| (19) |
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(11) |
EP 0 539 908 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.05.1997 Patentblatt 1997/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.10.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E05B 15/02 |
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Einstellbares Schliessblech für eine Tür oder ein Fenster
Adjustable striker for a door or a window
Gache réglable pour une porte ou une fenêtre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
26.10.1991 DE 9113206 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.05.1993 Patentblatt 1993/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Schüring GmbH & Co.
Fenstertechnologie KG |
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53842 Troisdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Freischem, Werner, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Freischem,
An Gross St. Martin 2 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 526 024 DE-U- 8 702 113 US-A- 2 231 414 US-A- 2 884 277
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DE-C- 203 235 GB-A- 1 575 900 US-A- 2 643 149 US-A- 3 006 677
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kombination, bestehend aus einem mit einer Schließkante
versehenen Riegel- und/oder Fallenschließteil eines Tür- oder Fensterverschlusses
und einem am Tür- oder Fensterrahmen zu befestigenden Schließblech, an welches das
Riegel- und/oder Fallenschließteil einstellbar befestigt ist, wobei das Riegel- und/oder
Fallenschließteil zum Einstellen der Schließkante mittels einer sich gegen das Schließblech
abstützenden Exzenter-Verstelleinrichtung stufenlos einstellbar und mittels Feststellschrauben,
die durch Langlöcher im Schließblech hindurchgeführt sind, feststellbar ist.
[0002] Vorrichtungen dieser Art sind aus der DE-C-203 235 bekannt. Bei diesen bekannten
Vorrichtungen ist unter dem Schließblech ein einstellbares Fallenschließteil angeordnet,
das nach Lösen der Feststellschrauben mit Hilfe einer oberhalb der Fallenöffnung und
einer unterhalb der Fallenöffnung drehbar angeordneten Exzenter-Verstelleinrichtung
einstellbar ist. Dabei sind die mit einem Schlitz versehenen Exzenterscheiben im Schließblech
drehbar gelagert, und die exzentrisch daran befestigten Zapfen greifen in eine längliche
Ausnehmung des Fallenschließteils ein. Zum Einstellen der Schließkante sind hier zwei
unabhängig einstellbare Verstelleinrichtungen erforderlich. Es besteht deshalb auch
die Gefahr, daß die Schließkante schief zur Vertikalen bzw. zur Tür- oder Fensterebene
eingestellt wird.
[0003] Aus der US-A-2 884 277 ist eine entsprechende Vorrichtung mit einstellbarer Schließkante
bekannt, bei der die beiden Exzenter-Verstelleinrichtungen durch Gewindespindeln ersetzt
sind.
[0004] Aus der US-A-3 006 677 ist ein aus Schließblech und einem einstellbaren Fallenschließteil
sich zusammensetzende Vorrichtung bekannt, bei der das Fallenschließteil rechwinklig
verschiebbar am Schließblech gelagert ist und mittels einer neben dem Fallenfenster
angeordneten Exzenter-Verstelleinrichtung eingestellt werden kann. Das Feststellen
erfolgt mittels einer auf der der Exzenter-Verstelleinrichtung gegenüberliegenden
Seite des Fallenfensters angeordneten Feststellschraube, die durch ein Langloch im
Schließblech hindurchgeführt ist. Das Feststellen der Schließkante mittels nur einer
Feststellschraube ist wenig zuverlässig und kann sich bei stark benutzten Fenstern
oder Türen leicht lösen. Die Führung des Fallenschließteils am Schließblech ist nur
gering belastbar und wenig präzise. Ferner hat die bekannte Vorrichtung den Nachteil,
daß das Schließblech sehr breit ist, weil die Exzenter-Verstelleinrichtung, das Fallenfenster
und die Feststellschraube nebeneinander angeordnet sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Führung des verstellbaren Riegel- und/oder
Fallenschließteils am Schließblech zu verbessern.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß daß das Riegelund/oder Fallenschließteil
zwei parallele, rechtwinklig zur Schließkante verlaufende Führungsrippen aufweist,
die in Führungsschlitzen des Schließblechs rechtwinklig zur Schließkante geführt sind
und zwischen diesen Führungsrippen eine drehbar im Riegel- und/oder Fallenschließteil
gelagerte kreisrunde Exzenterscheibe angeordnet ist, die außerhalb ihrer Mitte einen
Zylinderzapfen aufweist, der drehbar und rechtwinklig zu den Führungsrippen verschiebbar
in einer Exzenterführung des Schließblechs gelagert und mittels eines Werkzeuges verdrehbar
ist.
