[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz für Kinderspielplätze zum Errichten von Spielbauten.
[0002] Spielbauten auf Kinderspielplätzen, wie kleine Hütten, Burgen, Türme und ähnliches
unterliegen einer starken Beanspruchung und Abnutzung durch die spielenden Kinder.
Da zur Errichtung solcher Spielbauten als geeignetes, berührungsfreundliches Material
insbesondere Holz verwendet wird, das verrotten kann, wirken sich auch Witterungseinflüsse
nachteilig auf die Lebensdauer solcher Spielbauten aus. Mitunter tragen auch mutwillige
Zerstörungen dazu bei, daß Spielbauten auf Kinderspielplätzen verhältnismäßig oft
erneuert werden müssen.
[0003] Durch die vorliegende Erfindung wird ein Bausatz zur Errichtung von Spielbauten auf
Kinderspielplätzen geschaffen, der es ermöglicht, den Aufwand zur Erneuerung der Spielbauten
erheblich zu verringern.
[0004] Der erfindungsgemäße Bausatz ist durch stationäre, installierbare Bauelemente zur
Bildung eines Grundaufbaus und leicht auswechselbare Bauelemente zum Ausbau des Grundaufbaus
gekennzeichnet.
[0005] Durch diese erfindungsgemäße Lösung läßt sich der Aufwand zum Erneuern der unter
Verwendung eines solchen Bausatzes errichteten Spielbauten dadurch wesentlich verringern,
daß zur Erneuerung nur die leicht auswechselbaren Bauelemente ersetzt zu werden brauchen.
[0006] Vorzugsweise handelt es sich bei den leicht auswechselbaren Bauelementen um Holzbauteile,
womit der Forderung, für Spielbauten geeignete, berührungsfreundliche Materialien
zu verwenden, Rechnung getragen wird. Für die stationären Bauelemente kann dagegen
widerstandsfähiges, witterungsbeständiges Material ausgewählt werden. Vorzugsweise
bestehen die stationären Bauelemente daher aus Beton.
[0007] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der
Grundaufbau durch leicht auswechselbare Bauelemente zu verschiedenen Bautenvarianten
ausbaubar ist. Damit läßt sich eine Erneuerung der Spielplatzbauten gleichzeitig mit
einer Veränderung der Spielbauten verbinden, was von den die Spielbauten benutzenden
Kindern möglicherweise als willkommene Abswechselung empfunden wird.
[0008] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die
stationären Bauelemente formgleiche Standardbauteile umfassen. Solche Standardbauteile,
die in einem Raster in unterschiedlicher Anordnung verwendet werden können, lassen
sich rationell herstellen, wodurch sich der Aufwand zur Herstellung eines Bausatzes
zum Errichten von Spielbauten weiter verringert.
[0009] Vorteilhaft können die stationären und/oder leicht auswechselbaren Bauelemente Bauteile
zur Bildung von schalldämmenden Wänden umfassen. Dadurch können etwa den Spielplatz
wenigstens teilweise umgebende Schallschutzwände gebildet werden, die einerseits die
Anlieger von solchen Spielplätzen vor dem Kinderlärm und andererseits die Kinder vor
etwaigem Straßenlärm schützen. Solche schalldämmenden Wände tragen insbesondere auf
in der Nähe belebter Straßen gelegenen Spielplätzen zu einer Verbesserung der Spielplatzatmosphäre
bei. Durch die schalldämmenden Wände kann auch vorteilhaft eine Abschirmung des Spielplatzes
gegen Wind erfolgen. Indem durch die schalldämmenden Wände nicht nur der Spielplatz
gegen eindringenden Schall abgeschirmt wird, sondern auch umgekehrt der Spielplatzlärm
nur gedämpft nach außen dringt, eignen sich solche mit schalldämmenden Wänden kombinierte
Spielbauten insbesondere für Kinderspielplätze, die in dicht bebauten Wohngebieten
liegen. Werden derartige Schallschutzwände mit den Spieleinrichtungen kombiniert,
so bedeutet dies, daß die Spieleinrichtungen nur von der der Lärmschutzwand abgelegenen
Seite zugänglich sind. Das bringt den wesentlichen weiteren Vorteil mit sich, daß
die Fläche des Bodens um die Spieleinrichtung herum, die für das Herunterfallen der
Kinder besonders präpariert werden muß und deshalb besonders kostspielig ist, auf
die Hälfte verringert werden kann.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0011] Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich
auf diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert und beschrieben
werden.
