[0001] Die Erfindung betrifft eine Zahnradmaschine, Pumpe oder Motor, mit zwei in einem
Gehäuse drehbar geführten Zahnrädern, deren Verzahnungen miteinander in Eingriff stehen
und einen Druckraum und einen Saugraum bzw. Abflußraum voneinander trennen, wobei
in Abhängigkeit vom Drehwinkel φ1 eines drehmomentübertragenden Zahnrads ein momentaner
Volumenstrom V̇ des Hydraulikmediums verdrängt wird und die ineinanderkämmenden Zahnräder
eine Übersetzung

aufweisen.
[0002] Bekannte Zahnradmaschinen werden mit mindestens einem Zahnradpaar bestehend aus zwei
außenverzahnten Zahnrädern oder einem außen- und innenverzahnten Zahnrad gebaut. Ein
außen-verzahntes Zahnrad wird angetrieben und überträgt die Drehbewegung auf das zweite
außen- oder innenverzahnte Zahnrad. Abhängig von der Drehrichtung wird an den Zahnrädern
zwischen Vorder- und Rückflanken unterschieden. Die Vorderflanken übertragen die Drehbewegung
zwischen drehmomentübertragendem und nicht drehmomentübertragendem Zahnrad. Bei einer
Zahnradpumpe wird das zu fördernde Medium in den Zahnlücken vom Saug- in den Druckraum
gefördert. Die im Eingriff sich berührenden Zahnflanken verhindern ein Rückströmen
des Mediums vom Druck- in den Saugraum. Da sich die Lage des Eingriffspunktes, d.h.
der Berührpunkte der beiden Zahnflanken während eines Zahneingriffs, bezogen auf das
ortsfeste Gehäuse kontinuierlich verändert, treten Volumenstromänderungen und in Folge
davon im Druckraum Druckschwankungen im Rythmus der Zahneingriffsfrequenzen auf. Die
Amplituden der Druckschwankungen können nahezu 20% des Maximaldrucks im Druckraum
erreichen. Diese Volumen- bzw. Druckschwankungen können Störungen in den angeschlossenen
Geräten hervorrufen und führen zu hohen Geräuschpegeln und damit zu einer Lärmbelästigung
in der Umgebung.
[0003] Bei den bekannten Zahnradmaschinen werden die Radpaare der Verzahnung so ausgelegt,
daß zwischen treibendem und angetriebenem Zahnrad eine konstante Übersetzung besteht.
In diesem Fall lassen sich die Druckschwankungen bei spielbehafteten Verzahnungen
nur dadurch vermindern, indem man den Abstand des momentanen Eingriffspunkts vom Wälzpunkt
möglichst konstant hält. Aus verzahnungstechnischen Gründen sind dieser Maßnahme aber
enge Grenzen gesetzt.
[0004] Wird die Verzahnung spielfrei ausgeführt, läßt sich gemäß der DE 34 17 832 A1 eine
zusätzliche Reduzierung der Druckschwankungen auch durch eine entsprechende Gestaltung
der Rückflanken der Verzahnung erzielen, da dann der Eingriffspunkt als Dichtgrenze
zwischen Druck- und Saugraum nicht mehr nur an den Vorderflanken, sondern zeitweise
auch an den Rückflanken der beiden Räder liegt. Bei einer spielfreien Pumpe, mit dem
üblichen Evolventenprofil an Vorder- und Rückflanken, erhält man, da die für die Druckpulsation
maßgebende Länge der Eingriffsstrecke halbiert wird, zwangsläufig eine Verminderung
der Volumen- bzw. Druckpulsation auf ein Viertel. Durch entsprechend gestaltete Rückflanken
kann eine zusätzliche, aber weit geringere Reduzierung der Eingriffsstreckenlänge
und damit der Volumen- bzw. Druckpulsation erzielt werden. Die Vorderflanken bestimmen
weiterhin die Kinematik der Pumpe. Das Vorderflankenprofil wird wie bei den bekannten
Zahnradmaschinen ausgeführt, bei denen das Rückflankenprofil symmetrisch zum Vorderflankenprofil
und ohne Einfluß auf die Volumen- bzw. Druckpulsation ist. Bei der vorgeschlagenen
spielfreien Verzahnung sind jeweils Vorderflankenprofil und Rückflankenprofil von
drehmomentübertragendem und nicht drehmomentübertragendem Rad gleich. Die Verzahnungsprofile
werden als einfach symmetrisch bezeichnet. Da das Vorderflankenprofil den üblichen
Verzahnungsprofilen entspricht, ändert sich an der Kinematik der vorgeschlagenen Zahnradmaschine
gegenüber den bekannten nichts, d.h. beide Pumpenzahnräder haben eine konstante Winkelgeschwindigkeit.
Die Volumen- bzw. Druckpulsation läßt sich durch Spielfreiheit und Rückflankengestaltung
nur reduzieren aber nicht vermeiden, da die Eingriffsstreckenlänge nicht null werden
kann. Praktisch können spielfreie Pumpen nicht realisiert werden, da thermische und
elastische Verformungen, sowie fertigungsbedingte Toleranzen immer ein ausreichendes
