Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kontaktierungsleiste nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Aus der DE 37 25 980 A1 ist bereits eine Kontaktierungsleiste zur gemeinsamen elektrischen
Kontaktierung mehrerer elektrisch betätigbarer Brennstoffeinspritzventile bekannt,
die ein Kontaktierungsleistengehäuse mit Leitungskanälen aufweist, in denen die die
elektrisch betätigbaren Brennstoffeinspritzventile kontaktierenden elektrischen Leitungen
angeordnet sind. Das Kontaktierungsleistengehäuse weist eine der Zahl der Brennstoffeinspritzventile
entsprechende Anzahl von Steckern auf, die die Brennstoffeinspritzventile an ihren
den Abspritzenden abgewandten, die Anschlußstecker aufweisenden Enden in Richtung
der jeweiligen Ventillängsachse teilweise umgeben und die Anschlußstecker elektrisch
kontaktieren. Diese Kontaktierungsleiste eignet sich nur für Side-Feed- und Bottom-Feed-Brennstoffeinspritzventile,
also für Brennstoffeinspritzventile, denen der Brennstoff an ihrem Umfang zugeführt
wird und deren elektrischer Anschluß an ihrem dem Abspritzende abgewandten Ende erfolgt.
[0002] Bekannt ist ebenfalls durch die EP-A-0 302 608 eine Kontaktierungsleiste mit einem
Kontaktierungsleistengehäuse, in dem elektrische Anschlußleitungen verlaufen und zu
am Kontaktierungsleistengehäuse angeordneten Steckern führen. Diese am Kontaktierungsleistengehäuse
angeordneten Stecker sind starr mit je einem Stecker eines Brennstoffeinspritzventiles
verbunden.
[0003] Werden die Brennstoffeinspritzventile beim Betrieb der Brennkraftmaschine zu Eigenbewegungen
oder -schwingungen angeregt, so kommt es zwischen der z.B. starr an einem Ansaugrohr
der Brennkraftmaschine montierten Kontaktierungsleiste und den Brennstoffeinspritzventilen
zu Relativbewegungen, die zu einem hohen Verschleiß an den Kontaktelementen der Stecker
der Kontaktierungsleiste und den Anschlußsteckern der Brennstoffeinspritzventile führen
können.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Kontaktierungsleiste mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches
hat demgegenüber den Vorteil, eine einfache und sichere Kontaktierung mehrerer elektrisch
betätigbarer Brennstoffeinspritzventile zu gewährleisten, die eine beliebige Bauart
aufweisen können. Das mit dem Kontaktierungsleistengehäuse verbundene, wenigstens
einen Leiterkanal aufweisende Trägerteil ist auf sehr einfache und kostengünstige
Art und Weise herstellbar und erlaubt eine sehr kompakte Bauform der erfindungsgemäßen
Kontaktierungsleiste.
[0005] Die aus der Kontaktierungsleiste herausragenden elektrischen Kontaktierungsleitungen
können mit verschiedenen elektrischen Steckelementen versehen werden, so daß die Kontaktierungsleiste
variabel zur Kontaktierung verschiedener Brennstoffeinspritzventile verwendbar ist.
[0006] Die separate Kontaktierung der einzelnen Brennstoffeinspritzventile ermöglicht die
freie Beweglichkeit der Brennstoffeinspritzventile zum Ausgleich von Toleranzen bei
der Montage und von temperaturbedingten Ausdehnungen im Betrieb der Brennkraftmaschine.
Zudem finden trotz der Schwingungsbeanspruchung beim Betrieb der Brennkraftmaschine
nahezu keine Relativbewegungen zwischen den Brennstoffeinspritzventilen und den jeweiligen
elektrischen Steckelementen statt.
[0007] Die erfindungsgemäße Kontaktierungsleiste erlaubt die Bildung eines montage- und
servicefreundlichen, aus der Kontaktierungsleiste und z.B. einem Brennstoffverteiler
bestehenden Gesamtsystems. Die Überprüfung eines einzelnen Brennstoffeinspritzventils
ist problemlos möglich. Die Befestigung des Brennstoffverteilers beispielsweise an
einem Ansaugrohr der Brennkraftmaschine ist unabhängig von der Befestigung der Kontaktierungsleiste,
so daß die Kontaktierungsleiste auch einzeln demontierbar ist.
