[0001] Die Erfindung wird angewendet auf dem Sektor der Abfallverwertung und dient insbesondere
der Beseitigung der als Einwegverpackung überflüssig gewordenen Verpackungshülle nach
Verzehr des Doseninhaltes.
[0002] Bisher bereitete die umweltverträgliche Beseitigung von Getränkedosen insofern große
Schwierigkeiten, als das dazu benötigte Transport- und Deponievolumen, gemessen am
Gewicht der geleerten Dosen, relativ groß war.
[0003] Aus diesem Grunde wurde eine Reihe von Geraten entwickelt, mit deren Hilfe die leeren
Getränkedosen auf ein Minimalvolumen zusammengepreßt werden.
[0004] Bekannt sind diesbezüglich Einrichtungen oder Pressen, wie sie beispielsweise in
OS DE 3803689 und OS DE 3812915 beschrieben werden, bei denen mittels Zinkenrotor
Dosen zerrissen bzw. zerquetscht werden. Nachteil dieser technischen Lösung ist der
hohe mechanische Aufwand als Folge der zur vorliegenden Erfindung vergleichsweise
komplizierten Konstruktion.
[0005] Eine weitere Vorrichtung ist in OS DE 4024048 beschrieben. Die diesbezügliche Getränkedosenzerkleinerungsmaschine
ist zwar kostengünstig und ohne großen Aufwand herzustellen, jedoch basiert dieses
Gerät auf Handbetrieb, was sich nachteilig auf die Bedienfreundlichkeit und die Verarbeitungskapazität
auswirkt.
[0006] Ebenfalls zum Stande der Technik zählen Sammelbehälter für Dosen, gemäß OS DE 3403669,
die hinter ihrer Einfüllöffnung eine mit einer rotierenden Walze versehene Verdichtungskammer
aufweisen. Der derart beschriebene Sammelbehälter erfordert jedoch einen sehr großen
Platzbedarf und verdichtet die Dosen nicht in dem durch die Erfindung vorliegenden
Maße.
[0007] Bekannt sind weiterhin Müllverdichter schlechthin, in denen ebenfalls Getränkedosen
verarbeitet werden können.
[0008] Derartige Geräte arbeiten unter Zuhilfenahme von Druckspindeln, Förderschnecken,
Messerscheiben, Preßluft oder Hydraulikkolben. Alle diese Geräte reduzieren das Dosenvolumen
nicht so zuverlässig, geräuscharm, energie- und zeitsparend, wie dies die in der Erfindung
beschriebene Vorrichtung ermöglicht. Darüber hinaus erfüllen eine Reihe der bekannten
Geräte nicht die strengen Sicherheitsvorschriften, wie aie insbesondere hinsichtlich
der risikofreien Bedienung durch jedermann bestehen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, geleerte Getränkedosen schnellst möglich,
mit geringstem Enegieaufwand, im Freien oder in Gebäuden sowie an stark frequentierten
Orten, geräuscharm, zuverlässig und gefährdungsfrei durch jedermann in der Weise umweltverträglich
zu entsorgen, daß diese auf ca. 10 % ihres Volumens zusammengedrückt werden und in
einem an der erfinderischen Vorrichtung angebrachten Behältnis, vorzugsweise in einem
Plastesack, aufgefangen werden.
[0010] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß unmittelbar hinter der in der Gehäusewand
der Vorrichtung eingelassenen Doseneinführöffnung eine leicht in Richtung derselben
geneigte, U-förmige, dem Dosendurchmesser angepaßte und etwa der Länge einer Dose
entsprechende Dosenführungsschiene angeordnet ist und daß an einem der Schenkel dieser
Dosenführungsschiene auf halber Länge und in Höhe der Dosenberührungslinie ein Sensor
angebracht ist.
[0011] An eben diese Dosenführungsschiene schließt sich an deren erhöhtem Ende lückenlos
ein ca. 45 Grad geneigter Doseneinlaufkanal gleichen U-förmigen Querschnittes etwa
halber Länge in der Weise an, daß dessen die untere Fläche des U-Profiles bildende
Steg einen fast lückenlosen Übergang zum oberen, abgewinkelten Ende einer Platte herstellt,
welche zu der im unteren Bereich der Vorrichtung installierten, nachfolgend noch näher
zu beschreibenden Dosenquetscheinrichtung gehört. Dabei befindet sich am unteren Ende
des Doseneinlaufkanals, in einer Höhe analog zur Dosenführungsrinne, ein weiterer
Sensor.
