| (19) |
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(11) |
EP 0 529 689 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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05.08.1998 Patentblatt 1998/32 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.09.1995 Patentblatt 1995/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.10.1988 |
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| (54) |
Vorrichtung zur Übergabe von quaderförmigen Packungen
Device for transferring parallelepipedic packages
Dispositif pour transférer des paquets parallelépipédiques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
28.10.1987 DE 3736403
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.1993 Patentblatt 1993/09 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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88117108.6 / 0313938 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Focke, Heinz
D-27283 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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c/o Meissner & Bolte
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 206 596 DE-A- 3 605 177 GB-A- 1 220 671 GB-A- 2 103 168 US-A- 2 913 864
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DE-A- 3 400 650 GB-A- 623 287 GB-A- 1 364 730 GB-A- 2 150 101
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (bekannt
aus GB-A-1 364 730). Der Gegenstand der Erfindung ist ausgeschieden aus der unter
der Nummer EP-A-0313938 veröffentlichten europäischen Patentanmeldung.
[0002] Aus der US-A-2913864 ist ein umlaufender Zwischenförderer bekannt, mit dem aus vier
Packungen bestehende Stapel an einen Abförderer übergeben werden. Der Abförderer nimmt
die Packungsstapel zwischen zwei seitlich angeordneten Förderbändern auf. Zugleich
ist beim Eintritt der Packungsstapel in den Abförderer eine Abstützung durch eine
untere Rollenbahn vorgesehen. Insgesamt ist die Vorrichtung sehr aufwendig.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die reibungslose Übergabe der Packungen von
einem Verpackungsorgan an den Abförderer. Insbesondere soll eine schnelle, kontinuierliche
und einfache Übergabe ermöglicht werden.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäßen Vorrichtung durch durch die Merkmale
des Anspruchs 1 gekennzeichnet. Eine Anwendungsmöglichkeit der Erfindung ist die Übergabe
von einem Trockenrevolver einer Zigaretten-Verpackungsmaschine über den genannten
Abförderer an weitere Organe. Vorteilhafterweise sind die eine große Vorderwand und
Rückwand sowie schmale Seitenwände und Stirnwände aufweisenden Packungen dem Zwischenförderer
in einer flachen Position, d.h. mit Vorderwand oder Rückwand in Förderebene, zuführbar
und an den Abförderer in einer für diesen aufrechten Position übergebbar. Der Zwischenförderer
besorgt demnach nicht nur die Übergabe an den Abförderer, sondern ändert zugleich
die Relativstellung der Packungen in bezug auf die Förderbene des jeweiligen Förderers.
[0005] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Trockenrevolver mit Abförderer in Seitenansicht - von der Rückseite her,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt des Trockenrevolvers, von der Vorderseite gesehen, in vergrößertem
Maßstab,
- Fig. 3
- einen nochmals vergrößerten Ausschnitt zur Darstellung der Taschenketten in einer
Ansicht gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt des Trockenrevolvers gemäß Fig. 2 im Radialschnitt,
- Fig. 5
- Einschubstation und Ausschubstation mit einem vereinfachten Ausschnitt des Faltrevolvers
in Seitenansicht,
- Fig. 6
- einen Ausschnitt der Einzelheit gemäß Fig. 5 in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 7
- eine Grundrißdarstellung im Bereich der Ausschubstation mit Radialschnitt durch den
Faltrevolver,
- Fig. 8
- eine gegenüber Fig. 7 um 90° versetzte Ansicht bzw. einen Schnitt einer Einzelheit
der Fig. 7.
[0006] Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung ist Bestandteil einer Verpackungsmaschine,
insbesondere für die Herstellung von quaderförmigen Packungen 10, 11 (Klappschachteln)
für Zigaretten. Die Verpackungsmaschine kann im übrigen so ausgebildet sein, wie in
der DE-A-24 40 006. Insbesondere ist aber die gezeigte Vorrichtung für zweibahnige
Verpackungsmaschinen geeignet, also für die gleichzeitige Herstellung von zwei Packungen
10, 11.
[0007] Die quaderförmigen Packungen 10, 11 weisen Faltlappen auf, die durch Klebung miteinander
verbunden sind. Bei Klappschachtein befinden sich derartige miteinander verklebte
Faltlappen, nämlich Seitenlappen, im Bereich von länglichen Seitenwänden 12, 13 der
Packung 10, 11.
[0008] Zur Stabilisierung der Gestalt der Packungen 10, 11 und zum Aushärten von Leimstellen
werden die Packungen 10, 11 nach der Fertigstellung in einen Trockenrevolver 14 eingeführt.