[0008] Die Kontaktierungsleiste selbst ist auf einfache und kostengünstige Art und Weise
herstellbar.
[0009] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Kontaktierungsleiste möglich.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Seitenflächen des wenigstens einen nutförmigen
Leiterkanals des Trägerteils durch jeweils zwei an dem Trägerteil ausgebildete benachbarte
Stege gebildet sind, so daß sich die nutförmigen Leiterkanäle besonders einfach ausbilden
lassen.
[0011] Für eine einfache und zuverlässige Verbindung von Trägerteil und Kontaktierungsleistengehäuse
ist es vorteilhaft, wenn das Trägerteil mittels einer Rastverbindung mit dem Kontaktierungsleistengehäuse
verbunden ist.
[0012] Aus dem gleichen Grund ist es ebenfalls vorteilhaft, wenn das Kontaktierungsleistengehäuse
durch eine zumindest teilweise Kunststoffumspritzung des Trägerteils ausgebildet ist.
[0013] Es ist von Vorteil, wenn das Trägerteil Teil des Kontaktierungsleistengehäuses ist.
Eine so ausgebildete Kontaktierungsleiste läßt sich besonders einfach und kostengünstig
herstellen.
[0014] Um einen sicheren und zuverlässigen Halt der elektrischen Anschlußleitungen in dem
jeweiligen Leiterkanal zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn die zumindest eine
elektrische Anschlußleitung durch eine thermische Verformung des aus Kunststoff bestehenden
Trägerteils in dem jeweiligen Leiterkanal des Trägerteils gehalten ist.
[0015] Vorteilhaft ist es, wenn die Kontaktierungsleiste mittels einer Rastverbindung und
damit auf einfache Art und Weise mit einem Brennstoffverteiler verbindbar ist.
[0016] Für einen einfachen elektrischen Anschluß der Kontaktierungsleiste ist es von Vorteil,
wenn an das Kontaktierungsleistengehäuse ein dem elektrischen Anschluß der Kontaktierungsleiste
dienender elektrischer Anschlußstecker mitangespritzt ist.
Zeichnung
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 und Figur
2 eine erfindungsgemäß ausgestaltete Kontaktierungsleiste gemäß eines ersten, eines
zweiten oder eines dritten Ausführungsbeispiels, Figur 3 einen Schnitt entlang der
Linie III-III in Figur 1 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels mit einem Brennstoffeinspritzventil,
Figur 4 einen teilweise dargestellten Schnitt entlang der Linie IV-IV in Figur 1 gemäß
des ersten Ausführungsbeispiels, Figur 5 einen teilweise dargestellten Schnitt entlang
der Linie V-V in Figur 1 gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels, Figur 6 einen teilweise
dargestellten Schnitt entlang der Linie VI-VI in Figur 1 gemäß des dritten Ausführungsbeispiels
und Figur 7 eine erfindungsgemäße Kontaktierungsleiste gemäß eines vierten Ausführungsbeispiels.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0018] Die in der Zeichnung gemäß den Figuren 1, 2 und 7 beispielsweise dargestellte Kontaktierungsleiste
zur gemeinsamen elektrischen Kontaktierung mehrerer elektrisch betätigbarer Brennstoffeinspritzventile
beispielsweise für Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden fremdgezündeten
Brennkraftmaschinen ist mit 1 bezeichnet. Die Kontaktierungsleiste 1 hat ein Kontaktierungsleistengehäuse
3 und ist mit diesem beispielsweise mit einem Brennstoffverteiler 5 mittels einer
Rastverbindung 4 verbunden. Der Brennstoffverteiler 5 dient zur Brennstoffversorgung
von Brennstoffeinspritzventilen und weist z.B. einen zentralen Zuströmquerschnitt
6 und eine der Zylinderzahl der Brennkraftmaschine entsprechende mit dem zentralen
Zuströmquerschnitt 6 in Verbindung stehende Anzahl von Anschlußstutzen 7 auf. Die
Anschlußstutzen 7 haben jeweils eine Längsöffnung 9, die zur Aufnahme eines Zulaufendes
17 eines beispielsweise in der Figur 3 dargestellten Brennstoffeinspritzventils 11
der Top-Feed-Bauart dient. Das Brennstoffeinspritzventil 11 weist an seinem einen
Ende ein Abspritzende 13 und an seinem, dem Abspritzende 13 abgewandten Ende das konzentrisch
zu einer Ventillängsachse 15 verlaufende Zulaufende 17 auf. Die Brennstoffeinspritzventile
11 sind mit ihren Zulaufenden 17 z.B. so in den Längsöffnungen 9 der Anschlußstutzen
7 des Brennstoffverteilers 5 angeordnet, daß die Längsöffnungen 9 die Zulaufenden
17 der Brennstoffeinspritzventile 11 eng unter Zwischenlage eines Dichtringes 18 und
dicht umgeben. An ihrem Umfang weisen die Brennstoffeinspritzventile 11 gegenüber
der jeweiligen Ventillängsachse 15 schräg zum Abspritzende 13 hin geneigte Anschlußstecker
19 auf, die zur elektrischen Kontaktierung des jeweiligen Brennstoffeinspritzventils
11 dienen.
