[0001] Die Erfindung betrifft ein mehrschichtiges Korrekturmaterial mit einem siliconisierten
Träger, insbesondere in Bandform, und einer darauf befindlichen, für Korrekturzwecke
bestimmten Abdeckschicht sowie einer auf der Abdeckschicht angeordneten Haftschicht,
bei dem die Haftung zwischen Abdeckschicht und Haftschicht stärker als die zum Träger
ist. Ferner betrifft die Erfindung noch die Herstellung eines solchen Korrekturmaterials
und die Verwendung desselben.
[0002] Zum Abdecken von fehlerhaften schriftlichen Darstellungen, z.B. in Schreibmaschinentexten,
hat man bisher in großem Maße weißpigmentierte Systeme mit einem Gehalt an organischen
Lösungsmitteln auf die zu verbessernden Stellen aufgetragen. Indessen bringt das Verdampfen
von diesen Lösungsmitteln eine gewisse Belastung der Umwelt mit sich; hinzu kommt,
daß wegen der Leichtflüchtigkeit der Lösungsmittel in dem im Vorratsbehälter noch
vorhandenen Abdeckmittel die Viskosität ansteigt, mit der Folge, daß der Verlauf nicht
mehr so günstig ist und von Zeit zu Zeit Lösungsmittel in den Vorratsbehälter nachgegeben
werden muß. Darüber hinaus hat man auch schon fehlerhafte Darstellungen durch Aufkleben
eines Korrekturmaterials abgedeckt; bei diesem Material handelt es sich um ein solches,
bei dem auf einen geeigneten Träger eine Abdeckschicht und auf diese dann eine Haftschicht
aufgetragen ist. Bei der Anwendung liegt die Haftschicht auf der fehlerhaften Darstellung
auf und die Abdeckschicht zeigt durch Abzug des Trägers nach außen. Ein derartiges
Material ist z.B. aus der DE 37 41 022 C2 ersichtlich, wonach die auf Lösungsmittelbasis
aufgebaute Abdeckmasse zur späteren Verbesserung des Abrisses noch Cellulosederivate,
wie Methyl- oder Ethylcellulose enthält.
[0003] Demgegenüber wurde nun gefunden, daß man auch ohne Einsatz von organischen Lösungsmitteln
und die Mitverwendung von abrißfördernden Cellulosederivaten zu einem mehrschichtigen
Korrekturmaterial gelangen kann und zwar durch den besonderen Aufbau des die Abdeckschicht
bildenden Überzugsmittels und die Abstimmung mit der für die Haftung verantwortlichen
Overcoat-Beschichtung. Da hierbei in beiden Fällen nur Wasser als verteilungsmedium
vorhanden ist, besteht auch bei der Herstellung des Korrekturmaterials nicht die Gefahr
des Freiwerdens von Lösungsmitteln und einer Belastung der Umwelt.
[0004] Im Falle der Abdeckschicht kommt es dabei darauf an, daß in der zugrunde liegenden
Auftragsmasse ein Blockcopolymer aus Polydimethylsiloxanen und Polyoxyalkylenen etwa
vom Typ des wassermischbaren Siliconöls L 066 der Wacker Chemie GmbH mit einer Viskosität
von 25 bis 35 mPa.s bei 25°C und eine Dispersion von Polyethylenwachs vorliegt. Dieses
Blockcopolymer kann auch zusammen mit einem fluorierten Tensid (wie "Fluorad" FC 129,
430, 807 oder 808, "Fluortensid" FT 448, 488, 718, 719 und 929 oder "Schwego" Fluor
8035 und 8036) eingesetzt werden. In der Haftschicht ist ebenfalls ein Polyethylenwachs
vorhanden; es wird zusammen mit einer anionischen Acryldispersion in das zugehörige
Auftragsmittel eingebracht.
[0005] Als Träger für die beanspruchten Korrekturmaterialien kommen beidseitig siliconisierte
Papiere oder Kunststoffe, wie Polyethylen, Polyethylenterephthalat usw. in Frage.
