[0001] Die Erfindung betrifft eine Staffelkartei gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Die erfindungsgemäße Staffelkartei hat infolge ihrer im Oberbegriff des Patentanspruches
1 beschriebenen Merkmale den Vorteil, daß sie als Terminplaner verwendet werden kann.
Ihre Karteiblätter lassen sich infolge ihrer Heftung nach abgelaufener Terminierung
vom Paneel entfernen und durch neue Karteiblätter ersetzen. Die abgelaufenen Karteiblätter
können hängend oder liegend anderweitig aufbewahrt oder auch vernichtet werden. Die
Führung der Blöcke in den Längsleisten des Paneels erlaubt es, neue Blöcke von einer
Seite her einzuführen und abgelaufene Blöcke an der anderen Seite herauszuziehen.
Die Blöcke ergeben dann die zeitlichen Abstände, in denen die Karteiblätter aus- und
eingewechselt werden.
[0003] Die Merkmale der Blockheftung mit einem Doppelfalzbruch begrenzt den Widerstand der
gegenseitigen Anlenkungen der Karteiblätter gegen das Umklappen auf ein Minimum, sichert
jedoch ausreichende Festigkeiten, so daß die Karteiblätter nicht verloren gehen können.
Die Heftung auf Zahnleisten der Schieber erzwingt die Einhaltung der u.a. durch die
Trennung der Verbindungsstege notwendigen Abstände der Karteiblätter in den Blöcken
und gestattet dadurch eine irrtumsfreie Heftung und Beschriftung.
[0004] Solche Staffelkarteien werden von verschiedenen Berufsgruppen verwendet, insbesondere
jedoch von Ärzten, welche ihre Arbeitszeit in ihrer Praxis in kurze Zeitintervalle
unterteilen müssen. Ein Beispiel für die Verwendung der erfindungsgemäßen Staffelkartei
sind Zahnarztpraxen, welche längere und kürzere Behandlungszeiten je Patient planen
müssen. Dabei kommt es darauf an, die Behandlungsdauer an einer Vielzahl von Patienten
überverhältnismäßig lange Planungszeiträume übersichtlich so zu verteilen, daß Überschneidungen
nicht eintreten können.
[0005] Staffelkarteien des eingangs bezeichneten grundsätzlichen Aufbaus sind bereits bekannt
und haben sich vielfach bewährt (DE 28 20 271 C2). Das Paneel dient als Schreibunterlage,
wenn die Staffelkartei zur Terminplanung benutzt wird. Die Karteiblätter sind bei
der Terminplanung mit der Staffelkartei z.B. für die Terminplanung von Zahnarztpraxen
mit senkrechten Spalten unterteilt, die jeweils eine Planung für einen Tag aufnehmen.
Dafür sind horizontale Zeilen für die Zeiteinteilung vorgesehen. Wenn man davon ausgeht,
daß jeweils zwei zusammenhängende Karteiblätter mit zwei gleichzeitig aufgeklappten
Seiten für Vormerkungen zur Verfügung stehen, dann lassen sich mehrere Monate eines
Jahres ggf. ein ganzes Jahr auf einem Paneel unterbringen, ohne daß die Staffelkartei
zu unhandlich wird. Die Höhe der Spalten ist zwar begrenzt, jedoch hat sich ergeben,
daß eine Viertelstundenunterteilung für jeden Tag bei einer bekannten Staffelkartei
durchführbar ist.
[0006] Die bekannten Staffelkarteien sind wegen der Langlebigkeit ihrer Paneele und der
damit zusammenwirkenden Teile viele Jahre im Gebrauch. Andererseits führt die moderne
Entwicklung, etwa wie sie in Zahnarztpraxen abläuft, zu kürzeren Behandlungsdauern,
so daß die Viertelstundeneinteilung vielfach als zu grobe Unterteilung eingeschätzt
und der Wunsch geäußert wird, bei Neubestellung von Karteiblättern eine feinere Unterteilung
vorzusehen, ohne daß die Zeilenhöhe ungünstig beeinflußt, insbesondere zu stark vermindert
wird. Da der Abstand der Führungsleisten auf dem vorhandenen Paneel die Höhe der Karteiblätter
vorgibt, kann man diesen Wünschen bisher nicht Rechnung tragen.
