(19)
(11) EP 0 537 442 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
21.04.1993  Patentblatt  1993/16

(21) Anmeldenummer: 92113976.2

(22) Anmeldetag:  17.08.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A63C 19/00, E01C 13/00, E03F 5/06
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH ES FR GB IT LI LU NL

(30) Priorität: 18.10.1991 DE 4134533

(71) Anmelder: ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG
D-24755 Rendsburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Bladt, Wulf
    W-2370 Büdelsdorf (DE)

(74) Vertreter: Bohnenberger, Johannes, Dr. et al
Meissner, Bolte & Partner Postfach 86 06 24
81633 München
81633 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Abdeckanordnung für Rinnen, insbesondere zum Entwässern von Sportanlagen, Spielplätzen oder dergleichen


    (57) Abdeckanordnung für Rinnen (30, 48), insbesondere zum Entwässern von Sportanlagen, Spielplätzen oder dergleichen, mit einer Vielzahl von Abdeckelementen (10), die jeweils eine Abdeckplatte (12) sowie zwei die Abdeckplatte (12) abstützende und Durchtrittsöffnungen (18) aufweisende Seitenwände (14) umfassen und zur lösbaren Verbindung mit benachbarten Abdeckelementen (10) im stirnseitigen Bereich (60, 62) mit wenigstens einem Anschlußzapfen (64) und/oder mindestens einer korrespondierenden Aufnahmeöffnung (66) versehen sind. Die Aufnahmeöffnung (66) ist dabei im wesentlichen länglich ausgebildet und erstreckt sich etwa in Längsrichtung des Abdeckelementes (10).




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Abdeckanordnung von Rinnen, insbesondere zum Entwässern von Sportanlagen, Spielplätzen oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Aus dem DE 87 14 240.6 U1 ist eine Abdeckanordnung für Rinnen, insbesondere zum Entwässern von Sportanlagen, mit einer Vielzahl von Abdeckelementen beschrieben. Die Abdeckelemente umfassen jeweils eine Abdeckplatte sowie zwei die Abdeckplatte abstützende Seitenwände. Die Seitenwände selbst weisen Durchtrittsöffnungen auf, durch welche das Wasser von den Sportanlagen in die Rinnen gelangen kann. Weiterhin sind die Abdeckelemente jeweils zur lösbaren Verbindung mit benachbarten Abdeckelementen in ihrem stirnseitigen Bereich mit einem Anschlußzapfen und einer korrespondierenden Aufnahmeöffnung versehen. Beim Aneinanderreihen zweier Abdeckelemente durchgreift der im stirnseitigen Bereich des einen Abdeckelementes vorgesehene Anschlußzapfen die im stirnseitigen Bereich des anderen Abdeckelementes vorgesehene Aufnahmeöffnung und mündet in eine mit der Aufnahmeöffnung deckungsgleiche Sackbohrung ein, die in die Laufbahn eingebracht ist.

    [0003] Als besonders nachteilig bei dieser Abdeckanordnung für Rinnen, insbesondere zum Entwässern von Sportanlagen, hat sich die starre Festlegung von jeweils zwei benachbarten Abdeckelementen aneinander sowie von den beiden Abdeckelementen an der Laufbahn erwiesen. Die starre Festlegung verhindert nämlich jegliche durch Temperatureinwirkung hervorgerufene Längenänderungen der Abdeckelemente, d.h. sowohl jegliche Dehnung bei hohen, beispielsweise im Sommer vorkommenden Temperaturen als auch jegliche Schrumpfung bei niedrigen, beispielsweise im Winter auftretenden Temperaturen. Insofern kann ein Ausgleich der temperaturbedingten Längenänderungen bzw. ein zerstörungsfreier Abbau von hieraus resultierenden Materialspannungen in jedem einzelnen Abdeckelement nicht stattfinden. Dies aber führt einerseits zur Zerstörung, d.h. zum Bruch einzelner Abdeckelemente und andererseits zum gewaltsamen Lösen, d.h. Herausspringen der einzelnen Abdeckelemente aus ihrer Verankerung mit den benachbarten Abdeckelementen sowie der Laufbahn selbst. Des weiteren fehlt bei dieser Abdeckanordnung eine Justiermöglichkeit der Abdeckelemente, um Verlegungsungenauigkeiten der Rinnen, insbesondere zum Entwässern von Sportanlagen, ausgleichen zu können. Darüber hinaus gestaltet sich die Montage dieser Abdeckanordnung als aufwendig, nicht zuletzt aufgrund der zusätzlich an jedem Abdeckelement anzubringenden federelastischen Klemmarretierungen. Als nachteilig bei dieser Abdeckanordnung hat sich schließlich noch deren Halterung insgesamt erwiesen, da jedes Abdeckelement trotz Anschlußzapfen und federelastischer Klemmarretierung bereits bei geringer mechanischer Stoßbelastung von der jeweiligen Rinne abgehoben werden kann.

