[0001] Die Erfindung betrifft ein Betätigungsgetriebe für längsverschiebbare Treibstangen
an Beschlägen von Fenstern und Türen od. dgl., die - manuell und/oder durch Kraftantrieb-
in mehrere verschiedene Schaltstellungen bringbar sind, um den Flügel relativ zum
feststehenden Rahmen aus der verriegelten Schließlage in mehrere verschiedende Öffnungsstellungen,
beispielsweise in eine Kippöffnungslage und in eine Drehöffnungslage oder eine Parallel-Abstellage
sowie gegebenenfalls auch noch in eine Spaltöffnungslage, bewegen zu können, wobei
ein in einem Getriebegehäuse drehbar gelagertes Antriebsglied aus einer Grund-Schaltstellung
über mindestens eine Zwischen-Schaltstellung in ein End-Schaltstellung drehbar ist
und dabei die End-Schaltstellung von der Grund-Schaltstellung einen Winkelabstand
von 180 Grad hat, während die bzw. eine Zwischen-Schaltstellung mit einem Winkelabstand
von 90 Grand zwischen der Grund-Schaltstellung und End-Schaltstellung gelegen ist.
[0002] Betätigungsgetriebe dieser Art gehören für den genannten Einsatzzweck bereits seit
langem zum Stand der Technik, wie beispielsweise die CH-PS 324 607 ausweist. Hierbei
ist der Gesamt-Stellweg der Treibstange in zwei gleich lange Abschnitte unterteilt,
von denen der eine bei der Bewegung des Betätigungsgetriebes von der Grund-Schaltstellung
in die Zwischen-Schaltstellung durchlaufen wird, während der andere durch die Weiterbewegung
des Betätigungsgetriebes aus der Zwischen-Schaltstellung in die End-Schaltstellung
bestimmt ist.
[0003] Da die Einbautiefe der Treibstangenbeschläge und des Betätigungsgetriebes in das
Fensterprofil eng begrenzt ist, müssen die Betätigungsgetriebe ein möglichst geringes
Dornmaß aufweisen, d.h. mit einem kleinen Abstand der Drehachse des im Getriebegehäuse
gelagerten Antriebsgliedes von der vorderen Stirnfläche des Getriebegehäuses auskommen.
Deshalb können die Antriebsglieder nur einen relativ geringen Radius erhalten, womit
der erzielbare Gesamt-Stellweg für die Treibstangen verhältnismäßig engen Grenzen
liegt. Darüberhinaus ist in jedem Falle ein kleinstmögliches Hinterdornmaß gefordert.
[0004] In bestimmten Fällen, und zwar insbesondere dann, wenn eine Öffnungsstellung des
Flügels, z.B. dessen Kippöffnungslage oder Parallelabstellage, zwangsweise -über durch
die Treibstangen bewegbare Arme- eingestellt werden muß, reicht der bei der Bewegung
des Betätigungsgetriebes, z.B aus seiner Grund-Schaltstellung in seine Zwischen-Schaltstellung,
normalerweise verfügbare Teil des Gesamt-Stellweges der Treibstange nicht aus. Deshalb
wurden, z.B. nach DE-AS 12 47 174, auch bereits Betätigungsgetriebe geschaffen, die
als Antriebsglied ein aus zwei Zahnsegmenten mit verschieden großen Teilkreisdurchmessern
bestehendes Zahnrad benutzen, welches mit zwei Gruppen vom Eingriffsgliedern an der
Treibstange zusammenwirkt, deren Lage an der Teibstange auf die unterschiedlichen
Teilkreisdurchmesser der Zahnsegmente abgestimmt sind.
[0005] Ein solches Betätigungsgetriebe ist jedoch nur realisierbar, wenn das Dornmaß, also
der Abstand der Achsmitte des Zahnrades von der vorderen Stirnfläche des Getriebegehäuses
auf den größten vorkommenden Zahnsegment-Radius abgestimmt wird.
[0006] Ziel der Erfindung ist es, ein Betätigunsgetriebe der gattungsgemäßen Art zu konzipieren,
bei dem unter Einhaltung eines relativ geringen Dornmaßes sowie Hinterdornmaßes und
einer daraus resultierenden minimalen Einbautiefe eine ungleiche Unterteilung des
Gesamt-Stellweges für die hiermit gekuppelte Treibstange erreicht werden kann. Vorzugsweise
wird dabei eine Unterteilung des Gesamt-Stellweges angestrebt, die etwa bei einem
Verhältnis 2:1 liegt, und zwar derart, daß der größere Stellweg-Anteil sich beispielsweise
bei der Bewegung des Antriebgliedes aus seiner Grund-Schaltstellung in die einen Winkelabstand
von 90 Grad hiervon aufweisende Zwischen-Schaltstellung einstellt, während dann der
kleinere Stellweg-Anteil bei seiner Weiterbewegung aus der erwähnten Zwischen-Schaltstellung
in die wiederum mit einem Winkelabstand von 90 Grad hiervon entfernte End-Schaltstellung
durchlaufen wird.
