[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden oder Festlegen von
Platten und/oder Bewehrungen einer Verbundschalung mit Abstand zueinander.
[0002] Bei Verbundschalungssystemen werden die Platten, aus denen die formgebende Schalung
besteht, zu Elementen zusammengefügt. Dabei kommen als Platten vorzugsweise Holzwerkstoffplatten
zum Einsatz. Die Elemente werden auf der Baustelle maßgenau montiert und mit Beton
ausgegossen. Die Platten verbleiben als sog. verlorene Schalung am Baukörper.
[0003] Derartige Verbundschalungen können zur Herstellung von senkrechten und schrägen Wänden,
von Decken (auch schrägen Decken) sowie von Säulen und anderen Bauelementen, wie beispielsweise
Treppen, zum Einsatz kommen. Verbundschalungen ermöglichen die Errichtung von Bauwerken
in sehr kurzer Zeit.
[0004] Um die Platten und/oder ggf. vorhandene Bewehrungen einer Verbundschalung zusammenzuhalten
oder festzulegen, müssen geeignete Verbindungseinrichtungen vorhanden sein. Diese
Verbindungseinrichtungen sollen beispielsweise die beim Transport der Verbundschalung
zur Baustelle oder insbesondere beim Einbringen des Betons in die Verbundschalung
auftretenden Kräfte aufnehmen.
[0005] Eine Verbindungseinrichtung der eingangs genannten Art ist aus der EP-OS 179 046
bekannt. Die zweiteilig aufgebaute Verbindungseinrichtung besitzt ein erstes Element,
dessen plattenförmiges Fußteil an einer ersten Platte der Verbundschalung festlegbar
ist. Von diesem Fußteil ragt senkrecht ein Steg ab, dessen freies Ende mit einem Kopf
ausgebildet ist. Ein zweites Element der Verbindungseinrichtung besitzt einen trichterförmigen
Kopf, der den Kopf des ersten Elements aufnehmen kann. Zur Herstellung der Verbindung
werden die beiden Elemente miteinander verrastet.
[0006] Die Schweizer Patentschrift CH-PS 669 235 zeigt ebenfalls eine Reihe von Verbindungseinrichtungen
zum Verbinden von zwei Schalungshälften, die sich in gegenseitigem Abstand voneinander
befinden. Dabei werden einige konstruktive Varianten beschrieben, bei denen an Schalungshälften
befestigte Wandhülsen und entsprechende Kupplungsbolzen miteinander verbunden werden
können.
[0007] Eine andere Bauart einer Verbindungseinrichtung ist aus der EP-PS 258 205 bekannt.
Die zweiteilig aufgebaute Verbindungseinrichtung besitzt ein erstes Element, das im
Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und zwei Stege mit Hinterschneidungen aufweist.
Das zweite Element ist mit Stegen versehen, an denen Ausnehmungen angeordnet sind,
in die die Hinterschneidungen des ersten Elements einrasten können. Bei der Verbindungseinrichtung
nach der EP-PS 258 205 sind die beiden Elemente im verbundenen Zustand kreuzförmig
zueinander angeordnet. Somit muß bei der Herstellung der Verbindung eine genaue Ausrichtung
der beiden Elemente zueinander erfolgen, um bei der Montage der Verbundschalung ein
sicheres Einrasten zu gewährleisten.
[0008] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Verbindungseinrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die eine einfache Verbindung der Platten und/oder Bewehrungen erlaubt
sowie die bei Transport und Gebrauch der Verbundschalung auftretenden Kräfte aufnehmen
kann.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Verbindungseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0010] Nach der Erfindung kann eines der Verbindungsmittel als Einsteckteil und das andere
Verbindungsmittel als Aufnahme für das Einsteckteil ausgebildet sein. Auf diese Weise
besitzen die Verbindungsmittel eine einander entsprechende Gestalt, so daß eine besonders
einfache Verbindung möglich ist.
[0011] Vorzugsweise ist die Verbindungseinrichtung so ausgebildet, daß das zweite Verbindungsmittel
an einer Platte festlegbar ist. Diese Festlegung kann auf jede beliebige Art, beispielsweise
auch durch Verklebung oder Verleimung, erfolgen. Eine Verschraubung ist jedoch insbesondere
bei Verwendung von Holzwerkstoffplatten bevorzugt. Die Festlegung kann am Randbereich
des zweiten Verbindungsmittels erfolgen. Dieser Randbereich ist zur Festlegung leicht
zugänglich. Der Randbereich ist zweckmäßigerweise ringförmig, wenn ein zweites Verbindungsmittel
mit rotationssymmetrischem Aufbau verwendet wird. An den Stellen des Randbereichs,
an denen beispielsweise eine Verschraubung mit einer Platte erfolgen soll, kann eine
größere Materialdicke vorgesehen sein. Durch diese "Erhöhungen" wird erreicht, daß
das Verbindungsmittel an den Verschraubungsstellen eine verbesserte Stabilität besitzt.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung ist das erste Verbindungsmittel als Einsteckteil und
das zweite Verbindungsmittel als Aufnahme für das Einsteckteil ausgebildet. In diesem
Fall weist das Einsteckteil mindestens eine Hinterschneidung und die Aufnahme mindestens
ein mit der Hinterschneidung zusammenwirkendes Haltemittel auf.
