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(11) |
EP 0 533 028 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.11.1995 Patentblatt 1995/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.09.1992 |
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| (54) |
Niederflur-Stadtbahnwagen
Low floor street car
Voiture de tramway à plancher surbaissé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
14.09.1991 DE 4130609
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.03.1993 Patentblatt 1993/12 |
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Patentinhaber: ABB HENSCHEL
WAGGON UNION GmbH |
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D-13509 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Veit-Salomon, Emil
W-1000 Berlin 12 (DE)
- Kühnel, Arne, Dr.
W-1000 Berlin 45 (DE)
- Kramer, Rolf
W-5900 Siegen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 711 646
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US-A- 4 644 872
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- RAILWAY GAZETTE INTERNATIONAL Nr. 3, 1988, SUTTON,G.B. Seite 165 , XP144 AN. 'low
floor and no axles'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Niederflur-Stadtbahnwagen entsprechend dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei Niderflur-Stadtbahnwagen ist es allgemein bekannt, Fahrgastzellen und Fahrwerkteile
als separate, bei Montage zusammensetzbare Bauteile auszubilden. Hierbei ist es bekannt,
mehrere Fahrgastzellen und Fahrwerkteile miteinander gelenkig zu verbinden, wobei
die mittleren Fahrgastzellen und Fahrwerkteile im wagenbaulichen Bereich gleich ausgebildet
sind. Die an den Enden des Stadtbahnwagens angeordneten Fahrwerkteile bilden mit dem
Führerstand eine Baueinheit.
[0003] Nachteilig ist bei dieser Ausführung, daß das stirnendige Fahrwerkteil und die mittleren
Fahrwerkteile unterschiedlich ausgebildet sind. Weiter ist von Nachteil, daß bei der
direkten Anbindung des Führerstandes an das erste Fahrwerkteil die elektrische Antriebsausrüstung
in die sich an das erste Fahrwerkteil anschließende Fahrgastzelle untergebracht werden
müssen. Hierdurch bedingt sind auch die Inneneinrichtung und die Innenausrüstung der
einzelnen Fahrgastzellen unterschiedlich und für eine rationelle Fertigung ungeeignet.
Weiter ist von Nachteil, daß durch Überhangverzicht am Fahrzeugende eine eingeschränkte
Grundfläche des Gesamtfahrzeugs für den zulässigen Hüllraum zur Verfügung steht.
[0004] Aus der US-A-4 644 872 ist ein Niederflur-Stadtbahnwagen bekannt, bei welchem zwischen
zwei Fahrgastzellen ein Fahrwerksteil mit einem Laufwerk, Gelenkteilen und einem darüber
befindlichen Innenraum angeordnet ist, an welchem Fahrwerksteil die Fahrgastzellen
jeweils gelenkig angestützt sind.
[0005] Dabei sind die Nutzungsmöglichkeiten des bekannten Stadtbahnwagens insoweit nicht
optimal, als der Innenraum des Fahrwerkteils keine Inneneinrichtung für die Fahrgäste
aufweist, sondern nur als Durchgang von einer Fahrgastzelle in die nächste vorgesehen
ist.
[0006] Ausgehend vom vorstehenden Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung einen Niederflur-Stadtbahnwagen
der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei optimaler Ausnutzung des Hüllraumes
und optimaler Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Grundfläche, einem Minimum an
unterschiedlichen Bauteilen eine einfache Montage gestattet.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst. Dementsprechend ist vorgesehen, daß die Gelenkteile als Gelenkmodule 2 ausgebildet
sind, die zwischen den Fahrwerksmodulen 1 und den Fahrgastmodulen 3 angeordnet sind,
daß die Gelenkmodule 2 jeweils mit einer Stirnseite starr an den Fahrwerksmodulen
1 befestigt sind, daß die Fahrwerksmodule 1 eine Inneneinrichtung wie die Fahrgastmodule
3 aufweisen und daß an wenigstens einem Ende des Niederflur-Stadtbahnwagens ein Kopfmodul
4 angeordnet ist, das ebenfalls mit einer Inneneinrichtung versehen ist.
