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(11) |
EP 0 529 042 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.03.1992 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9200/208 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9216/796 (01.10.1992 Gazette 1992/25) |
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| (54) |
VORMISCHGASBRENNER
PREMIX GAS BURNER
BRULEUR A GAZ AVEC PREMELANGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
12.03.1991 AT 528/91 12.03.1991 AT 529/91 12.03.1991 AT 530/91 12.03.1991 AT 531/91 12.03.1991 AT 532/91 12.03.1991 AT 534/91 12.03.1991 AT 539/91 21.01.1992 DE 9200782 U 22.01.1992 DE 9200851 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.1993 Patentblatt 1993/09 |
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Patentinhaber: |
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- Joh. Vaillant GmbH u. Co.
D-42810 Remscheid (DE) Benannte Vertragsstaaten: DE DK ES IT LU SE
- n.v. Vaillant s.a.
B-1620 Drogenbos (BE) Benannte Vertragsstaaten: BE
- VAILLANT S.A.R.L
94045 Créteil Cedex (FR) Benannte Vertragsstaaten: FR
- VAILLANT Ges.m.b.H
1231 Wien (AT) Benannte Vertragsstaaten: AT
- Vaillant Ltd.
Rochester
Kent ME2 4EZ (GB) Benannte Vertragsstaaten: GB
- Vaillant B.V.
1100 DT Amsterdam (NL) Benannte Vertragsstaaten: NL
- Vaillant GmbH
CH-8953 Dietikon 1 (CH) Benannte Vertragsstaaten: CH LI
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Erfinder: |
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- HANSMANN, Martina
D-4630 Bochum 1 (DE)
- HOBMEYR, Ralph
D-5630 Remscheid 11 (DE)
- LÜBKE, Peter
D-5609 Hückeswagen (DE)
- OTMINGHAUS, Rainer
D-5632 Wermelskirchen (DE)
- THOMAS, Heinz
D-5650 Solingen (DE)
- WEBER, Konrad
D-5600 Wuppertal 1 (DE)
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Vertreter: Heim, Johann-Ludwig, Dipl.-Ing. |
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c/o Joh. Vaillant GmbH u. Co
Postfach 10 10 20 42810 Remscheid 42810 Remscheid (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 737 902 DE-A- 3 306 892 GB-A- 2 105 026
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DE-A- 2 752 663 DE-C- 149 575
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 12, no. 61 (M-671)(2908) 24. Februar 1988 & JP-A-62
206 318 (MATSUSHITA) 10. September 1987
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 9, no. 275 (M-426)(1998) 2. November 1985 & JP-A-60
120 114 (MATSUSHITA) 27. Juni 1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Vormischgasbrenner gemäß dem Oberbegriff des
unabhängigen Patentanspruches.
[0002] Solche Vormischgasbrenner sind in einer Vielzahl von atmosphärisch betriebenen Ausführungen
bekannt, das heißt, das Gas (Erdgas, Flüssiggas oder Stadtgas) wird durch eine Düse
unter Vordruck zugeführt, und die Luft wird über den Spalt zwischen Gasdüse und Eingang
des Mischrohres durch den Gasstrahlimpuls mitgerissen und eingemischt.
[0003] Bei steigenden Anforderungen an Flammenstabilität und Schadstoffarmut besteht das
Erfordernis, die Höhe der Brennerflammen über die gesamte Oberfläche der Brennerkammer
zu vergleichmäßigen.
[0004] Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einen Brenner der eingangs
erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem die Flammenfront über die gesamte Oberfläche
der Brennerkammer weitgehend konstant bleibt.
[0005] Bei Vormischgasbrennern tritt jedoch die Schwierigkeit auf, daß bei einer über die
gesamte Oberfläche der Brennerkammer gleichbleibenden Anordnung der Gemischaustrittsöffnungen
sich auf diesen Flammen bilden, die in dem Bereich der Verlängerungen der Mischrohre
größer sind als in den übrigen Bereichen, und zwar begründet durch die Tatsache, daß
hier der Gas-Primärluftstrahl aus dem Mischrohr unter höherem Druck unmittelbar an
den Gemischaustrittsöffnungen ansteht.
[0006] Bei einem in der AT-PS 181 403 beschriebenen Gasbrenner ist das Brennerrohr oberhalb
der Einmündung des Mischrohres mit einer Kappe überdacht, deren Einlässe seitlich
der Projektion des Mischrohres angeordnet sind. Die Kappe ist mit Gemischaustrittsöffnungen,
an denen sich Flammen bilden, versehen. Diese Gemischaustrittsöffnungen entsprechen
in Größe und Abstand denen des übrigen Brennerrohres. Nachteilig ist hierbei neben
dem komplizierten Aufbau - insbesondere im Zusammenhang mit Gasdichtheit zwischen
Kappe und Brennerrohr - vor allem die Bildung der Flammen an der Kappe und dem Brennerrohr
in unterschiedlichen Höhenbereichen.