[0007] Erreicht wird das gesteckte Ziel nach der Erfindung grundsätzlich dadurch,
daß das Antriebsglied mit der im Getriebegehäuse linear geführten Treibstange über
Zwischengetriebeglieder in einer ständigen Antriebsverbindung gehalten ist, die für
eine ungleiche Unterteilung des Gesamt-Stellweges der Treibstange über den Bereich
von der Grund-Schaltstellung zur Zwischen-Schaltstellung sowie von der Zwischen-Schaltstellung
zur End-Schaltstellung ausgelegt sind,
daß dabei als Zwischengetriebeglieder einerseits eine vom Dreh-Antriebsglied betätigte
Geradschubkurbel und andererseits ein mit der Treibstange kämmendes Zahnradgetriebe
unmittelbar hintereinander geschaltet sind,
daß ferner ein mit einer Zahnstange der Treibstange kämmendes Zahnrad des Zahnradgetriebes
mit seiner Drehachse an der Schublasche der Geradschubkurbel lagert,
und daß schließlich dieses Zahnrad darüberhinaus in seinem der Eingriffsstelle mit
der Zahnstange der Treibstange etwa diametral gegenüberliegenden Umfangsbereich mit
einer im Getriebeghäuse ortsfest vorgesehenen Kletterverzahnung in Dauereingriff steht.
[0008] Der Vorteil eines dieser Merkmalszusammenfassung entsprechenden Betätigungsgetriebes
liegt darin, daß sich ein sogenanntes Großhubgetriebe schaffen läßt, welches mit relativ
kleinem Dornmaß sowie Hinterdornmaß und folglich mit einer geringen Einbautiefe verwirklicht
werden kann, und damit nicht oder nur unwesentlich von den entsprechenden Abmessungen
der Betätigungsgetriebe mit normalem Gesamt-Stellweg. Von besonderer Bedeutung ist
jedoch die Tatsache, daß durch die angegebenen Maßnahmen ein Großhubgetriebe für eine
Gesamt-Stellweg zwischen 50 und 70 Milimetern, vorzugsweise mit etwa 60 Milimetern,
geschaffen werden kann, bei welchem aus zwei aufeinanderfolgenden Drehwinkelbereichen
von je 90 Grad für das Antriebsglied beträchtlich unterschiedliche Stellwege für die
Treibstange abgeleitet werden können. Über die beiden Teil-Drehwinkelbereiche des
Betätigungsgetriebes von je 90 Grad hinweg läßt sich mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Auslegung eine in vorteilhafter Weise unterschiedliche Kraft/Weg-Umsetzung erreichen
und folglich der Bedienungskomfort der Treibstangenbeschläge für Fenster und Türen
verbessern.
[0009] Erfindungsgemäß läßt sich ein Betätigungsgetriebe noch in der Weise weiterbilden,
daß die Drehachse am Zahnrad des Zahnradgetriebes exzentrisch zum Umfang bzw. Teilkreis
seiner Verzahnung angeordnet wird. Dabei ist einerseits eine Ausgestaltung möglich,
bei der das Zahnrad -wie üblich- einen kreisrunden Abwälzbereich hat und mit wenigstens
annähernd parallel zur Schieberichtung der Treibstange ausgerichteten Zahnstangen
kämmt. Andererseits kann aber das Zahnrad auch einen unrunden, z.B. ovalen, Abwälzbereich
aufweisen und mit angepaßt gekrümmt bzw. schräg zur Schieberichtung der Treibstange
verlaufenden Zahnstangen kämmen.
[0010] Nach einer anderen Weiterbildungsmöglichkeit der Erfindung kann aber das Zahnrad
des Zahnradgetriebes
auch zwei Verzahnungen mit unterschiedlichen Durchmessern aufweisen und dabei jede
Verzahnung mit nur einer der beiden Zahnstangen kämmen.
[0011] Nach einem weiteren Ausgestaltungsvorschlag für das erfindungsgemäße Betätigungsgetriebe
besteht die Schublasche der Geradschubkurbel aus zwei hintereinander geschalteten
Gliedern, wobei z.B. deren gemeinsames Verbindungsgelenk oder eines der Glieder in
einer ortsfesten Führung des Getriebegehäuses verschiebbar gehalten wird. Diese ortsfeste
Führung kann sich im Getriebegehäuse etwa parallel zur Verschieberichtung der Treibstange
erstrecken oder auch einen Verlauf bzw. eine Lage erhalten, bei dem bzw. der das Verbindungsgelenk
zwischen den beiden Schublaschen-Gliedern ausschließlich in der mittleren Dreh-bzw.
