[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum einseitigen Flächenbearbeiten von
Werkstücken mit Läpp-, Schleif-, Hon- oder Poliermaschinen nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Aus technischen und/oder technologischen Gründen sind Werkstücke häufig nur einseitig
zu bearbeiten. Hierfür werden sogenannte Einscheibenmaschinen verwendet, bei denen
die Werkstücke in Werkstückaufnahmen angeordnet und mit Hilfe geeigneter Mittel so
in Drehbewegung gesetzt werden, daß die zu bearbeitenden Flächen weitgehend die Ringbreite
der sich drehenden Arbeitsscheibe überstreichen.
[0003] Aus der EP 0 004 033 ist eine derartige Arbeitsmaschine bekannt geworden. Zu bearbeitende
scheibenartige Werkstücke werden mit der einen Seite auf Trägerplatten gekittet, die
mit Druckstempeln gegen die Arbeitsscheibe gedrückt werden. Zwischen dem Druckstempel
und der Trägerplattenrückseite ist eine Zwischenlage aus einem elastisch nachgebenden
Material angeordnet. Dadurch wird erreicht, daß die Belastungskräfte gleichmäßig auf
die Werkstücke verteilt sind. Aus der EP 0 264 572 ist auch bekannt geworden, den
Druckstempel kugelig zu lagern, damit auch bei größeren Parallelitätsabweichungen
möglichst gleichmäßige Anpreßkräfte erhalten werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum einseitigen Flächenbearbeiten
von Werkstücken mit Läpp-, Schleif-, Hon- oder Poliermaschinen anzugeben, das eine
Verringerung der Fertigungskosten zur Folge hat.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
[0006] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird der Einsatz einer Zweischeibenmaschine vorgesehen,
und zwischen den Arbeitsscheiben sind paarweise übereinander angeordnete Trägerscheiben
plaziert, zwischen denen eine elastische Zwischenschicht angeordnet ist.
[0007] Eine Zweischeibenmaschine ist naturgemäß aufwendiger als eine Einscheibenmaschine,
andererseits ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren die doppelte Produktionsmenge
pro Zeiteinheit wie eine Einscheibenmaschine. Da jedoch zwei Einscheibenmaschinen
einen erheblich höheren Aufwand verursachen als eine Zweischeibenmaschine, lassen
sich die Fertigungskosten deutlich verringern. Außerdem verringert sich bei einer
vorgegebenen Produktionsmenge pro Zeiteinheit der Platzbedarf.
[0008] Nach Möglichkeit werden die Trägerscheiben zentrisch übereinander angeordnet. Damit
sie in Rotation versetzt und dabei entsprechend geführt werden, sieht eine Ausgestaltung
der Erfindung vor, daß die Trägerscheibenpaare in der Zweischeibenmaschine am Umfang
drehend abgestützt sind. Dabei kann die Drehung für die Trägerscheiben über Reibung
erzeugt werden. Zusätzlich können die Abstützmittel zur Rotation beitragen, beispielsweise
durch einen Zahnungseingriff zwischen Trägerscheiben und einem Ringzahnrad oder Stiftkranz,
der z.B. außerhalb der Arbeitsscheiben angeordnet ist. Eine andere Möglichkeit besteht
darin, Stützrollen vorzusehen, gegen die die Trägerscheiben zur Anlage gebracht werden.
Schließlich kann auch eine mittige Antriebs- oder mitlaufende Rolle vorgesehen werden,
während am Umfang Stützrollen angeordnet sind, um die Trägerscheiben in eine kontrollierte
Drehung zu versetzen.
[0009] Es sind verschiedene konstruktive Ausführungen für die Trägerscheibenanordnung denkbar.
Einige dieser Ausführungsformen werden nachfolgend näher erörtert.
[0010] Für eine einwandfreie Bearbeitung ist es von Vorteil, wenn die Träger- oder Werkstückaufnahmescheiben
in thermischer Hinsicht formstabil sind. Daher sieht eine Ausgestaltung der Erfindung
vor, daß die Trägerscheiben aus Keramik oder Invar-Metall bestehen, welche Werkstoffe
bekanntlich einen kleinen thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweisen.