[0013] Das zweite Verbindungsmittel besitzt vorzugsweise eine rotationssymmetrische Gestalt.
Dadurch ist bei der Montage dieses Verbindungsmittels im Normalfall kein Ausrichten
erforderlich, so daß die Montage vereinfacht wird. Insbesondere besitzt das zweite
Verbindungsmittel eine im wesentlichen konische Gestalt. Es ist dabei zweckmäßig als
Kegelstumpf ausgebildet, der zusätzlich einen ringförmigen Randbereich zur Befestigung
des zweiten Verbindungsmittels an einer Platte aufweisen kann. Durch die im wesentlichen
konische Form lassen sich die auf diese Weise ausgestalteten Verbindungsmittel in
einfacher Weise übereinander stapeln, was einen wesentlichen Vorteil darstellt.
[0014] Am zweiten Verbindungsmittel ist das Haltemittel vorzugsweise am inneren Rand einer
Öffnung im zweiten Verbindungsmittel gebildet. Diese Öffnung befindet sich vorzugsweise
in der Mitte des zweiten Verbindungsmittels und kann jede beliebige Form besitzen.
Eine kreisförmige Öffnung ist jedoch bevorzugt, da diese auf einfache Weise herstellbar
ist. Insbesondere kann das Haltemittel vom ggf. verstärkten inneren Rand der Öffnung
selbst gebildet sein. Dabei kann der innere Rand die Form einer die Öffnung umlaufenden
Hinterschneidung besitzen, die von der oberen Seite des zweiten Verbindungsmittels
nach innen ragt. Die Hinterschneidung kann dabei mit der Horizontalen einen Winkel
von ca. 30° bilden.
[0015] In Weiterbildung können an der Oberseite des zweiten Verbindungsmittels Einkerbungen
oder Nuten vorgesehen sein, die die Auflage von Bewehrungsstäben einer Bewehrung,
beispielsweise einer Bewehrungsmatte oder eines Gitterträgers ermöglichen. Zweckmäßig
sind zueinander senkrecht stehende Einkerbungen oder Nuten vorgesehen, da die Bewehrungen
üblicherweise senkrecht zueinanderstehende Bewehrungsstäbe besitzen. Anzahl, Länge
und Abstände der Einkerbungen oder Nuten können frei gewählt werden und werden in
erster Linie durch die Abmessungen des zweiten Verbindungsmittels und durch die verwendete
Bewehrung bestimmt. Auf der Oberseite des zweiten Verbindungsmittels können zusätzlich
Aussparungen, beispielsweise in Form einer die Öffnung umlaufenden Nut, vorgesehen
sein. Solche Aussparungen dienen beispielsweise der Materialersparnis. An den Seitenflächen
des zweiten Verbindungsmittels können Öffnungen vorhanden sein, durch die bei Gebrauch
der eingefüllte Beton leichter in das Innere des Verbindungsmittels gelangen kann.
Dadurch wird die Stabilität der Gesamtkonstruktion erhöht.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das erste Verbindungsmittel aus einem Basisteil
und einem vom Basisteil im wesentlichen vertikal abragenden Verbindungsteil aufgebaut.
Dabei ist die am ersten Verbindungsmittel vorhandene Hinterschneidung insbesondere
am Verbindungsteil vorgesehen. Das Verbindungsteil ist insbesondere zylinderförmig,
zweckmäßig als Hohlzylinder aufgebaut. Dabei kann das Verbindungsteil in der Mitte
einen geringeren Durchmesser besitzen als am oberen und unteren Ende, wobei der Durchmesser
von den Enden her zur Mitte hin gleichmäßig abnehmen kann. Das erste Verbindungsmittel
aus Basisteil und Verbindungsteil kann einstückig geformt sein. Es ist auch möglich,
daß das Basisteil und das Verbindungsteil irreversibel miteinander verbunden sind.
Das Basisteil kann eine einfache Gestalt, wie beispielsweise die einer Platte aufweisen.
Dadurch ist dieses Teil einfach herstellbar, ein unnötiger Materialaufwand wird vermieden.
Der zum Ausgießen der Verbundschalung verwendete Beton kann das erste Verbindungsmittel
und das Verbindungsteil sowie eine ggf. vorhandene Bewehrung gut umfließen. Es ist
bevorzugt, wenn das erste Verbindungsmittel aus Basisteil und Verbindungsteil, insbesondere
aber das Verbindungsteil, rotationssymmetrisch aufgebaut sind. Neben der bereits genannten
Zylinderform sind beispielsweise auch quadratische oder sternförmige Querschnitte
des Verbindungsteils möglich.