[0012] Es zeigen:
- Fig.1
- ein Ausführungsbeispiel für ein mit einem erfindungsgemäßen Bausatz errichtetes Spielgebäude
unter Verwendung eines ersten stationären Standardträgerwandteils,
- Fig.2
- das bei dem Spielgebäude gemäß Fig. 1 verwendete Standardträgerwandteil in einer Seitenansicht,
- Fig.3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein mit einem erfindungsgemäßen Bausatz unter
Verwendung des Standardbauteils von Fig. 2 errichtetes Spielgebäude,
- Fig.4
- ein drittes Ausführungsbeispiel für ein mit einem erfindungsgemäßen Bausatz unter
Verwendung des Standardbauteils von Fig. 2 errichtetes Spielgebäude,
- Fig.5
- ein viertes Ausführungsbeispiel für ein mit einem erfindungsgemäßen Bausatz unter
Verwendung des Standardbauteils von Fig. 2 errichtetes Spielgebäude,
- Fig.6
- ein fünftes Ausführungsbeispiel für ein mit einem erfindungsgemäßen Bausatz unter
Verwendung des Standardbauteils von Fig. 2 errichtetes Spielgebäude,
- Fig.7
- ein sechstes Ausführungsbeispiel für ein mit einem erfindungsgemäßen Bausatz unter
Verwendung des Standardbauteils von Fig. 2 errichtetes Spielgebäude,
- Fig.8
- ein unter Verwendung des Standardbauteils gemäß Fig. 2 errichteter Aufbau zur Halterung
von Schaukeln,
- Fig.9
- ein siebentes Ausführungsbeispiel für ein mit einem erfindungsgemäßen Bausatz errichtetes
Spielgebäude, wobei ein zweites Standardträgerwandteil verwendet ist, und
- Fig.10
- eine achtes Ausführungsbeispiel für ein mit einem erfindungsgemäßen Bausatz errichtetes
Spielgebäude, das unter Verwendung des zweiten Standardträgerwandteils aufgebaut ist.
[0013] In der Fig. 1 sind mit dem Bezugszeichen 1 vier Standardträgerwandteile bezeichnet.
Diese in ihrer Form übereinstimmenden Bauteile bestehen im vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus Beton und sind im Erdboden verankert. Statt einer solchen Erdbodenverankerung
könnte auch eine Gewichtsverankerung vorgesehen sein, indem die Trägerwandteile zum
Beispiel mit massiven Betonfüßen versehen werden.
[0014] Die Standardträgerwandteile 1 weisen, wie auch aus der Fig. 2 hervorgeht, Fensterdurchbrüche
2 auf, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel drei Fensterdurchbrüche übereinander
vorgesehen sind. Der jeweils oberste Fensterdurchbruch der Standardträgerwandteile
ist mit einer Vergitterung 3 versehen. Diese Vergitterung kann durch Stahlstangen
gebildet sein, welche bei der Herstellung der Trägerwandteile 1 mit in den Beton eingegossen
werden. Das in der Fig. 2 dargestellte, ansonsten den Trägerwandteilen von Fig. 1
entsprechende Trägerwandteil weist diese Vergitterung nicht auf. Mit dem Bezugszeichen
4 ist in den Fig. 1 und 2 ein oberer Rand der Trägerwandteile bezeichnet, welcher
im vorliegenden Fall abgeschrägt ist. Die abgeschrägten Ränder dienen zur Aufnahme
von Dachteilen 5, die entsprechend den abgeschrägten Rändern 4 geneigt sind. Die im
vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Holz bestehenden Dachteile 5 weisen obere Querträger
6 und untere Querträger 7 auf, welche in Ausnehmungen 8 bzw. 9 der Trägerwandteile
eingreifen. Wie aus der Fig. 2 hervorgeht weisen die Ausnehmungen 8 und 9 horizontale
Auflageflächen 10 und 11 für die Querträger auf. In die Auflageflächen sind im vorliegenden
Ausführungsbeispiel Gewindebuchsen 12 bzw. 13 für eine Schraubverbindung zwischen
den Dachteilen 5 und den Trägerwandteilen 1 eingelassen. Weitere Gewindebuchsen, die
zur Verbindung der Trägerwandteile 1 mit einem Fundament im boden dienen können, sind
in der Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 51 bezeichnet.
[0015] Mit dem Bezugszeichen 14 ist in der Fig. 1 ein erster Zwischenboden aus Holz bezeichnet,
welcher vier im gleichen Abstand und parallel zueinander angeordnete Querträger 15
aufweist, von denen in der Fig. 1 drei Querträger 15 sichtbar sind. Der jeweils an
einem Ende des Zwischenbodens 14 vorgesehene Träger 15 liegt auf Auflageflächen 11'
auf, welche in den Betonwandteilen vorgesehen sind. Die beiden zwischen den Querträgern
15 an den Enden des Zwischenbodens 14 angeordneten Querträger greifen in Ausnehmungen
16' in den Trägerwandteilen 1 ein, wo sie auf Auflageflächen 17' aufliegen.
