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EP 0 537 484 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
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Anmeldetag: 14.09.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B42D 15/10 |
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Aufzeichnungsträger mit farbigen Bildinformationen, insbesondere Wert- oder Ausweiskarte
Recording media with coloured image, in particular credit or identity card
Supports d'enregistrement avec image colorée, particulièrement une carte de crédit
ou d'identité
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
18.10.1991 DE 4134539
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.04.1993 Patentblatt 1993/16 |
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Patentinhaber: GAO Gesellschaft für Automation
und Organisation mbH |
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81307 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Bernecker, Otto, Dr.
W-8056 Neufahrn (DE)
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Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
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Winzererstrasse 106 80797 München 80797 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 907 004
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FR-A- 2 496 937
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufzeichnungsträger mit farbigen Bildinformationen,
insbesondere Wert- oder Ausweiskarte sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen
Aufzeichnungsträgers.
[0002] Beim heutigen Stand der Reproduktionstechnik ist die farbige Darstellung von Bildmotiven
üblich und wird allgemein erwartet. Auch die Werbung arbeitet bevorzugt mit farblichen
Kontrasten. Auch Aufzeichnungsträger wie Bankkarten, Telefonkarten, Kreditkarten etc.
können sich diesem Zug der Zeit nicht entziehen, d. h. sie werden bevorzugt mit farbigen
Motiven versehen, insbesondere wenn sie neben ihrer eigentlichen Funktion auch als
Werbeträger dienen.
[0003] Zur Übertragung von Farbbildern auf derartige Aufzeichnungsträger sind eine Reihe
von Möglichkeiten bekannt. Neben den althergebrachten fotografischen Verfahren haben
sich in letzter Zeit auch sogenannte Transferverfahren bewährt, bei denen die Farbstoffe
von dünnen Farbträgern durch Thermodiffusion oder Thermosublimation auf die oder in
die bildtragende Fläche übertragen werden. Farbige Bilder können auch mit der Ink-Jet-Technik
oder durch Thermodrucker erzeugt werden, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.
[0004] Der gemeinsame Nachteil aller dieser Verfahren ist jedoch, daß die aufgebrachten
Farbbilder unter dem Gesichtspunkt der Fälschungssicherheit unzureichend sind, da
sie an der Oberfläche eines Trägermaterials nur mehr oder weniger fest anhaften. Diese
dünne, oberflächige Schicht, welche die Farbstoffe enthält, kann absichtlich oder
auch unabsichtlich entfernt bzw. geändert werden. Im Fall von Ausweiskarten, die beispielsweise
zwei Jahre oder mehr Gültigkeit haben, besteht die Gefahr einer mechanischen Abnutzung
oder auch eines Ausbleichens infolge von Umwelteinflüssen.
[0005] Eine vom sicherheitstechnischen Standpunkt aus vertretbare Möglichkeit zur Übertragung
eines Farbbildes bilden migrierende Farben, wie sie aus der DE-PS 27 50 984 bekannt
sind. Die Migration von Farben, die darauf beruht, daß spezielle Farben zuerst auf
einer Kunststoffschicht verdruckt und anschließend durch Erhitzung dazu aktiviert
werden, in das Volumen des Kunststoffträgers hineinzuwandern, besitzt gegenüber den
übrigen Farbbilder erzeugenden Verfahren den Vorteil, daß die Farben über den Oberflächenbereich
hinaus im Volumen der Kunststoffschicht vorliegen und somit nicht einfach zu entfernen
sind. Dabei ist die Eindringtiefe beliebig steuerbar, indem dem Kunststoff eine reaktionsfähige
vernetzbare Komponente zugesetzt wird, die bei der gewünschten Eindringtiefe, z. B.
durch Bestrahlung mit UV-Licht, aktiviert werden kann. Durch die einsetzende Vernetzung
wird eine weitere Migration des Farbstoffs gestoppt.
[0006] Das Verfahren erfordert eine spezielle Abstimmung der eingesetzten Farben einerseits
und der verwendeten Kunststoffträger andererseits. Bei entsprechend hoher Eindringstiefe
der Farben, die aus sicherheitstechnischen Gründen wünschenswert ist, leidet die Auflösung
bzw. Schärfe der Bildinformation.
[0007] Unter dem Gesichtspunkt der Fälschungssicherheit bei gleichzeitig hoher Bildauflösung
haben sich sogenannte Laserstrahlschreiber bewährt, bei denen die zu übertragenden
Informationen mittels eines fokussierten Laserstrahls in das Material der Aufzeichnungsträger
eingebrannt werden. Aus der DE-PS 29 07 004 ist eine Ausweiskarte mit einem Karteninlett
aus Papier und einer transparenten Deckfolie bekannt, bei der bestimmte Informationen
nach Auflaminierung der Deckfolie mittels Laserstrahls direkt in das Karteninlett
eingeschrieben bzw. eingebrannt werden.
[0008] Aus der DE-PS 31 51 407 ist eine mehrschichtige Ausweiskarte mit einer besonders
konzipierten transparenten Deckfolie bekannt. Die Deckfolie ist trotz ihrer Transparenz
im sichtbaren Bereich des Spektrums in der Lage, die Energie des Laserstrahls zu absorbieren,
so daß Informationen direkt in die Deckfolie eingeschrieben werden können.
