[0001] Die Erfindung betrifft einen Dosierspender für Flüssigseife, Haarshampoo oder dergleichen
Flüssigkeiten, mit einer auswechselbaren Nachfülleinheit, die aus einem Flüssigkeits-Vorratsbehälter
sowie einer damit verbundenen Entnahmevorrichtung gebildet und die in einem Halter
lösbar gehalten ist, wobei die Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter über ein selbsttätig
schließendes Auslaßventil der Entnahmevorrichtung entnehmbar ist.
[0002] Dosierspender sind bereits seit langem in den verschiedensten Ausführungen bekannt.
Sie werden meist als Wand-Dosierspender eingesetzt, die auf Tastendruck beispielsweise
Flüssigseife abgeben.
[0003] So kennt man auch einen Wand-Dosierspender der in einem als Gehäuse ausgebildeten
und an einer Wand zu befestigenden Halter einen mit Flüssigseife oder dergleichen
Füllgut befüllbaren Vorratsbehälter hat. Dieser Vorratsbehälter bildet eine Nachfüllpatrone,
die in den Halter einsetzbar ist. Nach dem Entleeren kann der Vorratsbehälter dem
Gehäuse entnommen und gegen einen vollen Vorratsbehälter ausgetauscht werden. Das
flüssige Füllgut wir diesem vorbekannten Dosierspender mittels einer Pumpe entnommen,
die in dessen Gehäuse integriert ist und deren Betätigungshebel im unteren Gehäusebereich
nach außen übersteht.
[0004] Da die einzelnen Vorratsbehälter dieses Dosierspenders als auswechselbare Nachfüllpatronen
ausgebildet sind, die nach dem Einsetzen in den Halter lediglich mit der im Gehäuseinneren
vorgesehenen Pumpe verbunden werden müssen, kann dieser vorbekannte Dosierspender
auf einfache Weise gefüllt werden. Nachteilig ist jedoch, daß die in das Gehäuse integrierte
Pumpe leicht verschmutzt und den Dosierspender nach dem ersten Gebrauch ein bestimmtes
Füllgut festlegt.
[0005] Durch ein Verharzen der Pumpe und des zwischen ihr und dem Vorratsbehälter vorgesehenen
Verbindungsbereiches können sich dort Bakterienstämme entwickeln, die hohen hygienischen
Anforderungen bei der Entnahme des Füllgutes entgegenwirken. Darüber hinaus ähneln
sich die vorbekannten Dosierspender häufig derart, daß sie von den Anwendern bereits
durch ihre äußere Form mit einem Waschraum oder dergleichen gedanklich verbunden werden.
[0006] Aus der CH-PS 339 351 kennt man bereits einen Seifenspender der eingangs erwähnten
Art, dessen Vorratsbehälter als Glasflasche ausgebildet ist. Diese Glasflasche ist
mit einer Entnahmevorrichtung zu einer Nachfülleinheit verbunden, die in einem Halter
dieses vorbekannten Seifenspenders lösbar gehalten ist. Dazu wird der Flaschenboden
von einem formangepaßten Bügel des Halters beaufschlagt, während der Flaschenhals
der kopfüber im Halter montierten Glasflasche zwischen zwei seitlich verschwenkbaren
Haltelaschen gesichert ist. Durch Aufschwenken der Haltelaschen kann die aus Glasflasche
und Entnahmevorrichtung bestehende Nachfülleinheit dem Halter entnommen und beispielsweise
aufgefüllt und ausgetauscht werden.
[0007] Die Entnahmevorrichtung dieses vorbekannten Seifenspenders weist eine auf den Flaschenhals
aufgeschraubte Verschlußkappe auf, die eine Ventilöffnung hat. In der Ruhestellung
der Entnahmevorrichtung wird die Ventilöffnung durch einen konischen und nach außen
über die Kappe überstehenden Zapfen verschlossen, der zum Öffnen der Entnahmevorrichtung
gegen eine Rückstellkraft in das Flascheninnere verstellbar ist.
[0008] Zwar kann der Nachfüllvorgang bei diesem vorbekannten Seifenspender mit vergleichsweise
geringem Aufwand durchgeführt werden, jedoch ist eine unerwünschte Verunreinigung
der im Flascheninneren enthaltenen Flüssigkeit nicht auszuschließen, da sich bei jedem
Betätigungsvorgang durch die manuelle Beaufschlagung des Ventilzapfens Keime an dem
als Betätigungsorgan dienenden Ventilzapfen festsetzen und von dort nach oben in das
Flascheninnere eindringen können.
