| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 528 845 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
19.07.1995 Patentblatt 1995/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.05.1991 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9100/833 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9118/210 (28.11.1991 Gazette 1991/27) |
|
| (54) |
EINSCHAUFELRAD FÜR KREISELPUMPEN
SINGLE-BLADE IMPELLER FOR ROTARY PUMPS
ROUE A AUBE POUR POMPES CENTRIFUGES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB SE |
| (30) |
Priorität: |
12.05.1990 DE 4015331
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
03.03.1993 Patentblatt 1993/09 |
| (73) |
Patentinhaber: KSB Aktiengesellschaft |
|
67227 Frankenthal (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- METZINGER, Wolfgang
D-8570 Pegnitz (DE)
- WITZEL, Rolf
D-6715 Lambsheim (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 244 844 DE-A- 2 732 863
|
CH-A- 189 936 FR-A- 1 274 289
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Einschaufelrad für Kreiselpumpen zur Förderung von
mit festen Beimengungen durchsetzten Flüssigkeiten, insbesondere zur Förderung von
Schmutzwasser mit langfaserigen Bestandteilen, wobei zwischen der vorderen und der
hinteren Deckscheibe des Einschaufelrades und der Schaufel, deren Stärke sich über
deren Erstreckung verändert, ein Kanal gebildet wird.
[0002] Der Konstrukteur eines vornehmlich in der Abwasserförderung zu verwendenden Einschaufelrades
steht vor einer komplexen Aufgabenstellung. Er muß nicht nur das Einschaufelrad und
dessen Kanal so gestalten, daß eine Anlagerung fester Bestandteile im Förderweg, vor
allem aber eine dadurch hervorgerufene Verstopfung, mit Sicherheit vermieden werden.
Er muß auch bedacht sein, die hierzu in einem gewissen Widerspruch stehende Forderung
nach einer möglichst günstigen Massenverteilung des zwangsläufig unsymmetrisch gestalteten
Einschaufelrades zu erfüllen. Und nicht zuletzt hat er einen hohen Energieumsatz in
dem von ihm entwickelten Einschaufelrad anzustreben.
[0003] Die Erfüllung der genannten Forderungen wird beeinträchtigt durch verschiedenartige
Probleme, die sich aus den Förderbedingungen und den Besonderheiten des Einschaufelrades
ergeben und die sich in einer vielfach nicht vorhersehbaren Weise gegenseitig beeinflussen
und überlagern können.
[0004] In der Mehrzahl aller Einsatzfälle werden Kreiselpumpen mit Einschaufelrädern mit
einer konstanten Antriebsdrehzahl betrieben. Die Förderbedingungen einer solchen Kreiselpumpe
sind normalerweise aber einer ständigen Änderung unterworfen. So schwankt beispielsweise
die Zulaufhöhe zwischen einem Maximal- und einem Minimalwert. Der Arbeitspunkt der
Kreiselpumpe, also der Schnittpunkt zwischen der konstanten Pumpenkennlinie und der
variablen Anlagenkennlinie, ist somit ebenfalls der Änderung unterworfen.
[0005] Mit der Verschiebung des Arbeitspunktes ist nun sowohl eine Änderung der relativen
Schaufelzuströmgeschwindigkeit wie eine Änderung der relativen Anströmrichtung verbunden.
Hieraus ergibt sich eine statische Druckverteilung längs der Schaufelkontur, die für
die jeweilige Schaufelform spezifisch ist. Aus der Integration der Druckverteilung
von der Schaufeleintritts- bis zur Schaufelaustrittskante ergibt sich eine Schaufelkraft,
die relativ zu einem ortsfesten Bezugspunkt als auslenkende Querkraft umläuft. Diese
Querkraft, die auch als hydrodynamischer Auftrieb bezeichnet wird, bildet eine harmonisch
wirkende Erregerkraft, die in einem schwingungsfähigen System, also z. B. einer Anlage,
große Probleme verursachen kann. Sie sollte daher möglichst klein gehalten werden.