    [0004] Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Abdeckanordnung für Rinnen, insbesondere zum Entwässern von Sportanlagen, Spielplätzen oder dergleichen, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die temperaturbedingte Längenänderungen ausgleichen, genau, einfach sowie schnell montiert und ohne großen konstruktiven Aufwand sicher in ihrer Abdeckstellung gehalten werden kann.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Maßnahmen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0006] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Aufnahmeöffnung etwa in Form eines Langloches, das sich im wesentlichen in Längsrichtung des Abdeckelementes erstreckt, ist sichergestellt, daß temperaturbedingte Längenänderungen ausgeglichen werden, und zwar einerseits ohne Zerstörung einzelner Abdeckelemente und andererseits ohne Lösen bzw. Herausspringen einzelner Abdeckelemente aus ihrer Verbindung mit den jeweils benachbarten Abdeckelementen. Durch die lösbare Verbindung mit benachbarten Abdeckelementen, die in Längsrichtung zueinander verschiebbar gehalten sind, lassen sich sowohl Dehnungsbewegungen der Abdeckanordnung insgesamt infolge hoher Temperaturen sowie Schrumpfbewegungen der Abdeckanordnung insgesamt aufgrund niedriger Temperaturen auffangen. Die heutzutage von Sportorganisationen vorgegebenen Toleranzbereiche lassen sich in diesem Zusammenhang ohne weiteres einhalten. So ermöglicht die im wesentlichen länglich ausgebildete Aufnahmeöffnung der Abdeckelemente einer Abdeckanordnung für eine 400-m-Laufbahn - entsprechend vorgegebener Toleranzen. Zudem läßt sich die erfindungsgemäße Abdeckanordnung ausgesprochen genau, einfach und schnell montieren, da ohne Schwierigkeit aufgrund der Längsverschieblichkeit der Abdeckelemente zueinander ein Ausgleich bei auftretender Verlegungsungenauigkeit der Rinnen stattfinden kann. Schließlich lassen sich die einzelnen Abdeckelemente und damit die gesamte erfindungsgemäße Abdeckanordnung in ihrer vorgesehenen Abdeckstellung sicher halten.

    [0007] Konstruktive Details der erfindungsgemäßen Abdeckanordnung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

    [0008] Von großer Bedeutung für einen Ausgleich der durch Temperatureinwirkung hervorgerufenen Längenänderungen innerhalb eines von Sportorganisationen bestimmten sowie in Wettkampfsportregeln festgehaltenen Toleranzbereiches bezüglich der erforderlichen Abmessungen von Sportgeräten, wie auch z.B. von Sportanlagen, Laufbahnen oder dergleichen, sind die Maßnahmen insbesondere nach den Ansprüchen 2 und 3. Dabei ist es durchaus denkbar, die Aufnahmeöffnung in alternativer Ausgestaltung zu den Maßnahmen nach Anspruch 3 parallelogrammförmig auszubilden. Zusätzlich erleichtern die Maßnahmen nach Anspruch 4 neben einer vereinfachten Montage eine gewisse Selbstjustierung des jeweiligen Anschlußzapfens in der entsprechenden Aufnahmeöffnung und damit des jeweiligen Abdeckelementes zu den entsprechend benachbarten Abdeckelementen. In diesem Zusammenhang läßt sich die deformierbare Membran oder dergleichen bei Temperaturschwankungen leicht zur Seite drücken.

    [0009] Weiterhin liegt es gemäß den Ansprüchen 5 bis 9 im Rahmen der Erfindung, die Abdeckelemente jeweils mit wenigstens einer stufenweise verstellbaren Justiereinrichtung zu versehen, um die Abdeckelemente einzeln und die Abdeckanordnung insgesamt bei ungenauer Verlegung von Rinnen zum Entwässern der Sportanlagen, Spielplätze oder dergleichen entsprechend vorgegebener Toleranzbereiche und Normen genau zu positionieren und zu montieren. Verlegungsungenauigkeiten der Rinnen lassen sich insofern durch die erfindungsgemäße Justiereinrichtung ausgleichen.

    [0010] Durch die konstruktiven Maßnahmen nach den Ansprüchen 10 bis 16 wird zusätzlich sichergestellt, daß die Verbindung zwischen einem Abdeckelement und dessen beiden benachbarten Abdeckelementen nicht selbsttätig durch Abheben einzelner Abdeckelemente von der Rinne und damit von benachbarten Abdeckelementen aufgelöst wird. Auch ist dadurch gewährleistet, daß die Abdeckelemente ohne großen weiteren konstruktiven Aufwand sicher in ihrer Abdeckstellung selbst bei großen Stoß-, Wind- oder dergleichen Belastungen gehalten werden.