[0016] In die Auflageflächen 11' sind wie in die Auflageflächen 11 Gewindebuchsen 13' eingelassen,
wodurch der Zwischenboden an seinen vier Ecken mit den Betonteilen 1 über eine Schraubverbindung
verbindbar ist. Mit dem Bezugszeichen 14' ist in der Fig. 1 ein weiterer Zwischenboden
bezeichnet, der in der gleichen Weise wie der Zwischenboden 14 ausgebildet ist und
mit vier Querträgern 15' auf in dem Betonteil 1 ausgebildeten Auflageflächen 11''
bzw. 17'' aufliegt. Der obere Zwischenboden 14' ist mit Seitenwänden 19 und 20 verbunden.
Die Seitenwände 19 sind an ihrem unteren Rand an dem Querträger 15' des Zwischenbodens
14' und mit ihrem oberen Rand an dem unteren Querträger 7 des Dachteils 5 befestigt.
In den aus Holz hergestellten Seitenwänden 19 sind Fensterdurchbrüche 21 vorgesehen.
Die Seitenwände 20, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel ebenfalls aus Holz bestehen,
sind an ihrem unteren Rand mit dem Zwischenboden 14' verbunden. Zur weiteren Stabilisierung
können Verbindungen zwischen den Seitenrändern der Wände 20 und den angrenzenden Betonteilen
hergestellt sein. Der Zwischenboden 14' weist eine in der Fig. 1 nicht sichtbare Öffnung
auf, durch die man über den Zwischenboden 14 auf den Zwischenboden 14' gelangen kann.
Mit 22 ist in der Fig. 1 ein Aufgang zum Zwischenboden 14 bezeichnet, der mit querverlaufenden,
ein Abrutschen verhindernden Leisten 23 versehen ist. Mit 24 ist eine vom Zwischenboden
14 und mit dem Bezugszeichen 24' eine vom Zwischenboden 14' ausgehende Rutschbahn
bezeichnet, wobei letztere gegenüber der Seitenwand 20 an den Zwischenboden 14' angrenzt.
[0017] Spielende Kinder können das Spielgebäude über den Aufgang 22 betreten und zum Beispiel
über die in der Fig. 1 nicht sichtbare Öffnung in dem Zwischenboden 14' auf den Zwischenboden
14' gelangen. Beide Zwischenböden können über die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus Metall bestehenden Rutschen 24 und 24' verlassen werden.
[0018] Die einem höherem Verschleiß unterliegenden Holzteile können leicht ausgewechselt
werden, wobei eine Erneuerung des in der Fig. 1 gezeigten Spielgebäudes im allgemeinen
auf eine Auswechselung dieser Teile beschränkt bleiben kann. Die sehr widerstandsfähigen
stationären Betonteile unterliegen einem weit geringeren Verschleiß, so daß ihre Lebensdauer
diejenige der leicht auswechselbaren Holzteile weit übersteigt. Die Verwendung von
Beton als Material für die stationären, im Boden verankerten Teile hat weiterhin den
Vorteil, daß sich dieses Material durch Gießformen in beliebiger Weise gestalten läßt.
Neben einem geringen Gestehungsenergieverbrauch bei der Herstellung läßt sich dieses
Material auch problemlos entsorgen. Zur Haltbarmachung werden keine, die Umwelt bei
einer eventuellen Entsorgung belastenden Mittel benötigt, die Formbeständigkeit und
statische Festigkeit sind über die gesamte Nutzungsdauer gewährleistet.
[0019] Bei der Erneuerung des in der Fig. 1 gezeigten Spielgebäudes durch Auswechseln der
nicht stationären Bauteile könnten Variationen dahingehend vorgenommen werden, daß
zum Beispiel Seitenwände, wie die Seitenwände 19 und 20 an anderen Stellen und mit
anderen Abmessungen vorgesehen werden, oder es könnten zum Beispiel weitere an den
Standardträgerwandteilen 1 vorgesehene Auflageflächen 25 für die Auflage von zusätzlichen
Teilen genutzt werden. Ansonsten dienen die Auflageflächen 25 als Trittflächen, die
ein Klettern vom Erdboden zum ersten Zwischenboden oder von Zwischenboden zu Zwischenboden
zu ermöglichen.
[0020] Während in der Fig. 1 zwei Paare von parallel beabstandeten Trägerwandteilen symmetrisch
in bezug auf eine sich zu den Längsseiten der Dachteile 5 erstreckende Achse angeordnet
sind, sind in der Fig. 3 derartige Betonteile kreuzförmig derart angeordnet, daß die
Verlängerungen ihrer geneigten oberen Ränder 4 in einem Punkt zusammenlaufen. In der
Fig. 3, in der gleiche Teile mit der gleichen Bezugszahl und eine ähnliche Funktion
ausübende Teile mit der gleichen jedoch mit dem Index a versehenen Bezugszahl wie
in der Fig. 1 bezeichnet sind, weisen die Bezugszeichen 5a auf vier Dachteile hin,
die in der Art eines Walmdaches zusammengefügt sind, wobei die Dachteile jeweils über
den geneigten oberen Rändern 4 der Trägerwandteile 1 aneinanderstoßen und an den Stoßstellen
durch den oberen Rand 4 der Trägerwandteile abgestützt sind. Die auch bei dem in der
Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel im Erdboden verankerten Trägerwandteile aus Beton
sind derart zueinander beabstandet, daß die aneinanderstoßenden Dachteile 5a eine
Mittelöffnung 26 bilden. Mit 14a und 14a' sind in der Fig. 3 Zwischenböden bezeichnet,
die wie die Zwischenböden 14 und 14' des Spielgebäudes von Fig. 1 jeweils mit Querträgerteilen
auf Auflageflächen 11' und 11'' sowie 17' und 17'' der Betonteile aufliegen. Zum Abtragen
der Dachteile sind dementsprechend die Auflageflächen 11 und 12 der Betonteile 1 verwendet.