[0009] Der Trockenrevolver 14 ist für die gleichzeitige Aufnahme von zwei Packungen 10,
11 eingerichtet und zu diesem Zweck mit zwei Serien von Taschen 15, 16, je zur Aufnahme
einer Packung 10, 11, ausgerüstet. Die Taschen 15, 16 sind in kreisringförmigen, konzentrischen
Bahnen angeordnet als Taschen-Kränze 17 und 18. Die Anordnung derselben bzw. die Relativstellung
der Taschen 15, 16 ist derart, daß je zwei einander zugeordnete Taschen 15 und 16
der Taschen-Kränze 17, 18 in radialer Ausrichtung zueinander angeordnet sind. Zwischen
den Taschen 15, 16 des Taschen-Kranzes 17 einerseits und des Taschen-Kranzes 18 andererseits
sind keilförmige Distanzstücke 19, 20 von unterschiedlicher Größe angeordnet, so daß
die Taschen 15 des Taschen-Kranzes 17 einen größeren Abstand voneinander haben als
die Taschen 16 des Taschen-Kranzes 18.
[0010] Die Taschen 15, 16 sind so angeordnet und dimensioniert, daß die Packungen mit den
Seitenwänden 12, 13 in Radialrichtung nach außen bzw. innen weisend in den Taschen
15, 16 Aufnahme finden. Die Abmessung der Taschen 15, 16 entspricht derjenigen der
Packungen 10, 11, so daß deren exakte quaderförmige Gestalt in den Taschen 15, 16
hergestellt bzw. stabilisiert wird.
[0011] Die Taschen 15, 16 sind an einer Seite offen, an der Rückseite durch eine Rückwand
21 geschlossen - bis auf Durchtrittsöffnungen 22, 23. Die Packungen 10, 11 werden
über die zur Rückwand 21 gegenüberliegende offene Seite in die Tasche 15, 16 in Axialrichtung
eingeführt und in der entgegengesetzten Richtung wieder ausgeschoben. Für diesen Ausschub
ist den Taschen 15, 16 im Bereich einer Ausschubstation 24 jeweils ein Doppelstößel
25, 26 zugeordnet. Die beiden Doppelstößel 25 und 26 sind miteinander verbunden und
werden gleichzeitig betätigt. Stößel 27 treten durch die Durchtrittsöffnungen 22,
23 der Rückwand 21 hindurch in die Taschen 15, 16 und schieben die Packungen 10, 11
über eine Stirnwand (Oberwand oder Boden) aus.
[0012] Die außenliegenden Taschen 15 des Taschen-Kranzes 17 sind auf der radial außenliegenden
Seite und die innenliegenden Taschen 16 des inneren Taschen-Kranzes 18 an der radial
innenliegenden Seite mit einer bewegbaren, elastisch gelagerten Taschenwand 28 bzw.
29 ausgerüstet. Diese liegt demnach an der jeweils äußeren bzw. inneren Seitenwand
12 bzw. 13 der Packung 10, und zwar unter Vorspannung infolge von Druckfedern 30,
die sich auf den Taschenwänden 28, 29 einerseits und einer Außenwand 31 bzw. Innenwand
andererseits abstützen. Von den Druckfedern 30 umgebene Zugstifte 33 treten nach außen
durch die Außenwand 31 bzw. durch die Innenwand 32 hindurch. An den äußeren Enden
sind jeweils Halteköpfe 34 angebracht, die im Querschnitt etwa T-förmig ausgebildet
sind und die von einem Werkzeug erfaßt werden können, um über die mit den Taschenwänden
28, 29 verbundenen Zugstifte 33 die Taschenwände 28, 29 außer Anlage an den Packungen
10, 11 zu bewegen. Im Bereich der Ausschubstation 24 sowie im Bereich einer Einschubstation
35 werden die Taschenwände 28, 29 in der beschriebenen Weise nach radial außen bzw.
innen zurückgezogen, um das Einschieben und Ausschieben der Packungen 10, 11 zu ermöglichen.
[0013] Die Taschen 15 und 16 werden beheizt, und zwar durch eine elektrische Widerstandsheizung.
Zu diesem Zweck ist der Trockenrevolver 14 benachbart zu einer Revolvernabe 36 mit
zwei konzentrischen Schleifringen 37, 38 versehen. An diesen liegen feststehende Schleifelektroden
39, 40 (Kohleelektroden) an. Diese werden mit Strom versorgt. Von den Schleifringen
37, 38 führen elektrische Leitungen 41, 42 zu konzentrischen Heizbändern 43, 44 und
45. Diese sind im Bereich der ringförmigen Außenwand 31 sowie Innenwand 32 und einer
Zwischenwand 46 angeordnet. Die Heizbänder 43, 44 und 45 laufen ringsherum und beheizen
somit alle Taschen 15, 16.