[0017] Die Hinterschneidung am ersten Verbindungsmittel ist vorzugsweise am Verbindungsteil
vorgesehen. Dabei ist die Hinterschneidung an einer vorspringenden Kante oder Verdickung
des Verbindungsteils gebildet, welche in Richtung auf das Basisteil zeigt und insbesondere
sägezahnartig in Richtung auf das Basisteil abragt. Bei senkrecht gestelltem Verbindungsteil
kann eine sägezahnartig ausgebildete Hinterschneidung mit der Horizontalen vorzugsweise
einen Winkel von ca. 30° bilden. Durch die Kante oder Verdickung wird ein kraft- und/oder
formschlüssiges Zusammenwirken der beiden Verbindungsmittel ermöglicht. Bei Verwendung
von sägezahnartigen Hinterschneidungen erfolgt eine widerhakenartige Verbindung der
beiden Verbindungsmittel.
[0018] In Weiterbildung ist am Verbindungsteil mindestens ein vom oberen Ende des Verbindungsteils
in Richtung auf das Basisteil verlaufender Schlitz vorgesehen. Vorzugsweise sind die
Schlitze am oberen Ende des Verbindungsteils offen. Durch die Schlitze wird die Elastizität
des oberen Endes des Verbindungsteils erhöht, so daß eine bessere Verbindung (Einschnappen)
mit dem zweiten Verbindungsmittel aufgrund der zumindest leicht federnden Wirkung
erreicht wird. Die Schlitze können bei kurzen Verbindungsteilen über die ganze Länge
des Verbindungsteils bis zum Basisteil geführt sein. In Weiterbildung können die Schlitze
an der Innenseite des Verbindungsteils einen geringeren Durchmesser als an der Außenseite
besitzen. Durch die auf diese Weise gebildeten, beispielsweise zungenförmigen Federelemente
wird das Einschnappen bzw. ein unter Umständen gewünschtes Entformen der Verbindungseinrichtung
erleichtert.
[0019] Die Schlitze haben zusätzlich die Funktion, daß der Beton beim Ausfüllen der Verbundschalung
leichter um oder in das Verbindungsmittel und um ggf. vorhandene Bewehrungen fließen
kann. Dadurch wird die Stabilität zusätzlich verbessert. Zu diesem Zweck können auch
andere als die bisher genannten Schlitze am Verbindungsteil vorgesehen sein.
[0020] Es ist vorteilhaft, wenn die am oberen Ende des Verbindungsteils vorgesehenen Verdickungen,
die die Hinterschneidung bilden, eine konische Form aufweisen. Dadurch wird das Einführen
des Verbindungsteils in das als Aufnahme dienende zweite Verbindungsmittel erleichtert.
Gleichzeitig ist es dadurch möglich, die ersten Verbindungsmittel übereinander zu
stapeln. Die Stapelbarkeit kann weiter verbessert werden, indem an der Unterseite
des ersten Verbindungsmittels, insbesondere des Basisteils, eine ggf. ringförmige
Aussparung vorgesehen ist. Diese Aussparung kann dann auf die Oberseite eines weiteren
Verbindungsmittels bzw. Basisteils aufgelegt werden.
[0021] In Weiterbildung weist das Verbindungsteil in Längsrichtung seitliche Stege auf.
Diese Stege können am oberen und/oder unteren Ende so ausgebildet sein, daß sie sich
im eingerasteten Zustand auf dem Basisteil des ersten Verbindungsmittels oder auf
dem zweiten Verbindungsmittel abstützen. Dadurch wird die Stabilität der Gesamteinrichtung,
beispielsweise gegen Verkippung weiter erhöht. Die Konstruktion der Stegenden kann
gleichzeitig so sein, daß Bewehrungen, die auf den Verbindungsmitteln aufliegen, fixiert
werden oder daran befestigt werden können. Zur Mitte des Verbindungsteils hin können
die Stege verjüngt sein. Gegebenenfalls ist in der Mitte gar kein Steg vorhanden,
wobei die Stegbreite von den Enden her gleichmäßig abnehmen kann. Dadurch wird bei
der Herstellung die Bearbeitbarkeit des Verbindungsteils in einer Maschine erleichtert
sowie Material eingespart. Es können zwei Stege an einander gegenüberliegenden Seiten
des Verbindungsteils vorgesehen sein. Bevorzugt sind vier Stege vorhanden, die am
Außenumfang des Verbindungsteils jeweils 90° gegeneinander versetzt sind. Die Stege
können insbesondere in Verlängerung der am oberen und/oder unteren Ende des Verbindungsteils
vorgesehenen Schlitze vorhanden sein.
[0022] An der Innenseite eines innen hohlen (rohrförmigen) Verbindungsteils können zur weiteren
Stabilisierung Verstärkungen, insbesondere in Längsrichtung, vorhanden sein. Insbesondere
im Bereich der am oberen und/oder unteren Ende des Verbindungsteils gebildeten Federelemente
sind solche Verstärkungen vorteilhaft.
