| (19) |
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(11) |
EP 0 534 930 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.06.1996 Patentblatt 1996/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.09.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D06B 15/02 |
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| (54) |
Vorrichtung und Anordnung zum Bearbeiten von bahnförmigem Material
Apparatus for treating sheet-like materials
Installation pour le traitement de matériaux en bande
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
23.09.1991 AT 1913/91
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Zimmer, Johannes |
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A-9020 Klagenfurt (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Zimmer, Johannes
A-9020 Klagenfurt (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hofinger, Engelbert, DDr. et al |
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Patentanwälte Dr. Paul Torggler,
DDr. Engelbert Hofinger
Mag. Dr. Paul N. Torggler
Postfach 556
Wilhelm-Greil-Strasse 16 6021 Innsbruck 6021 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 460 803 DE-C- 947 065 US-A- 2 878 778
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DE-B- 1 076 611 US-A- 2 851 869
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnenförmigem Material,
wobei das Material an die Oberfläche einer Gegenwalze oder eines Gegenbalkens gepreßt
ist.
[0002] Bei der Bearbeitung einer Warenbahn ist es selbstverständlich wünschenswert, daß
die Bearbeitung auf dem gesamten bahnenförmigen Material gleichmäßig erfolgt. Dies
wird nur dann erreicht, wenn der Druck, mit dem die Gegenwalze und eine anliegende
Bearbeitungswalze gegeneinander pressen, konstant ist und auch über die Breite gleichmäßig
ist. Ein Problem, das immer wieder in diesem Zusammenhang auftritt, ist die Durchbiegung
der Walzen aufgrund der großen Arbeitsbreiten, die umso größer ist je geringer der
Durchmesser einer Walze und je dünner die Wandstärke einer Walze ist. Aufgrund der
besseren Handhabung der Walzen beim Umrüsten einer Vorrichtung der bei Wartungs- und
Reparaturarbeiten sollten die Walzen hingegen relativ leicht sein und einen geringen
Durchmesser aufweisen. Zur Beseitigung dieses Problemes sind schon mehrere Lösungsvorschläge
bekannt. So sind z. B. sogenannte schwimmende Walzen bekannt, wobei die Walzen von
innen heraus durch z.B. hydromechanische Mittel biegeverformt werden können. Diese
sind jedoch sehr teuer in der Herstellung und aufwendig in der Wartung und erfordern
durch die Anbringung der hydromechanischen Mittel im Inneren der Walze wieder einen
relativ großen Durchmesser. Auch ist ihre Achslagerung sehr teuer und kompliziert
und der Walzenaustausch daher sehr aufwendig. In der Praxis wird das Problem der Durchbiegung
daher meist dadurch gelöst, daß die Walzen gummiert sind und ballig geschliffen werden,
mit dem Nachteil daß diese Walze bei nur einem einzigen Anpreßdruck und nur bei einer
Materialbahnbreite breitengleichmäßig arbeitet. Das damit erforderliche, oftmalige
Wechseln der Walze je nach erwünschtem Anpreßdruck und erwünschter Bahnbreite ist
umständlich und erfordert durch den Transport der Walzen, den Maschinenstillstand,
die Betriebsunterbrechung viel Zeit, und ist daher nicht ökonomisch.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die ein
gleichmäßiges Anpressen bei verschiedenen Arbeitsbreiten und verschiedenen Arbeitsdrücken
bei der Verwendung von sich durchbiegenden, leicht zu handhabenden, leicht auswechselbaren
Arbeitswalzen bzw. -rollen gewährleistet.
[0004] Ferner soll die erfindungsgemäße Vorrichtung sich für unterschiedliche Bearbeitungen
bzw. Arbeitsdrücke eignen, d.h. z.B. zum Abquetschen (hoher Anpreßdruck) genauso wie
zum dosiertem Auftragen von geringen Mengen (geringer Anpreßdruck).
[0005] Weiters ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, deren Arbeitsbreite
sich an die Breite der Warenbahn anpassen läßt und die ermöglicht über die Arbeitsbreite
Zonen mit unterschiedlich hoher Anpreßkraft zu erzeugen.