[0014] Zum Liften der Taschenwände 28 und 29 über die federbelasteten Zugstifte 33 dienen
beim dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an der Außen- und Innenseite des Trockenrevolvers
14 ortsfest angeordnete Lifthebel, nämlich AußenLifthebel 47 und 48 sowie Innen-Lifthebel
49 und 50. Die Lifthebel 47..50 sind an ihren Enden mit Klauen 51 versehen. In diese
fahren die Halteköpfe 34 der Zugstifte 33 infolge der Drehbewegung des Trockenrevolvers
14 in der Ausschubstation 24 und der Einschubstation 35 ein. Durch die Ausbildung
der Klauen 51 werden die Halteköpfe 34 in diesen Stationen formschlüssig erfaßt. Infolge
Schwenkbewegung der Lifthebel 47..50 werden die Zugstifte 33 der Taschen 15, 16 im
Bereich der Ausschubstation 24 und der Einschubstation 35 in Radialrichtung nach außen
oder innen gezogen, mit der Folge, daß die Taschenwände 28, 29 von den Seitenwänden
12, 13 der Packungen 10, 11 abgehoben sind. Die Packungen 10 können nunmehr in die
Taschen 15, 16 eingeschoben oder aus diesen ausgestoßen werden. Die Klaue 51 ist zum
Erfassen der beiden Halteköpfe 34 je Taschenwand 28, 29 mit entsprechender Breite
bzw. als Doppelklaue ausgebildet, wie aus Fig. 4 ersichtlich.
[0015] Eine Besonderheit hinsichtlich der Betätigung der Lifthebel 47..50 besteht darin,
daß die Außen-Lifthebel 47, 48 ebenso wie die Innen-Lifthebel 49, 50 jeweils getrieblich
miteinander verbunden sind. Der Außen-Lifthebel 47 ist im vorliegenden Falle als Winkelhebel
ausgebildet und über ein Drehlager 52 mit dem zweiten Außen-Lifthebel 48 verbunden.
Letzterer ist in einem Schwenklager 53 ortsfest gelagert. Der freie Schenkel des Außen-Lifthebels
47 ist mit einem hin- und herbewegbaren Kurbelarm 54 verbunden. Dessen Schwenkbewegungen
werden somit auf den Außen-Lifthebel 47 und von diesem gleichzeitig auf den Außen-Lifthebel
48 übertragen. Der Außen-Lifthebel 47 ist der Einschubstation 35 und der Außen-Lifthebel
48 der Ausschubstation 24 zugeordnet.
[0016] In analoger Weise sind die Innen-Lifthebel 49, 50 ausgebildet (Fig. 1). Der der Ausschubstation
24 zugeordnete Innen-Lifthebel 49 wird durch einen hin- und herbewegbaren Kurbelarm
55 angetrieben. Die Schwenkbewegungen des Innen-Lifthebels 49 werden über eine Koppel
56 auf den der Einschubstation 35 zugeordneten Innen-Lifthebel 50 übertragen.
[0017] Die Ausschubstation 24 befindet sich in einer radialen Ebene unterhalb der (gedachten)
horizontalen Mittelebene des in aufrechter Ebene umlaufenden Trockenrevolvers 14.
[0018] Die Packungen 10, 11 werden nach dem Austritt aus dem Trockenrevolver 14 an einen
Abförderer 57 übergeben, der aus einem oberen und unteren Förderband besteht mit einem
horizontalen Obertrum 59 und Untertrum 58. Zwischen Obertrum 59 und Untertrum 58 werden
die Packungen 10, 11 mit Abstand voneinander gefördert, und zwar in einer aufrechten
Position, derart, daß die Seitenwände 12, 13 an Obertrum 59 bzw. Untertrum 58 anliegen.
[0019] Um diese Position der Packungen 10, 11 zu erzielen, werden die Packungen 10, 11 nach
dem Austritt aus dem Trockenrevolver 14 an einen Zwischenförderer 60 übergeben, der
die Packungen 10, 11 einzeln längs einer kreisbogenförmigen Förderbahn an den Abförderer
57 übergibt. Die Packungen 10, 11 werden während des Transports im Zwischenförderer
60 aus der flachliegenden Position in die aufgerichtete gebracht.
[0020] Der Zwischenförderer 60 ist als kontinuierlich drehendes Förderrad ausgebildet mit
langgestreckten Mitnehmerarmen 62. Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist das Förderrad 61
nach Art einer Garnrolle ausgebildet, wodurch jeweils zwei im Abstand voneinander
angeordnete Mitnehmerarme 62 zum Erfassen jeweils einer Packung 10, 11 im Bereich
von Vorderwand oder Rückwand entstehen.
[0021] Der Zwischenförderer 60 ist ortsfest, nämlich im Bereich der Ausschubstation 24,
neben dem Außenumfang des Trockenrevolvers 14 gelagert, und zwar derart, daß die aus
den radial außenliegenden Taschen 15 ausgeschobenen Packungen 10 jeweils unmittelbar
auf einen Mitnehmerarm 62 des Förderrads 61 gelangen. Die Bewegungen sind derart aufeinander
abgestimmt, daß sich die Packung 10 in einer Aufnahmeposition für den Zwischenförderer
60 befindet, wenn ein Mitnehmerarm 62 infolge Drehung des Förderrads 61 von unten
in diesen Bereich gelangt. Die betreffende Packung 10 wird sodann annährend längs
eines Viertelkreises gefördert und gelangt dann in die Eintrittsseite des Abförderers
57.
