(57) Ein Funkuhr-Werk (11), insbesondere zum Einbau in ein Armbanduhren-Gehäuse, soll
derart ausgelegt werden, daß bei der Gehäusegestaltung keine Rücksichten genommen
werden müssen auf den elektrischen und mechanischen Anschluß einer außerhalb oder
am Gehäuse angeordneten Spule (27) einer magnetischen Langwellen-Antenne für den Empfang
codierter absoluter Zeitinformationen. Dafür wird das Werk (11) als (gegebenenfalls
bis auf die Energieversorgung) autark-funktionstüchtige Baugruppe erstellt, die dadurch
vor dem Gehäuseeinbau ohne Hilfsmaßnahmen vollständig auf ordnungsgemäße Funktion
geprüft werden kann und für die auf beliebige Uhrgehäuse-Ausgestaltungen zurückgegriffen
werden kann, insoweit ihre Materialwahl keine zu starke elektrische Abschirmung erbringt.
Bei diesem Werk (11) dient der Antennen-Ferritkern selbst als Werkplatte (12), in
die dickere Funktionskomponenten wie insbesondere das Zeigerwerk (13) einer elektro-mechanischen
Analoganzeige eingesenkt werden, während dünnere Funktionskomponenten wie insbesondere
Leiterbahnen (25), Schaltkreise (15) und optronische Anzeigemodule (31) unmittelbar
auf die Oberfläche dieses plattenförmigen Antennenkerns aufgebracht werden können.
Maßhaltige Einsenkungen (19), wie sie insbesondere zur Lagerung des Zeigerwerks (13)
erforderlich sind, werden durch Präzisionsschliff in den Ferritkörper der Werkplatte
(12) eingebracht; oder eine in einen pulvermetallurgischen Ferrit-Spritzgußkörper
eingeformte Einsenkung (19) wird mit einem Kunststoff-Präzisions-Gußteil (19') bestückt.
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