[0023] Weiterhin können am ersten Verbindungsmittel Einkerbungen oder Nuten zur Auflage
von Bewehrungsstäben einer Bewehrung vorgesehen sein. Diese Einkerbungen oder Nuten
befinden sich vorzugsweise auf der Oberseite des Basisteils und sind parallel und/oder
senkrecht zueinander angeordnet. Auf diese Weise können, wie bereits bei der Beschreibung
des zweiten Verbindungsmittels geschildert wurde, Bewehrungen und/oder Platten verbunden
oder gegeneinander festgelegt werden.
[0024] Auch das erste Verbindungsteil kann so ausgebildet sein, daß es an einer Platte festlegbar
ist. In diesem Zusammenhang wird auf die obigen Ausführungen beim zweiten Verbindungsmittel
verwiesen.
[0025] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Verbindungseinrichtung nach der Erfindung
ist beim ersten Verbindungsmittel das Verbindungsteil als ein mit dem Basisteil zusammensteckbares
Teil ausgebildet. Auf diese Weise kann das Verbindungsteil nicht nur mit dem zweiten
Verbindungsmittel, sondern auch mit dem Basisteil verbunden oder unter Umständen von
diesem wieder getrennt werden. Auf diese Weise kann beispielsweise das Basisteil leichter
an einer Platte zu befestigen sein. Sollen beispielsweise zwei Platten miteinander
verbunden werden, so wird zuerst das Basisteil auf einer Platte und das zweite Verbindungsmittel
auf der anderen Platte befestigt. Dann werden die beiden Platten mit Hilfe des Verbindungsteils
miteinander verbunden. Dabei kann die Länge des Verbindungsteils so gewählt sein,
daß es sich in eingerastetem Zustand an vorzugsweise beiden Seiten auf den Platten
der Verbundschalung abstützt. Dadurch wird die Stabilität der Konstruktion erhöht.
Dieses Abstützen ist im übrigen bei allen Ausführungsformen der Erfindung möglich.
Für eine Deckenkonstruktion wird das zweite Verbindungsmittel auf einer Platte befestigt,
die als Unterseite der Decke vorgesehen ist. Dann wird eine Bewehrung aufgelegt und
diese mit Hilfe des ersten Verbindungsmittels, ggf. unter Verwendung eines Verbindungsteils
festgelegt. In diesem Fall erfolgt keine Festlegung des ersten Verbindungsmittels
an einer Platte.
[0026] In Weiterbildung ist es bevorzugt, wenn das Basisteil im wesentlichen die gleiche
Form wie das zweite Verbindungsmittel aufweist. Auf diese Weise wird die Konstruktion
der Verbindungseinrichtung vereinfacht. Für die Verbindung zweier Platten sind zwei
gleiche Teile, nämlich zwei zweite Verbindungsmittel sowie ein Verbindungsteil erforderlich.
Dabei kann das Verbindungsteil mit einem der beiden zweiten Verbindungsmittel (Basisteil)
bereits fest verbunden oder nachträglich auf dieses aufgesteckt sein. Bei der Konstruktion
einer Decke ist ein gleicher Aufbau möglich. Es kann aber auch ein zweites Verbindungsmittel
und ein anders gestaltetes erstes Verbindungsmittel vorgesehen sein.
[0027] Zur weiteren Vereinfachung der Verbindungseinrichtung kann es vorteilhaft sein, daß
das Verbindungsteil an seinen beiden gegenüberliegenden Seiten im wesentlichen gleich
ausgebildet ist. Dies gilt insbesondere für das vom Basisteil trennbare Verbindungsteil.
Bei einer solchen Ausführungsform besitzt das Verbindungsteil an beiden Seiten den
gleichen Aufbau, d.h. es besitzt im wesentlichen die gleichen Verdickungen, Hinterschneidungen,
Schlitze u.a., wie sie bereits beschrieben wurden. Es sind jedoch leichte Abweichungen
möglich. So können beispielsweise die Schlitze und Verdickungen an den beiden Enden
des Verbindungsteils relativ zueinander versetzt sein. Auf diese Weise wird eine bessere
Stabilität (Statik) der mit Hilfe der Verbindungseinrichtungen hergestellten Verbundschalung
erreicht. Außerdem kann dadurch das Einfließen des Betons in oder um die Verbindungseinrichtung
verbessert werden.
[0028] Die Verbindungseinrichtung nach der Erfindung kann aus den verschiedensten Materialien,
die die erforderliche Festigkeit gewährleisten, hergestellt werden. Es ist bevorzugt,
wenn die Verbindungseinrichtung aus Kunststoff besteht. Als verwendbarer Kunststoff
kommt beispielsweise PVC in Frage, die Verwendung von Polypropylen, insbesondere von
sog. Recycling-Polypropylen, ist jedoch bevorzugt. Die Verbindungseinrichtung besteht
in diesen Fällen aus üblichen Kunststoffgieß- oder Kunststoffspritzteilen.