[0009] Der Vorteil der Verwendung eines Laserstrahlschreibers liegt in erster Linie darin,
daß die damit erzeugten Markierungen nicht oberflächlich vorliegen, sondern in der
Tiefe des Aufzeichnungsmaterials entstehen. Das Trägermaterial wird dabei von der
Oberfläche ausgehend bis in tiefere Schichten verfärbt. Die Verfärbung erfolgt durch
ein lokales Verbrennen oder durch eine lokale Verrußung, sie ist irreversibel. Gleichzeitig
kann der Brennfleck des Lasers derart begrenzt werden, daß bei präziser Steuerung
klare und auch feinste Einzelheiten erfassende Porträts erzeugbar sind.
[0010] Bei der Verwendung von Laserstrahlschreibern und üblichen Kartenaufbauten wird die
Bildinformation im allgemeinen durch einen Schwarzweiß-Kontrast bzw. entsprechende
Halbtöne wiedergegeben. Die Erzeugung von sicherheitstechnisch gleichwertigen farbigen
Motiven ist in der Regel nicht möglich.
[0011] Beim bisherigen Stand der Technik ist also zu unterscheiden zwischen Informationen,
die als Schwarzweiß-Kontrast in hochaufgelöster Form in einen Aufzeichnungsträger
eingebracht werden können und die weitgehend fälschungssicher sind und andererseits
Farbbildern, die mittels herkömmlicher Verfahren aufgebracht werden, aber entweder
ohne größeren Aufwand entfernt oder geändert werden können oder bei ausreichender
Fälschungssicherheit eine geringe Bildauflösung liefern.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist die Weiterentwicklung bekannter Aufzeichnungsträger dahingehend,
daß sie mit einer farbigen Bildinformation versehen werden, die auch feine Einzelheiten
umfaßt, praktisch irreversibel ist und nahezu nicht gefälscht werden kann. Der Aufzeichnungsträger
soll aber trotz dieser hohen Fälschungssicherheit einfach aufgebaut und kostengünstig
herstellbar sein.
[0013] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0014] Entscheidend für die Erfindung ist die Erkenntnis, die Bildinformationen in zwei
Anteile zu zerlegen, nämlich einen Hell/Dunkelanteil und einen farbigen Anteil. Einer
dieser Anteile, vorzugsweise der Hell/Dunkelanteil, wird fälschungssicher in eine
weitgehend transparente Folienschicht eingebracht. Dieses so erzeugte Teilbild wird
dann kongruent mit dem jeweils anderen Anteil, vorzugsweise dem Farbabteil, der gleichen
Bildinformation überlagert. Daraus ergibt sich ein komplexer Gesamteindruck, der sich
aus dem Farbwert der unterschiedlichen überlagerten Bildanteile und der Rückstreukraft
des Hintergrunds zusammensetzt. Entfernt man nun den reversiblen Teil der Bildinformation,
verbleibt immer noch der fest im Kartenaufbau verankerte Teil, der die Identifikation
unverändert möglich macht.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Unverfälschbarkeit durch die mittels
eines Lasers eingebrachte dauerhafte Schwarzweiß-Darstellung gesichert; die darüber
gedruckte oder anderweitig aufgebrachte Farbinformation liefert den gewünschten ästhetisch
ansprechenden Effekt. Die Erfindung ermöglicht es daher, farbige Bildinformationen
bei Aufzeichnungsträgern wie Wert- oder Ausweiskarten zu verwenden, wobei die farbigen
Bilder in ihrer Gesamtheit nicht gefälscht werden können, da ein Teil des Bildes in
irreversibler Form im Volumen des Materials des Aufzeichnungsträgers vorliegt.
[0016] Als besonders vorteilhaft erweist es sich, daß mit der Erfindung vorhandene Technologien,
die jeweils für sich betrachtet die Aufgabe, ein fälschungs- und verfälschungssicheres
Farbbild zu erzeugen, nicht lösen können, derart kombiniert werden, daß die Vorteile
der einzelnen Technologien nutzbar sind, ohne daß deren Nachteile in Kauf genommen
werden müssen. So ist beispielsweise die Kombination scharfer Schwarzweiß-Informationen
mit mehr oder weniger unscharfen Farbinformationen jederzeit möglich, ohne daß das
so entstandene Farbbild unscharf erscheint. Dieser Aspekt kann sogar in Weiterbildung
der Erfindung gezielt genutzt werden, indem die Farbinformationen des Bildes nicht
nur in Techniken aufgebracht werden, die in sich unscharfe Konturen ergeben (z. B.
migrierende Farben), sondern indem die Farbinformationen bereits in relativ grober
Auflösung, d. h. mit reduziertem Datenaufwand, verarbeitet werden.
[0017] Nachfolgend werden einige Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Darin zeigen
- Fig. 1 - 3
- Querschnitte durch Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträgers
und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Herstellung eines Aufzeichnungsträgers.
[0018] Bei dem in Fig. 1 gezeigten Aufzeichnungsträger handelt es sich um einen mehrschichtigen
Aufzeichnungsträger, bestehend aus einem Karteninlett 10, das als lichtstreuender
Hintergrund wirkt. Das Inlett 10 kann gegebenenfalls min einem allgemeinen Druckbild
sowie einem Hintergrundmuster 12 bedruckt sein. Das Hintergrundmuster kann heirbei
so ausgeführt sein, daß es mit der aufgebrachten Bildinformation harmonisiert. Bei
Wertpapieren ist es insbesondere üblich, schwer nachahmbare Guillochen als Hintergrundmuster
zu verwenden. Auf dem Inlett ist eine transparente Folie 14 angeordnet, beispielsweise
eine Folie aus Hart-PVC, wie sie in der DE-PS 31 51 407 näher beschrieben ist. Diese
Folie ist mit Zusatzstoffen dotiert, so daß sie im Wellenlängenbereich des Laserstrahlschreibers
in definierter Form Energie absorbiert, im sichtbaren Wellenlängenbereich jedoch weitgehend
transparent, d. h. durchsichtig, ist.
