[0001] Die Erfindung betrifft gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ein pulverkraftbetriebenes
Setzgerät mit streifenförmigem Kartuschenmagazin, wobei das Gerät für das Kartuschenmagazin
einen im wesentlichen senkrecht zur Gerätelaufachse angeordneten Führungskanal aufweist,
in dessen Führungsquerschnitt am Rartuschenmagazin angreifende Vorschubmittel und
Rückhaltemittel vorgesehen sind, die mit Ausnehmungen an den Längsrändern des Kartuschenmagazins
zusammenwirken.
[0002] Die Erfindung betrifft außerdem ein streifenförmiges Kartuschenmagazin nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 6. Ein derartiges Kartuschenmagazin ist z.B. aus der GB-A-2 146
746 bekannt.
[0003] Aus der DE-C-17 28 198 ist ein gattungsgemäßes pulverkraftbetriebenes Setzgerät mit
Zuführeinrichtung für ein streifenförmiges Kartuschenmagazin bekannt. Die für den
Transport des Kartuschenmagazins notwendigen Vorschub- bzw. Rückhaltemittel sind in
der Nähe der Zündvorrichtung angeordnet. Ein neues Kartuschenmagazin muss somit bis
in den Bereich der Zündvorrichtung in den Führungskanal eingeführt werden, um sicherzustellen,
dass es von den Vorschub- bzw. Rückhaltemitteln gegen Herausfallen gesichert ist.
Damit ist in dieser Position des Kartuschenmagazins das Setzgerät betriebsbereit,
was aus Sicherheitsgründen problematisch ist.
[0004] Der im Gehäuse des Setzgerätes angeordnete Zündmechanismus weist einen Zündstift
auf, mit dem jeweils eine Kartusche gezündet werden kann. Die bei diesen Kartuschenmagazinen
verwendeten Randzünder-Kartuschen können durch den Zündstift, der am Boden irgendwo
am Umfangsbereich auf die Kartusche aufschlägt, gezündet werden.
[0005] Da die Längserstreckung begrenzenden Enden des Kartuschenmagazins gleichartig ausgebildet
sind, können die Kartuschenmagazine unabhängig von der Ausrichtung beider Enden in
den Führungskanal eingeschoben werden. Aus diesem Grunde ist bei Verwendung von Randzünder-Kartuschen
sicherzustellen, dass der asymmetrisch angeordnete Zündstift des Zündmechanismus den
Zündsatz erreicht. Dies kann nur mit einem umlaufend angeordneten Zündsatz erreicht
werden, was die Verwendung von relativ viel Material an Zündsatz erfordert
[0006] Aus der GB-A-2 146 746 ist ein weiteres streifenförmiges Kartuschenmagazin bekannt
Dieses Kartuschenmagazin weist an beiden Enden gebrochene Kanten auf, wobei sich diese
gebrochenen Kanten zum freien Ende des Kartuschenmagazins hin unmittelbar an die jeweils
letzten Transportöffnungen anschliessen. Die an beiden Enden des Kartuschenmagazins
angeordneten gebrochenen Kanten ermöglichen ein lageundefiniertes Einführen in ein
Setzgerät, d.h. das Kartuschenmagazin kann über beide freien Enden in das Setzgerät
eingeführt werden.
[0007] Ein aus wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Gründen nur an einer bestimmten
Stelle am Umfang des Bodens der Kartusche angeordneter weniger Material erfordernder
Zündsatz kann nicht zum Einsatz kommen, da die Schwierigkeit besteht, dass bei falsch
eingesetztem Kartuschenmagazin der Zündstift den Zündsatz nicht trifft.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Setzgerät einschliesslich Kartuschenmagazin
so auszubilden, dass die Kartuschen mit Hilfe des Kartuschenmagazins in einer definierten
Lage einsetzbar sind und das Kartuschenmagazin vor dem Erreichen der betriebsbereiten
Position gegen Herausfallen gesichert ist.
[0009] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass im Eintrittsbereich des Führungskanals
in Vorschubrichtung des Kartuschenmagazins, den Vorschubmitteln und den Rückhaltemitteln
vorgelagert, an zwei einander gegenüberliegenden, mit den Längsrändern des Kartuschenmagazins
korrespondierenden Seiten gegen Federkraft ausrückbare Sperrorgane in den Führungsquerschnitt
des Führungskanals ragen, wobei diese Sperrorgane eine Längserstreckung aufweisen,
die grösser ist als die Längserstreckung der am Kartuschenmagazin angeordneten Ausnehmungen
und dass das Kartuschenmagazin einführseitig dem Ausrücken der Sperrorgane dienende
Steuerkurven aufweist.
[0010] Die auf diese Art ausgebildeten Sperrorgane ragen so weit in den Querschnitt des
Führungskanals, dass ein falsches Einsetzen des Kartuschenmagazins nicht möglich ist.
Wird das richtige Ende des Kartuschenmagazins dem Führungskanal zugeführt, so werden
die Sperrorgane mit Hilfe der am Kartuschenmagazin angeordneten Steuerkurven auseinandergedrückt,
so dass das Kartuschenmagazin weiter in den Führungskanal hineingeschoben werden kann.