[0012] Nahezu parallel laufend zum U-förmigen Doseneinlaufkanal wird dieser nach oben hin
überdeckt, indem als drittes, diesmal nach unten hin offenes, U-förmiges Element ein
Dosenabdeckkanal mit seiner unteren Seite so mit der oberen, schmalen Seite einer
wiederum zur Dosenquetscheinrichtung gehörenden Druckwand verbunden ist, daß ein Übergang
in den sich verjüngenden Quetschbereich zwischen Platte und Druckwand entsteht.
[0013] Die Dosenquetscheinrichtung ihrerseits ist derart gestaltet, daß gegenüber der mit
dem Gestell verbundenen, bereits erwähnten Druckwand die ebenfalls bereite erwähnte
Platte in der Weise spitzwinklig angeordnet ist, daß in dem dadurch entstehenden Zwischenraum
eine Getränkedose Platz findet und daß die Platte so ausgebildet ist, daß ihre obere,
schmale Kante zwecks besseren Hineingleitens der Dose in den Zwischenraum mehrfach
abgewinkelt oder bogenförmig gestaltet ist und daß sie in ihrem unteren Drittel mindestens
einmal derart abgewinkelt ist, daß der bezeichnete Zwischenraum sich nach unten hin
nochmals verjüngt.
[0014] Des weiteren ist erfindungswesentlich, daß die Platte auf der zu etwa zwei Dritteln
den oberen Bereich ausmachenden, ebenen Fläche beidseitig mit parallel zueinander
nach unten verlaufenden Winkelprofilen in der Weise versehen ist, daß deren abstehende
Schenkel einen solchen Abstand voneinander aufweisen sowie einen solchen Winkel zur
Fläche der Platte bilden, daß die dazwischen befindliche Dose längs geführt u.quer
fixiert wird. Dabei sind die in Richtung der Dose weisenden Flächen der beiden Schenkel
und die Fläche der Platte mit mehreren, quer zur Dosenmittellinie verlaufenden Aufwerfungen
(beispielsweise Schweißraupen), etwa gleichen Abstandes zu einander, versehen.
[0015] Während die Platte an ihrer unteren, schmalen, horizontal verlaufenden Kante schwenkbar
um dieselbe angeordnet ist, sind an der dem Zwischenraum abgewandten Seite zwei Rippen
U-förmig in der Form aufgebracht, daß zwischen diesen der in eine Schubstange übergehende
Schubstangenkopf ebenfalls horizontal gelagert ist. Der Schubstangenkopf selbst ist
dabei mit einer Kugelbuchse versehen, wobei die bezeichnete, horizontale Drehachse
ihrerseits durch eine mittels Mutter gesicherte Schraube gebildet wird. Die derart
nahezu waagerecht von der Platte wegzeigende Schubstange ist einen Endes mittels Gewinde
und Kontermutter mit dem Schubstangenkopf verbunden und mündet anderen Endes in ein
ein waagerecht liegendes Pendelkugellager aufnehmendes Auge.
[0016] Der innere Laufring des Pendelkugellagers wiederum umschließt eine Exzenterbuchse,
die ihrerseits in ihrer außermittigen Bohrung mit dem Wellenstumpf eines vertikal
mit dem Gestell verbundenen elektromotorischen Antriebes fest verbunden ist, wobei
der an sichfliegend gelagerte Wellenstumpf stirnseitig durch ein eine horizontale
Lage einnehmendes, weiteres Wälzlager aufgenommen wird.
[0017] Die Wirkungsweise der beanspruchten Vorrichtung ist nun derart, daß die zusammenzudrückende
Dose von Hand durch die Doseneinführöffnung auf die Dosenführungsschiene gelangt und
mit dem ersten Sensor in Berührung kommt.
[0018] Durch Einführen einer zweiten Dose rutscht die erste Dose, abkippend über das leicht
erhöhte Ende der Dosenführungsschiene, auf dem im Winkel von ca. 45 Grad angeordneten
Doseneinlaufkanal, geleitet durch den darüber befindlichen Dosenabdeckkanal. Dabei
bewirkt die zuerst eingeführte Dose ein Ansprechen des zweiten Sensors.