Zwischen-Schaltstellung des Antriebsgliedes etwa auf einer Verbindungsgeraden durch
den Kurbelzapfen der Geradschubkurbel und durch die Drehachse des Zahnrades an der
Schublasche liegt.
[0012] Die Erfindung schließt aber auch eine Ausgestaltung der ortsfesten Führung im Getriebegehäuse
ein, die einen mehr oder weniger bogen- bzw. kurvenförmigen Verlauf hat und folglich
die Übertragung der vom Antriebsglied erzeugten Antriebsbewegung zur Treibstange hin
zusätzlich beeinflußt.
[0013] Bewährt hat sich bei einem erfindungsgemäßen Betätigungsgetriebe auch eine Ausbildung,
bei der die Gesamtlänge der Schublasche für die Geradschubkurbel zum Kurbelradius
des Antriebgliedes ein Verhältnis vom etwa 5:1 aufweist, während die Länge der beiden
Glieder der Schublasche zueinander in einem Verhältnis vom etwa 2:3 steht. In diesem
Falle sollte das kürzere Glied der Schublasche dem Antriebsglied und längere Glied
derselben dem Zahnrad zugeordnet werden. Selbstverständlich liegt es aber auch im
Rahmen der Erfindung, für die beiden Glieder der Schublasche andere Längenverhältnisse
in Gebrauch zu nehmen, insbesondere das Längenverhältnis 1:1.
[0014] In baulicher Hinsicht hat es sich für ein Betätigsgetriebe nach der Erfindung als
zweckmäßig erwiesen, wenn beide Glieder der Schublasche eine in Richtung ihrer Bewegungsebene
leicht gekrümmte oder geknickte Gestalt aufweisen, wobei ihre Knick- bzw. Krümmungslage
gleichgerichtet ist. Es wird hierdurch eine behinderungsfreie Befestigung der Lagerrosette
eines Bedienungshandhebels am Getriebegehäuse gewährleistet.
[0015] Es erweist sich oft als vorteilhaft, wenn der Kurbelzapfen des Antriebsgliedes der
Geradschubkurbel in der End-Schaltstellung des Betätigungsgetriebes Übertotpunktlage
einnimmt, während er bei in Grund-Schaltstellung befindlichem und abgestütztem Antriebsglied
eine Untertotpunktlage hat. Zumindest In der Grund-Schaltstellung bzw. der Untertotpunktlage
läßt sich das Antriebsglied -vorzugsweise durch einen im Getriebegehäuse untergebrachten,
zusätzlichen Schubriegelblockieren, wobei für die Betätigung des Schubriegels in das
Getriebegehäuse z.B ein sogenannter Profilzylinder -nachträglicheingesetzt werden
kann.
[0016] Denkbar ist aber auch, im Getriebegehäuse noch einen weiteren Schubriegel vorzusehen,
der gemeinsam bzw. gleichzeitig mit dem ersten Schubriegel, -z.B. unmittelbar durch
den Profilzylinder-, betätigbar ist, wobei dieser zweite Schubriegel unmittelbar in
die Treibstange sperrend einrückbar ist, wenn diese den Stellweg-Anteil durchlaufen
hat, welcher aus der Winkeldrehung des Antriebgliedes von der Grund-Schaltstellung
in die um 90 Grad hierzu versetzte Zwischen-Schaltstellung resultiert.
[0017] In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung
dargestellt. Dabei zeigen die
- Fig. 1,2 und 3
- jeweils in ausführlicher Seitenansicht und bei abgenommenem Deckel des Getriebegehäuses
die grundsätzliche Auslegung eines Betätigungsgetriebes mit längs verschiebbarer Treibstange
in der Grund-Schaltstellung, einer Zwischen-Schaltstellung und in der End-Schaltstellung,
während die
- Fig. 4 und 5
- eine weitergebildetete Bauart des Betätigungsgetriebes der Fig. 1 bis 3 in zwei verschiedenen
Varianten -jeweils kurz vor Erreichen ihrer End-Schaltstellung- wiedergeben.
[0018] Die in den Figuren 1 bis 5 der Zeichnung dargestellten Betätigungsgetriebe 1 für
längsverschiebbare Treibstangen 17 an Beschlägen von Fenstern, Türen od. dgl. haben
jeweils ein Getriebegehäuse 2, das beispielsweise im wesentlichen wannen- bzw. muschelförmig
gestaltet ist und an seiner offenen Breitseite durch einen -nicht gezeigten- Deckel
verschlossen werden kann, der in seiner Umrißform dem Getriebegehäuse 2 angepaßt ist.