[0029] Die beschriebenen erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtungen können große Kräfte
ohne Schwierigkeiten aufnehmen. Durch diese Verbindungseinrichtungen können Verbundschalungen
für alle eingangs erwähnten Bauelemente geschaffen werden, die bei den möglichen auftretenden
Belastungen eine verbesserte Stabilität aufweisen. Bei der Fertigstellung von Wänden
können beispielsweise größere Spannweiten überbrückt werden. Auch eine Fixierung von
Filigranträgern, insbesondere im Deckenbau, ist ohne weiteres möglich.
[0030] Die Erfindung betrifft darüber hinaus eine verlorene Verbundschalung mit mindestens
einer Platte und/oder mindestens einer Bewehrung, insbesondere mindestens einer Bewehrungsmatte
oder mindestens einem Gitterträger, wobei die Verbundschalung über eine Vielzahl von
Verbindungseinrichtungen, die aus einem ersten und einem zweiten Verbindungsmittel
bestehen, miteinander verbunden oder untereinander festgelegt sind. Nach der Erfindung
weist bei dieser verlorenen Verbundschalung mindestens das erste der beiden Verbindungsmittel
mindestens eine Hinterschneidung auf, mindestens das zweite der beiden Verbindungsmittel
weist mindestens ein mit der Hinterschneidung zusammenwirkendes Haltemittel auf, mindestens
eines der beiden Verbindungsmittel ist bzgl. einer Platte festlegbar und die Hinterschneidung
und/oder das Haltemittel weist mindestens ein Federelement auf und/oder ist mindestens
teilweise federelastisch ausgebildet. Dabei können die Verbindungseinrichtungen in
der Weise ausgestaltet sein, wie es bisher ausgeführt wurde.
[0031] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Beschreibungen
von bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit den Unteransprüchen. Hierbei können
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Kombination miteinander
verwirklicht sein. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein als Aufnahme ausgebildetes Verbindungsmittel,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht eines Verbindungsmittels nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf ein als Einsteckteil ausgebildetes Verbindungsmittel,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht eines Verbindungsmittels nach Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf ein Verbindungsteil,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines Verbindungsteils nach Fig. 5,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf ein weiteres Verbindungsteil, und
- Fig. 8
- eine Seitenansicht eines Verbindungsteils nach Fig. 7.
[0032] Eine in ihrer Gesamtheit nicht dargestellte Verbindungseinrichtung nach der Erfindung
weist das in Fig. 1 dargestellte Verbindungsmittel 2 auf. Das in Fig. 1 in Draufsicht
dargestellte Verbindungsmittel 2 besitzt die Form eines Kegelstumpfes, der an seiner
Basis einen ringförmigen Randbereich 3 besitzt. Dieser Randbereich 3 weist Bohrungen
4 zur Festlegung des Verbindungsmittels 2 an einer in Fig. 1 nicht dargestellten Platte
auf. In seiner Mitte besitzt das Verbindungsmittel 2 eine kreisförmige Öffnung 5,
die zur Aufnahme eines als Einsteckteil ausgebildeten weiteren Verbindungsmittels
dient. Dabei wird die Verbindung zwischen dem dargestellten Verbindungsmittel 2 und
dem weiteren Verbindungsmittel über den als Haltemittel ausgestalteten Rand 6 hergestellt.
An seiner Oberseite zeigt das Verbindungsmittel 2 Einkerbungen 7, die zum Auflegen
einer in Fig. 1 ebenfalls nicht dargestellten Bewehrung dienen. Gegebenenfalls vorhandene
Öffnungen in den Seitenflächen des Kegelstumpfes, Erhöhungen an den Bohrungen 4 und
eine umlaufende Nut auf der Oberseite des Verbindungsmittels 2 sind in Fig. 1 nicht
dargestellt.
[0033] Fig. 2 zeigt das in Fig. 1 dargestellte Verbindungsmittel 2 in Schnittansicht. Der
kegelstumpfförmige Aufbau des Verbindungsmittels 2 ist deutlich zu erkennen. Außerdem
ist dargestellt, daß das Verbindungsmittel 2 in seinem Inneren hohl ist. Weiterhin
zeigt Fig. 2 den ringförmigen Randbereich 3, die Bohrungen 4, die Öffnung 5 sowie
die Einkerbungen 7. Weiterhin ist zu erkennen, daß das innere Ende des Randes 6 der
Öffnung 5 als Hinterschneidung 8 ausgebildet ist. Durch diese Hinterschneidung 8 wird
beim Einbringen eines weiteren als Einsteckteil ausgebildeten Verbindungsmittels die
Verbindung der Teile der Verbindungseinrichtung bewirkt. Gleichzeitig wird über die
in die Einkerbungen 7 gelegten Bewehrungsstäbe die Festlegung einer ggf. vorhandenen
Bewehrung erreicht.
