[0001] Die Erfindung betrifft einen Turbo-Fliehkraftsichter entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Auf dem Gebiet der Turbo-Fliehkraftsichter sind viele brauchbare Ausführungen bekannt.
Das Prinzip der Sichtung in allen diesen Einrichtungen besteht darin, den in einem
Luftstrom befindlichen Gutteilchen eine Fliehkraft aufzuzwingen, entgegen der auf
die Teilchen wirkenden Schleppkraft des Luftstromes und sie somit voneinander zu trennen.
Hierzu führt man die mit Gutteilchen beladene Luft von außen nach innen durch eine
sich schnell drehende Turbine entgegen dem von dieser erzeugten Strömungsgefälle,
welches von innen nach außen gerichtet ist. Dies erfolgt durch ein anderes, stärkeres
Gebläse und bewirkt, daß die Partikel die Umfangsgeschwindigkeit der Turbine und eine
bestimmte Fliehkraft annehmen. Für bestimmte Gutteilchen (Grenzkorn) stellt sich am
Umfang der Turbine ein Gleichgewicht zwischen der nach außen wirkenden Fliehkraft
und der nach innen wirkenden Schleppkraft ein. Nur die entsprechend "feinen" Gutteilchen
gelangen dann durch die Turbine nach innen in den Feingutbereich. Die entsprechend
"groben" Gutteilchen bleiben im Außenbereich der Turbine und fallen als Grobgut an.
[0003] Der Sichtvorgang vollzieht sich nach folgender mathematischer Formel:
dF = Feingutdurchmesser
vR = Radialgeschwindigkeit
vu = Umfangsgeschwindigkeit
DT = Turbinendurchmesser
'YL = Dichte Luft
17 = Zähigkeit Luft
yG = Dichte Sichtgut
[0004] Aus dieser Formel ist zu ersehen, daß in diesem Sichtvorgang mit höherer Umfangsgeschwindigkeit
(v
u) und kleiner werdendem Turbinendurchmesser (D
T), kleinere Feingutgrößen (d
F) erreicht werden können. Die maximal zu erreichende Umfangsgeschwindigkeit (v
u) ist aber durch die Kennwerte der verwendbaren Baustoffe für die Turbine begrenzt.
Wählt man nun auch noch kleine Turbinendurchmesser (D
T), um die Feingutkorngröße zu verkleinern, so kommt man zu relativ kleinen Turbinenoberflächen.
Die Oberfläche der Turbine, bzw. deren freier Durchtrittsquerschnitt ist aber maßgebend
für die zu erzielende Menge Feingut, die sich aus der relativ niedrigen Gutbeladung
der Sichtluft und der möglichst niedrigen radialen Durchtrittsgeschwindigkeit (v
R) bei der gegebenen Turbinenoberfläche für "hochfeine" Sichtgüter ergibt. Demzufolge
muß man die Turbine also länger bauen. Dies hat aber zur Folge, daß sich auf der Turbinenlänge
eine ungleichmäßige radiale Durchtrittsgeschwindigkeit ergibt und man dadurch eine
feine bis gröbere Kornverteilung im Feingut erhält.
[0005] Bei den herkömmlichen Einrichtungen wird in der Regel das Feingut-Sichtluft-Gemisch
über die Stirnseiten der Turbinen abgeführt. Aus dem Verhältnis von Länge (L) und
Durchmesser (D) bei einseitiger Absaugung mit D/L von ca. 1:1 und bei zweiseitiger
Absaugung mit D/L von ca. 1:2, ergeben sich daher nur relativ kurze nutzbare Turbinenlängen.
Diese Konstruktionen haben den Nachteil, daß die Abführung des Feingut-Sichtluft-Gemisches
mindestens bei zweiseitiger Absaugung durch die Lagerung und den Antrieb der Turbine
behindert wird.
