[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Grundwasser durch Strippen
mit einem Gas, inbesondere Luft, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Zur Reinigung von Grundwasser ist es bekannt, über Tage das Wasser durch Strippen
mit Gas, insbesondere Luft zu reinigen. Mit der durch das Wasser geführten Luft werden
leicht flüchtige Verunreinigungen ausgetragen.
[0003] Eine gattungsgemäße Einrichtung ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 90 05 565 bekannt.
Aus dem Trennraum des Brunnenrohres wird mittels Unterdruck Luft abgesaugt, wobei
durch die sich einstellenden Druckverhältnisse über das zur Außenluft offene Injektorrohr
Außenluft nachströmt und als Strippluft im Brunnenrohr aufsteigt. Mit diesen bekannten
Brunnen konnten zufriedenstellende Reinigungsergebnisse erzielt werden; jedoch ist
das Einbringen der Strippluft durch Erzeugen eines Unterdruckes im Trennraum sehr
energieintensiv.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Reinigen von Grundwasser
durch Strippen mit einem Gas derart weiterzubilden, daß bei hoher Reinigungswirkung
und konstruktiv einfachem Aufbau ein nur geringer Energiebedarf zum Betrieb des Brunnens
notwendig ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0006] Durch Einbringen des Strippgases unter Überdruck kann die zur Reinigung des Wassers
notwendige Strippluftmenge sicher zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig dient
die Strippluft zur Unterstützung der Grundwasserströmung vom Wasserzulauf zum Wasserablauf
nach Art eines Druckluftwasserhebers. Durch die Einstellung des Druckes kann so die
gewünschte Fördermenge für die erforderliche Grundwasserströmung bestimmt werden.
[0007] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung
und der Zeichnung, in der nachstehend im einzelnen beschriebene Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt sind. Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung einen aus drei koaxial zueinander liegenden Rohren bestehenden
Brunnen zum Reinigen von Grundwasser,
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung einen Brunnen gemäß Fig. 1 mit außermittig angeordnetem
Injektorrohr,
- Fig. 3
- in schematischer Darstellung einen Brunnen aus zwei koaxial zueinander liegenden Rohren,
- Fig. 4
- in schematischer Darstellung einen Brunnen gemäß Fig. 1 mit einer Injektorpumpe,
- Fig. 5
- in schematischer Darstellung einen Brunnen gemäß Fig. 1 mit einer mechanischen Förderpumpe,
- Fig. 6
- in schematischer Darstellung einen Brunnen gemäß Fig. 5 mit geänderter Zuführung der
Strippluft.
[0008] Der Brunnen gemäß Fig. 1 besteht im wesentlichen aus drei koaxial zueinander liegenden,
zylindrischen Rohren. Das Brunnenrohr 21 ist lotrecht im Boden 22 abgeteuft und besteht
aus einem zentralen Förderrohr 7 und einem Mantelrohr 12. Das Förderrohr 7 ist länger
als das Mantelrohr 12 ausgebildet und weist in seinem unteren Endabschnitt 7a einen
Wasserzulauf 6 auf, der aus in die Wandung des Förderrohres 7 eingebrachten Bohrungen
gebildet sein kann. Die Bohrungen sind in Umfangsrichtung in einer Reihe nebeneinander
angeordnet, wobei mehrere Reihen übereinander vorgesehen sind.
[0009] Das obere Ende 30 des Förderrohrs 7 ist offen ausgebildet und wird von dem Mantelrohr
12 übergriffen, welches aus dem Boden 22 herausragt. Zwischen dem oberen Endabschnitt
7b des Förderrohrs 7 und dem Mantelrohr 12 ist ein Ringraum 2a ausgebildet. Das untere
Ende 12a des Mantelrohres 12 weist einen Wasserablauf 11 auf, der entsprechend dem
Wasserzulauf 6 im Förderrohr 7 ausgebildet sein kann. Der Wasserzulauf 6 wie der Wasserablauf
11 weisen eine Verfilterung auf, über die das Wasser gefiltert zu- bzw. abströmt.
[0010] Das obere Ende 12b des Mantelrohres 12 ist durch einen Deckel 19 luftdicht verschlossen.
Der Luftdeckel 19 liegt mit axialem Abstand zur Überlaufkante 3 des offenen Endes
30 des Förderrohres 7 und begrenzt einen im Mantelrohr 12 vorgesehenen Trennraum 2.
[0011] Der Wasserablauf 11 liegt zumindest teilweise, bevorzugt vollständig unterhalb des
Grundwasserspiegels GW. Die Kante 3 des offenen Endes 30 des Förderrohres 7 liegt
oberhalb des Grundwasserspiegels GW, ebenso der Trennraum 2.