[0006] Ein weiteres Problem der Einschaufel- oder Einkanalräder bildet die mechanische Unwucht,
die aus der ungleichen Massenverteilung des Laufrades resultiert. Es läge nun nahe,
die mechanische Unwucht zur Kompensation des hydrodynamischen Auftriebes einzusetzen,
wobei die sich bei vektorieller Addition der beiden Kräfte ergebende Restkraft durch
ein Zusatzgewicht ausgeglichen würde. Nun sind aber die mechanische Unwucht und die
Fliehkräfte lastunabhängige Kräfte, während der hydrodynamische Auftrieb mit der Fördermenge
auch den Angriffswinkel relativ zur Schaufel ändert. Daraus ergibt sich, daß sich
eine Kompensation der mechanischen Unwucht und der hydrodynamischen Kraft nur für
einen Arbeitspunkt der Kreiselpumpe erreichen läßt.
[0007] Es besteht daher die Forderung, neben der hydrodynamischen Auftriebskraft auch die
mechanische Unwucht des Einschaufelrades möglichst klein zu halten. Für die Schaufel
gilt es eine geometrische Gestaltung anzustreben, deren hydrodynamischer Auftrieb
keine Richtungsänderung innerhalb des Arbeitsbereiches erfährt. Bei einem Tragflügel
würde man hier von einem druckpunktfesten Profil sprechen.
[0008] Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Schaufelgestaltung ist die Optimierung des
Kavitationsverhaltens der Kreiselpumpe. Durch früh kavitierende Einschaufelräder können
aufgrund der systembedingten hydrodynamischen Unsymmetrie stationäre und instationäre
Erregerkräfte freigesetzt werden, die in Form von Schwingungen auftreten und die den
Betrieb der Kreiselpumpe gefährden.
[0009] Aus der Literatur sind verschiedene Beiträge bekannt, die sich mit dem Massenausgleich
und der Verstopfungsgefahr eingehend beschäftigen. Es wurde dabei allerdings dem gegenseitigen
Einfluß der verschiedenen auf das Laufrad wirkenden Kräfte weniger Beachtung geschenkt.
Vor allem dem Einfluß der Kavitation wurde nicht die Bedeutung beigemessen, die ihm
in Wirklichkeit zukommt.
[0010] So befaßt sich die US-PS 17 54 992 mit dem Problem des Ausgleichs der Massenunwucht
an einem Einschaufel- bzw. Einkanalrad. Zur Bewältigung dieses Problems sieht die
zitierte Patentschrift zwei Maßnahmen vor: Erstens besitzt die den Kanal bildende
Schaufel eine über ihre Erstreckung stetig abnehmende Stärke, so daß, trotz der unsymmetrischen
Massenverteilung, eine insgesamt relativ geringe Massenunwucht verursacht wird. Zweitens
ist auf der Rückseite des Laufrades ein dem Massenausgleich dienendes Gegengewicht
angeordnet. Als mögliche dritte Maßnahme ist noch die Anordnung von Hohlräumen auf
der Rückseite des Einschaufelrades vorgesehen, wobei der Anbringungsort zur Optimierung
des Unwuchtausgleichs variiert werden kann.
[0011] Ausgehend von der Feststellung, daß auch die zur Förderung von festen Beimengungen
besonders geeigneten Kanalräder unter ungünstigen Umständen weiterhin zur Verstopfung
neigen, sann die Fachwelt auf eine Lösung des Problems. In der Annahme, daß Unregelmäßigkeiten
in der Kanalführung und dadurch bedingtes ungleichmäßiges Fließverhalten zu Ablagerungen
und zur Verstopfung führt, trachtete man nach einer möglichst gleichmäßigen Kanalführung.
[0012] Durch den Aufsatz "Pumpen regeln Wasserhaushalt" (VDI-Nachrichten Nr. 25/23. Juni
1965) wurde dann eine Laufradform für Abwasseranlagen vorgeschlagen, die zur Vermeidung
einer akuten Verstopfungsgefahr mit einem glatten Durchgang ausgestattet war. Wesentlich
für dieses Laufrad war im übrigen, daß der Querschnitt des Eintritts über die gesamte
Kanallänge erhalten blieb.
[0013] Durch die US-PS 45 75 312 wurde ein ähnlich gestaltetes Laufrad bekannt, bei dem
sich allerdings die Form des Kanalquerschnittes über den Verlauf veränderte. Dabei
sollte aber die Querschnittsgröße gleichbleiben oder zum Auslaß hin leicht zunehmen.
