca.
60° und nach unten gehend einen stumpfen Winkel von ca 120° einschließt. Hinzu kommt,
daß die Achse den stumpfen bzw. spitzen Winkel im wesentlichen in um 90° zueinander
versetzen Richtungen einschließt, also die erwähnte windschiefe Ausrichtung bringt.
Dies geht besonders deutlich aus Figur 14 hervor. Die Querneigung der Öffnungsebene
17 beträgt folglich ca. 30° (vg. Winkel Alpha in Figur 14) und die Längsneigung ebenfalls
ca. 30° (vgl. Winkel Beta in Figur 18) mit dem Ergebnis der "Ausspitzung" (konvexgerundete
Spitzenzone 18).
[0030] Nicht nur als anfängliche Spreizhilfe, sondern auch als Mittel, den Staubbeutel 5
in zugeordnetem Zustand aufgestülpt zu halten, dient die weitere Maßnahme, daß vom
äußeren Öffnungsrand 9' des Stutzens 9 ein flügelartiges Weitungselement 19 ausgeht.
Dieses weist entgegen Aufsteckrichtung des Staubbeutels 5 und ist zumindest paarig
vorgesehen. Diese Weitungselemente 19 wurzeln in den Breitflächenabschnitten des etwa
ovalen Querschnitts des Stutzens 9. Es handelt sich hörnerartige Gebilde, deren Enden
nach einem Außenbogen aber wieder gegeneinandergerichtet sind bis zu einem Maß, welches
unter dem in dieser Ebene maximalen lichten Maß des Staubbeutel-Halses 5' liegt. In
aufgestecktem Zustand tragen die deutlich konvex gewölbten Außenseiten der flügelartigen
Weitungselemente 19 den nicht vom Stutzen 9 getragenen Endabschnitt des Staubbeutels
5. Sie sind halbsteif, tolerieren also gebrauchsübliche mechanische Beanspruchungen
schadfrei. Die Berührungsfläche der Weitungselemente 19 ist recht klein. Der Bereich
zwischen den flügelförmigen Weitungselementen 19 verbleibt also als möglichst große
freie Filterfläche.
[0031] Der Stutzen 9, respektive sein Öffnungsrand 9' schließt mit einem Rückschlagventil
20 ab. Es handelt sich um eine dem Stutzen 9 umrißentsprechende Gummischeibe. Es kann
auch die entsprechenden Eigenschaften aufweisender Kunststoff verwendet werden. In
letzterem Falle könnte das Rückschlagventil 20 einen integralen Bestandteil des Stutzens
9 bzw. sogar der ganzen Halterung 6 bilden. Im Falle der Verwendung einer sich auf
die Stirnfläche des Stutzen-Öffnungsrandes 9' legenden separaten Gummischeibe wäre
die klassische einseitige Befestigung anzuwenden. Dies geschieht durch zwei in Nähe
der einen Breitseite des im wesentlichen ovalen Stutzens 9 liegende Befestigungsdorne
21. Letztere überragen freifliegend den äußeren Öffnungsrand 9' in Erstreckungsrichtung
des Stutzens 9. Sie sind pfeilspitzenartig gestaltet, so daß angepaßt enge Lochrandabschnitte
der Gummischeibe, d.h. des Rückschlagventils 20 die entsprechenden Hinterschneidungen
solcher Dorne hinterschnappen. Zwei solcher raumbeabstandeter Befestigungsdorne 21
bringen die Lagentreue des Rückschlagventils 20 und begünstigen ferner das Rückziehen
in die Schließstellung. Das Rückschlagventil 20 kann in diesem Sinne eine gewisse
Vorspannung aufweisen. Es erreicht einen Öffnungswinkel von 90° bei nur 60° Schwenkweg
zufolge der Anordnung auf der 30°quer geneigten Öffnungsebene 17 (Winkel Alpha). Durch
eine Abschrägung 9''im unteren, enger gerundeten Bereich des Stutzens 9 wird eine
besonders klappfreudige, verklemmungsfreie Funktion des Rückschlagventils 29 erzielt.
Besagte Abschrägung verläuft in einem Winkel Gamma von ca. 25° zur Horizontalen.