[0022] Die Übergabe der Packungen 10, 11 vom Förderrad 61 an den Abförderer 57 wird dadurch
erleichtert, daß dieser aus jeweils zwei nebeneinanderliegenden Förderbändern besteht,
also auch im Bereich von Obertrum 59 und Untertrum 58. Der Zwischenförderer 60 erstreckt
sich mit einem Teilbereich zwischen den Förderbändern. Dadurch können die Packungen
in eine für den Abtransport günstige Position zwischen Obertrum 59 und Untertrum 58
gefördert werden.
[0023] Die gleichzeitig aus dem Trockenrevolver 14 ausgeschobene Packung 11 wird mit Abstand
vom Umfang des Zwischenförderers 60 abgesetzt, sodann querverschoben in eine Position
zur Aufnahme durch einen nachfolgenden Mitnehmerarm 62 des Förderrads 61.
[0024] Zum aufeinanderfolgenden Zuführen der Packungen 10, 11 zum Zwischenförderer 60 ist
im Bereich der Ausschubstation 24 in Ausschubrichtung der Packungen 10, 11 neben dem
Trokkenrevolver 14 eine Plattform 63 angeordnet. Diese erstreckt sich als zungenartiges
Tragorgan für die beiden Packungen 10, 11 bis in den Bereich des Förderrads 61. Mit
einem Verlängerungsstück 64 geringerer Breite ragt die Plattform 63 zwischen die beiden
Teile der Mitnehmerarme 62 des Förderrads 61.
[0025] Die außenliegende Packung 10 wird beim Ausschub aus dem Trockenrevolver 10 unmittelbar
auf diesem Bereich der Plattform 63 abgesetzt. Die zweite Packung 11 wird danach auf
der Plattform 63 in Richtung auf das Förderrad 61 verschoben, und zwar durch ein von
der Unterseite wirkendes, hin- und herbewegbares Schieberorgan 65. Dieses besteht
im wesentlichen aus vier durch einen U-Rahmen 66 zu einer Einheit verbundenen aufrechten
Mitnehmerstiften 67, 68, die die Packung 11 jeweils an der in bezug auf die Förderrichtung
rückseitigen Seitenwand 12 erfassen und auf der gegenüberliegenden Seitenwand 13 führen,
so daß die Packung 11 exakt und positionsgenau bewegt wird. Die Mitnehmerstifte 67
bzw. 68 haben einen solchen Abstand voneinander, daß sie sich zu beiden Seiten der
Plattform 63 erstrecken und auch in eine Position zu beiden Seiten des Förderrads
61 bewegt werden können.
[0026] Das Schieberorgan 65 ist unterhalb der Plattform 63 angeordnet, wird zur Mitnahme
einer Packung 11 aufwärtsbewegt, sodann mit dieser geradlinig (radial) bewegt. In
der Endposition, nämlich nach Übergabe der Packung 11 an den Zwischenförderer 60,
wird das Mitnehmerorgan 65 abgesenkt und unterhalb der Plattform 63 in die Ausgangsstellung
zurückgeführt. Die D-förmige Bewegungskurve 69 ist in Fig. 6 gezeigt.
[0027] Zur Durchführung der beschriebenen Bewegung des Schieberorgans 65 ist dieses schwenkbar
an einer Kurbelschwinge 70 gelagert, die in einer Ebene parallel zur Ebene des Trokkenrevolvers
14 hin- und herschwingend angetrieben ist. Die Kurbelschwinge 70 enthält zwei Schwingarme
71 und 72, die mit den freien Enden am Schieberorgan 65 angelenkt sind und mit den
anderen Enden an einem schwenkbar gelagerten Koppelarm 73 befestigt sind. Die Kurbelschwinge
70 wird durch eine Kurbel 74 angetrieben (Fig. 5), die am Schwingarm 71 angreift.
[0028] Die im Bereich der Ausschubstation 24 neben dem Trockenrevolver 14 sich erstreckende
Plattform 63 hat eine radial nach außen abfallende Neigung. Um die Packungen 10, 11
auf der Plattform 63 in exakter Relativstellung abzusetzen und dem Zwischenförderer
60 zuzuführen, sind weitere Halteund Führungsorgane vorgesehen. Neben der Plattform
63, die eine geringere Breite hat als die Abmessung der Packungen 10, 11, erstreckt
sich seitlich - dem Trockenrevolver 14 zugekehrt - eine Unterführung 75 für die Packungen
11, 12 mit Abstand von der Plattform 63, so daß die Mitnehmerstifte 67, 68 zwischen
Plattform 63 und Unterführung 75 bewegt werden können. Die Unterführung 75 ist in
Teilbereichen, nämlich im Bereich zwischen den gleichzeitig ausgeschobenen Packungen
10, 11, mit einer winkelförmig anschließenden Seitenführung 76 versehen. An dieser
wird die radial innen ausgeschobene Packung 11 vorbeibewegt, wenn sie dem Zwischenförderer
60 zugeführt wird.