[0006] Zwangsläufig ergeben sich dadurch auch große Lagerabstände mit niedrigen Eigenfrequenzen
der Turbine, wodurch die Turbine für die gewünschten hohen Drehzahlen unbrauchbar
werden. Bei Lagerung der Turbine im Feingut-Sichtluft-Gemisch bzw. bei Hindurchführung
des Feingut-Sichtluft-Gemisches durch die Lagerung ergeben sich zudem unverhältnismäßig
teure Konstruktionen, wobei das Durchmesser-Längen-Verhältnis von ca. 1:2 auch nicht
überschritten werden kann.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Turbo-Fliehkraftsichter hinsichtlich
der Betriebsfrequenzen und hinsichtlich des Durchmesser-Längen-Verhältnisses zu verbessern.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Demgemäß wird das Feingut-Sichtluft-Gemisch auf entsprechend großen Längenabschnitten
der Turbine mit der zum Sichten notwendigen Radialgeschwindigkeit von außen nach innen
gesaugt und auf entsprechend kurzen Längenabschnitten der Turbine mit einer weitaus
höheren, z. B. 3-6 fachen Radialgeschwindigkeit von innen nach außen gesaugt. Dadurch
können z. B. Turbinenlängen mit einem wirksamen Sichtbereich von einem Durchmesser-Längen-Verhältnis
von ca. 1:4 bis 1:8 konstruiert werden, wodurch sich wiederum die Durchsatzleistung
wesentlich erhöhen läßt.
[0010] Außerdem hat die Anordnung der sektionsweise wechselnden An- und Absaugung auf dem
Turbinenmantel für das Feingut-Sichtluft-Gemisch gemäß der vorliegenden Erfindung
den Vorteil, daß das von der Turbine erzeugte Druckgefälle, welches für die Absaugung
durch ein externes Gebläse überwunden werden müßte bis auf geringe Druckverluste quasi
aufgehoben wird. Da dieses Druckgefälle zum Sichten bei hoher Feinheit nicht unerheblich
hoch ist und hierfür entsprechend große, z. T. zweistufige hintereinander angeordnete
Gebläse und demzufolge auch entsprechend druckfeste Luftführungs- und Filtereinrichtungen
notwendig wären, können diese bei vorliegender Erfindung z. T. entfallen, bzw. wesentlich
vereinfacht werden.
[0011] Auch die Anordnung der Lagerungen und Antriebe an den nun nicht mehr für die Absaugung
des Feingut-Sichtluft-Gemisches notwendigerweise zu verwendenden Stirnseiten können
in einfacher, konventioneller Bauweise vorgesehen werden und erlauben bei z. B. großen
notwendigen Antriebsleistungen die Anordnung der Antriebe an beiden Seiten der Turbine.
[0012] Aufgrund der sich bei vorliegender Erfindung ergebenden Vorteile:
- größere aktive Turbinenoberfläche
- Aufhebung des Druckgefälles
- einfache und konventionelle Anordnung von Lagerung und Regelantrieben
[0013] kann man größere Sichter zur Erzeugung feinster Feingüter bei höheren Durchsatzleistungen
und geringeren Baukosten herstellen.
[0014] Nachfolgend wird eine Sichteinrichtung gemäß vorliegender Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
[0015] Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines bekannten Turbo-Fliehkraftsichters mit
zugehörigem Mahl-Sichtkreislauf,
Fig. 2 - 4 Axialschnitte verschiedener Sichter gemäß der Erfindung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 6 und 7,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie C-D in Fig. 5 und
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie E-F in Fig. 5.