[0032] Bei allen Ausführungsbeispielen befindet sich im dem Motorteil 1 abgewandten Ende,
also dem Spitzenbereich des Saugvorsatzes S eine Saugöffnung 22, welche sich unmittelbar
in die motorseitig gerichtete Saugleitung 23 fortsetzt. Letztere befindet sich oberhalb
einer Saugebene 24, von der Saugleitung 23 separiert durch eine etwa parallel zur
Saugebene 24 verlaufende Abtrennung 25, welche nur im besagten Spitzenbereich unterbrochen
ist unter Schaffung der erwähnten Saugöffnung 22.
[0033] Die Saugöffnung 22 weist im motorabgewandten Spitzenbereich des Saugvorsatzes S der
Komponente gemäß Figur 1 etwa dreieckförmigen Querschnitt auf, und zwar folgend der
lanzettenförmigen Ausspitzungszone.
[0034] Beim sektoralen Saugvorsatzes S gemäß Komponente Fig. 3 geht die dreieckförmige Ausspitzungszone
noch in eine motorteilseitige, rechteckige Querschnittszone über.
[0035] Betreffend den Staub- und Krümelvorsatz (Fig. 1) sind die Strömungsquerschnitte wie
folgt: Der Strömungsquerschnitt Q (Figur 2) der Saugöffnung 22 im vorderen Bereich
des Borstenkranzes beträgt ca. 760 mm², Querschnitt und Höhe des hinteren Strömungskanals
betragen c. 420 mm², Höhe = 14 mm. Die Länge desselben liegt bei einer zweifachen
Länge der dreieckigen Saugöffnung 22. Bei etwa gleicher Breite der Saugöffnung 22
zur vom restlichen vom Borstenkranz umschriebenen Flächenbereich liegt das Längenverhältnis
bei etwa 1 : 2 bis 1 : 3. Der Strömungsquerschnitt Q' des Stutzens 9 liegt bei 760
mm² und entspricht dem der Saugöffnung 22, also Q.
[0036] Was den Fenstervorsatz (Figur 3) betrifft, so weist der Strömungsquerschnitt Q zwischen
Ansaugstutzen und Arbeitsfläche ca. 1000 mm² auf. Der Strömungsquerschnitt der dreieckigen
Arbeitsfläche des Fenstervorsatzes beträgt 15.000 mm².
[0037] Die Saugebene 24 wird in beiden Fällen begrenzt durch einen peripher umlaufenden,
etwas ausgestellten Bürstenstreifen 26 als Bostenkranz. Letzterer kann Lücken 27 als
sogenanntes Saugfenster aufweisen. Gehaltert sind die nach unten weisenden Bürstenstreifen
in einem Schuh 28.
[0038] Jeder Eckwinkel des Fenstervorsatzes ist kleiner als 90 °.
[0039] Das Saugmundstück des Staub-Krümelvorsatzes ist so konzipiert, daß die Bearbeitung
zweier unterschiedlicher Anwendungsbereiche ohne manuelle Umschaltung ermöglicht wird.
Wird das Handsauggerät gemäß Figur 1 so auf ein Objekt geführt, daß nur der Spitzenbereich
29 tangiert bzw. darüber liegt, so wird über die Saugöffnung 22 mit voller Kraft und
hochwirksam das Objekt abgesaugt. Wird dagegen eine Anwendung unter Flächenabsaugung
gewählt, bei der also der Boden des Saugvorsatzes S die Arbeitsfläche voll überdeckt,
so verteilt sich die Saugkraft auf den gesamten vom Saugvorsatz S abgedeckten Bereich,
also Übergang von der ca. 70 mm langen Saugöffnung 22 auf die etwa 200 mm lange, rückwärtige
Flächenbeborstung. Im Bereich der Saugöffnung 22 ist die Beborstung länger ausgebildet.
Der Saugstrom konzentriert sich auf die Saugöffnung 22 und wird über die Saugleitung
23 via Stutzen 9 dem Saugbeutel 5 zugeführt.
[0040] Die Anwendungsstudie der Figuren 7 und 8 veranschaulicht überdies eine Maßnahme,
nach der das Saugen von Gegenständen in besonderer Weise wirksam erreicht wird, indem
der sich auf den rückwärtigen, motorseitigen Bereich erstreckende Längenabschnitt
des Saugvorsatzes S seinen das Saugvorfeld umschreibenden Borstenwall verliert, indem
dort rückwärtige Abschnitte des Bürstenstreifens 26 durch eine nicht näher beschriebene
Mechanik angehoben werden (Figur 8), beispielsweise für das punktuelle Absaugen, wohingegen
Figur 7 auf das dem flächengrößeren Flächensaugen durch überall abgesenkte Bürstenstreifen-Stellung
eingestellt ist. Die rückwärtigen Abschnitte sind höhengleich zu den spitzenbereichseitigen
Bürstenstreifenabschnitten abgesenkt.