[0009] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, einen mit geringem Aufwand nachfüllbaren
Dosierspender der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der auch hohen hygienischen
Ansprüchen genügt.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Dosierspender der eingangs
erwähnten Art insbesondere darin, daß der Vorratsbehälter zumindest in einem Teilbereich
seiner Behälterwandung nachgiebig, freiliegend und druckbeaufschlagbar ausgebildet
ist, und daß das Auslaßventil durch Druckbeaufschlagung der Behälterwandung des Vorratsbehälters
öffenbar ist.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Dosierspender wird das Auslaßventil seiner Entnahmevorrichtung
durch Druckbeaufschlagung eines nachgiebigen und am Halter freiliegenden Teilbereiches
der Behälterwandung geöffnet. Somit muß keine der den erfindungsgemäßen Dosierspender
bedienenden Personen mit seinem Auslaßventil in Berührung kommen. Dadurch wird eine
Verunreinigung der für spätere Abgabeportionen im Behälterinneren verbleibenden Flüssigkeitsmenge
entgegengewirkt. Da mit dem Austausch eines entleerten Vorratsbehälters auch die mit
ihm verbundene Entnahmevorrichtung und somit alle mit Füllgut in Berührung gekommenen
Spenderteile ausgewechselt werden, wird auch einem "Verharzen" und Verschmutzen der
Entnahmevorrichtung oder des zwischen ihr und dem Vorratsbehälter vorgesehenen Verbindungsbereiches
entgegengewirkt. Der erfindungsgemäße Dosierspender kommt daher auch hohen hygienischen
Ansprüchen sehr entgegen. Dabei kann der Halter des erfindungsgemäßen Dosierspenders
als Wand-Stand- oder dergleichen Halter ausgebildet sein, welcher die Nachfülleinheit
insbesondere mit nach unten gerichteter Entnahmeöffnung aufnimmt. Der Vorratsbehälter
dieses Dosierspenders ist mit Flüssigseife, Haarshampoo, aber auch mit anderen dünnflüssigen
oder pastösen Flüssigkeiten befüllbar.
[0012] Zudem läßt sich mit dem Austausch des Vorratsbehälters ohne weiteres auch die Art
des Füllgutes wechseln, da die Entnahmevorrichtung jeweils nur mit der im zugeordneten
Vorratsbehälter abgefüllten Flüssigkeit in Berührung kommt. Somit kann der erfindungsgemäße
Dosierspender auch nachträglich noch mit anderen qualitativ hochwertigen Produkten
gefüllt werden.
[0013] Da allein durch manuelles Druckbeaufschlagen der Behälterwandung des Vorratsbehälters
das Auslaßventil der Entnahmevorrichtung in die Offenstellung gebracht werden kann,
ist bei dem erfindungsgemäßen Dosierspender eine aufwendige und entsprechend schwer
zu reinigende Flüssigkeitspumpe entbehrlich. Mit dem von außen druckbeaufschlagbaren
Vorratsbehälter, der zumindest in einem Teilbereich seiner Behälterwandung nachgiebig
und freiliegend ist, ist bei dem erfindungsgemäßen Dosierspender auch eine gegenüber
Vorbekanntem abweichende Formgebung möglich, die hohen ästhetischen Ansprüchen genügt.
[0014] Zweckmäßig ist es, wenn die Entnahmevorrichtung eine Druckbeaufschlagung und Verformung
der Behälterwandung des Vorratsbehälters in eine Öffenbewegung seines Auslaßventils
umsetzt und wenn der Vorratsbehälter vorzugsweise aus einem elastischen Material besteht.
Dazu kann beispielsweise auch ein in Abhängigkeit vom Behälterinnendruck arbeitendes
Auslaßventil vorgesehen sein, so daß durch manuelles Druckbeaufschlagen des Vorratsbehälters
von außen auch der Behälterinnendruck erhöht und das Auslaßventil geöffnet wird.
[0015] Bevorzugt wird jedoch eine Ausführungsform gemäß der Erfindung, bei der vorgesehen
ist, daß die Entnahmevorrichtung einen etwa U-förmigen Haltebügel aus elastischem
Material hat, dessen freie Schenkel seiner U-Form unverrückbar mit dem Vorratsbehälter
verbunden oder verbindbar sind und der im Biegungsbereich seiner U-Form an zwei gegenüberliegenden
Seiten der Behälterwandung anliegt oder angenähert ist und daß dieser Haltebügel im
Biegungsbereich seiner U-Form mit einem Absperrkörper des Auslaßventils verbunden
ist.
[0016] Bei dieser bevorzugten Ausführungsform wird eine Druckbeaufschlagung der Behälterwandung
praktisch mechanisch in eine Öffenbewegung des Auslaßventils umgesetzt. Da der Haltebügel
im Biegungsbereich seiner U-Form an zwei gegenüberliegenden Seiten der Behälterwandung
lose anliegt oder angenähert ist, wird der Radius des Haltebügels bei einer entsprechenden
Druckbeaufschlagung in diesem Biegungsbereich reduziert und der Biegungsbereich der
U-Form in eine gestrecktere Form verformt. Diese Verformung des Haltebügels bewirkt
gleichzeitig auch eine Verschiebung des im Biegungsbereich mit ihm verbundenen Absperrkörpers
in die Offenstellung des Auslaßventils, in der der Absperrkörper eine Ventilöffnung
der Entnahmevorrichtung frei gibt. Dabei wird die Öffenbewegung des Absperrkörpers
noch erleichtert, wenn der Haltebügel im Biegungsbereich seiner U-Form vorzugsweise
etwa birnenförmig erweitert ist.
