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EP 0 534 194 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.02.1995 Patentblatt 1995/07 |
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Anmeldetag: 04.09.1992 |
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Stahlfass und Verfahren zu seiner Herstellung
Steel drum and method of its manufacture
Tonneau en acier et son procédé de fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
25.09.1991 DE 4131899
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
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Patentinhaber: RHEINPFÄLZISCHE EMBALLAGENFABRIK
G. SCHÖNUNG GmbH & Co. KG |
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67433 Neustadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Brieskorn, Günter
D-67433 Neustadt (DE)
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Vertreter: Fischer, Wolf-Dieter, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt,
Postfach 12 15 19 68066 Mannheim 68066 Mannheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 630 946 US-A- 2 245 430
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US-A- 2 080 326
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Stahlfaß, bestehend aus einem Außenbehälter mit einem
äußeren Faßmantel mit kreisförmigem Querschnitt und aufgefalztem Ober- und Unterboden
und einem paßgenau darin angeordneten Innenbehälter mit einem inneren Behältermantel
mit aufgefalztem Ober- und Unterboden, und wobei der Oberboden des Außenbehälters
mit dem Oberboden des Innenbehälters im Bereich eines Faßspundes miteinander verbunden
sind.
Ein Stahlfaß mit diesen Merkmalen ist bekannt (DE-A-2 134 034), wobei der Ober- und
Unterboden mit dem Faßmantel jeweils durch einen Mehrfachfalz miteinander verbunden
sind. Solche Fässer werden vor allen Dingen als genormte 55-US Gallonen-Fässer bergestellt
(EP-A-0 162 873), wobei diese Fässer insbesondere für den Transport umweltgefährdender
Güter dienen. Durch Anwendung eines besonderen Verfahrens lassen sich diese Fässer
ISO-containergerecht ausbilden, indem solche ISO-Container mit diesen Fässern optimal
beladen werden können. Die besonderen und immer strenger werdenden gesetzgeberischen
Auflagen führen jedoch dazu, daß solche Gefahrgutfässer grundsätzlich aus Stahl oder
Edelstahl gefertigt sein müssen, wobei das Gefahrgut, wie beispielsweise Öle, Farben,
Lacke, Emulsionen, Verdünnungen u.dgl. in solchen Fässern nicht gelagert werden darf.
Um eine solche Lagerung zu ermöglichen, ist man dazu übergegangen, die Fässer in herkömmlichen
Auffangwannen, z.B. Faßstapelpaletten anzuordnen, was jedoch mit einem erheblichen
Kostenfaktor verbunden ist und darüber hinaus dem Faß als klassischem, vom Gewicht
her noch manuell beherrschbaren Einzelgebinde seine Ortsbeweglichkeit bzw. Mobilität
genommen wird.
Es ist ein doppelwandiges Faß bekannt US-A-22 45 430), bei dem der innere Behälter
mit seinem Mantel und seinem aufgefalzten Ober- und Unterboden paßgenau innerhalb
des äußeren Faßmantels mit Ober- und Unterboden angeordnet ist und die Falze des aufgefalzten
Ober- und Unterbodens innerhalb der Falze des aufgefalzten Ober- und Unterbodens liegen.