[0008] Hierbei ist bei einem Zweirichtungsfahrzeug die Inneneinrichtung (Sitze, Führerplatz)
in den Fahrgastmodulen, Fahrwerkmodulen und Kopmodulen jeweils gleich ausgebildet,
während bei einem Einrichtungsfahrzeug die Inneneinrichtung (Sitze) in den Fahrwerkmodulen
und Fahrgastmodulen jeweils gleich ausgebildet und je ein Kopfmodul mit dem Führerplatz
und ein Kopfmodul mit Sitz- oder Stehplätzen ausgerüstet ist. Ein wesentliches Element
der Erfindung besteht darin, daß die stirnseitigen, miteinander zu verbindenden Enden
der einzelnen Module (Fahrwerkmodul, Gelenkmodul, Fahrgastmodul, Kopfmodul) gleich
ausgebildet sind. Weiter ist gemäß der Erfindung die wagenbauliche, elektrische, pneumatische
und mechanische Ausrüstung der jeweiligen Module (Fahrwerkmodul, Gelenkmodul, Fahrgastmodul,
Kopfmodul) stets gleich angeordnet.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Niederflur-Stadtbahnwagens mit der Anordnung
von regelmäßig wiederkehrenden in sich baugleichen Modulen wird bei geschickter Anordnung
der einzelnen Module die Zusammensetzung von beliebigen Fahrzeugsystemen ermöglicht.
Die einzelnen Module sind jeweils gesondert als Konstruktionsmodule aufgebaut und
somit für alle denkbaren Anforderungen ausrüstbar. Änderungen innerhalb eines Moduls
beeinflussen nicht das Gesamtsystem, da die einzelnen Module stets wiederkehrend gleiche
Bauteilenden aufweisen und stets in der gleichen Form mit den Nachbarmodulen verbindbar
sind. Die weiteren Vorteile der erfindungsgemäßen Ausführung bestehen darin, daß eine
optimale Nutzung des Hüllraumes sowohl in der Geraden, als auch im Bogeneinlauf, im
S-Bogen und im Bogen möglich ist. Die Optimierung der Wagenbreite über die gesamte
Fahrzeuglänge ist durch entsprechende Kombination von Modulen möglich. Ebenso ist
die Fahrzeuglänge durch die entsprechende Modulkombination optimierbar. Das Kopfmodul
läßt die Anordnung eines Behindertenliftes zu, ohne die Gesamtstatik des Fahrzeugs
zu beeinträchtigen. Die Ausbildung des erfindungsgemäßen Niederflurwagens ist für
alle denkbaren Spurweiten möglich. In der Fertigung führen die sich wiederholenden
Module zu erheblich geringeren anteiligen Vorrichtungskosten. Die Fertigung wird ebenfalls
durch verbesserte Zugänglichkeit erheblich vereinfacht.
[0010] Einzelheiten der Erfindung sind anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung
erläutert.
[0011] Es zeigen
Figur 1 die Seitenansicht eines Niederflur-Stadtbahnwagens gemäß der Erfindung in
schematischer Darstellung,
Figur 2 die Draufsicht auf den Niederflur-Stadtbahnwagen nach Figur 1 in schematischer
Darstellung,
Figur 3 die Draufsicht nach Figur 2 mit dem Niederflur-Stadtbahnwagen im Gleisbogen,
Figur 4 die Seitenansicht des Kopfmoduls des Niederflur-Stadtbahnwagens nach Figur
1 in vergrößerter Darstellung,
Figur 5 die Seitenansicht des Gelenkmoduls des Niederflur-Stadtbahnwagens nach Figur
1 in vergrößerter Darstellung,
Figur 6 die Draufsicht auf Figur 5,
Figur 7 die Seitenansicht des Fahrgastmoduls des Niederflur-Stadtbahnwagens nach Figur
1 in vergrößerter Darstellung,
Figur 8 die Draufsicht auf Figur 7,
Figur 9 die Seitenansicht des Fahrwerkmoduls des Niederflur-Stadtbahnwagens nach Figur
1 in vergrößerter Darstellung,
Figur 10 die Draufsicht auf Figur 9.