[0007] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Schutzansprüchen 2 bis 8.
[0008] In der folgenden Beschreibung werden zwei Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
- Fig. 1
- eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Einstellen der Schließkante gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 4,
- Fig. 4
- eine Vorderansicht eines Schließblechs,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht eines Riegelschließteils,
- Fig. 6
- eine Vorderansicht des Riegelschließteils und
- Fig. 7
- eine Ansicht nach der Schnittlinie VII-VII in Fig. 6,
- Fig. 8
- eine Ansicht nach der Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 2,
- Fig. 9
- eine Vorderansicht eines Fallen- und Riegelschließteils, bei dem die Schließkante
des Fallenschließteils einstellbar ist,
- Fig.10
- eine Ansicht nach der Schnittlinie X-X in Fig. 9,
- Fig.11
- eine Ansicht nach der Schnittlinie XI-XI in Fig. 10,
- Fig.12
- eine Schnittansicht durch eine Klemmhülse, welche ein Kopfteil mit dem Schließblech
verbindet.
[0009] Die Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Einstellen der Schließkante
2 eines Riegelschließteiles 1 eines Tür- oder Fensterverschlusses mit einem am Tür-
oder Fensterrahmen zu befestigenden Schließblech 3. Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, hat
das Schließblech 3 abgewinkelte Seitenstege 22, mit denen es das Riegelschließteil
1 umgreift. Im Schließteil 3 sind Langlöcher 8 angebracht, durch die hindurch mittels
Feststellschrauben 9 das Riegelschließteil 1 mit dem Riegeltopf 6 um einen Verstellbereich
von 2 bis 4 mm einstellbar befestigt werden kann. Im Schließblech 3 befindet sich
ein Riegelfenster 7, durch das hindurch der Riegel 21 (vgl. Fig. 2) in die Riegelöffnung
des Schließteils 1 eingreifen kann. Die Riegelöffnung ist als Riegeltopf 6 ausgebildet.
Dieser Riegeltopf 6 erhöht die Stabilität und Formsteifigkeit des Riegelschließteils
1.
[0010] Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, sind am Riegelschließteil 1 Führungsrippen 12 und 15
angebracht, die in Führungsschlitzen 13 und 16 des Schließblechs 3 geführt sind. Die
Führungsrippen 12 und 15 sowie die Führungsschlitze 13 und 16 verlaufen rechtwinklig
zur Schließkante 2 des Riegelschließteils 1.
[0011] Wie insbesondere die Fig. 1 zeigt, ist zwischen den Führungsrippen 12 und 15 eine
Verstellvorrichtung 14 angeordnet, die sich gegen das Schließblech 3 abstützt und
mit deren Hilfe das Schließteil 1 zusammen mit der Schließkante 2 stufenlose und präzise
eingestellt werden kann. Die Verstellvorrichtung 14 besteht aus einer drehbar im Riegelschließteil
1 gelagerten kreisrunden Exzenterscheibe 18, die außerhalb ihrer Mitte einen Zylinderzapfen
17 aufweist, der drehbar und rechtwinklig zu den Führungsrippen 12,15 verschiebbar
in einer Exzenterführung 20 des Schließblechs 3 gelagert ist. Im Zylinderzapfen 17
ist ein Sechskantloch 19 eingearbeitet, so daß die Exzenterscheibe 18 um die Achse
des Zylinderzapfens 17 mittels eines Imbusschlüssels verschwenkt werden kann. Die
Exzentrizität des Zylinderzapfens 17 zur Exzenterscheibe 18 ist so gewählt, daß der
maximale Verstellweg von beispielsweise 3 mm durch eine Drehung um 180° erreicht wird.
Diese Verstellvorrichtung ist in allen Stellungen selbsthemmend, so daß die präzise
eingestellte Schließkante 2 sich nicht selbsttätig verstellen kann, bevor die Feststellschrauben
9 angezogen werden.
[0012] Wie die Fig. 4 zeigt, bilden die beiden Führungsschlitze 13 und 16 und die Exzenterführung
20 eine H-förmige Ausstanzung im Schließblech 3.
[0013] Auf einem der beiden Führungsrippen 12 oder 15 ist eine Skala 24 angebracht, die
mit einem Zeiger 25 korrespondiert. Diese Skala läßt erkennen, in welcher Richtung
eine Verstellung möglich ist und zeigt auch beim Einstellen die jeweils erfolgte Verstellung.