[0017] Vorteilhaft ist es, wenn der Halter des erfindungsgemäßen Dosierspenders etwa C-förmig
ausgebildet ist und wenn zwischen den beiden freien Endbereichen dieser C-Form der
Vorratsbehälter im Halter lösbar gehalten ist. Eine solche Ausführungsform, bei der
der Vorratsbehälter praktisch allseits frei zugänglich im Halter gehalten ist, verbindet
eine hohe Funktionalität mit einer ansprechenden Formgebung.
[0018] Zwar kann der C-förmige Halter im wesentlichen aus zwei relativ zueinander verschieblichen
Halteteilen bestehen, zwischen denen der Vorratsbehälter einspannbar ist. Eine besonders
leicht zu handhabende und mit geringem Aufwand herstellbare Ausführungsform gemäß
der Erfindung sieht jedoch vor, daß eine der beiden freien Endbereiche des C-förmigen
Halters, vorzugsweise der untere Endbereich, mit einer Haltehülse lösbar verbindbar
ist und daß die Haltehülse den Vorratsbehälter im Bereich eines Behälter- oder Flaschenhalses
umgreift.
[0019] Bei einer solchen Ausführungsform des Halters kann der dem Flaschenhals abgewandte
Behälterboden am gegenüberliegenden Endbereich des Halters beispielsweise in eine
teller- oder kappenförmige Ausformung eingesetzt werden, während der Flaschenhals
des Vorratsbehälters mit der ihn umgreifenden Haltehülse in Befestigungsstellung verschwenkt
und seinerseits am Halter lösbar fixiert wird.
[0020] Um einer unberechtigten Entnahme des im Halter fixierten Vorratsbehälters entgegenzuwirken
und um ein Auffüllen des Vorratsbehälters durch Unberechtigte zu erschweren, ist es
zweckmäßig, wenn die Haltehülse am Halter mittels einer Rastverbindung lösbar gehalten
ist, wenn diese Rastverbindung durch den Halter und/oder die Haltehülse von außen
verdeckt ist und wenn die Rastverbindung nur mit Hilfe eines Entriegelungsstiftes
oder dergleichen Betätigungsschlüssels lösbar ist, der durch einen Führungskanal des
Halters und/oder der Haltehülse zur Rastverbindung durchführbar oder durchsteckbar
ist.
[0021] Zum Lösen der Rastverbindung zwischen Haltehülse und Halter ist daher ein Betätigungsschlüssel
notwendig, der an den Querschnitt oder die Formgebung des Führungskanales angepaßt
ist. Eine solche Rastverbindung wirkt nicht nur als Diebstahlssicherung für den erfindungsgemäßen
Dosierspender, sondern bewahrt auch die im Vorratsbehälter enthaltene Flüssigkeit
vor einer unerwünschten Manipulation.
[0022] Zweckmäßig ist es, wenn auf dem Flaschenhals des Vorratsbehälters ein Deckel- oder
Verschlußteil aufsetzbar ist, welches das Auslaßventil oder dergleichen Entnahmevorrichtung
aufweist oder trägt.
[0023] Nach einer bevorzugten Weiterbildung gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß der
Dosierspender eine Füllstandsanzeige hat. Um eine solche Füllstandskontrolle des im
Halter fixierten Vorratsbehälters zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn der Flaschenhals
und/oder das Verschlußteil aus durchsichtigem Material hergestellt sind und wenn am
Haltehülsen-Umfang wenigstens eine das Verschlußteil und/oder den darin angeordneten
Flaschenhals freihaltende Sichtöffnung vorgesehen ist. Über eine solche, das Verschlußteil
und den darin angeordneten Flaschenhals freihaltende Sichtöffnung am Haltehülsen-Umfang
läßt sich die im Flaschenhals jeweils noch verbleibende Restmenge der Füll-Flüssigkeit
einsehen.
[0024] Zweckmäßig ist es, wenn der Vorratsbehälter einen runden, flachen und/oder ovalen
Querschnitt hat und wenn zumindest eine der beiden Flachseiten des Behälterumfanges
eine bedruckbare Außenfläche bildet oder aufweist. Insbesondere bei einem runden,
flachen und/oder ovalen Querschnitt läßt sich die Behälterwandung des Vorratsbehälters
im Bereich der Flachseiten gut eindrücken, um das Auslaßventil der Entnahmevorrichtung
in die Offenstellung zu bewegen. Da das im erfindungsgemäßen Dosierspender enthaltene
Füllgut auch nachträglich noch ausgetauscht werden kann, ist es zweckmäßig, wenn am
Behälterumfang des Vorratsbehälters zumindest eine bedruckbare Außenfläche vorgesehen
ist, die dem Anwender einen Hinweis auf das im Vorratsbehälter jeweils enthaltene
Füllgut bietet.