[0019] Die Kontakierungsleiste 1 besteht aus dem z.B. einen etwa U-förmigen Querschnitt
aufweisenden Kontaktierungsleistengehäuse 3 und einem beispielsweise plattenförmigen,
aus einem Kunststoff ausgebildeten Trägerteil 21 und erstreckt sich in Richtung einer
Längsachse 23. Das Kontaktierungsleistengehäuse 3 hat ein mittleres, sich in Richtung
der Längsachse 23 erstreckendes Deckelteil 25. Seitlich schließen sich an das Deckelteil
25 ein erster Schenkel 27 und ein zweiter Schenkel 29 an, die gegenüber dem Deckelteil
25 rechtwinklig und parallel zueinander verlaufen und die sich wie das Deckelteil
25 in Richtung der Längsachse 23 der Kontaktierungsleiste 1 erstrecken. Das plattenförmige
Trägerteil 21 ist in dem Kontaktierungsleistengehäuse 3 derart angeordnet, daß es
von dem Kontaktierungsleistengehäuse 3 teilweise umgeben ist, sich zwischen den Schenkeln
27, 29 erstreckt und parallel zu dem Deckelteil 25 verläuft.
[0020] Es ist aber auch möglich, daß das Trägerteil 21 keinen plattenförmigen, sondern einen
quadratischen, kreisrunden oder ovalen Querschnitt aufweist.
[0021] Die Schenkel 27, 29 des Kontaktierungsleistengehäuses 3 haben dem Deckelteil 25 abgewandt
eine Mehrzahl von ersten Gehäusedurchbrüchen 31, in die in montiertem Zustand an dem
Umfang des Brennstoffverteilers 5 ausgebildete Rastnasen 33 hineinragen und so die
Rastverbindung 4 zwischen Kontaktierungsleiste 1 und Brennstoffverteiler 5 bilden.
Es können aber auch Ausnehmungen an dem Umfang des Brennstoffverteilers 5 und die
Rastnasen 33 an den Schenkeln 27, 29 des Kontaktierungsleistengehäuses 3 ausgebildet
sein, so daß die Ausnehmungen und die Rastnasen 33 die Rastverbindung 4 bilden. Es
ist ebenfalls möglich, daß Kontaktierungsleiste 1 und Brennstoffverteiler 5 z.B. durch
eine Schraubverbindung, eine Klebeverbindung, eine Klammerverbindung oder eine andere
Verbindung miteinander verbunden sind.