[0006] Insofern als das Korrekturmaterial fehlerhafte Darstellungen, z.B. im Bürobereich
abdecken soll, enthält die Abdeckschicht vorzugsweise geeignete Weißpigmente, insbesondere
Titandioxid. In der für die Abdeckschicht maßgeblichen Überzugsmasse werden auch noch
Amine, Emulgatoren, Mattierungsmittel, Füllstoffe, ein Polyacrylat sowie evtl. noch
Entschäumer und Konservierungsmittel eingesetzt. Als Emulgator wird vorzugsweise ein
netzendes Lecithinderivat auf Basis natürlicher Phosphoaminoverbindungen mit 100%
Aktivsubstanz eingesetzt. Als Polyacrylat kommt eine wässerige Dispersion eines carboxylgruppenhaltigen
Acrylsäureester-Copolymeren in Betracht. Als Entschäumer ist ein siliconfreier oder
siliconhaltiger Entschäumer geeignet; geeignete Produkte sind z.B. Dapro 880 (von
der Fa. Krahn Chemie), Tego Foamex 7447 (von der Fa. Tego Chemie) oder Baysilone AC
3138/3189 (von der Fa. Bayer AG). Als Konservierungsmittel wird insbesondere ein Biozid
verwendet, das auf synergistischen Kombinationen cyclischer halogenierter Verbindung
beruht, also frei von Schwermetallen/Phenolen sowie Formaldehyd ist und die Zulassung
von FDA sowie BGA hat. Zur Abstimmung auf "Papierweiß" kann man noch ein Rußpigment
zusetzen.
[0007] Für die ebenfalls in Form einer wässerigen Verteilung vorliegende Overcoat-Masse
ist das Vorhandensein einer Polyethylenwachsdispersion wesentlich für die Erzielung
der gewünschten Haftung. Daneben enthält die Masse noch eine kleinere Menge einer
anionischen Acrylpolymerdispersion (Teilchengröße kleiner als 1 µm). Emulgator, Entschäumer
und Biozid entsprechen denen für die Abdeckschicht.
[0008] Die Auftragung von Abdeckmasse und Overcoat erfolgt zweckmäßig mittels eines Rakels,
wobei nach jedem Auftrag die Schicht getrocknet wird, z.B. durch Hindurchleiten durch
einen Trockenkanal.
[0009] Der Verlauf der aufgetragenen Mittel auf dem Träger ist sehr gut, die Haftung entspricht
ebenfalls allen Anforderungen.
Beispiel 1
[0010] Auf ein beidseitig siliconisiertes Papier wird mittels eines Rakels (Abstand 80 µm)
eine weiße Abdeckmasse mit Wasser als Verteilungsmedium aufgetragen. Durch Passieren
eines Trockenkanals (Temperatur 80 bis 90°C) wird der flüchtige Wasseranteil abgedampft.
Die Abdeckmasse wies folgende gewichtsprozentuale Zusammensetzung auf:
| Wasser |
30,0 %, |
| 3-(Diamino)1-propanol |
1,7 %, |
| Lecithinderivat |
1,7 %, |
| Polyethylenhartwachsdispersion (Schmelzpunkt des Wachses 100°C, Dichte 1,00, TS-Geh.
34,36%) |
9,0 %, |
| Mattierungsmittel (vom Typ Silicium/Magnesiumoxid, Talkum/Magnesit-Basis) |
3,0 %, |
| säureaktiviertes Aluminiumhydroxid als Füllstoff (Schüttgewicht 200kg/m³) |
6,0 %, |
| Calciumcarbonat (Dichte 2,7g/cm³) |
9,0 %, |
| Titandioxid (mit Al und Si stabilisiert, Ti-Gehalt 95%, Dichte 4,4g/cm³, Typ R2 nach
DIN 55912) |
9,0 %, |
| Titandioxid (mit Al und Si stabilisiert, Ti-Gehalt 85%, Dichte 3,7g/cm³, Typ R3 nach
DIN 55912) |
23,3 %, |
| Rußpigment |
0,005%, |
| carboxylgruppenhaltiges Acrylsäureester-Copolymer in wässeriger Dispersion (TS-Geh.
69%, Dichte 1,01g/cm³) |
6,0 %, |
| Entschäumer (Dichte 0,867g/cm³, Siedebereich 119°C) |
0,295%, |
| Biozid (auf Basis cycl. halogen. Verbindung) |
0,1 %, |
| Siliconöl L 0966 |
0,9 %. |
[0011] Auf die mit der vorgenannten Auftragsmasse hergestellte und getrocknete weiße Beschichtung
wird ebenfalls mittels eines Rakels (Abstand 30 µm) ein Overcoat auf wässeriger Basis
aufgetragen, der dann ebenfalls durch Passieren eines Trockenkanals (Temperatur 80
bis 90°C) getrocknet wird. Das so erhaltene Produkt wurde in Bandform zugeschnitten
und kann dann in aufgerollter Form in handelsübliche Auftragsgeräte, wie einen Handroller
eingebaut werden.