Der dem äußeren Faßmantel zugeordnete Oberboden ist mit dem Oberboden des inneren
Behälters im Bereich eines Faßspundes verbunden. Der wesentliche Nachteil dieses bekannten
Stahlfasses besteht darin, daß die beiden Behälter im Bereich der Ober- und Unterböden
nur durch eine einzige Falzverbindung miteinander verbunden sind und somit keine Eigenständigkeit
zwischen dem Innen- und dem Außenfaß besteht. Dadurch ergibt sich auch eine erheblich
ungünstigere Falzverbindung, da vier Bleche zu einem Falz geformt werden müssen. Der
schützende Hohlraum zwischen Innen- und Außenfaß ist nicht vorhanden und somit auch
keine Leckageabfragung zwischen Innen- und Außenmantel möglich. Hinsichtlich der bei
solchen Fässern gegebenen Beanspruchungsarten fehlen auch notwendige Knautschzonen.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stahlfaß sowie ein Verfahren zu seiner
Herstellung vorzuschlagen, das sowohl zum Transport als auch zur Lagerung und nicht
nur zur Zwischenlagerung umweltgefährdender Güter bei hoher Stabilität geeignet ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß bei den als selbständige
Behälter mit Faßmantel bzw. Behältermantel und Ober- und Unterboden ausgebildeten
Behältern, der Innenbehälter sich mit seinen Falzverbindungen im Bereich des größten
Durchmessers des Falzes und seinen Positivsicken an der Innenseite des Faßmantels
abstützt.
[0003] Weiterhin wird vorgeschlagen, daß der Oberboden des inneren weiteren Behälters im
Bereich der Faßspundlöcher nach außen gewölbt und der Oberboden des äußeren Faßmantels
der Form des ersten Oberbodens angepaßt gegen diesen geformt ist und daß zum Verbinden
der Oberböden an den Faßspundlöchern jeweils ein Verbindungsflansch eingesetzt ist.
[0004] Es ist vorteilhaft, daß der Oberboden des äußeren Faßmantels im Bereich der Faßspundlöcher
vergrößert ausgeschnitten und mit dem anderen Oberboden verschweißt ist.
[0005] Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß die Oberböden an den Faßspundlöchern im Randbereich
gegeneinander eingezogen und zu den Faßspundlöchern hin treppenartige Absätze aufweisen.
[0006] Es ist weiterhin vorteilhaft, daß im Oberboden des äußeren Faßmantels eine Prüföffnung
vorgesehen ist.
[0007] Eine vorteilhafte Ausführungsform des Fasses besteht darin, daß das äußere Faß ein
genormtes (DIN 6643) 55-US-Gallonen-Faß ist, in das ein genormtes (DIN 6643) Innenfaß
mit geringeren Abmessungen eingesetzt ist.
[0008] Ein vorteilhaftes Verfahren zum Herstellen eines derartigen Stahlfasses, mit einem
äußeren Faßmantel, an den ein Unterboden angefalzt wird, besteht darin, daß in den
äußeren Faßmantel ein weiterer Stahlbehälter, bestehend aus einem weiteren Faßmantel
mit aufgefalztem Ober- und Unterboden paßgenau eingesetzt wird, daß der erste Oberboden
des äußeren Faßmantels mit dem Oberboden des weiteren Stahlbehälters verbunden wird
und daß der erste Oberboden auf den oberen Rand des Faßmantels aufgefalzt wird.
[0009] Ein weiterer vorteilhafter Verfahrensschritt besteht darin, daß die beiden Oberböden
durch Flansche im Bereich der Faßspundlöcher verbunden werden.
[0010] Schließlich geht man so vor, daß die beiden Oberböden im Bereich der Flansche bzw.
der Faßspundlöcher miteinander verschweißt werden.
[0011] Die Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil, daß ein doppelwandiges Sickenspundfaß
vorliegt, das den höchsten Sicherheitsanforderungen hinsichtlich des Transports und
der Lagerung von umweltgefährdenden Gütern genügt. Bedingt durch die Paßgenauigkeit
des Innenfasses zum Außenfaß ist jederzeit ein einwandfreier Sitz gewährleistet, so
daß ein solches Faß den geforderten Prüfungen durch Fallversuche und Innendruckbeanspruchungen
genügt. Zur Herstellung des Fasses können die herkömmlichen Maschinen und Anlagen
verwendet werden. Insbesondere kann das Faß aus zwei DIN-gerechten Fässern erstellt
werden, indem das Außenfaß als 55-US-Gallonen-Faß nach DIN 6643 und das Innenfaß nach
der gleichen Norm, jedoch mit etwas verringerten Außenabmessungen hergestellt werden
kann. Durch die Ausgestaltung der beiden Oberböden im Bereich der Faßspunde befinden
sich die Spundlöcher in einem derartigen Bereich, daß ein Anschluß an die automatischen
Befüll- und Stopfenverschraubanlagen gewährleistet ist. Durch die weiterhin besonders
gestaltete Ausbildung der beiden Oberböden im Bereich der Faßspunde wird bei Belastung
der eigentliche Verschluß entlastet, Weiterhin ergibt sich durch die Ausformung der
Oberböden im Bereich der Faßspunde eine Restentleerbarkeit des Fasses. Bei Anwendung
des erfindungsgemäßen Verfahrens lassen sich auch gebrauchte Stahlfässer zu den erfindungsgemäßen
doppelwandigen Fässern rekonditionieren.