Flankenspiel erforderlich machen.
[0005] In der DE 24 39 358 A1 wird vorgeschlagen, hydrostatischen Pumpen oder Motoren mit
einer einen periodischen Förderstrom erzeugenden bzw. aufnehmenden Verdrängereinrichtung
ein Getriebe vor- bzw. nachzuschalten, das die Ungleichförmigkeit des Förderstroms
kompensiert. Das vorgeschlagene Getriebe soll bei der Pumpe eine ungleichförmige Winkelgeschwindigkeit
an der drehmomentübertragenden Welle erzeugen und dadurch die Förderstrompulsation
aufheben. Das nachgeschaltete Getriebe soll beim Motor eine gleichmäßige Winkelgeschwindigkeit
an der Getriebeabtriebswelle erzeugen. Es wird weiter vorgeschlagen das Getriebe als
Zahnradgetriebe auszuführen. Die vorgeschlagene Lösung verwendet nicht modifizierte,
bekannte Verdrängermaschinen, das heißt die bei der Zahnradmaschine übliche konstante
Übersetzung und damit ihre Kinematik wird beibehalten. Wegen der auftretenden Masenkräften,
den dadurch auftretenden Belastungen und Geräuschen und aus Wirtschaftlichkeitsgründen
ist die vorgeschlagene Lösung praktisch nicht einsetzbar.
[0006] In Vermeidung der geschilderten Nachteile liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die Verzahnung einer Zahnradmaschine so auszubilden, daß keine Druckschwankungen
auftreten, daß also der momentane Volumenstrom V̇ über dem Drehwinkel φ1 des drehmomentübertragenden
Zahnrads bei konstanter Winkelgeschwindigkeit konstant ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die momentane Übersetzung
i über den gesamten Drehwinkel φ1 des drehmomentübertragenden Zahnrads so gewählt
wird, daß das nicht drehmomentübertragende Zahnrad mit einer stetig sich ändernden
und pro Zahnteilung periodisch wiederholenden Winkelgeschwindigkeit so betrieben wird,
daß sich die durch die sich verändernde Dichtgrenze im Zahnberührpunkt ergebende Volumenstromschwankung
durch eine Mehr- und Minderförderung des Mediums, durch das nicht drehmomentübertragende
Zahnrad, kompensiert wird. Um die periodisch pro Zahnteilung schwankende Drehzahl
zu erzielen, muß die Kinematik der Pumpe verändert werden, d.h. das Vorderflankenprofil
von drehmomentübertragendem Rad und nicht drehmomentübertragendem Rad muß entsprechend
gestaltet werden. Die Rückflankenprofile haben, da die Pumpe mit Spiel betrieben wird,
keinen Einfluß auf den Volumenstrom. Die auftretenden Massenkräfte sind wegen des
kleinen Trägheitsmoments des nicht drehmomentübertragenden Rades, das als einziges
Rad beschleunigt und verzögert wird, gering. Flüssigkeitsdruckkräfte und Flüssigkeitsdämpfung
verhindern ein Klappern der Pumpenräder. Für die Gestaltung der Vorderflanken an beiden
Zahnrädern muß die erforderliche momentane Übersetzung in Abhängigkeit von der Lage
der Dichtgrenze, d.h. vom Abstand des momentanen Eingriffspunktes zum Wälzpunkt, ermittelt
werden.
[0008] Eine wesentliche Verbesserung der Laufruhe und Herabsetzung des Geräuschpegels kann
dadurch erreicht werden, daß die momentane Übersetzung über den gesamten Drehwinkel
φ₁ des drehmomentübertragenden Zahnrads so gewählt wird, daß der momentane Volumenstrom
V̇ bei konstantem dφ₁ / dt möglichst konstant ist, also die momentane Übersetzung
i durch Auslegung der Verzahnung über den gesamten Drehwinkel φ₁ des drehmomentübertragenden
Zahnrads so gewählt wird, daß das nicht drehmomentübertragende Zahnrad mit einer stetig
sich ändernden und pro Zahnteilung periodisch wiederholenden Winkelgeschwindigkeit
so betrieben wird, daß es durch Mehr- und Minderförderung die Volumenstrompulsation
durch die sich ständig ändernde Lage der Dichtgrenze zwischen dem Druckraum und dem
Saugraum bzw. Abflußraum kompensiert.
[0009] Die Verzahnungsauslegung muß so erfolgen, daß der Mittelwert der Übersetzung i über
einen Zahneingriff dem Zähnezahlverhältnis der beiden Zahnräder entspricht, wobei
die Profilüberdeckung > 1 ist und beim Übergang zum nächsten Zahneingriff keine Übersetzungssprünge
auftreten. Es ist dann noch darauf zu achten, daß die sich ergebenden Eingriffswinkel
es ermöglichen, das notwendige Drehmoment zu übertragen.
[0010] Die mathematische Gleichung für den momentanen Volumenstrom

