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EP 0 528 852 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1994 Patentblatt 1994/28 |
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Anmeldetag: 23.04.1991 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9100/060 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9117/292 (14.11.1991 Gazette 1991/26) |
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GEWEBE AUS KUNSTSTOFF-MONOFILAMENTEN FÜR DEN EINSATZ ALS ENTWÄSSERUNGSSIEB EINER PAPIERMASCHINE
WOVEN FABRIC MADE OF SYNTHETIC MONOFILAMENTS FOR USE AS A DEWATERING SCREEN IN A PAPER-MANUFACTURING
MACHINE
TISSU EN MONOFILAMENTS PLASTIQUES POUR L'UTILISATION COMME TOILE D'EGOUTTAGE D'UNE
MACHINE A PAPIER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
08.05.1990 AT 1037/90
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.1993 Patentblatt 1993/09 |
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Patentinhaber: Hutter & Schrantz AG |
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A-1232 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- KOVAR, Walter
A-1040 Wien (AT)
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Vertreter: Rippel, Andreas, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt Dipl.-Ing. Rippel
Kommandit-Partnerschaft
Maxingstrasse 34 1130 Wien 1130 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 245 851 US-A- 4 941 514
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AT-B- 386 026
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gewebe aus Kunststoff-Monofilamenten für den Einsatz
als Entwässerungssieb einer Papiermaschine, aufbauend auf einer Schar von Kettfäden
und drei Lagen von Schußfäden, die durch diese Kettfäden verbunden sind.
[0002] Um das Verschleißvolumen der Laufseite der Siebe zu erhöhen, wurden Siebe mit höherer
Schaftzahl ausgeführt, wodurch bei weitgehend gleichem Aussehen der papierseitigen
Auflagegeometrie eine längere Flottierung der Schußfäden an der Laufseite erreicht
wird. Es steht dadurch im Verhältnis ein größerer Teil der Länge der laufseitigen
Schußfäden zum Abrieb zur Verfügung.
[0003] Probleme bei dieser Konstruktion treten dadurch auf, daß die über längere Strecken
flottierenden Schußfäden vor allem bei rascher laufenden Maschinen durch Turbulenzwirkung
bei der Bewegung des Siebes über stehende Entwässerungselemente wie Foils, Naßsauger
oder Sauger eine deutliche Papiermarkierung bewirken.
[0004] Ein dreilagiges Gewebe entsprechend der eingangs genannten Art ist aus der DE-A-2
455 185 bekannt. Jeweils zwei benachbarte Lagen, die durch eigene Kettfäden gebunden
sind, sind durch gesonderte Bindefäden verbunden, wobei die als Kettfäden ausgebildeten
Bindefäden die beiden Lagen derart miteinander verbinden, daß beim fertigen Sieb die
obere Lage nicht absolut plan in ihrer Oberflächenlage ausgeführt ist, so daß durch
das unterschiedliche Niveau der Auflage Siebmarkierungen in stärkerem Ausmaß hervorgerufen
werden.
[0005] Aus der US-A-4 941 514 ist ein vierlagiges Gewebe bekannt, dessen Schußfäden durch
Kettfäden abgebunden sind, die durch alle Lagen durchlaufen. Bei diesem bekannten
Gewebe wird in der Gewebemitte die Durchlässigkeit vermindert, weil die Öffnungen
zwischen den Gewebeteilen verkleinert werden. Die Entwässerungsfähigkeit des Gewebes
wird dadurch verschlechtert, was noch dadurch verstärkt wird, daß Fasern, die zufolge
der größeren Öffnungen an der Papierseite des Gewebes in dieses eindringen können,
die kleineren Öffnungen in der Gewebemitte noch mehr zusetzen.
[0006] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Markierungen zu verhindern und Siebe mit
länger flottierenden Schußfäden auf der Laufseite auch bei schnellaufenden Maschinen
mit Geschwindigkeiten über 400m/min einsetzen zu können. Weiters soll die Entwässerungsfähigkeit
möglichst groß sein. Erreicht wird dies dadurch, daß die in Gruppen zusammengefaßten
Schußfäden sowohl durch Kettfäden, die nur die oberen zwei Lagen durchlaufen, als
auch durch Kettfäden, die alle drei Lagen durchlaufen, gebunden sind.
[0007] Die derart gebundene mittlere Schußlage erzeugt einen größeren Abstand zwischen der
Vliesoberfläche und den stehenden Tragelementen der Papiermaschine, sodaß die Turbulenzwirkungen
der lange flottierenden unteren Schußfäden nicht mehr auf das Vlies durchschlagen.
