| (19) |
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(11) |
EP 0 526 522 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.04.1991 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9100/786 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9117/334 (14.11.1991 Gazette 1991/26) |
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| (54) |
MIT ZYLINDERSCHLOSSEINRICHTUNG ARRETIERBARER SCHWENKHEBELVERSCHLUSS
PIVOTING LEVER CATCH SECURABLE WITH A CYLINDER LOCK DEVICE
FERMETURE A LEVIER PIVOTANT VERROUILLEE PAR UNE SERRURE A POMPE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR |
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Priorität: |
27.04.1990 DE 9004756 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.02.1993 Patentblatt 1993/06 |
| (73) |
Patentinhaber: RAMSAUER, Dieter |
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D-42555 Velbert (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RAMSAUER, Dieter
D-42555 Velbert (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stratmann, Ernst, Dr.-Ing. |
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Schadowplatz 9 40212 Düsseldorf 40212 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 261 266
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NL-A- 7 900 253
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft einen mittels Zylinderschloßeinrichtung arretierbaren Schwenkhebelverschluß
zur Montage in einer dünnen Wand, wie Blechschranktür, bestehend aus einer Grundplatte,
die zwei das Türblatt durchstoßende Ansätze aufweist, wobei der eine Ansatz zum Anschluß
eines Stangenantriebs oder dgl. oder zur Lagerung einer Antriebswelle bzw. der Anlenkwelle
für den Schwenkhebel dient und gleichzeitig zur Befestigung des einen Endes der Grundplatte
verwendbar ist und wobei der andere Ansatz eine Einsenkung zur Aufnahme der den Schwenkhebel
in seiner eingeschwenkten Stellung festhaltenden Zylinderschloßeinrichtung besitzt
und gleichzeitig zur Befestigung des anderen Endes der Grundplatte verwendbar ist.
STAND DER TECHNIK
[0002] Ein derartiger Schwenkhebelverschluß ist bereits aus der EP 0261266A1 des Anmelders
bekannt. Bei dieser Druckschrift ist ein Zylinderschloß vorhanden, das in dem freien
Ende des Schwenkhebels angeordnet ist.
[0003] Eine ähnliche Konstruktion zeigt die DE 3407700A1, bei der jedoch der den Schwenkhebel
in seiner eingeschwenkten Stellung verriegelnde Zylinder nicht in dem Schwenkhebel
selbst, sondern in der Grundplatte angeordnet ist. Die Ausführung gemäß der europäischen
Patentanmeldung hat demgegenüber den Vorteil der kürzeren Baulänge, da ein Teil der
Länge des Schwenkhebels zur Unterbringung des den Schwenkhebel arretierenden Zylinders
verwendbar ist, als Nachteil ist anzusehen, daß der Schwenkhebel dadurch schwerer
und etwas unhandlicher wird.
[0004] Demgegenüber ist bei der Offenlegungsschrift die Baulänge größer, dafür ist der Schwenkhebel
etwas schlanker und besitzt weniger Gewicht, läßt sich somit etwas einfacher bedienen.
[0005] Beide bekannten Einrichtungen sind jeweils nur mit einem Zylinderschloß versehen.
[0006] Bei bestimmten Anwendungsfällen, beispielsweise bei Schaltschränken, die einerseits
von einem Elektrizitätsunternehmen überwacht werden müssen, dessen Inneres andererseits
dem Kunden dieses Elektrizitätsunternehmens zugänglich bleiben muß, um seine Funktion
zu überwachen, ist es vorteilhaft oder sogar notwendig, mit zwei unterschiedlichen
Zylinderschlössern den Verschluß zu verriegeln. Ein derartiges Spezialschloß, das
sich (wahlweise mittels einem, insbesondere aber auch) mittels zweier Zylinder schließen
läßt und für Türen vorgesehen ist, bei denen die Betätigung durch zwei verschiedene
Zylinderschlüssel gefordert wird, ist beispielsweise aus einem Katalog der Firma Steinbach
& Vollmann bekannt. Es handelt sich dabei einerseits um ein Stangenschloß für zwei
Profilzylinder, das wahlweise von einem oder von zwei Zylindern verschließbar ist.
In ähnlicher Weise zeigt dieser Katalog aber auch ein Riegelschloß sowie das Einsteckschloß
Nr. 651/2 E748, das für Hochspannungsanlagen auch mit einer Notauslösevorrichtung
versehen ist und in Stahltüren montierbar ist, wobei sich das Schloß wahlweise von
einem der zwei Zylinder schließen läßt. Ein Zylinder ist für den Inhaber der Schaltanlage
und ein Zylinder für das Energieversorgungsunternehmen vorgesehen.
[0007] Diese aus dem Steinbach & Vollmann Katalog bekannten, mit zwei Profilzylindern arbeitenden
Schlösser sind jedoch für Schwenkhebelanwendungen nicht geeignet, da sie viel zu sperrig
im Aufbau sind. Es ist auch nicht erkennbar, wie die bekannten Schlösser mit ihren
zwei Zylindern in einem Schwenkhebelverschluß der eingangs genannten Art eingesetzt
werden können.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schwenkhebelverschluß der eingangs genannten
Art dahingehend auszugestalten, daß er mit zwei Zylindern in der Weise ausgestattet
werden kann, daß jeder Zylinder unabhängig von dem zweiten Zylinder eine Entriegelung
des Verschlusses sowie eine erneute Verriegelung ermöglicht.
[0009] Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß entweder die Grundplatte oder der Schwenkhebel
eine Einsenkung zur Aufnahme eines zweiten, unabhängig von dem ersten Zylinderschloß
betätigbaren zweiten Zylinderschlosses zur Arretierung des Schwenkhebels in seiner
eingeschwenkten Stellung aufweist, und daß die Daumen der beiden Zylinderschlösser
in jeweils eine gemeinsame, den Schwenkhebel in seiner eingeschwenkten Stellung arretierende
Verriegelungsleiste oder -zunge in Eingriff nehmen und gegen Vorspannungskraft (wie
Federkraft) jeweils unabhängig voneinander diese Verriegelungsleiste oder -zunge aus
ihrer Arretierstellung heraus (oder ggf. auch in diese hinein) -schieben können.
[0010] Dadurch, daß beide Daumen auf eine gemeinsame Verriegelungsleiste (Sperrelement)
einwirken können, wird eine sehr kompakte Bauweise möglich, die andererseits in verschiedenen
Ausführungsformen denkbar ist. So könnte die Verriegelungsleiste oder -zunge oder
-schieber zur Verriegelung des Schwenkhebels sich hinter einen von der Grundplatte
gebildeten Vorsprung oder Rand legen. Alternativ könnte natürlich auch die Wand, in
der der Verschluß eingebaut wird, als Anlagefläche dienen, jedoch ist eine derartige
Ausführungsform wegen der dann notwendigen sorgfältigen Bearbeitung der Durchbrüche
in dieser Wand meist weniger günstig.