[0012] Der in den Figuren dargestellte Niederflur-Stadtbahnwagen besteht im wesentlichen
aus den baugleichen Fahrwerkmodulen 1 und den sich über baugleiche Gelenkmodule 2
daran anschließende baugleiche Fahrgastmodule 3, wobei die Fahrwerkmodule 1 an den
Enden des Niederflur-Stadtbahnwagens ein Kopfmodul 4 tragen. Sämtliche Fahrwerkmodule
1 des Niederflur-Stadtbahnwagens sind sowohl in wagenbaulicher Sicht als auch in ihrer
Inneneinrichtung, der mechanischen, elektrischen und pneumatischen Ausrüstung gleich
ausgebildet. Variationsmöglichkeiten bestehen in der Anordnung von Lauf-oder Triebdrehgestellen
5 und der wahlweisen Anordnung von Stromabnehmer 6.
[0013] Die Gelenkmodule 2, deren Funtion für vorliegende Erfindung unwesentlich ist, sind
so ausgebildet, daß sie einerseits an ein Fahrwerkmodul 1 und andererseits an ein
Fahrgastmodul 3 anschließbar sind. Sämtliche Gelenkmodule 2 des erfindungsgemäßen
Niederflur-Stadtbahnwagens sind baugleich ausgebildet.
[0014] Zwischen zwei Fahrwerkmodulen 1 ist über Gelenkmodule 2 ein Fahrgastmodul 3 angeordnet.
Jedes Fahrgastmodul 3 ist stirnseitig zum Anschluß an die Gelenkmodule 2 ausgebildet
und ebenfalls sowohl in wagenbaulicher Sicht als auch bezüglich der Innenausstattung
und Inneneinrichtung gleich ausgebildet und untereinander tauschbar.
[0015] Die Fahrwerkmodule 1 an den Enden des Niederflur-Stadtbahnwagens tragen je ein Kopfmodul
4. Dieses Kopfmodul 4 ist ohne Zwischenschaltung von Gelenkmodulen 2 direkt an dem
Fahrwerkmodul 1 befestigt. Sämtliche Befestigungen zwischen den Fahrwerkmodulen 1,
den Gelenkmodulen 2, den Fahrgastmodulen 3 und den Kopfmodulen 4 sind baugleich ausgebildet.
[0016] Variationsmöglichkeiten bestehen in der Ausstattung der Kopfmodule 4, die bei Einrichtungsfahrzeugen
jeweils alternativ mit Sitz- und Stehplätzen oder einem Fahrerplatz ausgerüstet sein
können.
1. Niederflur-Stadtbahnwagen mit Fahrgastzellen (3) und mit aus einem Laufwerk (5),
Gelenkteilen und einem Innenraum gebildeten Fahrwerksteilen (1), welche Fahrgastzelle
(3) jeweils stirnseitig mit einem Fahrwerksteil (1) verbunden ist, wobei die Fahrwerksteile
als Fahrwerksmodule (1) und die Fahrgastzellen als Fahrgastmodule (3) ausgebildet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkteile als Gelenkmodule (2) ausgebildet
sind, die zwischen den Fahrwerksmodulen (1) und den Fahrgastmodulen (3) angeordnet
sind, daß die Gelenkmodule (2) jeweils mit einer Stirnseite starr an den Fahrwerksmodulen
(1) befestigt sind, daß die Fahrwerksmodule (1) eine Inneneinrichtung wie die Fahrgastmodule
(3) aufweisen und daß an wenigstens einem Ende des Niederflur-Stadtbahnwagens ein
mit einem Fahrwerksmodul verbundenes Kopfmodul (4) angeordnet ist, das ebenfalls mit
einer Inneneinrichtung versehen ist.
2. Niederflur-Stadtbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
Zweirichtungsfahrzeug die Inneneinrichtung (Sitze, Führerplatz) in den Fahrgastmodulen
(3), Fahrwerkmodulen (1) und Kopfmodulen (4) jeweils gleich ausgebildet ist.
3. Niederflur-Stadtbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
Einrichtungsfahrzeug die Inneneinrichtung (Sitze) in den Fahrwerkmodulen (1) und Fahrgastmodulen
(3) jeweils gleich ausgebildet und je ein Kopfmodul (4) mit dem Führerplatz und ein
Kopfmodul (4) mit Sitz- oder Stehplätzen ausgerüstet ist.
4. Niederflur-Stadtbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen,
miteinander zu verbindenden Enden der einzelnen Module (Fahrwerkmodul 1, Gelenkmodul
2, Fahrgastmodul 3, Kopfmodul 4) jeweils gleich ausgebildet sind.