[0022] Das plattenförmige Trägerteil 21 weist beispielsweise an seiner dem Brennstoffverteiler
5 abgewandten oberen Stirnseite 35 dem Deckelteil 23 des Kontaktierungsleistengehäuses
3 zugewandt wenigstens zwei, in den dargestellten Ausführungsbeispielen z.B. sieben
Stege 37 auf. Die Stege 37 verlaufen beispielsweise parallel zu der Längsachse 23
der Kontaktierungsleiste 1. Zwischen jeweils zwei benachbarten Stegen 37 sind nutförmige
Leiterkanäle 39 ausgebildet. Die nutförmigen Leiterkanäle 39 weisen einen Boden 41,
der durch die obere Stirnseite 35 des Trägerteils 21 gebildet ist sowie Seitenflächen
43 auf, die durch die zwei benachbarten Stege 37 gebildet sind. In Richtung zu dem
Deckelteil 25 des Kontaktierungsleistengehäuses 3 sind die nutförmigen Leiterkanäle
39 offen. Es ist aber auch möglich, an einer unteren, dem Deckelteil 25 des Kontaktierungsleistengehäuses
3 abgewandten Stirnseite 40 des Trägerteils 21 Stege 37 auszubilden, zwischen denen
nutförmige Leiterkanäle 39 gebildet sind.
[0023] In den beispielsweise sechs nutförmigen Leiterkanälen 39 ist jeweils zumindest eine,
bei den dargestellten Ausführungsbeispielen genau eine elektrische Anschlußleitung
45 angeordnet. Um ein Herausgleiter der elektrischen Anschlußleitungen 45 aus den
nutförmigen Leiterkanälen 39 des Trägerteils 21 zu verhindern, können, wie bei dem
ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, die elektrischen Anschlußleitungen 45
durch eine Verformung der Stege 37 des aus einem Kunststoff bestehenden Trägerteils
21 in den nutförmigen Leiterkanälen 39 gehalten sein. Eine thermische Verformung kann
z.B. durch ein Verstemmen des Materials der Stege 37 des Trägerteils 21 aufeinander
zu mittels Ultraschallschweißens erzielt werden.
[0024] Die in Leiterkanälen 39 angeordneten Anschlußleitungen 45 können mit einer Kunststoffisolierung
versehen sein, wie dies bei den Ausführungsbeispielen dargestellt ist. Es kann aber
auf eine Kunststoffisolierung verzichtet werden, wenn z.B. das Trägerteil 21 mit seinen
Stegen 37 wie bei den Ausführungsbeispielen aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff
ausgebildet ist.
[0025] Die Anschlußleitungen 45 ragen beispielsweise mit ihren einen Enden aus einem Ende
47 der Kontaktierungsleiste 1 in Form eines elektrischen Anschlußkabels 49 (Figur
1) heraus und sind mit einem Anschlußstecker 51 elektrisch verbunden. Über den Anschlußstecker
51 sind von einem nicht dargestellten elektronischen Steuergerät bekannter Bauart
elektrische Ansteuersignale für die elektrisch betätigbaren Brennstoffeinspritzventile
eingebbar.
[0026] Es ist aber auch möglich, wie das in der Figur 7 dargestellte erfindungsgemäße vierte
Ausführungsbeispiel zeigt, den dem elektrischen Anschluß der Kontaktierungsleiste
1 dienenden elektrischen Anschlußstecker 51 unmittelbar an das Kontaktierungsleistengehäuse
3 der Kontaktierungsleiste 1 z.B. im Bereich des Endes 47 der Kontaktierungsleiste
1 mitanzuspritzen.
[0027] Die elektrischen Anschlußleitungen 45 verlaufen in den Leiterkanälen 39 des Trägerteils
21 und verzweigen sich innerhalb der Kontaktierungsleiste 1 in elektrische Kontaktierungsleitungen
55 (Figur 3), die zur direkten elektrischen Kontaktierung der einzelnen elektrisch
betätigbaren Brennstoffeinspritzventile 11 dienen und durch Öffnungen 56 aus dem Kontaktierungsleistengehäuse
3 herausragen. Die Verzweigungsstellen, an denen sich die elektrischen Anschlußleitungen
45 in elektrische Kontaktierungsleitungen 55 verzweigen, sind in nicht dargestellter
Art und Weise beispielsweise durch Vergießen, Verkleben oder durch Abdichten mittels
eines Elastomers elektrisch isoliert.
[0028] Die zumindest zwei Kontaktierungsleitungen 55 ragen mit ihren einen Enden aus der
Kontaktierungsleiste 1 heraus. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind je
Brennstoffeinspritzventil 11 zwei Kontaktierungsleitungen 55 vorgesehen die im Bereich
der jeweiligen Anschlußstutzen 7 des Brennstoffverteilers 5 aus der Kontaktierungsleiste
1 herausragen. Die beiden zur Kontaktierung eines Brennstoffeinspritzventils 11 dienenden
Kontaktierungsleitungen 55 sind beispielsweise, wie in der Figur 3 dargestellt, mit
einem elektrischen Steckelement 57 elektrisch verbunden.