Sie bewirkt demnach eine Störung dieser Turbulenzen und dämpft sie in ihrer Wirkung
auf das Vlies durch den sich verengenden freien Raum der Siebkonstruktion in vertikaler
Richtung nach oben. Markierungen treten praktisch nicht mehr auf. Durch den sich verengenden
freien Raum nach oben wird auch die Entwässerungsfähigkeit nicht beeinträchtigt.
[0008] Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, den Bogen der unteren Schußlage zur Laufseite
hin stärker hervortreten zu lassen, damit mehr Volumen des unteren Schußfadens abgeschliffen
werden kann, bevor die Kettknöchel an der Laufseite zum Anschliff kommen. Bei einem
erfindungsgemäßen Gewebe wird hiezu jeder Schußfaden der unteren Lage von zwei, vorzugsweise
nicht nebeneinander liegenden Kettfäden von unten erfaßt und gegen die zwischen dem
Schußfaden der mittleren Lage und ihm selbst liegenden Kettfäden als Auflage hochgezogen,
sodaß der zur Siebaußenseite hin gerichtete Bogen maximal ausgebildet werden kann.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bilden jeweils vier Schußfäden
der oberen Lage mit zwei Schußfäden der mittleren Lage und einem Schußfaden der unteren
Lage eine Gruppe, wobei von zwei nebeneinander liegenden Kettfäden ein Faden von den
Schußfäden der oberen Lage zwei oberhalb, einen unterhalb, und zwei oberhalb abbindet,
dann die mittlere Lage passiert und den Schußfaden der unteren Lage der dritten Gruppe
unten passiert, sodann wieder nach der halben Rapportlänge die obere Lage wie zuvor
abbindet, dann durch die mittlere Lage läuft und den unteren Schußfaden der siebenten
Gruppe abbindet, während jeder zweite Kettfaden im Rapportanstieg versetzt die obere
Lage bindet, dann aber unter den Schußfäden der mittleren Lage und in der zweiten
Rapporthälfte gleichartig verläuft.
[0010] Das Maß der Verengung des freien Raumes zwischen den Fäden der einzelnen Schußlagen
kann durch den Wert A = (10 - Schußfadenzahl pro cm x Schußdurchmesser in mm) dargestellt
werden und ergibt die freie Fläche zwischen den Schußfäden auf 10 mm Sieblänge gesehen.
Dieser Wert soll in der oberen Lage zwischen 3,2 und 4,5, in der mittleren Lage zwischen
5,1 und 5,2 und in der unteren Lage zwischen 6,2 und 7 betragen.
[0011] Zweckmäßig bestehen die Schußfäden der mittleren Lage aus einem hochmolekularen Polyestermaterial
mit einer Bruchdehnung kleiner als 30% und einem Viskositätsindex des Polymers über
0.90.
[0012] Die Schaftzahl beträgt vorteilhaft 14 oder 16.
[0013] Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben, ohne auf dieses beschränkt zu sein. Dabei zeigt Fig.1 einen Schnitt
parallel zur Kette und Fig.2 parallel zum Schuß des Gewebes. Die Fig.3 gibt das Bindungsmuster
eines 14-schäftigen Gewebes wieder.
[0014] Gemäß Fig.1 sind von den Schußfäden der oberen Lage 1, 3, 4, 7, 8, 10 usf. jeweils
zwei einem Schußfaden der mittleren Lage 2, 6, 9, 13 usf. zugeordnet. Auf je zwei
Schußfäden der mittleren Lage kommt dann ein Schußfaden der unteren Lage 5, 12, 19
usf. Vier Schußfäden der oberen Lage, zwei der mittleren und einer der unteren Lage
bilden eine Schußgruppe.
[0015] Die Kettfäden 2′, 4′, 6′, 8′ usf. sind so angeordnet, daß sie die Schußfäden der
oberen Lage im Rhythmus 2/1/2 abbinden, dann durch die mittlere Lage verlaufen und
den Schuß der unteren Lage abbinden, bevor sie wieder nach oben gehen. Dieser Verlauf
wiederholt sich im Bindungsrapport noch einmal. Eine zweite Kettfadenschar 1′, 3′,
5′, 7′ usf. wird in der oberen Lage gleich wie 2′, 4′, 6′ usf. geführt, sie läuft
dann allerdings nur unter den Schußfäden der mittleren Gruppe, ohne einen Faden der
unteren Gruppe abzubinden. Der nächste Kettfaden der ersten Gruppe 4′ (nach 2′) wird
so geführt, daß er in der unteren Lage denselben Schußfaden 19 abbindet. Als zweiten
Schußfaden in der unteren Lage bindet dieser Kettfaden allerdings dann den Schußfaden
40 der unteren Lage ab. Auf diese Weise ergibt sich, daß jeder Schußfaden der unteren
Lage von zwei Kettfäden abgebunden wird. Wie im Querschnitt der Bindung (Fig.2) dargestellt,
liegen dann zwischen dem Schußfaden der unteren Lage 5 und dem der mittleren Lage
6 die Kettfäden 1′, 3′, 6′, 8′ und 13′, die den Bogen des Schußfadens 5 zur Laufseite
beim Weben und noch mehr beim Thermofixieren des Siebes nach außen verformen.