[0025] Zweckmäßig ist es, wenn zumindest der Vorratsbehälter, vorzugsweise auch der gesamte
Dosierspender aus einem Polyethylenterephthalat-Kunststoff hergestellt ist, da sich
gerade dieses Kunststoffmaterial durch eine hohe Rückstellkraft, eine gute Recyclebarkeit
und einen hohen, optisch wirksamen Oberflächenglanz auszeichnet.
[0026] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung erfindungsgemäßer
Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Die einzelnen
Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungsform der Erfindung
verwirklicht sein.
[0027] Es zeigt:
- Fig.1
- einen Dosierspender in einer Seitenansicht, bei dem ein Vorratsbehälter in einem etwa
C-förmigen Halter lösbar gehalten ist, wobei ein Flaschenhals des Vorratsbehälters
von einer mit dem Halter lösbar verbundenen Haltehülse umgriffen ist,
- Fig. 2
- die Haltehülse des Dosierspenders aus Figur 1 in einer Seitenansicht,
- Fig.3
- die Haltehülse aus Figur 2 in einer Draufsicht und
- Fig. 4
- einen Dosierspender - ähnlich dem aus Figur 1 - , der im Bereich seiner Entnahmevorrichtung
teilweise aufgeschnitten dargestellt ist, wobei die Entnahmevorrichtung ein Auslaßventil
hat, das durch Druckbeaufschlagung der Behälterwandung öffenbar ist.
[0028] In Figur 1 ist ein Dosierspender 1 für Flüssigseife, Haarshampoo oder dergleichen
dünnflüssiges oder pastöses Füllgut dargestellt. Der Dosierspender 1 hat einen etwa
C-förmigen Halter 2 zwischen dessen beiden freien Endbereichen 3, 4 seiner C-Form
ein Vorratsbehälter 5 in den Halter 2 einsetzbar ist.
[0029] Die im Vorratsbehälter enthaltene Flüssigkeit ist über eine - hier nicht dargestellte
- Entnahmevorrichtung entnehmbar. Nach dem Entleeren des Vorratsbehälters 5 kann dieser
dem Halter 2 entnommen und gegen einen vollen Vorratsbehälter 5 ausgetauscht werden.
Um auch hohen hygienischen Ansprüchen zu genügen, ist die Entnahmevorrichtung mit
dem Vorratsbehälter 5 zu einer auswechselbaren Nachfülleinheit verbunden, welche im
Halter 2 lösbar gehalten ist. Mit dem Austausch dieser aus Entnahmevorrichtung und
Vorratsbehälter 5 bestehenden Nachfülleinheit werden gleichzeitig auch alle Spenderteile
ausgewechselt, die mit dem im Vorratsbehälter 5 abgefüllten Füllgut in Berührung gekommen
sind. Einem "Verharzen" und Verschmutzen des Dosierspenders 1 wird somit entgegengewirkt.
Darüber hinaus läßt sich mit dem Austausch des Vorratsbehälters 5 ohne weiteres auch
die Art des Füllgutes wechseln, so daß der Dosierspender 1 auch nachträglich noch
mit anderen qualitativ hochwertigen Produkten befüllt werden kann, ohne daß sich diese
mit älteren Füllgut-Resten oder dergleichen vermischen können.
[0030] Der Vorratsbehälter 5 ist etwa flaschenförmig ausgebildet und hat an seinem einen,
in Gebrauchsstellung nach unten weisenden Stirnendbereich einen Flaschenhals mit reduzierten
Außenquerschnitt.
[0031] Der hier nicht sichtbare Flaschenhals weist ein Außengewinde auf, auf das ein kappenförmiges
Deckelteil 7 mit einem Innengewinde aufschraubbar ist. In das Deckelteil 7 mündet
die Entnahmeöffnung des Flaschenhalses. In das Deckelteil 7 ist stirnendseitig ein
Auslaßventil integriert, das in Abhängigkeit vom Behälterinnendruck arbeitet und sich
in Ruhelage selbsttätig schließt. Da der Halter 2 nur mit den beiden freien Endbereichen
3, 4 seiner C-Form am Vorratsbehälter 5 angreift, ist der Behälterumfang allseits
freiliegend ausgestaltet. Er weist zu dem Halter 2 hin einen hintergreifbaren Abstand
a auf. Somit kann durch Zusammendrücken der Behälterwandung des aus elastischem Material
hergestellten Vorratsbehälters 5 der Behälterinnendruck zeitweise erhöht und das Auslaßventil
geöffnet werden. Zur Entnahme des Füllgutes aus dem Vorratsbehälter 5 ist daher keine
aufwendige und entsprechend schwer zu reinigende Pumpe notwendig. Zudem hat der Dosierspender
1 mit seinem freiliegenden Vorratsbehälter 5 eine ansprechende äußere Formgebung,
die von Vorbekanntem abweicht und die der Anwender daher auch nicht sofort mit einem
Waschraum oder dergleichen gedanklich verbindet.