Die Zwischenböden 14a und 14a' weisen in bezug auf eine vertikale Achse zu der Öffnung
26 etwa deckungsgleiche Mittenöffnungen 26' und 26'' auf.
[0021] Das in der Fig. 3 gezeigte Spielgebäude wäre zum Beispiel durch Rutschen und an die
Zwischenböden angelegte Leiteraufgänge weiter ausbaubar. Wie bei dem in der Fig. 1
gezeigten Spielgebäude kann sich auch bei dem Spielgebäude gemäß Fig. 3 eine Erneuerung
auf die leicht auswechselbaren Holzteile beschränken.
[0022] Bei dem in der Fig. 4 gezeigten weiteren Ausführungsbeispiel für ein Spielgebäude
sind Trägerwandteile gemäß Fig. 2 in einem vorgegebenen Rasterabstand in einer Reihe
angeordnet, wobei die oberen geneigten Ränder der Trägerwandteile jeweils in die gleiche
Richtung abfallend geneigt sind. In der Fig. 4 sind gleiche Teile mit der gleichen
und gleichwirkende Teile mit der gleichen, jedoch mit dem Index b versehenen Bezugszahl
wie in der Fig. 1 bezeichnet. Dementsprechend sind Holzdachteile 5 wie in Fig. 1 vorgesehen,
deren Länge der Rasterlänge entspricht, und die über den schräg abfallenden oberen
Rändern der Trägerwandteile 1 zusammenstoßen. Die Dachteile 5 sind über Querträger
in der gleichen Weise auf den Betonteilen gehaltert, wie die Dachteile 5 von Fig.
1. Die die Rasterlänge aufweisenden Dachteile 5 sind wie die Betonteile 1 Standardbauteile.
Indem bei dem Spielgebäude von Fig. 1 die Betonwandteile in bezug auf ihre seitlichen
Abstände ebenfalls in diesem Rasterabstand angeordnet sind, können entsprechende Standarddachteile
5 sowohl bei dem Spielgebäude von Fig. 1 als auch dem von Fig. 4 verwendet werden.
Mit 14b und 14b' sind in der Fig. 4 ein erster und ein zweiter Zwischenboden bezeichnet,
von denen jeder ebenfalls die Rasterlänge aufweist und welche in der gleichen Weise
wie die Zwischenböden 14 und 14' des Spielgebäudes von Fig. 1 auf Auflageflächen 11',
11'', 17' und 17'' der Betonwandteile 1 gehaltert sind. In gleicher Ebene aneinanderstoßende
Zwischenböden aneinandergrenzender Rasterabschnitte des Spielgebäudes von Fig. 4 liegen
mit Auflageenden etwa jeweils auf einer Hälfte dieser in den Betonteilen vorgesehen
Auflageflächen auf. Auch die Zwischenböden 14b und 14b' sind vielseitig verwendbare
Standardteile, indem sie wie die Dachteile 5 in bezug auf Länge und Breite Normmaße
aufweisen, wobei die Länge der Zwischenböden dem Rastermaß entspricht. Auch die Zwischenböden
sind in dem in der Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel wie die Dachteile 5 Holzteile.
Mit den Bezugszeichen 27, 28 und 29 sind in der Fig. 4 hölzerne Seitenwände mit Fensterdurchbrüchen
bezeichnet, wobei sich an die Seitenwand 23 zwischen einem Zwischenboden 14b und einem
Zwischenboden 14b' eine sich über einen Teil der Breite des Zwischenbodens erstreckende
Querwand 31 anschließt. Mit dem Bezugszeichen 30 sind in der Fig. 4 zwischen den Seitenwandteilen
27 und 28 angeordnete Gitterteile bezeichnet. Sowohl die Seitenwandteile 27 und 28
als auch die Gitterteile könnten zum Beispiel als genormte Standardteile vorgesehen
sein, die an beliebigen Stellen des durch eine Anzahl von Rasterabschnitten gebildeten
Spielgebäudes angebracht sein könnten. Ebenso könnte die Seitenwand 29 mit der damit
verbundenen Querwand 31 ein solches an verschiedenen Stellen des Spielgebäudes installierbares
Standardteil sein. Mit dem Bezugszeichen 35 sind in der Fig. 4 sich jeweils über einen
Rasterabstand erstreckende Rückwandteile bezeichnet. Die Rückwandteile sind im vorliegenden
Ausführungsbeispiel als Schalldämmungswände ausgebildet. Die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als leicht auswechselbare Bauelemente ausgebildeten schalldämmenden Rückwandteile
könnten auch als stationäre Bauelemente vorgesehen sein. Zur Herstellung von Schraubverbindungen
zwischen den Rückwandteilen 35 und den Betonteilen 1 können in die Betonteile 1 eingelassene
Gewindebuchsen 50, wie sie in der Fig. 2 gezeigt sind, verwendet werden.
