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(11) |
EP 0 536 857 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.06.1994 Patentblatt 1994/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.08.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B43L 9/22 |
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Teilzirkel
Proportional compasses
Compas de réduction
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Priorität: |
09.10.1991 DE 4133395
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.04.1993 Patentblatt 1993/15 |
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Patentinhaber: rotring international GmbH & Co KG |
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22525 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Koerth, Reimar
W-2390 Flensburg (DE)
- Seelig, Dietmar
W-8535 Emskirchen (DE)
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Vertreter: UEXKÜLL & STOLBERG |
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Patentanwälte
Beselerstrasse 4 22607 Hamburg 22607 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 005 416 US-A- 2 637 113
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GB-A- 448 202 US-A- 3 237 308
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Teilzirkel mit an ihren hinteren Enden schwenkbar
verbundenen Schenkein, die im Abstand von ihren hinteren Enden über eine ein Betätigungselement
tragende Schraubenspindel zur Veränderung des Öffnungswinkels miteinander verbunden
sind, die an jedem Schenkel mit einem um eine zur Längsachse der Schenkel und zur
Schwenkebene senkrechte Achse drehbaren Lagerelement in Eingriff steht und die Abschnitte
mit entgegengesetzten Gangrichtungen des Gewindes aufweist, von denen jeweils ein
Abschnitt einem Schenkel zugeordnet ist.
[0002] Bekannte Teilzirkel dieser Art (DE-A-22 55 521) sind mit auf gleicher Höhe der Schenkel
liegenden Mutterelementen versehen, die in Schraubeingriff mit den entgegengesetzte
Gangrichtung aufweisenden Abschnitten der Schraubenspindel stehen, während sich das
Betätigungselement, das die Form eines Rades hat, im Verbindungsbereich der beiden
Abschnitte der Schraubenspindel befindet. Mittels der Schraubenspindel kann durch
Drehung am Betätigungselement der Öffnungswinkel der Schenkel des Zirkels verändert
werden, wobei die Winkelverstellung beider Schenkel bezogen auf die Gerade durch die
Schwenkverbindung der beiden Schenkel und das Betätigungselement gleich ist.
[0003] Während die Schraubenspindel bei im wesentlichen vollständig geöffneten Schenkein
nicht stört, ergibt sich bei diesen bekannten Teilzirkeln der Nachteil, daß bei geschlossenen
oder in etwa geschlossenen Schenkein, wenn beispielsweise der Teilzirkel zur Aufbewahrung
in einem entsprechenden Kasten abgelegt werden soll, Teile der Schraubenspindel seitlich
über die Schenkel vorstehen, also zusätzlichen Platz benötigen.
[0004] Es ist auch bereits bekannt (DE-U-1 648 657, DE-U-77 13 785), das Betätigungselement
an einem außerhalb eines Schenkels liegenden Bereich der Schraubenspindel vorzusehen,
während der übrige Aufbau des Teilzirkels im wesentlichen unverändert bleibt. Dadurch
ergibt sich jedoch eine noch sperrigere Konstruktion, denn selbst bei vollständig
geöffneten Schenkein steht der das Betätigungselement tragende Bereich der Schraubenspindel
seitlich über einen Schenkel vor.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Teilzirkel zu schaffen, bei dem bei geschlossenen
oder im wesentlichen geschlossenen Schenkein der seitliche Überstand der Schraubenspindel
deutlich verringert ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Teilzirkel der eingangs erwähnten Art, vgl. die
DE-2 255 521, erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß die Lagerelemente in unterschiedlichen
Abständen von der am hinteren Ende der Schenkel vorgesehenen Schwenkverbindung an
diesen angeordnet sind.
[0007] Durch diese Anordnung der Schraubenspindel wird ihre vorteilhafte Funktion für einen
Teilzirkel beibehalten, jedoch erreicht, daß der seitliche Überstand der Schraubenspindel
bei geschlossenen Schenkein deutlich verringert ist, der Zirkel bei geschlossenen
Schenkein also einen sehr kompakten Aufbau hat.
[0008] Wenn sich, wie bei üblichen Teilzirkeln, jeder Abschnitt der Schraubenspindel durch
das zugehörige Lagerelement hindurcherstreckt und in Schraubeingriff mit diesem steht,
ergibt sich eine besonders günstige und kompakte Anordnung, wenn die Schraubenspindel
bei geschlossenen Schenkeln unter einem Winkel von 40° bis 50°, vorzugsweise 45° zur
Längsachse der Schenkel geneigt ist.