[0016] Es werden demgemäß durch diejenigen Kettfäden, die zwischen der mittleren und unteren
Schußlage verlaufen (1′, 3′, 6′, 8′, 13′ in Fig.2) für den unteren Schuß Auflagepunkte
gebildet, die zur Bildung eines stärkeren Bogens des unteren Schußfadens zur Laufseite
hin führen, wodurch auch das Abriebvolumen des Siebes erhöht wird, da ein größeres
Volumen des unteren Schußfadens angeschliffen werden kann, bevor die Kettfäden laufseitig
zum Anschliff kommen. Die im Raum zwischen der mittleren und der unteren Schußlage
durchlaufenden Kettfäden 1′, 3′, 6′, 8′, 13′ sind möglichst gleichmäßig zwischen den
Abbindestellen des unteren Schusses (10′, 12′) verteilt. Weiters wird das Material
des mittleren Schußfadens so gewählt, daß sich dieser während des Web- und Thermofixiervorganges
möglichst wenig verformt und steif verhält.
[0017] In der Tabelle findet sich eine Zusammenstellung der Zuordnung von Kettfadenzahlen
und -durchmessern zu den Fadenzahlen und Durchmessern der drei Schußlagen, die von
der Laufseite zur Papierseite hin eine stetige Verengung des freien Raumes zwischen
den Schußfäden ergibt, wodurch die Dämpfungswirkung der einzelnen Schußlagen hervorgerufen
wird.

1. Gewebe aus Kunststoff-Monofilamenten für den Einsatz als Entwässerungssieb einer Papiermaschine,
aufbauend auf einer Schar von Kettfäden und drei Lagen von Schußfäden, die durch diese
Kettfäden verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in Gruppen zusammengefaßten Schußfäden (z.B. 15,17,18,21;16,20;19) sowohl
durch Kettfäden (1′, 3′), die nur die oberen zwei Lagen durchlaufen, als auch durch
Kettfäden (2′, 4′), die alle drei Lagen durchlaufen, gebunden sind.
2. Gewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schußfaden der unteren Lage (z.B. 5) von zwei vorzugsweise nicht nebeneinander
liegenden Kettfäden (10′, 12′) von unten erfaßt wird und gegen die zwischen dem Schußfaden
der mittleren Lage (6) und ihm selbst liegenden Kettfäden (1′, 3′, 6′, 8′, 13′) als
Auflage hochgezogen wird, sodaß der zur Siebaußenseite hin gerichtete Bogen maximal
ausgebildet werden kann.
3. Gewebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils vier Schußfäden der oberen Lage (z.B. 1, 3, 4. 7) mit zwei Schußfäden
der mittleren Lage (z.B. 2, 6) und einem Schußfaden der unteren Lage (5) eine Gruppe
bilden, wobei von zwei nebeneinander liegenden Kettfäden (1′, 2′) ein Faden (2′) von
den Schußfäden der oberen Lage zwei (3 und 4) oberhalb, einen (7) unterhalb, und zwei
(8, 10) oberhalb abbindet, dann die mittlere Lage passiert und den Schußfaden der
unteren Lage (19) der dritten Gruppe unten passiert, sodann wieder nach der halben
Rapportlänge die obere Lage (28, 29, 31, 32, 35) wie zuvor abbindet, dann durch die
mittlere Lage läuft und den unteren Schußfaden der siebenten Gruppe (47) abbindet,
während jeder zweite Kettfaden (z.B.1′) im Rapportanstieg versetzt die obere Lage
(17, 18, 21, 22, 24) bindet, dann aber unter den Schußfäden der mittleren Lage (30,
34) und in der zweiten Rapporthälfte gleichartig verläuft.
4. Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert A = 10 - Schußzahl pro cm x Schußdurchmesser in mm in der oberen Lage
zwischen 3,2 und 4,5, in der mittleren Lage zwischen 5,1 und 5,2 und in der unteren
Lage zwischen 6,2 und 7 beträgt.
5. Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfäden der mittleren Lage aus einem hochmolekularen Polyestermaterial
mit einer Bruchdehnung kleiner als 30% und einem Viskositätsindex des Polymers über
0,90 bestehen.
6. Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftzahl 14 oder 16 beträgt.
1. Synthetic monofilament textile, to be used as dehydration screen for a paper machine,
based on one sheet of warp threads and three plies of weft threads linked by these
warp threads, characterized in that the weft threads gathered in groups (e.g. 15,17,18,21; 16,20;19) are tied both by
warp threads (1′, 3′) running only through the two upper plies and by warp threads
(2′, 4′) running through all three plies.