[0019] In die transparente Folie wird mittels eines Laserstrahlschreibers eine bestimmte
Information in Form mehr oder weniger geschwärzter Bereiche eingebracht. Die geschwärzten
Bereiche, in der Fig. mit 16 bezeichnet, modulieren die Intensität des vom lichtstreuenden
Hintergrund des Inletts 10 reflektierten Anteils des einfallenden Lichts. Je geschwärzter
die Bereiche sind, desto geringer ist die Intensität des zum Betrachter gelangenden
reflektierten Lichtanteils.
[0020] Auf der transparenten Folie 14 kann eine farbaufnehmende Schicht 18 angeordnet sein,
die nach Fertigstellung der Karte die entsprechenden Farbstoffe aufweist, welche den
Farbanteil der Bildinformationen darstellen. Statt der farbaufnehmenden Schicht 18
kann die Farbinformation auch direkt auf die Folie 14 aufgedruckt sein. Bevorzugt
werden moderne Transfertechniken für die Übertragung des Farbbildes eingesetzt. Bei
derartigen Techniken werden die Farbstoffe von einem dünnen Farnträger unter Erwärmung
auf den Aufzeichnungsträger übertragen. Der Übertragungsmechanismus ist entweder ein
Diffusionsschritt oder ein Sublimationsschritt, je nach Art der verwendeten Farbträger
bzw. Farbstoffe. Die Anbringung einer besonderen farbaufnehmenden Schicht 18 empfiehlt
sich dann, wenn migrierende Farben verwendet werden.
[0021] Ein Beispiel für ein Transferverfahren ist in der europäischen Patentanmeldung 0
390 928 beschrieben. Bei der bekannten Technik wird ein Thermosublimationsverfahren
eingesetzt, um Farbstoffe von einem Farbträger auf einen Aufzeichnungsträger zu transportieren.
Im bekannten Fall wird die für die Sublimation erforderliche Wärme mit einem entsprechend
geformten Stempel zugeführt. Es ist jedoch auch möglich, die erforderliche Energie
mit einem Laserstrahl zuzuführen.
[0022] Für den Betrachter überlagert sich das in der Folienschicht vorhandene Schwarzweiß-Positiv
bzw. Grautonbild in Form der Schwärzungen 16 mit dem auf der Folienschicht aufgedruckten
oder aufgebrachten Farbbild 20 zu einem integralen Gesamteindruck. Beim Entfernen
des Farbbildes 20 bzw. der Farbschicht 18 bleibt das Grautonbild 16 nach wie vor bestehen,
eine Änderung des Farbbildes 20 würde für den Betrachter sofort sichtbar werden, da
dann der zum Bildmotiv gehörende Hell/Dunkel-Kontrast ein anderer wäre, bzw. nicht
zu dem geänderten Bildmotiv passen würde.
[0023] Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträgers ist in Fig.
2 gezeigt. Das Inlett 10, welches wahlweise aus Papier oder Kunststoff bestehen kann,
wird auf elektrofotografischem Wege mit den Farbanteilen der Bildinformation 32 versehen.
Entsprechende Verfahren zum elektrofotografischen Einbringen von Bildinformationen
in Aufzeichnungsträger sind z. B. aus EP-PS 0 012 374 oder der EP-PS 0 024 344 bekannt.
[0024] Das Inlett kann natürlich auch in diesem Fall zuvor mit einem Hintergrundmuster versehen
werden, das aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Figur nicht gezeigt wird. Über
dem farbigen fixierten Tonerbild wird anschließend eine dünne transparente Deckfolie
36 angeordnet, in die der Hell/Dunkel-Anteil der Bildinformation 34 mittels eines
Laserstrahlschreibers eingebrannt wird.
[0025] In Fig. 3 ist eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträgers dargestellt.
Im Gegensatz zu dem in Fig. 1 gezeigten Aufzeichnungsträgers erfüllt der farbige Informationsanteil
hier neben den ästhetischen Bedürfnissen auch die Erfordernisse an die Fälschungssicherheit.
Um dem Nachteil der geringen Auflösung zu begegnen, wird auch in diesem Fall die für
den visuellen Eindruck bestimmende Hell/Dunkel-Information mit einem entsprechenden
Verfahren, allerdings in mehr oder weniger reversibler Form auf den Aufzeichnungsträger
aufgebracht.
[0026] Hierbei wird das Inlett 10, das wieder mit einem Hintergrundmuster bedruckt sein
kann, unter Verwendung herkömmlicher Verfahren, wie Ink-Jet, Siebdruck oder dergleichen
oder auch der Elektrofotografie mit Schwarzweiß-Informationen 48 versehen und im folgenden
Schritt mit einer im wesentlichen transparenten Kunststoffolie 44 abgedeckt, die für
die Aufnahme von migrierenden Farben geeignet ist. Kongruent zu dieser Hell/Dunkel-Information
48 sind die farbigen Bildanteile 46 mittels migrierender Farben in der Tiefe der Deckschicht
eingebracht. Die Deckfolie kann hierbei zuerst mit der farbigen Bildinformation im
Siebdruck bedruckt werden. Unter Wärmeeinwirkung migriert die Farbe so lange in das
Innere der Deckschicht, bis durch UV-Bestrahlung eine Vernetzung in der Deckschicht
iniziiert wird, die eine weitere Migration stoppt. Dieses und ähnliche Verfahren sind
aus der eingangs bereits erwähnten DE-PS 27 50 984 bekannt.