[0012] Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0013] Es zeigen,
- Fig. 1
- eine Ausführungsform eines Stablfasses nach der Erfindung, teilweise im Schnitt,
- Fig. 2
- eine Draufsicht gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt im Bereich des Oberbodens und eines Faßspundes,
- Fig. 4
- eine Darstellung gemäß Fig. 3, jedoch im Rahmen eines weiteren Ausführungsbeispiels
und
- Fig. 5
- die Einzelheit X gemäß Fig. 4 in vergrößerter Darstellung.
[0014] Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Faß besteht aus einem äußeren Stahlfaß mit
einem zylindrischen äußeren Faßmantels 1 mit Unterboden 3 und Oberboden 2. Die Verbindung
von Oberboden 2 bzw. Unterboden 3 mit dem Faßmantel 1 erfolgt durch Falzverbindungen
7 bzw. 8. Weiterhin besitzt der äußere Faßmantel positive Sicken 13, die auch als
Rollsicken dienen.
[0015] In dieses äußere Stahlfaß ist ein entsprechend ausgebildetes inneres Stahlfaß mit
einem zylindrischen Behältermantel 4 sowie Oberboden 5 und Unterboden 6 paßgenau eingesetzt,
wobei der Oberboden 5 bzw. der Unterboden 6 an Falzverbindungen 9 bzw. 10 mit dem
Faßmantel 4 verbunden sind. Weiterhin ist der Behältermantel 4 mit positiven Sicken
14 versehen. Der Durchmesser dieser Sicken 14 bzw. über den größten Durchmesser der
Falzverbindungen 9 bzw. 10 ist derart, daß sich das Innenfaß an der Innenseite 16
des Faßmantels 4 abstützt.
[0016] Die Verbindung dieser beiden ineinander gesetzten Stahlfässer erfolgt im Bereich
der Faßspundlöcher 11 bzw. 12, wobei in Fig. 3 eine erste Ausführungsform einer solchen
Verbindungsmöglichkeit dargestellt ist. Dazu ist der Oberboden 2 des äußeren Stahlfasses
im Bereich eines derartigen Faßspundloches 11 oder 12 stufenförmig eingezogen, indem
zunächst in einer ersten Stufe 21 am Übergang des Deckelrandes in den Falz 7 der Oberboden
an dem Falz 9 des inneren Stahlfasses anliegt. In einer anschließenden schrägen Abstufung
24 wird der Oberboden 2 dem Oberboden 5 des inneren Stahlfasses angeglichen, der seinerseits
über eine nach außen ansteigende schräge Abstufung 23 dem Oberboden 2 angenähert ist.
Nach weiteren treppenartigen Absätzen 18 der beiden Oberböden 2, 5 erfolgt die Verbindung
an Faßspundlöchern 11 bzw. 12 mit Hilfe eines Verbindungsflansches 17, der einen an
der Unterseite des inneren Oberbodens 5 anliegenden umlaufenden Rand 25 aufweist,
der mit einem zylindrischen Abschnitt durch die Öffnung des Faßspundloches 11 bzw.