Da die im Querschnitt einem Rohrbogen ähnliche Kanalführung aber mit einer sehr dicken
Schaufel erkauft werden mußte, sah die US-PS 45 75 312 die Möglichkeit vor, die Schaufel
teilweise hohl auszubilden. Dies beseitigt allerdings noch nicht das Problem der Radunwucht,
die ja nicht vollständig und für einen gesamten Drehzahlbereich ausgeglichen werden
kann. Hier fällt vor allem die selbst bei einer teilweise ausgehöhlten Schaufel noch
verhältnismäßig große Masse ins Gewicht. Im übrigen erfordert ein solches Laufrad
einen erhöhten Aufwand bei der Herstellung.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einschaufelrad der eingangs genannten
Art zu schaffen, welches bei Erfüllung der Grundvoraussetzung der Verstopfungsfreiheit
eine bezüglich der mechanischen Unwucht und des hydrodynamischen Auftriebes ausgewogene
Gestaltung besitzt und die eine im Einlaufbereich des Einschaufelrades vorhandene
Kavitation auf ein für den störungsfreien Betrieb unschädliches Minimum reduziert.
[0015] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebene Merkmale
Kombination gelöst.
[0016] Dieser Lösung liegt folgende Überlegung zugrunde:
[0017] In der Praxis ist davon auszugehen, daß erste Dampfblasen an der Schaufel dann entstehen,
wenn der statische Druck der Strömung auf den Dampfdruck absinkt. Die durch die Schaufel
erzeugte Druckdifferenz überlagert sich dem mittleren Druck der Zuströmung. Der sich
im System einstellende Minimaldruck, der sich zwangsläufig im Bereich des Schaufelanfangs
bildet, ist vom Niveau der mittleren Relativgeschwindigkeit und vor allem von der
mittleren Dralländerung abhängig. Die mittlere Dralländerung wiederum wird bestimmt
durch den Schaufelwinkel. Ein längs des Strömungsweges gleichbleibender oder abnehmender
Schaufelwinkel, wie er in der Erfindung realisiert wird, hat eine kleine mittlere
Dralländerung und damit einen weniger tief abgesenkten mittleren Druck zur Folge.
Durch die erfindungsgemäße Formgebung der Schaufel wird also eine frühzeitige, intensive
Blasenbildung verhindert. Die bei einem Abschwimmen und Implodieren der Blasen (Kavitation)
negativ beeinflußte Laufruhe der Kreiselpumpe wird somit vermieden.
[0018] Die Unteransprüche nennen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0019] Anhand eines Ausführungsbeispieles wird der Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt in
- Fig. 1
- einen Axialschnitt durch ein erfindungsgemäß gestaltetes Laufrad und in
- Fig. 2
- einen Radialschnitt durch das Laufrad der Fig. 1.
[0020] Das durch ein Gießverfahren hergestellte Einschaufelrad bildet zwischen einer vorderen
Deckscheibe (1), einer hinteren Deckscheibe (2) und einer Schaufel (3) einen Kanal
(4), dessen Querschnitt vom Einlauf (5) des Einschaufelrades zum Austritt (6) hin
abnimmt.
[0021] Die mit einer Saugseite (7) und einer Druckseite (8) ausgestattete Schaufel (3) besitzt
einen abgeflachten Schaufelkopf (9). Im Gegensatz zum herkömmlichen Schaufelkopf,
der mit einem Abrunderadius von der halben Schaufeldicke versehen ist, ergibt sich
an einem Schaufelkopf mit einem sehr großen Abrunderadius eine Staupunkt-Strömung,
die eine abweisende Wirkung auf im Strömungsmedium enthaltene Feststoffe ausübt. Die
Abflachung, die im Grenzfall einen unendlich großen Abrundradius besitzt, verhindert
also das Anlagern langfaseriger Bestandteile.
[0022] Das Einschaufelrad ist so gestaltet, daß die Saugseite der Schaufel auf den ersten
180 Grad des Drehwinkels einen konzentrisch zur Drehachse des Einschaufelrades angeordneten
Halbkreis bildet. Der Bedingung der Erfindung folgend, ist somit hier der an der Skelettlinie
(10) der Schaufel (3) gemessene Schaufelwinkel β vom Schaufelkopf (9), dem Eintritt
(5) in das Laufrad, bis 180° des Drehwinkels kleiner als 0°, während er am Austritt
(6), also im Bereich des Schaufelendes (11), positiv ist.
[0023] Die Saugseite (7) der Schaufel (3) bildet auf den ersten 180° des Drehwinkels einen
konzentrisch zur Drehachse des Einschaufelrades angeordneten Halbkreis mit dem Radius
r.