[0019] Erst bei in dieser Weise gleichzeitigen Impulsgabe beider Sensoren ist die Inbetriebnahme
der Vorrichtung möglich. Auf diese Weise wird verhindert, daß, unabhängig von versehentlichem
oder mutwilligem Hineinlangen in die Doseneinführöffnung, die Vorrichtung in Betrieb
geht, bzw. in Betrieb bleibt.
[0020] Darüber hinaus ist der zweite Sensor mit einer Ausschaltverzögerung gekoppelt. Dadurch
werden die kurzen Zeiten beim Eingeben der Dosen überbrückt, in denen der Sensor nicht
von einer Dose betätigt wird.
[0021] Der Quetschvorgang als solcher läuft nun in der Weise ab, daß die in den sich nach
unten hin verjüngenden Quetschbereich zwischen der senkrechten Druckwand und der an
der unteren, schmalen Kante gelagerten Platte geratende Getränkedose infolge der Hubbewegungen
der Platte kontinuierlich im Umfang zusammengedrückt wird, wobei sie mit jedem Rückhub
tiefer in den Quetschbereich eindringt. Dieser Vorgang wiederholt sich sooft, bis
die in erfinderischer Weise doppelt abgewinkelte Platte die Getränkedose auf ein Minimum
verdichtet hat und diese dann im Verlaufe eines weiteren Rückhubes der Platte durch
den von der zweiten Schräge gebildeten Spalt nach unten in den vorhandenen Auffangbehälter
fällt.
[0022] Um die Zeit bis zum Erreichen der größt möglichen Verdichtung weitestgehend zu verringern
und damit die Kapazität der Vorrichtung zu erhöhen, ist die Anzahl der Doppelhubbewegungen
mit 160 pro Minute, in Abhängigkeit von dem den oberen Quetschbereich bildenden Winkel,
so gewählt, daß einerseits genügend Zeit für ein Nachrutschen bleibt, anderseits der
Quetschvorgang nicht länger dauert, als unbedingt erforderlich.
[0023] Durch die vorliegende Erfindung werden große Mengen leerer Getränkedosen auf schnellst
möglichem und bequemem Wege entsorgt. Dies wird dadurch erreicht, daß die der erfinderischen
Idee entspringende Vorrichtung infolge ihres elektromotorischen Antriebes einen kontinuierlichen
Betrieb ermöglicht, einen nur sehr geringen Geräuschpegel verursacht und darüber hinaus
noch einen äußerst geringen Energieverbrauch aufweist.
[0024] Da es sich bei dem in der Vorrichtung ablaufenden Quetschverfahren, abhebend vom
eingangs geschilderten Stand der Technik, um einen im Prinzip kontinuierlich ablaufenden
Vorgang handelt, ist ein laufendes Eingeben leerer Dosen in die Vorrichtung möglich,
wodurch eine sehr hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit erzielt wird.
[0025] Des weiteren ist infolge der in erfinderischen Weise winkligen Gestaltung des Doseneinlaufkanals,
in Verbindung mit dem dem jeweiligen Kanalabschnitt zugeordneten Sensor, die Gewähr
gegeben, daß ein sehr hohes Maß an Betriebssicherheit erreicht wird und auch schärfsten
Sicherheitvorschriften voll entsprochen wird.
[0026] Die Entsorgung kann damit sowohl durch den Käufer der Getränkedose selbst, als auch
durch die mit dem Recycling betrauten Unternehmen vorgenommen werden.
[0027] Infolge der kompakten Bauweise, des geringen Flächenbedarfs und der hohen Wartungsfreundlichkeit
ist die Aufstellung der erfinderischen Vorrichtung an im Prinzip jeder gewünschten
Stelle möglich. Dementsprechend erstreckt sich die gewerbliche Anwendbarkeit der Erfindung
auf Getränkehersteller, Vertriebsfirmen, Warenhäuser, Kaufhallen, Supermärkte, Gaststätten,
Hotels, Krankenhäuser, Schulen, Kantinen, Dienstleistungsfirmen, Verkehrsunternehmen,
Verkehrseinrichtungen, Industrie- und Gewerbebetriebe sowie Freizeit-, Sport- und
Erholungszentren.
[0028] Nachfolgend soll die Erfindung an Hand eines Beispieles im Detail erläutert werden:
Figur 1 und Figur 2 zeigen, jeweils als Schnittdarstellung, die der Erfindung zugrunde
liegende Vorrichtung in Seitenansicht und Draufsicht. Figur 3 zeigt die gesamte Dosenquetschvorrichtung
in Ansicht, inhaltlich des Antriebes, des Gestells und des Plastesackes.