[0023] Aus der Fig. 5, in der gleiche Teile mit der gleichen Bezugszahl wie in der Fig.
4 bezeichnet sind, gehen weitere Variationsmöglichkeiten des in der Fig. 4 gezeigten
Spielgebäudes hervor. Das in der Fig. 5 gezeigte Spielgebäude unterscheidet sich in
den gezeigten Rasterabschnitten von dem Spielgebäude gemäß der Fig. 4 dadurch, daß
anstelle der Seitenwände 27, 28 und 29 Rutschbahnen 32 und 33 vorgesehen sind. Mit
34 ist in der Fig. 7 eine Vergitterung bezeichnet, die im Vergleich zu der Vergitterung
30 von Fig. 4 seitlich versetzt angeordnet ist. Das in der Fig. 5 gezeigte Spielgebäude
weist wie das Spielgebäude gemäß Fig. 4 Rückwände 35 auf, die als schallschluckende
Wände ausgebildet sind und als Standardteile eine dem Rastermaß entsprechende Breite
aufweisen.
[0024] Das in der Fig. 6 gezeigte Ausführungsbeispiel für ein Spielgebäude weist wie die
Spielgebäude gemäß den Fig. 4 und 5 in einer Reihe im Rasterabstand angeordnete Trägerwandteile
1 auf, wobei die an eine Rückwand 35' seitlich angrenzenden Rasterabschnitte des Spielgebäudes
im wesentlichen Rasterabschnitten gemäß den Fig. 4 und 5 entsprechen. Auch die Rückwand
35' ist als schalldämmende Wand ausgebildet und weist eine dem Rastermaß entsprechende
Breite auf. Über die Breite der Rückwand erstrecken sich zwischen einander zugewandten
Trägerwandteilen 1 der benachbarten Rasterabschnitte angeordnete Kletterseile 36,
die mit einer Kunststoffummantelung versehen sein können. Da der Kletterabschnitt
nicht wie die benachbarten Rasterabschnitte mit einem Dachteil 5 abgedeckt ist, wurde
die Schalldämmungswand 35' höher als die die benachbarten Rasterabschnitte des Spielgebäudes
nach hinten abschließenden Schalldämmungswände 35 ausgebildet, um auch in dem Kletterbereich
eine ausreichende Schalldämmung zu gewährleisten.
[0025] Die schallschluckenden Wände 35 und 35' der in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Spielgebäude
können sowohl als massive stationäre, zum Beispiel im Boden verankerte Bauelemente
oder/und als leicht auswechselbare, verrottbare Materialien aufweisende Bauelemente
ausgebildet sein. Die bei dem Spielgebäude von Fig. 6 verwendeten Kletterseile 36
sind in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an Endstirnflächen der Querträger für
die Dachteile 5 sowie für die die Zwischenböden 14b und 14b' befestigt.
[0026] In der Fig. 7 ist ausschnittsweise ein Spielgebäude gezeigt, bei dem Rasterabschnitte,
wie sie in den Fig. 4 bis 6 gezeigt sind, zueinander im rechten Winkel stehen, wobei
zueinander senkrechte, Wandträgerteile 1 über ein Dachteil 36 sowie Zwischenböden
37 und 37' miteinander verbunden sind. Dieser Eckenbereich zwischen den zueinander
senkrecht stehenden Trägerwandteilen 1 ist wie die angrenzenden Rasterabschnitte nach
hinten durch eine schalldämmende Rückwand 39 abgeschlossen. Mit einem Bausatz, der
auch die Teile 36, 37, 37' und 39 als Standardteile mehrfach enthält, können über
die in der Fig. 7 gezeigte Winkelanordnung hinaus komplette Innenhöfe, die besonders
wirksam gegen Schall und Wind geschützt sind, aufgebaut werden.
[0027] Wenn die jeweils zueinander senkrechten Trägerwandteile des in der Fig. 3 gezeigten
Spielgebäudes relativ zueinander in der gleichen Position angeordnet sind wie die
in der Fig. 7 gezeigten Trägerwandteile, so können für die Dachteile 5a des Spielgebäudes
von Fig. 3 die Standardteile 36 verwendet und entsprechend zusammengefügt werden.