[0011] Eine besonders günstige Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß beide Zylinder
am Ende des Schwenkhebels bezüglich der Schwenkhebellängsachse hintereinander, insbesondere
aber alternativ nebeneinander getragen werden.
[0012] Alternativ können auch die beiden Zylinder außerhalb (insbesondere unterhalb) der
für den Schwenkhebeleinschlag angeordneten Mulde axial hintereinander (bezogen auf
die Grundplattenlängsachse) oder auch nebeneinander in der Grundplatte angeordnet
sein.
[0013] Ordnet man die Zylinder axial bezüglich der Schwenkhebelachse bzw. der Grundplattenachse
hintereinander an, können auch mehr als zwei Zylinder vorgesehen werden, wobei - durch
entsprechende Freilaufeinrichtungen - ein Verschieben der Verriegelungsleiste oder
-zunge aus der den Schwenkhebel in seiner eingeschwenkten Stellung verriegelten Stellung
heraus ermöglicht. Als besonders günstig hat sich jedoch eine Ausführungsform erwiesen,
bei der ein Zylinder im freien Ende des Schwenkhebels getragen wird, und ein weiterer
Zylinder benachbart dazu in der Grundplatte, wobei einer der beiden Zylinder eine
Verriegelungsleiste in eine erste Stellung verschieben kann, in der der Daumen des
anderen Zylinders sich in dieser Verriegelungsleiste arretieren kann, und in eine
zweite Stellung, in der der Daumen des anderen Zylinders diese Stellung nicht erreicht.
[0014] Gemäß einer noch weiteren Ausführungsform ist die Verriegelungseinrichtung so ausgestaltet,
daß beim Einschwenken des Schwenkhebels in die Grundplatte die Verriegelungsleiste
oder -zunge aus ihrer Verriegelungsstellung automatisch herausgeschoben wird und beim
Erreichen der voll eingeschwenkten Stellung die Verriegelungsleiste oder -zunge in
ihre Verriegelungsstellung zurückgleiten kann.
[0015] Der Ansatz, der im Bereich der Verriegelungseinrichtungen vorgesehen ist, kann gemäß
einer noch anderen Ausführungsform einen Kappenaufsatz tragen, der den durch die Wand
hindurchreichenden Teil der Grundplatte bzw. des Schwenkhebels umschließt. Der Kappenaufsatz
kann sich mit seinem Rand an den Randflächen des für den Ansatz vorgesehenen Durchbruchs
in der dünnen Wand anlegen und dadurch die Wand zwischen sich und der Grundplatte
einklemmen, was zum einen eine Befestigungsfunktion erfüllt, zum anderen, insbesondere
wenn noch der Kappenaufsatz an seinem Rand eine Dichtungslippe bildet oder mit einer
getrennten Dichtung in Zusammenarbeit tritt, eine Abdichtung ermöglicht. Der letztgenannte
Ansatz kann auch noch Gewindebohrungen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben aufweisen,
die die Grundplatte an der dünnen Wand festlegen, insbesondere in der Form, daß sie
eine Kappe gegen die dünne Wand pressen.
[0016] Die Durchbrüche können wie bei dem einen Stand der Technik rund, oder wie bei dem
anderen Stand der Technik rechteckförmig sein. Insbesondere können die Durchbrüche
eine gleich große Breite aufweisen, aber unterschiedlich lang sein, insbesondere kann
der für die Betätigungswelle vorgesehene Rechteckdurchbruch eine Länge aufweisen,
die nur die Hälfte oder ein Drittel der entsprechenden Durchbruchlängserstreckung
des anderen Durchbruches ausmacht.
[0017] Bewährt hat sich eine Länge des Durchbruchs für die Antriebswelle, die etwa doppelt
so groß ist wie seine Breite.
[0018] Der Schwenkhebelverschluß kann so ausgestaltet werden, daß er im Verkantungsraum
einer Blechschranktür angeordnet werden kann, wobei der eine Ansatz Teil eines Schloßkastens
ist, in dem Flachstangen eines Stangenverschlusses angetrieben und gelagert werden,
und/oder von dem eine Vorreiberverschluß ausgeht.
KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert,
die in den Zeichnungen dargestellt sind.
[0020] Es zeigt:
- Fig. 1
- in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht eine Ausführungsform eines Schwenkhebelverschlusses,
bei dem ein den Schwenkhebel in seiner eingeschwenkten Stellung arretierender Zylinder
im freien Ende des Schwenkhebels angeordnet ist, während der zweite Zylinder benachbart
dazu in der Grundplatte angeordnet ist;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform des Fig. 1;
- Fig. 3
- eine teilweise geschnittene Ansicht von links auf die Ausführungsform gemäß Fig. 1;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf einen Schwenkhebelverschluß, bei dem am freien Ende des Schwenkhebels
zwei Zylinder nebeneinander angeordnet sind und eine gemeinsame Verriegelungsleiste
betätigen, die den Schwenkhebel in seiner eingeschwenkten Stellung innerhalb der Grundplatte
zu verriegeln in der Lage ist;
- Fig. 5
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht auf den Verschluß gemäß Fig. 4 einschließlich
weiteren Einzelheiten hinsichtlich seines Einbaus in einer Blechschranktür; und
- Fig. 6
- eine Ansicht von oben auf den Verschluß der Fig. 4.
BESTE WEGE DER AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0021] In Fig. 1 ist in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht ein Schwenkhebelverschluß
10 dargestellt, der in einer dünnen Wand 16, hier einem Türblatt, angeordnet sein,
das an einem Schaltschrankgehäuse 11 montiert ist, wobei der Schwenkhebelverschluß
aus einer Grundplatte 18 besteht und zwei das Türblatt 16 an rechteckigen Durchbrüchen
14 durchstoßende Ansätze 32 bzw. 34 aufweist, wobei diese Ansätze 32, 34 die Grundplatte
in den Durchbrüchen 12, 14 zentrierend festlegen. Der eine Ansatz 32 dient hier zum
Anschluß eines Stangenantriebs 13 oder zumindest zur Lagerung einer Antriebswelle
15, wobei an diese Welle 15 ein verschwenkbarer Handhebel (kurz auch Schwenkhebel
genannt) um eine senkrecht zur Antriebswellenachse verlaufende Anlenkachse 26 schwenkbar
angelenkt ist. Im Bereich des Ansatzes 32 sind zwei Gewindesackbohrungen vorgesehen,
in die Schrauben 17 eingedreht werden können, die den kastenförmigen und den Vorsprung
32 in sich aufnehmenden Stangenantrieb 13 gegen die Anlagefläche 19 der Grundplatte
18 drücken und dabei das Türblatt 16 zwischen diese Fläche 19 und den den Vorsprung
32 umgebenden Rand des Stangenantriebs 13 einklemmen und damit den Schwenkhebelverschluß
an seinem bezüglich Fig. 1 oberen Ende im Türblatt festlegen.