einer Zahnradpumpe oder eines Zahnradmotors lautet:
Es bedeuten r
a1 und r
a2 die Kopfkreisradien von drehmomentübertragendem und nicht drehmomentübertragendem
Zahnrad, b die Zahnbreite der Zahnräder 1, 2,

die Übersetzung zwischen dem drehmomentübertragenden Zahnrad 1 und dem darin kämmenden
Zahnrad 2, r
w1 ist der Betriebswälzkreisradius des drehmomentübertragenden Zahnrads 1 und g
aY der Abstand des momentanen Eingriffspunkt Y vom Wälzpunkt C.
[0011] Der Abstand g
aY des momentanen Eingriffspunkt Y vom Wälzpunkt C ist vom gewählten Vorderflankenprofil
und damit indirekt von der Winkelstellung φ1 des treibenden Rades abhängig.
[0012] Ersetzt man in der vorangehenden Gleichung für den momentanen Volumenstrom V̇ den
Betriebswälzkreis r
w1 durch den Betriebsachsabstand a
w zwischen den Zahnrädern, so folgt der momentane Volumenstrom V̇ zu

In dieser Gleichung sind die Zahnbreite b, die Kopfkreisradien r
a1 und r
a2 sowie der Betriebsachsabstand a
w feste geometrische Größen. Der Abstand g
aY des momentanen Eingriffspunkts vom Wälzpunkt C schwankt zwischen zwei Extremwerten
im Rythmus der Zahneingriffsfrequenz. Die Volumenstromschwankung wiederholt sich damit
periodisch mit der Zahneingriffsfrequenz. Um die Volumenstromschwankung zu kompensieren,
wird erfindungsgemäß die Verzahnung der beiden Zahnräder 1, 2 so ausgelegt, daß die
einzige verbleibende variierbare Größe, nämlich die Übersetzung i während eines Zahneingriffs
in Abhängigkeit vom Abstand g
aY so festgelegt wird, daß die resultierende Volumenstromschwankung Null wird. Die dafür
notwendige momentane Übersetzung i läßt sich in Abhängigkeit vom Abstand g
aY aus der obigen Gleichung ermitteln, indem für den momentanen Volumenstrom V̇ ein
konstanter Wert eingesetzt und entsprechend umgeformt wird.
Vm = mittlerer Volumenstrom
Die Vorderflanken des Pumpenradpaares werden so gewählt, daß dieser Zusammenhang für
alle Eingriffsstellungen erfüllt ist. Wesentlich ist, daß die Größen g
ay und i mit Definition des Vorderflankenprofils gleichzeitig, d.h. nicht unabhängig,
festgelegt werden und durch die variable Übersetzung i, die zugeordnete momentane
Lage des Wälzpunktes C definiert ist. Der Übersetzungsverlauf ist damit über eine
Teilung definiert. Der Übersetzungsverlauf wiederholt sich periodisch pro Zahnteilung.
[0013] In Fig. 1 ist eine Zahnradpumpe schematisch dargestellt. In Fig. 2 ist für eine Wertekombination
von r
a1 und r
a2 und a
w der Zusammenhang zwischen momentaner Übersetzung i und dem Abstand g
aY mit dem Fördervolumen als Parameter dargestellt. Es ergeben sich zwei Lösungsbereiche.
Die Kurven, die die positive Ordinate schneiden repräsentieren Zahnradmaschinen mit
zwei außenverzahnten Zahnrädern, d.h. i wurde für zwei außenverzahnte Zahnräder als
positiver Wert definiert, die Kurven, die die negative Ordinate schneiden Zahnradmaschinen
mit einem außen- und einem innenverzahnten Zahnrad. Für die praktische Realisierung