[0027] Alternativ kann auch zuerst die Farbinformation in die Deckschicht eingebracht werden;
erst im Anschluß daran wird die Hell/Dunkel-Information mit herkömmlichen Druckmethoden
aufgebracht.
[0028] Für alle Ausführungsbeispiele gilt, daß die farbige Information zur Erzeugung besonderer
Wirkungen auch "verfremdet" sein kann. Beispielsweise kann die farbige Bildinformation
auch nur aus einer oder zwei Farbwertauszügen bestehen. Ebenso kann anstelle der Hell/Dunkel-Information
ein bestimmter markanter Farbwertauszug in schwarzweiß, d.h. als Grautonbild dargestellt
werden.
[0029] In Fig. 4 ist eine Vorrichtung zur Herstellung eines Aufzeichpungsträgers gemäß Fig.
1 schematisch dargestellt. Zunächst wird die Bildinformation elektronisch zerlegt
in einen Hell/Dunkel-Anteil und in einen farbigen Anteil. Derartiges ist aus der modernen
Drucktechnik bekannt und dem Fachmann geläufig.
[0030] Zunächst wird der Aufzeichnungsträger bzw. die transparente Folienschicht 14 mit
dem Hell/Dunkel-Anteil der "Information" beschrieben. Dies erfolgt mit einem konventionellen
Laserstrahlschreiber, der hier nur angedeutet ist. Von einem Laser 24 gelangt ein
Laserstrahl über eine Ablenkvorrichtung 26 und eine hier nicht gezeigte Fokussieroptik
auf die Oberfläche der Folienschicht 14. Vom Material der Folienschicht wird die Energie
des Laserstrahls absorbiert, wodurch sich das Material thermisch zersetzt bzw. verfärbt.
[0031] In einem zweiten Verfahrensschritt wird auf das so in der Folienschicht erzeugte
Grautonbild der zugehörige farbige Bildanteil kongruent aufgedruckt. Im gezeigten
Beispiel bedient man sich dafür eines Transferverfahrens. Über die Vorratsrollen 28
wird eine Thermodiffusionsfolie in unmittelbarer Nachbarschaft der Folienschicht 14
gebracht. Eine Strahlaufweitungsoptik 28 wird im Strahlengang eingeschwenkt und bewirkt,
daß der Laserstrahl eine Fläche 30 des Thermodiffusionsbandes erwärmt, die größer
ist als der Fokus des Laserstrahls bei der Einschreibung des Grautonbildes in die
Folienschicht 14. Durch die in der Diffusionsfolie eingestrahlte thermische Energie
diffundieren die Farbstoffe in den Aufzeichnungsträger bzw. in eine auf den Aufzeichnungsträger
vorgesehene farbaufnehmende Schicht 18.
[0032] Die Thermodiffusionsfolie kann in bestimmten Abständen für die Laserstrahlung transparente
Fenster aufweisen, so daß die Position der Vorratsrollen während des gesamten Aufzeichnungsprozesses
nicht verändert werden muß. Denn im ersten Verfahrensschritt wird durch ein derartiges
Fenster hindurch der Hell/Dunkelanteil in die Folienschicht 14 eingeschrieben. Für
den zweiten Verfahrensschritt wird anschließend ein wärmeempfindlicher Bereich des
Bandes in den Wirkungskreis des Lasers transportiert, so daß die Übertragung der Farbinformation
erfolgen kann.
[0033] Durch die unterschiedliche Rastergröße (Auflösung) zwischen Grautonbild und Farbbild
können bestimmte ästhetische Effekte erzielt werden. Natürlich kann man auch mit gleicher
Auflösung arbeiten, beispielsweise dann, wenn der farbige Bildanteil nicht mittels
eines Transferverfahrens aufgebracht, sondern unter Verwendung eines konventionellen
Verfahrens aufgedruckt wird.
[0034] Unabhängig davon, ob die beiden Informationsanteile mit derselben "Druckvorrichtung"
wie bei der in Fig. 4 dargestellten Laseranordnung oder in völlig getrennten Verfahrensschritten
erzeugt werden, ist immer eine Koordination der Datensätze notwendig, damit die gewünschte
Kongruenz erzielt wird. Erfindungsgemäß wird diese Deckungsgleichheit beispielsweise
mit Datensätzen erzielt, die auf die Kartenkanten bezogenene, gemeinsame xy-Koordinaten
aufweisen. Alternativ dazu können natürlich auch im Druckbild der Karte Markierungen
vorgesehen sein, die mittels optischer Sensoren erfaßt und mit deren Hilfe die Zuordnung
bewerkstelligt wird. Derartige Markierungen können beispielsweise die Begrenzung des
Feldes sein, in das das Bild eingebracht werden soll. Gleichermaßen können es aber
auch beliebige, möglichst unauffällig im allgemeinen Druckbild integrierte, herkömmliche
Druckmarken sein.
[0035] Die in Fig. 4 beschriebene Vorrichtung ist lediglich ein Beispiel; sie hat den besonderen
Vorteil, daß beide Herstellungsschritte, d. h. Einschreiben des Grautonbildes und
Aufbringen der farbigen Bildinformation, durch die Verwendung ein und desselben Laserschreibers
durchgeführt werden können. Würde man ein Druckverfahren für das Aufbringen der farbigen
Teilinformationen wählen, müßte der Aufzeichnungsträger nach dem Einbringen des Grautonbildes
in eine entsprechende Druckvorrichtung überstellt werden. In Kenntnis des erfindungsgemäßen
Prinzips sind diese weiteren Ausführungsformen aber mit dem Wissen des Durchschnittsfachmanns
realisierbar.