[0022] Stattdessen kann auch, siehe die Ausführungsform der Fig. 4 bis 6, der für die Antriebswelle
15 vorgesehene Durchbruch 112 kreisförmig sein und ein Lagergehäuse 21 für die Welle
15 aufnehmen, welches Lagergehäuse ein Umfangsgewinde aufweisen mag, so daß dieses
Lagergehäuse mittels einer Überwurfmutter 23 im Türblatt 16 festgelegt werden kann.
[0023] Der kastenförmige Stangenantrieb 13 dient zur Verschiebung von Flachbandstangen 25,
die bei der hier dargestellten Ausführungsform bis zum unteren Ende des Türblatts
16 reichen, dort in einer Stangenführung 27 geführt sind und mit ihrem Ende, das auch
ein Auflaufrad 29 tragen kann, eine Abkantung 31 hintergreifen und dadurch das Türblatt
16 an diesem unteren Ende (ggf. unter Einklemmung eines Dichtungsstreifens 33) gegen
den Türzargenrand des Schaltschrankes 11 drückt und damit verschließt. Eine weitere,
gegenläufige Nachbarstange 35 läuft entsprechend zum oberen Ende des Türblatts und
bewirkt dort in analoger Weise ein Verschließen der Tür.
[0024] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 6 dient der Schwenkhebelverschluß 110, der
dort dargestellt ist, ebenfalls zur Betätigung eines Stangenverschlusses einer Schaltschranktür,
wobei es sich hier jedoch um einen Verschluß mit Rundstangen 125, 135 handelt, die
in an sich bekannter Weise von einem zweiarmigen, auf der Antriebswelle 15 drehstarr
aufgesetzten Hebel 37 betätigt werden, an dessen freien Enden die Enden der Rundstangen
125, 135 in an sich bekannter Weise angelenkt sind. Außerdem trägt hier die Welle
15 noch einen Vorreiber 39, der das Türblatt in ungefähr Schrankmitte mit dem Türzargenrand
oder dem Schaltschrankgehäuse verschließend verbindet. Die Anordnung dieser Stangen
wurde deshalb beschrieben, um darzutun, daß trotz der durch das Türblatt hindurchreichenden
Teile des Schwenkhebelverschlusses die Anordnung derartiger Stangen nicht behindert
wird. So ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 5 der Abstand zwischen den Stangen
125 und der Innenfläche 41 so groß, daß alle das Türblatt nach innen durchstoßenden
Teile des Schwenkhebelverschlusses noch in diesem Abstand untergebracht werden können.
Bei dem Flachbandstangenverschluß gemäß den Fig. 1 bis 3 läßt sich durch eine entsprechende
Verkröpfung der Flachbandstange ebenfalls erreichen, daß der das Türblatt durchdringende
Teil des Schwenkhebelverschlusses keine Behinderung darstellt.
[0025] Insbesondere läßt sich der Verschluß, wie er in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist,
auch im Abkantungsraum des Türblatts eines Schaltschrankes unterbringen, welcher Platz
normalerweise als Todraum nicht nutzbar ist, hier aber in idealer Weise die Unterbringung
eines Stangenverschlusses ermöglicht, wobei die dadurch bedingten engen Platzverhältnisse
gleichwohl die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform ermöglichen.
[0026] Es sei nun weiter auf Einzelheiten des in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Schwenkhebelverschlusses
eingegangen.
[0027] Der bereits erwähnte weitere Ansatz 34 der Grundplatte 18 bildet einen ersten Einschubraum
76 für ein Zylinderschloß 38, welches Zylinderschloß in üblicher Weise durch eine
quer zu diesem Einschubraum verlaufende Befestigungsschraube 45 in der Grundplatte
18 festgelegt ist. Um dem Daumen 44 des Schloßzylinders 38 freie Bewegungsmöglichkeiten
zu geben, ist die Grundplatte in dessen Bewegungsbereich ausgenommen und bildet dadurch
einen entsprechenden Ringraum 47. In diesen Ringraum 47 greift beidseitig jeweils
ein Führungskanal 49 bzw. 51 ein, der von diesem Ringraum 47 vorbei an einem Materialsteg
53 bis in einen Freiraum reicht, der Teil des Aufnahmeraumes 57 ist und bis zu einem
vom Schwenkhebelende getragenen Ansatz 55 reicht, welcher Ansatz 55 wiederum einen
Aufnahmeraum 74 für zumindest die seitliche Umfassung des Zylinders 36 bildet und
dessen Festlegung mittels einer Befestigungsschraube 45 in dem vom Schwenkhebelende
getragenen Ansatz 75 ermöglicht.
[0028] Die Anordnung ist, wie erkennbar, weitgehend axialsymmetrisch, und in dem Führungskanal
49 oder auch wahlweise 51 kann ein Schieber oder eine Verriegelungsleiste 46 entlang
der Kanalachse gleitend angeordnet werden, wobei diese Leiste 46 einen fensterartigen
Durchbruch 59 aufweist, mit einer Breite, die die Aufnahme des Daumens 44 ermöglicht,
und einer Längserstreckung, die es möglich macht, den Daumen 44 auch in Längsrichtung
aufzunehmen und unter Wirkung dieses Daumens eine axial möglichst spielfreie Verschiebung
innerhalb dieses Führungskanals zu ermöglichen. Dieser Schieber oder Verriegelungsleiste
46 reicht mit seinem fern von dem Durchbruch 59 liegenden Ende 61 bis in den Aufnahmeraum
57 für den den Zylinder 36 tragenden Ansatz 55 hinein. Er weist dort wiederum eine
fensterartige Öffnung oder auch nur einen Rücksprung 63 auf, der eine solche Längserstreckung
bezüglich des Schiebers 46 aufweist, daß der Daumen 42 des Zylinders 36 in keiner
durch einen Daumen 44 bewirkten Stellung des Schiebers in seiner ihm aufgrund anderer
Verhältnisse möglichen Schwenkbewegung behindert wird.
[0029] Durch dieses Fenster oder Rücksprung 63 entsteht eine längs der Daumenbewegung sich
erstreckende Fläche 65, die eine die Schwenkbewegung des Handhebels 22 nach außen
dann verhindert, wenn der Daumen 42 sich innerhalb dieses Fensters oder Rücksprungraumes
63 befindet. Das ist der Fall, wenn der Zylinder 38 den Schieber 46 in die obenliegende
Verriegelungsstellung geschoben hat, was bei der hier dargestellten Ausführungsform
dadurch geschehen ist, daß der Daumen 44 von der Position, siehe Bezugszahl 67, in
die dargestellte Position um 90° verdreht wurde. Dabei wird der Schieber oder Verriegelungsleiste
46 nämlich so weit nach oben geschoben, daß das Ende 61 in den Bereich des in der
dargestellten Stellung befindlichen Daumens 42 gelangt. Wird dagegen der Daumen 44
zurück in die Stellung 67 gedreht, verschiebt sich die Verriegelungsleiste 46 so weit
nach unten, daß das Ende 65 aus dem Bereich des Daumens 42 herausgelangt, so daß dieser
von der Leiste 46 nicht mehr behindert wird.
