(19)
(11) EP 0 531 853 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
15.02.1995  Patentblatt  1995/07

(43) Veröffentlichungstag A2:
17.03.1993  Patentblatt  1993/11

(21) Anmeldenummer: 92114887.0

(22) Anmeldetag:  01.09.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5G04G 1/00, H01Q 7/08, H01Q 1/27
(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB IT LI

(30) Priorität: 07.09.1991 DE 9111096 U

(71) Anmelder: JUNGHANS UHREN GMBH
78713 Schramberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Ganter, Wolfgang
    W-7230 Schramberg (DE)

(74) Vertreter: Hofmann, Gerhard, Dipl.-Ing. Patentassessor et al
Stephanstrasse 49
D-90478 Nürnberg
D-90478 Nürnberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Funkuhr-Werk


    (57) Ein Funkuhr-Werk (11), insbesondere zum Einbau in ein Armbanduhren-Gehäuse, soll derart ausgelegt werden, daß bei der Gehäusegestaltung keine Rücksichten genommen werden müssen auf den elektrischen und mechanischen Anschluß einer außerhalb oder am Gehäuse angeordneten Spule (27) einer magnetischen Langwellen-Antenne für den Empfang codierter absoluter Zeitinformationen. Dafür wird das Werk (11) als (gegebenenfalls bis auf die Energieversorgung) autark-funktionstüchtige Baugruppe erstellt, die dadurch vor dem Gehäuseeinbau ohne Hilfsmaßnahmen vollständig auf ordnungsgemäße Funktion geprüft werden kann und für die auf beliebige Uhrgehäuse-Ausgestaltungen zurückgegriffen werden kann, insoweit ihre Materialwahl keine zu starke elektrische Abschirmung erbringt. Bei diesem Werk (11) dient der Antennen-Ferritkern selbst als Werkplatte (12), in die dickere Funktionskomponenten wie insbesondere das Zeigerwerk (13) einer elektro-mechanischen Analoganzeige eingesenkt werden, während dünnere Funktionskomponenten wie insbesondere Leiterbahnen (25), Schaltkreise (15) und optronische Anzeigemodule (31) unmittelbar auf die Oberfläche dieses plattenförmigen Antennenkerns aufgebracht werden können. Maßhaltige Einsenkungen (19), wie sie insbesondere zur Lagerung des Zeigerwerks (13) erforderlich sind, werden durch Präzisionsschliff in den Ferritkörper der Werkplatte (12) eingebracht; oder eine in einen pulvermetallurgischen Ferrit-Spritzgußkörper eingeformte Einsenkung (19) wird mit einem Kunststoff-Präzisions-Gußteil (19') bestückt.







    Recherchenbericht