[0032] Der obere Endbereich 3 des C-förmigen Halters ist etwa napf- oder kappenförmig ausgebildet
und beaufschlagt oder überdeckt den, dem Flaschenhals abgewandten Bereich des Behälterbodens.
Diese napf- oder kappenartige Formgebung begünstigt auch eine leichte Reinigung des
Halters 2 in diesem Bereich. Der untere Endbereich 4 des Halters 2 ist mit einer Haltehülse
6 lösbar verbindbar, die den Flaschenhals sowie das auf ihn aufgeschraubte Deckelteil
7 umgreift. Beim Einsetzen des Vorratsbehälters 5 wird zunächst der Behälterboden
in die kappenförmige Ausformung 9 des Halters 2 eingesetzt und anschließend der Vorratsbehälter
5 mit der auf seinen Flaschenhals aufgesetzten Haltehülse 6 in die Gebrauchs- oder
Haltestellung verschwenkt, in der die Haltehülse 6 mit dem Halter 2 über eine Rastverbindung
10 kuppelbar ist. Diese in Fig. 1 aufgeschnittene Rastverbindung 10 ist durch den
Halter 2 von außen verdeckt angeordnet und nur mit Hilfe eines Entriegelungsstiftes
lösbar, der durch einen, im Halter vorgesehenen Führungskanal 11 durchsteckbar oder
durchführbar ist. Diese verdeckte Anordnung der Rastverbindung 10 stellt eine mit
geringem Aufwand herstellbare Diebstahlssicherung dar, die auch einem unberechtigten
Auffüllen des Vorratsbehälters 5 und dessen unkontrollierter Verschmutzung entgegenwirkt.
[0033] In Figur 1 ist erkennbar, daß der Halter 2 auf seiner dem Vorratsbehälter 5 und dessen
Flaschenhals zugewandten Seite 12 eine Verriegelungsöffnung 13 hat, in die ein vom
Haltehülsen-Umfang rechtwinklig abstehender Verriegelungszapfen 14 einsetzbar ist.
Dieser, in Fig. 1 bis 3 dargestellte Verriegelungszapfen 14 trägt eine Rastzunge 15,
die mit ihrem, zur Haltehülse 6 hin abstehenden Rastvorsprung 16 den die Verriegelungsöffnung
13 begrenzenden Randbereich des Halters 2 hintergreift. Mit dem durch den Führungskanal
8 durchgeführten Entriegelungsstift kann die Rastzunge 15 und insbesondere ihr Rastvorsprung
16 mit dem Verriegelungszapfen 14 in etwa eine Ebene gedrückt werden, so daß dieser
Entriegelungszapfen 14 aus der Verriegelungsöffnung 13 gezogen -, die Haltehülse 6
entfernt und der Vorratsbehälter 5 dem Halter 2 entnommen werden kann.
[0034] Aus Figur 2 und 3 wird deutlich, daß die Haltehülse 6 mehrere, um den Verriegelungszapfen
14 und koaxial zu diesem angeordnete Führungsstifte 17 hat, die in entsprechende Führungsöffnungen
auf der der Haltehülse 6 zugewandten Seite 12 des Halters 2 einsetzbar sind. Diese
Führungsstifte 17 begünstigen einen sicheren und festen Halt der Haltehülse 6 sowie
des Vorratsbehälters 5 im Dosierspender 1.
[0035] In Figur 1 ist erkennbar, daß die Haltehülse 6 mehrere Sichtöffnungen 18 hat. Das
Deckelteil 7 und der Flaschenhals sind aus durchsichtigem Material hergestellt. Somit
kann durch die Sichtöffnungen 18 auch der im Deckelteil 7 angeordnete Flaschenhals
des Vorratsbehälters 5 eingesehen und die in ihm und dem Vorratsbehälter 5 verbleibende
Restmenge abgeschätzt werden.
[0036] Der Halter 2, die Haltehülse 6 und der Vorratsbehälter 5 sind zweckmäßigerweise aus
einem eingefärbten oder insbesondere verchromten Kunststoff hergestellt, der die ästhetische
Wirkung des Dosierspenders begünstigt und auch dem Anwender einen hygienisch einwandfreien
Eindruck vermittelt.