[0014] Das Riegelschließteil 1 weist eine Riegelöffnung auf, die von zwei parallelen Rippen
26 und 27 begrenzt ist. Die Rippe 26 bildet die Schließkante 2. Diese parallelen Rippen
26 und 27 greifen mit Spiel in ein Riegelfenster 7 des Schließblechs 3 ein, dessen
Breite um den Verstellweg größer ist als der Abstand der Außenseiten dieser Rippen
26 und 27 voneinander.
[0015] Wie die Fig. 1, 2 und 12 zeigen, sind an den Enden des Schließblechs 3 Kopfteile
4 aus Kunststoff angebracht. Diese Kopfteile 4 haben einen aus der Auflageebene 34
vorspringenden Steg 5, der, wie die Fig. 8 zeigt, in eine Profilnut 29 eines Rahmenprofils
28 eingreift. Dieser in die Nut 29 eingreifende Steg 5 der Kopfteile 4 sorgt dafür,
daß das Schließblech 3 ohne Schwierigkeiten richtig auf dem Rahmenprofil 28 angebracht
wird. Die Kopfteile 4 sind leicht auswechselbar und mittels einer aus Fig. 12 ersichtlichen
Klemmhülse 32 mit dem Schließblech 3 verbunden. Durch unterschiedliche Kopfteile 4
kann die Vorrichtung unterschiedlichen Rahmenprofilen 28 angepaßt werden. Die Klemmhülse
32 dient gleichzeitig zum Durchlaß einer Befestigungsschraube 33, mit welcher das
Schließblech 3 zusammen mit den Kopfstücken 4 am Rahmenprofil befestigt wird.
[0016] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 9, 10 und 11 ist nicht die Schließkante des
Riegelschließteiles, sondern die Schließkante 2' des Fallenschließteiles 31 stufenlos
einstellbar. Die Führungsrippen 12' und 15', die Führungsschlitze 13' und 16', die
Verstelleinrichtung 14' mit Exzenterscheibe 18' und Zylinderzapfen 17' und Exzenterführung
20' sind in gleicher Weise ausgebildet wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1. Das
Fenster 7' im Schließblech 3' ist jedoch zur Schließkante 2' des Fallenschließteils
31 offen. Die Schließkante 2' des Fallenschließteils 31 kann bei einem elektrischen
Türöffner in bekannter Weise auch elektromagnetisch absenkbar oder abklappbar ausgebildet
sein.
[0017] Wie die Fig. 11 zeigt, greift die der Schließkante 2' gegenüberliegende Seite des
Fallenschließteils 31 mit einer Rippe 38 unter das Schließblech 3'.
Bezugszeichenliste:
[0018]
- 1
- Riegelschließteil
- 2,2'
- Schließkante
- 3,3'
- Schließblech
- 4,4'
- Kopfteil
- 5
- Steg
- 6
- Riegeltopf
- 7,7'
- Riegelfenster
- 8,8'
- Langloch
- 9,9'
- Feststellschraube
- 10
- Ausnehmung
- 11
- Ausnehmung
- 12,12'
- Führungsrippe
- 13,13'
- Führungsschlitz
- 14,14'
- Verstelleinrichtung
- 15,15'
- Führungsrippe
- 16,16'
- Führungsschlitz
- 17,27'
- Zylinderzapfen
- 18,18'
- Exzenterscheibe
- 19
- Sechskantloch
- 20,20'
- Exzenterführung
- 21
- Riegel
- 22
- Seitensteg
- 23
- Aufnahme
- 24
- Skala
- 25
- Zeiger
- 26
- Rippe
- 27
- Rippe
- 28
- Rahmenprofil
- 29
- Profilnut
- 30
- Flügelprofil
- 31
- Fallenschließteil
- 32
- Klemmhülse
- 33
- Befestigungsschraube
- 34
- Auflageebene
- 35
- Sicherungsblech
- 36
- Ankerschraube
- 37
- Falle
- 38
- Rippe
1. Kombination, bestehend aus einem mit einer Schließkante (2,2') versehenen Riegel-
und/oder Fallenschließteil (1,31) eines Tür- oder Fensterverschlusses und einem am
Tür- oder Fensterrahmen (28) zu befestigenden Schließblech (3,3'), an welches das
Riegel- und/oder Fallenschließteil (1,31) einstellbar befestigt ist, wobei das Riegel-
und/oder Fallenschließteil (1,31) zum Einstellen der Schließkante (2,2') mittels einer
sich gegen das Schließblech (3,3') abstützenden Exzenter-Verstelleinrichtung (14,14',17,17',18,18',20)
stufenlos einstellbar und mittels Feststellschrauben (9), die durch Langlöcher (8)
im Schließblech (3,3') hindurchgeführt sind, feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegel- und/oder Fallenschließteil (1,31) zwei parallele, rechtwinklig zur
Schließkante (2,2') verlaufende Führungsrippen (12, 15; 12', 15') aufweist, die in
Führungsschlitzen (13,16; 13', 16') des Schließblechs (3,3') rechtwinklig zur Schließkante
(2,2') geführt sind und zwischen diesen Führungsrippen (12, 15; 12', 15') eine drehbar