[0012] Die wässerige Overcoat-Beschichtungsmasse hatte folgende gewichtsprozentuale Zusammensetzung:
| Wasser: |
62,8% |
| Lecithinderivat als Emulgator |
4,8% |
| Polyethylenweichwachsdispersion (TS-Geh. 25%) |
20,7% |
| Polyethylenwachsprimärdispersion (TS-Geh. 40%) *) |
3,5% |
| Entschäumer (Dichte 0,867g/cm³, Siedebereich 119°C) |
0,9% |
| Biozid, wie oben |
0,3% |
| anionische Polyacryldispersion (TS-Geh. 50%, Teilchengröße kleiner als 1 µm, Dichte
1,02g/cm³) |
7,0% |
| *) Anmerkung: Unter dem Begriff "Primärdispersion" wird verstanden, daß die Polymerisation
bereits in flüssiger Phase (z.B. durch Suspensions- oder Emulsionspolymerisation erfolgt
ist. |
Beispiel 2 (besonders gute Überschreibbarkeit)
[0013] Auf ein beidseitig siliconisiertes Papier wird mittels eines Rakels (Abstand (80
µm) eine weiße Abdeckmasse mit Wasser als Verteilungsmedium aufgetragen. Durch Passieren
eines Trockenkanals (Temperatur 80 bis 90°C) wird der flüchtige Wasseranteil abgedampft.
Die Abdeckmasse wies folgende gewichtsprozentuale Zusammensetzung auf:
| Wasser |
25,104%, |
| 3-(Diamino)1-propanol |
1,3 %, |
| Lecithinderivat |
2,0 %, |
| Polyethylenhartwachsdispersion (Schmelzpunkt des Wachses 145°C, Dichte 0,99, TS-Geh.
34,36%) |
7,7 %, |
| Mattierungsmittel (vom Typ Silicium/Magnesiumoxid, Talkum/Magnesit-Basis) |
4,0 %, |
| säureaktiviertes Aluminiumhydroxid als Füllstoff (Schüttgewicht 200kg/m³) |
6,5 %, |
| Calciumcarbonat (Dichte 2,7g/cm³) |
10,0 %, |
| Titandioxid (mit Al und Si stabilisiert, Ti-Gehalt 95%, Dichte 4,4g/cm³, Typ R2 nach
DIN 55912) |
10,0 %, |
| Titandioxid (mit Al und Si stabilisiert, Ti-Gehalt 85%, Dichte 3,7g/cm³, Typ R3 nach
DIN 55912) |
25,5 %, |
| Rußpigment |
0,006%, |
| carboxylgruppenhaltiges Acrylsäureester-Copolymer in wässeriger Dispersion (TS-Geh.
69%, Dichte 1,01g/cm³) |
6,5 %, |
| Entschäumer (Dichte 0,867g/cm³, Siedebereich 119°C) |
0,3 %, |
| Biozid (auf Basis cycl. halogen. Verbindung) |
0,13 %, |
| Siliconöl L 066 |
0,96 %. |
[0014] Auf die mit der vorgenannten Auftragsmasse hergestellte und getrocknete weiße Beschichtung
wird ebenfalls mittels eines Rakels (Abstand 30 µm) ein Overcoat auf wässeriger Basis
aufgetragen, der dann ebenfalls durch Passieren eines Trockenkanals (Temperatur 80
bis 90°C) getrocknet wird. Das so erhaltene Produkt wurde in Bandform zugeschnitten
und kann dann in aufgerollter Form in handelsübliche Auftragsgeräte, wie einen Handroller
eingebaut werden.
