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EP 0 540 959 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
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Anmeldetag: 23.10.1992 |
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Deckenelement
Ceiling element
Elément de plafond
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
31.10.1991 DE 4135840
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.1993 Patentblatt 1993/19 |
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Patentinhaber: ODENWALD FASERPLATTENWERK G.M.B.H. |
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63912 Amorbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Wörner, Helmut
D-63931 Kirchzell (DE)
- Rogge, Dirk, Dipl.-Ing.
D-63916 Amorbach (DE)
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Vertreter: Schieferdecker, Lutz, Dipl.-Ing. |
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Herrnstrasse 37 63065 Offenbach 63065 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 628 332 DE-A- 4 036 735
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DE-A- 3 815 444 DE-U- 8 912 602
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Deckenelement für eine Brandschutz-Zwischendecke, das
mindestens zwei, parallel zueinander sowie im Abstand voneinander angeordnete Platten
aus schwer entflammbarem oder nicht brennbarem Werkstoff, insbesondere aus Mineralfaserwerkstoff
aufweist, wobei ferner als Abstandshalter und als Träger dienende Profilleisten aus
Metall an zwei parallelen Plattenrändern zum Verbinden der Platten vorgesehen sind
und mit abgewinkelten Randschenkeln in Nuten liegen, die sich in den Plattenrändern
befinden (Siehe z.B. die DE-A-4 036 735 vom gleichen Anmelder).
[0002] Deckenelemente der genannten Art sind in Gebrauch und erfüllen die an sie gestellten
Anforderungen grundsätzlich in zufriedenstellender Weise. Dennoch liegt der Erfindung
das Problem zugrunde, diese bekannten Deckenelemente so zu gestalten, daß sie weiterhin
erhöhte Brandschutzanforderungen erfüllen.
[0003] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Profilleisten von der
Nut der oberen Platte bis einschließlich zur Nut der unteren Platte gegenüber den
Randflächen der Platten einwärts versetzt angeordnet sind und nach außen über ihre
gesamte Höhe mit Hilfe von Abdeckstreifen aus einem schwer entflammbaren oder nicht
brennbaren Werkstoff abgedeckt sind.
[0004] Die metallischen Teile sind somit besser gegen hohe Temperaturen im Fugenbereich
geschützt mit der Folge, daß die tragende Funktion der Profilleisten bei einem Brandangriff
von oben oder bei einem Brandangriff von unten länger als bisher erhalten bleibt.
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung
und der Zeichnung hervor.
[0005] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung
dargestellt ist, näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- eine Stirnansicht eines ersten, vollständigen Deckenelementes und eines anschließend
angeordneten, abgebrochenen Deckenelementes und
- Fig. 2:
- eine Einzelheit in größerem Maßstab.
[0006] Ein Deckenelement 1 für eine Brandschutz-Zwischendecke umfaßt gemäß Fig. 1 mindestens
zwei, parallel zueinander sowie im Abstand voneinander angeordnete Platten 2 und 3
aus schwer entflammbarem oder nicht brennbarem Werkstoff. Insbesondere bestehen die
Platten 2 und 3 aus Mineralfaserwerkstoff. Als Abstandshalter und als Träger für die
Platten 2, 3 sind Profilleisten 4 und 5 aus Metall vorgesehen und jeweils an zwei
parallelen Plattenrändern 6 und 7 zum Verbinden der Platten 2 und 3 unter Bildung
des Deckenelementes 1 angeordnet. Die Profilleisten 4 und 5 halten die Platten 2 und
3 im Abstand voneinander und verbinden sie in einer parallelen sowie fluchtenden Lage
zueinander.
[0007] Um die Profilleisten 4 und 5 vor etwaigen hohen Temperaturen im Bereich des Spaltes
bzw. der Fuge 8 zwischen zwei benachbarten Deckenelementen 1 und 9 zu schützen, sind
die Profilleisten 4, 5 zum Inneren 10 des jeweiligen Deckenelementes 1, 9 hin versetzt
angeordnet und nach außen hin mit Hilfe von mindestens einem Abdeckstreifen 11 aus
einem schwer entflammbaren oder nicht brennbaren Werkstoff abgedeckt. Mit ihrer jeweils
außen befindlichen Oberfläche 12 liegen die Abdeckstreifen 11 in einer Ebene fluchtend
mit den Randflächen 13 der oberen Platte 2 und der unteren Platte 3.
[0008] Gemäß dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Profilleisten
4 und 5 je abgewinkelte Randschenkel 14 und 15 auf, die zur Fixierung an den Platten
2 und 3 dienen und dort in Nuten 16 und 17 greifen, die sich in den Plattenrändern
6 und 7 befinden. Der Steg 18 zwischen den Randschenkeln 14 und 15 kann eben sein
oder gemäß Ausführungsbeispiel Sicken 19 aufweisen.
[0009] Der bzw. die Abdeckstreifen 11 erstrecken sich von der Nut 16 der oberen Platte 2
bis einschließlich zur Nut 17 der unteren Platte 3 und somit über die gesamte Höhe
und Länge der Profilleisten 4, 5.