    [0011] Zudem dienen die Merkmale nach den Ansprüchen 10 und 11 einer vereinfachten Montage, sofern die Abdeckelemente mit den Rinnen verschraubt werden sollen. So eignet sich das an der Unterseite der Abdeckplatte eines Abdeckelementes angeordnete und sich etwa senkrecht von der Abdeckplatte weg ersteckende Führungselement als Führung sowohl für einen Bohrer zum nachträglichen Versehen der Abdeckplatte mit einer Durchgangsbohrung als auch für eine Schraube oder dergleichen, welche anschließend durch die Durchgangsbohrung, die die Abdeckplatte durchgreift, hindurchgeführt werden kann. Dabei ist es durchaus denkbar, daß die Durchgangsbohrung an der Oberseite der Abdeckplatte mit einer Senkung versehen wird, so daß der Senkkopf der Schraube mit der Oberseite der Abdeckplatte flächenbündig abschließt.

    [0012] Schließlich sind die Abdeckelemente der erfindungsgemäßen Abdeckanordnung entsprechend den Maßnahmen nach Anspruch 17 ausgesprochen stabil und elastisch, insbesondere bei Druckbelastung sehr bruchsicher ausgestaltet.

    [0013] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnungen. Hierbei zeigen:
    Fi. 1
    einen schematischen Querschnitt einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Abdeckelementes zusammen mit einer Rinne in eingebautem Zustand;
    Fig. 2
    einen schematischen Querschnitt einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abdeckelementes nach Fig. 1 zusammen mit einer anders geformten Rinne in eingebautem Zustand;
    Fig. 3
    einen schematischen Querschnitt einer anderen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Abdeckelementes zusammen mit einer Schlitzrinne in eingebautem Zustand;
    Fig. 4
    eine Unteransicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abdeckelementes nach den Fig. 1 bis 3 in verkleinerter Darstellung;
    Fig. 5
    einen mittleren Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Abdeckelement nach Fig. 4;
    Fig. 6
    eine Vergrößerung des erfindungsgemäßen Abdeckelementes entsprechend Ausschnitt VI-VI in Fig. 4;
    Fig. 7
    eine Vergrößerung einer Ausführungsform einer Aufnahmeöffnung des erfindungsgemäßen Abdeckelementes entsprechend Ausschnitt VII-VII in Fig. 6;
    Fig. 8
    einen Teilschnitt durch eine Aufnahmebohrung des erfindungsgemäßen Abdeckelementes längs der Linie VIII-VIII in Fig. 6 in vergrößerter Darstellung;
    Fig. 9
    einen teilweise abgebrochenen Mittellängsschnitt durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abdeckelementes entsprechend Ausschnitt IX-IX in Fig. 4 in vergrößerter Darstellung;
    Fig. 10
    einen teilweise abgebrochenen Mittellängsschnitt durch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abdeckelementes entsprechend Fig. 9;
    Fig. 11a, b
    eine Draufsicht auf bzw. einen mittleren Querschnitt durch eine zur Festlegung eines Anschlußzapfens des erfindungsgemäßen Abdeckelementes vorgesehene Federscheibe; und
    Fig. 12a, b und c
    eine Drauf- sowie Seitenansichten (in un- bzw. montiertem Zustand) auf eine zur Festlegung eines Abschlußzapfens des erfindungsgemäßen Abdeckelementes vorgesehenen federnden Clip.


    [0014] Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Ausführungsform eines Abdeckelementes 10 umfaßt eine sich etwa horizontal erstreckende Abdeckplatte 12 sowie zwei sich an die Abdeckplatte 12 anschließende, etwa senkrecht verlaufende sowie die Abdeckplatte 12 abstützende Seitenwände 14. Der Übergangsbereich 16 zwischen der Abdeckplatte 12 einerseits und den beiden Seitenwänden 14 andererseits ist zur Vermeidung von Verletzungen der Sportler, spielender Kinder oder dergleichen abgerundet ausgebildet. Die Seitenwände 14 sind des weiteren mit Durchtrittsöffnungen 18 versehen, durch welche das von dem Belag 20 der Sportanlage, des Spielplatzes oder dergleichen abzuführende Wasser in eine etwa U-förmige Rinne 30 gelangt. Das Abdeckelement 10 liegt mit seinen beiden Seitenwänden 14 auf der U-förmigen Rinne 30 auf. Versteifungsrippen 24 oder dergleichen, welche die Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 und die Innenseiten 28 der Seitenwände 14 miteinander verbinden, sind gleichzeitig zur Zentrierung des Abdeckelementes 10 gegenüber der U-förmigen Rinne 30 vorgesehen.