[0007] Weiterhin ist aus der GB-OS 05 21 05 026 ein atmosphärischer Gasbrenner bekannt,
dessen Gemischaustrittsöffnungen im Bereich der Mischrohreinmündungen eine andere
Verteilung auf der Brennerkammeroberseite aufweisen als in den übrigen Bereichen.
Dadurch ergibt sich eine ungleichmäßige Flammenfront. Zur Lösung dieser Aufgabe ist
nach der Erfindung vorgesehen, daß der Austrittsquerschnitt jeder Gemischaustrittsöffnung
und der Gesamtquerschnitt aller Gemischaustrittsöffnungen im Bereich der Projektion
der Mischrohre auf die Oberseite der Brennerkammer kleiner als im übrigen Bereich
ist.
[0008] Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß der Auslaßwiderstand für das Gas-Primärluftgemisch
in der Verlängerung der Achsen der Mischrohre vergrößert ist, so daß hier weniger
Gas-Primärluftgemisch austritt als in den übrigen Bereichen, die nicht direkt vom
Gas-Primärluftstrahl getroffen werden. Auf diese Art und Weise gelingt eine Vergleichmäßigung
des Flammenbildes über die gesamte Oberfläche der Brennerkammer und damit einhergehend
auch einer Verminderung des Schadstoffausstoßes.
[0009] Dabei können weiter die Merkmale der Ansprüche 2 und/oder 3 vorgesehen sein, wodurch
eine weitere Verbesserung des Flammenbildes im Hinblick auf dessen Gleichmäßigkeit
erreicht wird.
[0010] Weitere Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung hervor.
[0011] Dabei zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines atmosphärischen Gasbrenners,
Figur 2 eine Draufsicht auf eine Brennerkammer nach der Figur 1 und die
Figuren 3 und 4 Details der Oberseite der Brennerkammer.
[0012] Ein atmosphärischer Gasbrenner für einen Kessel weist eine Brennerkammer 1 auf, die
etwa hochkantprismatische Gestalt besitzt. An ihrer Oberseite 2 weist die Brennerkammer
1 eine Vielzahl von Gemischaustrittsöffnungen in Form von Schlitzen 3 und Löchern
4 auf. Unterhalb der Brennerkammer 1 ist eine Mischrohreinheit 5 angeordnet, die einzelne
Mischrohre 6 aufweist, wobei die Mischrohre 6 jeweils in zwei Blechschalen je zur
Hälfte eingeprägt sind. Den Einlässen 7 der Mischrohre 6 stehen Gasdüsen 8 fluchtend
gegenüber, wobei sämtliche Gasdüsen 8 aus einer Gasleitung mit Erd-, Stadt- oder Flüssiggas
gespeist sind. Aus einem Spalt 9 zwischen Gasdüse 8 und Einlaß 7 wird unter der Injektionswirkung
des Gasstrahles Luft mitgerissen, so daß sich im Inneren der Mischrohre 6 ein Gas-Primärluftgemisch
bildet, das der Unterseite 10 der Brennerkammer 1 und damit dem Innenraum der Brennerkammer
zugeführt wird.
[0013] In der Figur 2 ist ersichtlich, daß sich drei Lochbereiche 11 und vier Schlitzbereiche
12 ergeben. Jeweils ein Lochbereich 11 ist dort angeordnet, wo sich die Projektion
eines Mischrohres 6 auf die Oberseite 2 der Brennerkammer 1 ergibt, gegebenenfalls
mit einem mehr oder weniger vergrößerten Umfeld. Dies ist aus der Figur 2 ersichtlich,
weil ein Teil der Oberseite der Brennkammer 1 weggeschnitten ist. Damit ist auch verständlich,
daß den drei in einer Ebene liegenden Mischrohren 6 gemäß Figur 1 drei Lochbereiche
11 gemäß Figur 2 gegenüberliegen. In den Lochbereichen 11 wird der Austritt des Gas-Primärluftgemisches
durch die Oberseite 2 der Brennkammer 1 stark gebremst, somit tritt aufgrund der relativ
kleinen Durchmesser der Löcher nur wenig Gas-Primärluftgemisch an dieser Stelle durch
die Oberseite 2 der Brennerkammer 1. Infolgedessen brennt das Gas-Luft-Gemisch hier
mit relativ kleiner Flamme. In den Schlitzbereichen 12 ist der Durchlaßwiderstand
für das Gas-Luft-Gemisch erheblich kleiner, andererseits stehen diese Bereiche auch
nicht direkt dem Ausblasbereich der einzelnen Mischrohre 6 gegenüber, so daß hier
der Gas-Primärluftdruck kleiner ist, aufgrund der vergrößerten Austrittsquerschnitte
der Gemischaustrittsöffnungen 3 bilden sich dann hier jedoch Flammen in einer Höhe
aus, die gleich der Höhe ist, wie sie unmittelbar in der Verlängerung der Achsen 13
der Mischrohre bei den dort verkleinerten Gemischaustrittsöffnungen 4 auftreten.
