| (19) |
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(11) |
EP 0 528 892 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.05.1991 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9100/903 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9117/923 (28.11.1991 Gazette 1991/27) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM VERPACKEN VON PRESSBALLEN
PROCESS AND DEVICE FOR PACKING PRESSED BALES
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR L'EMBALLAGE DE BALLES COMPRESSEES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
15.05.1990 DE 4015643
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.1993 Patentblatt 1993/09 |
| (73) |
Patentinhaber: AUTEFA MASCHINENFABRIK GMBH |
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D-86316 Friedberg (DE) |
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Erfinder: |
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- LANG, Jürgen
D-8904 Gessertshausen (DE)
- HIRSCHEK, Herwig
D-8903 Bobingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ernicke, Hans-Dieter, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. H.-D. Ernicke
Dipl.-Ing. Klaus Ernicke
Schwibbogenplatz 2b 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 014 923 EP-A- 0 294 820
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EP-A- 0 029 977
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verpacken von Preßballen
mit den Merkmalen im Oberbegriff des Verfahrens- und Vorrichtungshauptanspruches.
[0002] Ein solches Verfahren und die zugehörige Vorrichtung sind aus der EP-A-0 014 923
bekannt. Die Einhüllvorrichtung besteht hier aus zwei festen Tragarmen und zwei schwenkbaren
Folienarmen. Die Folienarme sind an einem Ende fliegend gelagert und tragen am anderen
Ende den schweren Folienwickel sowie eine Schweiß- und Schneidvorrichtung. Die komplette
Einhüllvorrichtung sitzt auf einem einzelnen Transportwagen und wird auf Höhe des
Preßballens von der Seite her in die Preß- oder Verpackungsstation gefahren. In der
Fahrbewegung wird die zwischen den starren Tragarmen und dem Folienwickel aufgespannte
Mantelfolie um den Preßballen geschlagen, wobei die schwenkbaren Folienarme eine zusätzliche
Drehbewegung mit dem Folienwickel ausführen. Eine solche Anordnung wirft mechanische
und kinematische Probleme auf.
Die Folienenden werden an der Verbindungsstelle durch Verschweißen, Heften oder auf
sonstige Weise fest miteinander verbunden werden. Dies ist auch notwendig, da für
die nachfolgende Umreifung die Einhüllvorrichtung vom Preßballen gelöst und aus der
Verpackungs- bzw. Preßstation vollständig herausgefahren werden muß. Sie muß Platz
machen für die eigenständige Umreifungsvorrichtung. Diese Technik kostet Zeit und
bedingt einen hohen Bau- und Steuerungsaufwand. Es ist nicht zuletzt auch ein Platzproblem,
eine Einhüll- und eine Umreifungsvorrichtung mit ihren Transportwagen getrennt voneinander
unterzubringen, in Wartepositionen zu halten und separat ein- und ausfahren zu lassen.
Die vorbekannte Vorrichtung läßt sich daher auch nicht bei allen Pressensystemen einsetzen,
insbesondere nicht bei sogenannten Karussell-Ballenpressen, bei denen der Preßballen
von der Seite her durch die Pressenständer nur schwer zugänglich ist. Ferner bleibt
es beim Stand der Technik offen, wie nach dem Abtrennen der Mantelfolie, dem Öffnen
und Zurückfahren der Einhüllvorrichtung anschließend das freie Folienende wieder gefaßt
und die Mantelfolie für den nächsten Verpackungsvorgang aufgespannt werden soll. Als
ungünstig hat sich auch die Schweiß- oder Heftverbindung zwischen den Folienenden
herausgestellt. Hochfeste und wenig dehnfähige Folien können damit nicht für zufriedenstellende
Verpackungen eingesetzt werden.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Verpacken von Preßballen aufzuzeigen, die an beliebigen Pressensystemen eingesetzt
werden können, leichter handhabbar sind und eine bessere und betriebssicherere Verpackung
ermöglichen.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Verfahrens- und Vorrichtungshauptanspruch.
[0005] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der schwere Folienwickel in einfacher Weise,
vorzugsweise auf einer geraden Bahn, längs des Preßballens bewegt. Hierdurch lassen
sich die Probleme des Standes der Technik mit der Kinematik, der Mechanik und der
Vorrichtungsstabilität vermeiden. Die U-förmige Einhüllbewegung der Mantelfolie wird
durch den leichter zu handhabenden Folienarm ausgeführt, der durch das geringe Gewicht
des abgezogenen Folienstücks auch relativ schwach dimensioniert sein kann.