[0009] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung besteht die Schraubenspindel des erfindungsgemäßen
Teilzirkels aus zwei Teilelementen, von denen das erste unverdrehbar und schwenkbar
an dem einen Schenkel befestigt ist und mit einem äußeren Bereich vom rohrförmigen
zweiten Teilelement aufgenommen wird und in Schraubeingriff mit diesem steht, während
das zweite Teilelement in schraubbarem Eingriff mit dem Lagerelement des anderen Schenkels
steht und an seinem dem ersten Teilelement zugewandten Ende drehfest das Betätigungselement
befestigt ist, wobei sich das Lagerelement für das zweite Teilelement der Schraubenspindel
in einem größeren Abstand vom hinteren Ende der Schenkel befindet als das Lagerelemente
für das erste Teilelement der Schraubenspindel.
[0010] Bei einem derartigen Teilzirkel werden somit die Abschnitte der Schraubenspindel
von zwei getrennten Teilelementen gebildet, die in Schraubeingriff miteinander stehen
und von denen das erste Teilelement sich in das rohrförmige zweite Teilelement erstreckt,
während es mit seinem dem rohrförmigen zweiten Teilelement abgewandten Ende in einem
der Schenkel gehalten wird, so daß an der Seite dieses Schenkels in keiner Betriebsstellung
des Teilzirkels ein seitlicher Überstand der Schraubenspindel über den Schenkel eintritt.
Am anderen Schenkel ist das rohrförmige zweite Teilelement in größerem Abstand von
den hinteren Zirkelenden als das erste Teilelement am anderen Schenkel drehbar gehaltert,
so daß sich die Schraubenspindel von der Halterung des ersten Teilelementes in dem
einen Schenkel schräg nach vorn und durch den anderen Schenkel erstreckt und beim
Schließen der Schenkel infolge der in unterschiedlichen Entfernungen von den hinteren
Enden der Schenkel liegenden Eingriffspunkte der Schraubenspindel mit den Schenkeln
in eine immer stärker nach vorn gerichtete Lage verschwenkt wird. Auf diese Weise
wird erreicht, daß das rohrförmige zweite Teilelement der Schraubenspindel selbst
in der vollständig geschlossenen Lage der Schenkel nur geringfügig und unter einem
spitzen Winkel mit dem vorderen Abschnitt des zugehörigen Schenkels über diesen seitlich
vorsteht.
[0011] Vorzugsweise ist das Lagerelement für das erste Teilelement der Schraubenspindel
zylindrisch ausgebildet und am von dem zweiten Teilelement abgewandten Ende des ersten
Teilelementes derart befestigt, daß sich seine Längsachse senkrecht zur Längsachse
des ersten Teilelementes und senkrecht zur Schwenkebene erstreckt und es um seine
Längsachse verdrehbar in einer Aufnahmevertiefung des einen Schenkels sitzt.
[0012] Ferner kann sich das zweite Teilelement durch eine Gewindebohrung im aus einem zylindrischen
Lagerteil bestehenden Lagerelement erstrecken, das um seine Längsachse drehbar im
anderen Schenkel gehaltert ist.
[0013] Damit sich die Schenkel trotz des zwischen ihnen auf der Schraubenspindel befestigten
Betätigungselementes vollständig schließen lassen, können die Schenkel des erfindungsgemäßen
Teilzirkels an den einander zugewandten Seiten in gleichem Abstand von ihren hinteren
Enden liegende Aussparungen zur Aufnahme des Betätigungselementes bei im wesentlichen
geschlossenen Schenkeln aufweisen.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand der ein Ausführungsbeispiel zeigenden Figuren
näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt in einer Seitenansicht einen Federbügel-Teilzirkel mit geschlossenen Schenkeln.
- Figur 2
- zeigt den Zirkel aus Figur 1 mit geöffneten Schenkeln und teilweise aufgebrochen.
- Figur 3
- zeigt in einem vergrößerten Teilschnitt die Verbindungen der Schraubenspindel mit
den Schenkeln in einer Stellung gemäß Figur 2.
- Figur 4
- zeigt in einer Seitenansicht einenen anderen Federbügel-Teilzirkel mit geschlossenen
Schenkeln.
- Figur 5
- zeigt den Zirkel aus Figur 4 mit geöffneten Schenkel und teilweise aufgebrochen.
- Figur 6
- zeigt in einem vergrößerten Teilschnitt die Verbindungen der Schraubenspindel mit
den Schenkeln in einer Stellung gemäß Figur 5.