[0007] Die Erfindung geht demgegenüber einen anderen Weg, dessen Grundgedanke im Anspruch
1 wiedergegeben ist. Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Gemäß der Erfindung nutzt man die durch die Heftung der Karteiblätter auf Schiebern
erzwungene verhältnismäßig große Breite der Längsleisten zur Vergrößerung der Höhe
der Karteiblätter, d.h. zur Verlängerung ihrer Längsseiten. Es hat sich nämlich herausgestellt,
daß die durch die Flachschieber vorgegebene ebene Oberseite der Längsleisten als Schreibunterlage
geeignet ist. Dadurch ist es möglich, die Anzahl der Zeilen auf einem Karteiblatt
zu vermehren, ohne den Zeilenabstand zu verringern und die Handhabung der Staffelkartei
beim Umklappen der Karteiblätter zu erschweren. Es hat sich herausgestellt, daß auf
diese Weise so viele Zeilen auf den Karteiblättern mehr vorgesehen werden können,
daß die bisherige Viertelstundeneinteilung in eine 10-Minuten-Einteilung umgestaltet
werden kann.
[0009] Andererseits wird mit der Erfindung auch erreicht, daß die Karteiblätter trotz ihrer
vergrößerten Höhe sich problemlos umklappen lassen. Das wird mit der Form und Größe
der Einschnitte erreicht. Diese Einschnitte sind nämlich erforderlich, weil der senkrechte
Abstand der Schieber infolge des gegebenen Abstandes der Längsleisten des Paneels
nicht der vergrößerten Höhe der Karteiblätter angepaßt werden kann. Wenn man aber
lediglich die Einschnitte ohne weitere Maßnahmen vorsehen würde, so ergibt sich beim
Umblättern, daß die scharfen Zahnflanken, welche den Brüchen des Doppelfalzes zugeordnet
sind, in das Papier einschneiden, was die Karteiblätter und damit die Kartei in kurzer
Zeit unbrauchbar machen würde. Dadurch, daß man erfindungsgemäß die Innenkante der
Einschnitte mit der Querkante des Verbindungssteges ausfluchtet und gleichzeitig über
diese hinaus nach beiden Seiten verlängert, läßt sich verhindern, daß im Zahnlückengrund
der Schieber die Karteiblätter an den Verbindungsstegen einreißen.
[0010] Die Erfindung hat den Vorteil, daß sie eine verbesserte Feineinteilung in der senkrechten
Dimension der Karteiblätter ohne Änderung der vorhandenen Paneele ermöglicht. Auf
diese Weise lassen sich vorhandene Paneele mit besseren Karteiblättern beliefern und
neue Paneele von vornherein mit diesen Karteiblättern versehen.
[0011] Vorzugsweise mit den Merkmalen des Anspruches 2 sorgt man für eine weitere Verbesserung.
Dadurch, daß man die Einschnitte mit schwalbenschwanzförmigen Einführungsschlitzen
versieht, kann man das Umblättern erleichtern und die Heftung verbessern.
[0012] Mit den Merkmalen des Anspruches 3 läßt sich erreichen, daß die Karteiblätter trotz
ihrer vergrößerten Höhe auch im Bereich der Schieber leicht zu beschriften sind. Indem
nämlich erfindungsgemäß die Nocken in die Einschnitte verlegt werden, können sie die
flache Auflage des Karteiblattes auf dem Schieber nicht beeinträchtigen, so daß sich
das Blatt einwandfrei beschreiben läßt.
