(19)
(11) EP 0 527 441 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
05.05.1993  Patentblatt  1993/18

(43) Veröffentlichungstag A2:
17.02.1993  Patentblatt  1993/07

(21) Anmeldenummer: 92113467.2

(22) Anmeldetag:  07.08.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5C09B 62/517
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH DE ES FR GB IT LI PT

(30) Priorität: 09.08.1991 DE 4126395

(71) Anmelder: HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT
D-65926 Frankfurt am Main (DE)

(72) Erfinder:
  • Beck, Thomas, Dr.
    W-6232 Bad Soden/Taunus (DE)
  • Russ, Werner Hubert, Dr.
    W-6093 Flörsheim am Main (DE)
  • Springer, Hartmut, Dr.
    W-6240 Königstein/Taunus (DE)
  • Bänfer, Marcus
    W-6232 Bad Soden/Taunus (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Wasserlösliche Phthalocyaninfarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung


    (57) Phthalocyaninfarbstoffe, insbesondere Kupfer- und Nickelphthalocyaninfarbstoffe die eine oder mehrere Gruppen der nachstehend angegebenen und definierten Formel

    oder eine oder mehrere Carboxygruppen oder beide Gruppen enthalten und die weiterhin eine oder mehrere Sulfogruppen, übliche Sulfonamidgruppen und/oder Gruppen der nachstehend angegebenen und definierten allgemeinen Formel


    besitzen können, färben hydroxy- und/oder carbonamidgruppenhaltige Materialien, insbesondere Fasermaterialien, wie beispielsweise Cellulosefasermaterialien, Wolle und Polyamidfasern, in farbstarken, echten, vorwiegend grünen Tönen.
    In den Formeln bedeuten:

    R ist Wasserstoff oder ein niederer gegebenenfalls substituierter aliphatischer Rest, A ist ein aromatischer carbocyclischer oder aromatischer heterocyclischer Rest oder ein Alkylenrest, der durchl oder 2 Heterogruppen unterbrochen sein kann, X ist eine direkte Bindung oder ein zweiwertiges organisches Brückenglied oder bildet zusammen mit der Gruppe -N(R)- den bivalenten Rest eines gesättigten, zwei N-Atome enthaltenden Heterocyclus, Y ist im Falle, daß A einen aromatischen Rest darstellt, eine direkte Bindung oder eine Carbamoyl-alkylenGruppe oder eine Methylen-, Ethylen-, Methylamino- oder β-Cyanoethyl-amino-Gruppe, oder Y ist niederes Alkylen, wobei in diesem Falle die Gruppierung -X-A- zwingend eine direkte Bindung und m gleich 2 ist, Z ist eine faserreaktive Gruppe der Vinylsulfonreihe und m ist die Zahl 1 oder 2.







    Recherchenbericht