[0015] Die wässerige Overcoat-Beschichtungsmasse hatte folgende gewichtsprozentuale Zusammensetzung:
| Wasser: |
62,5 % |
| Polyethylenhartwachsdispersion (TS-Geh. 45%, Schmelzpunkt 145°C) |
24,5 % |
| Entschäumer (Dichte 0,867g/cm³, Siedebereich 119°C) |
0,25% |
| Biozid, wie oben |
0,25% |
| anionische Polyacryldispersion (TS-Geh. 50%, Teilchengröße kleiner als 1 µm, Dichte
1,02g/cm³) |
12,5 % |
[0016] Als allgemeinere Bereiche für die einzelnen Bestandteile in der Abdeckmasse und der
Overcoatmasse kommen unter Beachtung der gewünschten Viskosität die folgenden in Betracht:
| a) Abdeckmasse: |
| Wasser (möglichst entioniert) |
11,5 - 46,0 Gew.-% |
| Alkanolamin, wie 3-DMAMP-1 |
0,1 - 10,0 Gew.- % |
| Emulgator, z.B. auf Lecithinbasis (Lipotin NE) |
0,05 - 10,0 Gew.-% |
| Acrylatdispersion, z.B. bei TS-geh. von 69% |
2,0 - 20,0 Gew.-% |
| Füllstoffe, wie Talkum, Calciumcarbonat |
11,5 - 31,5 Gew.-% |
| Pigmente, wie Titandioxid |
15,0 - 45,0 Gew.-% |
| Konservierungsmittel, wie Acticid SPX |
0,05 - 1,0 Gew.-% |
| Entschäumer, wie Dapro 880 |
0,05 - 1,0 Gew.-% |
| wassermischbares, flüssiges Blockcopolymer aus Polydimethylsiloxanen und Polyoxyalkylenen,
wie Siliconöl L 066, ggfs. in Kombination mit einem fluorierten Tensid |
0,001 - 5,0 Gew.- % |
| Wachsdispersion, z.B. bei TS-geh. von 45% |
1,0 - 15,0 Gew.-% |
| Ruß, zum Einfärben auf Papierweiß |
0,001 - 0,015 Gew.-% |
| b) Overcoatmasse: |
| Wasser, möglichst entionisiert |
37,0 - 77,0 Gew.% |
| Wachsdispersion, z.B. TS-geh. von 45% |
10,0 - 50,0 Gew.-% |
| Acrylatdispersion, z.B. bei TS-geh. von 50% |
2,0 - 30,0 Gew.-% |
| Konservierungsmittel, wie Acticid SPX |
0 - 3,0 Gew.-% |
| Entschäumer, wie Dapro 880 |
0 - 3,0 Gew.-% |
1. Mehrschichtiges Korrekturmaterial mit einem siliconisierten Träger, insbesondere in
Bandform, und einer darauf befindlichen, für Korrekturzwecke bestimmten Abdeckschicht
sowie einer auf der Abdeckschicht angeordneten Haftschicht, bei dem die Haftung zwischen
Abdeckschicht und Haftschicht stärker als die zum Träger ist,
erhältlich
durch Bildung der Abdeckschicht auf dem Träger mittels eines Überzugmittels auf Wasserbasis,
das einen Emulgator, eine Polyethylenwachsdispersion, eine Polyacrylatdispersion,
ein wassermischbares Blockcopolymer aus Polydimethylsiloxanen und Polyoxyalkylenen,
ggfls. in Kombination mit einem fluorierten Tensid, Mattierungsmittel, Füllstoffe
und Weißpigmente sowie ggfls. einen Entschäumer und ein Konservierungsmittel enthält,
und Abdampfen des Wassers und
weiterem Auftrag einer Overcoat-Beschichtung auf die getrocknete Abdeckschicht mittels
eines ebenfalls Wasser als alleiniges Verteilungsmedium enthaltenden Überzugmittels
mit einem Gehalt an einer Polyethylenwachsdispersion, einer anionischen Polyacryldispersion
und ggfls. noch einem Emulgator, einem Entschäumer und einem Konservierungsmittel
mit nachfolgender Abdampfung des Wassers.
2. Verfahren zur Herstellung eines mehrschichtigen Korrekturmaterials, gebildet aus einem
siliconisierten Träger, insbesondere in Bandform, einer auf dem Träger aufliegenden,
für Korrekturzwecke bestimmten Abdeckschicht und einer Haftschicht, wobei die Haftung
zwischen Abdeckschicht und Haftschicht stärker als die zum Träger ist,
dadurch
gekennzeichnet, daß
a) bei der Herstellung der Abdeckschicht auf den Träger ein Überzugsmittel auf Wasserbasis
aufgetragen wird, das ein Alkanolamin, einen Emulgator, eine Polyethylenwachsdispersion,
eine Polyacrylatdispersion, ein wassermischbares Blockcopolymer aus Polydimethylsiloxanen
und Polyoxyalkylenen, ggfls. in Kombination mit einem fluorierten Tensid, Mattierungsmittel,
Füllstoffe und Weißpigmente sowie ggfls. einen Entschäumer und ein Konservierungsmittel
enthält, und nach der Beschichtung ein Abdampfen des Wasseranteils erfolgt, und
b) auf der getrockneten Abdeckschicht eine Overcoat-Beschichtung vorgenommen wird
mit einem Mittel, in dem Wasser ebenfalls als alleiniges Verteilungsmedium vorliegt
und das noch eine Polyethylenwachsdispersion, eine anionische Polyacryldispersion
sowie ggfls. einen Emulgator, einen Entschäumer und ein Konservierungsmittel enthält,
und anschließend das Wasser zur Abdampfung gebracht wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Erhalt der Abdeckschicht ein Überzugsmittel mit der gewichtsprozentualen Zusammensetzung:
30,0% Wasser, 1,7% 3-(Diamino)1-propanol, 1,7% Emulgator auf Lecithinbasis, 9,0% einer
Dispersion eines Polyethylenhartwachses (Schmelzpunkt von 100°C), 3,0% Silicium-Magnesiumoxid,
6,0% säureaktiv. Aluminiumhydroxid (Schüttgewicht 200kg/m³), 9,0% Calciumcarbonat
(Dichte 2,7g/cm³), 9,0% Titandioxid (stabilisiert mit Al und Si, Ti-Geh. 95%, Dichte
4,4g/cm³, Typ R2 nach DIN 55912), 23,3% Titandioxid (stabilisiert mit Al und Si, Ti-Geh.