[0011] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die elastische Zwischenschicht
mit mindestens einer Trägerscheibe verbunden ist. Die Zwischenschicht kann im übrigen
gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung aus Moosgummi bestehen. Eine andere Ausgestaltung
der Erfindung sieht vor, daß die elastische Zwischenschicht ein von einem Fluid gefülltes
Druckkissen ist. Um die Zwischenschicht zwischen den Trägerscheiben festzulegen, kann
mindestens eine Trägerscheibe so geformt sein, daß sie die Zwischenschicht radial
festlegt.
[0012] Es wurde bereits erwähnt, daß bekannt ist, zu bearbeitende Wafer an einer Fläche
der Trägerscheibe zu fixieren, beispielsweise mit Hilfe von Wachs. Alternativ können
die Werkstücke auch in Ausnehmungen bzw. Durchbrüchen angeordnet sein, wobei im Fall
eines Durchbruchs das Werkstück sich gegen die elastische Zwischenschicht anlegt.
Diese Ausführungsform wird gewählt, wenn die nicht zu bearbeitende Rückseite des Werkstücks
keine große Genauigkeit aufweist. Nach einer weiteren Ausgestaltung ist in diesem
Zusammenhang vorgesehen, daß in der Ausnehmung ein Formteil sitzt, das an die Rückseite
des Werkstücks angepaßt ist. Das Formteil kann seinerseits aus einem elastisch nachgebenden
Werkstoff bestehen entsprechend dem Werkstoff für die Zwischenschicht.
[0013] Zumindest für die Unterseite der Trägerscheibenanordnung kann es von Vorteil sein,
wenn Mittel vorgesehen sind, die ein Herausfallen der Werkstück verhindern. Liegt
das Werkstück gegen die elastische Zwischenschicht an, kann diese so ausgebildet sein,
beispielsweise durch eine Vertiefung oder dergleichen, daß die Werkstücke durch einen
Saugeffekt gehalten werden.
[0014] Werden beide Trägerscheiben drehend abgestützt oder aktiv angetrieben, rotieren sie
während der Bearbeitung synchron. Ist dies nicht der Fall, ist gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, wenn die Trägerscheiben drehsteif gekoppelt
sind. So kann z.B. dann nur noch eine Trägerscheibe eine Umfangsverzahnung aufweisen,
um z.B. sich an einem Stiftkranz abzuwälzen. Alternativ kann etwa nur eine Trägerscheibe
eine zylindrische Antriebsreibfläche aufweisen, die mit Stützrollen der Maschine in
Eingriff tritt.
[0015] Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen zwei Trägerscheiben
eine Antriebsscheibe drehfest angeordnet ist. Die Antriebsscheibe, die umfangmäßig
über die Trägerscheiben hinausragt, bewirkt den Drehantrieb der Trägerscheiben, die
ihrerseits dann lediglich als zylindrische Gebilde ausgeführt zu werden brauchen.
Insbesondere wenn ein aufwendiger bzw. schwer zu bearbeitender Werkstoff für die Trägerscheiben
verwendet wird, ist die zylindrische Form von Vorteil.
[0016] Falls die Antriebsscheibe keine Verzahnung aufweist, sondern einen Reibeingriff mit
Stützrollen herstellt, ist es von Vorteil, wenn Mittel vorgesehen sind, um die dabei
auftretende relativ hohe Flächenpressung zu reduzieren. Zu diesem Zweck kann mit der
Antriebsscheibe ein Anlaufbund gekoppelt sein, der eine große Angriffsfläche mit den
Stützrollen bereitstellt.
[0017] Im Fall einer Antriebsscheibe ist vorzugsweise auf jeder Seite der Antriebsscheibe
eine elastische Zwischenschicht zur Trägerscheibe hin vorgesehen. Wenn nach einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Antriebsscheibe mindestens einen Durchbruch
zur Aufnahme einer elastischen Zwischenschicht aufweist, ist lediglich eine einzige
aus mehreren Abschnitten bestehende elastische Zwischenschicht notwendig.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt schematisch die Seitenansicht einer Zweischeibenmaschine für die Durchführung
eines Verfahrens nach der Erfindung.