[0037] Der Vorratsbehälter 5 hat einen ovalen Querschnitt und dementsprechend auch zwei
Flachseiten 19. Der Halter 2 ist als Wandhalter ausgebildet, wobei der Verbindungssteg
2o seiner C-Form rückseitig als Befestigungsebene oder -platte dient. Der Kalter 2
kann somit an einer Wand befestigt werden, wobei die hier vorgesehenen, durch Schrauböffnungen
des Verbindungssteges 2o durchgeführten Schraubverbindungen 21 in Fig. 1 nur strichpunktiert
dargestellt sind.
[0038] Der Vorratsbehälter 5 ist im Halter 2 so eingespannt, daß seine Flachseiten 19 etwa
parallel zu der Wand verlaufen, an die der Halter 2 angeschraubt ist. Zumindest an
der in Gebrauchsstellung sichtseitigen Flachseite 19 des Vorratsbehälters 5 ist eine
bedruckbare Außenfläche vorgesehen, die dem Anwender beispielsweise durch einen Werbeaufdruck
einen Hinweis auf das im Vorratsbehälter jeweils enthaltene Füllgut gibt.
[0039] Dieser Vorratsbehälter 5 ist aus einem Polyethylenterephthalat-Kunststoff hergestellt,
der sich vor allem durch seine hohe Rückstellkraft und gute Recyclebarkeit auszeichnet.
[0040] Zweckmäßig ist es, wenn der Behälterboden als Standboden ausgebildet ist, mit dem
der Vorratsbehälter 5 auch unabhängig vom Dosierspender 1 auf einer Ablage oder dergleichen
abgestellt werden kann.
[0041] Um ein unberechtigtes Auffüllen des Vorratsbehälters 5 noch zusätzlich zu erschweren,
ist es vorteilhaft, wenn zwischen dem Deckelteil 7 und dem Vorratsbehälter 5 eine
Abschraub-Sicherung vorgesehen ist, die beispielsweise aus einer Zahnung des Deckelteiles
7 bestehen kann, die mit einer Gegenzahnung im Bereich des Flaschenhalses des Vorratsbehälters
5 zusammenwirkt.
[0042] In Figur 4 ist eine solche Abschraub-Sicherung angedeutet. Dabei weist der in Figur
4 dargestellte Vorratsbehälter 5 in dem der Flaschenöffnung 23 abgewandten Bereich
des Flaschenhalses 22 eine Zahnung auf, deren einzelnen Zähne 24 jeweils eine in Aufschraubrichtung
des Deckelteils 7 schräg nach außen ansteigende Zahnflanke sowie eine etwa radiale
U-Flanke aufweisen. Daß Deckelteil 7 weist im Bereich seines dem Vorratsbehälter 5
zugewandten Stirnendbereiches innenseitig Rastvorsprünge als Gegenelemente auf, die
in Abschraubrichtung des Deckelteils 7 mit ihren in Abschraubrichtung scharfkantigen
Flanken an den radialen Zahnflanken der Zahnung des Vorratsbehälters anschlagen und
ein weiteres Lösen des Deckelteils 7 vom Flaschenhals 22 erschweren oder verhindern.
[0043] Wie die Figuren 1 und 4 zeigen, stimmen die dort dargestellten Dosierspender 1 in
ihren konstruktiven Merkmalen weitgehend überein. Dabei wird auch die Entnahmevorrichtung
25 des in Figur 4 dargestellten Dosierspenders 1 durch bloße Druckbeaufschlagung vorzugsweise
der beiden gegenüberliegenden Flachseiten 19 der Behälterwandung betätigt. Jedoch
weist die Entnahmevorrichtung 25 des in Figur 4 dargestellten Dosierspenders 1 kein
in Abhängigkeit vom Behälterinnendruck arbeitendes Auslaßventil auf, sondern die Entnahmevorrichtung
25 setzt praktisch mechanisch eine Verformung der Behälterwandung des Vorratsbehälters
5 in eine Öffenbewegung seines Auslaßventils 26 um.
[0044] Die Entnahmevorrichtung 25 weist dazu einen etwa U-förmigen Haltebügel 27 aus elastischem
Polyethylenterephthalat oder dergleichen Kunststoffmaterial auf, der mit dem Biegungsbereich
28 seiner U-Form in das Behälterinnere des Vorratbehälters ragt und lose an den gegenüberliegenden
Flachseiten 19 der Behälterwandung anliegt. Die beiden freien Schenkel 29 der U-Form
sind an einem ring- oder plattenförmigen Verbindungsstück 30 gehalten, das mit einem
einstückig angeformten äußeren Ringflansch 31 zwischen einer inneren Anschlagfläche
32 des Deckelteils 7 und dem öffnungsseitigen Stirnende des Flaschenhalses 22 eingespannt
und somit unverrückbar mit dem Vorratsbehälter 5 verbunden ist. Das hier plattenförmige
Verbindungsstück 30 weist mehrere Durchflußöffnungen auf, die ein Durchfließen der
im Behälterinneren enthaltenen Flüssigkeit in das Deckelteil 7 erlauben.
