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(11) |
EP 0 532 922 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.04.1996 Patentblatt 1996/16 |
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Anmeldetag: 18.08.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65H 51/12 |
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Fadenliefervorrichtung
Yarn feeding device
Dispositif fournisseur de fil
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
20.09.1991 DE 4131322
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.03.1993 Patentblatt 1993/12 |
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Patentinhaber: H. Stoll GmbH & Co. |
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D-72760 Reutlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmid, Franz
W-7454 Bodelshausen (DE)
- Walker, Fritz
W-7408 Kusterdingen (DE)
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Vertreter: Möbus, Rudolf, Dipl.-Ing. |
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Hindenburgstrasse 65 D-72762 Reutlingen D-72762 Reutlingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 387 546 FR-A- 2 071 546
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BE-A- 484 053 GB-A- 951 728
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die gleichzeitige Lieferung auch mehrerer
Fäden mit zwei mit Abstand parallel zueinander verlaufenden Friktionswalzen, deren
Umfangsgeschwindigkeit höher als die Fadenabzugsgeschwindigkeit ist.
[0002] Es ist bekannt, bei einer Vorrichtung mit nur einer angetriebenen Friktionswalze
den Faden über zwei gleichachsige und jeweils gleichzeitig und gegensinnig gegenüber
der Friktionswalze verschwenkbare, mit Umlenkrollen an ihren Enden versehene Schwenkarme
zu führen (GB-A-951 728), um dadurch den Faden von der Friktionswalze ganz abzuheben
oder mit einem veränderbaren Umschlingungswinkel an die Friktionswalze anzulegen.
Bei dieser bekannten Vorrichtung, wie auch bei anderen vorbekannten Friktions-Fadenliefervorrichtungen
(EP-A-387 546), wird der Faden mehrfach über die Friktionswalze und die an den Schwenkarmen
befindlichen Umlenkrollen geführt, die zu diesem Zweck mehrere Fadenführungsnuten
aufweisen. Dies erschwert das von Hand erforderliche Auflegen des Fadens auf die Schwenkarme
und verhindert praktisch die Bildung einer Fadenliefervorrichtung für die gleichzeitige
Lieferung mehrerer Fäden über die gleiche Friktionswalze oder - wie im vorliegenden
Falle - über zwei mit Abstand parallel zueinander verlaufende Friktionswalzen. Bei
der vorbekannten Fadenliefervorrichtung nach der GB-A-951 728 können außerdem die
beiden Schwenkarme die Friktionswalze nicht vollständig hintergreifen, so daß der
Umschlingungswinkelbereich kaum größer als 180° sein kann.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fadenliefervorrichtung mit zwei
mit Abstand parallel zueinander verlaufenden Friktionswalzen der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß sie auch eine Führung und individuelle Steuerung mehrerer
Fäden über einen sehr breiten Umschlingungswinkelbereich ermöglicht.
[0004] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmalskombination des Hauptanspruches
gelöst. Vorteilhafterweise können alle miteinander zusammenwirkenden, aber nicht zwangsläufig
gemeinsam steuerbare Schwenkarmpaare, von denen der eine Schwenkarm der ersten und
der andere Schwenkarm der zweiten Friktionswalze zugeordnet ist, an ihren freien Enden
zwei mit Abstand parallelachsig angeordnete Fadenumlenkrollen aufweisen.
[0005] Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Fadenliefervorrichtung können beliebig viele
Schwenkarme zur Führung gesonderter Fäden über eine entsprechend breite gleiche Friktionswalze
angeordnet werden. Die Fadenliefervorrichtung kann auch zwei mit Abstand parallel
zueinander verlaufende Friktionswalzen aufweisen, wobei jedem über beide Friktionswalzen
geführten Faden an jeder Friktionswalze mindestens ein an einem Schwenkarm angeordnetes
Fadenleitorgan zugeordnet ist und die Fadenleitorgane alle bis in den Abstandsbereich
zwischen den beiden Friktionswalzen hinein verschwenkbar sind. Mit der Fadenliefervorrichtung
läßt sich jeder von mehreren Fäden individuell in seiner Vorschubgeschwindigkeit beeinflussen,
und es lassen sich an den Friktionswalzen Umschlingungswinkel einstellen, die von
0° (Abhebung des Fadens von der Friktionswalze) bis zu über 270° betragen können.
[0006] Die Schwenkarme der Fadenliefervorrichtung gemäß der Erfindung können auf einer gemeinsamen,
außerhalb einer zugeordneten Friktionswalze verlaufenden Achse angeordnet sein, so
daß sie bei Bedarf auch für eine gemeinsame Verstellung miteinander koppelbar sind.