    [0015] Über die etwa U-förmige Rinne 30, die im wesentlichen aus einer etwa horizontal verlaufenden Bodenwand 32 und zwei sich daran anschließenden, etwa vertikal verlaufenden Seitenwänden 34 besteht, wird das zu entsorgende Wasser einem Sammelbecken (nicht dargestellt) oder Ähnlichem zugeleitet. Die Rinne 30 nach Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 lediglich durch eine zusätzlich vorgesehene Aufkantung 36, die zur Abstützung von angrenzendem, mit Rasen 38 bewachsenem Erdreich 40 vorgesehen ist. Damit das Abdeckelement 10 über seine beiden Seitenwände 14 auf der Rinne 30 zur Auflage gelangen kann, ist die Aufkantung 36 geringfügig versetzt zu einer der beiden Seitenwände 34 und in Fortsetzung zu dieser Seitenwand 34 angeordnet.

    [0016] In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform eines Abdeckelementes 10 abgebildet, die weitgehend mit der Ausführungsform des Abdeckelementes 10 nach den Fig. 1 und 2 übereinstimmt. Das Abdeckelement 10 nach Fig. 3 weist eine noch näher zu beschreibende, stufenweise verstellbare Justiereinrichtung 42 auf. Die Justiereinrichtung 42 besteht aus einer Vielzahl von an der Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 des Abdeckelementes 10 angeordneten Aufnahmebohrungen 44, von denen in Fig. 3 lediglich eine Aufnahmebohrung 44 gezeigt ist, sowie einem in die Aufnahmebohrung 44 einsteckbaren Bolzen 46, Stift oder dergleichen.

    [0017] Die Justiereinrichtung 42 ist zum Ausgleich von Verlegungsungenauigkeiten der Rinnen 30, 48 im Bereich der Schlitzrinnen 48, vorgesehen. Die Schlitzrinne 48 ist aus einer etwa horizontal verlaufenden Bodenwand 32, zwei sich an die Bodenwand 32 anschließende sowie vertikal verlaufende Seitenwände 34 und eine etwa parallel zur Bodenwand 32 verlaufende, die beiden Seitenwände 34 miteinander verbindende Oberwand 50 mit einem darin vorgesehenen Längsschlitz 52 gebildet. Das zu entsorgende Wasser gelangt über die Durchtrittsöffnungen 18 in den Seitenwänden 14 des Abdeckelementes 10 und den Längsschlitz 52 in einen etwa kanalförmigen Innenraum 54 der Schlitzrinne 48. Von dem kanalförmigen Innenraum 54 wird das zu entsorgende Wasser schließlich einem Sammelbecken (nicht dargestellt) oder dergleichen zugeleitet.

    [0018] Der Bolzen 46, Stift oder dergleichen erstreckt sich etwa senkrecht von der Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 weg und ragt in seiner Längserstreckung über die im wesentlichen parallel verlaufenden Seitenwände 14 hinaus. Der Bolzen 46, Stift oder dergleichen ist zur Zentrierung des Abdeckelementes 10 vorgesehen, wobei dessen eines Ende 56 nach dem Einstecken in die Aufnahmebohrung 44 von dieser lösbar gehalten ist und dessen anderes Ende 58 in den Längsschlitz 52 der Schlitzrinne 48 eingreift.

    [0019] Das Abdeckelement 10 nach Fig. 3 liegt im übrigen mit seinen beiden Seitenwänden 14 und den Versteifungsrippen 24 unmittelbar auf dem Belag 20 der Sportanlage, des Spielplatzes oder dergleichen auf.

    [0020] Das einzelne Abdeckelement 10 nach den beiden Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 bis 3 ist darüber hinaus entsprechend den Fig. 4 und 5 zur lösbaren Verbindung mit benachbarten Abdeckelementen 10 (nicht dargestellt) im stirnseitigen Bereich 60, 62 mit wenigstens einem Anschlußzapfen 64 und/oder mindestens einer korrespondierenden Aufnahmeöffnung 66 versehen. Die Aufnahmeöffnung 66 ist - wie die Fig. 6 und 7 deutlich zeigen - dabei im wesentlichen länglich ausgebildet und erstreckt sich etwa in Längsrichtung des Abdeckelementes 10. Da die einzelnen Abdeckelemente zueinander längenverschieblich ausgebildet sind, können temperaturbedingte Längenänderungen, d.h. sowohl eine Längendehnung als auch eine Längenschrumpfung, der Abdeckelemente 10 ohne weiteres ausgeglichen werden. Auf diese Weise wird verhindert, daß zum einen einzelne Abdeckelemente 10 aufgrund von durch Temperatureinwirkung hervorgerufene Materialspannungen irreparabel beschädigt werden und zum anderen sich einzelne Abdeckelemente 10 von jeweils benachbarten Abdeckelementen 10 durch Abheben oder dergleichen selbsttätig lösen.

