[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Diebstahlssicherung mittels
einer Einlaß- und Auslaßkontrolle in Verkaufsräumen, insbesondere in einem Supermarkt,
mit einer eine erste Waage aufweisenden Einlaßeinrichtung, einer eine zweite Waage
aufweisenden Auslaßeinrichtung, einer Kassiereinrichtung sowie einer dieser zugeordneten
Warentransporteinrichtung, insbesondere einem Förderband, mit einer Zone zum Ablegen
der Waren auf der Warentransporteinrichtung (Auflegezone) und einer hierzu benachbarten
Zone zum Bezahlen der Ware (Zahlzone). Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren
zur Diebstahlssicherung in Verkaufsräumen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 12.
[0002] Zur Vermeidung von Diebstählen in Verkaufsräumen, etwa im Einzel- oder Großhandel,
ist es bekannt, die Waren durch Anbringen von Markierungen zu sichern. Teilweise werden
auch Überwachungseinrichtungen in Form von Kameras oder Spiegeln verwendet. Ein anderes
Prinzip ist aus der DE-A-27 43 014 bekannt. Dort werden Verkaufsräume betretende Personen
am Eingang und am Ausgang gewogen und im Falle einer Gewichtszunahme eine Meldung
erzeugt. Zur Messung des Gewichts ist im Bereich einer Sperre eine Waage angeordnet.
Eine ausgangsseitige Sperre ist unmittelbar neben einer Kassiereinrichtung mit zugeordneter
Förderebene vorgesehen. Fehlermeldungen der Gewichtsüberwachung durch geschickte Täuschungen
beim Auflegen der Ware auf die Förderebene oder im Zusammenhang mit der Rücknahme
von schwerem Wechselgeld sind leicht möglich.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die bekannte Diebstahlssicherung bzw.
das Verfahren hierfür weiter zu verbessern und insbesondere Fehlermöglichkeiten und
Manipulationen beim Wiegevorgang weitgehend auszuschließen.
[0004] Die erfindungsgemäße Anordnung löst die Aufgabe dadurch, daß die Zahlzone von der
Auflegezone getrennt ist und nur nach Passieren der zweiten Waage in der Auslaßeinrichtung
erreichbar ist. In Supermärkten ohne Gewichtsüberprüfung werden die Waren von den
Kunden auf einem Förderband abgelegt und unmittelbar im Anschluß daran bezahlt. Die
erfindungsgemäße Anordnung führt eine räumliche und ablaufmäßige Trennung des Auflegens
der Ware und des Bezahlens derselben herbei. Nach dem Ablegen der Ware auf der Warentransporteinrichtung
muß der Kunde sein Gewicht im Bereich der Auslaßeinrichtung ermitteln. Erst danach
kann der Zahlvorgang in einer von der Auflegezone getrennten Zahlzone erfolgen. Es
wird demnach erst bezahlt, nachdem das Gewicht des Kunden festgestellt wurde. Gewichtsdifferenzen
durch aufgrund des Zahlvorgangs veränderte Mengen an Hartgeld im Besitz des Kunden
sind ausgeschlossen. Auch sind Manipulationen durch Nichtauflage einzelner Waren auf
die Warentransporteinrichtung nicht möglich.
[0005] Vorteilhafterweise weist die Auslaßvorrichtung mit der zweiten Waage eine Abschirmung
gegenüber der Warentransporteinrichtung auf. Eine in der Auslaßvorrichtung befindliche
Person soll auf die auf der Warentransporteinrichtung befindlichen Waren keinen Zugriff
haben.
[0006] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Anlaßvorrichtung mit Abstand zur Warentransporteinrichtung
angeordnet ist und zwischen der Auflegezone und der Zahlzone eine Sperre vorgesehen
ist. Allein der räumliche Abstand von der Auslaßvorrichtung zur Warentransporteinrichtung
verhindert jegliche Manipulationsversuche. Durch die vorgesehene Sperre ist der Durchgang
von der Auflegezone zur Zahlzone ausschließlich über die Auslaßvorrichtung möglich.
Die beschriebene Anordnung ermöglicht außerdem Personen, die nichts gekauft und zu
bezahlen haben, ein leichtes Verlassen der Verkaufsräume. Diese Personen können die
Auslaßeinrichtung passieren, ohne durch den ansonsten üblicherweise schmal ausgebildeten
Kassenbereich gehen zu müssen.
[0007] Weitere Merkmale der Erfindung sind den Ansprüchen sowie der Beschreibung zu entnehmen.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden anhand von Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Anordnung zur Diebstahlssicherung in perspektivischer Darstellung
und
- Fig. 2
- die Anordnung gemäß Fig. 1 in der Draufsicht.
[0008] Eine Anordnung zur Diebstahlssicherung in Verkaufsräumen weist eine Einlaßeinrichtung
10 mit einer ersten Waage 11, einer Schranke 12 und einem Ticketausgabegerät 13 auf.