[0006] Die Trennung von Folienwickel und Folienarm und deren eigenständige Beweglichkeit
auf separaten Transportwagen ermöglichen ferner eine Lösung des Platzproblems. Zum
einen läßt sich dadurch die Verpackungsvorrichtung an beliebigen Ballenpressen, insbesondere
auch Karussellpressen, anordnen und auch nachrüsten. Alternativ ist ein Einsatz an
eigenständigen Verpackungsstationen etc. möglich.
[0007] Zum anderen kann die Umreifung unmittelbar nach der Umhüllung des Preßballens erfolgen.
Die Umreifungsvorrichtung kann mit der Einhüllvorrichtung kombiniert werden oder dieser
unmittelbar nachfolgen. Auf jeden Fall muß die Einhüllvorrichtung nicht erst zeit-
und platzraubend entfernt werden, bevor die Umreifungsvorrichtung in Aktion treten
kann. Die beiden Vorrichtungen können vielmehr zusammenwirken und einander funktions-
und vorrichtungstechnisch ergänzen, wodurch der Bauaufwand optimiert wird.
[0008] Es empfiehlt sich, die Folienenden lose zu überlappen und nur durch die Umreifung
zu fixieren. Die Folienenden können aneinander gleiten, wenn der Ballen nach Entlastung
aufspringt und sich dehnt. Die Mantelfolie kann der Dehnbewegung folgen, ohne daß
sie reißt oder daß die Verpackung sich auf andere Weise unerwünscht öffnet. Dadurch
ist auch der Einsatz hochfester Verpackungsfolien möglich, deren Festigkeit durch
Wärmeeinwirkung beim Schweißen oder Heften leiden würde. Beim Stand der Technik führte
diese zu einer Schwächung der geschlossenen Mantelfolie an der Verbindungsstelle der
Folienenden. Eine Bruchstelle war damit vorprogrammiert.
[0009] Die Einhüllvorrichtung bleibt während der Umreifung am Preßballen und hält die Mantelfolie
fest. Auf diese Weise kann die straffe und überlappte Lage der Folienenden bis und
während der Umreifung gesichert werden. Es werden ferner Packzeit und Steuerungsaufwand
gespart. Günstig ist auch, daß zur Folienfixierung nur eine einfache und keine kreuzweise
Umreifung des Preßballens erforderlich ist.
[0010] Vorteilhaft ist bei der erfindungsgemäßen Verpackungstechnik im weiteren, daß Verfahren
und Vorrichtung für unterschiedliche Ballengrößen geeignet sind und sich softwaremäßig
anpassen lassen. Dies erweitert den Einsatzbereich und verringert zugleich den Umrüstungsaufwand.
[0011] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung dargelegt,
die die Funktion verbessern und den Bau- und Steuerungsaufwand minimieren.
[0012] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Im einzelnen zeigen
- Figur 1:
- eine Draufsicht auf eine Verpackungsvorrichtung an einer Ballenpresse,
- Figuren 2 - 7:
- die Verpackungsvorrichtung von Fig. 1 in verschiedenen Bewegungsstellungen und
- Figur 8:
- eine perspektivische Stirnansicht der Verpackungsvorrichtung gemäß Pfeil VIII in Fig.
4.
[0013] In Figur 1 ist eine Verpackungsvorrichtung (1) in Verbindung mit einer Ballenpresse
(3), hier in Form einer an sich bekannten zweiständigen Karussell-Ballenpresse, dargestellt.
Von den Pressenteilen sind der Übersicht halber lediglich die beiden vertikalen Pfosten
(4) des Pressenrahmens dargestellt. Diese befinden sich an der Fertigpreßstation,
in der der Preßballen (2) zwischen zwei Preßstempeln (27) unter Druck gehalten wird.
Der Preßballen besteht vorzugsweise aus kurz geschnittenen oder langen Textilfasern,
dem sogenannten Tow. Alternativ kommen als Ballenmaterial auch textile Abfälle oder
sonstige andere Materialien in Frage.
[0014] Figur 1 zeigt die Ausgangsstellung, in der der Preßkasten (nicht dargestellt) gerade
vom Preßballen (2) abgezogen ist. Die Verpackungsvorrichtung (1) befindet sich in
diesem Stadium außerhalb des Preßraums und etwa in Höhe des äußeren Pressenpfostens
(4).
[0015] Die Verpackungsvorrichtung (1) besteht aus einer Einhüllvorrichtung (5) und einer
Umreifungsvorrichtung (6), die beide auf zwei Transportwagen (8,9) angeordnet sind.