[0016] Figur 1 zeigt einen bekannten Mahl-Sichtkreislauf mit einem Turbofliehkraftsichter
1, z. B. zur Vermahlung von Zement. Er wird von einer Kugelmühle 2 beaufschlagt. Das
Aufgabegut 9 wird aus einem Silo 4 über eine zellenschleuse 3, regelbar der Kugelmühle
2 zugeführt nach dem Kahlen in der Kugelmühle 2, wird das Kugelmühlengut 13 über ein
Becherwerk 11 und eine Schnecke 6 unter Luftabschluß mittels einer Zellenschleuse
3 auf den Turbo-Fliehkraftsichter 1 aufgegeben. Eine Verteilung des Kugelmühlengutes
13 auf die ganze Länge des Turbo-Fliehkraftsichter 1 erfolgt durch eine Aufgaberinne
10. Die durch einen Motor 7 angetriebene Turbine 18 des Turbo-Fliehkraftsichters 1
trennt das Kugelmülengut 13 in Grobgut 12 und Feingut 17 mittels der von außen zugeführten
Sichtluft 14, die auch gleichzeitig die Entstaubung der Kugelmühle 2 mit übernehmen
kann. Das Grobgut 12 fällt nach unten in eine Förderschnecke 6 und gelangt unter Luftabschluß
mittels einer Zellenschleuse 3 zurück in die Aufgabe der Kugelmühle 2. Das Feingut
17 wird zusammen mit der Sichtluft 14 durch die Turbine des Turbo-Fliehkraftsichters
1 abgesaugt und zyklonabscheidern 5 zugeführt. Ein großer Anteil Feingut 17 wird dort
abgeschieden und mittels Zellenschleusen 3 ausgetragen. Die Sichtluft 14 und der kleinere
Anteil Feingut 17 gelangt in einen Entstaubungsfilter 16. Dort wird das restliche
Feingut 17 von der Sichtluft getrennt und ebenfalls über eine Zellenschleuse 3 ausgetragen.
Ein Ventilator 15 saugt die Sichtluft 14 aus dem System an und fördert sie aus dem
Mahlsichtkreislauf ins Freie. Für die Anwendung eines solchen Mahlsichtkreislaufes
zur Herstellung sehr kleiner Feingutkorngrößen mußten bisher mehrere leistungsfähige
Sichter nebeneinander gestellt werden, um die Durchsatzmenge aufnehmen zu können.
Das führte zu komplizierteren und aufwendigeren Maschinenanordnungen, wobei die größte
Schwierigkeit darin bestand, die nebeneinander angeordneten Sichter auf die gleiche
Feingutkorngröße einzustellen, um ein einheitliches Produkt zu bekommen.
[0017] Die Figuren 2 bis 4 zeigen unter Verwendung von Bezugsziffern, die von denen der
Figur 1 abweichend verwendet sind, verschiedene Ausführungsformen der Turbinen.
[0018] Figur 2 zeigt eine zweiseitig gelagerte Turbine 1 mit einem Durchmesser-Längen-Verhältnis
D/L von ca. 1:1. der größere, zum Sichten verwendete, von außen nach innen durchströmte
Längenabschnitt 2 wird durch eine Dichtung 3 auf dem Umfang der Turbine 1 von dem
kleineren, zum Absaugen des Feingut-Luftgemisches 4 verwendeten, von innen nach außen
durchströmten Längenabschnittes 5 getrennt. Der Sichtraum 6 befindet sich über dem
größeren Längenabschnitt 2 und der Ventilationsraum 7, der zum Absaugen des Feingut-Luftgemisches
4 dient, befindet sich über dem kürzeren Längenabschnitt 5, der auch als Ventilator
ausgebildet sein könnte mit Ventilationsschaufeln 8 gleichen oder größeren Durchmessers
als diese im Sichtbereich.
[0019] Figur 3 zeigt eine zweiseitig gelagerte Turbine 9 mit einem Durchmesser-Längen-Verhältnis
D/L von ca. 1:2. Bei dieser Anordnung gibt es zwei größere Längenabschnitte 2 zum
Sichten, die das Feingut-Luftgemisch 4 in einen gemeinsamen zum Absaugen vorgesehenen
Längenabschnitt 5 in den Ventilationsraum 7 abgeben. Durch zwei Dichtungen 3 am Umfang
der Turbine 9 sind Sichtraum 6 und Ventilaitonsraum 7 voneinander getrennt. Die Lagerung
10 befindet sich auf beiden Stirnseiten der Turbine 9. Die Turbine 9 wird von einem
Motor 11 angetrieben.