85%, Dichte 3,7g/cm³, Typ R3 nach DIN 55912), 0,005% Rußpigment, 6,0% einer Dispersion
eines carboxylgruppenhaltigen Acrylsäureester-Copolymers (TS-Geh. 69%, Dichte 1,01g/cm³,
0,295% eines Entschäumers, 0,10% Konservierungsmittel, 0,9% Polydimethylsiloxan-Polyoxyalkylen-Blockcopolymer
(Viskosität 25 bis 35 mPa.s bei 25°C, wassermischbar) aufgetragen wird
und zum Erhalt der Haftschicht ein Überzugsmittel mit der gewichtsprozentualen Zusammensetzung:
62,8% Wasser, 4,8% Emulgator auf Lecithinbasis, 20,7% einer Dispersion eines polyethylenweichwachses
(TS-Geh. 25%), 3,5% einer Polyethylenwachs-Primärdispersion (TS-Geh. 40%), 0,9% Entschäumer,
0,3% Konservierungsmittel, 7,0% einer anionischen Acrylpolymerdispersion (TS-Geh.
50%, Teilchengröße unter 1 µm, Dichte 1,02g/cm³) aufgetragen wird.
4. Verfahren gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Erhalt der Abdeckschicht ein Überzugsmittel mit der gewichtsprozentualen Zusammensetzung:
25,104% Wasser, 1,3% 3-(Diamino)1-propanol, 2,0% Emulgator auf Lecithinbasis, 7,7%
einer 34,36%-igen Dispersion eines Polyethylenhartwachses (Dichte 0,99 und Schmelzpunkt
von 145°C), 4,0% Silicium-Magnesiumoxid, 6,5% säureaktiv. Aluminiumhydroxid (Schüttgewicht
200kg/m³), 10% Calciumcarbonat (Dichte 2,7g/cm³), 10,0% Titandioxid (stabilisiert
mit Al und Si, Ti-Geh. 95%, Dichte 4,4g/cm³, Typ R2 nach DIN 55912), 25,5% Titandioxid
(stabilisiert mit Al und Si, Ti-Geh. 85%, Dichte 3,7g/cm³, Typ R3 nach DIN 55912),
0,006% Rußpigment, 6,5% einer Dispersion eines carboxylgruppenhaltigen Acrylsäureester-Copolymers
(TS-Geh. 69%, Dichte 1,01g/cm³, 0,300% eines Entschäumers, 0,13% Konservierungsmittel,
0,96% Polydimethylsiloxan-Polyoxyalkylen-Blockcopolymer (Viskosität 25 bis 35 mPa.s
bei 25°C, wassermischbar) aufgetragen wird
und zum Erhalt der Haftschicht ein Überzugsmittel mit der gewichtsprozentualen Zusammensetzung:
62,5% Wasser, 24,5% einer Dispersion eines Polyethylenhartwachses (TS-Geh. 45%, Schmelzpunkt
145°C), 0,25% Entschäumer, 0,25% Konservierungsmittel, 12,5% einer anionischen Acrylpolymerdispersion
(TS-Geh. 50%, Teilchengröße unter 1 µm, Dichte 1,02g/cm³) aufgetragen wird.
5. Verfahren gemäß Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Träger siliconisierte Papiere oder Folien eingesetzt werden.
6. Verfahren gemäß Anspruch 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtungen mittels eines Rakels erfolgen und das Wasser jeweils durch
Hindurchleiten des beschichteten Trägers durch einen Trockenkanal bei 80 bis 90°C
abgedampft wird.
7. Verwendung des durch Auftragen von wässerigen Systemen gemäß den vorangehenden Ansprüchen
erhaltenen Korrekturmaterials zum Abdecken schriftlicher Darstellungen unter Entfernen
des Trägers, wozu das Material nach Zuschneiden und Aufrollung ggfls. in ein Handgerät
eingesetzt wird.