[0030] Das bedeutet, daß mittels eines Zylinders 38 der Schwenkhebel arretiert oder freigegeben
werden kann, wenn der Zylinder 36 seinen Daumen 42 in der dargestellten Stellung hat.
[0031] Nun kann mittels eines Schlüssels der Zylinder 36 ebenfalls betätigt und der Daumen
42 verschwenkt werden, und zwar beispielsweise so, daß er um 45° nach unten verschwenkt
wird (er verschwindet dann in dem Zylinder) oder um 90° in Uhrzeigerrichtung gedreht
wird, wodurch er in den Bereich des Führungskanals 49 gelangt, wo aber eine Verriegelungsleiste
46 gemäß der Darstellung nicht angeordnet ist. Dann kann trotz in Verschlußstellung
befindlichem Zylinder 38 der Schwenkhebel 22 ausgeschwenkt werden.
[0032] Damit ist genau die gewünschte Funktion erreicht: Der Schwenkhebel 22 kann aus der
Grundplatte 18 freikommen, wenn entweder der Zylinder 38 in die entsprechende Entriegelungsstellung
gebracht wird, oder indem der Zylinder 36 in eine entsprechende Entriegelungsstellung
gebracht wird. Eine Betätigung des jeweils anderen Zylinders ist dabei nicht erforderlich.
[0033] Die das Türblatt 16 durchstoßenden Teile sowohl der Grundplatte 18 wie auch des Schwenkelhebelansatzes
55 sind gemäß der Darstellung durch eine Abdeckkappe 40 umschlossen, die sich mit
ihrer Randfläche 69 auf der Innenfläche 41 des Türblatts 16 abstützt und dabei den
Ansatz 34 der Grundplatte 18 allseits umschließt. Festgehalten wird die Abdeckkappe
40 durch in Sacklöcher 71 eingeschraubte, sich selbst ein Gewinde schneidende Schrauben
(nicht darstellt), welche Sacklöcher sich in Teilen der Grundplatte 18 befinden und
so bewirkt wird, daß auch am unteren Ende der Grundplatte (ähnlich wie an dem oberen
Ende mittels der Schrauben 17) das Türblech 16 einerseits zwischen die Anlagefläche
19 der Grundplatte und andererseits dem Rand 69 der Abdeckkappe eingeklemmt und dadurch
die Gesamtanordnung festgelegt wird.
[0034] Die Abdeckkappe 40 ist so schmal gehalten, daß sie gleichzeitig eine seitliche Begrenzung
der beiden Führungskanäle 49 bilden kann, muß aber zumindest an einer Stelle eine
Ausbauchung 73 aufweisen, um hier dem Daumen 44 volle Bewegungsfreiheit auch in Richtung
auf die Wand der Kappe 40 zu geben. Derartige Ausbauchungen können, wenn eine symmetrische
Anordnung gewünscht wird, an allen vier dafür in Frage kommenden Stellen vorgesehen
werden, üblicherweise genügt aber eine einzige Stelle, da die Daumen 44 bzw. 42 jeweils
so eingestellt und durch die Schlüssel bedient werden können, daß für den Daumen 42
des Zylinders 36 eine derartige Ausbauchung nicht erforderlich ist (dieser Daumen
bewegt sich beispielsweise maximal um den Winkel, der mit der Bezugszahl 75 angedeutet
ist, und der andere Daumen um maximal dem Winkel, der mit der Bezugszahl 77 versehen
ist und die Ausbauchung 73 erfordert.
[0035] Dadurch, daß nur an einer Seite der Kappe 40 eine die Breite vergrößernde Ausbauchung
73 vorhanden ist, genügt eine verhältnismäßig geringe Verkröpfung 79, um die Flachbandstange
25, die durch das Antriebsgehäuse 13 zu deren Antrieb geführt ist und daher einen
bestimmten Abstand zur Axiallinie 81 besitzt, an der Kappe 40 vorbeiführen zu können,
wobei dazu ein etwas größerer Abstand von der Mittellinie notwendig ist, als der Antriebskasten
ergibt. Hinter der Kappe 40 kann dann die Stange erneut verkröpft werden, nunmehr
in die Axiallinie 89 hinein.
[0036] Soll die Anschlagart der Tür geändert werden, beispielsweise von rechts auf links,
oder die Drehrichtung des Antriebs für die Stangen 25, 35, können diese gemäß der
aus der EP 0261266A1 bekannten Anordnung gewechselt werden, woraufhin die Stange 25
an die andere Seite der Kappe 40 gelangen würde. In diesem Falle wäre es aber möglich,
durch Umsetzen des Schiebers 46 von der dargestellten Position im Kanal 51 in den
anderen Kanal 49, unter entsprechender Änderung der Stellung der Daumen 44 bzw. 42
der Zylinder 38, 36. Nunmehr ist allerdings eine andere Kappe notwendig, die die Ausbauchung
73 für den Daumen 44 statt auf der rechten Seite, auf der linke Seite (gemäß Fig.
3 gesehen) besitzen muß. Will man nicht zwei Arten von Kappen auf Lager halten, könnte
man sich dadurch helfen, daß man axialsymmetrisch eine zweite Ausbauchung 173 an der
rechten Seite des in Fig. 3 dargestellten Gehäuses 40 (gestrichelt dargestellt) vorsieht,
die allerdings nicht für den Daumen 42 gedacht ist, sondern für den Daumen 44, wenn
man das Gehäuse 40 um 180° dreht, so daß dann die Ausbauchung 173 auf die linke untere
Seite der Anordnung gelangt. Dann wäre die gesamte rechte Seite frei von Ausbauchungen
und die Stange 79 könnte an der rechten Seite wieder eng vorbeigeführt werden. (Wie
zu erkennen ist, ist die Ausbauchung 173 bei axialsymmetrischer Ausbildung bezüglich
der Ausbauchung 73 nicht als Freiraum geeignet, könnte aber natürlich soweit erstreckt
werden, daß auch der Daumen 42 frei von der entsprechenden Wand der Kappe 40 sich
bewegen könnte, wenn dies aus irgendwelchen Gründen zweckmäßig sein sollte).