1. Aufzeichnungsträger, insbesondere Ausweiskarte oder dergleichen mit einer Bildinformation
(16, 20, 32, 34, 46, 48), die sich wenigstens aus einem Hell/Dunkel-Anteil (16, 34,
48) und wenigstens einem Farbwertauszug (20, 32, 46) zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, daß entweder der Hell/Dunkel-Anteil (16, 20, 32, 34, 46, 48) oder der Farbwertauszug
(20, 32, 46) im Aufzeichnunesträger mittels eines Lasers (24) irreversibel eingebracht
ist und der jeweils andere Teil der Bildinformation den mit dem Laser eingebrachten
Teil wenigstens teilweise überlagert.
2. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträger wenigstens eine transparente Folienschicht (14, 36,
44) aufweist, in welcher ein Anteil (16, 34, 46) der Bildinformation in irreversibler
Form vorliegt.
3. Aufzeichnungsträger, insbesondere Ausweiskarte oder dergleichen, mit wenigstens einer
transparenten Folienschicht und mit einer Bildinformation (16, 20, 32, 34, 46, 48),
die sich wenigstens aus einem Hell/Dunkelanteil (16, 34, 48) und wenigstens einem
Farbwertauszug (20, 32, 46) zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, daß entweder der Hell/Dunkel-Anteil (16, 34, 48) oder der Farbwertauszug (20, 32,
46) irreversibel in die transparente Folienschicht eingebracht ist und der jeweils
andere Teil der Bildinformation den irreversibel eingebrachten Teil wenigstens teilweise
überlagert.
4. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Folienschicht (14) als Deckfolie auf einer Trägerschicht (10),
wie in einem Karteninlett, aufgebracht ist.
5. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht (10) ein Hintergrundmuster (12) aufweist, das mit der Bildinformation
harmoniert.
6. Aufzeichnungsträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Anteil (20) über dem irreversiblen Anteil (16, 46) angeordnet ist.
7. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hell/Dunkel-Anteil (16, 34) der Bildinformation irreversibel in die Folie
eingebracht ist und der Farbwertauszug (20) und eventuell weitere Farbwertauszüge
auf die Folie (4) aufgedruckt sind.
8. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbwertauszug (46) und eventuell weitere Farbwertauszüge in irreversibler
Form in die Folie eingebracht sind und der Hell/Dunkel-Anteil und eventuell weitere
Farbwertauszüge auf die Folie (14) aufgedruckt sind.
9. Aufzeichnungsträger nach wenigstens einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Anteil (20) der Bildinformation in einer separaten farbaufnehmenden
Schicht (18) vorliegt, die auf der Folienschicht (14) angeordnet ist.
10. Aufzeichnungsträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Anteil (32, 48) unter dem irreversiblen Anteil (34, 46) angeordnet
ist.
11. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hell/Dunkel-Anteil (34) und eventuell weitere Farbwertauszüge irreversibel
in die Folie eingebracht sind und der Farbwertauszug (32) und eventuell weitere Farbwertauszüge
auf der Trägerschicht (10) vorgesehen sind.
12. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbwertauszug (46) und eventuell weitere Farbwertauszüge der Bildinformation
irreversibel in die Folie (44) eingebracht sind und der Hell/Dunkel-Anteil der Bildinformation
(48) und eventuell weitere Farbwertauszüge auf der Trägerschicht (10) vorgesehen sind.
13. Aufzeichnungsträger nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Folienschicht (14) aus Hart-PVC besteht.
14. Aufzeichnungsträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbwertauszug und eventuell weitere Farbwertauszüge der Bildinformation
eine geringere Ortsauflösung aufweisen als der Hell/Dunkel-Anteil.
15. Aufzeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1-6 und 8-14, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbwertauszug (20, 32, 46) mittels migrierender Farben irreversibel eingebracht
ist.
16. Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungsträgers, insbesondere einer Ausweiskarte,
mit einer Bildinformation, die sich wenigstens aus einem Schwarz/Weiß-Anteil und einem
Farbanteil zusammensetzt,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
- Zerlegen der Bildinformation in einen Schwarz/Weiß-Anteil einerseits und einen Farbanteil
andererseits mittels an sich bekannter elektronischer Verfahren,
- Einbringen des Schwarz/Weiß-Anteils der Bildinformation mittels eines gesteuerten
Laserstrahls in eine sensibilisierte, transparente Folienschicht,
- Überlagern des Schwarz/Weiß-Anteils der Bildinformation mit dem Farbanteil derselben
Gesamtinformation.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbanteil der Bildinformation über dem Schwarz/Weiß-Anteil angeordnet und
als Farbschicht aufgedruckt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbanteil der Bildinformation über dem Schwarz/Weiß-Anteil angeordnet und
als Farbschicht im Transferverfahren übertragen wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Folienschicht eine besondere farbaufnehmende Schicht aufgebracht wird,
die die im Transferverfahren übertragenen Farbstoffe aufnimmt.
20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbstoffe mittels eines Thermosublimationsverfahrens oder Thermodiffusionsverfahrens
übertragen werden.
21. Verfahren nach wenigsten einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die thermische Energie für den Farbtransfer durch einen Laserstrahl geliefert
wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung des Schwarz/Weiß-Anteils in die Folienschicht und der Farbtransfer
mit ein und demselben Laser erfolgt.