Dabei stützt sich der Deckel auf vom Boden 3 des Getriebegehäuses 2 rechtwinkelig
hochragenden Zargen bzw. Wänden 4 ab. Stirnseitig ist mit dem Getriebegehäuse 2 eine,
beispielsweise aus Bandmaterial bestehende, Stulpschiene 5 verbunden, beispielsweise
vernietet oder verschweißt.
[0019] Innerhalb des Getriebegehäuses 2 ist zwischen dessen Boden 3 und dem Deckel eine
Antriebsnuß 6 über einen Winkelbereich vom 180 Grad drehbar gelagert, die einen radial
abstehenden Kurbelarm 7 trägt, in dem ein Kurbelzapfen 8 sitzt.
[0020] Am Kurbelzapfen 8 greift eine Schublasche 9 an, die wiederum von zwei hintereinander
geschalteten Gliedern 10 und 11 gebildet wird, welche ein Verbindungsgelenk 12 gemeinsam
haben, das in einer ortsfesten Führung 13 des Getriebehäuses 2, beispielsweise in
Langlöchern oder Schlitzen im Boden 3 und im Deckel, verschiebbar gehalten ist. In
den Figuren 1 bis 3 der Zeichnung ist die ortsfeste Führung 13 lediglich durch eine
strichpunktierte Linie angedeutet, wobei sich diese geradlinig in Längsrichtung des
Getriebegehäuses 2 erstreckt.
[0021] Am freien Ende der Schublasche 9 bzw. des Gliedes 11 derselben ist um eine zentrische
Achse 14 ein Zahnrad 15 drehbar gelagert, welches einerseits mit einer Verzahnung
16 kämmt, die sich an der im Getriebegehäuse 2 und entlang der Stulpschiene 5 längsverschiebbaren
Treibstange 17 befindet. Andererseits steht das Zahnrad 15 in seinem der Verzahnung
16 diametral gegenüber liegenden Umfangsbereich ständig mit einer Kletterverzahnung
18 in Eingriff, die ortsfest im Getriebegehäuse 2, und zwar beispielsweise an dessen
rückwärtiger Zarge bzw. Wand 4 angeordnet ist.
[0022] Kurbelarm 7 und Schublasche 9 bilden miteinander eine Geradschubkurbel 7/9, die von
der Antriebsnuß 6 aus, beispielsweise durch einen Vierkant-Antriebsdorn eines Bedienungshandhebels
oder auch eines Kraftantriebs, bewegbar ist. Dabei wird vorausgesetzt, daß die Antriebsnuß
6 in zwei sich jeweils über Winkelabstände von 90 erstreckenden, aufeinanderfolgenden
Schaltschritten aus einer Grund-Schaltstellung gemäß Figur 1 in eine Zwischen-Schaltstellung
nach Figur 2 sowie wiederum aus der Zwischen-Schaltstellung nach Figur 2 in die End-Schaltstellung
nach Figur 3 drehbar ist.
[0023] Die Geradschubkurbel 7/9 einerseits sowie das Zahnrad 15, die Verzahnung 16 und die
Kletterverzahnung 18 andererseits sind als Zwischengetriebeglieder zwischen der Antriebsnuß
6 und der Treibstange 17 vorgesehen, welche nicht nur die Umsetzung einer Drehantriebsbewegung
in eine lineare Abtriebsbewegung herbeiführen sollen. Vielmehr kommt den Zwischengetriebegliedern
auch noch die Aufgabe zu, bei kleiner Einbautiefe für das Betätigungsgetriebe 1 einen
relativ großen Gesamt-Stellweg a für die Treibstange 17 hervorzubringen, der sich
wiederum aus zwei unterschiedlichen Teil-Stellwegen b und c zusammensetzt.
[0024] Allein der durch die 180 Grad-Drehung der Antriebsnuß 6 mit Hilfe der Geradschubkurbel
7/9 hervorbringbare Gesamt-Stellweg z ist beträchtlich kleiner als der für die Treibstange
17 erforderliche Gesamt-Stellweg a. Das Charakteristikum der Geradschubkurbel 7/9
liegt jedoch darin, daß sie bei der ersten 90 Grad-Teildrehung der Antriebsnuß 6 aus
der Grund-Schaltstellung nach Figur 1 in die Zwischen-Schaltstellung nach Figur 2
einen größeren Teil-Stellweg x hervorbringt, als bei der zweiten 90 Grad-Teildrehung
aus der Zwischen-Schaltstellung nach Figur 2 in die End-Schaltstellung nach Figur
3. Hierbei wird nämlich nur ein Teil-Stellweg y durchlaufen, der einem Bruchteil,
beispielsweise der Hälfte, des Teil-Stellweges x entspricht.