[0037] Wenn die Bedienungsperson, die den Schlüssel für den Zylinder 36 besitzt, den Schwenkhebelverschluß
betätigen will, kann sie mit ihrem in den Zylinder 36 gesteckten Schlüssel nach dem
Einschwenken des Daumens 42 in eine nicht mehr arretierende Stellung den Schwenkhebel
mit Hilfe des Schlüssels ohne Probleme herausziehen, selbst dann, wie dargestellt,
der Schwenkhebel 22 in einer Art von der Grundplatte gebildeten Mulde umschlossen
ist. Für die Bedienungsperson, die den Schlüssel für den Zylinder 38 (das ist der
in der Grundplatte angeordnete Zylinder) besitzt, besteht diese Möglichkeit nicht,
so daß es relativ umständlich sein kann, nach dem Entriegeln der Anordnung mittels
des Zylinders 38 den Handhebel 22 zu erfassen und herauszuschwenken. Aus diesem Grunde
ist eine Feder 83 im Bereich der Anlenkung 26 des Handhebels 22 an der Betätigungswelle
15 vorgesehen, die auf den Handhebel eine in Aufklapprichtung gerichtete Kraft ausübt
und diesen Handhebel automatisch herausklappen läßt, sobald die Verriegelung gelöst
ist. Dies gilt insbesondere für den Fall, daß mit Hilfe des Zylinders 38 die Entriegelung
erfolgt, so daß das umständliche Herausziehen des Handhebels 22 mit den Fingerspitzen
entfällt.
[0038] Es sei noch ergänzt, daß der Aufnahmeraum 57 in jeder von dem Winkel 75 definierten
Stellung für den Daumen 42 ein Herausklappen des Schwenkhebels 22 erlaubt, d. h.,
daß dieser Raum 57 bis an die Vorderfläche der Grundplatte sich fortsetzt. Der zwischen
der Grundplatte 18 und dem Handhebelansatz 55 gebildete Spalt 85 auf der einen Seite
bzw. 87 auf der anderen Seite ist gerade mit soviel Spiel ausgestattet, daß das Ausklappen
ohne Behinderung erfolgt, andererseits keine unnötige Wackelbewegung in dem eingeschwenkten
Zustand sich ergibt.
[0039] Die Größe der für die dargestellte Ausführungsform notwendigen Durchbrüche 12 bzw.
14 ist so gewählt, daß beispielsweise der Durchbruch 12 den üblichen Durchbruch darstellt,
der auch bei bisher mit Flachbandstangen arbeitenden Verschlüssen Verwendung findet.
Er besitzt eine Längserstreckung C, die gleich der doppelten Quererstreckung (B) ist,
d. h. B = 2C. Der Durchbruch 14 für die die zwei Zylinder umfassende Verschlußeinrichtung
weist ebenfalls die Quererstreckung B auf, während die Längserstreckung D = 2C = 4D
ist.
[0040] Diese geradzahligen Verhältnisse haben fertigungstechnische Vorteile.
[0041] Es sei nun noch näher auf die weitere Ausführungsform eingegangen, wie in den Figuren
4 bis 6 zu erkennen ist und bei der der Schwenkhebel an seinem Ende zwei nebeneinander
liegende Zylinderschlösser 136, 138 trägt. Sie sind wiederum in entsprechende Einschuböffnungen
174, 176 eingesetzt und mittels querverlaufender Befestigungsschrauben 45 befestigt,
wobei hier die Zylinder weitgehend von Material umschlossen sind, lediglich ein Teilringraum
174 bzw. 157 ist vorgesehen, der sich so erstreckt, daß der Daumen 142 des Schlosses
138 bzw. Daumen 144 des Schlosses 136 sich um gerade 90° jeweils aus der nach unten
gerichteten Stellung in die zur Mitte gerichtete Stellung bewegen kann. Diese Aufnahmeräume
157 bzw. 147 überschneiden sich an der Schwenkhebelachse und werden gleichzeitig an
dieser Stelle durchstoßen von einem Führungskanal 149, in dem sich eine Verriegelungsleiste
146 hin und her verschieben kann, die, ähnlich wie bei der bereits geschilderten Ausführungsform,
ein Fenster 159 besitzt, in das der Daumen 142, wenn das Zylinderschloß 138 betätigt
wird, oder der Daumen 144, wenn das Zylinderschloß 136 betätigt wird, bei seiner jeweiligen
Schwenkbewegung zur Mitte hin eingreift und dabei den Schieber 146 aus der dargestellten
Verriegelungsstellung, in der dieser mit einer vorspringenden Nase 160 eine von der
Schwenkhebelgrundplatte 118 gebildete Anschlagfläche 166 in Eingriff nimmt, nach oben
in eine Freigabestellung verschiebt, und zwar gegen die Kraft einer Druckfeder 156,
in welcher Freigabestellung die Nase 160 bezüglich der Anschlagfläche 166 freikommt
und dann ein Herausschwenken des Ansatzes 155 und damit des Handhebels 122 aus der
von der Grundplatte 180 gebildeten Öffnung 89 ermöglicht wird. Auch hier ist eine
Abdeckkappe 140 vorgesehen, die mit Hilfe von vier Befestigungsschrauben 249 mit der
Grundplatte verbunden werden kann, so daß wiederum das Türblattblech 16 zwischen der
Grundplatte und dem Rand der Abdeckkappe 140 eingeklemmt wird und damit den Schwenkhebelverschluß
an diesem unteren Ende festlegt.
[0042] Die Verschiebungsleiste 146 besitzt zu ihrer Führung bei der hier dargestellten Ausführungsform
einen Ansatz 91, der in einer entsprechenden Führungsnut im Handhebel 122, siehe Bezugszahl
93, gleitend hin und her verschieblich ist und noch einen Einsenkungsbereich 95 aufweist,
in den die Druckfeder 156 aufgenommen werden kann, geführt auf einer, in eine Sackbohrung
(mit selbstgeschnittenem Gewinde) einschraubbaren Schraube 97. Diese Schraube kann
ebenfalls als Führung dienen und kann gleichzeitig einen Anschlag für die Bewegung
des Schiebers 146 nach außen dienen.
[0043] Der von dem Schieber gebildete Anschlag 160 weist eine Nockenfläche 219 auf, die
beim Einklappen des Schwenkhebels auf der äußeren Kante 99 der Grundplatte 118 entlang
gleitet und dabei die Verriegelungsleiste 146 nach innen in die Freigabestellung drückt,
und erst dann, wenn die Fläche 166 erreicht ist, infolge der Kraft der Feder 156 dem
Vorsprung 160 in die Verriegelungsstellung zurückspringen läßt.
GEWERBLICHE AUSWERTBARKEIT
[0044] Der Schwenkhebelverschluß ist. z.B. im Schaltschrankbau gewerblich auswertbar.