Ebenso können die Zwischenböden 14a und 14a' des Spielgebäudes von Fig. 3 aus Standardteilen
37 bzw. 37' zusammengesetzt werden. Darüber hinaus könnten die Zwischenböden 14 und
14' des in der Fig. 1 gezeigten Spielgebäudes aus jeweils vier Standardteilen 5b zusammengesetzt
sein, wie sie für die Zwischenböden der in den Fig. 2 bis 7 gezeigten Spielgebäude
verwendet sind.
[0028] Entsprechend könnten sämtliche in den Fig. 1 sowie 2 bis 7 gezeigten Spielgebäude
aus einem Bausatz hergestellt sein, der als Standardteile die Betonträgerwandteile
1, die Dachteile 5 und 36, die Rückwandteile 35, 35' und 39, und die Zwischenbodenteile
5b und 37 enthält. Auch die gezeigten Seitenwände können in dem Bausatz als mehrfach
vorhandende Standardbauteile vorgesehen sein. Aus einem solchen Bausatz aufgebaute
Spielgebäude mit einer schalldämmenden Rückwand, wie sie in den Fig. 2 bis 7 dargestellt
sind, haben den Vorteil, daß Bodenpräparierungsmaßnahmen zur Sturzsicherung nur auf
einer Seite des Spielgebäudes erforderlich sind und der Aufwand zur Errichtung der
Spielgebäude damit gegüber freistehenden Spielgebäuden bzw. freistehenden Spielgeräten
verringert ist.
[0029] Die in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Spielgebäude können über die anhand der Fig.
6 gezeigten Kletterseile hinaus mit weiteren Spielgeräten wie Schaukeln, Rutschbahnen,
herabhängenden Kletterseilen und ähnlichem ausgestattet sein.
[0030] Es ist auch denkbar, für mehrere stationäre Bauelemente eine gemeinsame Fundamentplattform
vorzusehen, beispielsweise ein Spielgebäude mit einer einen Innenhof tragenden Fundamentplattform,
wobei, sofern kleine Plattformabmessungen vorgesehen werden, die Fundamentplattform
mit gegebenenfalls schon komplett darauf aufgebauten Spielgebäuden als Ganzes transportierbar
und somit bedarfsweise zeitweilig an einer gewünschten Stelle aufstellbar ist.
[0031] Anhand der Fig. 8 läßt sich erkennen, daß die stationären Standardträgerwandteile
1 auch vorteilhaft lediglich als Stützelemente für Schaukeln 43 dienen können, die
an einem Querbalken 42 befestigt sind, welcher an seinen beiden Enden in die Ausnehmungen
8 der Betonträgerwandteile eingreift und auf den Auflageflächen 10 aufliegt, wobei
der Balken durch eine Schraubverbindung unter Benutzung der Gewindebuchsen 12 in den
Betonträgerwandteilen mit den Trägerwandteilen verbunden sein kann. Sofern die Trägerwandteile
1 der in der Fig. 8 gezeigten Anordnung im Rasterabstand zueinander aufgestellt sind,
ließe sich die Anordnung bei einer Spielplatzumgestaltung leicht zu einem Spielgebäude
entsprechend einem Rasterabschnitt eines der in den Fig. 2 bis 7 gezeigten Spielgebäude
ausbauen, während zum Beispiel der Balken 42 mit den Schaukeln 43 an einer anderen
Stelle, wo zwei Trägerwandteile im Rasterabstand zueinander angeordnet sind, installiert
wird, wenn das im Rahmen der Umgestaltung des Spielplatzes wünschenswert erscheint.
[0032] Im Gegensatz zu den in den Fig. 4 bis 7 gezeigten Ausführungsbeispielen für Spielgebäude,
bei denen Schallschutzwände durch sich über die jeweilige Rasterlänge erstreckende
Rückwandteile gebildet sind, könnte ein Spielplatz aber auch an einer durchgehenden
Schallschutzwand derart vorgesehen sein, daß die Schallschutzwand mit auf einer Seite
der Schallschutzwand angeordneten Spieleinrichtungen verbunden ist. Diese Spieleinrichtungen
können sowohl Spielbauten als auch Spielgeräte umfassen. Ein solcher sich längs einer
Schallschutzwand erstreckender Spielplatz benötigt nur eine sehr geringe Grunstücksfläche,
so daß sich sehr schmale, zum Beispiel an belebten Verkehrswegen gelegene Arealstreifen
entsprechend nutzen lassen. Weiterhin ergibt sich bereits der erwähnte Vorteil, daß
Maßnahmen zur Bodenpräparierung, durch die Sturzverletzungen weitgehend vermieden
werden sollen, nur auf einer Seite der bespielbaren Schallschutzwand durchgeführt
werden müssen. Zur Gewichtsverankerung kann die Schallschutzwand ein Fußteil aufweisen,
das sich unter Bildung einer L-Form im wesentlichen auf der Seite der Schallschutzwand,
auf der die Spieleinrichtungen angeordnet sind, erstreckt. Das Fußteil kann einstückig
mit der zum Beispiel Beton aufweisenden Schallschutzwand verbunden und dementsprechend
selbst als Betonteil ausgebildet sein. Eine Schallschutzwand läßt sich aus entsprechenden
L-förmigen, transportablen Bauteilen, die schon komplett mit Spieleinrichtungen ausgestattet
sein können, errichten. Vorteilhaft kann die Schallschutzwand Verbindungseinrichtungen,
wie zum Beispiel eingelassene Gewindebuchsen, für die Verbindung mit Bauelementen
zur Errichtung von Spielbauten oder/und mit Spielgeräten aufweisen. In eine Schallschutzwand
aus Beton könnten auch Trägerteile eingelassen sein, die zur Halterung solcher Bauelemente
oder/und Spielgeräte dienen. Die Schallschutzwand kann auf der den Spieleinrichtungen
abgewandten Seite vorteilhaft eine zum Anbringen von Plakaten geeignete Oberfläche
aufweisen.