Die zugeordnete Friktionswalze kann vorteilhafterweise als durchgehende Langwalze
mit ungestufter Oberfläche ausgebildet sein, so daß sich nach einem Fadenriß bildende
Fadenwickel eines jeden der angetriebenen Fäden nach einem Abschwenken der benachbarten
Fäden über ein freies Ende der Friktionswalze abschieben lassen.
[0007] Eine erfindungsgemäß ausgebildete Fadenliefervorrichtung eignet sich insbesondere
für Textilmaschinen, beispielsweise Flachstrickmaschinen, mit einer automatischen
Regelung des Fadenvorschubes, wobei die Spannung der einzelnen Fäden gemessen und
ein jedem einzelnen Schwenkarm zugeordneter und an ihm angreifender Verstellmotor
in Abhängigkeit von der gemessenen Fadenspannung angetrieben wird.
[0008] Für jeden Schwenkarm der erfindungsgemäß ausgebildeten Fadenliefervorrichtung können
zweckmäßig Endanschläge vorgesehen sein, die seinen Verschwenkbereich insgesamt begrenzen,
wobei innerhalb des durch die Endanschläge festgelegten Maximalumschlingungsbereiches
ein stufenlos verstellbarer Zwischenanschlag angeordnet ist, mit welchem ein als günstig
ermittelter Verschwenkwinkel so festlegbar ist, daß ein Schwenkarm nach einem vorübergehenden
Abschwenken wieder in diese günstige Position eingeschwenkt werden kann.
[0009] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Fadenliefervorrichtung
anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
[0010] Im einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- eine stirnseitige Ansicht einer zwei Friktionswalzen aufweisenden Fadenliefervorrichtung
in Richtung des Pfeiles I in Fig. 2;
- Fig. 1a
- eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer Fadenliefervorrichtung mit motorischer
Verstellung der Schwenkarme;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Vorrichtung nach Fig. 1.
[0011] Die dargestellte Fadenleitvorrichtung weist ein flaches und im wesentlichen kreiszylindrisches
Gehäuses 10 auf, in welchem zwei über die eine Stirnseite des Gehäuses 10 vorstehende
und mit Abstand parallel zueinander verlaufende Friktionswalzen 11 und 12 fliegend
gelagert sind. An der anderen Stirnseite des Gehäuses 10 ist ein Elektromotor 13 angeflanscht,
der über ein im Gehäuse 10 untergebrachtes, nicht dargestelltes Getriebe, die beiden
Friktionswalzen 11 und 12 mit einer Umfangsgeschwindigkeit antreibt, die größer ist
als eine gewünschte Fadenabzugsgeschwindigkeit. Mit Abstand parallel zu der Friktionswalze
12 ist im Gehäuse 10 ein Stab 14 befestigt, auf welchem jeweils mehrere von zwei Arten
von Schwenkarmen 15 und 16 abwechselnd aufeinanderfolgend gelagert sind. Die Schwenkarme
15 sind der Friktionswalze 12 und die Schwenkarme 16 sind der Friktionswalze 11 zugeordnet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Schwenkarme 15 und 16 wesentlich länger als
der Durchmesser der Friktionswalzen 11 und 12 und so gekrümmt, daß sie von ihrem Lagerstab
14 aus gesehen in den zwischen den beiden Friktionswalzen 11 und 12 bestehenden Zwischenraum
durch die gemeinsame gedachte Verbindungsebene der Achsen 11.1 und 12.1 der beiden
Friktionswalzen 11 hindurch verschwenkbar sind, ohne die Friktionswalzen 11, 12 zu
berühren. Jeder Schwenkarm 15, 16 trägt an seinem freien Ende zwei mit Abstand parallel
zueinander und frei drehbar gelagerte Umlenkrollen 15/1, 15/2 oder 16/1, 16/2.
[0012] Die mehreren anzutreibenden Fäden werden über eine aus Fig. 2 ersichtliche, mit Fadenleitösen
17 versehene Fadenleitschiene 18 zunächst der Friktionswalze 11 zugeführt. In der
Zeichnung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nur ein einziger Faden 20 eingezeichnet.
Gemäß Fig. 1 gelangt der Faden durch eine Fadenleitöse 17 der Fadenleitschiene auf
die Friktionswalze 11. Sein Umschlingungswinkel um die Friktionswalze 11 wird durch
die Umlenkrolle 16/2 eines Schwenkarmes 16 bestimmt, durch welche der Faden von der
Friktionswalze 11 abgeleitet und zur Friktionswalze 12 geleitet wird. Der Umschlingungswinkel
alpha 2 des Fadens 20 um die Friktionswalze 12 wird durch die Umlenkrolle 15/2 eines
dem Schwenkarm 16 benachbarten Schwenkarmes 15 bestimmt, durch welche der Faden von
der Friktionswalze 12 abgehoben und erneut zur Friktionswalze 11 geleitet wird. Von
der Friktionswalze 11 wird der Faden 20 schließlich nach unten zu einem nicht dargestellten
Fadenleitorgan abgeführt.