1. Mittels Zylinderschloßeinrichtung arretierbarer Schwenkhebelverschluß (10) zur Montage
in einer dünnen Wand, wie Blechschranktür (16), bestehend aus einer Grundplatte (18),
die zwei das Türblatt durchstoßende Ansätze (32, 34) aufweist, wobei der eine Ansatz
(32) zum Anschluß eines Stangenantriebs (13; 37) bzw. für eine Anlenkwelle (15) für
einen wegschwenkbaren Handhebel (22) dient und gleichzeitig zur Befestigung des einen
Endes der Grundplatte (18) verwendbar ist, und der andere Ansatz (34) eine Einsenkung
zur Aufnahme der den Schwenkhebel (22) in seiner eingeschwenkten Stellung festhaltenden
Zylinderschloßeinrichtung besitzt und gleichzeitig zur Befestigung des anderen Endes
der Grundplatte (18) verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Grundplatte
(18) oder der Schwenkhebel (22) eine Einsenkung zur Aufnahme eines zweiten, unabhängig
von dem ersten Zylinderschloß (36 oder 38) betätigbaren zweiten Zylinder-schlosses
(38 oder 36) zur Arretierung des Schwenkhebels (22) in seiner eingeschwenkten Stellung
aufweist, wobei die beiden Daumen (42, 44) der beiden Schließzylinder (36, 38) jeweils
auf ein gemeinsames Sperrelement (46; 146) derart einwirken, daß wahlweise mit einem
der beiden Zylinderschlösser (36, 38) das Sperrelement (46, 146) aus seiner den Schwenkhebel
(22) in seiner eingeschwenkten Stellung verriegelten Stellung freigegeben werden kann.
2. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement
(46,146) von einer Verriegelungsleiste oder Schieber (46) gebildet wird, die von dem
Daumen (44) des einen Zylinderschlosses (38) in Eingriff genommen werden kann, um
aus seine ersten Stellung (Offenstellung) in eine zweite Stellung (Verschlußstellung)
geschoben zu werden, und daß der Daumen (42) des zweiten Zylinders (36) mit der Verriegelungsleiste
(46) oder dem Schieber nur dann in Sperrkontakt kommt, wenn sich dieser Daumen (42)
in Sperrstellung befindet und der Schieber (46) sich in der Verriegelungsstellung
befindet.
3. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verriegelungsleiste
(46) verschiebende Zylinder (38) in der Grundplatte (18) angeordnet ist, und der andere
Zylinder (36) in dem Schwenkhebel (22).
4. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumen (142;
144) der beiden Zylinderschlösser (136, 138) jeweils wechselweise auf eine Verriegelungsleiste
(146) einwirken, derart, daß der Daumen des einen oder des anderen Schlosses die Verriegelungsleiste
(146) gegen Federkraft (156) oder Schwerkraft aus einer Stellung, in der die Verriegelungsleiste
(146) mit einer Nase oder Vorsprung (160) einen Teil der Grundplatte (118) oder einen
Randbereich des Türblatts (16) hintergreift, in eine andere Stellung verschiebt, in
der die hintergriffene Fläche freigegeben und dem Schwenkhebel ein Herausschwenken
ermöglicht wird.
5. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsleiste
(146) eine Nockenfläche (219) besitzt, die beim Einschwenken des Schwenkhebels (122)
in seine versenkte Stellung von einer von der Grundplatte (118) oder vom Durchbruch
in dem Türblatt (16) gebildeten Kante in Eingriff genommen und dadurch gegen die Federkraft
in die entriegelte Stellung gedrückt wird, und daß beim Erreichen der eingeschwenkten
Stellung die Nockenfläche (219) wieder freikommt.
6. Schwenkhebelverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der die Verriegelungs einrichtungen tragende Ansatz (34) von einer Abdeckkappe oder
Kappenaufsatz (40; 140) umschlossen ist.
7. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenaufsatz
(40) sich mit seinem Rand an die den Durchbruch für den Ansatz (34) umgebene Randfläche
der dünnen Wand (16) anlegt und dadurch die Wand zwischen sich und der Grundplatte
(18, 118) einklemmt.
8. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenaufsatz
(40) mittels in die Grundplatte (18) einschraubbaren Befestigungsschrauben befestigbar
ist.
9. Schwenkhebelverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die für die Montage des Schwenkhebel verschlusses (10) erforderlichen Durchbrüche
Rechteckform haben und alle eine gleiche Breitenerstreckung (B) aufweisen, und daß
der Durchbruch für die Hindurchführung der Betätigungswelle (15) eine Längserstreckung
(C) aufweist, die doppelt so groß ist wie die Breite (C = 2B); und daß der Durchbruch
für die Aufnahme der Verriegelungseinrichtungen eine Längserstreckung (D) aufweist,
die der vierfachen Breite entspricht (D = 4B).
10. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebelverschluß
(10) im Verkantungsraum einer Blechschranktür (16) angeordnet ist und der eine Ansatz
(32) Teil eines Schloßkastens (13) ist, in dem Flachstangen (25, 35) eines Flachstangenverschlusses
angetrieben und gelagert werden und/oder von dem ein Vorreiberverschluß (39) ausgeht.
11. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe
(40) an einer seiner Längsseiten zumindest eine Ausbauchung (73, 173 zur Aufnahme
des Bewegungsraumes des Daumens (44) des in der Grundplatte (18) angeordneten Zylinderschlosses
(38) vorgesehen ist, und daß entlang der gegenüberliegenden Längsseite eine Flachstange
(25) des Flachstangenverschlusses geführt ist.
12. Schwenkhebelverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Zylinderschloßeinrichtungen
Zylinderschlösser (36, 38; 136, 138) umfassen, die in jeweils einem Einschubraum (74,
76: 174, 176) einbringbar und mittels quer zu diesem Einschubraum verlaufenden Befestigungsschrauben
(45) festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Befestigungsschraube (45)
in der Grundplatte (18) bzw. in dem Schwenkhebel (22; 122) anstelle eines Rundlochs
ein Langloch zur Befestigung unterschiedlich langer Zylinderschlösser vorgesehen ist.
13. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der
Erweiterung des Rundloches zu einem Langloch das für den Daumen des zugehörigen Zylinderschlosses
vorgesehene Fenster (z. B. Verriegelungsleiste 46) in Zylinderachsenrichtung erweitert
ist, um jeweils den Daumen von Zylinderschlössern unterschiedlicher Länge und damit
unterschiedlichen Stellen des Langloches mittel der Befestigungsschraube (45) befestigen
zu können.
14. Schwenkhebelverschluß nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsschrauben für den Kappenaufsatz (40; 140) durch symmetrisch bezüglich
der Kappenlängs- und/oder Querachse angeordnete Bohrungen (z. B. 102) zwecks Links-Rechts-Umsetzbarkeit
des Kappenaufsatzes bezüglich der Grundplatte angeordnet sind.
15. Schwenkhebelverschluß nach einem der Ansprüche 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schließzylinder (36, 38) hintereinander (Fig. 1 bis 3) angeordnet sind,
und daß das Sperrelement zur Rechts-Links-Umsetzbarkeit ohne Sperrelementumsetzung
aus zwei Verriegelungsleisten (46) besteht, die beidseitig der Schließzylinder (36,
38) angeordnet und jeweils von den Daumen der Schließzylinder in Eingriff nehmbar
sind, und daß die beiden Leisten (46) durch eine Querverbindung starr miteinander
verbunden sind.