[0034] Ein weiteres Verbindungsmittel 12 ist in Fig. 3 in Draufsicht dargestellt. Das Verbindungsmittel
12 besteht aus einem plattenförmigen Basisteil 13 sowie aus einem senkrecht vom Basisteil
abragenden Verbindungsteil 14. Das Verbindungsteil 14 hat einen zylinderförmigen Aufbau,
wobei der Zylinder in seinem Inneren hohl ist. Das obere Ende des Verbindungsteils
14 ist zum Einstecken in ein als Aufnahme ausgebildetes weiteres Verbindungsmittel
vorgesehen. Zu diesem Zweck besitzt das Verbindungsteil 14 an seinem oberen Ende Verdickungen
15, die in regelmäßigen Abständen von Schlitzen 16 unterbrochen sind. Diese Schlitze
sind an der Innenseite des Verbindungsteils schmaler als an seiner Außenseite. Das
als Platte ausgebildete Basisteil besitzt bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform
zwei gerade und zwei abgerundete Seiten. Das Basisteil kann aber jede beliebige andere
Form aufweisen. Am Basisteil 13 befinden sich außerdem Einkerbungen 17, in die Bewehrungsstäbe
einer Bewehrung eingelegt werden können. Auf diese Weise wird die Bewehrung auch an
dem als Einsteckteil ausgebildeten Verbindungsmittel 12 festgelegt. Die Einkerbungen
17 können selbstverständlich auch weggelassen werden. Gegebenenfalls vorhandene Aussparungen
auf der Unterseite des Verbindungsmittels 12 sind in Fig. 3 nicht dargestellt.
[0035] In Fig. 4 ist das in Fig. 3 dargestellte Verbindungsmittel 12 in einer Schnittansicht
dargestellt. Fig. 4 zeigt das Basisteil 13 und die im Basisteil 13 verlaufenden Einkerbungen
17. Es ist auch ein Schlitz 16 zu erkennen, der bei der dargestellten Ausführungsform
vom oberen Ende des Verbindungsteils 14 bis zum Basisteil 13 reicht. Im oberen Bereich
hat das Verbindungsteil 14 Verdickungen 15, die sich zum oberen Ende des Verbindungsteils
14 hin konisch verjüngen. Auf diese Weise wird an der Außenfläche des Verbindungsteils
14 eine Kante (Hinterschneidung) 18 gebildet, die in Fig. 4 sägezahnartig ausgebildet
ist. Nach Einbringen des oberen Endes des Verbindungsteils in ein als Aufnahme ausgebildetes
weiteres Verbindungsmittel wird die Verbindung form- und/oder kraftschlüssig an der
Hinterschneidung 18 hergestellt.
[0036] Ein nach der Erfindung verwendbares Verbindungsteil 22 ist in Fig. 5 dargestellt.
Dieses Verbindungsteil 22 ist mit einem Basisteil und einem als Aufnahme ausgebildeten
weiteren Verbindungsmittel zusammensteckbar ausgebildet. Das Basisteil und das weitere
Verbindungsmittel sind in Fig. 5 nicht dargestellt. Die Draufsicht auf das Verbindungsteil
22 nach Fig. 5 zeigt die gleiche Ausbildung wie das in Fig. 3 dargestellte Verbindungsteil
14. Auch hier sind Verdickungen 23 und Schlitze 24 zu erkennen, die entlang des Umfangs
des Verbindungsteils 22 in regelmäßigen Abständen abwechseln. Auch in Fig. 5 besitzen
die Schlitze am Innendurchmesser des Verbindungsteils 22 eine geringere Ausdehnung
als an seinem Außendurchmesser.
[0037] Fig. 6 zeigt das in Fig. 5 dargestellte Verbindungsteil 22 in der Seitenansicht.
Auch in dieser Figur sind die Verdickungen 23 im Bereich der Enden des Verbindungsteils
22 zu erkennen. Die Verdickungen laufen zu den Enden des Verbindungsteils 22 konisch
zu. Auch die von den beiden Enden des Verbindungsteils 22 ausgehenden Schlitze 24,
die sich zum Inneren des Verbindungsteils 22 hin verjüngen, sind dargestellt. Das
Zusammenwirken des Verbindungsteils mit weiteren als Aufnahme ausgebildeten Verbindungsmitteln
wird durch die Kante oder Hinterschneidung 25 bewerkstelligt. Das Verbindungsteil
22 ist an seinen beiden Enden gleich ausgebildet, so daß die beiden Enden mit der
gleichen Aufnahme in Verbindung gebracht werden können. Die in Fig. 6 dargestellten
Schlitze können selbstverständlich versetzt angebracht werden. Darüber hinaus können
auch an den Seiten des Verbindungsteils weitere Längs- oder Querschlitze vorgesehen
sein. Die Länge des Verbindungsteils kann je nach gewünschtem Abstand der Platten
und/oder der Bewehrungen gewählt werden.