- Fig. 2 bis 7
- zeigen schematisch Schnitte durch einen Teil der Arbeitsscheiben und einer Trägerscheibenanordnung
in unterschiedlichen konstruktiven Ausgestaltungen.
[0019] Fig. 1 zeigt eine Zweischeibenmaschine 10, die zum Läppen, Schleifen, Honen oder
Polieren verwendet werden kann, Sie weist eine obere Arbeitsscheibe 12 auf, die über
eine Welle in einem oberen schwenkbaren Rahmenteil 14 drehbar gelagert ist und von
einem Antriebsmotor 16 angetrieben ist. Eine untere Arbeitsscheibe 18 wird von einer
Hohlwelle gelagert, die von einem Antriebsmotor 20 angetrieben ist. Eine in der Hohlwelle
angeordnete Innenwelle treibt mit Hilfe eines Antriebsmotors 22 einen inneren Stiftkranz
24 an. Ein äußerer Stiftkranz 26 ist stationär. Insoweit handelt es sich um bekannte
Einzelheiten einer Zweischeibenmaschine, wobei noch erwähnt werden soll, daß die Anpreßkraft
zwischen den Arbeitsscheiben 12, 18 einstellbar ist, beispielsweise mit Hilfe eines
Verstellzylinders 26a.
[0020] Zwischen den Arbeitsscheiben 12, 18 ist eine paarweise Anordnung 30 von Trägerscheiben
für zu bearbeitende Werkstücke vorgesehen. Die Werkstücke werden jeweils einseitig
mit der zugeordneten Arbeitsscheibe bearbeitet. In den nachfolgenden Figuren werden
einzelne Ausführungsmöglichkeiten derartiger Trägerscheibenanordnungen wiedergegeben,
und zwar in einem Ausschnitt, der durch den strichpunktierten Kreis 32 in Fig. 1 angedeutet
ist.
[0021] Die Arbeitsscheiben 12a, 18a der Ausführungsform nach Fig. 2 sind z.B. mit einem
Poliertuch 34 versehen. Die Trägerscheibenanordnung 30a besteht aus zwei Trägerscheiben
36, 38, zwischen denen ein Kissen 40 angeordnet ist, das mit einem Fluid gefüllt ist.
Die Trägerscheiben 36, 38 weisen am Umfang eine Zahnung auf, die mit den Zahnkränzen
24, 26 in Eingriff bringbar ist, so daß sich die Trägerscheibenanordnung 30a bei einer
Relativdrehung der Arbeitsscheiben 12a, 18a auch um die eigene Achse drehen. Zu bearbeitende
Werkstücke 42 sind z.B. an der zugekehrten Fläche der Trägerscheiben 36, 38 angeheftet,
beispielsweise mittels Wachs oder dergleichen. Die Trägerscheiben 36, 38 bestehen
aus einem Material mit sehr kleinem Temperaturausdehnungskoeffizienten, so daß sie
auch bei unterschiedlichen Temperaturen ihre Form behalten.
[0022] Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind zwei verschiedene Ausgestaltungen in einer
Figur wiedergegeben. Die Trägerscheibe 44 der Trägerscheibenanordnung 30b weist Durchbrüche
48 auf, in denen Werkstücke 50 aufgenommen sind. Die Werkstücke liegen daher mit der
nicht zu bearbeitenden Fläche gegen eine elastische Zwischenschicht 52, beispielsweise
aus Moosgummi. Wie erkennbar, sind die Trägerscheiben 44, 46 auf der einander zugekehrten
Seite ausgenommen, so daß die Zwischenschicht 52 zur Seite hin festgelegt ist.