    [0021] Um die Montage der einzelnen Abdeckelemente 10 zu einer Abdeckanordnung bzw. auch die Demontage einzelner Abdeckelemente 10 beispielsweise zu Reinigungszwecken der Rinne 30, 48 zu vereinfachen, ist die im wesentlichen länglich ausgebildete Aufnahmeöffnung 66 derart ausgestaltet, daß der Anschlußzapfen 64 mit geringem Spiel in die Aufnahmeöffnung 66 einführbar bzw. aus der Aufnahmeöffnung 66 herausziehbar ist. Um darüber hinaus die temperaturbedingten Längenänderungen der einzelnen Abdeckelemente 10 in einem eng begrenzten Toleranzbereich halten zu können, ist die im wesentlichen länglich ausgebildete Aufnahmeöffnung 66 derart ausgestaltet, daß der Anschlußzapfen 64 unter Kraftbeaufschlagung in der Aufnahmeöffnung 66 zu deren beiden Längsenden 68 hin verschiebbar ist. Insbesondere nimmt dabei die Kraftbeaufschlagung zu den beiden Längsenden 68 der Aufnahmeöffnung 66 hin zu.

    [0022] Demnach umfaßt die Aufnahmeöffnung 66 nach Fig. 7 einen etwa runden Mittelteil 70 sowie zwei sich einander diametral an den runden Mittelteil 70 anschließende, etwa rechteckförmige Ausnehmungen 72. Während der Innendurchmesser 74 des runden Mittelteiles 70 geringfügig größer ist als der Außendurchmesser 76 des Anschlußzapfens 64, ist die lichte Weite 78 der sich gegenüberliegenden Wandungen 80 jeder der Ausnehmungen 72 geringfügig kleiner als der Außendurchmesser 76 des Anschlußzapfens 64. Zusätzlich ist die Aufnahmeöffnung 66 von einer deformierbaren Membran 82 oder dergleichen zum Zwecke einer erhöhten Kraftbeaufschlagung des Anschlußzapfens 64 bei einer Verschiebebewegung des Abdeckelementes 10 einerseits und zur Selbstjustierung bzw. Montagehilfe beim Einsetzen des Anschlußzapfens 64 in die Aufnahmeöffnung 66 andererseits verschlossen bzw. abgedeckt. Zur Aufnahme des Anschlußzapfens 64 ist die deformierbare Membran 82 lediglich mit einer runden, dem Außendurchmesser 76 des Anschlußzapfens 64 entsprechenden und etwa zentrisch zum runden Mittelteil 70 der Aufnahmeöffnung 66 angeordneten Aussparung 84 versehen.

    [0023] Wie in den Fig. 4 und 6 dargestellt, besteht die Justiereinrichtung 42 unter anderem aus einer Vielzahl von Aufnahmebohrungen 44, die an der Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 des Abdeckelementes 10 angeordnet sind. Die Vielzahl von Aufnahmebohrungen 44 ist zueinander regelmäßig beabstandet und in wenigstens einer Reihe 86 angeordnet. Dabei liegen die Mittellängsachsen 88 jeder Aufnahmebohrung 44 der Reihe 86 etwa auf einer Geraden 90, die von der Längsrichtung des Abdeckelementes 10 abweichend verläuft. Insbesondere beträgt der Winkel α zwischen der Geraden 90, auf der die Mittellängsachsen 88 jeder Aufnahmebohrung 44 der Reihe 86 liegen, und der Mittellängsachse 92 des Abdeckelementes 10 bzw. einer hierzu parallelen Geraden 94 0 bis 45°, vorzugsweise 15°. Der zur Zentrierung vorgesehene Bolzen 46, Stift oder dergleichen kann somit stufenweise von einer Aufnahmebohrung 44 in eine der übrigen Aufnahmebohrungen 44 umgesteckt werden, wodurch das Abdeckelement 10 beim Eingriff des Bolzens 46, Stiftes oder dergleichen in den Längsschlitz 52 der Schlitzrinne 48 seitlich entsprechend verschoben wird. Auf diese Weise lassen sich Ungenauigkeiten bei der Verlegung der Schlitzrinne 48 ausgleichen.