Die Transportwagen (8,9) sind auf Schienen oder sonstigen Leitbahnen beidseits und
längs des Ballens (2) verfahrbar angeordnet. Sie verfügen über eigenständige Antriebe
und lassen sich getrennt voneinander bewegen. Während des Verpackungsvorganges bewegen
sie sich in Fahrtrichtung (28).
[0016] Die Einhüllvorrichtung (5) weist einen Folienwickel (10) mit einem nachgeordneten
Tänzer (11) sowie einen Folieneinzug (12) und eine dahinter angeordnete Schneidvorrichtung
(13) auf, die miteinander auf dem Transportwagen (9) angeordnet sind. Zur Einhüllvorrichtung
(5) gehört ferner noch ein Greifarm (20), der um eine vertikale Achse (38) schwenkbar
an einer Reihenanordnung von Umlenkkanälen (18) der Umreifungsvorrichtung (6) angeordnet
ist. Diese Teile sind ebenfalls auf dem Transportwagen (9) angeordnet. Die Einhüllvorrichtung
(5) besitzt ferner noch ausfahrbare Haltepins (21) (vgl. Fig. 6), die sich ebenfalls
auf dem Transportwagen (9) befinden.
[0017] Auf dem gegenüberliegenden Transportwagen (8) ist ein Folienarm (15) der Einhüllvorrichtung
(5) mit einem stirnseitigen Greifer (16) angeordnet. In Fahrtrichtung (28) dahinter
befinden sich zwei Umreifungsköpfe (17) der Umreifungsvorrichtung (6).
[0018] Der drehbar gelagerte und mit Führungsmitteln für die Mantelfolie (7) versehene Folienwickel
(10) befindet sich an dem in Fahrtrichtung (28) vorderen Ende des Transportwagens
(9) und ist gegenüber dem Ballen (2) etwas zurückgesetzt. Der nachgeschaltete Tänzer
(11) bildet einen Folienspeicher, in dem die Mantelfolie (7) über mehrere federelastisch
miteinander verbundene vertikale Rollen geschlungen ist. Der Tänzer (11) gleicht Folienspannungen
aus und sorgt für einen gleichmäßigen Abzug vom Folienwickel (10).
[0019] Anschließend gelangt die Mantelfolie (7) in den Folieneinzug (12), der eine Förder-
und Haltevorrichtung, z.B. eine Reibradanordnung aufweist, die die Mantelfolie vom
Folienwickel (10) abziehen und das Folienende festhalten kann. Unmittelbar dahinter
sitzt die Schneidvorrichtung (13), die als Messeranordnung, Schmelzdraht oder in sonst
geeigneter Weise ausgebildet sein kann. Die Schneidvorrichtung (13) und der Folieneinzug
(12) sitzen in Fahrtrichtung (28) hinter dem Folienwickel (10) und befinden sich direkt
am ballenseitigen Rand des Transportwagens (9). Sie sind gemeinsam auf einem Träger
angeordnet, der um eine vertikale Schwenkachse (14) auf dem Transportwagen (8) drehbar
gelagert ist (vgl. Fig.4).
[0020] Am in Fahrtrichtung (28) hinteren Ende des Transportwagens (9) sind die Umlenkkanäle
(18) angeordnet. Sie sind um eine vertikale Achse (19) drehbar gelagert, die sich
am hinteren Wagenende und am ballenseitigen Wagenrand befindet. Die Umlenkkanäle (18)
sind mindestens in gleicher Zahl wie die Schnürnuten (26) in den Preßstempeln (27)
vorhanden und entsprechend verteilt angeordnet. Die einzelnen Umlenkkanäle (18) sind
an der Rückseite durch ein Gestell (29) miteinander verbunden und gehalten, das seinerseits
an der Drehachse (19) angreift. In Ruhestellung gemäß Figur 1 sind die Umlenkkanäle
(18) vom ballenseitigen Wagenrand zurückgeschwenkt. Der Greifarm (20) befindet sich
am vorderen Gestellende der Umlenkkanäle (18). Er besteht aus einer Doppelarmanordnung,
deren Armteile (30,31) sich quer zur Fahrtrichtung (28) erstrecken und voneinander
um mehr als die Folienhöhe distanziert sind. Die Armteile (30,31) tragen an den Enden
vertikale und bewegliche Spannfinger (32), die die horizontalen Folienränder von oben
bzw. von unten fassen können. Die Spannfinger (32) sind ihrerseits höhenverstellbar.