[0038] Die Fig. 7 und 8 zeigen ein Verbindungsteil 32, das im Aufbau dem Verbindungsteil
22 gemäß Fig. 5 und 6 weitgehend entspricht. Beim Verbindungsteil 32 sind ebenfalls
Verdickungen 33 und Schlitze 34 vorhanden. Die Schlitze 34 sind anders ausgeformt
als diejenigen am Verbindungsteil 22 und besitzen am Innendurchmesser des Verbindungsteils
32 eine größere Ausdehnung als an seinem Außendurchmesser. Außerdem sind in Fig. 7
Verstärkungen 35 zu erkennen, die in Längsrichtung des Verbindungsteils verlaufen.
Diese Verstärkungen 35 können entweder nur an den Enden oder auf der gesamten Länge
des Verbindungsteils 32 vorhanden sein. Schließlich weist das Verbindungsteil 32 noch
vier Stege 36 auf, die am Außenumfang des Verbindungsteils 32 jeweils um 90° gegeneinander
versetzt sind.
[0039] Fig. 8 zeigt das in Fig. 7 in Draufsicht dargestellte Verbindungsteil 32 in der Seitenansicht.
Die konischen Verdickungen 33 und die Schlitze 34 sind zu sehen, genauso wie die Kante
oder Hinterschneidung 37. Außerdem zeigt Fig. 8, daß das Verbindungsteil 32 in der
Mitte einen geringeren Durchmesser als an seinen Enden besitzt. Auch die vier Stege
36 sind zu erkennen. Die Enden 38 der Stege sind so ausgebildet, daß sie sich auf
einem Basisteil oder einem Bewehrungsstab abstützen können. Weiter besitzen die Stegenden
38 Aussparungen 39 oder Einkerbungen 40, die zur Befestigung oder Fixierung einer
Bewehrung dienen können. Schließlich sind am Verbindungsteil 32 Längsschlitze 41 vorhanden,
durch die bei Gebrauch der Beton leicht in das Innere des Verbindungsteils einfließen
kann.
[0040] Die in den Zeichnungen dargestellten Verbindungsmittel können in der in der Beschreibung
bereits geschilderten Weise zu den erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtungen zusammengebracht
werden. Dabei kann das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Verbindungsmittel, das als
Aufnahme dient, sowohl mit dem Verbindungsmittel nach den Fig. 3 und 4 als auch mit
dem Verbindungsteil nach den Fig. 5, 6, 7 und 8 zusammengesteckt werden. Weiterhin
kann das Verbindungsmittel nach Fig. 1 und 2 als Basisteil für ein Verbindungsteil
nach den Fig. 5 bis 8 dienen. Zweckmäßig ist bei der Erfindung vorgesehen, daß zwei
Verbindungsmittel nach Fig. 1 und 2 und ein Verbindungsteil nach Fig. 5 bis 8 verwendet
werden, wenn zwei Platten miteinander verbunden werden sollen. Die beiden Verbindungsmittel
nach Fig. 1 und 2 werden dabei an jeweils gegenüberliegenden Stellen der beiden Platten
befestigt. Anschließend werden diese beiden Aufnahmen mit dem Verbindungsteil zusammengesteckt.
Dabei kann der Plattenabstand über die Länge des Verbindungsteils variiert werden,
wenn die Bauhöhe der Aufnahmen der Einfachheit halber konstantgehalten wird. Zusätzlich
können Bewehrungen in die in den Aufnahmen vorgesehenen Einkerbungen gelegt werden,
wodurch die Bewehrung eine gewisse Fixierung erhält. Zusätzlich können die gemäß Fig.
7 und 8 vorhandenen Stege mit ihren Enden der Bewehrung bei Einstecken des Verbindungsteils
eine zusätzliche Fixierung geben. Anschließend wird der Zwischenraum zwischen den
über eine Vielzahl von Verbindungseinrichtungen verbundenen Platten mit Beton, insbesondere
Fließbeton, verfüllt. Bei der Konstruktion einer Decke kann beispielsweise neben der
in Fig. 1 und 2 dargestellten Aufnahme ein Einsteckteil verwendet werden, wie es in
Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Dazu werden die Verbindungsmittel nach Fig. 1 und 2
auf der Oberseite der Platte, die anschließend die Unterseite der Decke bilden soll,
befestigt. Anschließend wird die Bewehrung in die Einkerbungen auf der Oberfläche
der Aufnahme aufgelegt.
[0041] Zur Fixierung der Bewehrung wird dann das Einsteckteil nach Fig. 3 und 4 mit der
Aufnahme verrastet. Die an der Basis des Einsteckelements vorgesehenen Einkerbungen
dienen dabei zur zusätzlichen Fixierung der Bewehrung. Anschließend wird auch hier
die Decke mit Beton ausgegossen und eine glatte Oberfläche hergestellt. Selbstverständlich
ist es auch möglich, eine Deckenkonstruktion unter Verwendung von zwei Aufnahmen nach
Fig. 1 und 2 und einem Verbindungsteil nach Fig. 5 bis 8 herzustellen.