[0015] Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Teilzirkel ist ein Federbügelzirkel, der
an seinem hinteren Ende einen üblichen Federbügel 1 aufweist, dessen freie Enden in
Eingriff mit an den hinteren Enden der Schenkel 4, 5 vorgesehenen Zahnsegmenten stehen
und die die Schenkel in Eingriff mit diesen und um die Schwenkachse 2 schwenkbar halten.
Am Federbügel ist ein sich nach hinten erstreckender Griffstift 3 angeordnet.
[0016] Am vorderen Ende der Schenkel 4, 5 sind in üblicher Weise Zirkelspitzen 6, 7 vorgesehen,
die entweder beide aus Zirkelnadeln bestehen können oder von denen eine von einer
Zirkelnadel gebildet wird, während die andere eine Bleiminenspitze sein kann.
[0017] Die vorstehend erwähnten Teile des dargestellten Federbügelzirkels sind von üblicher
Bauart.
[0018] Die beiden Schenkel 4, 5 sind mittels einer Schraubenspindel gekoppelt, die zwei
Abschnitte 12, 13 aufweist, zwischen denen auf der Schraubenspindel unverdrehbar ein
kugelförmiges Betätigungselement 14 befestigt ist. An den äußeren Enden der Abschnitte
12, 13 sind als Anschläge dienende Zylinderbereiche vorhanden. Die Abschnitte 12,
13 tragen Gewinde entgegengesetzter Gangrichtungen und erstrecken sich durch Gewindebohrungen
in zylinderförmigen Lagerelementen 8, 9, die in üblicher Weise um senkrecht zur Schwenkebene
und senkrecht zur Schraubenspindel verlaufende Achsen drehbar in den Schenkeln 4,
5 befestigt sind. Dabei ist das Lagerelement 8 in einem deutlich geringeren Abstand
vom hinteren Ende des Schenkels 4 und damit von der Schwenkachse 2 vorgesehen als
das Lagerelement 9, so daß die Schraubenspindel schräg zur Längsachse durch den Griffstift
3 verläuft. In der geschlossenen Stellung der Schenkel 4, 5, also in etwa in der Stellung
gemäß Figur 1 verläuft die Schraubenspindel unter einem Winkel von 40° bis 50°, vorzugsweise
45° zu den Längsachsen der Zirkelschenkel 4, 5. Dabei erstrecken sich die äußeren
Bereiche der Abschnitte 12 und 13, wie in Figur 1 zu erkennen ist, nur geringfügig
über die Außenseiten der Zirkelschenkel 4, 5 hinaus.
[0019] Durch Drehung am Betätigungselement 4 kann der Benutzer die Schraubenspindel in der
für derartige Teilzirkel üblichen Weise verdrehen, so daß die Zirkelschenkel 4, 5
infolge der gegensinnigen Gewinde der Abschnitte 12 und 13 in eine weiter geöffnete
Stellung gemäß Figur 2 oder in eine weiter geschlossene Stellung verlagert werden.
Um dabei ein im wesentlichen vollständiges Schließen der Zirkelschenkel 4, 5 zu ermöglichen,
sind an den einander zugewandten Seiten der Zirkelschenkel kreisbogenförmige Aussparungen
10, 11 vorhanden, die sich in gleichen Abständen von den hinteren Enden der Zirkelschenkel
4, 5 befinden und die in geschlossener Stellung der Zirkelschenkel das Befestigungselement
14 aufnehmen.
[0020] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 4 bis 6 ist eine andere Form einer Schraubenspindel
gezeigt, und in diesem Ausführungsbeispiel sind gleiche oder einander entsprechende
Elemente mit gleichen, jedoch um 100 erhöhten Bezugszeichen wie in den Figuren 1 bis
3 bezeichnet. Ein Teil dieser Elemente wird nicht noch einmal erläutert.
[0021] Der Teilzirkel gemäß Figuren 4 bis 6 ist ebenfalls ein Federbügelzirkel, der an seinem
hinteren Ende einen üblichen Federbügel 101 aufweist, dessen freie Enden in Eingriff
mit an den hinteren Enden der Schenkel 104, 105 vorgesehenen Aussparungen stehen und
dadurch diese Schenkel in Eingriff mit einem die Schwenkachse für die Schenkel 104,
105 bildenden Walzenkörper 102 halten. In den Walzenkörper 102 ist ein sich nach hinten
durch den Mittelbereich des Federbügels 1 erstreckender Griffstift 103 geschraubt,
der am hinteren Ende einen Griffbereich aufweist.