im Riegel- und/oder Fallenschließteil (1,31) gelagerte kreisrunde Exzenterscheibe
(18,18') angeordnet ist, die außerhalb ihrer Mitte einen Zylinderzapfen (17,17') aufweist,
der drehbar und rechtwinklig zu den Führungsrippen (12,15 ; 12',15') verschiebbar
in einer Exzenterführung (20) des Schließblechs (3,3') gelagert und mittels eines
Werkzeuges verdrehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließblech (3,3') eine H-förmige Ausstanzung aufweist, welche die beiden
Führungsschlitze (13, 16; 13', 16') und die Exzenterführung (20) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer der Führungsrippen (12,15; 12',15') eine Skala (24) angebracht ist,
die mit einem Zeiger (25) korrespondiert, der auf dem Schließblech (3,3') angebracht
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelschließteil (1) eine Riegelöffnung aufweist, die von zwei parallelen
Rippen (26,27) begrenzt ist, von denen eine die Schließkante (2) bildet und diese
Rippen (26,27) in ein Riegelfenster (7) des Schließbleches (3) eingreifen, dessen
Breite um den Verstellweg größer ist als der Abstand der Außenseiten der Rippen (26,27)
voneinander.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen und unteren Ende des Schließblechs (3,3') je ein dem jeweiligen Rahmenprofil
(2) angepaßtes Kopfteil (4,4') aus Kunststoff angebracht ist, welches einen in eine
Profilnut (29) einsetzbaren Steg (5) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließblech (3,3') Seitenstege (22) aufweist, zwischen denen die Kopfteile
(4) einschiebbar sind und in den Kopfteilen (4) und den Endbereichen des Schließblechs
(3,3') Ausnehmungen (10,11) angeordnet sind zur Aufnahme einer einklippbaren Klemmhülse
(32), durch die eine Befestigungs schraube (33) führbar ist und die den Kopf der Befestigungsschraube
(33) versenkt aufnimmt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (7') im Schließblech (3') zur Schließkante (2') hin offen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließkante (2') des Fallenschließteils elektromagnetisch absenkbar oder
abklappbar ist.
1. A combination comprising a bolt and/or latch striking part (1, 31), provided with
a striking edge (2, 2'), for a door or window closure and a striking plate (3, 3')
for attachment to the door or window frame (28), to which striking plate (3, 3') the
bolt and/or latch striking part (1, 31) may be adjustably fastened, wherein, for the
purpose of adjustment of the striking edge (2, 2'), the bolt and/or latch striking
part (1, 31) may be smoothly adjusted by means of an eccentric adjusting device (14,
14', 17, 17', 18, 18', 20), which rests against the striking plate (3, 3'), and fixed
by means of set screws (9) which pass through elongate holes (8) in the striking plate
(3, 3'), characterised in that the bolt and/or latch striking part (1, 31) comprises
two parallel guide ribs (12, 15; 12', 15') extending at right angles to the striking
edge (2, 2'), which guide ribs (12, 15; 12', 15') are guided in guide slots (13, 16;
13', 16') in the striking plate (3, 3') at right angles to the striking edge (2, 2')
and in that a circular eccentric disk (18, 18') mounted rotatably in the bolt and/or
latch striking part (1, 31) is arranged between these guide ribs (12, 15; 12', 15'),
which eccentric disk (18, 18') comprises a non-central cylindrical pin (17, 17') which
is mounted in an eccentric guide (20) in the striking plate (3, 3') so as to be rotatable
and displaceable at right angles to the guide ribs (12, 15; 12', 15') and may be rotated
by means of a tool.
2. A device according to claim 1, characterised in that the striking plate (3, 3') has
an H-shaped punched-out portion, which forms the two guide slots (13, 16; 13', 16')
and the eccentric guide (20).
3. A device according to claim 2, characterised in that a scale (24) is attached to one
of the guide ribs (12, 15; 12', 15'), which scale corresponds with a pointer (25)
attached to the striking plate (3, 3').