1. Verbindungseinrichtung zum Verbinden oder Festlegen von Platten und/oder Bewehrungen
einer Verbundschalung mit Abstand zueinander, mit einem ersten und einem zweiten Verbindungsmittel,
wobei mindestens das erste der beiden Verbindungsmittel (12) mindestens eine Hinterschneidung
(18) aufweist, mindestens das zweite der beiden Verbindungsmittel (2) mindestens ein
mit der Hinterschneidung zusammenwirkendes Haltemittel aufweist, mindestens eines
der beiden Verbindungsmittel bezüglich einer Platte festlegbar ist, und die Hinterschneidung
und/oder das Haltemittel mindestens ein Federelement aufweist und/oder mindestens
teilweise federelastisch ausgebildet ist.
2. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Verbindungsmittel
als Einsteckteil, und das andere Verbindungsmittel als Aufnahme für das Einsteckteil
ausgebildet ist.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Verbindungsmittel, insbesondere mit seinem Randbereich (3), an einer Platte festlegbar
ist.
4. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Verbindungsmittel als Aufnahme für ein als Einsteckteil ausgebildetes
erstes Verbindungsmittel ausgebildet ist.
5. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Verbindungsmittel (2) eine im wesentlichen konische Form, insbesondere
die Form eines Kegelstumpfes, aufweist.
6. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Haltemittel am zweiten Verbindungsmittel (2) am inneren Rand einer insbesondere
kreisförmigen Öffnung (5) im zweiten Verbindungsmittel gebildet ist.
7. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltemittel
vom inneren Rand selbst, insbesondere von einem eine Hinterschneidung (8) bildenden
inneren Rand (6), gebildet ist.
8. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Oberseite des zweiten Verbindungsmittels (2) insbesondere senkrecht zueinander
angeordnete Einkerbungen (7) zur Auflage von Bewehrungsstäben einer Bewehrung vorgesehen
sind.
9. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Verbindungsmittel als Einsteckteil für ein als Aufnahme ausgebildetes
zweites Verbindungsmittel ausgebildet ist.
10. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Verbindungsmittel (12) aus einem Basisteil (13) und einem eine Hinterschneidung
(18) aufweisenden, insbesondere zylinderförmigen Verbindungsteil (14), das im wesentlichen
vertikal vom Basisteil (13) abragt, aufgebaut ist.
11. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidung
(18) am Verbindungsteil (14), insbesondere im oberen Bereich des Verbindungsteils,
an mindestens einer vorzugsweise sägezahnartig nach unten in Richtung auf das Basisteil
abragenden Kante oder Verdickung (15) gebildet ist.
12. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Verbindungsteil
(14) mindestens ein vom oberen Ende des Verbindungsteils (14) in Richtung auf das
Basisteil (13) verlaufender Schlitz (16) vorgesehen ist.
13. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß insbesondere die am oberen Ende des Verbindungsteils (14) die Hinterschneidung
(18) bildenden Verdickungen (15) eine konische Form aufweisen.
14. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil (14, 32) mindestens einen in Längsrichtung verlaufenden Steg
aufweist, wobei insbesondere die Stegbreite von den Enden des Verbindungsteils zur
Mitte hin vorzugsweise gleichmäßig abnimmt.
15. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am ersten Verbindungsmittel (12), insbesondere auf der Oberseite des Basisteils
(13) mindestens eine Einkerbung (17), vorzugsweise zwei parallele Einkerbungen zur
Auflage von Bewehrungsstäben einer Bewehrung vorgesehen sind.
16. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Verbindungsmittel, insbesondere mit seinem Randbereich, an einer Platte
festlegbar ist.
17. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil als ein mit dem Basisteil zusammensteckbares Teil ausgebildet
ist.
18. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Basisteil im wesentlichen die gleiche Form wie das zweite Verbindungsmittel
aufweist.
19. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil an seinen gegenüberliegenden Seiten im wesentlichen gleich
ausgebildet ist.
20. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des ersten Verbindungsmittels, insbesondere die Länge des Verbindungsteils,
im wesentlichen dem vorgesehenen Abstand zwischen den Platten und/oder den Bewehrungen
entspricht.
21. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungseinrichtung aus Kunststoff, insbesondere Polypropylen, aufgebaut
ist.
22. Verlorene Verbundschalung mit mindestens einer Platte und/oder mindestens einer Bewehrung,
insbesondere Bewehrungsmatte oder Gitterträger, die über einer Vielzahl von Verbindungseinrichtungen
mit einem ersten und einem zweiten Verbindungsmittel miteinander verbunden oder untereinander
festgelegt sind, wobei mindestens das erste der beiden Verbindungsmittel mindestens
eine Hinterschneidung aufweist, mindestens das zweite der beiden Verbindungsmittel
mindestens ein mit der Hinterschneidung zusammenwirkendes Haltemittel aufweist, mindestens
eines der beiden Verbindungsmittel bezüglich einer Platte festlegbar ist, und die
Hinterschneidung und/oder das Haltemittel mindestens ein Federelement aufweist und
mindestens teilweise federelastisch ausgebildet ist.
23. Verbundschalung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Vielzahl
von Verbindungseinrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 21 versehen ist.