[0041] Die Abtrennung 25 besitzt einen Abstand zur darunterliegenden Saugebene eines Objekts,
der flächenmäßig etwa dem fünften Teil der Länge des Spitzenbereichs 29 entspricht
(ca. 14 mm).
[0042] Solange der Saugvorsatz S nicht vollflächig auf eine zu saugende Fläche aufgesetzt
ist, ist die volle Saugwirkung also praktisch nur im vorderen Bereich gegeben.
[0043] Der Einsatz des Handsauggeräts gemäß Figur 3 beim Fensterputzen beruht auf einem
besonderen Verfahren dahingehend, daß eine Flüssigkeit, die staubbindende Bestandteile
enthält, auf die Fensterfläche aufgetragen wird. Man läßt diesen Bindestoff dann auf
der Fensterfläche trocknen, wobei der Staub von den der Flüssigkeit beigegebenen Bestandteilen
gebunden wird derart, daß auf dem Fensterglas eine ausgetrocknete, kalkähnliche Substanz
verbleibt. Diese wird anschließendunter Benutzung des Fenstervorstzes (Figur 3) durch
manuellen Poliervorgang gelöst und mitabgesaugt. Die Fensterfläche ist dann schlierenfrei
sauber.
[0044] Zum Auftragen besagter Bindeflüssigkeit wird das in Figur 32 dargestellte Gerät benutzt.
Die entsprechende Auftragseinheit hat einen Schwammkörper 30. Dieser sitzt in einem
kappenartigen Gehäuse 31. Es ist lang rechteckig bzw. sektoral gestaltet bei jedoch
weggeschnittener Sektorspitze. Der Schwammkörper 30 ist zum gelegentlichen Auswaschen
dem Gehäuse entnehmbar zugeordnet, vorzugsweise unter Anwendung einer Randklemmverbindung.
[0045] Von der Decke des winkelförmigen Gehäuses 31 geht nach auswärts frei abstehend ein
wie bei Plätteisen üblicher, winkelförmiger Griff 32 aus. Letzterer dient mit seinem
einen Winkelschenkel als Handhabe und mit seinem anderen Winkelschenkel als Aufnahmekammer
für eine die Bindeflüssigkeit beispielsweise als Konzentrat enthaltende Patrone 33.
In diesem Fall wäre die Scheibenfläche zuvor mit Wasser oder einem Lösungsmittel anzufeuchten.
Auch Reinigungsschnee ist denkbar. Die Bindeflüssigkeit gelangt über den den Griffstiel
bildenden Winkelschenkel als Zuführkanal 34 in eine Verteilermulde 35. Von dieser
gehen strahlenförmig Leitkanäle aus, die in die Auftragsfläche des Schwammkörpers
30 einmünden (nicht dargestellt). Durch Betätigen einer Membran der Patrone 33 kann
die Bindeflüssigkeit dosiert ausgegeben werden. Die Membran fungiert praktisch als
Sprühvorrichtung in Art eines Pumpspenders. 33 kann auch ein Betätigungsknopf sein
zum dosierten Entleeren der Patrone. Es ist auch möglich, die Aufnahmekammer selbst
als Tank zu nutzen.
[0046] Alternativ besteht eine funktionsmäßig sowie ergonomisch gleichwertige Lösung darin,
die Patrone 33 in dem Zuführkanal 34 anzuordnen und die Patrone 33 respektive den
Tank im parallel zum Gehäuse 31 verlaufenden Griff.
[0047] Der zum Absaugen der getrockneten Substanz dienende Saugvorsatz S gemäß Figur 3 enthält
ein zweistufiges teilweise regenerierbares Filtersystem. Bestandteil desselben ist
ein Filterteil F'. Dieser fungiert als Vorfilter. Es handelt sich um einen Körper
aus elastischem, offenporigem Schaumstoff. Das Schaumstoffilterteil selbst ist mit
36 bezeichnet. Seine der Grundrißform des Fenstervorsatzes angepaßte, sektorale Gestalt
geht aus Figur 24 und Figur 28 hervor. Es handelt sich um einen gut luftdurchlässigen
Skelettschaum, der mit seinem stark zerklüfteten Innenaufbau eine hoch wirksame Staubablagerung
provoziert.