[0013] Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung, das Gegenstand des Anspruches 4 ist, der
auch für sich, d.h. ohne den Erfindungsgedanken der Ansprüche 1 bis 3 verwirklicht
werden kann, läßt sich der Planungszeitraum vergrößern, ohne daß das Paneel deswegen
erweitert oder geändert werden muß. Gemäß der Erfindung geschieht das mit einem weiteren
Block, der eine beliebige Zeiteinteilung aufweisen kann und aus mehreren Blättern
zusammengeheftet ist. Dieser Notizblock wird kraftschlüssig auf dem Paneel mit Hilfe
der Längsleisten und einer Klemmleiste festgelegt.
[0014] Er kann deswegen leicht entfernt werden, wenn er verbraucht ist. Die flach aufeinander
liegenden Blätter dieses Notizblockes verhindern die Beschreibbarkeit der Karteiblätter
nicht. Sobald ein Blatt des Notizblockes etwa durch Übernahme der Notizen in die Karteiblätter
erledigt ist, kann es abgerissen und vernichtet werden.
[0015] Insbesondere wird dieser Gedanke der Erfindung mit den Merkmalen des Anspruches 5
verwirklicht. Hierbei liegen die Blätter des Blockes zwischen den Führungskanten der
Längsleisten und können umgeblättert werden. Lediglich die Unterlage des Blockes dient
zur Versperrung mit den Längsleisten.
[0016] Es hat sich ferner als zweckmäßig herausgestellt, das Aufsuchen des Blockes bei Benutzung
der Karteiblätter zu erleichtern. Damit man das letzte Karteiblatt, welches zur Freilegung
des Blockes angehoben werden muß, leicht finden kann, ist es zweckmäßig, die Merkmale
des Anspruches 6 zu verwirklichen. Hierdurch entsteht ein Lesezeichen, daß man jedoch
je nach Ausnutzung der Länge der Staffelkartei mit Karteiblättern verschieben, d.h.
richtig einstellen kann. Dieses Lesezeichen kann auch für sich Verwendung finden,
wenn man bevorzugt bestimmte Karteiblätter schnell aufsuchen will.
[0017] Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Figuren in der
Zeichnung; es zeigen
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Staffelkartei in Draufsicht,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung der Fig. 1 an der mit II bezeichneten umrahmten Stelle,
- Fig. 3
- in perspektivischer Darstellung den Gegenstand der Fig. 1 und 2 beim Einwechseln eines
Notizblockes,
- Fig. 4
- eine Draufsicht in abgebrochener Darstellung auf den oberen Teil der Fig. 3 und
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 4.
[0018] Die allgemein mit 1 bezeichnete Staffelkartei hat ein Paneel 8 (Fig. 4) mit einer
als Schreibunterlagen dienenden Platte 2 von allgemein rechteckigem Grundriß. An den
längeren Seite 3, 4 der Platte 2 sind Längsleisten 5 bzw. 6 befestigt. Jede dieser
Längsleisten hat ein U-Profil 7 mit parallelen Schenkeln 9 bzw. 10. Die Außenseiten
11 bzw. 12 der Schenkel 9, 10 sind eben. Folglich kann die Fläche 12 als Schreibunterlage
benutzt werden.
[0019] Auf der Platte 2 sind Karteiblätter 4, 15 liegend angeordnet. Diese Karteiblätter
sind zu Blöcken zusammengeheftet. In Fig. 1 sind die Blöcke mit 16 bis 20 bezeichnet.
Der Block 20 ist aufgeschlagen dargestellt.
[0020] Die Heftung der Karteiblätter 14, 15 erfolgt mit Verbindungsstegen 21, 22, die voneinander
durch einen längsseitigen und in der Mitte angeordneten Doppelfalzbruch 23 getrennt
sind. In der Blockheftung hängen die Karteiblätter mit Hilfe der Zahnleiste eines
Flachschiebers 24 zusammen (Fig. 2). Dargestellt ist einer der Zähne 25, der einen
rechteckigen Grundriß aufweist, in dem die parallelen Zahnflanken 26, 27 an den Falzen
28, 29 des Doppelfalzbruches anliegen. Der Schieber 24 weist Nocken in paarweiser
Anordnung auf, von der einer mit 30 bezeichnet ist und sich an der Innenkante 31 der
beiden Längsleisten 5, 6 führt. Jedem der Verbindungsstege 21, 22 ist ein Flachschieber
24, 24a zugeordnet.