[0029] Diese Steckelemente 57 sind ihrerseits mit den Anschlußsteckern 19 der Brennstoffeinspritzventile
11 verbindbar, so daß die elektrisch betätigbaren Brennstoffeinspritzventile auf diese
Art einfach und zuverlässig kontaktiert werden können.
[0030] Die Verwendung verschiedener Steckelemente 57 ermöglicht die Kontaktierung verschiedener
Brennstoffeinspritzventile 11, so daß die erfindungsgemäße Kontaktierungsleistung
1 variabel verwendbar ist.
[0031] Bei dem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, das in den Figuren 3 und 4
dargestellt ist, sind das Trägerteil 21 und das Kontaktierungsleistengehäuse 3 mittels
einer Rastverbindung miteinander verbunden. Zu diesem Zweck weist das Kontaktierungsleistengehäuse
3 an seinen Schenkeln 27, 29 zwischen den ersten Gehäusedurchbrüchen 31 und dem Deckelteil
23 zweite Gehäusedurchbrüche 61 auf. Das Trägerteil 21 hat an seinen den Schenkeln
27, 29 zugewandten Seiten mehrere parallel zu der Längsachse 23 verlaufende Rastnasen
63, die in die Gehäusedurchbrüche 61 der Schenkel 27, 29 des Kontaktierungsleistengehäuses
1 hineinragen, so daß eine feste und zuverlässige Rastverbindung zwischen dem Trägerteil
21 und dem Kontaktierungsleistengehäuse 3 gebildet ist. Anstelle der zweiten Gehäusedurchbrüche
61 der Schenkel 27, 29 können an den Schenkeln 27, 29 Ausnehmungen vorgesehen sein,
in die die Rastnasen 63 einrasten. An dem Trägerteil 21 können aber auch Längsbunde
oder Nuten ausgeformt sein, die mit den Schenkeln 27, 29 des Kontaktierungsleistengehäuses
3 zusammenwirken.
[0032] Es ist aber auch möglich, daß wie bei dem zweiten, in der Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel,
das Kontaktierungsleistengehäuse 3 durch eine zumindest teilweise Kunststoffumspritzung
des Trägerteils 21 ausgebildet ist. Hierfür ist das Trägerteil 21 mit den Anschlußleitungen
45 im Bereich seiner oberen Stirnseite 35 von der das Kontaktierungsleistengehäuse
3 samt den Schenkeln 27, 29 bildenden Kunststoffumspritzung umgeben. Auf diese Weise
läßt sich die erfindungsgemäße Kontaktierungsleiste 1 besonders einfach und kostengünstig
herstellen. Zudem wird ein besonders sicherer und zuverlässiger Halt der Anschlußleitungen
45 in den nutförmigen Leiterkanälen 39 des Trägerteils 21 gewährleistet.
[0033] In der Figur 6 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kontaktierungsleiste
1 dargestellt, bei dem ein separates Trägerteil wie bei den bisherigen Ausführungsbeispielen
fehlt. Dafür sind an der dem Brennstoffverteiler 5 zugewandten unteren Stirnseite
40 des Deckelteils 25 des Kontaktierungsleistengehäuses 3 zwischen den Schenkeln 27,
29 Stege 37 ausgebildet, die parallel zu der Längsachse 23 der Kontaktierungsleiste
1 verlaufen und zusammen mit dem Deckelteil 25 die Funktion des bisherigen Trägerteils
21 übernehmen. Zwischen jeweils zwei benachbarten Stegen 37 sind nutförmige Leiterkanäle
39 ausgebildet, die in Richtung des Brennstoffverteilers 5 offen sind. In den Leiterkanälen
39 ist z.B. jeweils eine elektrische Anschlußleitung 45 angeordnet, die beispielsweise
durch eine thermische Verformung der Stege 37 des aus einem Kunststoff bestehenden
Kontaktierungsleistengehäuses 3 in den nutförmigen Leiterkanälen 39 gehalten sind.