sind nur solche Kurvenverläufe von Interesse, die keine vertikalen Asymptoten haben,
d.h. stetig von negativen zu positiven Werten von g
aY übergehen.
[0014] Weiter ist bei der Auslegung erforderlich, um die kinematische Verträglichkeit sicherzustellen,
daß die mittlere Übersetzung über einen Zahneingriff dem Zähnezahlverhältnis der Zahnräder
1, 2 entsprechen muß.
[0015] Als weitere Randbedingungen müssen sich an beiden Rädern ganze Zähnezahlen ergeben
und beim Übergang zum nächsten Zahneingriff dürfen keine Übersetzungssprünge auftreten.
[0016] Ferner müssen die auftretenden Beschleunigungen und Verzögerungen des kein drehmomentübertragenden
Zahnrads 2 in Grenzen gehalten werden. Um eine kontinuierliche Drehmomentübertragung
zu gewährleisten muß außerdem die Profilüberdeckung größer als 1 sein. Damit folgt
zwingend daß im Doppeleingriffsgebiet die momentane Übersetzung beider im Eingriff
befindlichen Zähne gleich sein muß.
[0017] In Fig. 3 ist die Verzahnung einer entsprechend ausgelegten Zahnradmaschine mit bevorzugter
Drehrichtung und einem Zähnezahlverhältnis bzw. einer mittleren Übersetzung von 1
dargestellt. Die Verzahnung wurde spielfrei dargestellt, sie wird aber praktisch mit
einem ausreicheden Flankenspiel ausgeführt. Die Rückflanken der Zahnräder 1,2 wurden
dabei so ausgelegt, daß sie die gleiche momentane Übersetzung wie die treibenden,
d.h. abdichtenden Zahnflanken haben, um bei einer möglichen Berührung der Rückflanken
keine Störungen bei der Drehbewegungsübertragung zu bekommen. Sie haben wegen des
Zahnspiels aber keinen Einfluß auf die Druckpulsation. Damit ergeben sich unsymmetrische
Flankenprofile an drehmomentübertragendem Rad und nicht drehmomentübertragendem Rad.
[0018] Die Abmessungen waren dabei folgende:
- b
- = 26,6 mm
- ra1
- = 18,7 mm
- ra2
- = 18,7 mm
- aw
- = 31,4 mm
1. Zahnradmaschine - Pumpe oder Motor - mit zwei in einem Gehäuse (3) drehbar geführten
Zahnrädern (1,2), deren Verzahnungen miteinander in Eingriff stehen, und einen Druckraum
(5) und einen Saug- bzw. Abflußraum (4) voneinander trennen, wobei in Abhängigkeit
vom Drehwinkel φ1 eines drehmomentübertragenden Zahnrads (1) ein momentaner Volumenstrom
V̇ des Hydraulikmediums verdrängt wird und die ineinander kämmenden Zahnräder (1,2)
eine Übersetzung

aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die momentane Übersetzung i durch Auslegung der Verzahnung über den gesamten
Drehwinkel φ1 des drehmomentübertragenden Zahnrads (1) so gewählt ist, daß das nicht
drehmomentübertragende Zahnrad (2) mit einer stetig sich ändernden pro Zahnteilung
periodisch sich wiederholenden Winkelgeschwindigkeit betrieben wird und somit durch
Mehr- oder Minderförderung die durch die dauernde Lageänderung der Dichtgrenze im
Zahnberührpunkt hervorgerufene Volumenstrompulsation ganz oder teilweise kompensiert.
2. Zahnradmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die momentane Übersetzung
i nach der Beziehung