[0029] Eine Oberführung 77 mit winkelförmiger Grundrißform (Fig. 7) wird im Bereich der
Packung 11 wirksam während des und nach dem Ausschub(s) aus dem Trockenrevolver 14.
Die Oberführung 77 besteht aus einer horizontal bzw. in der Ebene der Oberseite der
Packung 11 sich erstreckenden Zunge 78, die seitlich schwenkbar gelagert ist, nämlich
an einem mit Abstand oberhalb der Plattform 63 gelagerten Schwenkarm 79, der noch
weitere Organe trägt. Eine Drehachse 80 der Oberführung 77 erstreckt sich parallel
zur Förderrichtung der Packung 11 auf der Plattform 63. Die Oberführung 77 bzw. deren
Zunge 78 liegt unter dem Eigengewicht auf der Packung 11 auf und stabilisiert dadurch
deren exakte Position auf der Plattform 63.
[0030] Um ungünstige Auswirkungen infolge der hohen Ausschubgeschwindigkeit der Packungen
10, 11 aus dem Trockenrevolver 14 zu vermeiden, ist beiden Packungen ein gemeinsamer
Abholer 81 zugeordnet. Dieser besteht hier aus einem winkelförmigen Abholerarm 82,
der bei Beginn der Ausschubbewegung für die Packungen 10, 11 diesen entgegenbewegt
wird (Fig. 8). Unter Anlage an dem Abholerarm 82 wird dann die Ausschubbewegung fortgesetzt,
wobei der Abholerarm 82 mit gleicher Bewegung wie die Packungen 10, 11 in die Ausgangsstellung
(Fig. 7) zurückkehrt.
[0031] Der Abholerarm 82 ist zu diesem Zweck an einem Parallelogrammgestänge 83 angebracht,
welches mit den freien Enden ortsfest gelagert ist und durch eine Schubstange 84 hin-
und herschwingend angetrieben wird.
[0032] Im Bereich des Zwischenförderers 60 ist dafür Sorge getragen, daß die Packungen 10,
11 nach Übernahme durch das Förderrad 61 ordnungsgemäß geführt sind. Zu diesem Zweck
ist an dem bereits erwähnten Schwenkarm 79 eine Außenführung 85 gebildet. Diese ist
kreisbogenformig ausgestaltet und begrenzt die äußere Bewegungsbahn der Packungen
10, 11 während des Transports durch das Förderrad 61. Wie aus Fig. 6 ersichtlich,
bleibt die Außenführung 85 in einem geringen Abstand von den Packungen 10, 11. Lediglich
bei Verschiebungen nach außen kommen die Packungen 10, 11 während des Transports durch
das Förderrad 61 zur Anlage an der Außenführung 85. Diese ist, wie gezeigt, als Teil
bzw. als Endbereich des Schwenkarms 79 ausgebildet. Der Schwenkarm 79 wiederum erstreckt
sich oberhalb der Plattform 63.
[0033] Weiterhin ist am Schwenkarm 79 bzw. an dem die Außenführung 85 bildenden Teil ein
Seitenführungsstück 86 angebracht. Dieses bildet eine seitliche Führung für die Pakkungen
10, 11 während des Transports durch das Förderrad 61, und zwar auf der dem Trockenrevolver
14 zugekehrten Seite. Das Seitenführungsstück 86 ist insoweit ein Gegenstück zum Abholer
81. Das Seitenführungsstück 86 verhindert Verschiebungen der Packungen 10, 11 auf
den Mitnehmerarmen 62 in Axialrichtung zum Förderrad 61.
[0034] Die Außenführung 85 sowie das Seitenführungsstück 86 sind ebenso wie die Oberführung
77 durch die Anordnung des Schwenkarms 79 beweglich. Dadurch wird ein Bruch von Maschinenteilen
bei Stauungen infolge unkorrekt transportierter oder ausgebildeter Packungen 10, 11
vermieden. Wie ersichtlich, ist der Schwenkarm 79 als zweiarmiger Hebel ausgebildet
und um ein Hebellager 87 schwenkbar. Ein freies Ende des Schwenkarms 79 liegt an einem
festen Anschlag 88 an, und zwar infolge der Wirkung einer Zugfeder 89. Der Schwenkarm
79 wird demnach durch die Zugfeder 89 gegen den Anschlag 88 gezogen. Bei erhöhter
Belastung auf die Außenführung 85 und/oder das Seitenführungsstück 86 wird der Schwenkarm
79 gegen die Belastung der Zugfeder 89 im Uhrzeigersinn (Fig. 5) verschwenkt, so daß
die betreffenden Organe ausweichen und Bruch vermeiden.