[0006] Bei der Einrichtung nach DE-B 1 076 611 ist die biegsame Anpassung der Rollen nur
abschnittweise gegeben, da diese Rollen in Abständen von Rollenketten in ihrer Lage
gehalten sind, wodurch sich ihre Lagerung im Maschinengestell erübrigt. Die Rollenketten
selbst sind nicht nachgiebig, sie haben vielmehr die Aufgabe, jeder Durchbiegung der
Quetschwalzen zu begegnen, was dadurch erreicht werden kann, daß an den Rollenketten
angreifende Stellschrauben entsprechend eingestellt bzw. nachgezogen werden.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Vorzugsweise wird an die Gegenwalze eine den Bearbeitungsvorgang unmittelbar ausführende
Arbeitsrolle mit im Verhältnis zur Gegenwalze kleinem Durchmesser aus biegsamem Material
angepreßt. Der relativ geringe Durchmesser der Arbeitsrolle bringt zusätzlich den
Vorteil, daß eine relativ hohe Anpreßleistung, d.h. ein relativ hoher Flächenpreßdruck,
durch eine relativ schmale Preß- bzw. Berührungszone erzielt wird. Wird z.B. Flüssigkeit
aus einer Textilbahn herausgepreßt, so kann die Flüssigkeit aus einer schmalen Preß-
oder Abquetschzone leichter abfließen. Durch eine höhere Preßleistung kann auch eine
höhere Arbeitsgeschwindigkeit erzielt werden und Trocknungsenergie eingespart werden.
Weiters ist es als Vorteil zu betrachten, daß derartige Arbeitsrollen leicht herstellbar
sind und durch ihren kleinen Durchmesser und die achslose Lagerung leicht zu handhaben
sind und einfach ausgetauscht werden können, durch die kompakte Bauweise Platz sparen
und in vorhandene Anlagen eingebaut werden können, Aufgrund ihrer geringen Ausmaße
können sie auch einfach mit weiteren Bearbeitungseinrichtungen, die an der gleichen
Glegenwalze wirken, kombiniert werden.
[0009] Der Anpreßdruck ist über die Steuerung der druckkrafterzeugenden Elemente einstellbar
und kann in einem großem Druckbereich variiert werden. Ist das druckkrafterzeugende
Element z.B. ein pneumatischer Kolben, so ist der Anpreßdruck, den dieser Kolben über
die anpassend biegbaren Elemente auf die Arbeitsrolle ausübt, durch die Veränderung
des Luftdruckes in der Pneumatik variierbar. Sind über die Länge verteilt mehrere
druckkrafterzeugende Elemente angeordnet und werden diese getrennt angesteuert, so
kann man Zonen mit unterschiedlicher Druckbeaufschlagung schaffen so wie es für manche
Zwecke erforderlich ist.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen geschrieben. Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung
mit einer gegen eine Gegenwalze gepreßten Arbeitsrolle und zwei zylindrischen Anpreßkörpern
bzw. -rollen, die in einem gemeinsamen Gleitlagerbalken bzw. Lagerbett ruhen und mit
einem Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken. Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform
der Erfindung u.a.mit einer anderen Ausgestaltung des starren Balkens. Fig. 3 zeigt
eine erfindungsgemäße Vorrichtung, in der wiederum zwei zylindrische Anpreßkörper
bzw. -rollen jedoch in getrennten Gleitlagern bzw. Lagerbetten vorhanden sind, wobei
das eine Gleitlager bzw. Lagerbett fixiert ist, während das andere beweglich ist.
Fig 4 zeigt eine Vorrichtung, bei der ähnlich wie in Fig.1 zwei zylindrische Körper
bzw. Rollen in einem gemeinsamen, beweglichen Gleitlager bzw. Lagerbett angeordnet
sind, jedoch ist hier die mögliche Bewegung des Gleitlagers bzw. Lagerbettes nicht
translatorisch sondern eine Kippbewegung. Fig. 5 und Fig. 6 zeigen einfache, erfindungsgemäße
Vorrichtungen, bei denen die Arbeitsrolle selbst in einem Gleitlagerbalken bzw. Lagerbett
liegt, der in den beiden Darstellungen den Kräften unterschiedlicher, druckerzeugender
Elemente unterliegt. Fig. 7 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform der
Vorrichtung mit mehreren zylindrischen Körper, bzw. Rollen und Gleitlagern/Lagerbetten,
auf die durch Hubkolben Kraft ausgeübt wird. Fig. 8 zeigt eine ähnliche Vorrichtung
wie Fig. 7 mit dem Unterschied, daß bei dieser Ausführungsvariante nur eines der beiden
Gleitlager/Lagerbetten beweglich ist und die Gleitlager/Lagerbetten in einer anderen
Position angeordnet sind. Fig.9 zeigt schließlich eine Vorrichtung gemäß der Erfindung,
die mit einer Substanzzuführungeinrichtung ausgestattet ist.