[0045] Wie Figur 4 zeigt, ist der Haltebügel 27 im Biegungsbereich 28 seiner U-Form etwa
mittig mit einem stabförmigen Absperrkörper 33 des Auslaßventils 26 verbunden, der
etwa achsparallel zu den freien Schenkel 29 des u-förmigen Haltebügels 27 und in Längsrichtung
des Vorratsbehälters 5 angeordnet ist.
[0046] Dieser Absperrkörper 33 greift in seiner Ruhestellung dicht in eine Ventilöffnung
34 des Auslaßventils 26 ein, die an der dem Vorratsbehälter 5 abgewandten Stirnseite
des Deckelteils 7 zentral angeordnet ist. Durch eine Druckbeaufschlagung auf die Flachseiten
19 des Vorratsbehälters 5 wird dessen Behälterwandung und mit ihr der innenseitig
anliegende Haltebügel 27 der Entnahmevorrichtung 25 nach innen verformt. Die Verformung
des Haltebügels 27 bewirkt eine Verringerung seines Radius im Biegungsbereich 28,
wodurch dieser Biegungsbereich 28 in eine gestrecktere Form verformt wird. Durch die
Verformung des Haltebügels 27 bewegt sich auch der mit ihm verbundene Absperrkörper
33 in die dem Deckelteil 7 abgewandte Richtung und gibt die Ventilöffnung 34 frei.
Bei einem Nachlassen der Druckbeaufschlagung geht der Vorratsbehälter 5 sowie der
Haltebügel 27 durch die Elastizität der verwendeten Materialien in die ursprüngliche
Form zurück, wodurch sich auch der Absperrkörper 33 wieder selbsttätig in seine Ruhestellung
bewegt und die Ventilöffnung 34 schließt.
[0047] Um eine gute Abdichtung des Auslaßventils in der Ruhestellung zu bewirken, ist der
Absperrkörper 33 an seinem freien Ende kegelförmig abgeschrägt und auch die Ventilöffnung
34 komplementär dazu ausgebildet. Aus Figur 4 wird deutlich, daß die Ventilöffnung
34 durch eine ringförmige Anformung 35 begrenzt ist, die eine gute Abdichtung des
Auslaßventils 26 begünstigt und eine Zentrierung des sich in seine Ruhestellung bewegenden
Absperrkörper 33 bewirkt.
[0048] Wie Figur 4 zeigt, durchsetzt der Absperrkörper 33 eine zentrale Öffnung des Verbindungsstückes
30. Um den Absperrkörper 33 jedoch mit möglichst geringem Aufwand herstellen zu können,
ist dieser aus zwei Teilen 33 a und 33 b hergestellt, die mittels einer Steckkupplung
36 zusammengefügt werden können.
[0049] Bei dem in Figur 4 dargestellten Dosierspender 1 ist ebenfalls eine Füllstandsanzeige
vorgesehen. Diese Füllstandsanzeige besteht hier aus einem Schwimmkörper 37, der über
Verbindungsstege 38 mit einem darunter angeordneten Anzeigering 39 verbunden ist.
Dabei ist die Länge der Verbindungsstege 39, die an der Unterseite des Schwimmkörpers
37 angreifen, so gewählt, daß der Anzeigering 39 durch das durchsichtige Deckelteil
7 sowie die Sichtöffnungen 18 bereits erkennbar ist, wenn im Behälterinneren des Vorratsbehälters
5 noch eine beispielsweise für zwei bis vier Waschvorgänge ausreichende Flüssigkeitsmenge
enthalten ist. Um eine Führung des auf der Oberfläche der Flüssigkeit schwimmenden
Schwimmkörpers 37 zu erreichen, sind der Schwimmkörper 37 sowie der Anzeigering 39
ringförmig ausgebildet und umgreifen den stabförmigen Absperrkörper 33.
[0050] Um den Dosierspender 1 gut wiederverwerten zu können, ist es zweckmäßig, wenn alle
seine Bestandteile aus demselben Kunststoffmaterial, vorzugsweise aus Polyethylenterephthalat,
hergestellt sind.
[0051] Die in Figur 1 und 4 dargestellten Dosierspender 1 sind mit geringem Aufwand herzustellen
und zeichnen sich durch ihre ästhetische Formgebung aus. Mit Hilfe der leicht auswechselbaren
Vorratsbehälter 5 können die Dosierspender 1 umweltfreundlich nachgefüllt werden und
genügen auch hohen hygienischen Ansprüchen.
[0052] Der Halter des Dosierspenders kann statt der hier dargestellten C-Form auch als einarmiges,
an einer Wand zu befestigendes Halteteil ausgebildet sein, das mit einer Haltehülse
lösbar verbindbar ist, welche den Behälter oder Flaschenhals des Vorratsbehälter und/oder
die Entnahmevorrichtung umgreift. Zwar bietet eine solche - hier nicht dargestellte
- Ausführungsform nur einen eventuell unvollkommenen Schutz gegen unberechtigte Manipulationen,
ist aber mit geringem Aufwand herzustellen und beispielsweise im privaten Bereich
vorteilhaft einsetzbar.