[0048] Der Vorfilter kann durch Ausspülen mit klarem Wasser nahezu vollständig regeneriert
werden. Das Schaumstoffteil 36 ist in einen Rahmen 37 des Fenstervorsatzes lösbar
eingeklemmt. Von einer konturentsprechenden, freigeschnittenen Wandung seines Rahmens
37 geht ein nach einwärts gerichteter Klemmvorsprung 38 aus (vergleiche Figur 25).
Zwischen einer Mittelwand und einer Randwand des Rahmens 37 ist der oben erwähnte
Bürstenstreifen 26 eingesetzt. Die nach unten weisenden Borstenenden und die Unterseite
des Filterteils F' liegen etwa auf einer gemeinsamen Vorstandsebene.
[0049] Das Schaumstoffteil 36 ist von einem Vlies 39 umhüllt. Das Vlies 39 wird unmittelbar
über die Fensterfläche, d.h. die Glasscheibe geführt. Es hat eine veloursartige Weichheit
und dient zum Wischen und Polieren. Verwendet werden kann ein Zuschnitt, welcher ein
mehrlagiges Einschlagen des Schaumstoffteils 36 erlaubt. Konkret handelt es sich auch
um eine mehrlagige Vliesware, die, wie aus der Zeichnung erkennbar, randgesteppt oder
randgeschweißt ist. Der Stepprand heißt 39'.
[0050] Im Rücken wird das in das Reinigungsvlies eingeschweißte Schaumstoffteil 36 abgestützt
durch von der Decke 8 des Saugvorsatzes S ausgehende, abwärts weisende Rippen 40 (vergleiche
Figur 23). Die Rippen 40 schaffen eine Art Labyrinth. Das Vlies 39 ist großporiger
als das wie ein bezogenes Kissen ausgebildete Schaumstoffteil 36.
[0051] Der andere Bestandteil dieses Filtersystems ist ein Filterblatt 41. Letzteres überlagert
das Filterteil F'. Es handelt bildet den Haupt- oder Sicherheitsfilter, bezeichnet
mit F''. Wie der Einzeldarstellung Figur 26 entnehmbar, weist dieser Sicherheitsfilter
F'' die gleiche Flächenform auf, wie das Filterteil F'. Es scheidet als Hygiene-Feinfilter
nur die durch den Vorfilter hindurchschlagenden 10% bis 20% Feinstaub ab. Der Hauptfilter
ist nach Sättigung durch ein neues Filterblatt 41 zu ersetzen. Das Filterblatt 41
ist in die Rahmeneinspannung einbezogen und wird von einer schneidenartigen, nach
unten gerichteten Klemmleiste 42 randgefaßt. Ihr gegenüberliegend weist der Rahmen
37 eine nach oben offene Randnut 43 auf. Letztere ist mit einem elastischen Keder
44 ausgefüllt. Die Randeinklemmung des Filtertuchs 41 geht besonders deutlich aus
Figur 25 hervor.
[0052] Spaltbeabstandet zur Klemmleiste 42 verläuft eine schurzartige, ebenfalls nach unten
weisende Randwand 45 mit in Umfangsrichtung verteilt liegenden Rastfenstern 46 für
rahmenseitige Rastzungen 47. Die die Rastzungen 47 tragende Wandung ist zinnenartig
gestaltet. Die Zinnenöffnungen weisen nach oben.
[0053] Der Sicherheitsfilter F'' ist dem Filterteil F' in Strömungsrichtung nachgeschaltet.
Die den entsprechenden Strömungsweg eröffnende Saugöffnung 22 ergibt sich aus Figur
23. Sie wird anfangs partiell von einem nasenrückenartig geformten, hochgestülpten
Deckenabschnitt 8' der Decke 8 des Saugvorsatzes S und anteilig von einem ebenfalls
nasenrückenartig gestalteten Anteil 7' der Tülle 7 gebildet.