[0033] Das in der Fig. 9 gezeigte Ausführungsbeispiel für ein Spielgebäude ist aus einem
Bausatz hergestellt, welcher als stationäre Standardbauelemente Betonteile 1a aufweist,
welche im wesentlichen Hälften der Wand eines Rundturms umfassen. Die mit Fenstern
42 und Schießscharten 43 versehenen Wandhälften weisen eine an einen Burgturm erinnernde
äußere Gestaltung auf. Auch die Betonteile 1a des in der Fig. 9 gezeigten Spielgebäudes
sind fest im Boden verankert. Die Betonteile besitzen aufgrund ihres halbkreisförmigen
Querschnitts aber auch eine gewisse Eigenstandfestigkeit, die bei entsprechend festem
Untergrund möglicherweise eine Verankerung im Boden überflüssig macht. Bei Wandeckteilen,
die in einem Bausatz nach der Erfindung ebenfalls verwendbar wären, würde eine solche
Eigenstandfstigkeit ebenfalls vorliegen.
[0034] Wie aus der Fig. 10 hervorgeht, weisen die Betonteile 1a zwei sich senkrecht zur
Längsachse erstreckende Zwischenwände 44 und 44' auf, die einstückig mit dem übrigen
Betonteil verbunden sind. Mit 45 und 45' sind in Fig. 9 Zwischenböden aus Holz bezeichnet,
die, in der Fig. 9 nicht sichtbar, durch die Zwischenwände 44 und 44' der Betonteile
1a gehaltert sind. Die übereinstimmend ausgebildeten Zwischenböden 45 und 45' sind
an ihren Enden mit vorstehenden Teilen versehen, die in entsprechende, Auflageflächen
aufweisende Ausnehmungen in den Zwischenwänden 44 bzw. 44' eingreifen, wo sie in der
anhand der Fig. 2 gezeigten Weise über Schraubverbindungen, die in die Betonteile
eingelassene Gewindebuchsen umfassen, befestigt sein können. Mit dem Bezugszeichen
46 ist in der Fig. 9 ein Dachteil zur Bildung eines Spitzdaches bezeichnet, das in
der Art wie die Zwischenböden 45 und 45' durch die Betonteile gehaltert und mit den
Betonteilen verbunden sein kann. Die aus Holz gefertigten Teile 45, 45' und 46 können,
wenn sie verschlissen sind, zur Erneuerung des Spielgebäudes leicht gegen entsprechende
neue Teile ausgetauscht werden.
[0035] Bei dem in der Fig. 10 gezeigten Beispiel für ein Spielgebäude sind vier Turmbetonteile
1a verwendet, um zwei deckungsgleiche übereinander angeordnete Plattformen 47 und
47' zu haltern. Die aus Holz gefertigen und leicht austauschbaren Plattformen sind
in der gleichen Weise wie die Zwischenböden 45 und 45' des in der Fig. 9 gezeigten
Spielgebäudes mit vorstehenden Teilen 48 bzw. 48' versehen, die in entsprechende Ausnehmungen
in den Zwischenböden 44 und 44' eingreifen und dort zusätzlich durch Schraubverbindungen
befestigt sein können.
[0036] Auch der den Spielgebäuden gemäß den Fig. 9 und 10 zugrundeliegende Bausatz gestattet
Spielgebäude in vielfältigen Formen aufzubauen. Zum Beispiel könnten durch Brücken
oder stegförmig ausgebildete Zwischenböden auch in größerem Abstand zueinander aufgestellte
Turmhälften 1a miteinander verbunden werden, wobei zum Beispiel von den Zwischenwänden
44 und 44' aus Brückenverbindungen zu verschiedenen Turmteilen herstellbar sind.
1. Bausatz für Kinderspielplätze zum Errichten von Spielbauten, gekennzeichnet durch stationär installierbare Bauelemente zur Bildung eines Grundaufbaus (1, 1a) und leicht
auswechselbare Bauelemente zum Ausbau des Grundaufbaus.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Bauelemente (1, 1a) ein unverrottbares Material aufweisen.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Bauelemente Betonbauteile (1, 1a) umfassen.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht auswechselbaren Bauelemente Holzbauteile umfassen.