[0021] Der Folienarm (15) ist quer zur Fahrtrichtung (28) ausfahrbar auf dem Transportwagen
(8) gelagert. Er besteht aus einer teleskopierbaren Doppelarmanordnung, deren Armteile
(33,34) sich ebenfalls quer zur Fahrtrichtung (28) erstrecken und in der Höhe voneinander
um weniger als die Folienhöhe distanziert sind. Der Greifer (16) ist um eine vertikale
Achse (35) schwenkbar an den Armenden angeordnet. Er besteht aus zwei Armverlängerungen
(36), die an den Enden horizontale Spannfinger (37) tragen, die den vertikalen Folienrand
erfassen und festhalten können.
[0022] Figuren 2 bis 7 zeigen den Ablauf des Verpackungsvorganges. Zunächst fahren gemäß
Figur 2 beide Transportwagen (8,9) ein kleines Stück in Fahrtrichtung (28) vor, bis
der Folienarm (15) und die Schneidvorrichtung (13) sowie der Folieneinzug (12) zwischen
dem Pressenpfosten (4) und dem Ballen (2) eine miteinander fluchtende Stellung einnehmen.
Anschließend fährt der Folienarm (15) aus und erfaßt mit seinem geradeaus gerichteten
Greifer (6) das vordere Folienende (22), das ein Stück über die Schneidvorrichtung
(13) vorsteht. Anschließend fährt der Folienarm (15) in die Ausgangsstellung auf den
Transportwagen (8) zurück und zieht die Mantelfolie (7) nach.
[0023] Gemäß Figur 3 fährt der Transportwagen (8) dann weiter vor, bis sich der Folienarm
(15) knapp vor dem Ballen (2) befindet. Der Folienarm (15) fährt wieder aus und zwar
soweit, bis sich das Drehgelenk (35) des Greifers (16) ungefähr auf Höhe der abgewandten
Breitseite (25) des Preßballens (2) befindet. Der andere Transportwagen (9) fährt
gleichzeitig oder kurz darauf ebenfalls ein kleines Stück vor und legt dadurch die
Mantelfolie (7) an die hintere Ballenfront.
[0024] Der Preßballen (2) hat üblicherweise eine im wesentlichen rechteckige Querschnittsform
und erstreckt sich längs der Fahrtrichtung (28). Mit den vorerwähnten Fahr- und Auszugsbewegungen
wird die Mantelfolie (7) in einer seitlichen U-Form um die beiden Schmalseiten und
die eine Breitseite des Preßballens (2) gelegt. Die dem Transportwagen (9) zugewandte
Breitseite (25) des Ballens (2) ist jetzt noch offen. Um noch diese Breitseite (25)
einzuhüllen, fährt gemäß Figur 4 der Transportwagen (9) noch ein Stück weiter vor,
bis sich die Drehachse (19) knapp hinter dem Ballen (2) befindet. Die Schneidvorrichtung
(13) und der Folieneinzug (12) schwenken durch den Folienzug automatisch um ihre Schwenkachse
(14) mit und erstrecken sich dann mitsamt der Mantelfolie (7) schräg zum Ballen (2).
In dieser Lage befinden sie sich längs der Reihenanordnung der Umlenkkanäle (18),
so daß die Spannfinger (32) des Greifarms (20) den oberen und unteren Folienrand erfassen
können. Sobald dies geschehen ist, tritt die Schneidvorrichtung (13) in Funktion und
trennt die Mantelfolie (7) durch. Das hintere Folienende (23) wird nun vom Greifarm
(20) gehalten.
[0025] Wie Figur 5 verdeutlicht, schwenken nun die Umlenkkanäle (18) um ihre Achse (19)
an den Preßballen (2), wobei die Mantelfolie (7) plan an die Breitseite (25) gelegt
wird. Die Umlenkkanäle (18) fluchten mit den Schnürnuten (26) und nehmen bereits ihre
Umreifungsstellung fest ein. Sie bleiben während des Umreifungsvorganges dann stehen.
Der Greifarm (20) kommt durch die Schwenkbewegung des Gestells (29) an der vorderen
Ballenecke zu liegen. Die Mantelfolie (7) und das hintere Folienende (23) werden dabei
unter Zug an die Seitenfläche (25) gelegt und gehalten. Anschließend wird der Greifer
(16) betätigt und klappt unter Mitnahme des vorderen Folienendes (22) auf die Seitenfläche
(25). Er bewegt sich dabei durch den Freiraum innerhalb der gebogenen Umlenkkanäle
(18) und unter dem Greifarm (20) hindurch und legt unter Zug das vordere Folienende
(22) auf das hintere Folienende (23).