gewählt wird, wobei b die Zahnbreite, ra1, ra2 die Kopfkreisradien, a
w der Betriebsachsabstand und g
ay der Abstand des momentanen Eingriffspunkts Y vom momentanen Wälzpunkt C ist.
3. Zahnradmaschine nach Anspruch 1 oder 2 mit einem momentanen Volumenstrom, dadurch
gekennzeichnet, daß

ist.
4. Zahnradmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelwert
der Übersetzung i über einen Zahneingriff dem Zähnezahlverhältnis der beiden Zahnräder
(1,2) entspricht, die Profilüberdeckung größer 1 ist, beim Übergang zum nächsten Zahneingriff
keine Übersetzungssprünge auftreten und sich Eingriffswinkel ergeben mit denen sich
das notwendige Drehmoment übertragen läßt.
1. A gear machine - a pump or a motor - comprising two gears (1, 2) which are rotatably
guided in a housing (3) and the teeth of which are in engagement with each other and
separate from each other a compression space (5) and a suction or discharge space
(4), wherein in dependence on the angle of rotation φ1 of a torque-transmitting gear
(1) an instantaneous volume flow V̇ in respect of the hydraulic medium is displaced
and the mutually meshing gears (1, 2) have a transmission ratio

, characterised in that the instantaneous transmission ratio i is so selected by
designing the tooth arrangement over the entire angle of rotation φ1 of the torque-transmitting
gear (1) that the non-torque-transmitting gear (2) is operated at a constantly changing
angular speed which is periodically repeated for each tooth pitch and thus the volume
flow pulsation effect which is caused by the continual change in position of the sealing
limit at the tooth contact point is entirely or partially compensated by an increased
or reduced conveying action.
2. A gear machine according to claim 1 characterised in that the instantaneous transmission
ratio i is selected in accordance with the relationship:

wherein b is the tooth width, ra1, ra2 are the addendum circle radii, a
w is the operating axis spacing and g
ay is the spacing of the instantaneous engagement point Y from the instantaneous rolling
point C.
3. A gear machine according to claim 1 or claim 2 with an instantaneous volume flow characterised
in that
4. A gear machine according to claim 1 or claim 2 characterised in that the mean value
of the transmission ratio i over a tooth engagement corresponds to the ratio between
the number of teeth of the two gears (1, 2), the profile overlap is greater than 1,
in the transition to the next tooth engagement no transmission jumps occur and there
are engagement angles with which the necessary torque can be transmitted.
1. Machine à engrenages - pompe ou moteur - comprenant deux roues dentées (1, 2) tourillonnant
dans un corps (3), dont les dentures sont mutuellement en prise, et qui séparent une
chambre de compression (5) et une chambre d'aspiration ou d'écoulement (4), dans laquelle
le débit volumique instantané V de fluide hydraulique refoulé est fonction de l'angle
de rotation φ₁ d'une roue dentée (1) qui transmet le couple, et les roues dentées
(1, 2) engrenant entre elles présentent un rapport d'engrenage

, caractérisée en ce que le rapport d'engrenage instantané i est choisi, par le tracé
du profil de la denture sur tout l'angle de rotation φ₁ de la roue dentée (1) qui
transmet le couple, de telle manière que la roue dentée (2) qui ne transmet pas le
couple soit entraînée avec une vitesse angulaire qui varie de façon continue à chaque
pas de denture et qui se répète périodiquement et, par ce moyen, compense totalement
ou partiellement, par un refoulement augmenté ou diminué, la pulsation de débit volumique
qui résulte de variation continue de la position du joint étanche formé au point de
contact des dents.
2. Machine à engrenages selon la revendication 1, caractérisée en ce que le rapport d'engrenage
instantané i est choisi à partir de la relation :

où b représente la largeur des dents, r
a1, r
a2 les rayons des cercles de têtes, a
w la distance entre axes en service et g
ay la distance entre le point d'engrènement instantané Y et le point primitif instantané
C
3. Machine à engrenages selon la revendication 1 ou 2, possédant un débit volumique instantané,
caractérisé en ce que la relation suivante est vérifiée :
4. Machine à engrenages selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la valeur
moyenne du rapport d'engrenage i sur une période d'engrènement correspond au rapport
des nombres de dents des deux roues dentées (1, 2), le recouvrement entre profils
est supérieur à 1, il ne se produit pas de saut de rapport d'engrenage au moment du
passage à l'engrènement suivant et on obtient des angles d'engrènement avec lesquels
le couple nécessaire peut être transmis.