1. Dosierspender für Flüssigseife, Haarshampoo oder dergleichen Flüssigkeiten, mit einer
auswechselbaren Nachfülleinheit, die aus einem Flüssigkeits-Vorratsbehälter sowie
einer damit verbundenen Entnahmevorrichtung gebildet und die in einem Halter lösbar
gehalten ist, wobei die Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter über ein selbsttätig schließendes
Auslaßventil der Entnahmevorrichtung entnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (5) zumindest in einem Teilbereich seiner Behälterwandung
nachgiebig, freiliegend und druckbeaufschlagbar ausgebildet ist und daß das Auslaßventil
durch Druckbeaufschlagung der Behälterwandung des Vorratsbehälters (5) öffenbar ist.
2. Dosierspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmevorrichtung
eine Druckbeaufschlagung und Verformung der Behälterwandung des Vorratsbehälters (5)
in eine Öffenbewegung seines Auslaßventils umsetzt und daß der Vorratsbehälter (5)
aus einem elastischem Material besteht.
3. Dosierspender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmevorrichtung
(25) einen etwa U-förmigen Haltebügel (27) aus elastischem Material hat, dessen freien
Schenkel (29) seiner U-Form unverrückbar mit dem Vorratsbehälter (5) verbunden oder
verbindbar sind und der im Biegungsbereich (28) seiner U-Form an zwei gegenüberliegenden
Seiten (19) der Behälterwandung anliegt oder angenähert ist und daß dieser Haltebügel
(27) im Biegungsbereich (28) seiner U-Form mit einem Absperrkörper (33) des Auslaßventils
(26) verbunden ist.
4. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter
(2) etwa C-förmig ausgebildet ist und das zwischen den beiden freien Endbereichen
(3,4) dieser C-Form der Vorratsbehälter (5) im Halter (2) lösbar gehalten ist.
5. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Behälterumfang des Vorratsbehälters (5) und dem Halter (2) ein hintergreifbarer
Abstand (a) vorgesehen ist.
6. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter
(5) eine Entnahme- oder Ventilöffnung (34) hat, die in Gebrauchsstellung des im Halter
(2) gehaltenen Vorratsbehälters (5) nach unten weist.
7. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter
(2) als ein an der Wand befestigbarer Wandhalter ausgebildet ist.
8. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter
(2) vorzugsweise an seinem unteren Endbereich (4) mit einer Haltehülse (6) lösbar
verbindbar ist und daß die Haltehülse (6) den Vorratsbehälter (5) im Bereich eines
Behälter- oder Flaschenhalses umgreift.
9. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltehülse
(6) am Halter (2) mittels einer Rastverbindung (10) lösbar gehalten ist, daß diese
Rastverbindung (10) durch den Halter (2) und/oder die Haltehülse (6) von außen verdeckt
ist und daß die Rastverbindung (10) nur mit Hilfe eines Entriegelungsstiftes oder
dergleichen Betätigungsschlüssels lösbar ist, der durch einen Führungskanal (11) des
Halters (2) und/oder der Haltehülse (6) zur Rastverbindung (10) durchführbar oder
durchsteckbar ist.
10. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter
(2) eine Verriegelungsöffnung (13) hat, in die ein von der Haltehülse (6) abstehender
Verriegelungszapfen (14) einsetzbar ist und daß der Verriegelungszapfen (14) eine
Rastzunge (15) trägt oder aufweist, die in Haltestellung den die Verriegelungsöffnung
(13) begrenzenden Randbereich des Halters (2) hintergreift.
11. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen
Flaschenhals des Vorratsbehälters (5) ein Deckel- oder Verschlußteil (7) aufsetzbar
ist, welches das Auslaßventil oder dergleichen Entnahmevorrichtung aufweist oder trägt.
12. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierspender
(1) eine Füllstandsanzeige hat.
13. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Flaschenhals
(22) und/oder das Verschlußteil (7) aus durchsichtigem Material hergestellt sind und
daß am Haltehülsen-Umfang wenigstens eine das Verschlußteil (7) und/oder den darin
angeordneten Flaschenhals freihaltende Sichtöffnung (18) vorgesehen ist.
14. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter
(5) einen runden, flachen und/oder ovalen Querschnitt hat und daß zumindest eine der
beiden Flachseiten (19) des Behälterumfanges eine bedruckbare Außenfläche bildet oder
aufweist.
15. Dosierspender nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
der Vorratsbehälter (5), vorzugsweise auch der gesamte Dosierspender (1), aus PETP-
(Polyethylenterephtalat)-Kunststoff hergestellt ist.