[0013] In Fig. 1 sind beide Schwenkarme 15 und 16 mit strichpunktierten Linien zusätzlich
in einer zweiten Schwenkstellung dargestellt, in welcher sie dem für diese Stellung
ebenfalls eingezeichneten Faden 20' jeweils einen kleineren Umschlingungswinkel betta
1 und betta 2 um die Friktionswalzen 11 und 12 verleihen. In dieser zweiten Schwenkstellung
ist der Faden 20' über die Umlenkrollen 15/1 und 16/1 geführt. Das Verstellen der
Schwenkarme 15 und 16 kann von Hand mittels eines in Fig. 1 angedeuteten Griffstiftes
19 erfolgen. Dieser Griffstift kann einem zwischen Endanschlägen stufenlos verstellbaren,
nicht dargestellten Zwischenanschlag zugeordnet sein, mit welchem sich eine Schwenkarm-Einstellung
fixieren läßt. Die Endanschläge können beispielsweise durch die Enden von Führungsschlitzen
21 bestimmt sein, von denen einer ebenfalls in Fig. 2 angedeutet ist.
[0014] Fig. 1a zeigt eine Ausführungsform der Fadenliefervorrichtung, bei welcher jedem
der Schwenkarme 15 und 16 ein Verstellmotor 22 zugeordnet ist, der an einem zweiten
Arm, hier an einem Arm 16/3 eines Schwenkarmes 16, der Schwenkarme 15 oder 16 angreift.
Jeder Faden ist in Durchlaufrichtung hinter der Fadenliefervorrichtung über einen
Fadenspannungsmesser 23 geleitet, der ein Regelsignal auf eine Regelschaltung 24 liefert,
von welcher die einzelnen Verstellmotore 22 ihre Verstellsignale, beispielsweise Verstellimpulse,
erhalten.
[0015] Die Antriebsmotore können einen beliebigen passenden Aufbau haben. Alle Schwenkarme
15 und/oder alle Schwenkarme 16 können auch über eine nicht dargestellte Steckachse,
für welche die Schwenkarme eine Durchgangsöffnung 25 aufweisen, miteinander zwangsgekoppelt
werden, so daß alle Schwenkarme 15 oder 16 gemeinsam, beispielsweise mittels eines
einzigen Antriebsmotors 22, verstellbar sind.
1. Vorrichtung für die gleichzeitige Lieferung auch mehrerer Fäden, mit zwei mit Abstand
parallel zueinander verlaufenden Friktionswalzen (11, 12), deren Umfangsgeschwindigkeit
höher als die Fadenabzugsgeschwindigkeit ist und über welche jeder Faden (20) geführt
ist und jeweils über mindestens ein der ersten Friktionswalze (11) zugeordnetes und
über mindestens ein der zweiten Friktionswalze (12) zugeordnetes Fadenleitorgan (16/1,
16/2; 15/1, 15/2) abgeleitet wird, die als Umlenkrollen ausgebildet sind deren Stellung
den Umschligungswinkel des Fadens um die Friktionswalzen bestimmt und die jeweils
auf einem Schwenkarm (16; 15) angeordnet sind, der auf einer außerhalb der Achsen
(11.1, 12.1) der beiden Friktionswalzen (11, 12) angeordneten Achse (14) gelagert
ist und bei einer den Durchmesser der Friktionswalzen (11, 12) übersteigenden Länge
so gekrümmt ist, daß er mit der Umlenkrolle (16/1, 16/2; 15/1, 15/2) in den zwischen
den Friktionswalzen (11, 12) bestehenden Zwischenraum bis durch die gemeinsame gedachte
Verbindungsebene der Friktionswalzenachsen (11.1, 12.1) hindurch verschwenkbar ist,
ohne die Friktionswalzen (11, 12) zu berühren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jedem Faden (20) zugeordneten
beiden Schwenkarme (15, 16) an ihrem freien Ende jeweils zwei mit Abstand parallelachsig
angeordnete Fadenumlenkrollen (15/1, 15/2; 16/1, 16/2) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schwenkarme (15;
16) mit Abstand parallel zueinander auf einer gemeinsamen, parallel zu den Friktionswalzenachsen
(11.1, 12.1) verlaufenden Achse (14) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren
gleichachsigen Schwenkarme (15, 16) zwecks einer gemeinsamen Verstellung miteinander
koppelbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schwenkarm
mit einem steuerbaren Verstellmotor (22) gekoppelt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden
Schwenkarm (15, 16) Endanschläge und innerhalb des durch die Endanschläge begrenzten
Verschwenkbereiches ein stufenlos verstellbarer Zwischenanschlag (19) für eine reproduzierbare
Festlegung einer Schwenkarmeinstellung vorgesehen sind.