1. Vorrichtung zur Übergabe von quaderförmigen Zigaretten - Packungen, von einem ersten
Verpackungsorgan, insbesondere einem Trockenrevolver, an einen Abforderer (57), mit
einem umlaufenden Förderrad (61) zum Transportieren der zugeführten Packungen (10,
11) längs einer kreisbogenförmigen Bahn, wobei der Abförderer (57) ein unteres Förderband
mit einem Obertrum (59) aufweist, auf dem die Packungen (10, 11) mit je einer ersten
Seite (13) zu stehen kommen, sowie ein oberes Förderband mit einem Untertrum (58),
an dem die Packungen (10, 11) mit je einer zweiten, der ersten Seite (13) gegenüberliegenden
Seite (12) zur Anlage kommen,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Förderrad (61) und Abförderer (57) sind kontinuierlich bewegbar,
b) die Packungen (10, 11) sind mit Abstand voneinander dem Förderrad (61) zuführbar,
c) das abstehenden Mitnehmerarme (62) für je eine Packung (10, 11) aufweisende Förderrad
(61) nimmt die Packungen (10, 11) in einer Stellung derselben auf, bei der die Mitnehmerarme
(62) jeweils an großflächiger Vorderwand oder Rückwand der Packung (10, 11) anliegen,
d) das umlaufende Förderrad (61) erstreckt sich bis in den Bereich des Abförderers
(57), derart, daß durch die Mitnehmerarme (62) des Förderrades (61) jeweils einzelne
Packungen (10, 11) in den Bereich zwischen Obertrum (59) und Untertrum (58) des Abförderers
(57) förderbar und absetzbar sind,
e) die Förderbänder des Abförderers (57) bestehen jeweils aus zwei Fördergurten, zwischen
denen das Förderrad (61) drehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine große Vorderwand
und Rückwand sowie schmale Seitenwände (12, 13) und Stirnwände aufweisenden Packungen
(10, 11) dem Zwischenförderer in einer flachen Position, das heißt mit Vorderwand
oder Rückwand in förderebene, zuführbar und an den Abförderer (57) in einer für diesen
aufrechten Position übergebbar sind.
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Förderrad (61) am Umfang je mitzunehmender Packung (10, 11) zwei mit Abstand
voneinander angeordnete Mitnehmerarme (62) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Packungen (10, 11) während des Transports durch den Zwischenförderer (60)
an der radialen Außenseite desselben geführt sind, insbesondere durch eine Außenführung
(85) mit kreisbogenförmiger Führungskante als Teil eines gegen Federbelastung (Zugfeder
89) bewegbaren Schwenkarms (79).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenführung (85)
bzw. an dem Schwenkarm (79) derselben eine Seitenführung (86) angebracht ist zur Führung
der Packungen (10, 11) während des Transports durch den Zwischenförderer (60) im Bereich
der Stirnseiten.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein neben dem Trockenrevolver (14) angeordneter Zwischenträger vorgesehen ist,
insbesondere mit einer sich in Radialrichtung des Trockenrevolvers (14) erstreckenden,
feststehenden Plattform (63), wobei die aus den Taschen (15, 16) des Trockenrevolvers
(14) ausgeschobenen Packungen (10, 11) auf dem Zwischenträger absetzbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die radial außenliegende
Packung (10) nach dem Ausschub aus der Tasche (15) in einem Bereich auf der Plattform
(63) absetzbar ist, der im Bewegungsbereich des Zwischenförderers (60) liegt, derart,
daß die Packung (10) durch den Zwischenförderer (60), insbesondere durch die Mitnehmerarme
(62) unmittelbar von der Plattform (63) abhebbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite, radial
innen liegende Packung (11) nach dem Ausschub aus der Tasche (16) auf der Plattform
(63) absetzbar und durch ein in Radialrichtung wirkendes Schieberorgan (65) dem Zwischenförderer
(60) zuführbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberorgan (65) unterhalb
der Plattform (63) bewegbar ist, wobei Mitnehmer, insbesondere zu beiden Seiten der
Plattform (63) sich erstreckende aufrechte Mitnehmerstifte (67, 68), die Packung (11)
erfassen und auf der Plattform (63) bis in die Position zur Aufnahme durch den Zwischenförderer
(60) mitnehmen und daß die Mitnehmerstifte (67, 68) außerhalb der Bewegungsbahn der
Verpackung (11) in die Ausgangsstellung zurückförderbar sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Plattform (63) Führungs- und Leitorgane für die Packungen (12, 11), insbesondere
für die nach dem Ausschub aus der Tasche (16) vom Zwischenförderer (60) entferntliegende
Packung (11), zugeordnet sind, insbesondere eine Unterführung (75) und Seitenführungen
(76).
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der nach dem Ausschub aus der Tasche (16) vom Zwischenförderer (60) entferntliegenden
Packung (11) auf der Plattform (63) eine bewegbare, insbesondere längs einer radialen
Achse schwenkbare Oberführung (77) zugeordnet ist, die im wesentlichen unter Eigengewicht
auf der Packung (11) aufliegt und die insbesondere am Schwenkarm (79) angebracht ist.