2. Textile according to Claim 1, characterized in that each weft thread of the lower ply (e.g. 5) is lifted by two warp threads (10′, 12′),
preferably not situated side by side, and pulled upward towards the warp threads (1′,
3′, 6′, 8′, 13′) situated between the middle-ply weft thread (6) and itself, thus
forming a support surface, so that the curve facing the outside of the screen is developed
to a maximum.
3. Textile according to Claims 1 and 2, characterized in that a number of four weft threads of the upper ply (e.g. 1, 3, 4, 7) forms a group together
with two weft threads of the middle ply (e.g. 2, 6) and one weft thread of the lower
ply (5); in this, one (2′) of two warp threads (1′, 2′) situated side by side binds
two of the upper-ply weft threads (3 and 4) above, one (7) below and two (8, 10) above,
then passes through the middle ply and subsequently passes the weft thread of the
lower ply (19) of the third group below; then it binds the upper ply (28, 29, 31,
32, 35) again after half of the repeat, passes the middle ply and binds the lower
weft thread of the seventh group (47), while every other warp thread (e.g. 1′) binds
the upper ply (17, 18, 21, 22, 24) during the weft thread repeat but then runs below
the weft threads of the middle ply (30, 34) and during the second half of the repeat
in the same way.
4. Textile according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the value A = 10 - density of textile per cm x diameter of pick in mm is between
3.2 and 4.5 in the upper ply, between 5.1 and 5.2 in the middle ply and between 6.2
and 7 in the lower ply.
5. Textile according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the middle-ply weft threads are made of polyester of high molecular weight with an
elongation at rupture of less than 30% and a polymer viscosity index exceeding 0.90.
6. Textile according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the heald shaft number is 14 or 16.
1. Tissu de monofils synthétiques destiné à l'utilisation comme tamis d'égouttage pour
une machine à papier, basé sur une couche de fils de chaîne et trois plis de fils
de trame liés par ces fils de chaîne, caracterisé en ce que les fils de trame groupés (p.e. 15,17,18,21;16,20;19) sont liés par des fils de chaîne
(1′, 3′) passant par les deux plis supérieurs et par des fils de chaîne (2′, 4′) passant
tous les trois plis.
2. Tissu selon revendication 1, caracterisé en ce que chaque fil de trame du pli inférieur (p.e. 5) est saisi par deux fils de chaîne (10′,
12′) inférieurs, qui ne devraient pas être situés l'un à côté de l'autre, et levé,
comme support, vers les fils de chaîne (1′, 3′, 6′, 8′, 13′) situés entre le fil de
trame du pli central (6) et ce même fil de trame de pli inférieur, pour développer
une courbe maximale vers l'extérieur du tamis.
3. Tissu selon revendications 1 et 2, caracterisé en ce que des groupes de quatre fils de trame du pli supérieur (p.e. 1, 3, 4, 7) forment un
ensemble avec deux fils de trame du pli central (p.e. 2, 6) et un fil de trame du
pli inférieur (5); en ceci, l'un (2′) de deux fils de chaîne (1′, 2′) situés l'un
à côté de l'autre lie deux fils de trame (3 et 4) du pli supérieur au-dessus, un fil
de trame (7) au-dessous et deux fils de trame (8, 10) au-dessus, puis passe le pli
intermédiaire et le fil de trame du pli inférieur (19) du troisième groupe; après
la moitié du rapport, ce fils de chaîne (2′) lie le pli supérieur (28, 29, 31, 32,
35) comme avant, puis passe par le pli intermédiaire et lie le fil de trame du septième
groupe (47), tandis qu'un fil de chaîne (p.e. 1′) sur deux lie le pli supérieur (17,
18, 21, 22, 24) pendant la montée du rapport, mais après passe dans la même façon
par les fils de trame du pli intermédiaire (30, 34) et pendant la deuxième moitié
du rapport.
4. Tissu selon l'une des revendications 1 à 3, caracterisé en ce que la valeur A = 10 - nombre de duites par cm x diamètre de duite en mm est 3,2 à 4,5
dans le pli supérieur, 5,1 à 5,2 dans le pli intermédiaire et 6,2 à 7 dans le pli
inférieur.
5. Tissu selon l'une des revendications 1 à 4, caracterisé en ce que les fils de trame du pli intermédiaire sont faits de polyester à haute densité moléculaire
avec un allongement à la rupture de moins de 30% et un indice de viscosité du polymère
de plus de 0,90.
6. Tissu selon l'une des revendications 1 à 5, caracterisé en ce que le nombre de lame est 14 ou 16.