[0011] In Fig.1 sieht man, daß an eine ortsfest gelagerte, starre Gegenwalze 2, über die
eine Warenbahn 1 geführt ist, eine biegbar anpassende, achslagerlose Arbeitsrolle
4 mit kleinerem Durchmesser angepreßt wird. Die Arbeitsrolle 4 mit einer Mantelschicht
20 umgeben, die glatt oder strukturiert und allenfalls komprimierbar und Flüssigkeit
bzw. Substanz aufnehmend, transportierend und abgeben ist. Die Anpressung der Arbeitsrolle
4 erfolgt über zwei ebenfalls biegbar anpassende, zylindrische Körper bzw. achslagerlose
Anpreßrollen 45,46, die auch zur Umfangslagerung der Arbeitsrolle 4 dienen. Die beiden
Anpreßkörper bzw. -rollen 45,46 liegen in einem gemeinsamen biegbar anpassenden Gleitlagerbalken/Lagerbett
53, auf den/das über eine Platte 71 und eine Verstärkungsplatte 75 ein Hubkolben 6
Kraft aufbringt. Der Gleitlagerbalken/das Lagerbett 53 wird bei der daraus resultierenden
Verschiebung seitlich von zwei Profilleisten 80 geführt, die ebenso wie die Hubkolbenvorrichtung
6 an einem ortsfesten Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken 3 befestigt sind.
Zusätlich kann an dem Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken 3 ein Träger 12
befestigt sein, durch den in einem weiteren Gleitlager/Lagerbett 50 eine Stützrolle
47 seitlich an der Arbeitsrolle 4 anliegt. Vorteilhafterweise werden die an der Anpressung
beteiligten Elemente (Arbeitsrolle 4, zylindrische Anpreßkörper bzw. -rollen 45 u.46,
Gleitlagerbalken/Lagerbett 53, Platte 71 und Verstärkungsplatte 75) bei der Arbeitsrolle
4 beginnend bis zur Verstärkungsplatte 75 hin immer biegbarer und können sich daher
gut an das vorhergehende Element anpassen. Daher können sich die einzelnen Elemente
frei positionieren und es kommt zu einer gleichmäßigen Druckverteilung und Kraftübettragung
über die Arbeitsbreite von der Arbeitsrolle 4 auf die Gegenwalze 2. Zusätzlich zur
Anpreßkraft die durch den Hubkolben bewirkt wird kann, wie strichliert angedeutet,
eine Anpreßkraft durch eine magnetkrafterzeugende Einrichtung 9 auf die Arbeitsrolle
wirken, die in diesem Fall, zumindest teilweise, aus magnetisierbarem Material besteht.
[0012] In Fig.2 ist eine Ausführungsvariante dargestellt, bei der ebenfalls die Arbeitsrolle
4 auf zwei, in einem Gleitlagerbalken/Lagerbett 53 angeordneten, zylindrischen Trag-
und Anpreßkörpen bzw. -rollen 45, 46 umfangsgelagert ist. Zwischen dem Gleitlagerbalken/Lagerbett
53 und der Platte 71 befindet sich ein verformbarer Polster 22, der zu einer gleichmaßigen
Druckverteilung beiträgt. Alle Elemente die zur Anpressung der Arbeitsrolle 4 an die
Gegenwalze 2 beitragen sind bei dieser erfindungsgemäßen Ausführung innerhalb eines
U-förmigen Querbalkens bzw. Stützkörpers oder Tragbalkens 32 angeordnet, der auch
als seitliche Führung des Komplexes aus Gleitlagerbalken/Lagerbett 53, verformbarem
Polster 22 und Platte 71 dient.