[0010] Die jeweils obere Platte 2 und/oder die jeweils untere Platte 3 können einstückig
oder mehrteilig sein. In den Figuren 1 und 2 ist dies durch die Linie 20 angedeutet.
Unabhängig von der Ein- oder Mehrstückigkeit der Platten 2, 3 weisen diese einander
zugewandte Kantenausnehmungen 21, 22 für den bzw. die Abdeckstreifen 11 auf. Hierdurch
ist sichergestellt, daß die Abdeckstreifen 11 mit ihrer außenliegenden Oberfläche
12 mit den freien Randflächen 13 der oberen bzw. unteren Platte 2, 3 fluchten.
[0011] Zur Erhöhung der Festigkeit kann das Deckenelement 1 mindestens eine, vorzugsweise
2 Traversen 23 aufweisen, die mit Hilfe von Dübeln 24 an den Profilleisten 4, 5 fixiert
sind.
[0012] Auch die Abdeckstreifen 11 bestehen vorzugsweise aus einem Mineralfaserwerkstoff.
1. Deckenelement für eine Brandschutz-Zwischendecke, das mindestens zwei, parallel zueinander
sowie im Abstand voneinander angeordnete Platten (2, 3) aus schwer entflammbarem oder
nicht brennbarem Werkstoff, insbesondere aus Mineralfaserwerkstoff, aufweist, wobei
ferner als Abstandshalter und als Verbindungselement dienende Profilleisten (4, 5)
aus Metall an zwei parallelen Plattenrändern (6, 7) vorgesehen sind und mit abgewinkelten
Randschenkeln (14, 15) in Nuten (16, 17) liegen, die sich in den Plattenrändern (6,
7) befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleisten (4, 5) von der Nut (16)
der ersten, oberen Platte (2) bis einschließlich zur Nut (17) der zweiten, unteren
Platte (3) gegenüber den Randflächen (13) der Platten (2, 3) einwärts versetzt angeordnet
sind und nach außen über ihre gesamte Höhe mit Hilfe von mindestens einem Abdeckstreifen
(11) aus einem schwer entflammbaren oder nicht brennbaren Werkstoff abgedeckt sind.
2. Deckenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (2, 3) einander
zugewandte Kantenausnehmungen (21, 22) aufweisen.
3. Deckenelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (2, 3)
jeweils mehrteilig sind.
4. Deckenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch mindestens eine Traverse (23) im Inneren (10) und/oder mindestens je eine Sicke
(19) in den Profilleisten (4, 5).
1. A ceiling element for a fire-proofing false ceiling, which ceiling element has at
least two panels (2, 3) which are arranged parallel to each other and at a spacing
from each other and which comprise flame-resistant or non-combustible material, in
particular mineral fibre material, wherein moreover profile bars (4, 5) of metal serving
as spacer means and as a connecting element are provided at two parallel panel edges
(6, 7) and lie with angled edge limbs (14, 15) in grooves (16, 17) which are provided
in the panel edges (6, 7), characterised in that the profile bars (4, 5) are arranged
displaced inwardly relative to the edge surfaces (13) of the panels (2, 3) from the
groove (16) of the first upper panel (2) to and including the groove (17) of the second
lower panel (3) and they are covered over outwardly over their entire height by means
of at least one cover strip (11) of a flame-resistant or non-combustible material.
2. A ceiling element according to claim 1 characterised in that the panels (2, 3) have
mutually facing edge recesses (21, 22).
3. A ceiling element according to claim 1 and claim 2 characterised in that the panels
(2, 3) are each of a multi-part nature.
4. A ceiling element according to one or more of the preceding claims characterised by
at least one transverse portion (22) in the interior (10) and/or at least one respective
bead (19) in the profile bars (4, 5).
1. Elément de plafond pour un faux plafond de protection contre l'incendie, qui comporte
au moins deux plaques (2, 3) disposées parallèlement entre elles et espacées l'une
de l'autre en matériau difficilement inflammable ou non combustible, en particulier
en matériau de fibres minérales, dans lequel en outre sont prévues des baguettes profilées
(4, 5) en métal, servant d'écarteur et d'élément de liaison, sur deux bords de plaque
(6, 7) parallèles et avec des branches de bordure (14, 15) coudées dans des rainures
(16, 17), qui se trouvent dans les bords de plaque (6, 7), caractérisé en ce que les
baguettes profilées (4, 5) sont disposées décalées vers l'intérieur par rapport aux
surfaces de bordure (13) des plaques (2, 3), depuis la rainure (16) de la première
plaque supérieure (2) jusqu'à y compris la rainure (17) de la deuxième plaque inférieure
(3) et sont recouvertes vers l'extérieur, sur toute leur hauteur, à l'aide d'au moins
une bande de couverture (11) faite d'un matériau difficilement inflammable ou non
combustible.
2. Elément de plafond selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques (2,
3) présentent des évidements de bord (21, 22) tournés l'un vers l'autre.
3. Elément de plafond selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les plaques
(2, 3) sont chacune en plusieurs parties.
4. Elément de plafond selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
par au moins une traverse (23) à l'intérieur (10) et/ou au moins une moulure (19)
dans chacune des baguettes profilées (4, 5).