    [0024] Nach Fig. 8 ist die Wandung 96, welche die Aufnahmebohrungen 44 umgibt, einteilig mit der Abdeckplatte 12 verbunden. In vorteilhafter Ausgestaltung kann die Wandung 96 dabei in Richtung zur Mittellängsachse 88 einer jeden Aufnahmebohrung 44 hin leicht vorgespannt sein, so daß der Bolzen 46, Stift oder dergleichen nach dem Einstecken von Hand in der Aufnahmebohrung 44 verbleibt.

    [0025] Entsprechend Fig. 4 sind zwei Reihen 86 mit jeweils einer Vielzahl von zueinander regelmäßig beabstandeten Aufnahmebohrungen 44 vorgesehen, die in den beiden endseitigen Bereichen 60, 62 des Abdeckelementes 10 an der Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 angeordnet sind. Hierdurch läßt sich jedes Abdeckelement 10 beliebiger Länge gegenüber einer ungenau verlegten Schlitzrinne 48 exakt, schnell und problemlos justieren bzw. montieren.

    [0026] Das Abdeckelement 10 nach den Fig. 4 und 5 ist darüber hinaus mit drei Führungselementen 98 versehen, die ebenfalls an der Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 angeordnet sind und sich etwa senkrecht von der Unterseite 26 weg erstrecken. Jedes der Führungselemente 98 ist von der Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 weg etwa konisch verjüngend ausgebildet und mit einer Mittellängsbohrung 100 versehen. Die Mittellängsbohrung 100 weist einen Innendurchmesser auf, der im wesentlichen dem Innendurchmesser einer von einem nicht gezeigten Bohrer nachträglich in das jeweilige Abdeckelement 10 zu verbringenden Durchgangsbohrung (nicht dargestellt) entspricht. Durch die Durchgangsbohrung kann sodann eine die Abdeckplatte 12 durchgreifende Schraube 102, wie schematisch in Fig. 1 angedeutet, eingesteckt und mit der Rinne 30 zur Befestigung des Abdeckelementes 10 verschraubt werden. Entsprechend Fig. 1 sind in den Seitenwänden 34 der Rinne 30 zu diesem Zweck einander diametral gegenüberliegende Nuten 104 eingebracht, die einen Querträger 106 mit einem Gewinde zum Kontern der Schraube 102 aufnehmen. Das jeweilige Führungselement 98 dient dabei gleichzeitig zur Führung und Ausrichtung der Schraube 102, so daß deren Montage bzw. Ineingriffbringung mit dem im Querträger 106 vorgesehenen Gewinde wesentlich vereinfacht ist. Das Führungselement 98 nimmt dabei die Schraube 102 teilweise auf.

    [0027] Das Abdeckelement 10 ist entsprechend den Fig. 9 bis 12 über kraft- und/oder formschlüssig wirkende Sicherungselemente 108, 110, 112 mit den jeweils benachbarten Abdeckelementen 10 verbunden, derart, daß die Anschlußzapfen 64 in den korrespondierenden Aufnahmeöffnungen 66 nicht-selbstlösend gehalten sind. Zu diesem Zweck sind die Sicherungselemente 108 in Fig. 9 als Rastvorrichtungen ausgebildet, die aus wenigstens einer sägezahnartigen, an den Anschlußzapfen 64 angeformten Rastnase 114 bestehen. Die Rastnase 114 ist mit einer zum freien Ende 116 des Anschlußzapfens 64 hinweisenden sowie zur Längsachse 118 des Anschlußzapfens 64 schiefwinkligen Zahnflanke 120 versehen, die das Einbringen des Anschlußzapfens 64 in die Aufnahmeöffnung 66 zweier benachbarter Abdeckelemente 10 aufgrund ihrer Ausgestaltung vereinfacht. Des weiteren weist die Rastnase 114 eine zur Längsachse 118 des Anschlußzapfens 64 etwa rechtwenklig verlaufende Zahnflanke 122 auf, die nach dem Einbringen des Anschlußzapfens 64 eines Abdeckelementes 10 in die Aufnahmeöffnung 66 eines benachbarten Abdeckelementes 10 im randseitigen Bereich der Aufnahmeöffnung 66 an der Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 des benachbarten Abdeckelementes 10 zur Anlage kommt.