[0013] Ähnlich wie in den Ausführungsbeispielen aus Fig. 1 und 2 ist bei der Vorrichtung
gemäß Fig. 3 die Arbeitsrolle 4 durch die zylindrischen Körper/Rollen 43, 44 achslagerlos
umfangsgelagert und führt unmittelbar die Bearbeitung der Warenbahn 1 im Berührungspunkt
mit der Gegenwalze 2 aus. Die hier dargestellte Arbeitsrolle 4 ist wiederum mit einer
Mantelschicht 20 umgeben die aus Gummi. Filz oder dgl. besteht, und wieder glatt oder
strukturiert und allenfalls komprimierbar ist und zum Aufnehmen, Transportieren und
Abgeben von Flüssigkeit bzw. Substanz dient. Die zylindrischen Körper/Rollen 43, 44
sind in getrennten Gleitlagerbalken/Lagerbett 51, 52 angeordnet und weisen Reinigungsrakeln
8 auf. Das Besondere dieser Ausführungsform ist, daß das Gleitlager/Lagerbett 51 fest
mit einem Querbalken bzw. Stütztkörper oder Tragbalken 31 verbunden ist, wobei zwischen
Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken 31 und Gleitlager/Lagerbett 51 ein elastischer
Polster 21 vorgesehen sein kann, während das Gleitlager/Lagerbett 52 ebenfalls über
einen verformbaren Polster auf einer Platte 71 angeordnet ist, die mit einem ortsfesten
Träger 10 gelenkig verbunden ist. Auf die Platte 71 bringt ein, auf einem Querbalken
bzw. Stützkörper oder Tragbalken 3 befestigter Hubkolben 6a, 6b, 6c seine Kraft auf,
die dann über den zylindrischen Anpreßkörper/die Anpreßrolle 43 und die Arbeitsrolle
4 als Anpreßkraft im Berührungspunkt mit der Gegenwalze 2 wirkt. Der Stützkörper/die
Stützrolle 44 wirkt dabei als Gegendruckkörper. Die bewegliche Platte 71 ist, mit
einem Träger 10 gelenkig verbunden, sodaß ein Abheben der Platte 71 in diesem Verbindungspunkt
nicht möglich ist, wodurch sich eine Hebelwirkung ergibt, die je nach Lage des Angriffsstelle
des Hubkolbens die Krafteinwirkung überträgt (Position 6a), reduziert (Position 6b)
oder verstärkt (Position 6c). Die Platte 71 ist dabei vorzugsweise gegenüber der Horizontalen
geneigt.
[0014] Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist in Fig. 4 dargestellt. Hier sind die zylindrischen Anpreßkörper bzw. -rollen 45,
46, wie in Fig.1 und 2, in einem gemeinsamen Gleitlagerbalken/Lagerbett 53 angeordnet,
der auf einer Platte 71 aufliegt. Die Platte 71 liegt auf der einen Seite in einer
kraftaufnehmenden, Beweglichkeit ermöglichenden Halterung 11, ist gegen die Horizontale
geneigt und weist an seiner Unterseite eine Verstärkungsplatte 75 an jener Stelle
auf, an der der Hubkolben 6 angreift. Die hebelartig vom Hubkolben 6 auf die Platte
71 übertragene Kraft wird über den Gleitlagerbalken/das Lagerbett 53 und die zylindrischen
Anpreßkörper bzw. -rollen 45, 46 auf die achslagerlos umfangsgelagerte Arbeitsrolle
4 übertragen, welche somit an die Gegenwalze 2 angepreßt wird. An den zylindrischen
Anpreßkörpern bzw. -rollen 45,46 liegen Reinigungsrakeln 8 an. Die beider Bearbeitung
überschüssige Substanz läuft über eine dieser Reinigungsraklen und eine abgeschrägte
Fläche der Platte 71 ab. Weiters kann, wie strichliert dargestellt, am Gleitlagerbalken/Lagerbett
53 eine Leiste 15 angesetzt sein, die verhindert, daß die auf der Oberfläche des Gleitlagerbalkens/Lagerbettes
53 befindliche Substanz in den Bereich hinter dieser Leiste 15 gelangt.
[0015] Diese kompakte Anordnung von Rollen oder zylindrischen Körpern mit diesem vorzugsweise
einstückigen Gleitlagerbalken/Lagerbett und seitlich angesetzten Begrenzungsteilen
(nicht dargestellt) ermöglicht eine leichte Handhabung und Reinigung und ein sehr
sauberes Arbeiten dadurch, daß die Substanz in einem begrenzten Gebiet gehalten und
von da abgeleitet wird.