[0025] Die Übersetzung der von der Geradschubkurbel 7/9 hervorbringbaren Teil-Stellwege
x und y sowie des Gesamt-Stellweges z in die Teil-Stellwege b und c sowie den Gesamt-Stellweg
a der Treibstange 17 wird durch das der Geradschubkurbel 7/9 nachgeordnete Zahnradgetriebe
15/16/18 bewirkt, weil sich das Zahnrad 15 einerseits in der ortsfesten Kletterverzahnung
18 abwälzt und andererseits mit der Verzahnung 16 in der verschiebbaren Treibstange
17 kämmt. Das Übersetzungsverhältnis z:a wird dabei bestimmt vom Teilkreisradius der
jeweils mit der Kletterverzahnung 18 und der Verzahnung 16 in Eingriff befindlichen,
sich diametral gegenüber liegenden Verzahnungsabschnitte des Zahnrades 15.
[0026] Da bei dem Ausführungsbeispiel des Betätigungsgetriebes 1 nach Figuren 1 bis 3 ein
Zahnrad 15 mit kreisrundem Abwälzbereich benutzt ist, das zentrisch um die Achse 14
rotiert, beträgt das Übersetzungsverhältnis z:a =1:2.
[0027] Den gleichen Übersetzungsverhältnissen unterliegen hier selbstverständlich auch die
Teil-Stellwege x:b und y:c.
[0028] Aus den Figuren 1 bis 3 der Zeichnung geht hervor, daß sich die ortsfeste Führung
13 für das Verbindungsgelenk 12 sowie die Verzahnung 16 der Treibstange 17 und die
Kletterverzahnung 18 im Getriebegehäuse 2 des Betätigungsgetriebes 1 parallel zu dessen
Längsrichtung erstrecken. Erkennbar ist dort auch, daß das Zahnrad 15 über seinen
Gesamtumfang hinweg verzahnt ist und nur einen Teilkreisdurchmesser aufweist.
[0029] Bei den in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Betätigungsgetriebes
1 sind Vorkehrungen getroffen, nach denen die Gesamtlänge der Schublasche 9 für die
Geradschubkurbel 7/9 zum Kurbelradius des Kurbelarms 7 in einem Verhältnis vom etwa
5:1 steht. Die Länge der beiden Glieder 10 und 11 der Schublasche 9 zu einander verhält
sich dabei etwa wie 2:3. Das kürzere Glied 10 der Schublasche ist hier dem Kurbelarm
7 zugeordnet, während am längeren Glied 11 das Zahnrad 15 des Zahnradgetriebes 15/16/18
lagert.
[0030] Außerdem sind Vorkehrungen getroffen, daß das Verbindungsgelenk 12 zwischen den beiden
Gliedern 10 ind 11 der Schublasche 9 in der Zwischen-Schaltstellung nach Fig. 2 auf
einer Verbindungsgeraden durch den Kurbelzapfen 8 der Geradschubkurbel 7/9 und durch
die Drehachse 14 des Zahnrades 15 liegt.
[0031] Damit die Verbindung eines über einen Vierkantdorn mit der Antriebsnuß 6 kuppelbaren
Bedienungshandhebels mit dem Getriebegehäuse 2 des Betätigungsgetriebes 1 behinderungsfrei
mit Hilfe von Schrauben möglich ist, die mit Eingriffslöchern 19 bzw. darin sitzenden
Gewindebuchsen 22 in Wirkverbindung treten, hat es sich bewährt, beide Glieder 10
und 11 der Schublaschen 9 so auszuführen, daß sie eine in Richtung ihrer Bewegungsebene
leicht gekrümmmte oder geknickte Gestalt aufweisen. Dabei sind ihre Knick- bzw. Krümmungslagen
gleichgerichtet, wie das deutlich aus den Figuren 1 bis 3 der Zeichnung hervorgeht.
[0032] Da die im Getriebegehäuse 2 vorgesehenen Löcher 19 bzw. Gewindebuchsen 22 für den
Eingriff der Verbindungsschrauben ständig frei bleiben sollen, ist es auch wichtig,
daß die ortsfeste Führung 13 für das Verbindungsgelenk 12 der Schublasche 9 eine seitwärts
zur Stulpschiene 5 hin versetzte Lage relativ zu den Löchern 19 hat.
[0033] Während in der Grund-Schaltstellung des Betätigungsgetriebes 1 der Kurbelarm 7 an
einem in das Getriebegehäuse 2 eingesetzten Anschlag 20 abgestützt ist (Figur 1) legt
sich der Kurbelarm 7 in seiner End-Schaltstellung stützend gegen die rückwärtige Zarge
bzw. Wand 4 des Getriebegehäuses 2 an (Figur 3).
[0034] In den Figuren 4 und 5 der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele eines Betätigungsgetriebes
1 gezeigt, die von demjenigen nach den Figuren 1 bis 3 in verschiedener Hinsicht abweichen.