Die Einlaßeinrichtung 10 ist mit zwei aufrechten Wänden 14, 15 ausgebildet, zwischen
denen ein Durchgang mit einem Eingang 16 und einem Ausgang 17 gebildet ist. Zwischen
den Wänden 14, 15 bzw. dem Eingang 16 und dem Ausgang 17 ist weiterhin die Waage 11
mit einer Wiegeplattform 18 vorgesehen. Das Ticketausgabegerät 13, die Schranke 12
und die Wände 14, 15 sind mechanisch mit der Wiegeplattform 18 gekoppelt, so daß auf
erstere wirkende Kräfte auf die Wiegeplattform 18 übertragen werden. Manipulationen
durch Abstützen sind dadurch unmöglich. Das Ticketausgabegerät ist zu diesem Zweck
an der Wand 14 angeordnet, während die Schranke 12 an der Wand 15 angelenkt ist.
[0009] Eingangsseitig, das heißt vor dem Betreten der Einlaßeinrichtung 10, ist als Signaleinrichtung
eine Lichtzeichenanlage 19 vorgeordnet. Der Zutritt in die Einlaßeinrichtung 10 wird
durch optische Signale, etwa ein rotes oder grünes Licht gesteuert. Es soll jeweils
nur eine Person auf die Wiegeplattform 18 treten. Die Lichtzeichenanlage 19 ist entsprechend
mit der Wiegeplattform 18 und der Schranke 12 gekoppelt.
[0010] Die Einlaßeinrichtung 10 ist neben einer Kassiereinrichtung 20 positioniert und weist
seitlich neben der Wand 14 einen Durchschub 21 für Einkaufswagen auf. Möglich ist
auch eine Anordnung der Einlaßeinrichtung 10 an anderer Stelle, etwa als zentraler
Einlaßbereich für einen größeren Supermarkt und unabhängig von der Anordnung der Kassiereinrichtungen.
[0011] Das Ticketausgabegerät 13 ist elektronisch mit der Waage 11 und der Schranke 12 gekoppelt
und gibt an den auf der Wiegeplattform 18 stehenden Kunden einen Datenträger mit dem
Gewicht des Kunden sowie einer fortlaufenden Nummer aus. Der Datenträger kann als
Plastik- oder Pappkarte ausgeführt sein. Die Daten können als Strichcode oder auf
einem Magnetstreifen abgespeichert sein. Vorzugsweise kommt aber eine einen Microchip
aufweisende Karte zur Anwendung, ähnlich den bereits bekannten Telefonkarten. Der
Microchip kann durch das Ticketausgabegerät stets neu programmiert werden.
[0012] Die Karte ist damit mehrfach verwendbar.
[0013] Analog zur Einlaßeinrichtung 10 ist eine Auslaßeinrichtung 22 mit einer Waage 23
bzw. Wiegeplattform 24, einem Ticketkontrollgerät 25 sowie einen Eingang 26 und einen
Ausgang 27 definierenden Wänden 28, 29 und einer Schranke 30 vorgesehen. Der Auslaßeinrichtung
22 ist vom Verkaufsraum her eine Lichtzeichenanlage 31 vorgeordnet, durch die wiederum
der Zutritt gesteuert wird.
[0014] Die Auslaßeinrichtung 22 ist nahe der Kassiereinrichtung 20 angeordnet, im vorliegenden
Fall mit Abstand zu dieser und durch die Wand 28 gegenüber der Kassiereinrichtung
20 abgeschirmt.
[0015] Der Kassiereinrichtung 20 ist eine Warentransporteinrichtung, in diesem Fall ein
Förderband 32 mit einem anschließenden Warenschacht 33, zugeordnet. In der in Supermärkten
üblichen Weise soll der Kunde die Waren auf das Förderband 32 auflegen und nach dem
Bezahlen aus dem Warenschacht 33 entnehmen. Nahe dem Förderband 32 ist eine sogenannte
Auflegezone 34 zum Auflegen der Waren auf das Förderband 32 sowie eine Zahlzone 35
zum Bezahlen der Waren vorgesehen. Die Zahlzone 35 befindet sich etwa neben dem Übergang
von dem Förderband 32 zum Warenschacht 33 bzw. am Ende des Förderbands.
[0016] Die Auslaßeinrichtung 22 ist nun in einem Abstand vom Förderband 32 angeordnet, der
etwa dem Platzbedarf der Auflegezone 34 und der Zahlzone 35 entspricht. Letztere sind
voneinander durch eine Sperre 36 getrennt. Diese ist als Durchschub für einen Einkaufswagen
ausgebildet.