4. A device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the bolt striking
part (1) comprises a bolt hole which is defined by two parallel ribs (26, 27), one
of which forms the striking edge (2), and in that these ribs (26, 27) engage in a
bolt aperture (7) in the striking plate (3), the width of which aperture (7) is greater
by the adjustment distance than the distance between the outsides of the ribs (26,
27).
5. A device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that a plastics cap
part (4, 4') conformed to the respective frame section (28) is attached to each of
the upper and lower ends of the striking plate (3, 3') and comprises a web (5) insertable
into a groove (29) in said section.
6. A device according to claim 5, characterised in that the striking plate (3, 3') comprises
lateral webs (22) between which the cap parts (4) may be inserted and in that recesses
(10, 11) are arranged in the cap parts (4) and the end portions of the striking plate
(3, 3'), said recesses (10, 11) being provided to accommodate a clamping sleeve (32)
clippable therein, through which sleeve (32) a fastening screw (33) may pass, the
head of which may be accommodated in countersunk manner in said sleeve (32).
7. A device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the aperture
(7') in the striking plate (3') is open towards the striking edge (2').
8. A device according to claim 7, characterised in that the striking edge (2') of the
latch striking part may be lowered or folded down electromagnetically.
1. Combinaison d'un élément d'arrêt de pêne et/ou pêne dormant (1, 31) d'un verrou de
porte ou fenêtre, présentant une arête de blocage (2, 2'), et d'une gâche (3, 3')
apte à être fixée sur un dormant de porte ou de fenêtre (28) et sur laquelle l'élément
d'arrêt de pêne et/ou pêne dormant (1, 31) est monté avec capacité de réglage, l'élément
d'arrêt de pêne et/ou pêne dormant (1, 31) pouvant, pour le réglage de l'arête de
blocage (2, 2'), être réglé en continu grâce à un dispositif de réglage à excentrique
(14, 14', 17, 17', 18, 18', 20) en appui sur la gâche (3, 3') et pouvant être fixé
au moyen de vis d'arrêt (9) traversant des trous oblongs (8) ménagés dans la gâche
(3, 3'), caractérisé en ce que l'élément d'arrêt de pêne et/ou pêne dormant (1, 31) présente deux nervures
de guidage (12, 15 ; 12', 15') parallèles entre elles et perpendiculaires à l'arête
de blocage (2, 2'), qui sont guidées dans des fentes de guidage (13, 16 ; 13', 16')
de la gâche (3, 3') perpendiculairement à l'arête de blocage (2, 2') et en ce qu'entre
ces nervures de guidage (12, 15 ; 12', 15') est agencé un disque à axe excentré (18,
18') monté rotatif dans l'élément d'arrêt de pêne et/ou pêne dormant (1, 31) et présentant
un axe cylindrique (17, 17') excentré, logé mobile en rotation et en translation perpendiculairement
aux nervures de guidage (12, 15 ; 12', 15') dans un guidage d'élément à excentrique
(20) de la gâche (3, 3') et réglable en rotation au moyen d'un outil.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la gâche (3, 3') présente
un découpage en forme de H formant les deux fentes de guidage (13, 16 ; 13', 16')
et le guidage d'élément à excentrique (20).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que sur l'une des nervures
de guidage (12, 15 ; 12', 15') figure une graduation (24) correspondant à un index
(25) situé sur la gâche (3, 3').
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
l'élément d'arrêt de pêne (1) présente une ouverture de logement du pêne délimitée
par deux nervures parallèles (26, 27), l'une des nervures constituant l'arête de blocage
(2) et en ce que ces nervures (26, 27) s'engagent dans une fenêtre de passage du pêne
(7) ménagée dans la gâche (3) et dont la largeur est supérieure à la distance entre
les faces externes des nervures (26, 27) d'une distance correspondant à la plage de
réglage.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la gâche (3,
3') présente à ses extrémités supérieure et inférieure un élément terminal (4, 4')
en matière plastique, adapté au profilé du dormant (28) et doté d'une languette (5)
susceptible de s'engager dans une rainure profilée complémentaire (29).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la gâche (3, 3') présente
des barrettes latérales (22) entre lesquelles viennent s'insérer les éléments terminaux
(4) et en ce que des évidements (10, 11) sont ménagés dans les éléments terminaux
(4) et les zones terminales de la gâche (3, 3') pour recevoir une douille d'assemblage
(32) enclipsable, susceptible d'être traversée par une vis de fixation (33) dont la
tête affleure.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la fenêtre (7') de la gâche (3') est ouverte en direction de l'arête de blocage (2').
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'arête de blocage (2')
de l'élément d'arrêt de pêne dormant peut être abaissé ou rabattu selon un procédé
électromagnétique.