[0011] Vorzugsweise sind die Sperrorgane federnde Wandungsteile des Führungskanals. Derartig
ausgebildete Sperrorgane sind einfach in der Herstellung, platzsparend und wirtschaftlich
herstellbar. Bei der Herstellung der Wandungsteile des Führungskanals muss bei der
Materialwahl darauf geachtet werden, dass das Material ein Elastizitätsmodul aufweist,
das sich für die erfindungsgemäss ausgebildeten, federnd wirkenden Wandungsteile eignet.
Die dem Festhalten des Kartuschenmagazins dienenden Federkräfte werden von den hinausgedrückten
Wandungsteilen aufgebracht.
[0012] Zweckmässigerweise weisen die Sperrorgane Sperrnasen und Rückhaltenocken auf, wobei
die Sperrnasen in Vorschubrichtung des Kartuschenmagazins vor den Rückhaltenocken
angeordnet sind. Die in den Führungsquerschnitt des Führungskanals ragenden Sperrnasen
verhindern das falsche Einschieben des Kartuschenmagazins. Die Sperrnasen weisen bevorzugt
eine im wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse verlaufende Anschlagfläche auf.
[0013] Der Abstand zwischen Sperrnase und Rückhaltenocke ist derartig abgestimmt, dass die
Sperrnasen nicht in die an den Längsrändern des Kartuschenmagazins angeordneten Ausnehmungen
gelangen können.
[0014] Je nach Anwendungsfall gibt es Kartuschenmagazine mit unterschiedlich starken Treibladungen.
Wird ein Kartuschenmagazin mit falscher Treibladungsenergie in den Führungskanal eingeschoben,
so kann das Kartuschenmagazin wieder aus dem Führungskanal entgegen der Vorschubrichtung
herausgezogen werden, so lange die Ausnehmungen an den Längsrändern des Kartuschenmagazines
nicht mit den Vorschub- und Rückhaltemitteln zusammenwirken.
[0015] Vorzugsweise ist die Kontur der Rückhaltenockens im wesentlichen kreisabschnittartig
ausgebildet. Falls es sich bei der Kontur um einen Teil eines Kreises handelt so entspricht
der Radius des Kreises der 0.6- bis 1,3-fachen Längserstreckung einer Ausnehmung am
Kartuschenmagazin. Die als kreisabschnittartig ausgebildeten Rückhaltenocken liegen
im Mündungsbereich der Ausnehmungen an den Längsrändern der Kartuschenmagazine, sodass
die Rückhaltenocken die tiefste Stelle der Ausnehmungen nicht berühren. Durch diese
im wesentlichen kreisabschnittartig ausgebildete Kontur des Rückhaltenockens wird
ein gutes Ein- bzw. Ausrückverhalten der Sperrorgane gewährleistet.
[0016] Zweckmässigerweise ist die lichte Weite zwischen den an den Längsrändern des Kartuschenmagazins
anliegenden, einander gegenüberliegenden Rückhaltenocken kleiner als die lichte Weite
der einander gegenüberliegenden Sperrnasen. Aufgrund der grösseren lichten Weite der
Sperrnasen wird das Einrücken der Rückhaltenocken in den Mündungsbereich der Ausnehmungen
des Kartuschenmagazines erst möglich. Liegen die Rückhaltenocken im Mündungsbereich
der Ausnehmungen, so können die Sperrnasen seitlich an den Längsrändern des Kartuschenmagazines
anliegen.
[0017] Vorteilhafterweise werden die Steuerkurven einführseitig von zum freien Ende hin
sich der Mitte des Kartuschenmagazins nähernden Einführschrägen an den Längsrandern
eines verlängerten Teils des Kartuschenmagazins gebildet. Derartig ausgebildete Einführschrägen
lassen sich einfach und wirtschaftlich herstellen und gewährleisten ein gleichmässiges
bzw. lineares Auseinanderdrücken der Sperrorgane. Durch die Einführschrägen verjüngt
sich das Kartuschenmagazin zum einführrichtungsseitigen Ende. Die verjüngte Breite
des Kartuschenmagazins ist schmäler als die lichte Weite zwischen den Sperrnasen bzw
Rückhaltenocken, wenn diese in den Führungsquerschnitt des Führungskanals ragen.
[0018] Durch die Anordnung von Einführschrägen, die an beiden Längsrändern axial zueinander
versetzt angeordnet sind, können die Sperrorgane nacheinander aus dem Führungsquerschnitt
des Führungskanals hinausgedrückt werden. Dies ist insbesondere dann von Vorteil,
wenn die dem Hinausdrücken entgegenwirkenden Federkräfte der als Wandungsteile ausgebildeten
Sperrorgane relativ gross sind, so dass ein gleichzeitiges Hinausdrücken beider Sperrorgane
einer zu grossen Anstrengung bedarf.
[0019] Vorzugsweise sind an beiden Längsrändern zueinander symmetrisch verlaufend Einführschrägen
vorgesehen. Auf diese Weise werden die Sperrorgane gleichzeitig und gleichmässig aus
dem Führungsquerschnitt des Führungskanals hinausgedrückt.