1. Apparatus for transferring cuboidal cigarette packs from a first packaging member,
in particular a drying turret, to a discharge conveyor (57), having a rotating conveyor
wheel (61) for conveying the fed packs (10,11) along a path in the form of an arc
of a circle, wherein the discharge conveyor (57) has a lower conveyor belt with an
upper strand (59), on which the packs (10,11) come to bear in each case with a first
side (13), and an upper conveyor belt with a lower strand (58), on which the packs
(10,11) come to bear in each case with a second side (12) situated opposite the first
side (13), characterised by the following features:
a) the conveyor wheel (61) and the discharge conveyor (57) are continuously movable,
b) the packs (10,11) can be fed to the conveyor wheel (61) spaced apart from one another,
c) the projecting take-up arms (62) for each conveyor wheel (61) having a pack (10,11)
receives the packs (10,11) in a position thereof in which the take-up arms (62) bear
respectively on the large-area front wall or rear wall of the pack (10,11)
d) the rotating conveyor wheel (61) extends into the region of the discharge conveyor
(57) in such a way that in each case individual packs (10,11) can be conveyed into
and set down in the region between the upper strand (59) and the lower strand (58)
of the discharge conveyor (57) by the take-up arms (62) of the conveyor wheel (61),
e) the conveyor belts of the discharge conveyor (57) each comprise two conveyor belts
between which the conveyor wheel (61) can rotate.
2. Apparatus according to Claim 1, characterised in that the packs (10,11), having a
large front wall and rear wall and narrow side walls (12,13) and end walls, can be
fed to the intermediate conveyor in a flat position, that is to say with the front
wall or rear wall in the conveying plane, and can be transferred to the discharge
conveyor (57) in a position which is upright for said conveyor.
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that, on the circumference,
the conveyor wheel (61) has two spaced apart take-up arms (62) for each pack (10,11)
which is to be taken up.
4. Apparatus according to one or more of Claims 1 to 3, characterised in that, during
transportation through the intermediate conveyor (60), the packs (10,11) are guided
on the radial outer side of the same, in particular by an outer guide (85), with a
guide edge in the form of an arc of a circle, as part of a pivot arm (79) which can
be moved counter to spring loading (tension spring 89).
5. Apparatus according to Claim 4, characterised in that a lateral guide (86) is fitted
on the outer guide (85) or on the pivot arm (79) of the same in order to guide the
packs (10,11), during transportation through the intermediate conveyor (60), in the
region of the end sides.
6. Apparatus according to one or more of Claims 1 to 5, characterised in that provision
is made for an intermediate carrier arranged next to the drying turret (14), especially
with a stationary platform (63) extending in the radial direction of the drying turret
(14), it being possible for the packs (10,11) pushed out of the pockets (15,16) of
the drying turret (14) to be set down on the intermediate carrier.
7. Apparatus according to Claim 6, characterised in that the radially outer pack (10),
after being pushed out of the pocket (15) can be set down on the platform (63) in
a region situated in the range of movement of the intermediate conveyor (60) in such
a way that the pack (10) can be lifted off directly from the platform (63) by the
intermediate conveyor (60), especially by the take-up arms (62).
8. Apparatus according to Claim 6 or 7, characterised in that a second, radially inner
pack (11), after being pushed out of the pocket (16), can be set down on the platform
(63) and fed to the intermediate conveyor (60) by a slide member (65) acting in the
radial direction.
9. Apparatus according to Claim 8, characterised in that the slide member (65) is movable
underneath the platform (63), and take-up means, especially vertical take-up pins
(67,68) extending on both sides of the platform (63), grasp the pack (11) and take
it on the platform (63) into the position for reception by the intermediate conveyor
(60), and in that the take-up pins (67,68) can be conveyed back into the initial position
outside the path of movement of the pack (11).
10. Apparatus according to one or more of Claims 6 to 9, characterised in that the platform
(63) has assigned to it guiding and leading members for the packs (12,11), especially
for the pack (11) distant from the intermediate conveyor (60) after being pushed out
of the pocket (16), especially a lower guide (75) and lateral guides (76).
11. Apparatus according to one or more of Claims 6 to 10, characterised in that the pack
(11) distant from the intermediate conveyor (60), after being pushed out of the pocket
(16), has assigned to it, on the platform (63), an upper guide (77) which is movable,
especially pivotable along a radial axis, and which rests on the pack (11) essentially
under its own weight and is fitted, in particular, on the pivot arm (79).