[0029] Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus der im oberen Bereich angeordneten Dosenleiteinrichtung
40, der darunter befindlichen Dosenquetscheinrichtung 41, dem Antrieb 42 und dem Gestell
4, welches erstgenannte Einrichtungen umschließt. Außerhalb des Gestells 4 ist ein
Plastesack 44 angebracht, der die zusammengepreßten Dosen aufnimmt.
[0030] Die Dosenleiteinrichtung 40 schließt sich im Inneren des Gehäuses 35 an eine kreisrunde,
an der senkrechten, vorderen Stirnseite 36 des Gehäuses 35 angeordnete Doseneinführöffnung
23 an.
[0031] Die Dosenleiteinrichtung 40 wird gebildet durch die U-förmige Dosenführungsschiene
24 und den sich an deren leicht erhöhtem Ende 32 anschließenden, im Winkel von etwa
45 Grad abfallenden, ebenfalls U-förmigen Doseneinlaufkanal 26 halber Länge, der seinerseits
im Bereich des oberen abgewinkelten Endes 28 der Platte 3 endet.
[0032] Über dem Doseneinlaufkanal 26 ist wiederum ein U-förmiger Kanal in der Eigenschaft
als Dosenabdeckkanal 29 angeordnet, welcher seinerseits über seine schmale, untere
Seite 30 mit der schmalen oberen Seite 31 der Druckwand 1 Verbunden ist. Auf diese
Weise ist der Übergang zu dem sich nach unten hin Verjüngenden Quetschbereich 37 geschaffen.
[0033] Mittig des Schenkels der Dosenführungsschiene 24 bzw. am unteren Ende 33 desSchenkels
des Doseneinlaufkanals 26 ist jeweils ein Sensor 25/34 in Höhe der Berührungslinie
des Durchmessers der innerhalb der U-Profile geführten Dosen befestigt.
[0034] Bildet die bis hierher beschriebene Dosenleiteinrichtung 40 den oberen Bereich der
erfindungsgemäßen Vorrichtung, so besteht deren unterer Teil aus der Dosenquetscheinrichtung
41.
[0035] Die Dosenquetscheinrichtung 41 ihrerseits besteht in ihren hauptsächlichsten Bauteilen
aus der im Prinzip senkrecht angeordneten Druckwand 1, welche der Platte 3 gegenüberliegend,
mit dem Gestell 4 verbunden ist. Die Platte 3 ist in erfindungsgemäßer Weise mehrfach
abgewinkelt, durch Rippen 38 versteift und an ihrer unteren, schmalen Kante 6 mittels
eines Bolzens 7 drehbar gelagert. Neben ihrer Aufgabe als Versteifungselemente übernehmen
die Rippen 38 gleichzeitig die Funktion als Lager der Schubstange 8, die mittels eines
aufgeschraubten Schubstangenkopfes 9 über eine als Drehachse fungierende Schraube
10 mit der Platte 3 verbunden ist. Dabei wird die Schraube 10 durch eine im Schubstangenkopf
9 eingelassene Kugelbuchse 2 hindurchgeführt, welche die durch den Exzenter 14 Verursachten
horizontalen Ausschläge der Schubstange 8 ausgleicht.
[0036] Die Größe des Spaltes, der mit jedem Hub zwischen Druckwand 1 und Platte 3 entsteht,
wird durch Verstellen der die Verbindung zwischen Schubstange 8 und Schubstangenkopf
9 herstellenden Mutter 43 bestimmt.
[0037] Anderen Endes ist die Schubstange 8 mit einem Schubstangenauge 11 versehen, welches
seinerseits ein Pendelkugellager 12 umschließt. Der innere Ring 13 des Pendelkugellagers
12 ist mit einem Exzenter 14 versehen, in dessen außermittige Bohrung 15 der Wellenstumpf
16 eines elektrischen Getriebemotors 17 über eine Paßfeder 18 eingreift. Die an sich
fliegend gelagerte Welle 16 des Getriebemotors 17 wird zwecks Aufnahme der nicht geringen
Radialkräfte nochmals durch ein zusätzliches Wälzlager 19 abgestützt, welches seinerseits
mittels Schraube 20 und Scheibe 21 in axialer Richtung auf dem Wellenstumpf 16 befestigt
ist.