[0022] Die beiden Schenkel 104, 105 sind mittels einer Schraubenspindel gekoppelt, die aus
einem ersten Teilelement 112 besteht, das mit seinem Außengewinde in das Innengewinde
des rohrförmigen zweiten Teilelementes 113 eingeschraubt ist. Das zweite Teilelement
113 weist ein Außengewinde auf, dessen Steigung entgegengesetzt dem Außengewinde des
ersten Teilelementes 112 und damit auch entgegengesetzt der Steigung des Innengewindes
des zweiten Teilelementes 113 verläuft.
[0023] Das dem zweiten Teilelement 113 abgewandte, in den Figuren links liegende Ende des
ersten Teilelementes 112 der Schraubenspindel ist fest mit einem zylindrischen Lagerelement
108 verbunden, dessen Längs- oder Zylinderachse senkrecht zur Längsachse des ersten
Teilelementes 112 verläuft und das um diese Längs- oder Zylinderachse drehbar im Zirkelschenkel
104 befestigt ist. Um die Verdrehung oder Verschwenkung des Lagerelementes 108 mit
dem an ihm befestigten ersten Teilelement 112 der Schraubenspindel zu ermöglichen,
ist benachbart zum Lagerelement 108 in der dem anderen Schenkel 105 zugewandten Seite
des Schenkels 104 ein Einschnitt 116 vorgesehen, der die Verlagerung des ersten Teilelementes
112 ermöglicht, wenn eine Drehung um die Längs- oder Zylinderachse des Lagerelementes
108 stattfindet.
[0024] Das zweite Teilelement 113 der Schraubenspindel erstreckt sich durch ein Lagerelement
109, das die Form eines zylindrischen Lagerteils hat und um seine Zylinder- oder Längsachse
dreh- oder schwenkbar im Schenkel 105 befestigt ist. Dabei steht das Außengewinde
des Teilelementes 113 in Eingriff mit einer durchgehenden Gewindebohrung im Lagerelement
109, und benachbart zu dem Lagerelement 109 sind an beiden Seiten des Schenkels 105
Einschnitte 115, 117 vorhanden, in die hinein sich der zweite Teilabschnitt 113 der
Gewindespindel bewegen kann, wenn das Lagerelement 109 bei Annäherung der Schenkel
104, 105 in der zu beschreibenden Weise um seine Längs- oder Zylinderachse gedreht
wird.
[0025] An dem Ende des zweiten Teilelementes 113 der Schraubenspindel, das zwischen den
beiden Schenkeln 104 und 105 liegt, ist unverdrehbar ein kugelförmiges Betätigungselement
114 befestigt.
[0026] Wie dargestellt, ist das Lagerelement 109 für das zweite Teilelement 113 der Schraubenspindel
in einem größeren Abstand vom hinteren Ende der Schenkel 104, 105 bzw. dem Walzenkörper
102, also weiter vorn befestigt, als das mit dem ersten Teilelement 112 der Schraubenspindel
fest verbundene Lagerelement 108 im Schenkel 104. Dadurch erstreckt sich die Schraubenspindel
vom Lagerelement 108 durch das Lagerelement 109 schräg nach vorn.
[0027] Zur Verstellung des Öffnungswinkels der Schenkel 104, 105, etwa aus einer Stellung
gemäß Figuren 5 und 6 in eine Stellung gemäß Figur 3, dreht der Benutzer das kugelförmige
Betätigungselement 114 und damit das Teilelement 113 der Schraubenspindel in der entsprechenden
Richtung, wodurch einerseits das Teilelement 113 so bezüglich dem Lagerelement 109
verlagert wird, daß sich der Abstand des freien, äußeren Endes des zweiten Teilelementes
113 vom Lagerelement 109 vergrößert, und andererseits das zweite Teilelement 113 weiter
auf das erste Teilelement 112 geschraubt wird, d.h. das erste Teilelement 112 dringt
weiter in das zweite Teilelement 113 ein, so daß sich die beiden Schenkel 104, 105
einander annähern. Dabei erfolgt eine Verschwenkung des im Schenkel 104 drehbar gehalterten
Lagerelementes 108 in den Figuren im Uhrzeigersinn, und entsprechend wird auch das
Lagerelement 109 verschwenkt, so daß sich die Neigung der Schraubenspindel 112, 113
in Richtung auf eine stärkere Ausrichtung nach vorn verändert.