1. Dispositif de transfert d'emballages parallélépipédiques de cigarettes, depuis un
premier organe d'emballage, en particulier un revolver de séchage, à un transporteur
d'évacuation (57), avec un transporteur à roue transporteuse (61) tournante, pour
assurer le transport des emballages amenés (10, 11) le long d'une trajectoire en arc
de cercle, le transporteur d'évacuation (57) présentant une bande transporteuse inférieure
avec un tronçon supérieur (59) sur lequel les emballages (10, 11) viennent se placer
chacun par une première face (13), ainsi qu'une bande transporteuse supérieure avec
un tronçon inférieur (58) sur lequel les emballages (10, 11) viennent en appui chacun
par une deuxième face (12) opposée à la première face (13), caractérisé par les propriétés
suivantes :
a) la roue transporteuse (61) et le transporteur d'évacuation (57) sont déplaçables
de façon continue,
b) les emballages (10, 11) sont susceptibles d'être amenés à distance les uns des
autres à la roue transporteuse (61),
c) la roue transporteuse (61), qui présente des bras d'entraînement (62) faisant saillie,
pour chaque emballage (10, 11), loge les emballages en une position de celle-ci, pour
laquelle les bras d'entraînement (62) viennent en appui chacun sur une paroi avant
ou une paroi arrière, de grande surface, de l'emballage (10, 11),
d) la roue transporteuse (61) tournante s'étend jusqu'à la zone du transporteur d'évacuation
(57), de manière que les emballages individuels (10, 11) peuvent chacun être transportés
et déposés, par les bras d'entraînement (62) de la roue transporteuse (61), dans la
zone située entre tronçon supérieur (59) et tronçon inférieur (58) du transporteur
d'évacuation (57),
e) les bandes transporteuses du transporteur d'évacuation (57) sont chacune constituées
de deux brins de transport, entre lesquels la roue transporteuse (61) est susceptible
de tourner.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les emballages (10, 11),
qui présentent une paroi avant et une paroi arrière de grande taille ainsi que des
parois latérales (12, 13) et des parois frontales étroites, peuvent être amenés aux
transporteurs intermédiaires, en une position à plat, c'est-à-dire la paroi avant
ou la paroi arrière se trouvant dans le plan du transport et peuvent être transférés
au transporteur d'évacuation (57), dans une position où ils sont debout pour celui-ci.
3. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
la roue transporteuse (61) présente sur la périphérie, pour chaque emballage (10,
11) à entraîner, deux bras d'entraînement (62) disposés à distance l'un de l'autre.
4. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
les emballages (10, 11) sont guidés pendant le transport au moyen du transporteur
intermédiaire (60), sur la face extérieure radiale de celui-ci, en particulier au
moyen d'un guidage extérieur (85) équipé d'une arête de guidage en arc de cercle,
faisant partie d'un bras pivotant (79) déplaçable à l'encontre de la sollicitation
d'un ressort (ressort de traction 89).
5. Dispositif selon la revendications 4, caractérisé en ce que, sur le guidage extérieur
(85), respectivement sur le bras pivotant (79) de celui-ci, est monté un guidage latéral
(86), en vue d'assurer le guidage des emballages (10, 11) pendant le transport fait
au moyen du transporteur intermédiaire (60), dans la zone des faces frontales.
6. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un
support intermédiaire, disposé à côté du revolver de séchage (14) est prévu, en particulier
avec une plate-forme (63) fixe, s'étendant dans la direction radiale du revolver de
séchage (14), les emballages (10, 11) expulsés des poches (15, 16) du revolver de
séchage (14) pouvant être déposés sur le support intermédiaire.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'emballage (10) situé
radialement a l'extérieur, après expulsion hors de la poche (15), peut être déposé
sur la plate-forme (63), dans une zone qui est située dans la zone de déplacement
du transporteur intermédiaire (60), en ce que l'emballage (10) peut être directement
soulevé de la plate-forme (63) au moyen du transporteur intermédiaire (60), en particulier
au moyen des bras d'entraînement (62).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'un deuxième emballage
(11) situé radialement à l'intérieur peut être déposé, après expulsion de la poche
(16) hors de la plate-forme (63) et peut être amené au transporteur intermédiaire
(60), au moyen d'un organe de poussée (65) agissant en direction radiale.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'organe de poussée (65)
est déplaçable au-dessous de la plate-forme (63), l'organe d'entraînement, en particulier
des broches d'entraînement (67, 68) montantes s'étendant des deux côtés de la plate-forme
(63), saisissant l'emballage et l'entraînant sur la plate-forme (63) jusqu'à la position
où est produite une réception par le transporteur intermédiaire (60), et en ce que
les broches d'entraînement (67, 68) se trouvant à l'extérieur de la trajectoire de
déplacement de l'emballage (11) peuvent être ramenées dans la position initiale.
10. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 9, caractérisé en ce qu'à
la plate-forme (63) sont associés des organes de guidage et directionnels pour les
emballages (12, 11), en particulier pour l'emballage (11) éloigné du transporteur
intermédiaire (60) après l'expulsion de la poche (16), en particulier un guidage inférieur
(75) et des guidages latéraux (76).
11. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 8 à 10, caractérisé en ce qu'à
l'emballage (11), éloigné du transporteur intermédiaire après expulsion hors de la
poche (16), est associé sur la plate-forme (63) un guidage supérieur (77) déplaçable,
en particulier pouvant pivoter le long d'un axe radial, et reposant sur l'emballage
(11) sensiblement sous son poids propre et est monté en particulier sur un bras pivotant
(79).