16. Schwenkhebelverschluß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverbindung
mit den beiden Verriegelungsleisten ein U-Profil bildet, das zur dünnen Wand hin geöffnet
ist.
1. Pivoting lever catch (10) securable with a cylinder lock device, for assembly in a
thin wall, such as a sheet metal cabinet door (16), consisting of a base plate (18),
which has two stops (32, 34) penetrating the door leaf, one stop (32) serving as a
connector for a rod drive (13; 37) or as a link shaft (15) for a swing-out hand lever
(22) and at the same time capable of being used for fastening one end of the base
plate (18), and the other stop (34) having a recess for accommodating the cylinder
lock device holding the pivoting lever (22) in its home position and at the same being
capable of fastening the other end of the base plate (18), characterized in that either
the base plate (18) or the pivoting lever (22) has a recess for accommodating a second
cylinder lock (38 or 36), operable independently of the first cylinder lock, for locking
the pivoting lever (22) in its home position (38 or 36), each of the two dogs (42,
44) of the two lock cylinders (36, 38) acting on a common blocking component (46;
146) in such a way that the blocking component (46, 146) can optionally be released
from its position locking the pivoting lever (22)) in its home position with one of
the two cylinder locks (36, 38).
2. Pivoting lever catch according to Claim 1, characterized in that the blocking component
(46, 146) is formed by a latch strip or slide (46), which can be engaged by the dog
(44) of one cylinder lock (38) in order that it can be pushed from its initial position
(open position) into a second position (closed position), and that the dog (42) of
the second barrel (36) only comes into blocking contact with the latch strip (46)
or the slide, when this dog (42) is in the blocked position and the slide (46) is
in the latch position.
3. Pivoting lever catch according to Claim 2, characterized in that the cylinder (38)
moving the latch strip (46) is arranged in the base plate (18), and the other cylinder
(36) in the pivoting lever (22).
4. Pivoting lever catch according to Claim 1, characterized in that the dogs (142; 144)
of the two cylinder locks (136, 138) each act alternately on a latch strip (146) in
such a way that the dog of one lock or the other pushes the latch strip (146) against
spring force (156) or gravity from a position, in which the latch strip (146) by a
nose or projection (160) grips behind part of the base plate (118) or an area of the
edge of the door leaf (16), into another position in which the gripped surface is
released and the pivoting lever is able to swing out.
5. Pivoting lever catch according to Claim 4, characterized in that the latch strip (146)
has a cam face (219) which, when the pivoting lever (122) is swung into its recessed
position, is engaged by an edge formed by the base plate (118) or by the breakthrough
in the door leaf, and pressed thereby against the spring force into the unlocked position,
and that, when the home position is reached, the cam face (219) is released again.
6. Pivoting lever catch according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that
the stop (34) carrying the latch devices is surrounded by a trim cap or cap cover
(40; 140).
7. Pivoting lever catch according to Claim 6, characterized in that the cap cover (40)
rests with its edge against the edge of the thin wall (16), which surrounds the breakthrough
for the stop (34), thereby wedging the wall between itself and the base plate (18,
118).
8. Pivoting lever catch according to Claim 7, characterized in that the cap cover (40)
can be fastened by means of fixing screws which can be screwed into the base plate.
9. Pivoting lever catch according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that
the breakthroughs necessary for the assembly of the pivoting lever closure ((10) are
rectangular in shape and all have the same width (B), and that the breakthrough for
bringing through the operating shaft (15) has a length (C) which is twice as great
as the width (C = 2B); and that the breakthrough for accommodating the latch devices
has a length that corresponds to four times the width (D = 4B).
10. Pivoting lever catch according to Claims 1 to 3, characterized in that the pivoting
lever closure (10) is arranged in the tilting space of a sheet metal cabinet door
(16) and one stop (32) is part of a lock box (13) in which flat rods (25, 35) of a
flat rod closure are driven and mounted and/or from which a ball catch closure (39)
emerges.
11. Pivoting lever catch according to Claim 10, characterized in that the trim cap (40)
is provided on one of its longitudinal sides with at least one bulge (73, 173) for
accommodating the operating space of the dog (44) of the cylinder lock (38) arranged
in the base plate (18), and that one flat rod (25) of the flat rod closure is brought
along the opposite longitudinal side (25).
12. Pivoting lever catch according to any one of Claims 1 to 11, the cylinder lock devices
comprising cylinder locks (36, 38; 136, 138) which can be inserted into an insertion
space (74, 76; 174, 176), respectively, and are fixed by means of fixing screws (45)
running transversely to this insertion space, characterized in that in place of a
round hole, an elongated hole for fixing cylinder locks of varying lengths is provided
for the fixing screw (45) in the base plate (18) or in the pivoting lever (22; 122).
13. Pivoting lever catch according to Claim 12, characterized in that, corresponding to
the extension of the round hole into an elongated hole, the window provided for the
dog of the relevant cylinder lock (e.g. latch strip 46) is extended in the direction
of the cylinder axis in order to be able to fix in each case the dog of cylinder locks
of varying length and thus different positions of the elongated hole by means of the
fixing screw (45).
14. Pivoting lever catch according to any one of Claims 8 to 13, characterized in that
the fixing screws for the cap cover (40; 140) are fitted through holes (e.g. 102)
arranged symmetrically with respect to the longitudinal and/or transverse axis of
the cap for the purpose of lefthand-righthand convertibility of the cap cover with
respect to the base plate.
15. Pivoting lever catch according to any one of Claims 1, 2 or 3, characterized in that
the two lock cylinders (36, 38) are arranged behind one another (Figs 1 to 3), and
that the blocking component for righthand-lefthand convertibility without blocking
component conversion consists of two latch strips (46) which are fitted on both sides
of the lock cylinder (36, 38) and can each be engaged by the dogs of the lock cylinder,
and that the two strips (46) are rigidly connected to one another by means of a transverse
connection.
16. Pivoting lever catch according to Claim 15, characterized in that the transverse connection
forms a channel section with the two latch strips, which is open towards the thin
wall.