Das bisherige separate Trägerteil 21 ist somit in das einen etwa U-förmigen Querschnitt
aufweisende Kontaktierungsleistengehäuse 3 integriert. Die Kontaktierungsleitungen
55 mit den Steckelementen 57 entsprechen bei diesem Ausführungsbeispiel den bisher
beschriebenen Ausführungsbeispielen. Eine solche Kontaktierungsleiste 1 ist besonders
einfach und kostengünstig herstellbar.
[0034] Die erfindungsgemäße Kontaktierungsleiste 1 ermöglicht es, mehrere elektrisch betätigbare
Brennstoffeinspritzventile, die eine beliebige Bauart aufweisen können, einfach und
sicher zu kontaktieren. Die Kontaktierungsleiste 1 ist auf einfache und kostengünstige
Art und Weise herstellbar.
1. Kontaktierungsleiste zur gemeinsamen elektrischen Kontaktierung mehrerer elektromagnetisch
betätigbarer Brennstoffeinspritzventile, mit einem Kontaktierungsleistengehäuse und
wenigstens zwei elektrischen Anschlußleitungen, die in wenigstens einem Leiterkanal
angeordnet sind, wobei die Kontaktierungsleiste (1) zumindest ein mit dem Kontaktierungsleistengehäuse
(3) verbundenes, den wenigstens einen Leiterkanal (39) aufweisendes Trägerteil (21)
hat dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Kontaktierungsleistengehäuse (3) zumindest
zwei der Kontaktierung der elektrisch betätigbaren Brennstoffeinspritzventile (11)
dienende elektrische Kontaktierungsleitungen (55) herausragen, die mit einem von dem
Kontaktierungsleistengehäuse (3) getrennten Steckelement (57) verbunden sind.
2. Kontaktierungsleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine
nutförmige Leiterkanal (39) des Trägerteils (21) Seitenflächen (43) hat, die durch
jeweils zwei an dem Trägerteil (21) ausgebildete benachbarte Stege (37) gebildet sind.
3. Kontaktierungsleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil
(21) im Kontaktierungsleistengehäuse (3) angeordnet und mittels einer Rastverbindung
(4) mit diesem verbunden ist.
4. Kontaktierungsleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktierungsleistengehäuse
(3) durch eine zumindest teilweise Kunststoffumspritzung des Trägerteils (21) gebildet
ist.
5. Kontaktierungsleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil
(21) Teil des Kontaktierungsleistengehäuses (3) ist.
6. Kontaktierungsleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerteil (21) aus einem Kunststoff ausgebildet ist.
7. Kontaktierungsleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine
elektrische Anschlußleitung (45) durch eine Verformung des Trägerteils (21) in dem
jeweiligen Leiterkanal (39) des Trägerteils (21) gehalten ist.
8. Kontaktierungsleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktierungsleiste
(1) mittels einer Rastverbindung mit einem Brennstoffverteiler (5) verbindbar ist.
9. Kontaktierungsleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das Kontaktierungsleistengehäuse
(3) ein dem elektrischen Anschluß der Kontaktierungsleiste (1) dienender elektrischer
Anschlußstecker (51) mitangespritzt ist.
10. Kontaktierungsleiste nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß aus der Kontaktierungsleiste
(1) wenigstens zwei dem elektrischen Anschluß der Kontaktierungsleiste (1) dienende
elektrische Anschlußleitungen (45) herausragen, die mit einem elektrischen Anschlußstecker
(51) verbunden sind.
1. Multipoint plug for making common electrical contact between a plurality of electromagnetically
operated fuel injection valves, having a multipoint plug housing and at least two
electrical connection lines which are arranged in at least one conductor channel,
the multipoint plug (1) having at least one carrier part (21) which is connected to
the housing (3) of the multipoint plug and has the at least one conductor channel
(39), characterized in that at least two electrical contacting lines (55) which serve
to make contact with the electrically operated fuel injection valves (11) project
out of the housing (3) of the multipoint plug and are connected to a plug-in element
(57) which is separated from the housing (3) of the multipoint plug.