[0024] Die Schaufel (3) besitzt eine zum Auslaß hin stetig abnehmende Dicke. Sie hat somit
eine für das Unwuchtverhalten des Einschaufelrades günstige Massenverteilung. Dieser
Vorteil läßt sich für das Einschaufelrad insgesamt feststellen, da es keine großen
Materialanhäufungen, insbesondere im äußeren Umfangsbereich, besitzt.
[0025] Die Saugseite (7) und die Druckseite (8) der Schaufel (3) verlaufen, in der Meridiandarstellung
gesehen, auf ihrer gesamten Erstreckung achsparallel, wobei sie mit einer Rundung
in die Deckscheiben (1) und (2) übergehen. Der Radius einer solchen Rundung entspricht
hier etwa einem Drittel der Breite des Kanals (4) am Austritt (6). Er kann bis zur
Hälfte der Kanalbreite am Austritt (6) des Einschaufelrades betragen.
[0026] Das erfindungsgemäße Einschaufelrad verfügt über eine vergleichsweise unkomplizierte
Gestalt. Es ist daher nicht nur leicht gießbar, es läßt sich auch in Blechbauweise
herstellen, was vor allem zusätzliche Vorteile im bezug auf das Unwuchtverhalten mit
sich bringt.
1. Einschaufelrad für Kreiselpumpen zur Förderung von mit festen Beimengungen durchsetzten
Flüssigkeiten, insbesondere zur Förderung von Schmutzwasser mit langfaserigen Bestandteilen,
wobei zwischen der vorderen Deckscheibe (1) und der hinteren Deckscheibe (2) des Einschaufelrades
und der Schaufel (3), deren Stärke sich über deren Erstreckung verändert, ein Kanal
(4) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß vom Einlauf (5) bis mindestens 90 Grad des Drehwinkels der an der Skelettlinie
(10) der Schaufel (3) gemessene Schaufelwinkel (β) kleiner als 0 Grad ist, während
die Saugseite (7) der Schaufel (3) in diesem Bereich einen konzentrisch zur Drehachse
des Einschaufelrades angeordneten Teilkreis bildet und während des Schaufelwinkel
(β) am Austritt (6) positiv ist, wobei diese Bedingungen für alle senkrechten zur
Drehachse gelegenen Schnittebenen gelten, und daß der den Übergang zwischen der Saugseite
(7) und der Druckseite (8) der Schaufel (3) bildende Schaufelkopf (9) einen Abrundradius
besitzt, der wesentlich größer ist als die halbe Schaufeldicke.
2. Einschaufelrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckseite (8) und
die Saugseite (7) der Schaufel (3), mit Ausnahme möglicher Übergangsbereiche zu den
Deckscheiben (1, 2), in der Meridiandarstellung gesehen, auf ihrer gesamten Erstreckung
achsparallel sind.
3. Einschaufelrad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckseite
(8) und/oder die Saugseite (7) der Schaufel (3) mit einer Rundung in die Deckscheiben
(1, 2) übergehen, deren Radius etwa einem Drittel der Breite des Kanals (4) am Austritt
(6) des Einschaufelrades entspricht.
4. Einschaufelrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugseite (7) der
Schaufel (3) auf den ersten 180 Grad des Drehwinkels einen konzentrisch zur Drehachse
des Einschaufelrades angeordneten Halbkreis bildet.
5. Einschaufelrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Übergang zwischen
der Saugseite (7) und der Druckseite (8) der Schaufel (3) bildende Schaufelkopf einen
Abrundradius besitzt, der wesentlich größer ist als die halbe Schaufeldicke.
6. Einschaufelrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelkopf (9) eine
ebene Fläche bildet.
7. Einschaufelrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschaufelrad aus
Blech besteht, wobei die Schaufel aus zwei miteinander verschweißten, jeweils die
Saug- und die Druckseite der Schaufel bildenden Blechen besteht.
1. A single vane impeller for centrifugal pumps for liquids mixed with solids, and more
particularly for dirty water containing long fiber components, a channel (4) being
formed between the front cover disk (1) and the rear cover disk (2) of the single
vane impeller and the vane (3), whose thickness changes along the extent thereof,
characterized in that from the inlet (5) as far as 90° of the angle of rotation the
vane angle (β) as measured on the skeleton line (10) of the vane (3) is smaller than
0°, whereas the suction side (7) of the vane (3) in this part forms a part of a circle
centered on the axis of rotation of the single vane impeller and whereas the vane
angle (β) is positive at the outlet (6), such conditions applying for all planes of
section perpendicular to the axis of rotation, and in that the vane head (9) constituting
the transition between the suction side (7) and the pressure side (8) of the vane
(3) possesses a radius of rounding which is substantially larger than half the thickness
of the vane.