12 hindurchgeführt ist und der außen eine Umbördelung 22 aufweist, die sich um die
hochstehenden Ränder der beiden Oberböden 2, 5 legt. Im Oberboden 2 des äußeren Stahlfasses
ist eine Prüföffnung 15 vorgesehen.
[0017] Bei der in den Figuren 4 und 5 gezeigten Ausführungsform ist der obere Oberboden
2 mit einem gegenüber dem Faßspundloch 11, 12 vergrößerten Ausschnitt 19 versehen
und es wird der entsprechende kreisförmige Rand des oberen Oberbodens 2 an diesem
Ausschnitt 19 mit dem unteren Oberboden 5 verschweißt, wobei eine Schweißnaht 20 vorhanden
ist.
[0018] Das am meisten benutzte Gebinde ist das genormte 55-US-Gallonen-Faß, das nach DIN
6643 ISO-containergerecht oder nicht ISO-containergerecht gefertigt sein kann. Mit
diesen Abmessungen ist das Außenfaß zu gestalten. Das in dieses Außenfaß einzusetzende
Innenfaß ist ebenfalls normgerecht zu fertigen und zwar nach der gleichen DIN-Norm
6643 mit verringerten Abmessungen.
[0019] Bei der Herstellung dieses doppelwandigen Stahlfasses wird das aus dem Behältermantel
4 und dem Oberboden 5 sowie dem Unterboden 6 bestehende Innenfaß komplett hergestellt.
Beim Außenfaß wird zunächst an den äußeren Faßmantel 1 der Unterboden 3 angefalzt.
Der Oberboden 2 des äußeren Fasses wird auf den Oberboden 5 des inneren Fasses aufgelgt,
wobei die Verbindungsflansche 17 durch die Faßspunde von innen her durchgesteckt werden
und hierbei der umlaufende Rand 25 an der Innenseite des Oberbodens 5 anliegt. Der
Flansch wird dann an seinem oberen Rand im Bereich einer Umbördelung 22 umgelegt,
wodurch die beiden Böden 2, 5 miteinander verbunden sind. Daran anschließend wird
das Innenfaß in das Außenfaß eingestellt und der Oberboden 2 mit dem äußeren Faßmantel
1 im Bereich der Falzverbindung 7 zusammengefalzt.
[0020] Bei der in den Figuren 4 und 5 dargestellten Ausführungsform wird entsprechend verfahren,
wobei dort der Oberboden 2 mit dem Boden 5 im Bereich der Faßspundlöcher 11, 12 verschweißt
wird, ehe der Boden 2 auf den äußeren Faßmantel 1 aufgefalzt wird.
1. Stahlfaß, bestehend aus einem Außenbehälter mit einem äußeren Faßmantel (1) mit kreisförmigem
Querschnitt und aufgefalztem Ober- und Unterboden (2, 3) und einem paßgenau darin
angeordneten Innenbehälter mit einem inneren Behältermantel (4) mit aufgefalztem Ober-
und Unterboden (5, 6), und wobei der Oberboden (2) des Außenbehälters mit dem Oberboden
(5) des Innenhehälters im Bereich eines Faßspundes (11, 12) miteinander verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei den als selbständige Behälter mit Faßmantel
(1) bzw. Behältermantel (4) und Ober- und Unterboden (2, 5; 3, 6) ausgebildeten Behältern,
der Innenbehälter sich mit seinen Falzverbindungen (9, 10) im Bereich des größten
Durchmessers des Falzes (9, 10) und seinen Positivsicken (14) an der Innenseite (16)
des Faßmantels (1) abstützt.
2. Stahlfaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberboden (5) des inneren
weiteren Behälters im Bereich der Faßspundlöcher (11, 12) nach außen gewölbt und der
Oberboden des äußeren Faßmantels (1) der Form des ersten Oberbodens (5) angepaßt gegen
diesen geformt ist und daß zum Verbinden der Oberböden (2, 5) an den Faßspundlöchern
(11, 12) jeweils ein Verbindungsflansch (17) eingesetzt ist.