23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Laserstrahl für den Farbtransfer weniger stark fokussiert ist als beim Erzeugen
des Schwarz/Weiß-Anteils.
24. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie auf einer Trägerschicht aufgebracht ist und der Farbanteil unterhalb
des Schwarz/Weiß-Anteils auf der Trägerschicht angeordnet ist.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbanteil elektrofotografisch aufgebracht ist.
26. Verfahren zur Herstellung eines mehrschichtigen Aufzeichnungsträgers, insbesondere
einer Ausweiskarte oder dergleichen, mit einer Bildinformation, die sich wenigstens
aus einem Schwarz/Weiß-Anteil und einem Farbanteil zusammensetzt,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
- Zerlegen der Bildinformation in einen Schwarz/Weiß-Anteil einerseits und wenigstens
einen Farbanteil andererseits mittels an sich bekannter elektronischer Verfahren,
- Aufbringen des Schwarz/Weiß-Anteils auf eine innere Schicht des Aufzeichnungsträgers,
- Abdecken der mit dem Schwarz/Weiß-Anteil versehenen inneren Schicht mit einer im
wesentlichen transparenten Folienschicht,
- Überlagern des Schwarz/Weiß-Anteils mit dem Farbanteil der Bildinformation, indem
der Farbanteil mittels migrierender Farben in die Folienschicht eingebracht wird.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwarz/Weiß-Anteil aufgedruckt oder elektrofotografisch erzeugt wird.
28. Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungsträgers, insbesondere einer Ausweiskarte
oder dergleichen, mit einer Bildinformation, die sich wenigstens aus einem Schwarz/Weiß-Anteil
und einem Farbanteil zusammensetzt,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
- Zerlegen der Bildinformation in einen Schwarz/Weiß-Anteil einerseits und wenigstens
einen Farbanteil andererseits mittels an sich bekannter elektronischer Verfahren,
- Einbringen des Farbanteils der Bildinformation in eine im wesentlichen transparente
Folienschicht des Aufzeichnungsträgers mittels migrierender Farben,
- Überlagern des Farbanteils mit der Schwarz/Weiß-Information derselben Bildinformation.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwarz/Weiß-Information aufgedruckt wird.
30. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwarz/Weiß-Anteil der Hell/Dunkel-Anteil oder ein Farbwertauszug als Grautonbild
der Bildinformation ist.
1. A recording medium, in particular a pay card or the like, with picture information
(16, 20, 32, 34, 46, 48) composed at least of one light/dark portion (16, 34, 48)
and at least one color separation (20, 32, 46), characterized in that either the light/dark
portion (16, 20, 32, 34, 46, 48) or the color separation (20, 32, 46) is incorporated
irreversibly m the recording medium by means of a laser (24) and the other part of
the picture information at least partly overlaps the part incorporated with the laser.
2. The recording medium of claim 1, characterized in that the recording medium has at
least one transparent film layer (14, 36, 44) in which a portion (16, 34, 46) of the
picture information is present in an irreversible form.
3. A recording medium, in particular a pay card or the like, with at least one transparent
film layer and with picture information (16, 20, 32, 34, 46, 48) composed at least
of one light/dark portion (16, 34, 48) and at least one color separation (20, 32,
46), characterized in that either the light/dark portion (16, 34, 48) or the color
separation (20, 32, 46) is incorporated irreversibly in the transparent film layer
and the other part of the picture information at least partly overlaps the irreversibly
incorporated part.
4. The recording medium of claim 2 or 3, characterized in that the transparent film layer
(14) is applied as a cover film on a carrier layer (10), as in a card inlay.
5. The recording medium of claim 4, characterized in that the carrier layer (10) has
a background pattern (12) that harmonizes with the picture information.
6. The recording medium of at least one of claims 1 to 5, characterized in that the other
portion (20) is disposed over the irreversible portion (16, 46).
7. The recording medium of claim 6, characterized in that the light/dark portion (16,
34) of the picture information is incorporated irreversibly in the film, and the color
separation (20) and possibly further color separations are printed on the film (4).
8. The recording medium of claim 6, characterized in that the color separation (46) and
possibly further color separations are incorporated in the film in irreversible form,
and the light/dark portion and possibly further color separations are printed on the
firm (14).
9. The recording medium of at least one of claims 6 to 8, characterized in that the other
portion (20) of the picture information is present in a separate ink-receiving layer
(18) disposed on the film layer (14).
10. The recording medium of at least one of claims 1 to 5, characterized in that the other
portion (32, 48) is disposed under the irreversible portion (34, 46).
11. The recording medium of claim 10, characterized in that the light/dark portion (34)
and possibly further color separations are incorporated in the film irreversibly,
and the color separation (32) and possibly further color separations are provided
on the carrier layer (10).
12. The recording medium of claim 10, characterized in that the color separation (46)
and possibly further color separations of the picture information are incorporated
in the film (44) irreversibly, and the light/dark portion of the picture information
(48) and possibly further color separations are provided on the carrier layer (10).
13. The recording medium of at least one of claims 2 to 12, characterized in that the
transparent film layer (14) is made of hard PVC.
14. The recording medium of at least one of claims 1 to 13, characterized in that the
color separation and possibly further color separations of the picture information
gray-tone picture have a lower spatial resolution than the light/dark portion.
15. The recording medium of any of claims 1 to 6 and 8 to 14, characterized in that the
color separation (20, 32, 46) is incorporated irreversibly by means of migrating inks.