[0017] Der Kassiereinrichtung 20 ist im Innern des Verkaufsraums und mit einem Abstand von
etwa 1 m eine Lichtzeichenanlage 37 vorgeordnet. Durch diese wird der Zugang zur Auflegezone
34 gesteuert. Die Lichtzeichenanlage 37 ist gegenüber der Lichtzeichenanlage 31 seitlich
versetzt und weist außerdem einen größeren Abstand als diese von der Auslaßeinrichtung
22 auf.
[0018] Ein typischer Einkaufsvorgang mit Gewichtskontrolle läuft folgendermaßen ab:
Der Kunde betritt den Verkaufsraum durch die Einlaßeinrichtung 10. Bei grünem Licht
an der Lichtzeichenanlage 19 tritt der Kunde auf die Wiegeplattform 18. Das angeschlossene
Ticketausgabegerät 13 gibt ein Ticket mit dem Kundengewicht und einer laufenden Nummer
aus. Nach Entnahme des Tickets ist die Schranke 12 öffenbar oder öffnet sich motorisch.
Ein Einkaufswagen kann durch den Durchschub 21 mitgeführt werden.
[0019] Bei einem entsprechenden Signal der Lichtzeichenanlage 37 kann der Kunde in die Auflegezone
34 gelangen und die Waren aus seinem Einkaufswagen auf das Förderband 32 legen. Der
leere Einkaufswagen wird schließlich durch die als Durchschub ausgebildete Sperre
36 geschoben. Der Kunde selbst muß die seitlich neben der Sperre 36 angeordnete Auslaßeinrichtung
22 passieren, wiederum in Abhängigkeit von einem Signal der Lichtzeichenanlage 31.
Auf der Wiegeplattform 24 stehend muß der Kunde sein Ticket in das an die Wiegeplattform
24 angeschlossene Ticketkontrollgerät 25 einführen. Es findet dann ein Vergleich zwischen
dem aktuellen Kundengewicht mit dem auf dem Ticket registrierten Gewicht statt. Bei
einer Gewichtstoleranz von weniger als 20 bis 50 g öffnet sich die Schranke 30 und
der Kunde begibt sich mit seinem Ticket zur Zahlzone 35, die durch die Sperre 36 von
der Auflegezone 34 getrennt ist. Die Ware ist in der Zwischenzeit auf dem Förderband
32 in den Bereich der Zahlzone 35 oder des Schachts 33 gelangt. In der Zahlzone 35
erfolgt der Bezahlvorgang und das Kassenpersonal nimmt das Ticket des Kunden entgegen.
Nach dem Bezahlen erhält der Kunde seinen Kassenbon und kann die Ware aus dem Schacht
33 entnehmen. Auf dem Kassenbon ist die laufende Nummer des Tickets mit aufgedruckt,
so daß eine Zuordnung zwischen Kunde und Ware vorhanden ist. Die Eingabe der laufenden
Nummer des Tickets in die Kasse erfolgt entweder beim Auflegen der Ware in der Auflegezone
34 oder aber erst beim Bezahlen in der Zahlzone 35.
[0020] Die Trennung der Auslaßeinrichtung 22 von der Kassiereinrichtung 20 ermöglicht das
einfache Verlassen der Verkaufsräume durch Kunden, die keine Waren kaufen wollen.
Ein Anstellen an der Kasse ist nicht erforderlich. Durch die beschriebene Anordnung
und durch die Verwendung der Schranken 12, 30 können Kinderwagen und Rollstuhlfahrer
problemlos in den Verkaufsraum gelangen und diesen wieder verlassen. Auch sind die
Schranken für große Waren, etwa in Baumärkten, besonders gut geeignet.
[0021] In einer hier nicht gezeigten Ausführungsform ist anstelle der Schranke 12 bzw. 30
jeweils ein Drehkreuz vorgesehen, welches vorzugsweise mit der Wiegeplattform mechanisch
gekoppelt ist. Ein Abstützen auf dem Drehkreuz wirkt sich dann nicht auf die Gewichtsmessung
aus. Die Gewichtsmessung findet nur in einer bestimmten Drehkreuzstellung statt. Nach
der Durchführung der Messung und der Entnahme eines Tickets wird das Drehkreuz wieder
freigegeben.
[0022] In einer weiteren nicht gezeigten Ausführungsform sind einer Auslaßeinrichtung 22
zwei Kassiereinrichtungen mit Förderband, Warenschacht, Auflegezone, Zahlzone und
Sperre zugeordnet. Die Kassiereinrichtungen sind etwa spiegelbildlich zueinander angeordnet,
während die Auslaßeinrichtung 22 zwischen beiden Kassiereinrichtungen steht. Jeweils
links und rechts der Auslaßeinrichtung ist dann eine Sperre mit Wagendurchschub angeordnet.