[0016] In Fig.5 ist die Anzahl der anpassend biegbaren Elemente auf zwei Stück, nämlich
die Arbeitsrolle 4 und einen an dieser anliegenden Gleitlagerbalken/ein Lagerbett
5, reduziert. Die Anpreßkraft wird hier durch einen expandierbaren Schlauch 60 erzeugt,
der in einer Ausnehmung des Gleitlagerbalkens/Lagerbettes 5 liegt und gegen diesen
und einen ortsfesten Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken 3 drückt. Der Gleitlagerbalken/das
Lagerbett 5 ist zwischen Platten 81 geführt.
[0017] Einen ebenso einfachen Aufbau weist die Vorrichtung in Fig. 6 auf. In einem U-förmigen
Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken 32 ist ein Hubkolben 6 angeordnet, der
an einer Platte 7 andrückend anliegt, die eine biegbar anpassendes Gleitlager/Lagerbett
5 trägt. In diesem Gleitlager/Lagerbett 5 ist die biegbar anpassende Arbeitsrolle
4 angeordnet, die gegen die Gegenwalze 2 mit der darauf geführten Warenbahn 1 angepreßt
wird. Wie man deutlich sieht, hat die Arbeitsrolle 4 einen erheblich geringeren Durchmesser
als die Gegenwalze 2. Über die Arbeitsbreite verteilt sind mehrere Hubkolben 6 angeordnet,
die getrennt angesteuert werden können und so die biegbaren Anpreßelemente 5 und 4
an die Gegenwalze 2 anpassen können. An der Arbeitsrolle 4 liegt, in Laufrichtung
der Gegenwalze 2 gesehen hinter dem Berührungspunkt mit derselben, eine Rakel 8, die
Verunreinigungen abrakelt, welche durch die Warenbahn 1 auf die Arbeitsrolle 4 übertragen
wurden.
[0018] In Fig. 7 findet man zwei U-förmige Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken 32,
die jeweils mehrere Hubkolben 61,62 tragen, welche auf Platten 7 wirken, die wiederum
biegbare Gleitlager/Lagerbetten 5 für zylindrische Anpreßkörper bzw. -rollen 41,42
tragen. An jeder dieser zylindrischen Anpreßkörper bzw. -rollen 41, 42 liegt eine
Reinigungsrakel 8 an. An den beiden zylindrischen Anpreßkörpern bzw. -rollen 41, 42
liegt achslagerlos umfangsgelagert die Arbeitsrolle 4, welche durch Anpressung an
die Gegenwalze 2 die Bearbeitung ausführt. In dem hier dargestellten Beispiel wirkt
die Kraft der Hubkolben 62 über den zylindrischen Stützkörper bzw. -rolle 42 auf die
Arbeitsrolle 4 in annäherend vertikaler Richtung, während die Kraft der anderen Hubkolben
61 über den zylindrischen Anpreßkörpe bzw. -rolle 41 auf die Arbeitsrolle 4 in annähernd
horizontaler Richtung wirkt. Die Richtung der Anpreßkraft der Arbeitsrolle auf die
Gegenwalze ergibt sich aus der Aufsummierung der beiden Kräfte. Wie auch hier dargestellt,
kann die Anpressung zusätzlich durch eine magnetkrafterzeugende Einrichtung 9 verstärkt
werden, wenn die Arbeitsrolle 4 zumindest teilweise aus magnetisierbarem Material
besteht.
[0019] Auch in Fig.8 liegen zwei zylindrische Körper bzw. Rollen 41,42 in getrennten Gleitlagern/Lagerbetten
54, 55. Hier wird aber nur über die zylindrischen Anpreßkörper bzw. -rolle 41 und
das Gleitlager/Lagerbett 54 mittels eines expandierenden Schlauches 60 Anpreßkraft
auf die Arbeitsrolle 4 übertragen. Das Gleitlager/Lagerbett 55 ist über einen verformbaren
Polster 22 fest mit dem Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken 31 verbunden und
der bzw. die in diesem Gleitlager/Lagerbett 55 befindliche zylindrische Körper bzw.