[0026] Gemäß Figur 6 fahren nun zwei oder mehr Haltepins (21) aus und drücken das vordere
Folienende (22) auf die Seitenfläche (25). Der Greifer (16) kann nun das vordere Folienende
(22) loslassen und in die gerade Stellung gegenüber dem Folienarm (15) zurückschwenken,
der dann auch wieder einfährt. In dieser Position werden von den beiden hinter dem
Folienarm (15) angeordneten Umreifungsköpfen (17) die beiden ersten Reifenbänder (24)
gelegt. Zumindest ein Reifenband wird dabei über die überlappten Folienenden (22,23)
gelegt und fixiert diese.
[0027] Gemäß Figur 7 taktet der Transportwagen (8) mit zurückgezogenem Folienarm (15) um
den Schnürnutenabstand weiter und legt die restlichen Reifenbänder (24). Der Transportwagen
(9) bleibt mit den Umlenkkanälen (18) stehen. Während der Umreifung halten auch der
Greifarm (20) und die Haltepins (21) die Folienenden (22,23) fest. Nach Abschluß der
Umreifung werden die Preßstempel (27) entlastet, wodurch sich der Preßballen (2) dehnt
und in die Reifenbänder (24) springt. Die Haltepins (21) und der Greifarm (20) werden
von den Folienenden (22,23) gelöst und fahren bzw. schwenken zurück. Die Spannfinger
(32) des Greifarms (20) werden hierzu zunächst nach oben bzw. unten vom Folienrand
abgezogen. Die Umlenkkanäle (18) klappen dann wieder in die Ausgangsstellung gemäß
Fig. 1 zurück und der Preßballen (2) kann nach Rückfahrt der Transportwagen (8,9)
entnommen werden. In der Ausgangsstellung gemäß Figur 1 läßt sich die Fertigpreßstation
der Ballenpresse (2) neu beschicken, wobei auch die Deckfolien für die obere und untere
Ballenfläche angelegt und umgeschlagen werden. Der Folieneinzug (12) hat inzwischen
auch das neue vordere Folienende (22) ein Stück über die geöffnete Schneidvorrichtung
(13) hinausgefördert, so daß es beim nächsten Verpackungsvorgang vom Folienarm (15)
wieder ergriffen werden kann.
STÜCKLISTE
[0028]
- 1
- Verpackungsvorrichtung
- 2
- Preßballen, Ballen
- 3
- Ballenpresse
- 4
- Pressenrahmen
- 5
- Einhüllvorrichtung
- 6
- Umreifungsvorrichtung
- 7
- Mantelfolie
- 8
- Transportwagen, Trolley I
- 9
- Transportwagen, Trolley II
- 10
- Folienwickel
- 11
- Tänzer
- 12
- Folieneinzug
- 13
- Schneidvorrichtung
- 14
- Schwenkachse
- 15
- Folienarm
- 16
- Greifer
- 17
- Umreifungsköpfe
- 18
- Umlenkkanäle
- 19
- Drehachse
- 20
- Greifarm
- 21
- Haltepin
- 22
- Folienende, vorn
- 23
- Folienende, hinten
- 24
- Reifenband
- 25
- Seitenfläche, Breitseite, umreift
- 26
- Schnürnuten
- 27
- Preßstempel
- 28
- Fahrtrichtung
- 29
- Gestell
- 30
- Armteil
- 31
- Armteil
- 32
- Spannfinger
- 33
- Armteil
- 34
- Armteil
- 35
- Achse, Drehgelenk
- 36
- Armverlängerung
- 37
- Spannfinger
- 38
- Achse
1. Verfahren zum Verpacken von Preßballen, die unter Druck zwischen Preßstempeln gehalten
werden, wobei von einer Einhüllvorrichtung mit einem Folienwickel und einem beweglichen,
das freie Folienende fassenden Folienarm seitlich um den Preßballen eine Mantelfolie
gelegt und der Preßballen anschließend umreift wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienwickel (10) und der Folienarm (15) getrennt voneinander auf gegenüberliegenden
Seiten des eingespannten Preßballens (2) bewegt werden, wobei der Folienarm (15) die
Mantelfolie (7) vom Folienwickel (10) abzieht und in einer U-förmigen Bewegung um
den Preßballen (2) legt und der Folienwickel (10) längs des Preßballens (2) bewegt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienwickel (10) während der Abzugsbewegung des Folienarms (15) steht und
anschließend längs des Preßballens (2) bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienwickel (10) und der Folienarm (15) entlang des Preßballens (2) auf
einer geraden Bahn bewegt werden, wobei der Folienarm (15) zusätzlich Querbewegungen
an den Stirnseiten des Preßballens (2) ausführt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienwickel (10) und der Folienarm (15) auf getrennten Transportwagen (8,9)