[0054] Durch den manuellen Poliervorgang wird die getrocknete Reinigungssubstanz mit dem
gebundenen Schmutz der Scheibe gelöst. Der umlaufend angeordnete Borstenkranz dient
hier zugleich als Schutz des empfindlichen Polierbelages und ermöglicht bei gezieltem
Einsatz das Ausbürsten der Randbereiche. Bei der Polierarbeit werden nur die Randbereiche
der Polierfläche mit Luft durchströmt. Hierdurch wird das Aufwirbeln oder Herunterrieseln
des Reinigungsmittels/-pulvers verhindert. In der Mitte des Polierbelages lagert sich
dieses an der Oberfläche ab. Bei leichter Verkantung oder beim Abheben des Saugvorsatzes
S ändert sich die Luftströmung, und das abgelagerte Pulver wird ins Innere des Schaumstoffteils
36 abtransportiert. Um wegen der vorrangigen Poliertätigkeit die Ansaugwirkung zu
mindern und den Saugluftstrom aufrechtzuerhalten, erweisen sich die Lücken 27 als
besonders dienlich. Die Einheit Filterteil F'/Sicherheitsfilter F'' steht bearbeitungsseitig
leicht über die Ebene des Borstenkranzes vor, drückt sich bei Bearbeitung jedoch etwa
höhengleich ein.
[0055] Was nun die Koppelung zwischen der Motorgebläseeinheit, d.h. Motorteil 1 und dem
jeweiligen Arbeitsvorsatz angeht, so sind hierzu zwei an gegenüberliegenden Punkten
sitzende Rastelemente 48,49 verwendet.
[0056] Das eine Rastelement 48 sitzt am Motorteil 1 und bildet eine von außen, oben zugängliche
Betätigungshandhabe B. Es handelt sich um einen unrunden Druckknopf, der mit einer
am Saugvorsatz S beider Komponenten (Fig. 1 und 3) befindlichen Gegenrast 50 an der
Oberseite der Tülle 7 zusammenwirkt. Dieses Rastelement 48 sitzt gestaltungsmäßig
wie ein Schmuckstein an einem Ring, hier bezeichnet als Einwirkring 51. Letzterer
ist Bestandteil der in Fig. 29 einzeln dargestellten Gehäuseteile des Motorteils 1.
Am Einwirkring 51 sind im Bereich des Rastelements 48, von der Ringinnenseite her
ausgehende Kerben 52 ausgebildet. Diese nehmen die freien Enden einer Blattfeder 85
als Rückholfeder auf. Mittig stützt sich die Blattfeder 85 ortsfest ab. Der Einwirkring
51 fungiert zugleich als Übertragungsteil derart, daß bei einer Ausrastbetätigung
des ersten Rastelements 48 das zweite, im Saugvorsatz S sitzende Rastelement 49 in
eine Ausrast-Bereitschaftsstellung versetzt wird. Dazu bildet der Einwirkring 51 an
der dem ersten Rastelement 48 diametral gegenüberliegenden Seite, ebenfalls außenseitig
des Einwirkringes 51 ansetzend, einen vertikalen Einwirkfinger 53 aus. Letzterer drückt
auf das in Form einer unter Federbelastung stehenden Rasthülse gestaltete zweite Rastelement
49. Die entsprechende Druckfeder trägt das Bezugszeichen 54 (vgl. Figur 23 u. 33).
Das der Zuhaltung eines Schließzylinders vergleichbare zweite Rastelement 49 stützt
sich über die Druckfeder 54 auf dem Boden einer Tasche 55 des Saugvorsatzes S ab.
In ihr führt sich der querschnittsbreitere Zylinderabschnitt des entsprechend abgesetzten
Rastelements 49. Der querschnittskleinere zylindrische Abschnitt durchsetzt als eigentlicher
Sperrkopf eine querschnittsangepaßte Bohrung 56 (Figur 23) in einem bartartigen, nach
unten weisenden, drehsichernden Ansatz 57 der Tülle 7. Der Ansatz überragt den selbst
zylindrischen Abschnitt der Tülle 7 nach unten hin deutlich und ragt zwischen zwei
Führungswände 58 (Fig. 23), die von der Decke 8 nach oben gerichtet ausgehen. Unter
Eindrücken der Betätigungshandhabe B schiebt der Einwirkfinger 53 das Rastelement
49 aus seiner sperraktiven Überstandsstellung zurück. Die Steckfuge 86 zwischen dem
Ansaugstutzen 60 und der Tülle 7 wird frei.