[0021] Auf jeden Flachschieber 24, 24a ist jedem der sechs Karteiblätter ein Zahn 25 zugeordnet.
Die Verbindungsstege 21, 22 sind mit den Zähnen verklebt, so daß die Zahnlücke, die
in den Figuren nicht erkennbar ist, benachbarte Karteiblätter 14, 15 von den folgenden
Karteiblättern trennt.
[0022] Zur Vergrößerung ihrer senkrechten Länge L sind die Karteiblätter 14, 15 über die
Querkanten 31 ihrer Verbindungsstege 21, 22 hinaus um das Maß L an jeder Querkante
32, 33 verlängert. Die sich hierdurch ergebenden Längsstreifen 34, 35 liegen auf der
ebenen Fläche 12 der Schenkel 10 der Längsleisten 5, 6.
[0023] Um dies zu ermöglichen, sind in die Kanten 32, 33 der Karteiblätter 14, 15 Einschnitte
eingebracht. Einer dieser Einschnitte ist in Fig. 2 mit 36 bezeichnet und genauer
dargestellt. Die Innenkante 37 des Einschnittes ist mit der in Fig. 2 nicht sichtbaren
äußeren Querkante des Verbindungssteges 22 ausgefluchtet. Gleichzeitig ist sie nach
beiden Seiten derart über den Verbindungssteg hinaus verlängert, daß die Breite B
des Einschnittes 36 größer als der Abstand der Zahnflanken 26, 27 des dem Verbindungssteg
22 aufliegenden Zahnes 25 ist.
[0024] Die Einschnitte 36 haben senkrecht zueinander verlaufende Kanten 38, 39, die in schwalbenschwanzförmig
angeordnete Einführungsschlitzkanten 40, 41 übergehen. Hierdurch wird das Einführen
und Heften der Karteiblätter erleichtert.
[0025] Außerdem sind die Einschnitte 36 derart verbreitert, daß jeweils einer der Nocken
30 innerhalb eines Einschnittes 36 zu liegen kommt, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
[0026] Gemäß der Darstellung der Fig. 3 ist die beschriebene Staffelkartei in ihren Möglichkeiten
durch einen Notizblock 42 erweitert. Er besteht aus mehreren Blättern 43, die von
einem Heftrand 44 zusammengehalten werden. Der Heftrand verläuft parallel zur Querkante
45 des Paneels bzw. der die Schreibunterlage bildenden Platte 2. Der Notizblock 42
trägt an seiner oberen und unteren Kante 45, 46 je eine Lasche 47, 48, welche über
die Blattkanten 49 vorstehen. Mit diesen Laschen wird der Notizblock 42 unter den
U-Schenkel 12 jeder Längsleiste 5, 6 geklemmt und dadurch kraftschlüssig gehalten.
Sein Heftrand wird dagegen mit einer Klemmleiste 50 gehalten, die den rechten Längsrand
45 des Paneels 8 und die Heftung 44 des Notizblockes 42 miteinander verspannt. Der
Notizblock 42 ist dann auf dem Paneel 8 unter die nach rechts umklappbaren Karteiblättern
befestigt. Die Innenkante 51 der Klemmleiste 50 dient als Abreißkante für die Blätter
43 des Notizblockes. Während die Laschen 47, 48 im Ausführungsbeispiel der Fig. 3
an dem Notizblock befestigt sind, kann auch ein Notizblock verwendet werden, welcher
eine Unterlage aufweist, die über die Blattkanten nach oben vorsteht und dadurch die
Laschen bildet.