1. Anordnung zur Diebstahlssicherung mittels einer Einlaß- und Auslaßkontrolle in Verkaufsräumen,
insbesondere in einem Supermarkt, mit einer eine erste Waage (11) aufweisenden Einlaßeinrichtung
(10), einer eine zweite Waage (23) aufweisenden Auslaßeinrichtung (22), einer Kassiereinrichtung
(20) sowie einer dieser zugeordneten Warentransporteinrichtung, insbesondere einem
Förderband (32), mit einer Zone zum Ablegen der Waren auf der Warentransporteinrichtung
(Auflegezone 34) und einer hierzu benachbarten Zone zum Bezahlen der Ware (Zahlzone
35), dadurch gekennzeichnet, daß die Zahlzone (35) von der Auflegezone (34) getrennt ist und nur nach Passieren
der zweiten Waage (23) in der Auslaßeinrichtung (22) erreichbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßvorrichtung (22)
mit der zweiten Waage (23) eine Abschirmung gegenüber der Warentransporteinrichtung
aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßvorrichtung
(22) mit Abstand zur Warentransporteinrichtung angeordnet ist und daß zwischen der
Auflegezone (34) und der Zahlzone (35) eine Sperre (36) vorgesehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (36) einen Durchschub
für einen Einkaufswagen aufweist.
5. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auflegezone (34) und/oder der Auslaßvorrichtung (22) je eine Signaleinrichtung
(37, 31) vorgeordnet ist.
6. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einlaßeinrichtung (10) mit der ersten Waage (11) unmittelbar benachbart zur
Kassiereinrichtung (20) und zur Warentransporteinrichtung angeordnet ist.
7. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslaßeinrichtung (22) und/oder die Einlaßeinrichtung (10) einen begehbaren
Innenbereich und mindestens eine aufrechte Wand (14, 15; 28, 29) zur Abschirmung des
Innenbereichs nach außen aufwei^en und daß die Wand vorzugsweise mit der jeweiligen
ersten oder zweiten Waage (11, 23), insbesondere einer einen Innenraum bodenausfüllenden
Wiegeplattform (18, 24) mechanisch gekoppelt ist.
8. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslaßeinrichtung (22) und/oder die Einlaßeinrichtung (10) ein nach dem Wiegen
zu passierendes Sperrmittel aufweisen, das insbesondere mit einer Wiegeplattform (18,
24) mechanisch gekoppelt ist, dabei ist das Sperrmittel vorzugsweise als Schranke
(12, 30) oder Drehkreuz ausgebildet.
9. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einlaßeinrichtung (10) ein Ticketausgabegerät (13) und die Auslaßeinrichtung
(22) ein Ticketkontrollgerät (25) aufweisen und daß die Geräte vorzugsweise jeweils
mit einer Wiegeplattform (18, 24) und/oder einem zugeordneten Sperrmittel mechanisch
gekoppelt sind.
10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Wiegevorgang auf
der Wiegeplattform (18, 24) in Abhängigkeit von der Stellung des Sperrmittels (12,
30) steuerbar ist, insbesondere derart, daß der Wiegevorgang in einer bestimmten Stellung
des Sperrmittels durchführbar ist.
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Kassiereinrichtungen jeweils mit Warentransporteinrichtung, Auflegezone und
Zahlzone vorgesehen sind und daß diese zueinander etwa spiegelbildlich angeordnet
sind mit einer gemeinsamen, dazwischenliegenden Auslaßvorrichtung.
12. Verfahren zur Diebstahlssicherung in Verkaufsräumen mit Gewichtskontrolle beim Betreten
und Verlassen derselben, wobei das beim Betreten im Bereich einer Einlaßeinrichtung
(10) ermittelte Gewicht eines Kunden erfaßt und mit dem beim Verlassen im Bereich
einer Auslaßeinrichtung (22) ermittelten Gewicht verglichen wird, und wobei beim Verlassen
der Verkaufsräume ein Zahlvorgang im Bereich einer Kassiereinrichtung (20) und eine
Förderung von Waren im Bereich einer der Kassiereinrichtung (20) zugeordneten Warentransporteinrichtung
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verlassen der Verkaufsräume zunächst die
Waren zur weiteren Förderung der Warentransporteinrichtung in einer Auflegezone (34)
zugeführt werden, dann das Gewicht des Kunden im Bereich der Auslaßeinrichtung (22)
ermittelt wird, und danach in einer gegenüber der Auflegezone (34) getrennten und
in bezug auf die Warentransporteinrichtung stromabwärts gelegenen Zahlzone (35) der
Zahlvorgang erfolgt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zutritt von der ein Sperrmittel
aufweisenden Auslaßeinrichtung (22) zur Zahlzone nur freigegeben wird, wenn die ermittelte
Gewichtsdifferenz Einlaßeinrichtung - Auslaßeinrichtung unterhalb eines bestimmten
Grenzwertes liegt.