Rolle 42 wirkt nur als Stütz- und Gegendruckrolle bzw. -körper. Wie man sieht ruhen
die beiden Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken 31,33 auf ortsfesten Trägern
13,14, die im entgegengesetzten Sinn um etwa 45° gegen die Lotrechte geneigt sind
wodurch die, durch den Pfeil 90 angedeutete Richtung, der Anpreßkraft annähernd senkrecht
ist. Der Träger 13 führt den Gleitlagerbalken/das Lagerbett 54 bei seiner Anpreßbewegung.
[0020] In Fig.9 wird, als Detail, eine Substanzzuführung für eine erfindungsgemäße Vorrichtung
entsprechend z.B. Fig.1 oder auch Fig.4 gezeigt. Zwei zylindrische Anpreßkörper bzw.
-rollen 45,46 sind in einem gemeinsamen biegbar anpassenden Gleitlagerbalken/Lagerbett
53 angeordnet und auf ihnen ist eine Arbeitsrolle 4 umfangsgelagert. Der durch den
Gleitlagerbalken/das Lagerbett 53, die zylindrischen Anpreßkörper bzw. -rollen 45,46,
die Arbeitsrolle 4 und seitliche Gleitdichtplatten eingeschlossene Raum 67 wird als
Flüssigkeitsraum verwendet. Diesem Raum 67 wird über eine Leitung 65 Substanz zugeführt.
Über die Leitung ist der Flüssigkeitsraum 67 mit eine Flüssigkeitsvorratsbehater 66
verbunden, der ein geringfügig höher eingestelltes Niveau hat, das von einer Niveausonde
68 kontrolliert wird.
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnenförmigem Material, wobei das Material an die
Oberfläche einer Gegenwalze oder eines Gegenbalkens gepreßt ist und wobei außer der
Gegenwalze/dem Gegenbalken (2) ein mit Abstand davon parallel dazu ortsfest angeordneter,
biegesteifer Querbalken, Stützkörper, Tragbalken oder dgl. (3,31,32,33) vorhanden
ist, in oder an dem druckkrafterzeugende Elemente (6,60-62) befestigt sind und wobei
im Raum zwischen der Gegenwalze/dem Gegenbalken (2) und dem Querbalken bzw. Stützkörper
oder Tragbalken (3,31,32,33) eine die Anpreßarbeit an der Warenbahn (1) ausübende
achslagerlos gelagerte Arbeitsrolle (4) anpassend biegbarer Beschaffenheit an der
Gegenwalze bzw. dem Gegenbalken (2) anliegt und wobei anpassend biegbare Elemente,
die die Anpreßkraft auf die Arbeitsrolle (4) und die Gegenwalze/den Gegenbalken (2)
bzw. die daran anliegende Warenbahn (1) übertragen, in diesem Zwischenraum zwischen
der Gegenwalze/dem Gegenbalken (2) und dem Querbalken bzw. Stützkörper oder Tragbalken
(3,31,32,33) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die anpassend biegbaren
Elemente mindestens einen Gleitlagerbalken bzw. ein Lagerbett (5,51-55) umfassen,
in dem die Umfangsfläche wenigstens einer anpassend biegbaren Rolle (4,41-47) gleitgelagert
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die anpassend biegbare Rolle
die Antriebsrolle (4) selbst ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Gegenwalze (2)
den Bearbeitungsvorgang unmittelbar ausführende Arbeitsrolle (4) im Verhältnis zur
Gegenwalze (2) einen kleinen Durchmesser aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die anpassend biegbaren
Rollen zylindrisch geformte Körper bzw. achslagerlos angeordnete Rollen (41-47) sind,
welche die Anpreßkraft auf die Arbeitsrolle (4) übertragen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zylindrische Körper
bzw. Rollen (45,46) in einem gemeinsamen Gleitlagerbalken/Lagerbett (53) angeordnet
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen
Körper bzw. Rollen (41-47) umfangsangetrieben sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsrolle
(4) eine Oberfläche aus Gummi, Filz oder dgl. aufweist oder mit einer dementsprechenden
Mantelschicht (20) umgeben ist die glatt oder strukturiert und allenfalls komprimierbar
und Flüssigkeit bzw. Substanz aufnehmend transportierend und abgeben ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die druckerzeugenden
Elemente über die Länge verteilt angeordnet sind, wobei die Zonen gegebenfalls unterschiedlich
stark druckbeaufschlagt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die druckerzeugenden Elemente
durch unter Druck stehende Flüssigkeit expandierende Schläuche (60) sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die druckerzeugenden
Elemente (6,60-62) an einer Platte (7,71) andrükkend anliegen die die Arbeitsrolle
(4) und die biegbaren Elemente (4,41-47,5,51-55) tragt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (71) an einer
Seite mit einem Trager (10,11) gelenkig verbunden ist und so eine Hebelkonstruktion
bildet, die je nach Angriffsstelle des druckerzeugenden Elements an der Platte (71)
druck- bzw. kraftverstärkend -übertragend oder -reduzierend ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Platte (71) an jener Stelle, an der die Krafteinwirkung erfolgt, eine Verstarkungsplatte
(75) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Gegenwalze (2) oder dem Gegenbalken anliegend verschiedene Bearbeitungsstationen
vorhanden sind.
14. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gegenwalze (2) eine Hohlwalze ist, in der eine oder mehreren Bearbeitungsstationen
zugeordnete Magnetkraft erzeugende Einrichtungen (9) angeordnet sind.
1. Device or system for the processing of material in form of a WEB, at which the material
is pressed to the surface of a counter-roller or of a counter-bar, and at which, except
the counter-roller / counter-bar (2), a distant from - and parallel to the latter
named roller/bar is existent, in fixed position, a bending proof transversal bar,
sustaining body, carrying bar or similar (3,31,32,33), in which or on which pressure-power
generating elements (6,60-62) are fastened - and in the space between counter-roller
/ counter-bar (2) and the transversal bar, (3,31,32,33) and in contact to the counterroller
resp. counter-bar (2) is one working roll (4), born without axle-bearing, of adapting
bendable features, executing the pressing-on effect to the WEB, (1) whereas adapting
bendable elements who have the task to transfer the pressing-force on the working
roll (4) and the counter-roller or counter-bar (2) respectively to the WEB (1), are
dispositioned in said interspace between the counter-roller / counter-bar (2) and
the transversal bar resp. sustaining body or carrying bar (3,31,32,33), characterized
in that the adapting bendable elements comprise at least one slide-bearing carrier,
resp. one pillow-bed (5, 51-55), in which the circumferential surface at least of
one adapting bendable roll (4, 41-47) is slidably mounted.
2. Device according to claim 1, characterized in that the adapting bendable roll is the
driving roll (4) itself.
3. Device according to claim 1, characterized in that the working roll (4) executing
the processing procedure directly at the counter-roller (2) does have, compared to
the counter-roller, a small diameter.
4. Device according to claim 1 or 3, characterized in that the adapting bendable rollers
do have the form of cylindrical bodies resp. without axis-bearing positioned rolls
(41-47), which are transmitting the pressure-force on the working roll (4).
5. Device according to claim 4, characterized in that two cylindrical bodies or rolls
(45-46) are dispositioned in one common slide-bearing carrier / - pillow bed (53).
6. Device according to one of claims 4 or 5, characterized in that the cylindrical bodies
resp. rolls (41-47) are driven circumferentially.
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterized in that the working roll (4)
does have a surface made of rubber, felt or similar, or is wrapped by a corresponding
layer (20), either polished or structurized and equally able to be compressed or to
take-up, transport and to deliver substances.
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterized in that the pressure-generating
elements are distributed i.e. positioned over the length, the zones being submitted
to different pressure applications, if needed.
9. Device according to claim 8, characterized in that the pressure-generating elements
are expanding hoses (60), while under pressure by liquids.
10. Device according to one of claims 1 to 9, characterized in that the pressure-generating
elements (6,60-62) are situated under pressing contact with a plate (7,71) which is
carrying the working roll (4) and the bendable elements (4,41-25,47,5,51-55).
11. Device according to claim 10, characterized in that the plate (71) is flexible conncected
on one side to a carrier element (10,11) and thus forming a lever design, which, depending
on the point of impact of the pressure-generating elements on to the plate (71), does
have either a pressure- or power-increasing, - transmitting or reducing function.
12. Device according to one of claims 10 or 11, characterized in that on the plate (71)
specifically on the spot on which the pressure takes effect, a reinforced plate (75)
is provided for.
13. Device according to one of the preceding claims, characterized in that in contact
with the counter-roller (2) or the counter-bar, various processing stations are located.
14. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the counter-roller
(2) is a hollow roller, in which magnet-power-generating systems are coordinated to
one or more processing stations.