[0028] Durch entsprechende Drehung des Betätigungselementes 114 können andererseits die
Schenkel 104, 105 aus der Stellung gemäß Figur 4 in eine geöffnete Stellung bewegt
werden.
1. Teilzirkel mit an ihren hinteren Enden schwenkbar verbundenen Schenkeln (4, 5; 104,
105), die im Abstand von ihren hinteren Enden über eine ein Betätigungselement (14;
114) tragende Schraubenspindel zur Veränderung des Öffnungswinkels miteinander verbunden
sind, die an jedem Schenkel (4, 5; 104, 105) mit einem um eine zur Längsachse der
Schenkel und zur Schwenkebene senkrechte Achse drehbaren Lagerelement (8, 9; 108,
109) in Eingriff steht und die Abschnitte (12, 13; 112, 113) mit entgegengesetzten
Gangrichtungen des Gewindes aufweist, von denen jeweils ein Abschnitt einem Schenkel
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerelemente (8, 9; 108, 109) in unterschiedlichen Abständen von der am
hinteren Ende der Schenkel (4, 5; 104, 105) vorgesehenen Schwenkverbindung (2; 102)
an diesen angeordnet sind.
2. Teilzirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder Abschnitt (12; 13) der Schraubenspindel durch das zugehörige Lagerelement
(8; 9) hindurcherstreckt und in Schraubeingriff mit diesem steht.
3. Teilzirkel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (12, 13) bei geschlossenen Schenkeln (4, 5) unter einem
Winkel von 40° bis 50°, vorzugsweise 45° zur Längsachse der Schenkel (4, 5) geneigt
ist.
4. Teilzirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel aus zwei Teilelementen (112, 113) besteht, von denen das
erste Teilelement (112) unverdrehbar in dem Lagerelement (108) des einen Schenkels
(104) befestigt ist und mit einem äußeren Bereich vom rohrförmigen zweiten Teilelement
(113) aufgenommen wird und in Schraubeingriff mit diesem steht, daß das zweite Teilelement
(113) in schraubbarem Eingriff mit dem Lagerelement (10) des anderen Schenkels (105)
steht und an seinem dem ersten Teilelement (112) zugewandten Ende drehfest das Betätigungselement
(114) befestigt ist und daß sich das Lagerelement (109) für das zweite Teilelement
(113) der Schraubenspindel in einem größeren Abstand vom hinteren Ende der Schenkel
(104, 105) befindet als das Lagerelement (108) für das erste Teilelement (112) der
Schraubenspindel.
5. Teilzirkel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerelement (108) für das erste Teilelement (112) der Schraubenspindel
zylindrisch ausgebildet und am von dem zweiten Teilelement (113) abgewandten Ende
des ersten Teilelementes (112) derart befestigt ist, daß sich seine Längsachse senkrecht
zur Längsachse des ersten Teilelementes (112) und senkrecht zur Schwenkebene erstreckt
und es um seine Längsachse drehbar in einer Aufnahmevertiefung des einen Schenkels
(104) sitzt.
6. Teilzirkel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das zweite Teilelement (113) durch eine Gewindebohrung in aus einem zylindrischen
Lagerteil bestehenden Lagerelement (109) erstreckt.
7. Teilzirkel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4, 5; 104, 105) an den einander zugewandten Seiten
in gleichem Abstand von ihren hinteren Enden liegende Aussparungen (10, 11; 110, 111)
zur Aufnahme des Betätigungselementes (14; 114) bei im wesentlichen geschlossenen
Schenkeln (4, 5; 104, 105) aufweisen.
1. A pair of dividers having legs (4, 5; 104, 105) connected together at
their inner ends in a pivot and at a distance from their inner ends by a screw
spindle which carries an actuator (14; 114) for alteration of the angle of opening
and engages on each leg (4, 5; 104, 105) in a bearing element (8, 9; 108, 109) able
to turn about an axis perpendicular to the longitudinal axis of the leg and to the
plane of pivot, and exhibits the opposite-handed portions (12, 13; 112, 113) of thread
of which one portion is associated with each leg,
characterized in that the bearing elements (8, 9; 108, 109) are arranged on the legs (4, 5; 104,
105) but at different distances from the pivotal connection (2; 102) provided at the
inner ends of the latter.
2. A pair of dividers as in Claim 1, characterized in that
each portion (12; 13) of the screw spindle extends through the associated bearing
element (8; 9) and is in screw engagement with it.
3. A pair of dividers as in Claim 1 or 2, characterized in that
with the legs (4, 5) closed the screw spindle (12, 13) is inclined at an angle
of from 4C° to 50°, preferably 45° to the longitudinal axis of the legs (4, 5).