[0035] So ist zwar im Zahnradgetriebe 15/16/18 ein Zahnrad 15 verwendet, das einen kreisrunden
Abwälzbereich hat und mit parallel zur Schieberichtung der Treibstange 17 ausgerichteter
Verzahnung 16 und Kletterverzahnung 18 kämmt. Abweichend vom Ausführungsbeispiel nach
den Figuren 1 bis 3 ist jedoch dieses Zahnrad 15 um eine exzentrisch zu seinem Umfang
angeordnete Achse 14 an dem Glied 11 der Schublasche 9 gelagert.
[0036] Die Exzentrizität der Achse 14 zum Umfang bzw. Teilkreis der Verzahnung ist so gelegt,
daß mit Hilfe des Zahnrades 15 über den einerseits von der Grund-Schaltstellung und
andererseits von der Zwischen-Schaltstellung eingegrenzten ersten Teil-Stellweg hinweg
ein größeres Übersetzungsverhältnis zur Wirkung kommt, als über den zweiten Teil-Stellweg,
welcher von der Zwischen-Schaltstellung und der End-Schaltstellung bestimmt wird.
[0037] Beim Betätigungsgetriebe 1 nach den Figuren 4 und 5 ist es für eine optimale Wirkungsweise
auch wichtig, daß die ortsfeste Führung 13 des Getriebegehäuses 2 nicht mit dem Verbindungsgelenk
12 zwischen den beiden Gliedern 10 und 11 der Schublasche 9 zusammenwirkt, sondern
vielmehr mit Führungstegen 21, die starr an dem das Zahnrad 15 lagernden Glied 11
der Schublasche 9 angeordnet sind. Die äußeren Begrenzungsflächen der Führungsstege
21 sind zu diesem Zweck ballig bzw. konvex gewölbt gestaltet und greifen in Längsschlitze
am Boden 3 und am Deckel des Getriebegehäuses 2 ein, welche einen leicht gekrümmten
Verlauf haben und die ortsfeste Führung 13 bilden. Bewährt hat es sich beispielsweise,
wenn der untere Teil der ortsfesten Führung 13 gegenüber der Längsrichtung des Getriebegehäuses
2 mit einer Schräglage von etwa 2 Grad verläuft und sich der obere Teil derselben
hieran mit einer Schräglage von etwa 4 bis 5 Grad anschließt.
[0038] Beim Betätigungsgetriebe 1 nach den Figuren 4 und 5 haben darüber hinaus die beiden
Glieder 10 und 11 der Schublasche 9 zueinander ein Längenverhältnis von etwa etwa
1:1; die leicht gekrümmte bzw. geknickte Gestalt der Glieder 10 und 11 ist jedoch
auch dort vorhanden, damit eine Kollision mit Gewindebuchsen 22 vermieden wird, in
die sich Befestigungsschrauben für die Lagerrosette eines Bedienungshandhebels eindrehen
lassen.
[0039] Die Betätigungsgetriebe 1 nach den Figuren 4 und 5 stimmen von ihrem grundsätzlichen
Aufbau her überein. Während jedoch das Betätigungsgetriebe 1 nach Figur 4 für ein
relativ kleines Dornmaß von 20 mm ausgelegt ist, hat das Betätigungsgetriebe 1 nach
Figur 5 eine Ausstattung für ein verhältnismäßig großes Dornmaß von z.B. 40 mm. Das
Hinterdornmaß ist in beiden Fällen gleich und mit weniger als 15 mm relativ klein.
[0040] Bei dem Betätigungsgetriebe 1 nach Figur 4 mit kleinem Dornmaß kämmt das Zahnrad
15 unmittelbar mit einer in die Treibstange 17 eingearbeiteten Verzahnung 16. Im Unterschied
hierzu ist bei dem Betätigungsgetriebe 1 nach Figur 5 mit großem Dornmaß in die unmittelbar
in die Treibstange 17 eingearbeitete Verzahnung 16 ein Überbrückungselement 24 formschlüssig
eingerückt, das an seiner gegenüberliegenden Längskante eine Verzahnung 25 trägt,
mit der das Zahnrad 15 kämmt. Das Überbrückungselement 24 ist in diesem Falle mit
längsverlaufenden Führungsnuten 26 versehen, die mit Führungsstegen 27 zusammenwirken,
welche sich innenseitig am Boden 3 und am Deckel des Getriebegehäuses 2 befinden.
[0041] Abweichend von den in der Zeichnung dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
von Betätigungsgetrieben 1 sind auch noch andere Ausgestaltungen möglich.
[0042] So kann beispielsweise das Zahnrad 15 des Zahnradgetriebes 15/16/18 auch mit einem
unrunden, z.B. ovalen, Abwälzbereich versehen werden sowie mit angepasst gekrümmt
bzw. schräg zur Schieberichtung der Teibstange 17 verlaufenden Zahnstangen 16 und
18 kämmen.