[0020] Figur 4 zeigt eine zweiseitig gelagerte Turbine 12 mit einem Durchmesser-Längen-Verhältnis
D/L von ca. 1:4. Diese Turbine ist mit zwei gemeinsamen, zum Absaugen vorgesehenen
Längenabschnitten 5 versehen, die von jeweils größeren, zum Sichten dienenden Längenabschnitten
2 und 13 mit Feingut-Luftgemisch 4 gespeist werden, wobei der mittlere Längenabschnitt
13 etwa doppelt so groß ist wie ein Längenabschnitt 2. Der Antrieb der in den Lagern
10 zweiseitig gelagerten Turbine 12, erfolgt in diesem Fall durch zwei Motoren 11,
die mit Kupplungen 14 mit der Turbine 12 verbunden sind, wie auch die Turbinen 1 und
9 mit den Motoren 11.
[0021] In dieser Weise können Turbinen gewissermaßen wie in einem Baukastenprinzip aufgebaut
werden und zu einer, der Festigkeit der Turbine entsprechenden, beliebigen Länge,
mit einem Durchmesser-Längenverhältnis D/L von bis zu 1:6 oder 1:8 verlängert werden.
[0022] Figur 5 zeigt einen Längsschnitt A-B in Figur 6 und 7, Querschnitte C-D bzw. E-F
in Fig. 5 eines Turbo-Fliehkraftsichters. Es handelt sich hierbei um einen Sichter
mit einem Durchmesser-Längen-Verhältnis D/L von ca. 1:2. Die Turbine 1 mit der Welle
2 ist über den Wellenzapfen 3 einseitig angetrieben. Die Lagerung erfolgt zweiseitig
in den Lagern 4, die auf dem Gehäuseunterteil 5 aufgebaut sind. Die Turbine 1 hat
zwei Sichtzonen 6 für die Ansaugung und eine Zone 8 für die Absaugung des Feingut-Sichtluftgemisches
7. Die Turbinenblätter 9 haben in allen Zonen (6 und 8) gleichen Durchmesser. Zwischen
den Zonen (6 und 8) befinden sich zwei Dichtungen 10, die verhindern, daß ungesichtetes
Aufgabegut 11 in dem Feingut-Sichtluft-Raum 12 gelangen kann. Das Gehäuseoberteil
13, welches im Mittelpunkt der Turbine 1 vom Gehäuseunterteil 5 getrennt ist, hat
einen Sichtguteinlauf 14. Zwei doppelseitige Luft-Förderrinnen 15 verteilen das Aufgabegut
11 in mehrere auf der Länge der Turbine 1 tangential in Drehrichtung angebrachte Aufgabetrichter
16, die dafür sorgen, daß das Aufgabegut 11 gleichmäßig auf der Länge der Turbine
1 im Bereich der Sichtzonen 6 verteilt wird. Die Ansaugung der Sichtluft 17 erfolgt
über eine Ansaugöffnung 18 im Gehäuseunterteil 5 und wird durch die am Umfang der
Turbine 1 angeordneten Luft-Leitschaufeln 19 hindurchgeführt, derart, daß die Sichtluft
17 tangential auf die Turbine 1 trifft und das im inneren Kreis der Luft-Leitschaufeln
19 zugeführte Aufgabegut 11 mit sich reißt und in eine kreisende Bewegung versetzt
in Drehrichtung der Turbine 1. Hier setzt nun der schon anfangs beschriebene Sichtvorgang
ein, der bewirkt, daß das Grobgut 20 nach außen geschleudert wird und das Feingut
21 mit der Sichtluft 17 durch die Sichtzonen 6 hindurchgesaugt wird und als reingut-Sichtluft-Gemisch
7 über die Absaugzone 8 in den spiralförmigen Feingut-Sichtluft-Raum 12 und den Absaugstutzen
22 einer Staubsammeleinrichtung zugeführt wird. Die Luft-Leitschaufeln 19 sind sowohl
in der tangentialen Anströmrichtung 23 zur Trubine 1, als auch in ihrem Abstand 24
zum Mittelpunkt der Turbine 1 verstellbar angeordnet, um den optimalen Sichteffekt
zu erzielen. Das Grobgut 20, welches am inneren Durchmesser der Luft-Leitschaufeln
19 kreist, wird durch Grobgutkanäle 25 im Bereich der Aufgabetrichter 16 abwechselnd
mit diesen in einen bestimmten Sektor durch die Luft-Leitschaufeln 19 nach außen in
den Grobgut-Sammelraum 26 abgeführt und mittels zweiseitig angeordneten Luft-Förderrinnen
27 dem Grobgutauslaß 28 zugeführt. Sowohl die Ansaugöffnung 18 für die Ansaugung der
Sichtluft 17, als auch der Absaugstutzen 22 für die Absaugung des Feingut-Sicht-Luftgemisches
7 können um jeweils 90° um die Turbinenachse gedreht werden, um eine günstige Anordnung
in einer Gesamtanlage zu finden.