beidseits des Preßballens (2) verfahren werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienenden (22,23) an einer später umreiften Seitenfläche (25) von der
Einhüllvorrichtung (5) mit Überlappung lose aufeinandergelegt, dort von der Einhüllvorrichtung
(5) bis und während der Umreifung festgehalten und am Ende durch mindestens ein Reifenband
(24) im Reibschluß mit gegenseitiger Beweglichkeit der Folienenden (22,23) bei Ballendehnung
fixiert werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienarm (15) am Ende der U-förmigen Einhüllbewegung das vordere Folienende
(22) über die unbedeckte Seitenfläche (25) vorragen läßt, wobei anschließend vom Folienwickel
(10) die Restbahn der Mantelfolie (7) abgezogen, abgeschnitten und mit dem hinteren
Folienende (23) randbündig an die Seitenfläche (25) gelegt wird, und daß danach das
vordere Folienende (22) auf das hintere Folienende (23) umgeklappt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienenden (22,23) bis zur Umreifung unter Zug gehalten werden.
8. Vorrichtung zum Verpacken von Preßballen (2), die unter Druck zwischen Preßstempeln
(27) gehalten werden, mit einer Einhüllvorrichtung (5), die seitlich um den Preßballen
(2) eine Mantelfolie (7) legt und einen einzelnen Folienwickel (10), einen beweglichen
Folienarm (15) und eine Schneidvorrichtung (12) sowie Greifer (16) aufweist und mit
einer Umreifungsvorrichtung (6), dadurch gekennzeichnet, daß der Folienarm (15) und der Folienwickel (10) getrennt voneinander auf eigenständig
und beidseits des Preßballens (2) verfahrbaren Transportwagen (8,9) angeordnet sind,
wobei der Folienarm (15) auf seinem Transportwagen querverfahrbar angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienarm (15) am Ende einen schwenkbaren (35) Greifer (16) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Tranansportwagen (8,9) auch die Umreifungsvorrichtung (6) angeordnet
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Umreifungskopf (17) vorgesehen ist, der mit dem Folienarm (15)
auf einem gemeinsamen Transportwagen (8) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Folienwickel (10), ein Tänzer (11), ein Folieneinzug (12) und die Schneidvorrichtung
(13) zugeordnet sind und gemeinsam auf einem Transportwagen (9) gelagert sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (13) um eine vertikale Achse (14) schwenkbar gelagert
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkkanäle (18) in mindestens der gleichen Zahl wie die Schnürnuten (26)
in den Preßstempeln (27) vorhanden und drehbar (19) auf dem Transportwagen (9) des
Folienwickels (10) angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkkanäle (18) einen beweglichen Greifarm (20) für die Mantelfolie (7)
aufweisen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in Fahrtrichtung (28) der Transportwagen (8,9) die Umlenkkanäle (18) hinter
dem Folienwickel (10) und die Umreifungsköpfe (17) hinter dem Folienarm (15) angeordnet
sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einhüllvorrichtung (5) bewegliche Haltepins (21) zum zeitweisen Fixieren
der überlappten Folienenden (22,23) aufweist, die auf dem wickelseitigen Transportwagen
(9) angeordnet sind.
1. Method of packing pressed bales which are held under pressure between pressing rams,
a casing foil being laid laterally around the pressed bale by a wrapping apparatus
with a foil reel and a movable foil arm which grips the free foil end, and the pressed
bale subsequently being hoop-cased, characterized in that the foil reel (10) and the
foil arm (15) are moved separately from one another on opposite sides of the clamped
pressed bale (2), the foil arm (15) drawing off the casing foil (7) from the foil
reel (10) and laying it around the pressed bale (2) in a U-shaped movement, and the
foil reel (10) being moved longitudinally with respect to the pressed bale (2).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the foil reel (10) is stationary
during the drawing-off movement of the foil arm (15) and is subsequently moved longitudinally
with respect to the pressed bale (2).