[0012] Zentral im Förderohr 7 mündet ein im Durchmesser kleiner ausgebildetes Injektorrohr
9, welches im Deckel 19 zentral gehalten ist. Das Injektorrohr 9 mündet unterhalb
des Grundwasserspiegels GW in das Förderrohr 7, bevorzugt in einer Ebene unterhalb
der unteren Kante 12c des Mantelrohres 12. Der Endabschnitt 8 des Injektorrohres 9
ist ähnlich einer Siebwandung ausgebildet und kann an seinem offenen Ende verschlossen
sein. Anstelle einer gelochten Siebwandung kann der Endabschnitt auch in eine Einzeldüse
münden.
[0013] Über das Injektorrohr 9 wird in Pfeilrichtung 1 ein Strippgas, vorzugsweise Druckluft,
zugeführt, welches durch den gelochten Endabschnitt 8 in das im Förderrohr 7 stehende
Grundwasser austritt. Die Druckluft entspannt sich und steigt in dem durch das Injektorrohr
9 und das Förderrohr 7 begrenzten Ringraum nach oben, der den Strippbereich 4 bildet.
Die aufsteigende Luft reißt Wasser mit, welches am offenen Ende 30 über die Überlaufkante
3 in den Ringraum 2a des Mantelrohres 12 eintritt und über den Wasserablauf 11 abfließt.
Auf diese Weise wird Grundwasser in Pfeilrichtung 5 durch den Wasserzulauf 6 in das
Förderrohr 7 einströmen, zum Strippbereich 4 aufsteigen, in den Ringraum 2a übertreten
und in Pfeilrichtung 10 über den Wasserablauf 11 abströmen.
[0014] Die über das Injektorrohr 9 in Pfeilrichtung 1 unter Druck zugeführte Strippluft
trägt leicht flüchtige Verunreinigungen wie chlorierte Kohlenwasserstoffe und Ähnliches
aus dem Grundwasser aus und steigt in den Trennraum 2 auf, in dem etwa Umgebungsluftdruck
herrscht. Von dort wird über den außermittig im Deckel 19 liegenden Luftaustritt 13
die Strippluft zusammen mit den Verunreinigungen abgesaugt.
[0015] Die unter Überdruck eingebrachte Strippluft stellt einen ausreichenden Luftdurchsatz
sicher und gewährleistet gleichzeitig eine ausreichende Strömung vom Wasserzulauf
6 zum Wasserablauf 11. Die Höhe der Überlaufkante 3 wird so gewählt, daß sich ein
günstiges Verhältnis zwischen der Förderhöhe und dem Trennraum ergibt, um eine optimale
Trennung von Wasser und Luft sicherzustellen.
[0016] Der in den weiteren Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 bis 6 gezeigte Brunnen
entspricht im Grundaufbau dem nach Fig. 1, weshalb für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
verwendet sind.
[0017] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist anstelle eines zentralen Injektorrohres das
Injektorrohr 9 in den Ringraum 2a zwischen Mantelrohr 12 und Förderrohr 7 geführt.
Unterhalb des Grundwasserspiegels GW ist ein Luftverteiler 17 nach Art einer Ringdüse
oder dgl. vorgesehen, an die der Endabschnitt 8 des Injektorrohres 9 angeschlossen
ist. Die Überlaufkante 3 am offenen Ende 30 des Förderrohres 7 liegt nur geringfügig
höher als der Grundwasserspiegel GW.
[0018] Wird in Pfeilrichtung 1 durch das Injektorrohr 9 Druckluft eingeblasen, so wird diese
gleichmäßig über die Fläche des Ringraums zwischen Mantelrohr 12 und Förderrohr 7
verteilt aufsteigen und dabei Wasser mitfördern, welches über die Überlaufkante 3
in das Förderrohr 7 abfließt. Die Strippluft tritt zusammen mit den Verunreinigungen
in den etwa druckausgeglichenen Trennraum 2 aus und wird über den Luftaustritt 13
in Pfeilrichtung 13a abgezogen.
[0019] Aufgrund der gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 geänderten Strömungsrichtung
fließt das Grundwasser über die Öffnungen 11' im Mantelrohr 12 in Pfeilrichtung 5
zu und über die im unteren Ende des Förderrohrs 7 vorgesehenen Öffnungen 6' in Pfeilrichtung
10 ab; Der Wasserzulauf liet also oberhalb des Wasserablaufs, wodurch insbesondere
Verunreinigungen des Grundwassers im Bereich des Grundwasserspiegels beseitigt werden
können.
[0020] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 besteht das Brunnenrohr 21 ausschließlich aus
einem zylindrischen Förderrohr 7, welches neben dem Wasserzulauf 6 in seinem unteren
Endabschnitt 7a im Bereich seines oberen Endabschnitts 7b den Wasserablauf 11 aufweist.