16. A method for producing a recording medium, in particular an identity card, with picture
information composed at least of a black-and-white portion and a color portion, characterized
by the following steps:
- breaking the picture information down into a black-and-white portion, on the one
hand, and a color portion, on the other band, using electronic methods known in the
art,
- incorporating the black-and-white portion of the picture information in a sensitized,
transparent film layer by means of a controlled laser beam,
- overlaying the black-and-white portion of the picture information with the color
portion of the same total information.
17. The method of claim 16, characterized in that the color portion of the picture information
is disposed over the black-and-white portion and printed on as an ink layer.
18. The method of claim 16, characterized in that the color portion of the picture information
is disposed over the black-and-white portion and transferred as an ink layer by the
transfer method.
19. The method of claim 18, characterized in that a special ink-receiving layer is applied
to the film layer for taking up the colorants transferred by the transfer method.
20. The method of claim 18 or 19, characterized in that the colorants are transferred
by a thermosublimation method or thermodiffusion method.
21. The method of at least one of claims 18 to 20, characterized in that the thermal energy
for the ink transfer is supplied by a laser beam.
22. The method of claim 21, characterized in that the incorporation of the black-and-white
portion in the film layer and the ink transfer are performed with one and the same
laser.
23. The method of claim 21 or 22, characterized in that the laser beam is focused less
strongly for the ink transfer than for producing the black-and-white portion.
24. The method of claim 16, characterized in that the film is applied to a carrier layer,
and the color portion is disposed on the carrier layer below the black-and-white portion.
25. The method of claim 24 characterized in that the color portion is applied by electrophotographic
means.
26. A method for producing a multilayer recording medium, in particular an identity card
or the like, with picture information composed at least of a black-and-white portion
and a color portion, characterized by the following steps:
- breaking the picture information down into a black-and-white portion, on the one
hand, and at least one color portion, on the other hand, using electronic methods
known in the art,
- applying the black-and-white portion to an inner layer of the recording medium,
- covering the inner layer bearing the black-and-white portion with a substantially
transparent film layer,
- overlaying the black-and-white portion with the color portion of the picture information
by incorporating the color portion in the film layer by means of migrating inks.
27. The method of claim 26, characterized in that the black-and-white portion is printed
on or produced by electrophotographic means.
28. A method for producing a recording medium, in particular an identity card or the like,
with picture information composed at least of a black-and-white portion and a color
portion, characterized by the following steps:
- breaking the picture information down into a black-and-white portion, on the one
hand, and at least one color portion, on the other hand, using electronic methods
known in the art,
- incorporating the black-and-white portion of the picture information in a substantially
transparent firm layer of the recording medium by means of migrating inks,
- overlaying the color portion with the black-and-white information of the same picture
information.
29. The method of claim 28, characterized in that the black-and-white information is printed
on.
30. The method of at least one of claims 16 to 29, characterized in that the black-and-white
portion is the light/dark portion or a color separation as a gray-tone picture of
the picture information.
1. Support d'enregistrement, en particulier carte de paiement ou similaire, présentant
de l'information d'image (16, 20, 32, 34, 46, 48), constitué d'au moins une partie
claire/sombre (16, 34, 48) et d'au moins une partie colorée (20, 32, 46), caractérisé
en ce que soit la partie claire/sombre (16, 20, 32, 34, 46, 48), soit la partie colorée
(20, 32, 46) est incorporée sous forme irréversible dans le support d'enregistrement
au moyen d'un laser (24) et en ce que l'autre partie de l'information d'image recouvre
au moins partiellement la partie incorporée par le laser.
2. Support d'enregistrement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support
d'enregistrement comporte au moins une couche de feuil transparent (14, 36, 44) dans
laquelle une partie (16, 34, 46) de l'information d'image est présente sous une forme
irréversible.
3. Support d'enregistrement, en particulier carte de paiement ou similaire, présentant
au moins une couche de feuil transparent et de l'information d'image (16, 20, 32,
34, 46, 48) composée d'au moins une partie claire/sombre (16, 34, 48) et d'au moins
une partie colorée (20, 32, 46), caractérisé en ce que soit la partie claire/sombre
(16, 34, 48) soit la partie colorée (20, 32, 48) est incorporée sous forme irréversible
dans la couche de feuil transparent et en ce que l'autre partie de l'information d'image
recouvre au moins partiellement la partie incorporée sous forme irréversible.
4. Support d'enregistrement selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la couche
de feuil transparent (14) est appliquée comme un feuil de couverture sur une couche
de support (10), pour servir d'insert de carte.
5. Support d'enregistrement selon la revendication 4, caractérisé en ce que la couche
de support (10) comporte un réseau d'arrière-plan (12) qui s'harmonise avec l'information
d'image.
6. Support d'enregistrement selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que l'autre partie (20) est disposée sur la partie irréversible (16, 46).
7. Support d'enregistrement selon la revendication 6, caractérisé en ce que la partie
claire/sombre (16, 34) de l'information d'image est incorporée sous forme irréversilble
dans le feuil et dans la partie colorée (20) et, le case échéant, d'autres parties
colorées sont imprimées sur le feuil (14).
8. Support d'enregistrement selon la revendication 6, caractérisé en ce que la partie
colorée (46) et, le cas échéant, d'autres parties colorées sont incorporées dans le
feuil sous forme irréversible et en ce que la partie claire/sombre et, le case échéant.
d'autres parties colorées, sont imprimées sur le feuil (14).
9. Support d'information selon au moins l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en
ce que l'autre partie (20) de l'information d'image est présente sous la forme d'une
couche séparée (18) recevant l'encre et disposée sur la couche de feuil (14).