1. Turbo-Fliehkraftsichter mit einem feststehenden Gehäuse, versehen mit einem doer
mehreren Sichtguteinlässen, mit einem oder mehreren Sichtlufteinlässen, mit einem
oder mehreren Feingut-Sichtluft-Gemisch-Auslässen und einem doer mehreren Grobgut-Auslässen,
versehen mit einer an beiden Stirnseiten im Gehäuse gelagerten Sichtturbine mit horizontaler
Turbinenachse, sowie einem den Sichtraum begrenzenden, der Sichtluft richtungsgebenden
Schaufelkranz mit sowohl in radialer Entfernung zur Turbinenachse, als auch in tangentialer
Anströmungsrichtung zum Turbinenumfang verstellbaren Schaufeln, die in einem Sektor
durchbrochen sind für die Zufuhr des Sichtgutes und die Abführung des Grobgutes,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Turbine (1) sowohl als Sichter, als auch als Arbeitsventilator ausgebildet ist,
und daß zum Sichten des Feingutes die Turbine partiell mit Sichtluft und Feingut von
außen nach innen mit entsprechend kleiner Radialgeschwindigkeit und zum Abführen von
Sichtluft und Feingut von innen nach außen mit einer mehrfach größeren Radialgeschwindigkeit
durchströmt wird.
2. Turbo-Fliehkraftsichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die relativ kurzen Zonen (5) zum Abführen von Sichtluft und Feingut an einer oder
mehreren Stellen der Turbine angeordnet sind, vorzugsweise mittig, zwischen zwei längeren
Zonen (2) zum Zuführen von Sichtluft und Feingut.
3. Turbo-Fliehkraftsichter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Durchmesser der Turbine in den Zonen zur Zu- und Abfuhr des Feingut-Sichtluft-Gemisches
unterschiedlich groß sind.
4. Turbo-Fliehkraftsichter nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die ralativ kurzen Zonen zum Abführen des Feingut-Sichtluft-Gemisches als Ventilator
(8) ausgebildet sind.
5. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Zonen zur Zu- und Abfuhr des Feingut-Sichtluft-Gemisches Dichtungen am
Umfang der Turbine angebracht sind,
6. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Durchmesser-Längen-Verhältnis in den Zonen der Zufuhr des Feingut-Sichtluft-Gemisches
ein Verhältnis von 1:1 und größer ist,
7. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei größeren Sichtereinheiten die Turbine zweiseitig angetrieben wird.
8. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Antrieb der Turbine regelbar ist.
9. Trubo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
in den Sichtzonen der Zu- und Ablauf von Aufgabe- und Grobgut in einem oder mehreren
Schaufelsektoren so angeordnet sind, daß abwechselnd Aufgabegut der Turbine tangential
zugeführt und Grobgut tangential von der Turbine weggeführt wird.
10. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Zufuhr des Aufgabegutes pneumatisch erfolgt.
11. Turbo-Fliehkraftsichter nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Aufgabegut vor der Zufuhr vorher dispergiert wird.
12. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Zu- und Abführeinrichtungen der Turbinenlange verteilt sind, um diese gleichmäßig
zu beaufschlagen.
13. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Radialgeschwindigkeit zum Abführen des Feingut-Sichtluft-Gemisches 3 bis 6 mal
größer ist, als die Radialgeschwindigkeit zum Zuführen des Feingut-Sichtluft-Gemsiches.