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the foil reel (10) and the
foil arm (15) are moved along the pressed bale (2) on a straight track, the foil arm
(15) additionally performing transverse movements at the end sides of the pressed
bale (2).
4. Method according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the foil reel (10) and
the foil arm (15) are moved on separate transporting trolleys (8, 9) on either side
of the pressed bale (2).
5. Method according to Claim 1 or one of the subsequent claims, characterized in that
the foil ends (22, 23) are loosely laid one on top of the other with an overlap by
the wrapping apparatus (5) at a side face (25) which is subsequently hoop-cased, are
securely held there by the wrapping apparatus (5) until and during the hoop-casing
operation and are fixed at the end by means of at least one hooping band (24) in frictional
engagement with mutual movability of the foil ends (22, 23) in the event of bale expansion.
6. Method according to Claim 1 or one of the subsequent claims, characterized in that
the foil arm (15) at the end of the U-shaped wrapping movement leaves the front foil
end (22) projecting beyond the uncovered side face (25), subsequently the remaining
web of the casing foil (7) being drawn off from the foil reel (10), cut and laid with
the rear foil end (23) flush with the edge of the side face (25), and in that the
front foil end (22) is then folded round onto the rear foil end (23).
7. Method according to Claim 5 or 6, characterized in that the foil ends (22, 23) are
held under tension until the hoop-casing operation.
8. Apparatus for packing pressed bales (2) which are held under pressure between pressing
rams (27), having a wrapping apparatus (5) which lays a casing foil (7) laterally
around the pressed bale (2) and which has an individual foil reel (10), a movable
foil arm (15) and a cutting apparatus (12) and grippers (16), and having a hoop-casing
apparatus (6), characterized in that the foil arm (15) and the foil reel (10) are
arranged separate from one another on transporting trolleys (8, 9) which can be moved
independently and on either side of the pressed bale (2), the foil arm (15) being
arranged to be transversely movable on its transporting trolley.
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the foil arm (15) has at the
end a pivotal (35) gripper (16).
10. Apparatus according to Claim 8 or 9, characterized in that the hoop-casing apparatus
(6) is also arranged on the transporting trolleys (8, 9).
11. Apparatus according to Claim 10, characterized in that there is provided at least
one hoop-casing head (17) which is arranged with the foil arm (15) on a common transporting
trolley (8).
12. Apparatus according to Claim 8 or one of the subsequent claims, characterized in that
a dancing roller (11), a foil intake (12) and the cutting apparatus (13) are associated
with the foil reel (10) and are all mounted on a transporting trolley (9).
13. Apparatus according to Claim 12, characterized in that the cutting apparatus (13)
is mounted to be pivotal about a vertical axis (14).
14. Apparatus according to Claim 8 or one of the subsequent claims, characterized in that
the deflection channels (18) are provided in at least the same quantity as the cord
grooves (26) in the pressing rams (27) and are arranged to be rotatable (19) on the
transporting trolley (9) of the foil reel (10).
15. Apparatus according to Claim 14, characterized in that the deflection channels (18)
have a movable gripping arm (20) for the casing foil (7).
16. Apparatus according to Claim 8 or one of the subsequent claims, characterized in that,
as seen in the direction of travel (28) of the transporting trolleys (8, 9), the deflection
channels (18) are arranged behind the foil reel (10) and the hoop-casing heads (17)
are arranged behind the foil arm (15).
17. Apparatus according to Claim 8 or one of the subsequent claims, characterized in that
the wrapping apparatus (5) has movable holding pins (21) for temporarily fixing the
overlapped foil ends (22, 23), which holding pins (21) are arranged on the transporting
trolley (9) on the reel side.
1. Procédé d'emballage de balles compressées, qui sont maintenues sous pression entre
des poinçons de compression, une feuille d'enveloppe étant placée, par un dispositif
d'enveloppement ayant une bobine de feuille et un bras de feuille mobiles appréhendant
l'extrémité libre de la feuille, latéralement autour de la balle de compression, et
la balle de compression étant ensuite banderolée, caractérisé en ce qu'il consiste
à déplacer la bobine (10) de feuille et le bras (15) pour la feuille, indépendamment
l'un de l'autre, sur des côtés opposés de la balle (2) compressée fixée, le bras (15)
pour la feuille tirant la feuille (7) d'enveloppe de la bobine (10) de feuille et
l'appliquant suivant un mouvement en forme de U autour de la balle (2) comprimée,
et la bobine (10) de feuille étant déplacée le long de la balle (2) comprimée.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la bobine (10) de feuille
est immobile pendant le mouvement d'extraction du bras (15) pour la feuille et est
déplacée ensuite le long de la balle (2) comprimée.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il consiste à déplacer
la bobine (10) de feuille et le bras (15) pour la feuille le long de la balle (2)
comprimée suivant un trajet rectiligne, le bras (15) pour la feuille effectuant en
outre des mouvements transversaux sur les côtés frontaux de la balle (2) compressée.