[0023] Auf der der Arbeitsscheibe 18b zugekehrten Seite der Trägerscheibe 46 ist ein sogenanntes
Templet angeordnet mit Ausnehmungen zur Aufnahme von Werkstücken 54. Mit Hilfe des
Templets 56 sind die Werkstücke zur Seite hin gesichert.
[0024] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind die Trägerscheiben 58, 60 einer Trägerscheibenanordnung
30c über eine elastische Zwischenschicht 62 gegeneinander angeordnet und mittels Stiften,
von denen einer bei 64 dargestellt ist, drehsteif gekoppelt. Wie erkennbar, weist
nur die untere Trägerscheibe 60 eine Umfangsverzahnung auf zwecks Eingriff mit dem
Stiftkranz 26 bzw. 24.
[0025] Die Trägerscheiben 58, 60 weisen Durchbrüche auf zur Aufnahme von Werkstücken 66
bzw. 68. Die Rückseite des Werkstücks 66, die nicht eben ist, sitzt formschlüssig
in einem Formteil 70, das aus einem elastisch nachgebenden Material bestehen kann.
Das Werkstück 68 liegt unmittelbar gegen die Zwischenschicht 62 an, die im Bereich
des Durchbruchs eine Einwölbung 72 aufweist, so daß das Werkstück 68 mittels Saugeffekt
gegen ein Herausfallen gesichert ist.
[0026] Die Trägerscheibenanordnung 30d nach Fig. 5 weist die beiden Trägerscheiben 74, 76
auf, zwischen denen eine Antriebsscheibe 78 mit einer Umfangsverzahnung angeordnet
ist, die mit den Stiftkränzen 24, 26 in Eingriff tritt. Zwischen der Antriebsscheibe
78 und der zugeordneten Trägerscheibe 74 bzw. 76 ist eine elastische Zwischenschicht
80 bzw. 82 angeordnet. Die gesamte Anordnung 30d der Scheiben bzw. Schichten kann
mit Hilfe von Stiften oder dergleichen drehsteif gekoppelt sein, wie bei 84 gestrichelt
angedeutet.
[0027] Bei den Ausführungsformen nach den Figuren 6 und 7 wird nicht von Stiftkränzen ausgegangen,
wie in Fig. 1 dargestellt, sondern hier werden Stützrollen verwendet, an denen sich
die Trägerscheiben abstützen und sich dabei lediglich um die eigene Achse drehen,
nicht jedoch in Umfangsrichtung der Maschine fortbewegen. Bei derartigen Ausführungsformen
können auf beiden Seiten der ringförmigen Arbeitsfläche Stützrollen vorgesehen sein.
Alternativ können Stützrollen am äußeren Umfang angeordnet sein, während zentral eine
Mitlaufrolle bzw. eine angetriebene Rolle die Trägerscheibenanordnung abstützt. In
den Fig. 6 und 7 ist eine Stützrolle 86 angedeutet. Die Trägerscheibenanordnung 30e
weist zwei zylindrische Trägerscheiben 88, 90 auf, die drehsteif miteinander gekuppelt
sein können, wie durch den gestrichelt gezeichneten Stift 92 angedeutet. Zwischen
den Trägerscheiben 88, 90 liegt eine elastisch nachgebende Schicht 94.
[0028] Die Trägerscheibenanordnung 30f nach Fig. 7 weist zwei zylindrische Trägerscheiben
96, 98 auf, die am äußeren Rand eine ringförmige Ausnehmung 100 aufweisen. Zwischen
den Trägerscheiben 96, 98 ist eine Antriebsscheibe oder Nabenscheibe 102 angeordnet,
die am Umfang einen ringförmigen Bund 104 aufweist, dessen Höhe annähernd der Höhe
der Stützrollen 86 entspricht. Der Außenumfang des Bundes 104 wirkt mit der Stützrolle
86 zusammen. Die Antriebsscheibe 102 weist Aussparungen 106 auf, die elastische Elemente
108 aufnehmen, so daß sich die Trägerscheiben 96, 98 wiederum elastisch aneinander
abstützen. In den Ausnehmungen 100 und entsprechenden Ausnehmungen an den Stirnseiten
des Bundes 104 sitzen flache Ringe 110, 112, die durch eine Verschraubung, wie bei
114 angedeutet, miteinander und mit dem Bund 104 verbunden sind, um die Trägerscheiben
96, 98 zusammenzuhalten.