[0057] Den motorgehäuseseitigen Anschluß bildet ein der lichten Gesamttüllenkontur querschnittsentsprechender
Steckvorsprung 59 eines Ansaugstutzens 60 (Figur 29) mit dem Steckraum der Tülle 7
entsprechendem, ebenfalls drehsicherndem Ansatz 59'. Der Einwirkfinger 53 durchgreift
deckungsgleich liegende Durchbrechungen 59'' und 59''' des Steckvorsprungs 59.
[0058] Der Steckvorsprung 59 besitzt oberseitig kongruent liegend zur Gegenrast 50 eine
ansaugstutzenseitige Ausnehmung 61 zur radialen Führung der Einheit Rastelement/Betätigungshandhabe
48/B und als auswärts gerichteter Begrenzungsanschlag. Dem ersten wie dem zweiten
Rastelement 49 ist zur selbsttätigen Verrastung jeweils eine Auflaufschräge 87 bzw.
88 zugeordnet.
[0059] Die weiteren, mehr oder weniger sichtbar das Gehäuse 2 bildenden Eingerichtteile
des Motorteils 1 sind, unter Betrachtung der Figur 29, und zwar von links unten nach
rechts oben gesehen: ein Gitter 62, ein Fixierring 63, der erwähnte Einwirkring 51,
der beschriebene Ansaugstutzen 60, eine Motorkapsel 64 sowie eine Endabdeckung 65.
[0060] Die darin aufgenommenen, feststehenden Motorenteile sind in Figur 30 veranschaulicht.
Sie heißen in von links unten nach rechts oben ansteigender Reihenfolge: Umlenkstufe
66, Dämpfungsring 67, Haltescheibe 68, Lager 70, Brücke 71, Stator 72, zweiteilige
Deckplatte 73, Köcheraufnahme 74 für die Kohlenstäbe, Brücke 75, Motorabdeckung 76,
Dämpfungssegment 77.
[0061] Figur 31 gibt die rotierenden Motorenteile wieder, ebenfalls in der Sichtweise von
links unten nach rechts oben, und zwar das schon erwähnte Gebläserad 4, einen Rotor
78 und eine seitlich angeordnete Aufsteckscheibe 79.
[0062] Die Tülle 7 ist mit Hilfe einer von der Unterseite der körperlich der Decke 8 entsprechenden
Abtrennung 25 her eingedrehten, in Figur 22 dargestellten Schraube 69 gesichert, deren
Durchtrittsbohrung 80 aus Fig. 5 hervorgeht. Deckungsgleich dazu erstreckt sich an
der Tülle 7 selbst, und zwar benachbart zum Ansatz 57 ein Schraubkanal 81. Alternativ
geht nach Figur 23 statt des Schraubkanals ein angeformter Dorn nach unten gerichtet
aus. Er greift in der Durchtrittsbohrung 80 ein und ist von unten her mittels eines
Krallenringes gesichert.
[0063] Zurückkommend auf das Vlies 39 bleibt noch auszuführen: Die feinpulvrige, kalkähnliche
Substanz des Bindemittels ist beim Staubsaugen für den Staubbeutel 5 nicht problematisch,
da die die feinen Poren zusetzenden "Partikel" schon im Vorbereich abgefangen werden,
und zwar im vorgeschalteten Kissen, dem sogenannten Filterteil F'. Einerseits löst
das Vlies 39 die angetrocknete Substanz mit dem daran gebundenen Schmutz und Staub.
Ein großer Teil der aufgesaugten Substanz bleibt in dem Schaumstoffteil 36 hängen.
Nur ein geringer Anteil, etwa 10% bis 20%, gelangt in den Staubbeutel 5. Das zusätzlich
vorgesehene Filtertuch 41 fungiert - wie schon angedeutet - als Sicherheitsfilter
F''.
[0064] In der Steckverbindungszone von Saugvorsatz S und Motorteil-Steckvorsprung 59 befindet
sich eine Stutzendichtung 82.
[0065] Der Motorteil 1 weist zum Einschalten des Handsauggeräts seitlich am Gehäusefuß einen
Kippschalter 83 auf. Das zugehörige Stromanschlußkabel mit Stecker ist mit 84 bezeichnet.
[0066] Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein. Alle offenbarten Merkmale sind
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen.