Der Wasserablauf 11 liegt oberhalb des Grundwasserspiegels GW. Oberhalb des Wasserablaufs
11 ist der Trennraum 2 vorgesehen, der durch den das Förderrohr 7 luftdicht verschließenden
Deckel 19 begrenzt ist. Im Deckel 19 ist - entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 - das Injektorrohr 9 zentral gehalten, welches koaxial in das Förderrohr 7
ragt und dessen unterer Endabschnitt 8 Luftaustrittsöffnungen aufweist. Der Endabschnitt
8 liegt unterhalb des Grundwasserspiegels GW. Der größte Durchmesser des Strippbereichs
4 entspricht dem größten Durchmesser des Trennraums 2.
[0021] Wird in Pfeilrichtung 1 über das Injektorrohr 9 Druckluft zugeführt, so steigt diese
in dem den Strippbereich 4 bildenden Ringraum zwischen Injektorrohr 9 und Förderrohr
7 auf; dadurch bedingt steigt der Flüssigkeitsspiegel im Förderrohr 7 bis zum Wasserablauf
11, wobei die Strippluft zusammen mit den Verunreinigungen in den annähernd Umgebungsdruck
aufweisenden Trennraum 2 aufsteigt und das Wasser über die Verfilterung und den Wasserablauf
11 abströmt. Der in das Grundwasser eingebrachte Luftdruck entspannt sich in einem
im günstigen Verhältnis von Strippbereich zum Trennraum stehenden Volumen.
[0022] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist zentral im Förderrohr 7 eine Injektorpumpe
8a angeordnet, die mit dem Endabschnitt 8 des Injektorrohres 9 verbunden ist. Die
Injektorpumpe 8a steht mit ihrer Düse aus dem Grundwasserspiegel GW heraus; ihr Ansaugrohr
14 ragt - zentral im Förderrohr 7 liegend - in Richtung auf den Endabschnitt 7b unter
den Grundwasserspiegel GW. Vorteilhaft ist die Injektorpumpe 8a auf einem Schwimmkörper
20 angeordnet, um wechselnde Grundwasserspiegel GW auszugleichen. Die Zuleitung der
Druckluft erfolgt dann vorzugsweise über eine flexible Rohrleitung. Die unter Druck
in Pfeilrichtung 1 zugeführte Strippluft dient als Antriebsgas der Injektorpumpe,
welche über das Ansaugrohr 14 Wasser aus dem Förderrohr 7 ansaugt. Der bzw. die Flüssigkeits-
bzw. Gemischstrahlen 4a der Injektorpumpe 8a sind aufrecht gegen den Deckel 19 gerichtet
und treffen auf eine im Trennraum 2 angeordnete Prallplatte 18. Durch die Injektorpumpe
wird eine innige Vermischung der zugeführten Strippluft mit dem zu reinigenden Wasser
erzielt, wobei durch die Prallplatte 18 eine starke weitere Verwirbelung der Wasser/Luft-Mischung
erfolgt, was hohe Wirkungsgrade gewährleistet. Falls erforderlich, kann im Förderrohr
7 oder im Mantelrohr 12 ein zusätzlicher Luftverteiler zur Zuführung von Strippluft
vorgesehen sein. Die Injektorpumpe 8a eignet sich hierbei als wartungsfreie, funktionssichere
Flüssigkeitspumpe. Im Trennraum 2 herrscht vorzugsweise Atmosphärendruck. Es kann
auch zweckmäßig sein, einen Überoder Unterdruck im Trennraum 2 einzustellen.
[0023] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 entspricht im wesentlichem dem nach Fig. 4. Zentral
im Förderrohr 7 ist anstelle der Injektorpumpe 8a eine konventionelle, mechanische
Flüssigkeitspumpe 15 angeordnet, deren Saugrohr 14 dem unteren Ende 7a des Förderohrs
7 zugewandt liegt. Das Druckrohr 24 mündet in eine Sprühdüse 16, deren Flüssigkeitsstrahlen
4a aufrecht nach oben gegen die Prallplatte 18 gerichtet sind. Der Trennraum 2 kann
unter Atmosphärendruck, Überdruck oder Unterdruck gehalten werden.
[0024] Konzentrisch zum Druckrohr 7 liegt unterhalb der Düse 16 ein Luftverteiler 17, der
mit dem Endabschnitt 8 des Injektorrohrs 9 verbunden ist. Der Luftverteiler 17 liegt
oberhalb des Grundwasserspiegels; aus ihm tritt die Strippluft in gleicher Strömungsrichtung
aus wie das Wasser aus der Düse 16. Die feine Wasserverteilung durch die Düse 16 wie
die starke Verwirbelung aufgrund der Prallplatte 18 ermöglichen einen innigen Kontakt
der aufsteigenden Strippluft mit dem Wasser, so daß ein hoher Wirkungsgrad gegeben
ist.