1. Verfahren zum einseitigen Flächenbearbeiten von Werkstücken mit Läpp-, Schleif-, Hon-
oder Poliermaschinen, bei dem Werkstücke an um die eigene Achse in Drehung versetzten
Trägerscheiben gehalten werden, die über eine elastische Zwischenschicht gegen die
rotierende Arbeitsscheibe gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei über mindestens
eine elastische Zwischenschicht Rücken an Rücken übereinander angeordnete Trägerscheiben
zwischen den Arbeitsscheiben einer Zweischeibenmaschine angeordnet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheiben zentrisch
übereinander angeordnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheibenpaare
in der Zweischeibenmaschine am Umfang drehend abgestützt sind.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheibenpaare durch
am Umfang angreifende Drehantriebsmittel in Drehung versetzt werden.
5. Trägerscheibenanordnung zum einseitigen Flächenbearbeiten von Werkstücken mit Läpp-,
Schleif-, Hon- oder Poliermaschinen des Zweischeibenmaschinentyps, insbesondere zur
Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerscheiben (36, 38; 44, 46; 58, 60; 74, 76; 88, 90; 96, 98) übereinander
angeordnet sind mit mindestens einer elastisch nachgebenden Zwischenschicht (40; 52;
62; 80, 82; 94; 108) zwischen den Trägerscheiben.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheiben aus einem
Werkstoff mit kleinem thermischen Ausdehnungskoeffizienten bestehen.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheiben aus
Keramik oder Invar-Metall bestehen.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische
Zwischenschicht mit mindestens einer Trägerscheibe verbunden ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische
Zwischenschicht (52; 62; 80, 82; 94; 108) aus Moosgummi besteht.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische
Zwischenschicht von einem mit einem Fluid gefüllten Druckkissen (40) gebildet ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheiben
(44, 46) so geformt sind, daß die Zwischenschicht (52) radial festgelegt ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheiben
(44; 58, 60) Ausnehmungen (48) aufweisen zur Aufnahme von Werkstücken (50; 66, 68).
13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen von bis zur
elastischen Zwischenschicht (52; 62) reichenden Durchbrüchen gebildet sind.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (62) zumindest
an der unteren Seite Mittel (72) aufweist, die die Werkstücke (68) gegen ein Herausfallen
sichern.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (62) im
Bereich der Durchbrüche Vertiefungen (72) aufweist zur Erzielung eines Saugeffekts.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheiben
(58, 60; 74, 76; 88, 90; 96, 98) drehsteif gekuppelt sind.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheiben
(36, 38, 52, 56; 68) am Umfang eine Antriebsverzahnung aufweisen.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser
der Trägerscheiben (36, 38; 44, 46; 74, 76; 88, 90, 96, 98) gleich ist.
19. Anordnung nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Trägerscheibe
(68) eine Zahnung bzw. eine zylindrische Antriebsreibfläche aufweist.
20. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
zwei Trägerscheiben (74, 76; 96, 98) eine Antriebsscheibe (78, 102) drehfest angeordnet
ist.
21. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe (78) eine
Antriebsverzahnung aufweist.
22. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe (102)
einen Anlaufbund (104) aufweist.
23. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausnehmung
der Trägerscheibe (58) ein Formteil (70) sitzt, das an die Rückseite des Werkstücks
(66) angepaßt ist.
24. Anordnung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (70) aus einem
elastisch nachgebepden Werkstoff besteht.
25. Anordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe
(102) mindestens einen Durchbruch (106) für die Aufnahme einer elastischen Zwischenschicht
(108) aufweist.
26. Anordnung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Durchbrüchen
und elastischen Zwischenschichtabschnitten (108) die letzteren mit einem Fluid gefüllte
Kissen sind, die miteinander kommunizieren.