1. Motorgetriebenes Handsauggerät mit Filter (F) und einem auswechselbaren Saugvorsatz
(S), dadurch gekennzeichnet, daß der Filter (F) in dem Saugvorsatz (S) angeordnet
ist.
2. Saugvorsatz, insbesondere für ein Handsauggerät nach der insbesondere nach Anspruch
1, gekennzeichnet durch eine herausnehmbar angeordnete Halterung (6) für einen den
Filter (F) bildenden Staubbeutel (5).
3. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halterung (6) einen Stutzen (9) aufweist, über welchen der Staubbeutel (5) stülpbar
ist und daß an dem Stutzen (9) Klemmkörper (12) anscharniert sind zur Klemmhalterung
des Staubbeutels (5) an dem Stutzen (9).
4. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine den
Hals (5') des Staubbeutels (5) fassende V-Ringdichtung (R) am Stutzen (9).
5. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkörper (12) den Stutzen (9) in ihrer Länge übertreffen.
6. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkörper (12) weiter den Staubbeutel (5), insbesondere
hinsichtlich einer über den Stutzen (9) hinausgehenden Länge teilweise umschließen.
7. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (9) eine Öffnungsebene (17) aufweist, die
mit einer Achse (x-x) des Stutzens (9) einen spitzen von ca. 60° bzw. stumpfen Winkel
von ca. 120° einschließt.
8. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (x-x) den stumpfen bzw. spitzen Winkel im wesentlichen
in um 90° zueinander versetzten Richtungen einschließt.
9. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Öffnungsrand (9') des Stutzens(9), sich anschließend
zum Inneren eines aufgestülpten Staubbeutels (5) erstreckend, ein flügelartiges Weitungselement
(19) vorgesehen ist.
10. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei, im wesentlichen symmetrisch zueinander angeordnete
Weitungselemente (19) vorgesehen sind.
11. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsrand (9') mit einer als Rückschlagventil (20)
dienenden, einseitig befestigten flexiblen Scheibe, insbesondere Gummischeibe abgedeckt
ist.
12. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Saugvorsatz (S) langgestreckt ausgebildet ist mit
einem Breiten/Längen-Verhältnis von etwa 1 : 2 bis 1: 3, und daß durch eine im hinteren
Bereich ausgebildete, etwa parallel zu einer Saugebene (24) verlaufende Abtrennung
(25) im Spitzenbereich (29) des Saugvorsatzes (S) ein Strömungsquerschnitt (Q) sich
unmittelbar in eine Saugleitung (23) fortsetzt, so daß in dem hinteren Bereich die
Strömung zunächst in den Spitzenbereich (29) umgelenkt wird, um sodann in die Saugleitung
(23) einzumünden.
13. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Saugvorsatz (S) eine etwa dreieckförmige Saugfläche
ausbildet (Figur 3).
14. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Saugvorsatz (S) eine gleichseitige dreieckförmige
Saugfläche ausbildet und ein etwa flächengleiches Filterteil (F') als Vorfilter in
Form eines offenporigen Schaumstoffteils (36) aufweist, welches von einem Vlies (39)
umhüllt ist.
15. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Schaumstoffteil (36) in Strömungsrichtung ein Filtertuch
(41) als Sicherheitsfilter (F'') bzw. Hauptfilter nachgeordnet ist.
16. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Vorfilter und Hauptfilter auswechselbar in dem Saugvorsatz
(S) angeordnet sind.
17. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Saugvorsatz (S) mit dem Motorteil (1) rastverbunden
ist durch zwei umfangsmäßig versetzt an dem Saugvorsatz (S) angreifende Rastelemente
(48,49).
18. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes, eine Betätigungshandhabe (B) bildendes Rastelement
(48) an dem Motorteil (1) ausgebildet ist.
19. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Rastelement (48) mit einem Einwirkteil ausgebildet
ist, das bei einer Ausrastbetätigung des ersten Rastelements (48) ein zweites, im
Saugvorsatz (S) sitzendes Rastelement (49) in eine die Aufhebung der Steck-Rastverbindung
erlaubende Abziehbereitschaftstellung versetzt.
20. Saugvorsatz nach oder insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Einwirkteil ein Einwirkring (51) ist, der bei Betätigung
das zweite Rastelement (49) entgegen einer Federwirkung (Druckfeder 54) ausrückt.