1. Fermeture à levier pivotant (10) verrouillable à l'aide d'une serrure à pompe, pour
le montage dans une paroi mince, comme une porte d'armoire métallique (16), constitué
par une plaque de base (18) qui comporte deux pièces ajoutées (32, 34) qui traversent
le panneau de porte, l'une des pièces ajoutées (32) servant au montage d'un moyen
d'entraînement de tringle (13; 37) ou d'un axe de pivotement (15) d'un levier pivotable
(22) et étant destiné simultanément à la fixation d'une extrémité de la plaque de
base (18) l'autre pièce ajoutée (34) comportant un enfoncement pour le logement de
la serrure à pompe qui maintient le levier pivotant (22) dans sa position rabattue,
et servant simultanément à la fixation de l'autre extrémité de la plaque de base (18),
fermeture
caractérisée en ce que soit la plaque de base (18), soit le levier pivotant (22)
comporte un enfoncement pour le logement d'une deuxième serrure à pompe (35 ou 36)
actionnable indépendamment de la première (36 ou 38) et servant au verrouillage du
levier pivotant (22) dans sa position rabattue, les deux cames (42, 44) des deux serrures
à pompe (36, 38) agissant chacune sur un élément de verrouillage commmun (46; 146)
de telle sorte que l'une ou l'autre des serrures à pompe (36, 38), au choix , est
apte à libérer l'élément de verrouillage (46, 146) de sa position de verrouillage
du levier pivotant (22).
2. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que l'élément de verrouillage (46, 146) est constitué par un
profilé ou coulisseau de verrouillage (46) dans lequel peut s'engager la came (44)
de l'une des serrures à pompe (35) pour l'amener de sa première position (position
ouverte) dans une deuxième position (position de verrouillage), et en ce que la came
(42) de la deuxième serrure (36) ne verrouille le profilé ou coulisseau de verrouillage
(46) que lorsqu'elle (42) se trouve en position de verrouillage et le coulisseau (46)
se trouve en positon verrouillée.
3. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 2,
caractérisée en ce que la serrure à pompe (38) qui déplace le profilé de verrouillage
(46) est agencé dans la plaque de base (18) et en ce que l'autre serrure à pompe (36)
est agencée dans le levier pivotant (22).
4. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que les cames (142, 144) des deux serrures à pompe (136, 138)
agissent chaque fois alternativement sur un profilé de verrouillage (146) de telle
sorte que la came de l'une ou l'autre serrure déplace le profilé de verrouillage (146),
contre l'effet d'un ressort (156) ou contre l'effet de gravité, d'une position dans
laquelle le profilé de verrouillage (146) s'engage moyennant un ergot ou un élément
en saillie (160) derrière une partie de la plaque de base (118) ou derrière le bord
du panneau de porte (16), vers une autre position dans laquelle la surface verrouillée
est libérée et le levier pivotant peut pivoter.
5. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 4,
caractérisée en ce que le profilé de verrouillage (146) comporte une surface de
came (219) qui interagit avec une arête formée dans la plaque de base (118) ou par
le perçage pratiqué dans le panneau de porte (16), et est ainsi poussée contre l'effet
de ressort dans la position déverrouillée, lors du rabattement du levier pivotant
(122) dans sa position de logement, et en ce que la surface de came (219) est à nouveau
libérée lors que la position rabattue est atteinte.
6. Fermeture à levier pivotant selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que la pièce ajoutée (34) qui porte les moyens de verrouillage
est enveloppée d'une cache de recouvrement ou d'une coiffe (40; 140).
7. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 6,
caractérisée en ce que la coiffe (40) prend appui avec son bord sur la surface
périphérique de la paroi mince (16) qui entoure le perçage pour la pièce ajoutée (34),
et serrre ainsi la paroi entre la coiffe et la plaque de base (18, 118).
8. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 7,
caractérisée en ce que la coiffe (40) est fixable à l'aide de vis de fixation vissables
dans la plaque de base (18).
9. Fermeture à levier pivotant selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que les perçages nécessaires pour le montage de la fermeture
à levier pîvotant (10) présentent une forme rectangulaire et ont tous la même largeur
(B), et en ce que le perçage destiné au passage de l'axe de basculement (15) présente
une longueur (C) qui est le double de la largeur (C = 2B); et en ce que le perçage
pour le logement des moyens de verrouillage présente une longueur (D) qui correspond
à quatre fois la largeur (D = 4B).
10. Fermeture à levier pivotant selon les revendications 1 à 3
caractérisée en ce qu'elle (10) est agencée dans la zone de pliage d'une porte
métallique (16) et la pièce ajoutée (32) fait partie d'un caisson de serrure (13)
dans lequel sont entraînées et logées des tringles plates (25, 35) d'une serrure à
tringles plates, et/ou dont s'étend une fermeture à tourniquet (39).
11. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 10,
caractérisée en ce que la coiffe (40) comporte au moins un bossage (73, 173) pratiqué
dans l'un de ses côtés longitudinaux pour les mouvements de la came (44) de la serrure
à pompe (38) agencée dans la plaque de base (18) et en ce qu'une tringle plate (25)
de la fermeture à tringle plate est guidée le long du côté longitudinal opposé.
12. Fermeture à levier pivotant selon l'une des revendications 1 à 11 dans laquelle les
dispositifs à serrures à pompe comportent des serrures à pompe (36, 38; 136, 138)
qui sont chaque fois insérables dans un espace de logement (74, 76; 174, 176) et fixables
à l'aide de vis de fixation (45) qui s'étendent transversalement par rapport à cet
espace de logement,
caractérisée en ce que la plaque de base (18) ou le levier pivotable (22; 122)
comporte un trou oblong au lieu d'un trou rond pour la vis de fixation (45) en vue
de la fixation de serrures à pompe de différentes longueurs.
13. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 12,
caractérisée en ce que, en conformité avec l'agrandissement du trou rond en un
trou oblong, la fenêtre prévue pour la came de la serrure à pompe correspondante (par
exemple dans le profilé de verrouillage 46) est agrandie dans la direction de l'axe
du cylindre de la serrure à pompe, afin de permettre la fixation à l'aide de la vis
(45) de serrures à pompe de différentes longueurs et de permettre l'action des cames
à des endroits différents du trou oblong .
14. Fermeture à levier pivotant selon l'une des revendications 8 à 13,
caractérisée en ce que les vis de fixation de la coiffe (40; 140) sont logées dans
des perçages (par exemple 102) agencés symétriquement par rapport à l'axe longitudinal
ou à l'axe transversal, en vue de l'inversion gauche-droite de la coiffe par rapport
à la plaque de base.
15. Fermeture à levier pivotant selon l'une des revendications 1, 2 ou 3
caractérisée en ce que les deux serrures à pompe (36, 38) sont agencées l'une derrière
l'autre (figures 1 à 3) et en ce que,en vue d'une inversion gauche-droite sans inversion
de l'élément de verrouillage, celui-ci consiste en deux profilés de verrouillage (46)
qui sont agencés des deux côtés des serrures à pompe (36, 38) et qui sont chaque fois
actionnables par les cames des serrures à pompe, et en ce que les deux profilés (46)
sont rigidement reliés entre eux par une liaison transversale.
16. Fermeture à levier pivotant selon la revendication 15,
caractérisée en ce que la liaison transversale constitue, avec les deux profilés
de verrouillage, un profilé en U qui est ouvert en direction de la paroi mince.