1. Device for the simultaneous feeding of even a plurality of threads, comprising two
friction rolls (11, 12) extending in parallel and at a distance from one another,
the circumferential speed of which is higher than the thread take-off speed and via
which each thread (20) is guided and diverted via at least one thread guide element
(16/1, 16/2; 15/1, 15/2) associated with the first friction roll (11) and at least
one thread guide element (16/1, 16/2; 15/1, 15/2) associated with the second friction
roll (12), said thread guide elements being in the form of deflecting rollers, the
position of which determines the angle of contact of the thread around the friction
rolls and which are arranged on a swivel arm (16; 15) which is supported on an axis
(14) arranged outside the axes (11.1, 12.1) of the two friction rolls (11, 12) and
which, if its length exceeds the diameter of the friction rolls (11, 12), is curved
in such a manner that it can be swivelled together with the deflecting roller (16/1,
16/2; 15/1, 15/2) into the intermediate space between the friction rolls (11, 12)
through the entire imaginary connecting plane of the friction roll axes (11.1, 12.1)
without contacting the friction rolls (11, 12).
2. Device according to claim 1, characterised in that the two swivel arms (15, 16) associated
with each thread (20) are each provided at their free ends with two thread deflecting
rollers (15/1, 15/2; 16/1, 16/2) arranged in an axially parallel manner at a distance
from one another.
3. Device according to claim 1 or claim 2, characterised in that all of the swivel arms
(15; 16) are arranged in parallel and at a distance from one another on a common axis
(14) extending parallel to the friction roll axes (11.1, 12.1).
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the plurality of coaxial
swivel arms (15, 16) are coupled together for the purposes of joint adjustment.
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that each swivel arm is
coupled to a controllable adjusting motor (22).
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterised in that end stops and an intermediate
stop (19) progressively adjustable within the swivelling range delimited by the end
stops are provided for each swivel arm (15, 16) so that the swivel arm can be fixed
in position in a reproducible manner.
1. Dispositif de fourniture simultanée de plusieurs fils, avec deux rouleaux à friction
(11, 12) s'étendant parallèlement et à distance l'un de l'autre, rouleaux dont la
vitesse périphérique est supérieure à la vitesse d'extraction du fil et sur lequel
chaque fil (20) est guidé et est dévié, en passant sur au moins un organe de guidage
de fil (16/1, 16/2; 15/1, 15/2), associé au premier rouleau à friction (1), et sur
au moins un autre organe de guidage de fil, associé au deuxième rouleau de friction
(12), ces organes de guidage de fil étant réalisés sous forme de rouleaux de renvoi,
dont la position détermine l'angle d'enlacement du fil autour des rouleaux à friction
et qui sont disposés chacun sur un bras pivotant (16; 15), monté à rotation sur un
axe (14) disposé à l'extérieur des axes (11.1, 12.1) des deux rouleaux à friction
(11, 12) et bras pivotant qui, en ayant chacun une longueur dépassant le diamètre
des rouleaux à friction (11, 12), est doté d'une incurvation faisant qu'il sont susceptibles
de pivoter, avec le rouleau de renvoi (16/1, 16/2; 15/1, 15/2), dans l'espace intermédiaire
constitué entre les rouleaux à friction (11, 12), jusqu'en pénétrant dans le plan
de liaison imaginaire commun des axes de rouleaux de friction (11.1, 12.1) sans venir
en contact avec les rouleaux de friction (11, 12).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux bras pivotants
(15, 16) associés à chaque fil (20) présentent respectivement à leurs extrémités libres
des rouleaux de renvoi de fil (15/1, 15/2; 16/1, 16/2) disposés à distance et sur
des axes parallèles.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que tous les bras pivotants
(15; 16) sont disposés à distance, parallèlement les uns aux autres, sur un axe (14)
commun, courant parallèlement aux axes (11.1, 12.1) des rouleaux à friction.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la pluralité
de bras pivotants (15, 16) ayant le même axe sont susceptibles d'être couplés ensemble
en vue d'effectuer un réglage commun.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque bras
pivotant est couplé à un servomoteur (42) pouvant être soumis à une commande.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, pour chaque
bras pivotant (15, 16), sont prévus des butées d'extrémités et, à l'intérieur de la
plage de pivotement délimitée par les butées d'extrémités, est prévue une butée intermédiaire
(19) réglable de façon continue, pour obtenir une position reproductible d'un réglage
des bras pivotants.