3. Stahlfaß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberboden (2) des
äußeren Faßmantels (1) im Bereich der Faßspundlöcher (11, 12) vergrößert ausgeschnitten
und mit dem anderen Oberboden (5) verschweißt ist.
4. Stahlfaß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberböden (2, 5) an
den Faßspundlöchern (11, 12) im Randbereich gegeneinander eingezogen und zu den Faßspundlöchern
(11, 12) hin treppenartige Absätze (18) aufweisen.
5. Stahlfaß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Oberboden (2) des äußeren
Faßmantels (1) eine Prüföffnung (15) vorgesehen ist.
6. Stahlfaß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere
Faß (1, 2, 3) ein genormtes (DIN 6643) 55-US-Gallonen-Faß ist, in das ein genormtes
(DIN 6643) Innenfaß (4, 5, 6) mit geringeren Abmessungen eingesetzt ist.
7. Verfahren zum Herstellen eines Stahlfasses nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einem
äußeren Faßmantel (1), an den ein Unterboden (3) angefalzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß in den äußeren Faßmantel (1) ein weiterer Stahlbehälter, bestehend aus einem weiteren
Faßmantel (4) mit aufgefalztem Ober- und Unterboden (5, 6), paßgenau eingesetzt wird,
daß der erste Oberboden (2) des äußeren Faßmantels (1) mit dem Oberboden (5) des weiteren
Stahlbehälters verbunden wird und daß der erste Oberboden (2) auf den oberen Rand
des Faßmantels (1) aufgefalzt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gbekennzeichnet, daß die beiden Oberböden (2, 5)
durch Flansche (17) im Bereich der Faßspundlöcher (11, 12) verbunden werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Oberböden (2, 5)
im Bereich der Flansche (17) bzw. der Faßspundlöcher (11, 12) miteinander verschweißt
werden.
1. Steel barrel, comprising an outer container having an outer barrel casing (1) with
a circular cross-section and a folded-on upper and lower base (2, 3) and an inner
container which is arranged in exactly fitting manner therein and has an inner container
casing (4) with a folded-on upper and lower base (5, 6), and the upper base (2) of
the outer container being connected to the upper base (5) of the inner container in
the region of a barrel plug (11, 12), characterized in that in the case of containers
constructed as independent containers with a barrel casing (1) or a container casing
(4) and an upper and lower base (2, 5; 3, 6) the inner container is supported by means
of its fold connections (9, 10) in the region of the largest diameter of the fold
(9, 10) and its positive beads (14) against the inside (16) of the barrel casing (1).
2. Steel barrel according to Claim 1, characterized in that the upper base (5) of the
inner further container is curved outwards in the region of the barrel plug holes
(11, 12) and the upper base of the outer barrel casing (1) is shaped with respect
to the latter to be matched to the shape of the first upper base (5), and in that
a connection flange (17) is inserted in each case to connect the upper bases (2, 5)
at the barrel plug holes (11, 12).
3. Steel barrel according to Claim 1 and 2, characterized in that the upper base (2)
of the outer barrel casing (1) is cut out to be enlarged in the region of the barrel
plug holes (11, 12) and is welded to the other upper base (5).
4. Steel barrel according to Claim 1 to 3, characterized in that the upper bases (2,
5) are drawn in towards one another in the edge region at the barrel plug holes (11,
12) and have stair-like steps (18) towards the barrel plug holes (11, 12).
5. Steel barrel according to Claim 1 to 4, characterized in that a testing opening (15)
is provided in the upper base (2) of the outer barrel casing (1).
6. Steel barrel according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the outer barrel
(1, 2, 3) is a standard (DIN 6643) 55 US gallon barrel into which a standard (DIN
6643) inner barrel (4, 5, 6) of smaller dimensions is inserted.