[0038] Auf die Winkelschiene 5 und die dazwischen liegende Fläche der Platte 3 sind im Abstand
von ca. 25 Millimeter Aufwerfungen 22 in Form von Schweißraupen einer Höhe von ca.
3 Millimeter aufgebracht.
1. Vorrichtung zum Zusammenpressen dünnwandiger zylinderförmiger Hohlkörper aus Blech,
vorzugsweise von Getränkedosen, bestehend aus einer in ihrem oberen Teil angeordneten
Dosenleiteinrichtung(40) und in ihrem unteren Teil angeordneten Dosenquetscheinrichtung(41),
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Dosenleiteinrichtung(40) aus einer hinter einer meist kreisrunden Doseneinführöffnung(23)
angeordneten, leicht in Richtung derselben geneigten, U-förmigen, dem Dosendurchmesser
angepaßten und etwa der Länge einer Dose entsprechenden Dosenführungsschiene(24) besteht,
die an einem der Schenkel auf etwa der Hälfte ihrer Länge und in der Höhe der Dosenberührungslinie
mit einem Sensor(25) versehen ist.
- daß sich an das leicht erhöhte Ende(32) der Dosenführungsschiene(24) lückenlos ein
ca. 45 Grad geneigter Doseneinlaufkanal(26), gleichen U-förmigen Querschnittes und
etwa halber Länge, in der Weise anschließt, daß dessen die untere Fläche des U-Profiles
bildende Steg (27) einen fast lückenlosen Übergang zum oberen, abgewinkelten Ende(28)
der Platte (3) bildet und sich am unteren Ende(33) des Doseneinlaufkanals(26), in
einer Höhe analog zur Führungsrinne(24), ein weiterer Sensor(34) befindet,
- daß nahezu parallellaufend zum Doseneinlaufkanal(26) dieser nach oben hin überdeckt
wird, indem als drittes U-förmiges Element ein Dosenabdeckkanal(29) mit seiner unteren,
schmalen Seite(30) so mit der oberen, schmalen Seite(31) der Druckwand(1) verbunden
ist, daß ein Übergang in den sich verjüngenden Quetschbereich(37) zwischen Platte(3)
und Druckwand(1) entsteht,
- daß die Dosenquetscheinrichtung(41) aus einer mit dem Gestell(4) verbundenen, senkrecht
angeordneten Druckwand(1) besteht, der gegenüberliegend in spitzem Winkel eine Platte(3),
entlang ihrer unteren Kante(6) schwenkbar gelagert, in der Weise angeordnet ist, daß
in dem dadurch entstehenden Zwischenraum(37) eine Getränkedose Platz findet und die
Platte(3) so ausgebildet ist,
- daß ihre obere, schmale Kante(38) nach hinten mehrfach abgewinkelt oder bogenförmig
gestaltet ist und daß sie in ihrem unteren Drittel mindestens einmal derart abgewinkelt
ist, daß der Zwischenraum(37) sich nach untenhin nochmals verjüngt,
- daß die Platte(3) auf der zu etwa zwei Dritteln den oberen Bereich ausmachenden
ebenen Fläche beidseitig mit parallel zu einander nach unten verlaufenden Winkelprofilen(5)
in der Weise versehen ist, daß deren abstehende Schenkel(39) einen solchen Abstand
von einander sowie einen Winkel zur Fläche der Platte(3) in einer solchen Größe aufweisen,
daß diese die dazwischen befindliche Dose längs führen und
- daß eben diese Winkelprofile(5) auf ihrer in Richtung der Dose weisenden Innenseiten
mit quer zur Doseneinlaufrichtung aufgebrachten Aufwerfungen(22) versehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte(3) mit ihrer mindestens zwei Drittel der Gesamtlänge ausmachenden
oberen Fläche in ihrem von der Druckwand(1) geringstem Abstand einen Winkel von 20
bis 26 Grad und in ihrem größten Abstand einen Winkel von 29 bis 35 Grad bildet und
daß sie in ihrem den unteren Teil ausmachenden verbleibenden Drittel in einem stumpfen
Winkel von 160 bis 166 Grad abgewinkelt ist, welches seinerseits wiederum mit seinem
unteren Drittel einen stumpfen Winkel von 163 bis 169 Grad bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwerfungen(22) der Platte(3) in einem horizontalen Abstand von mindestens
25 Millimeter durchgehend in einer Höhe von mindestens 2 Millimeter, beispielsweise
in Form von Schweißraupen, Aufkerbungen, Blechstreifen o.ä. angebracht sind.