1. Dispositif pour l'énnoblissment de matériaux en forme de laize, étant le matériau
pressé contre la surface d'un contre-rouleau ou d'une contre-poutre (ou barre) et
existant, outre le contre-rouleau/la contre-barre (2), à distance de - et parallèle
à ce contre-rouleau ou barre et positionné à lieu ferme (stationnaire) - une traverse,
corps d'appui, poutre ou similaire, rigide à la flexion (3,31,32,33), dans laquelle
ou à laquelle se trouvent fixés des éléments générateurs de force de pression (6,60-62),
et se trouvant - dans l'espace entre le contre-rouleau/la contre-barre (2) et la traverse
ou corps d'appui ou poutre (3,31,32,33) et en contact avec le contre-rouleau ou contre-barre
(2), un rouleau de travail (4) logé sans palier, de caractère ou nature adaptante
flexible, actif de façon qu'il exécute le travail de pression à la laize de matériau
et étant positionnés, dans cette espace intermédiaire entre le contre-rouleau/la contre-barre
(2) et la traverse ou corps d'appui ou poutre (3,31,32,33) des éléments d'adaptation
flexible, qui transmettent la force de pression sur le rouleau de travail (4) et contre-rouleau/contre-barre
(2) respectivement sur la laize de matériau (1) en contact avec ces derniers, caractérisés
en ce que ces éléments d'adaptation flexible comportent au moins une barre à palier-glisseur
resp. un coussinet (5,51-55), dans lequel la surface circonférentielle au moins d'un
rouleau d'adaptation flexible (4,41-47) est positionnée d'une façon d'un palier-glisseur.
2. Dispositif selon revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau d'adaptation flexible
est le rouleau de travail (4) lui même.
3. Dispositif selon revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau de travail (4)
exécutant le procédé d'énoblissement ou traitement directement au contre-rouleau (2)
dispose, par rapport au contre-rouleau (2), d'un petit diamètre.
4. Dispositif selon revendication 1 ou 3, caractérisé en ce que les rouleaux d'adaptation
flexible sont des corps en forme cylindrique resp. des rouleaux (41-47) disposés sans
palier et actifs de manière qu'ils transmettent la force de pression au rouleau de
travail (4).
5. Dispositif selon revendication 4, caractérisé en ce que deux corps cylindriques resp.
rouleaux (45,46) se trouvent disposés dans une barre/- coulisse à palier-glisseur
commune (53).
6. Dispositif selon revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que ces corps ou rouleaux
cylindriques (41-47) sont actionnés à travers de leur circonférence .
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6, caractérisés en ce que le rouleau de
travail (4) dispose d'une surface de caoutchouc, feutre ou similaire ou est revetée
d'une couche-manteau correspondante , laquelle est lisse ou structurée et, selon le
cas, est comprimable en accueillant des liquides resp.des substances, les transportant
et les délivrant.
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les éléments
générateurs de pression sont disposés/répartis à intervalles à travers de la longueur,
et selon le cas échéant, se trouvant les zones sous application de pression variable.
9. Dispositif selon revendication 8, caractérisé en ce que les éléments générateurs de
pression sont des tuyaux flexibles d'expansion (60), quand les mêmes se trouvent sous
pression de liquide.
10. Dispositif selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les éléments
générateurs de pression (6,60-62) se trouvent positionnés en contact à pression à
une plaque ou base (7,71), laquelle porte les éléments de caractère flexible.
11. Dispositif selon revendication 10, caractérisé en ce que la plaque (71) est d'un côté
unie par articulation à un élement-porteur (10,11) formant ainsi une construction
de levier, laquelle, en fonction du lieu actif de l'élément générateur de pression
sur la plaque (71) peut augmenter la pression - resp. la force , - la transmettre
- ou la réduire.
12. Dispositif selon une des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce qu'à la plaque
ou base (71), sur le lieu , auquel s'effectue l'effet de force, est prévu une plaque
de renforcement (75) .
13. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'en contact
à pression avec le contre-rouleau (2) ou contre-barre sont existents (se trouvent
disposés) différents stations de traitement .
14. Arrangement selon une des revendications précédentes (antérieures), caractérisé en
ce que le contre-tambour (rouleau/cylindre) (2) est un tambour creux, auquel se trouvent
disposés des installations génératrices de force magnétique (9) tributaires à une
ou à plusieurs stations de traitement.