    [0028] Die Sicherungselemente 110, 112 in den Fig. 11 und 12 sind alternativ dazu als federnde Sicherungsscheiben, Duo-Clipse oder dergleichen ausgebildet, die nach Einführen des Anschlußzapfens 64 eines Abdeckelementes 10 in die Aufnahmeöffnung 66 des dazu benachbarten Abdeckelementes 10 auf das freie Ende 116 des Anschlußzapfens 64 aufbringbar sind und sodann mit ihrer Oberseite 124 bzw. einem Teil 126 der Oberseite 124 an der Unterseite 26 der Abdeckplatte 12 des benachbarten Abdeckelementes 10 im randseitigen Bereich von dessen Aufnahmeöffnung 66 zur Anlage kommt. Eine Verschiebung des Anschlußzapfens 64 in Richtung von dessen Längsachse 118 ist auf diese Weise ausgeschlossen.

    [0029] Zur zusätzlichen Reduzierung der Windbelastung kann das Abdeckelement 10, insbesondere dessen Übergangsbereich 16 zwischen der Abdeckplatte 12 und den Seitenwänden 14, mit Durchgangsbohrungen (nicht dargestellt) mit einem Durchmesser beispielsweise von 5 bis 10 mm, vorzugsweise von 5 mm, versehen sein, so daß das Abdeckelement 10 luftdurchlässig ausgeführt ist. Durch eine geometrische Fläche der Durchgangsbohrungen von wenigstens ca. 1 %, vorzugsweise von mindestens etwa 5 %, der horizontalen Projektionsfläche des Abdeckelementes 10, läßt sich eine merkliche Reduzierung der Windbelastung erreichen.

    [0030] Schließlich besteht das Abdeckelement 10 aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder dergleichen, wodurch seine Stabilität und Bruchsicherheit um ein vielfaches erhöht werden.

    [0031] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.


    Ansprüche

    1. Abdeckanordnung für Rinnen (30, 48), insbesondere zum Entwässern von Sportanlagen, Spielplätzen oder dergleichen, mit einer Vielzahl von Abdeckelementen (10), die jeweils eine Abdeckplatte (12) sowie zwei die Abdeckplatte (12) abstützende und Durchtrittsöffnungen (18) aufweisende Seitenwände (14) umfassen und zur lösbaren Verbindung mit benachbarten Abdeckelementen (10) im stirnseitigen Bereich (60, 62) mit wenigstens einem Anschlußzapfen (64) und/oder mindestens einer korrespondierenden Aufnahmeöffnung (66) versehen sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Aufnahmeöffnung (66) im wesentlichen länglich ausgebildet ist und sich etwa in Längsrichtung des Abdeckelementes (10) erstreckt.
     
    2. Abdeckanordnung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die im wesentlichen länglich ausgebildete Aufnahmeöffnung (66) derart ausgestaltet ist, daß der Anschlußzapfen (64) mit geringem Spiel in die Aufnahmeöffnung (66) einführbar bzw. aus der Aufnahmeöffnung (66) herausnehmbar und unter Kraftbeaufschlagung in der Aufnahmeöffnung (66) zu deren beiden Längsenden (68) hin verschiebbar ist, wobei insbesondere die Kraftbeaufschlagung zu den beiden Längsenden (68) der Aufnahmeöffnung (66) hin zunimmt.
     
    3. Abdeckanordnung nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Aufnahmeöffnung (66) einen etwa runden Mittelteil (70) sowie zwei sich einander diametral an den runden Mittelteil (70) anschließende, etwa rechteckförmige Ausnehmungen (72) umfaßt, wobei der Innendurchmesser (74) des runden Mittelteiles (70) geringfügig größer ist als der Außendurchmesser (76) des Anschlußzapfens (64) und die lichte Weite (78) der sich gegenüberliegenden Wandungen (80) jeder der Ausnehmungen (72) geringfügig kleiner ist als der Außendurchmesser (76) des Anschlußzapfens (64).
     
    4. Abdeckanordnung nach Anspruch 2 und/oder 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Aufnahmeöffnung (66) von einer deformierbaren Membran (82) oder dergleichen, die eine runde, dem Außendurchmesser (76) des Anschlußzapfens (64) entsprechende und etwa zentrisch zum runden Mittelteil (70) der Aufnahmeöffnung (66) angeordnete Aussparung aufweist, verschlossen bzw. abgedeckt ist.
     
    5. Abdeckanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abdeckelemente (10) jeweils wenigstens eine stufenweise verstellbare Justiereinrichtung (42) zum Ausgleich von Verlegungsungenauigkeiten der Rinnen (30), insbesondere von Schlitzrinnen (48), aufweisen.
     
    6. Abdeckanordnung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Justiereinrichtung (42) aus einer Vielzahl von an der Unterseite (26) der Abdeckplatte (12) jedes Abdeckelementes (10) angeordneten Aufnahmebohrungen (44) oder dergleichen und wenigstens einem in die Aufnahmebohrungen (44) einsteckbaren Bolzen (46), Stift oder dergleichen zur Zentrierung des jeweiligen Abdeckelementes (10) besteht, dessen eines Ende (56) nach Einstecken in eine der Aufnahmebohrungen (44) von dieser lösbar gehalten und dessen anderes Ende (58) in einen in den Schlitzrinnen (48) vorgesehenen Längsschlitz (52) zum Eingriff bringbar ist.
     