[0014] Gleichzeitig erhält man den Vorteil, daß die Flammen, die im Bereich 11 der Löcher
4 entstehen, als Haftflammen dienen.
[0015] In den Figuren 3 und 4 ist ein Detail der Oberseite 2 der Brennerkammer 1 gezeigt.
Es ist ersichtlich, daß sich der Schlitz 3 im Bereich einer Erhebung 14 befindet,
die über die sonstige Oberfläche der Oberseite 2 hinausragt.
1. Vormischgasbrenner mit wenigstens einer an einer vom Brenngas durchströmten Leitung
angeordneten Gasdüse (8) und wenigstens einem mit seinem Einlaßabschnitt (7), der
sich gegen den Brenner zu verjüngt, in einem Abstand von der Gasdüse (8) angeordneten
Mischrohr (6), wobei wenigstens eine Brennerkammer (1) vorgesehen ist, deren Innenraum
über das Mischrohr (6) mit einem Gas-Luft-Gemisch gespeist ist und an deren Oberseite
(2) Gemischaustrittsöffnungen (3; 4) angeordnet sind, an denen sich Flammen bilden,
dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsquerschnitt jeder Gemischaustrittsöffnung (4) und der Gesamtquerschnitt
aller Gemischaustrittsöffnungen (4) im Bereich (11) der Projektion der Mischrohre
(64) auf die Oberseite (2) der Brennerkammer (1) kleiner als im übrigen Bereich (12)
ist.
2. Vormischgasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenngemisch-Austrittsöffnungen (4) im Bereich (11) der Projektion der Mischrohre
(6) als Löcher (4) mit Kreisquerschnitt, im übrigen Bereich (12) jedoch als Schlitze
(3) mit etwa Rechteckquerschnitt ausgebildet sind.
3. Vormischgasbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schlitze (3) ausgebildeten Gemischaustrittsöffnungen sich auf je einer
Erhebung (14) der Oberseite (2) der Brennerkammer (1) befinden.
1. Premixing-type gas burner with at least one gas nozzle (8) provided on a conduit through
which fuel gas flows, and at least one mixer tube (6) whose inlet portion (7), which
is tapered towards the burner, is arranged at a certain distance from the said gas
nozzle (8), provided in a system comprising at least one burner chamber (1) whose
interior is supplied with a gas-air mixture through the said mixer tube (6) and whose
top surface (2) is provided with mixture outlets (3; 4) where flames are formed, characterized in that the cross-sectional area of each mixture outlet (4) and the total cross-sectional
area of all mixture outlets (4) in the range (11) of the projection of the mixer tubes
(6) to the top surface (2) of the burner chamber (1) is smaller than in the other
range (12).
2. Premixing-type gas burner as claimed in Claim 1, characterized in that the fuel mixture outlets (4) in range (11) of the projection of the mixer tubes (6)
have the form of holes (4) of circular cross-section, while the outlets in the other
range (12) have the form of slots (3) of about rectangular configuration.
3. Premixing-type gas burner as claimed in Claim 1 or 2, characterized in that each of the slot-shaped outlets (3) is provided on a raised section (14) on the top
surface (2) of the burner chamber (1).
1. Brûleur à gaz à mélange préalable avec au moins une buse à gaz (8) sur une conduite
canalisant le gaz, et avec au moins un tube mélangeur (6) disposé à une certaine distance
de la buse (8) et dont l'entrée (7) se rétrécie en direction du corps du brûleur,
au moins une rampe (1) étant prévue dont l'intérieur est alimenté en un mélange gaz-air
par le tube (6) et dont la face supérieure (2) est munie de becs (3; 4) où se forment
les flammes, caractérisé par le fait que le diamètre intérieur de chaque bec (4) et le diamètre intérieur total de tous
les becs (4) dans la zone (11) formée par la projection des tubes mélangeurs (6) sur
la face supérieure (2) de la rampe (1) sont inférieurs à ceux dans la zone (12).
2. Brûleur à gaz à mélange préalable suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que les becs (4) dans la zone (11) correspondant à la projection des tubes mélangeurs
(6) ont une forme de trou circulaire (4), tandis que ceux dans la zone (12) sont des
ouvertures (3) à peu près rectangulaires.
3. Brûleur à gaz à mélange préalable suivant les revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que les ouvertures (3) se trouvent chacune sur une partie en saillie (14) de la face
supérieure (2) de la rampe (1).