10. Support d'enregistrement selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que l'autre partie (32, 48) est disposée sous la partie irréversible (34, 46).
11. Support d'enregistrement selon la revendication 10, caractérisé en ce que la partie
claire/sombre (34) et, le cas échéant, d'autres parties colorées sont incorporées
dans le film sous forme irréversible, et en ce que la partie colorée (32) et, le cas
échéant, d'autres parties colorées sont prévues sur la couche de support (10).
12. Support d'enregistrement selon la revendication 10, caractérisé en ce que la partie
colorée (46) et, le cas échéant, d'autres parties colorées de l'information d'image,
sont incorporées dans le feuil (44) sous forme irréversible, et en ce que la partie
claire/sombre de l'information d'image (48) et, le cas échéant, d'autres parties colorées
sont prévues sur la couche de support (10).
13. Support d'enregistrement selon au moins l'une des revendications 2 à 12. caractérisé
en ce que la couche de feuil transparent (14) est réalisée en PVC dur.
14. Support d'enregistrement selon au moins l'une des revendications 1 à 13, caractérisé
en ce que la partie colorée et, le cas échéant, d'autres parties colorées de l'information
d'image à ton gris, présentent une résolution spatiale plus faible que celle de la
partie claire/sombre.
15. Support d'enregistrement selon l'une des revendications 1 à 6 et 8 à 14, caractérisé
en ce que la partie colorée (20, 32, 46) est incorporée sous forme irreversible au
moyen d'encres migrantes.
16. Procédé de fabrication d'un support d'enregistrement, en particulier d'une carte d'identité,
comprenant de l'information d'image composée d'au moins une partie en noir et blanc
et d'une partie colorée, caractérisé par les étape suivantes consistant :
- à séparer l'information d'image en une partie en noir et blanc, d'une part et en
une partie colorée, d'autre part, en utilisant des procédés électroniques connus de
l'art antérieur,
- à incorporer la partie en noir et blanc de l'information d'image dans une couche
sensibilisée de feuil transparent, au moyen d'un faisceau laser contrôlé,
- à recouvrir la partie en noir et blanc de l'information d'image ainsi que la partie
colorée, de la même information totale.
17. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce que la partie colorée de l'information
d'image est disposée sur la partie en noir et blanc et est imprimée comme une couche
d'encre.
18. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'on dispose la partie colorée
de l'information de l'image sur la partie en noir et blanc et on la transfère comme
une couche d'encre par le procédé de transfert.
19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que l'on applique une couche
spéciale recevant l'encre sur la couche de feuil, pour qu'elle absorbe les colorants
transférés par le procédé de transfert.
20. Procédé selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce qu'on transfère les colorants
par un procédé de thermo-sublimation ou de thermo-diffusion.
21. Procédé selon au moins l'une des revendications 18 à 20, caractérisé en ce que l'énergie
thermique pour le transfert de l'encre est fournie par un faisceau laser.
22. Procédé selon la revendication 21, caractérisé en ce qu'on réalise l'incorporation
de la partie en noir et blanc dans la couche de feuil et le transfert de l'encre avec
un seul et même laser.
23. Procédé selon la revendication 21 ou 22, caractérisé en ce qu'on focalise le rayon
laser moins fortement pour le transfert de l'encre que pour la réalisation de la partie
en noir et blanc.
24. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'on applique le feuil sur une
couche support, et l'on dispose la partie colorée sur la couche support en dessous
de la partie en noir et blanc.
25. Procédé selon la revendication 24, caractérisé en ce qu'on applique la partie colorée
par des moyens électro-photographiques.
26. Procédé pour fabriquer un support d'enregistrement multicouches, en particulier une
carte d'identité ou similaire avec de l'information d'image composée d'au moins une
partie en noir et blanc et une partie colorée, caractérisé par les étapes suivantes
consistant :
- à séparer l'information d'image en une partie en noir et blanc d'une part, et en
au moins une partie colorée d'autre part, en utilisant des procédés électroniques
connus de l'art antérieur,
- à appliquer la partie en noir et blanc sur une couche intérieure du support d'enregistrement,
- à couvrir la couche intérieure portant la partie en noir et blanc d'une couche de
feuil sensiblement transparente.
- à recouvrir la partie en noir et blanc de la partie colorée de l'information d'image,
en incorporant la partie colorée dans la couche de feuil au moyen d'encres migrantes.
27. Procédé selon la revendication 26, caractérisé en ce que la partie en noir et blanc
est imprimée ou bien est fabriquée par des moyens électro-photographiques.
28. Procédé pour fabriquer un support d'enregistrement, en particulier une carte d'identité
ou similaire, comprenant de l'information d'image composée d'au moins une partie en
noir et blanc et une partic colorée, caractérisé par les étapes suivantes consistant
:
- à séparer l'information d'image en une partie en noir et blanc d'une part, et en
au moins d'une partie colorée, d'autre part, en utilisant des procédés électroniques
connus de l'art antérieur.
- à incorporer la partie en noir et blanc de l'information d'image dans une couche
de feuil sensiblement transparente du support d'enregistrement, au moyen d'encres
migrantes.
- à recouvrir la partie colorée de l'information en noir et blanc de la même information
d'image.
29. Procédé selon la revendication 28, caractérisé en ce qu'on imprime l'information en
noir et blanc.
30. Procédé selon au moins l'une des revendications 16 à 29, caractérisé en ce que la
partie en noir et blanc est la partie clair sombre ou bien une partie colorée réalisée
comme une image en ton gris de l'information d'image

