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<ep-patent-document id="EP91115102A1" file="EP91115102NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0531554" kind="A1" date-publ="19930317" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT....DE..ESFRGB..................................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0531554</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19930317</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>91115102.5</B210><B220><date>19910906</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>19930317</date><bnum>199311</bnum></B405><B430><date>19930317</date><bnum>199311</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>5</B516><B511> 5H 01H  83/14   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Wandler, beispielsweise Summenstromwandler</B542><B541>en</B541><B542>Transformer, for instance symmation transformer</B542><B541>fr</B541><B542>Transformateur, par exemple transformateur différentiel</B542></B540><B560></B560><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT</snm><iid>00200520</iid><irf>91 P 3453 E</irf><adr><str>Wittelsbacherplatz 2</str><city>D-80333 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Baldauf, Josef, Dipl.-Ing. (FH)</snm><adr><str>Schulberg 19</str><city>W-8417 Lappersdorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Herschberger, Josef, Dipl.-Ing. (FH)</snm><adr><str>Ostheim 26</str><city>W-8400 Regensburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="10"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Wandler (1), beispielsweise Summenstromwandler für Fehlerstromschutzschalter, durch dessen Ringwicklung (2) zumindest ein Primärleiter (4) als Leiter ohne Windung durchgesteckt ist. Es ist vorgesehen, daß der Leiter im Wicklungsbereich knieförmig gekröpft ist (Kröpfung 5), damit er eine Anlage an einer ersten radialen Rippe (6) innerhalb der Ringwicklung (2) findet, und in seinem geradlinigen Bereich in einer Führungsmulde (7) einer zur ersten Rippe (6) unter einem Winkel stehenden zweiten radialen Rippe (8) einliegt, wobei in die Kröpfung (5) zumindest ein Schnapphaken (9) eingreift, wodurch der Leiter (4) gegen Verdrehen und in axialer Richtung gesichert ist.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="75" he="57" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf einen Wandler, beispielsweise Summenstromwandler für Fehlerstromschutzschalter, im einzelnen nach Gattungsbegriff von Patentanspruch 1. Durch die Ringwicklung des Wandlers ist zumindest ein Primärleiter als Leiter ohne zusätzliche Windung durchgesteckt. In einem derartigen Wandler kann sich ein Primärleiter verdrehen und auch axial verschieben. Bei der Montage in einem den Wandler aufnehmenden Gerät, beispielsweise in einem Fehlerstromschutzschalter, ist der bzw. sind die Primärleiter mit angeschlossenen Klemmen und weiteren Bauelementen einzeln auszurichten, was aufwendige Handarbeit darstellt. Anderenfalls sind die durchgesteckten Primärleiter nachträglich und individuell festzulegen, beispielsweise durch umwickeln mit Isolierband oder Eindrücken mit Zusatzteilen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wandler zu entwickeln, der automatisch montierbar ist und eine selbständig handhabbare Baugruppe bildet, die die weitere Montage in einem den Wandler aufnehmenden Gerät erleichtert.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Lösung der geschilderten Aufgabe erfolgt durch einen Wandler nach Patentanspruch 1. Der Leiter ist im Wicklungsbereich knieförmig gekröpft und findet damit eine Anlage an einer ersten radialen Rippe innerhalb der Ringwicklung. In seinem geradlinigen Bereich liegt er in einer Führungsmulde ein, die in einer zur ersten Rippe unter einem Winkel stehenden zweiten Rippe ausgebildet ist. In die Kröpfung greift zumindest ein Schnapphaken ein, wodurch der Leiter gegen Verdrehen und in axialer Richtung gesichert ist. Ein derartiger Wandler ist leicht mechanisch zu montieren und weist wenig Bauteile auf. Er ist für sich handhabbar und erleichtert<!-- EPO <DP n="2"> --> dadurch die weitere Montage in einem den Wandler aufnehmenden Gerät, beispielsweise in einem Fehlerstromschutzschalter.</p>
<p id="p0004" num="0004">Wenn die Ringwicklung von einem zweiteiligen Trog aus Formstoff aufgenommen wird, ist sie gegen Verletzungen durch einzuführende Primärleiter geschützt. Der zweiteilige Trog kann aus zwei Halbschalen bestehen oder aus zwei hohlen Halbringen. Es ist günstig, wenn der Trog die ersten und zweiten Rippen bildet, so daß sie in axialer Sicht kreuzförmig angeordnet sind. Dieses Kreuz kann schief oder insbesondere gerade ausgeführt sein, so daß die ersten und zweiten Rippen jeweils einen rechten Winkel einschließen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Vorteilhafterweise sind auch die Schnapphaken am Trog aus Formstoff angeformt, wodurch besonders wenig Einzelteile entstehen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Führungsmulde für den Leiter in seinem geradlinigen Bereich kann am Fuße der ersten Rippe ausgebildet sein, wobei der bzw. die Schnapphaken im Eingriffsbereich unter einem Winkel zu der gedachten Ebene steht bzw. stehen, in der die Kröpfung des Leiters liegt. Ein solcher Schnapphaken kann in Seitenansicht L-förmig ausgeführt sein, wobei der abgewinkelte Teil in die Kröpfung eingreift.</p>