[0027] Wie die Fig. 5 zeigt, ist die Außenkante 53 der oberen Längsleiste 6 bei 54 mit einer
hinterschnittenen Nut versehen. Diese Nut dient als Führung für einen nicht dargestellten
Schieber, der an jedem Ende der Leiste 6 mit einem Verschluß 55 blockiert ist. Der
Schieber läßt sich über die Lasche 47 führen und dient dann als Lesezeichen zum Erfassen
des letzten Karteiblattes, wenn dies gemäß Fig. 3 in die umgeklappte Stellung gebracht
werden soll.
1. Staffelkartei (1) mit Blöcken (16 bis 20), die mit Hilfe von Längsleisten (5, 6) auf
einem Paneel (8) geführt und aus vorzugsweise liegenden Karteiblättern (14, 15) geheftet
sind, welche mit Verbindungsstegen (22) zusammenhängen, die voneinander durch einen
längsseitigen in der Mitte angeordneten Doppelfalzbruch (23) voneinander getrennt
sind und in der Blockheftung mit Hilfe der Zahnleiste eines Flachschiebers (24, 24a)
in der Weise zusammenhängen, daß die Zähne (25) abwechselnd vom Zahnlückengrund auf
einem Verbindungssteg (21, 22) aufliegen, dessen Flanken (26, 27) bis zu den Falzbrüchen
(28, 29) der Karteiblätter (14, 15) reichen, während die Zahnlücken benachbarte Karteiblätter
(14, 15) trennen, dadurch gekennzeichnet, daß die Karteiblätter (14, 15) zur Vergrößerung
ihrer senkrechten Länge (L) über die Querkanten (31) der Verbindungsstege (21, 22)
zur Auflage auf den Längsleisten (5, 6) verlängert sind und ihre Verlängerungen (34,
35) mit Einschnitten (36) in die Querkanten (32, 33) der Karteiblätter (14, 15) versehen
sind, wobei die Innenkante (37) der Einschnitte (36) mit der äußeren Querkante des
Verbindungssteges (22) fluchtet und nach beiden Seiten derart über diese verlängert
ist, daß die Breite (B) des Einschnittes (36) größer als der Abstand der Flanken (26,
27) des dem Verbindungssteg (22) aufliegenden Zahnes (25) ist.
2. Staffelkartei nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (36) von
senkrecht zueinander verlaufenden Kanten (39, 40) bis auf schwalbenschwanzförmig zugeschnittene
Einführungsschlitze (40, 41) begrenzt sind.
3. Staffelkartei nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei der auf der Oberseite der Flachschieber
(24, 24a) angeordnete Nockenpaare (30) die Schieberführung an den Innenkanten (31)
der Längsleisten (5, 6) bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (36) derart
verbreitert sind, daß jeweils einer der Nocken (30) innerhalb eines Einschnittes (36)
liegt.
4. Staffelkartei, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Notizblock
(42) mit senkrechtem Heftrand mit je einer über die horizontalen Blattkanten (49)
vorstehenden Lasche (47, 48) unter die Längsleisten (5, 6) geklemmt und mit einer
Klemmleiste (50), die den rechten Längsrand (45) des Paneels hält und die Heftung
(44) des Notizblockes (42) miteinander verspannt, auf dem Paneel (8) unter den nach
rechts umgeklappten Karteiblättern (14, 15) befestigt ist, wobei die Innenkante (51)
der Klemmleiste (50) als Abreißkante der Notizblockblätter (43) dient.
5. Staffelkartei nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (47, 48) eine
Unterlage der Blätter (43) des Notizblockes (42) bilden.
6. Staffelkartei nach einem der Ansprüche 4 oder 5, gekennzeichnet durch einen in der
oberen Längsleiste (5) geführten Schieber, der als Lesezeichen für den Notizblock
(42) bei aufliegenden Teilblättern (14, 15) dient.
7. Staffelkartei nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Längsleiste (5) als Führung für den Schieber eine hinterschnittene Längsnut (54) vorgesehen
ist, die an jedem Ende der Längsleiste (5) mit einem Verschluß (55) blockiert ist,
wobei der Schieber eine den Hinterschnitt der Nut umfassende Oberkante aufweist.