7. Method of producing a steel barrel according to one of Claims 1 to 6, having an outer
barrel casing (1) onto which a lower base (3) is folded, characterized in that a further
steel container, comprising a further barrel casing (4) with a folded-on upper and
lower base (5, 6), is inserted in exactly fitting manner into the outer barrel casing
(1), in that the first upper base (2) of the outer barrel casing (1) is connected
to the upper base (5) of the further steel container, and in that the first upper
base (2) is folded onto the upper edge of the barrel casing (1).
8. Method according to Claim 7, characterized in that the two upper bases (2, 5) are
connected by flanges (17) in the region of the barrel plug holes (11, 12).
9. Method according to Claim 7, characterized in that the two upper bases (2, 5) are
welded to one another in the region of the flanges (17) or the barrel plug holes (11,
12).
1. Fût en acier constitué d'un récipient extérieur ayant un corps dit corps extérieur
de fût (1) de section circulaire auquel sont agrafés un fond supérieur et un fond
inférieur (2, 3) et d'un récipient intérieur ajusté dans celui-ci ayant un corps dit
corps intérieur de récipient (4) auquel sont agrafés un fond supérieur et un fond
inférieur (5, 6), le fond supérieur (2) du récipient extérieur étant joint au fond
supérieur (5) du récipient intérieur dans la zone d'une bonde (11, 12), caractérisé
par le fait que dans le cas des récipients faits indépendants à corps de fût (1) ou
corps de récipient (4) et fonds supérieur et inférieur (2, 5 ; 3, 6), le récipient
intérieur s'appuie sur la face intérieure (16) du corps de fût (1) par ses joints
agrafés (9, 10) dans la zone du plus grand diamètre de l'agrafe (9, 10) et par ses
moulures positives (14).
2. Fût en acier selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le fond supérieur
(5) du récipient supplémentaire intérieur est bombé dans la zone des bondes (11, 12)
et le fond supérieur (2) agrafé au corps extérieur de fût (1) est modelé contre le
premier fond supérieur (5) de façon à être adapté à la forme de celui-ci et que pour
la jonction des fonds supérieurs (2, 5) à chacune des bondes (11, 12) est utilisée
une bride d'assemblage (17).
3. Fût en acier selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que le fond
supérieur (2) agrafé au corps extérieur de fût (1) est découpé de façon plus grande
dans la zone des bondes (11, 12) et soudé à l'autre fond supérieur (5).
4. Fût en acier selon les revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les fonds
supérieurs (2, 5) sont, aux bondes (11, 12), rentrés l'un contre l'autre dans la zone
de bord et présentent des gradins (18) en escalier vers les bondes (11, 12).
5. Fût en acier selon les revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que dans le fond
supérieur (2) agrafé au corps extérieur de fût (1) est prévu un trou d'inspection
(15).
6. Fût en acier selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que le
récipient extérieur (1, 2, 3) est un fût normalisé (DIN 6643) de 55 gallons américains
et dans celui-ci est placé un fût intérieur (4, 5, 6) normalisé (DIN 6643) de plus
petites dimensions.
7. Procédé de fabrication d'un fût en acier selon l'une des revendications 1 à 6 ayant
un corps extérieur de fût (1) auquel on agrafe un fond inférieur (3), caractérisé
par le fait qu'on place de manière ajustée dans ce corps extérieur de fût (1) un autre
récipient en acier constitué d'un autre corps de fût (4) auquel sont agrafés un fond
supérieur et un fond inférieur (5, 6), qu'on joint le fond supérieur (2) du corps
extérieur de fût (1) au fond supérieur (5) de l'autre récipient en acier et qu'on
agrafe le premier fond supérieur (2) sur le bord supérieur du corps de fût (1).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé par le fait qu'on assemble les deux
fonds supérieurs (2, 5) par des brides (17) dans la zone des bondes (11, 12).
9. Procédé selon la revendication 7, caractérisé par le fait qu'on soude les deux fonds
supérieurs (2, 5) l'un à l'autre dans la zone des brides (17) ou des bondes (11, 12).