4. Procédé suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'il consiste à déplacer
la bobine (10) de feuille et le bras (15) pour la feuille sur des chariots (8,9) de
transport distincts, de part et d'autre de la balle (2) compressée.
5. Procédé suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce qu'il
consiste à superposer de manière lâche et avec chevauchement les extrémités (22,23)
de la feuille, sur une face (25) latérale ultérieurement banderolée, par le dispositif
(5) d'enveloppement, à les y maintenir par le dispositif (5) d'enveloppement jusqu'au
banderolage et pendant le banderolage et à les immobiliser à la fin par au moins une
bande (24) de banderolage en contact de frottement avec mobilité mutuelle des extrémités
(22,23) de la feuille lors de l'expansion de la balle.
6. Procédé suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce que le
bras (15) pour la feuille laisse, à la fin du mouvement de banderolage en forme de
U, l'extrémité (22) avant de la feuille en saillie de la face (25) latérale non recouverte,
la bande restante de la feuille (7) d'enveloppe étant ensuite extraite de la bobine
(10) de feuille découpée et mise bord-à-bord par l'extrémité (23) arrière de la feuille
avec la face (25) latérale, et en ce qu'ensuite, l'extrémité (22) avant de la feuille
est rabattue sur l'extrémité (23) arrière de la feuille.
7. Procédé suivant la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les extrémités (22,23)
de la feuille sont maintenues sous traction jusqu'au banderolage.
8. Installation d'emballage de balles (2) compressées, qui sont maintenues sous pression
entre deux poinçons (27) de compression, comprenant un dispositif d'enveloppement
(5) qui met une feuille (7) d'enveloppe latéralement autour de la balle (2) compressée
et qui comporte une bobine (10) de feuille, un bras (15) mobile pour une feuille et
un dispositif de coupe (12) ainsi qu'un dispositif de préhension (16) et un dispositif
de banderolage (6), caractérisée en ce que le bras (15) pour la feuille et la bobine
(10) de feuille sont disposés indépendamment l'un de l'autre sur des chariots (8,9)
qui leur sont propres et qui peuvent être déplacés de part et d'autre de la balle
(2) compressée, le bras (15) pour la feuille étant monté mobile transversalement sur
son chariot.
9. Installation suivant la revendication 8, caractérisée en ce que le bras (15) pour
la feuille comporte, à l'extrémité, un dispositif de préhension (16) basculant (35).
10. Installation suivant la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que le dispositif
de banderolage (6) est monté également sur les chariots (8,9).
11. Installation suivant la revendication 10, caractérisée en ce qu'il est prévu au moins
une tête (17) de banderolage qui est montée avec le bras (15) pour la feuille sur
un chariot (8) commun.
12. Installation suivant la revendication 8 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce
qu'à la bobine (10) de feuille est associé un rouleau danseur (11), un dispositif
(12) d'introduction de la feuille et le dispositif (13) de coupe, qui sont montés
en commun sur un chariot (9).
13. Installation suivant la revendication 12, caractérisée en ce que le dispositif de
coupe (13) est monté basculant par rapport à un axe (14) vertical.
14. Installation suivant la revendication 8 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce
que les canaux (18) de déviation sont prévus en au moins le même nombre que les gorges
(26) de ficelage dans les poinçons (27) de compression et sont montés tournants en
(19) sur le chariot (9) de la bobine (10) de feuille.
15. Installation suivant la revendication 14, caractérisée en ce que les canaux (18) de
déviation comportent un bras (20) mobile de préhension de la feuille (7) d'enveloppe.
16. Installation suivant la revendication 8 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce
que dans la direction (28) de déplacement des chariots (8,9), les canaux (18) de déplacement
sont disposés en aval de la bobine (10) de feuille et les têtes (17) de banderolage
en aval du bras (15) pour la feuille.
17. Installation suivant la revendication 8 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce
que le dispositif d'enveloppement (5) comporte des broches (21) mobiles de maintien
pour immobiliser temporairement les extrémités (22,23) superposées de la feuille,
qui sont disposées sur le chariot (9) du côté de la bobine.