4. A pair of dividers as in Claim 1, characterized in that
the screw spindle consists of two part-elements (112, 113) of which the first part-element
(112) is fastened so as to be unable to twist in the bearing element (108) of the
one leg (104) and is held by an outer region of tubular second part-element (113)
and is in screw engagement with it, that the second part element (113) is in screwable
engagement with the bearing element (10) of the other leg (105) and at the end of
it next the first part-element (112) has the actuator (114) fastened to turn with
it and that the bearing element (109) for the second part-element (113) of the screw
spindle lies at a greater distance from the inner end of the legs (104, 105) than
the bearing element (108) for the first part-element (112) of the screw spindle.
5. A pair of dividers as in Claim 4, characterized in that
the bearing element (108) for the first part-element (112) of the screw spindle
is made cylindrical and is fastened at the end of the first part-element (112) remote
from the second part-element (113) in such a way that its longitudinal axis extends
perpendicularly to the longitudinal axis of the first part-element (112) and perpendicularly
to the plane of pivot and it is seated to be able to turn about its longitudinal axis
in a receiver depression in the one leg (104).
6. A pair of dividers as in Claim 4 or 5, characterized in that
the second part-element (113) extends through a tapped hole in a bearing element
(109) consisting of a cylindrical bearing part.
7. A pair of dividers as in one of the Claims 1 to 6,
characterized in that the legs (4, 5; 104, 105) exhibit at their sides next one another and lying
at the same distance from their inner ends, recesses (10, 11; 110, 113) for receiving
the actuator (14; 114) when the legs (4, 5; 104, 105) are essentially closed.
1. Compas comportant des branches articulées en pivotement par leurs extrémités arrière
et reliées, à une certaine distance de ces extrémités, par une broche filetée portant
un organe de manoeuvre (14, 114) servant à faire varier l'angle d'ouverture, chaque
branche (4, 5 ; 104, 105) étant en prise avec un palier (8, 9 ; 108, 109) pouvant
basculer autour d'un axe perpendiculaire à l'axe longitudinal de la branche et au
plan d'ouverture, les deux parties (12, 13 ; 112, 113) de la broche, associées respectivement
aux deux branches du compas, portant des filetages de sens contraire, caractérisé
en ce que les paliers (8, 9 ; 108, 109) des deux branches présentent des distances
différentes par rapport à l'articulation de pivotement (2, 102) située à l'extrémité
arrière de chaque branche.
2. Compas selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque partie (12, 13) de la
broche filetée traverse le palier correspondant (8, 9) et est en prise avec lui par
vissage.
3. Compas selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la broche filetée (12,
13) en position de fermeture des branches (4, 5) fait un angle de 45° à 50°, de préférence
45°, avec les axes longitudinaux des branches.
4. Compas selon la revendication 1, caractérisé en ce que la broche filetée est constituée
de deux éléments (112, 113) dont le premier (112) d'une part est monté sans pouvoir
tourner sur lui-même dans le palier (108) d'une branche (104), d'autre part comporte
une partie externe logée avec vissage à l'intérieur du second élément (113) de forme
tubulaire, lui-même en prise par vissage avec le palier (10) de l'autre branche (105)
et portant à son extrémité en regard du premier élément (112), l'organe de manoeuvre
(114) solidaire en rotation, le palier (109) du second élément (113) de la broche
filetée étant plus éloigné de l'extrémité arrière des branches (104, 105) que le palier
(108) du premier élément (112) de la broche filetée.
5. Compas selon la revendication 4, caractérisé en ce que le palier (108) du premier
élément (112) de la broche filetée est constitué par un cylindre fixé à l'extrémité
de ce premier élément la plus éloignée du second élément de manière que son axe soit
perpendiculaire à la fois à l'axe longitudinal du premier élément et au plan d'ouverture,
ce cylindre pouvant pivoter autour de son axe dans un logement de réception pratiqué
dans l'épaisseur d'une branche (104).
6. Compas selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le second élément (113)
passe au travers d'un palier (109) constitué d'un cylindre, dans un alésage fileté.
7. Compas selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les branches (4,
5 ; 104, 105) sur leurs faces en regard et à une même distance de leur extrémité arrière
présentent des évidements (10, 11 ; 110, 111) destinés à servir de logement à l'organe
de manoeuvre (14 ; 114) lorsque les branches (4, 5 ; 104, 105) sont sensiblement fermées.