[0025] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 entspricht dem nach Fig. 5; der Luftverteiler
17 ist nunmehr im Ringraum zwischen Förderrohr 7 und Mantelrohr 12 angeordnet und
steht - entsprechend der Darstellung in Fig. 5 - mit dem Injektorrohr 9 in Verbindung.
Die Strömungsrichtung der aus dem Luftverteiler 17 austretenden Strippluft steht nun
im Gegenstrom zu der von der Prallplatt 18 in den Ringraum zwischen Förderrohr und
Mantelrohr fallenden Flüssigkeit. Durch dieses Gegenstromprinzip ist eine innige Vermischung
zwischen dem zu reinigenden Grundwasser und der Strippluft gewährleistet. Die Ausführungsformen
nach den Fig. 5 und 6 haben den Vorteil, daß einerseits die geförderte Wassermenge
über die Pumpe 15 und andererseits die durch das Injektorrohr 9 zugeführte Menge der
Strippluft einstellbar ist. Dabei ist auch der Druck der zugeführten Strippluft frei
einstellbar, so daß die Vorrichtung auf optimale Wirkung bei geringem Energiebedarf
eingeregelt werden kann.
1. Vorrichtung zum Reinigen von Grundwasser durch Strippen mit einem Gas, insbesondere
Luft, bestehend aus einem Brunnenrohr (21) mit einem unterhalb des Grundwasserspiegels
(GW) liegenden Wasserzulauf (6) und einem Wasserablauf (11) sowie einer Anordnung
zur Aufrechterhaltung eines Grundwasserstroms vom Wasserzulauf (6) zum Wasserablauf
(11) und einem in das Brunnenrohr (21) mündenden Injektorrohr (9) zum Zuführen des
Strippgases, welches oberhalb des Grundwasserspiegels (GW) in einen Trennraum (2)
des Brunnenrohres (21) aufsteigt und über einen Luftaustritt (13) abgeführt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das über das Injektorrohr (9) zugeführte Strippgas unter
Überdruck steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Brunnenrohr (21) aus einem Förderrohr (7) und einem
das offene obere Ende (30) des Förderrohres übergreifenden Mantelrohr (12) größeren
Durchmessers besteht, wobei der Wasserzulauf (6) im unteren Endabschnitt (7a) des
Förderrohrs (7) und der Wasserablauf (11) im unteren Endabschnitt (12a) des Mantelrohres
(12) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserablauf (11) vorzugsweise vollständig unterhalb
des Grundwasserspiegels (GW) liegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Trennraum (2) im am oberen Ende geschlossenen Mantelrohr
(12) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Injektorrohr (9) unterhalb des Grundwasserspiegels
(GW), vorzugsweise unterhalb des unteren Endes (12a) des Mantelrohres (12) koaxial
im Förderrohr (7) mündet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (8) des Injektorrohres (9) im Ringraum
zwischen Förderrohr und Mantelrohr unterhalb des Grundwasserspiegels (GW) mündet,
vorzugsweise an einen Luftverteiler (17) angeschlossen ist, wobei insbesondere die
Kante (3) des offenen Förderrohrendes (30) geringfügig höher als der Grundwasserspiegel
(GW) liegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung aus einer vorzugsweise im Förderrohr (7)
angeordneten Flüssigkeitspumpe (8a, 15) gebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe als Injektorpumpe (8a) ausgebildet ist, der
das Strippgas als Antriebsmittel Zugeführt ist und die Injektorpumpe (8a) vorzugsweise
von einem Schwimmkörper (20) getragen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe eine mechanische Pumpe (15) ist, deren Druckrohr
(24) in einer Düse (16) endet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Strahl (4a) der Flüssigkeitspumpe (8a, 15) gegen eine
vorzugsweise oberhalb des Förderrohrendes (30) angeordnete Prallplatte (18) gerichtet
ist, wobei die Prallplatte (18) insbesondere im Trennraum (2) liegt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Brunnenrohr (21) aus einem zylindrischen Rohr gebildet
ist, welches in seinem unteren Endabschnitt (7a) den Wasserzulauf und in seinem oberen
Endabschnitt (7b) einen unterhalb des Trennraums (2), vorzugsweise oberhalb des Grundwasserspiegels
(GW) liegenden Wasserablauf (11) aufweist, wobei das vorzugsweise zum Brunnenrohr
(7) koaxiale Injektorrohr (9) unterhalb des Grundwasserspiegels (GW) mündet.