[0043] Das Zahnrad 15 kann aber auch zwei Verzahnungen mit unterschiedlichem Teilkreisdurchmesser
aufweisen und so gestaltet sein, daß jede dieser Verzahnungen mit nur einer der Zahnstangen
16 und 18 kämmt.
[0044] In den Figuren 4 und 5 der Zeichnung ist auch noch zu sehen, daß sich das Betätigungsgetriebe
1 -bei Bedarf- mit einem sogenannten Profil-Schließzylinder ausstatten läßt, der in
eine seinem Profil eng angepaßte Ausnehmung 28 im Boden 3 und im Deckel des Getriebegehäuses
2 eingesetzt werden kann. Über seinen durch Schlüsselbetätigung drehbaren Bart bzw.
Mitnehmeransatz wirkt dieser Profil-Schließzylinder innerhalb des Getriebegehäuses
2 auf zwei zusätzlich eingebaute Riegelschieber 29 und 30 ein. Der Riegelschieber
29 ist dabei so angeordnet und ausgebildet, daß mit seiner Hilfe in der Grund-Schaltstellung
der Kurbelarm 7 gegen Verdrehung blockiert werden kann. Anordnung und Ausbildung des
Riegelschiebers 30 sind hingegen solcher Art, das sich mit seiner Hilfe unmittelbar
die Treibstange 17 in ihrer Zwischen-Schaltstellung gegen Verschieben blockieren läßt.
Eine Blockierung des Betätigungsgetriebes 1 über den Teil-Stellweg von der Zwischen-Schaltstellung
zur End-Schaltstellung ist jedoch nicht vorgesehen.
[0045] Für die Blockierung des Kurbelarms 7 in der Grund-Schaltstellung des Betätigungsgetriebes
1 wird der Riegelschieber 29 mit einem Nocken bzw. einer Zunge 31 in dessen Bewegungsbahn
gestellt. Zur Blockierung der Treibstange 17 in der Zwischen-Schaltstellung rückt
hingegen eine Nase 23 des Riegelschiebers 30 in einen Ausschnitt 33 der Treibstange
17 ein.
[0046] Die Riegelschieber 29 und 30 sind so gestaltet und miteinander in Wirkverbindung
gehalten, daß sie über den Profil-Schließzylinder immer nur folgerichtig verlagert
werden können. Eine Schenkelfeder 34 dient dem Zweck, die ausgerückte Grundstellung
beider Riegelschieber 29 und 30, wie sie in den Figuren 4 und 5 zu sehen ist, zu sichern.
In der eingerückten Wirkstellung blockieren sich die beiden Riegelschieber 29 und
30 gegenseitig, und zwar ebenfalls unter dem Einfluß der Schenkelfeder 34, so lange
der Profil-Schließzylinder nicht betätigt wird.
1. Betätigungsgetriebe (1) für längsverschiebbare Treibstangen (17) an Beschlägen von
Fenstern und Türen od. dgl., die -manuell und/oder
durch Kraftantrieb- in mehrere verschiedene Schaltstellungen bringbar sind, um den
Flügel relativ zum feststehenden Rahmen aus einer verriegelten Schließlage in mehrere
verschiedene Öffnungsstellungen, beispielsweise eine Kippöffnungslage und eine Parallelabstellage
oder eine Drehöffnungslage sowie gegebenenfalls auch noch in eine Spaltlüftungslage,
bewegen zu können, von denen eine Öffnungsstellung, vornehmlich die Kippöffnungslage
oder die Parallelabstellage, zwangsweise -über durch die Treibstange bewegbare Arme-
einstellbar ist,
wobei ein in einem Getriebegehäuse (2) drehbar gelagertes Antriebsglied (6) aus einer
Grund-Schaltstellung (Figur 1) über mindestens eine
Zwischen-Schaltstellung (Figur 2) in eine End-Schaltstellung (Figur 3) drehbar ist
und dabei die End-Schaltstellung von der Grund-Schaltstellung einen Winkelabstand
von 180 Grad hat, während die bzw. eine Zwischen-Schaltstellung mit einem Winkelabstand
von 90 Grad zwischen der Grund-Schaltstellung und der End-Schaltstellung gelegen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsglied (6) mit der im Getriebegehäuse (2) linear verschiebbar geführten
Treibstange (17) über Zwischengetriebeglieder (7 bis 18) in einer ständigen Antriebsverbindung
gehalten ist, die für eine ungleiche Unterteilung des Gesamt-Stellweges (a) der Treibstange
(17) über den Bereich von der Grund-Schaltstellung (Figur 1) zur Zwischen-Schaltstellung
(Figur 2) sowie von der Zwischen-Schaltstellung (Figur 2) zur End-Schaltstellung (Figur
3) ausgelegt sind, daß als Zwischengetriebeglieder (7 bis 18) einerseits eine vom
Dreh-Antriebsglied (6) betätigbare Geradschubkurbel (7/9) und andererseits ein mit
der Teibstange (17) kämmendes Zahnradgetriebe (15/16/18) unmittelbar hintereinander
geschaltet sind,
daß ferner ein mit einer Zahnstange (16) der Treibstange (17) kämmendes Zahnrad (15)
des Zahnradgetriebes (15/16/18) mit seiner Drehachse (14) an einer Schublasche (9)
der Geradschubkurbel (7/9) lagert, und daß schließlich dieses Zahnrad (15) darüber
hinaus in seinem der Eingriffsstelle mit der Zahnstange (16) der Treibstange (17)
etwa diametral gegenüber liegenden Umfangsbereich mit einer im Getriebegehäuse (2)
ortsfest vorgesehenen Kletterverzahnung (18) in Dauereingriff steht.
2. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (14) am Zahnrad (15) des Zahnradgetriebes (15/16/18) exzenztrisch
zum Umfang bzw. Teilkreis seiner Verzahnung angeordnet ist (Figuren 4 und 5)
3. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnrad (15) einen kreisrunden Abwälzbereich hat und mit parallel zur Schieberichtung
der Treibstange (17) ausgerichteten Zahnstangen (16 und 18) kämmt.
4. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnrad (15) einen unrunden, z.B. ovalen, Abwälzbereich hat und mit angepasst
gekrümmt bzw. schräg zur Schieberichtung der Teibstange (17) verlaufenden Zahnstangen
kämmt.
5. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnrad (15) des Zahnradgetriebes (15/16/18) zwei Verzahnungen mit unterschiedlichem
Durchmesser aufweist und dabei jede Verzahnung mit nur einer der Zahnstangen (16 und
18) kämmt.
6. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1 und mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schublasche (9) der Geradschubkurbel (7/9) aus zwei hintereinandergeschalteten
Gliedern (10 und 11) besteht, deren gemeinsames Verbindungsgelenk (12) ständig in
einer ortsfesten Führung (13) des Getriebegehäuses (2) verschiebbar gehalten ist.
7. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ortsfeste Führung, (13) sich im Getriebegehäuse (2) etwa parallel zur Verschieberichtung
der Treibstange (17) erstreckt und/oder einen Verlauf bzw. eine Lage hat, bei dem
bzw. der das hierin aufgenommene Verbindungsgelenk (12) zwischen den beiden Schublaschen-Gliedern
(10 und 11) mindestens in der mittleren Dreh-Schaltstellung des Antriebsgliedes (6)
etwa auf einer Verbindungsgeraden durch den Kurbelzapfen (8) der Geradschubkurbel
(7/9) und durch die Drehachse (14) des Zahnrades 15) der Schublasche (9) liegt (Fig
2).
8. Betätigungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1,6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gesamtlänge der Schublasche (9) für die Geradschubkurbel (7/9) zum Kurbelradius
des Antriebsgliedes (6) ein Verhältnis von etwa 5:1 hat und die Längen der beiden
Glieder (10 und 11) der Schublasche (9) zueinander in einem Verhältnis von etwa 2:3
stehen.
9. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das kürzere Glied (10) der Schublasche (9) dem Antriebsglied (6) und das längere
Glied (11) derselben dem Zahnrad (15) zugeordnet ist.
10. Betätigungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 und 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Glieder (10 und 11) der Schublasche (9) eine in Richtung ihrer Bewegungsebene
leicht gekrümmte oder geknickte Gestalt aufweisen, wobei ihre Knick- bzw. Krümmungslage
gleichgerichtet ist.
11. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1 und mindestens einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
das der Kurbelzapfen (8) des Antriebsgliedes (6) der Geradschubkurbel (7/9) in dessen
End-Schaltstellung (Figur 3) Übertotpunktlage einnimmt, während der Kurbelzapfen (8)
bei in Grund-Schaltstellung (Figur 1) befindlichem und abgestütztem Antriebsglied
(6) Untertotpunktlage hat.
12. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1 und mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
das die Schublasche (9) der Geradschubkurbel (7/9) aus zwei hintereinander geschalteten
Gliedern (10 und 11) besteht, die ein gemeinsames Verbindungsgelenk (12) haben, wobei
das dem Zahnrad (15) des Zahnradgetriebe (15/16/18) zugeordnete Glied (11) längs einer
ortsfesten Führung (13) im Getriebegehäuse (2) verschiebbar gehalten ist (21), die
gegenüber der Schubrichtung der Treibstange (17) leicht gekrümmt und/oder schräg verläuft
(Figuren 4 und 5).