2. Multipoint plug according to Claim 1, characterized in that the at least one groove-shaped
conductor channel (39) of the carrier part (21) has side faces (43) which are formed
by in each case two adjacent webs (37) which are constructed on the carrier part (21).
3. Multipoint plug according to Claim 1 or 2, characterized in that the carrier part
(21) is arranged in the housing (3) of the multipoint plug and is connected thereto
by means of a locking connection (4).
4. Multipoint plug according to Claim 1 or 2, characterized in that the housing (3) of
the multipoint plug is formed by an at least partial injection-moulded encapsulation
of the carrier part (21).
5. Multipoint plug according to Claim 1 or 2, characterized in that the carrier part
(21) is part of the housing (3) of the multipoint plug.
6. Multipoint plug according to one of the preceding claims, characterized in that the
carrier part (21) is constructed from a plastic.
7. Multipoint plug according to Claim 2, characterized in that the at least one electrical
connecting line (45) is held in the respective conductor channel (39) of the carrier
part (21) by means of a deformation of the carrier part (21).
8. Multipoint plug according to Claim 1, characterized in that the multipoint plug (1)
can be connected to a fuel distributor (5) by means of a locking connection.
9. Multipoint plug according to Claim 1, characterized in that an electrical connection
plug (51) which serves to make electrical contact with the multipoint plug (1) is
also injection moulded onto the housing (3) of the multipoint plug.
10. Multipoint plug according to Claim 1, characterized in that at least two electrical
connection lines (45) which serve to make electrical contact with the multipoint plug
(1) and are connected to an electrical connection plug (51) project out of the multipoint
plug (1).
1. Réglette de mise en contact électrique commune de plusieurs injecteurs de carburant
pouvant être actionnés de façon électromagnétique, avec un boîtier de réglette de
mise en contact et au moins deux conducteurs électriques de raccordement qui sont
disposés dans au moins un canal pour conducteurs, la réglette de mise en contact (1)
ayant au moins une pièce de support (21) reliée au boîtier de réglette de mise en
contact (3), présentant au moins un canal (39) pour conducteurs, réglette de mise
en contact caractérisée en ce qu'à partir du boîtier de la réglette de mise en contact
(3) font saillie au moins deux conducteurs électriques de mise en contact (55) servant
à la mise en contact des injecteurs de carburant (11) pouvant être actionnés électriquement,
conducteurs qui sont reliés à un élément d'enfichage (57) séparé par le boîtier de
réglette de mise en contact (3).
2. Réglette de mise en contact selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'un
au moins des canaux en forme de rainure pour conducteurs (39) de la pièce de support
(21) a des faces latérales (43) qui sont formées par respectivement deux nervures
voisines (37) formées à partir de la pièce de support (21).
3. Réglette de mise en contact selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
la pièce de support (21) est disposée dans le boîtier (3) de la réglette de mise en
contact et est reliée à celui-ci au moyen d'une liaison à encliquetage (4).
4. Réglette de mise en contact selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
le boîtier de réglette de mise en contact (3) est formé, du moins en partie, par un
recouvrement par extrusion de matière plastique de la pièce de support (21).
5. Réglette de mise en contact selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
la pièce de support (21) fait partie du boîtier de réglette de mise en contact (3).
6. Réglette de mise en contact selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la pièce de support (21) est constituée en matière plastique.
7. Réglette de mise en contact selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'au moins
un conducteur électrique de raccordement (45) est maintenu par une déformation de
la pièce de support (21) dans le canal pour conducteur correspondant (39) de la pièce
de support (21).
8. Réglette de mise en contact selon la revendication 1, caractérisée en ce que la réglette
de mise en contact (1) peut être reliée, au moyen d'une liaison à encliquetage, avec
un distributeur de carburant (5).
9. Réglette de mise en contact selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'on
injecte en même temps sur le boîtier de réglette de mise en contact (3) une fiche
de raccordement électrique (51) qui sert à raccorder électriquement la réglette de
mise en contact (1).
10. Réglette de mise en contact selon la revendication 1, caractérisée en ce que deux
conducteurs électriques de raccordement (45) au moins, qui servent au raccordement
électrique de la réglette de mise en contact (1), sortent de la réglette de mise en
contact (1), conducteurs qui sont reliés à une fiche de raccordement électrique (51).