5. Niederflur-Stadtbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wagenbauliche,
elektrische, pneumatische und mechanische Ausrüstung der jeweiligen Module (Fahrwerkmodul
1, Gelenkmodul 2, Fahrgastmodul 3, Kopfmodul 4) stets gleich ist.
1. Drop-frame metropolitan railway carriage with passenger cells (3) and with chassis
parts (1) formed from a running gear (5), joint parts and an inner space, which passenger
cell (3) is in each case connected to a chassis part (1) on the end face, the chassis
parts being designed as chassis modules (1) and the passenger cells as passenger modules
(3), characterised in that the joint parts are designed as joint modules (2) which
are arranged between the chassis modules (1) and the passenger modules (3), in that
the joint modules (2) are in each case fastened rigidly to the chassis modules (1)
by means of one end face, in that the chassis modules (1) have interior equipment
in the same way as the passenger modules (3), and in that there is arranged at at
least one end of the drop-frame metropolitan railway carriage a head module (4) which
is connected to a chassis module and which is likewise provided with interior equipment.
2. Drop-frame metropolitan railway carriage according to Claim 1, characterised in
that, in a bidirectional vehicle, the interior fittings (seats, driver's station)
in the passenger modules (3), chassis modules (1) and head modules (4) are in each
case of identical design.
3. Drop-frame metropolitan railway carriage according to Claim 1, characterised in
that, in a unidirectional vehicle, the interior fittings (seats) in the chassis modules
(1) and passenger modules (3) are in each case of identical design and one head module
(4) is equipped with the driver's station and one head module (4) respectively with
seats or standing places.
4. Drop-frame metropolitan railway carriage according to Claim 1, characterised in
that the front ends, to be connected to one another, of the individual modules (chassis
module 1, joint module 2, passenger module 3 and head module 4) are in each case of
identical design.
5. Drop-frame metropolitan railway carriage according to Claim 1, characterised in
that the constructional, electrical, pneumatic and mechanical equipment of the respective
modules (chassis module 1, joint module 2, passenger module 3 and head module 4) is
always identical.
1. Tramway à plancher surbaissé avec des cellules pour passagers (3) et des parties
de roulement (1) formées d'un train de roulement (5), de parties d'articulation et
d'un espace intérieur, chaque cellule pour passagers (3) étant reliée frontalement
à une partie de roulement (3), et les parties de roulement étant réalisées sous forme
de modules de roulement (1) et les cellules pour passagers étant réalisées sous forme
de modules pour passagers (3), caractérisé par le fait que les parties d'articulation
sont réalisées sous la forme de modules d'articulation (2) qui sont disposés entre
les modules de roulement (1) et les modules pour passagers (3), que les modules d'articulation
(2) sont reliés chacun par un côté frontal rigidement aux modules de roulement (1),
que les modules de roulement (1) présentent le même aménagement intérieur que les
modules pour passagers (3) et qu'à au moins une extrémité du tramway à plancher surbaissé
est disposé un module de tête (4) relié à un module de roulement et muni également
d'un aménagement intérieur.
2. Tramway à plancher surbaissé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
que dans le cas d'un tramway susceptible de rouler dans les deux sens, l'aménagement
intérieur (sièges, poste de conducteur) est respectivement identique dans les modules
pour passagers (3), les modules de roulement (1) et les modules de tête (4).
3. Tramway à plancher surbaissé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
que dans le cas d'un tramway susceptible de rouler dans un seul sens, l'aménagement
intérieur (sièges) est respectivement identique dans les modules de roulement (1)
et les modules pour passagers (3) et qu'un module de tête (4) est équipé d'un poste
de conducteur et un module de tête (4) de places assises ou debout.
4. Tramway à plancher surbaissé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
que les différents modules (modules de roulement 1, modules d'articulation 2, modules
pour passagers 3, modules de tête 4) sont réalisés de façon identique à leurs extrémités
frontales destinées à être reliées entre elles.
5. Tramway à plancher surbaissé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
que l'équipement du point de vue véhicule, électrique, pneumatique et mécanique des
différents modules (modules de roulement 1, modules d'articulation 2, modules pour
passagers 3, modules de tête 4) est identique.