2. The single vane impeller as claimed in claim 1, characterized in that pressure side
(8) and the suction side (7) of the vane (3), with the exception of any transition
parts leading to the covers (1 and 2), as viewed meridianally, are axially parallel
for their full extent.
3. The single vane impeller as claimed in claim 1 and in claim 2, characterized in that
the pressure side (8) and/or the suction side (7) of the vane (3) merge as a rounded
part, whose radius is equal to approximately one third of the width of the channel
(4) at the outlet (6) of the single vane impeller with the cover disks (1 and 2).
4. The single vane impeller as claimed in claim 1, characterized in that the first 180°
of the angle of rotation the suction side (7) of the vane (3) constitutes a half circle
centered on the axis of rotation of the single vane impeller.
5. The single vane impeller as claimed in claim 1, characterized in that the vane head
constituting the transition between the suction side (7) and the pressure side (8)
of the vane (3) has a radius of rounding which is substantially greater than half
the thickness of the vane.
6. The single vane impeller as claimed in claim 1, characterized in that the vane head
(9) constitutes a flat surface.
7. The single vane impeller as claimed in claim 1, characterized in that the single vane
impeller consists of sheet metal, the vane consisting of two pieces of sheet metal
which are welded together and respectively form the suction and the pressure side
of the vane.
1. Roue monocanal pour pompes centrifuges pour le refoulement de liquides contenant des
mélanges solides, en particulier pour le refoulement d'eaux usées contenant des éléments
à fibres longues, dans laquelle un canal (4) est formé entre le disque de recouvrement
avant (1) et le disque de recouvrement arrière (2) de la roue monocanal et de l'ailette
(3) dont l'épaisseur varie d'un bout à l'autre, caractérisée en ce que, de l'entrée (5) jusqu'au moins 90° de l'angle de rotation, l'angle de
l'ailette (β) mesuré à la ligne moyenne (10) de profil de l'ailette (3) est inférieur
à 0°, alors que le côté aspiration (7) de l'ailette (3) forme dans cette zone un secteur
de cercle concentrique par rapport à l'axe de rotation de la roue monocanal et que
l'angle de l'ailette (β) est positif à la sortie (6) - ces conditions étant valables
pour tous les plans de section perpendiculaires à l'axe de rotation - et que la tête
de l'ailette (9) formant le passage entre le côté aspiration (7) et le côté pression
(8) de l'ailette (3) possède un rayon de congé qui est largement supérieur à la moitié
de l'épaisseur de l'ailette.
2. Roue monocanal selon la revendication 1 caractérisée en ce que le côté pression (8)
et le côté aspiration (7) de l'ailette (3) vus dans la représentation méridienne sont
parallèles à l'axe sur toute leur longueur, exception faite de zones de passage éventuelles
vers les disques de recouvrement (1, 2).
3. Roue monocanal selon les revendications 1 et 2 caractérisée en ce que le côté pression
(8) et/ou le côté aspiration (7) de l'ailette (3) entre dans les disques de recouvrement
(1, 2) avec un arondi dont le rayon correspond à environ un tiers de la largeur du
canal (4) à la sortie (6) de la roue monocanal.
4. Roue monocanal selon la revendication 1 caractérisée en ce que le côté aspiration
(7) de l'ailette (3) forme sur les 180 premiers degrés de l'angle de rotation un demi-cercle
placé de manière concentrique à l'axe de rotation de la roue monocal.
5. Roue monocanal selon la revendication 1 caractérisée en ce que la tête d'ailette formant
le passage entre le côté aspiration (7) et le côté pression (8) de l'ailette (3) possède
un rayon de congé largement supérieur à la moitié de l'épaisseur de l'ailette.
6. Roue monocanal selon la revendication 1 caractérisée en ce que la tête de l'ailette
(9) forme une surface plane.
7. Roue monocanal selon la revendication 1 caractérisée en ce que la roue monocanal est
en tôle, l'ailette étant constituée de deux tôles soudées l'une à l'autre formant
le côté aspiration et le côté pression.