    7. Abdeckanordnung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Vielzahl von Aufnahmebohrungen (44) zueinander regelmäßig beabstandet in wenigstens einer Reihe (86) an der Unterseite (26) der entsprechenden Abdeckplatte (12) angeordnet sind, wobei die Mittellängsachsen (88) jeder Aufnahmebohrung (44) der Reihe (86) etwa auf einer Geraden (90) liegen, die von der Längsrichtung des Abdeckelementes (10) abweichend verläuft.
     
    8. Abdeckanordnung nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Winkel α zwischen der Geraden (90), auf welcher die Mittellängsachsen (88) jeder Aufnahmebohrung (44) der Reihe (86) liegen, und der Mittellängsachse (92) des Abdeckelementes (10) bzw. einer hierzu parallelen Geraden (94) 0 bis 45°, vorzugsweise 15° beträgt.
     
    9. Abdeckanordnung nach Anspruch 7 und/oder 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abdeckelemente (10) jeweils zwei Reihen (86) mit einer Vielzahl von zueinander regelmäßig beabstandeten Aufnahmebohrungen (44) umfassen, die in den beiden endseitigen Bereichen (60, 62) des entsprechenden Abdeckelementes (10) an der Unterseite (26) der Abdeckplatte (12) angeordnet sind.
     
    10. Abdeckanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abdeckelemente (10) jeweils über wenigstens eine die Abdeckplatte (12) durchgreifende Schraube (102) oder dergleichen an den Rinnen (30) festlegbar sind, wobei die Schraube (102) teilweise von einem Führungselement (98) aufnehmbar ist, das an der Unterseite (26) der Abdeckplatte (12) angeordnet ist und sich etwa senkrecht von dieser weg erstreckt.
     
    11. Abdeckanordnung nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Führungselement (98) von der Unterseite (26) der Abdeckplatte (12) weg etwa konisch verjüngend ausgebildet ist und mit einer Mittellängsbohrung (100) versehen ist, die einen Innendurchmesser aufweist, der im wesentlichen dem Innendurchmesser einer von einem Bohrer nachträglich in das jeweilige Abdeckelement (10) zu verbringenden Durchgangsbohrung für die die Abdeckplatte (12) durchgreifende Schraube (102) oder dergleichen entspricht.
     
    12. Abdeckanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abdeckelemente (10) jeweils über Kraft- und/oder formschlüssig wirkende Sicherungselemente (108, 110, 112) mit den benachbarten Abdeckelementen (10) verbunden sind, derart, daß die Anschlußzapfen (64) in den korrespondierenden Aufnahmeöffnungen (66) nicht-selbstlösend gehalten sind.
     
    13. Abdeckanordnung nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Sicherungselemente (108) als Rastvorrichtungen ausgebildet sind, bestehend aus wenigstens einer sägezahnartigen, an den Anschlußzapfen (64) angeformten Rastnase (114) mit einer zum freien Ende (116) des Anschlußzapfens (64) hinweisenden sowie zur Längsachse (118) des Anschlußzapfens (64) schiefwinkligen Zahnflanke (120) und einer zur Längsachse (118) des Anschlußzapfens (64) etwa rechtwinkligen Zahnflanke (122).
     
    14. Abdeckanordnung nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Sicherungselemente (110; 112) als federnde Sicherungsscheiben, Duo-Clipse oder dergleichen ausgebildet sind, die nach Einführen des Anschlußzapfens (64) in die Aufnahmeöffnung (66) zur Verhinderung einer Verschiebung des Anschlußzapfens (64) in Richtung von dessen Längsachse (118) auf das freie Ende (116) des Anschlußzapfens (64) aufbringbar ist.
     
    15. Abdeckanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abdeckelemente (10), insbesondere der Übergangsbereich (16) zwischen der Abdeckplatte (12) und den Seitenwänden (14), jeweils mit Durchgangsbohrungen zur Reduzierung der Windbelastung versehen sind.
     
    16. Abdeckanordnung nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die geometrische Fläche der Durchgangsbohrungen wenigstens ca. 1 %, vorzugsweise mindestens etwa 5 %, der horizontalen Projektionsfläche eines Abdeckelementes (10) beträgt.
     
    17. Abdeckanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abdeckelemente (10) jeweils aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder dergleichen bestehen.
     




    Zeichnung