<p id="p0007" num="0007">Wenn die Führungsmulde für den Leiter in seinem geradlinigen Bereich beabstandet zur ersten Rippe ausgeführt ist, kann der Schnapphaken zahnförmig eben ausgeführt sein und parallel zur ersten Rippe verlaufen. Ein oder mehrere derartige Schnapphaken sichern ebenfalls den Leiter gegen axiale Bewegungen. Gegen verdrehen ist der Leiter durch seine Anlage an der ersten Rippe und seine Aufnahme in der Führungsmulde in der zweiten radialen Rippe gesichert. Die Mulde kann dann vorteilhafterweise so nahe am Trog ausgeführt sein, daß gerade noch ein Leiter eingeführt werden kann. Der Leiter ist mit<!-- EPO <DP n="3"> --> seiner Kröpfung dann diagonal im Quadranten der Rippen erster und zweiter Art abgestützt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Bei einem zweischaligen Trog kann an jeder Trogschale und für jeden der vier gebildeten Quadranten ein Schnapphaken ausgeführt sein. Durch solch eine Untergliederung in mehrere Schnapphaken wird bei härterem Formstoff ein Ausfedern erleichtert. In der Praxis genügen je Quadranten zwei Schnapphaken, die durch benachbarte Trogschalen gebildet werden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Erfindung soll nun anhand von in der Zeichnung grob schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispielen näher erläutert werden:
<dl id="dl0001">
<dt>In FIG 1</dt><dd>ist ein Wandler nach einem ersten Ausführungsbeispiel in perspektivischer Darstellung und sektorförmig aufgeschnitten sowie in Explosionsdarstellung wiedergegeben.</dd>
<dt>In FIG 2</dt><dd>ist der Wandler nach Figur 1 mit einem Leiter veranschaulicht.</dd>
<dt>In FIG 3</dt><dd>ist ein Wandler nach einem anderen Ausführungsbeispiel bei axialer Sicht dargestellt.</dd>
</dl></p>
<p id="p0010" num="0010">Der Wandler 1 nach Figur 1 weist eine Ringwicklung 2 in einem zweischaligen Schutztrog 3 auf. Ein Primärleiter 4 ist als Leiter ohne zusätzliche Windung durch die Ringwicklung 2 durchgesteckt, wie es aus Figur 2 zu ersehen ist. Der Leiter 4 ist im Wicklungsbereich knieförmig gekröpft, so daß er eine Kröpfung 5 bildet. Der Leiter 4 findet mit seiner Kröpfung 5 eine Anlage an einer ersten radialen Rippe innerhalb der Ringwicklung 2. In seinem geradlinigen Bereich liegt er in einer Führungsmulde 7 einer zweiten radialen Rippe 8 ein. In die Kröpfung 5 greift ein Schnapphaken 9 ein, der jeweils an einem Schalenteil des Schutztrogs 3 aus Formstoff angeformt ist. Im Ausführungsbeispiel weist jeder Schnapphaken in axialer Sicht eine L-förmige Ausbildung auf. Hiermit greift er in die<!-- EPO <DP n="4"> --> Kröpfung 5 ein, so daß der Leiter 4 in seiner Lage in axialer Richtung gesichert ist. Hierbei wird er festgelegt und gegen Verdrehen gesichert durch das Einliegen des geradlinigen Bereichs des Leiters 4 in einer Führungsmulde 7. Diese Führungsmulde 7 ist im Ausführungsbeispiel am Fuß der ersten Rippe 6 angeordnet.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Ringwicklung 2 wird von einem zweischaligen Schutztrog 3 auf Formstoff aufgenommen, der zugleich die Rippen erster und zweiter Art bildet (6; 8), die in axialer Sicht kreuzförmig verlaufen. Die ersten und zweiten Rippen (6; 8) schließen im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 einen rechten Winkel ein.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Führungsmulde 7 für den Leiter in seinem geradlinigen Bereich ist im Ausführungsbeispiel nach Figur 3 beabstandet zur ersten Rippe 6 in der zweiten Rippe 8 ausgeführt. Der Leiter 4 liegt mit seiner Kröpfung 5 hierdurch schräg, so daß ein zahnförmig eben ausgeführter Schnapphaken 9, der parallel zur ersten Rippe 6 verläuft, eingreifen kann.</p>
</description><!-- EPO <DP n="5"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Wandler (1), beispielsweise Summenstromwandler für Fehlerstromschutzschalter, durch dessen Ringwicklung (2) zumindest ein Primärleiter (4) als Leiter ohne Windung durchgesteckt ist, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß der Leiter im Wicklungsbereich knieförmig gekröpft ist (Kröpfung 5), damit er eine Anlage an einer ersten radialen Rippe (6) innerhalb der Ringwicklung (2) findet, und in seinem geradlinigen Bereich in einer Führungsmulde (7) einer zur ersten Rippe (6) unter einem Winkel stehenden zweiten radialen Rippe (8) einliegt, wobei in die Kröpfung (5) zumindest ein Schnapphaken (9) eingreift, wodurch der Leiter (4) gegen Verdrehen und in axialer Richtung gesichert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Wandler nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die Ringwicklung (2) von einem zweiteiligen Schutztrog (3) aus Formstoff aufgenommen wird, der Schnapphaken (9), die ersten und zweiten Rippen (6; 8) in axialer Sicht kreuzförmig bildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Wandler nach Anspruch 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die ersten und zweiten Rippen (6; 8) jeweils einen rechten Winkel einschließen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Wandler nach Anspruch 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die Führungsmulde (7) für den Leiter (4) in seinem geradlinigen Bereich am Fuße der ersten Rippe (6) ausgebildet ist und der bzw. die Schnapphaken (9) im Eingriffbereich einen Winkel zur gedachten Ebene, in der die Kröpfung (5) liegt, verläuft.<!-- EPO <DP n="6"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Wandler nach Anspruch 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die Führungsmulde (7) für den Leiter (4) in seinem geradlinigen Bereich beabstandet zur ersten Rippe (6) ausgeführt ist und der bzw. die Schnapphaken (9) zahnförmig eben und parallel zur ersten Rippe (6) ausgeführt sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="7"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="133" he="203" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="8"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="67" he="80" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="9"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="157" he="240" type="tif"/></search-report-data>
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