5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundaufbau durch leicht auswechselbare Bauelemente zu verschiedenen Bautenvarianten
ausbaubar ist.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Bauelemente (1, 1a) formgleiche Standardbauteile umfassen.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Bauelemente (1, 1a) in einem Raster angeordnete Standardbauelemente
umfassen.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß stationäre Bauelemente (1, 1a) fest im Boden verankert sind.
9. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß stationäre Bauelemente eine Gewichtsverankerung aufweisen.
10. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Bauelemente wenigstens ein selbst standfähiges Rundwand- oder
Eckwandbauteil umfassen.
11. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Bauelemente oder/und die leicht auswechselbaren Bauelemente
wenigstens ein Wandbauteil (25, 35') für eine Schallabschirmung umfassen.
12. Bausatz nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Bautelemente formgleiche Standardträgerwandteile (1, 1a) umfassen.
13. Bausatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Standardträgerwandteile wenigstens eine Fensterausnehmung (42) aufweisen.
14. Bausatz nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Standardträgerwandteile übereinander angeordnete Fensterausnehmungen (42)
aufweisen.
15. Bausatz nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Standardträgerwandteile einen abgeschrägten oberen Endrand (4) zum Tragen
eines geneigten Daches (5, 5a, 36) aufweisen.
16. Bausatz nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Standardträgerwandteile Turmwandteile (1a) umfassen.
17. Bausatz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Turmwandteile Rundwandhälften (1a) umfassen.
18. Bausatz nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Standardträgerwandteile eine Bauwerken ähnliche Außenwandoberflächengestaltung
aufweisen.
19. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht auswechselbaren Bauelemente formgleiche Standardbauteile umfassen.
20. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht auswechselbaren Bauelemente vorrangig sich horizontal erstreckende
Bauteile umfassen.
21. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht auswechselbaren Bauelemente Fußboden-, Plattform-, Brücken-, Steg-,
Träger- oder/und Dachbauteile umfassen.
22. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären oder/und leicht auswechselbaren Bauelemente Halterungseinrichtungen
zum Haltern von leicht auswechselbaren Bauelementen durch stationäre Bauelemente aufweisen.
23. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungseinrichtungen an stationären Bauelementen vorgesehene Auflageflächen
(10, 11, 17) für die Abstützung leicht auswechelbarer Bauelemente aufweisen.
24. Bausatz nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungseinrichtungen Verbindungseinrichtungen umfassen.
25. Bausatz nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtungen Schraubverbindungseinrichtungen umfassen.
26. Bausatz nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubverbindungseinrichtungen in stationäre Bauelemente eingelassene Gewindebuchsen
(12, 12, 50, 51) umfassen.
27. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären oder/und leicht auswechselbaren Bauelemente Halterungseinrichtungen
für Spielgeräte aufweisen.
28. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären oder/und leicht auswechselbaren Bauelemente Halterungseinrichtungen
für Schaukeln, Kletterseile, Hängematten und ähnliches aufweisen.
29. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären oder/und leicht auswechselbaren Bauelemente Halterungseinrichtungen
für Leitereinrichtungen (22) oder/und Rutschbahnen (24, 32, 33) aufweisen.
30. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Bauelemente mit einem gemeinsamen, transportablen Sockelelement
verbunden sind.
31. Kinderspielplatz, gekennzeichnet durch eine Schallschutzwand (35), die mit auf einer Seite der Schallschutzwand angeordneten
Spieleinrichtungen verbunden ist.
32. Kinderspielplatz nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallschutzwand mit einem Fußteil zur Gewichtsverankerung der Schallschutzwand
verbunden ist.
33. Kinderspielplatz nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Fußteil unter Bildung einer L-Form im wesentlichen auf der Seite der
Schallschutzwand, auf der die Spieleinrichtungen angeordnet sind, erstreckt.
34. Kinderspielplatz nach einem der Ansprüche 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallschutzwand aus einzelnen Bauelementen zusammengesetzt ist.
35. Kinderspielplatz nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente Längenabschnitte der Schallschutzwand bilden.
36. Kinderspielplatz nach einem der Ansprüche 31 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallschutzwand Verbindungseinrichtungen für die Verbindung mit Bauelementen
zur Errichtung von Spielbauten oder/und Spielgeräten aufweist.
37. Kinderspielplatz nach einem der Ansprüche 31 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallschutzwand mit Trägern für die Halterung von Bauelementen zur Errichtung
von Spielbauten oder/und Spielgeräten verbunden ist.
38. Kinderspielplatz nach einem der Ansprüche 31 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallschutzwand auf der den Spieleinrichtungen abgewandten Seite eine zur
Bildung einer Plakat- und Werbewand geeignete Oberfläche aufweist.