[0020] Die Längenänderung des Kartuschenmagazins wirkt sich vorteilhaft auf das Entfernen
des Kartuschenmagazins aus dem Führungskanal aus. Die Gesamtlänge des Kartuschenmagazins
übersteigt die Lange des Führungskanals, so dass das eingeschobene Kartuschenmagazin
aus dem Eintrittsbereich oder Austrittsbereich herausragt. Ein Entfernen des Kartuschenmagazines
ist somit jederzeit möglich. Die Länge des Führungskanals kann der parallel zum Führungskanal
gemessenen Baulänge des Setzgerätes entsprechen.
[0021] Ragt das Kartuschenmagazin aus dem Eintrittsbereich heraus, so wird es so weit in
den Führungskanal hineingeschoben, bis es im Austrittsbereich aus dem Führungskanal
herausragt Das Kartuschenmagazin ist somit im verlängerten Bereich, in dem die Einführschrägen
angeordnet sind, fassbar und aus dem Führungskanal herausziehbar.
[0022] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles naher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Setzgerät mit einem Führungskanal für ein Kartuschenmagazin;
- Fig. 2
- den Führungskanal entsprechend Setzgerät der Fig. 1 mit einem verkehrt eingesetzten
Kartuschenmagazin;
- Fig. 3
- den Führungskanal entsprechend Setzgerät der Fig. 1 mit einem richtig eingesetzten
Kartuschenmagazin;
- Fig. 4
- den Führungskanal entsprechend Setzgerät der Fig. 1 mit einem gegenüber Fig. 3 weiter
eingeführten Kartuschenmagazin;
- Fig. 5
- den Führungskanal entsprechend Setzgerät der Fig. 1 mit einem gegenüber Fig. 4 weiter
eingeführten Kartuschenmagazin.
[0023] Die Fig. 1 zeigt ein pulverkraftbetriebenes Setzgerät, das im wesentlichen aus einem
Gehäuse 1. einem Eintreibkolben 2, einem Führungszylinder 3 für den Eintreibkolben
2, einem Sicherungsstift 3a, einem Zündmechanismus 4 mit einem Zündstift 5. einem
Auslöser 6 für die Auslösung des Zündmechanismus 4 und einem Handgriff 7 besteht.
Ein der Führung eines Kartuschenmagazins 8 mit Kartuschen 8a dienender Führungskanal
9 erstreckt sich durch das Gehäuse 1 und den Handgriff 7.
[0024] Das von unten in der Vorschubrichtung X in den Führungskanal 9 eingeschobene Kartuschenmagazin
8 wird mit Hilfe der im Führungsquerschnitt des Führungskanals 9 angeordneten Vorschubmittel
10 weitertransportiert und in seiner Lage durch Rückhaltemittel 15 fixiert
[0025] Die Zündung der Kartuschen 8a erfolgt mittels eines Zündstiftes 5 des Zündmechanismus
4. Die Auslösung des Zündmechanismus erfolgt über den Auslöser 6. Am Führungszylinder
3 ist ein Sicherungsstift 3a angeordnet, welcher beim Anpressen des Setzgerätes auf
das Bauteil A entgegen der Setzrichtung verschoben wird und somit den Zündmechanismus
4 zur Auslösung freigibt.
[0026] Während die Fig. 3,4 und 5 einzelne Abschnitte des Einschiebevorganges des Kartuschenmagazins
8 in den Führungskanal 9 darstellen, zeigt die Fig. 2, wie die in den Führungsquerschnitt
des Führungskanals 9 ragenden Sperrorgane 13, 14 dank Sperrnasen 13a, 14a das Einstossen
eines verkehrt zugeführten Kartuschenmagazins 8 verhindern.
[0027] Die Sperrorgane 13, 14 sind als federnd wirkende Wandungsteile des Führungskanals
9 ausgebildet. Es muss daher bei der Materialwahl für die Wandungsteile darauf geachtet
werden, dass das Elastizitätsmodul den gestellten, federnden Anforderungen entspricht.
Durch eine entsprechende konstruktive Ausgestaltung können die Sperrorgane 13, 14
derartig ausgebildet sein, dass keine allzu grosse Kraft aufgewendet werden muss,
um die Sperrorgane 13, 14 seitlich aus dem Führungsquerschnitt des Führungskanals
9 hinauszudrücken.
[0028] Das Kartuschenmagazin 8 weist als Steuerkurven wirkende beidseits symmetrisch angeordnete
Einführschrägen 8c, 8d auf, die von den Längsrändern des Kartuschenmagazins 8 gebildet
werden. Beim richtigen Einschieben des Kartuschenmagazins 8 in den Führungskanal 9
gelangen zuerst die Sperrnasen 13a, 14a und anschliessend die Rückhlaltenocken 13b,
14b zur Anlage an den Einführschrägen 8c, 8d. Beim weiteren Einschieben des Kartuschenmagazins
8 werden die Sperrorgane 13, 14 radial aus dem Führungsquerschnitt des Führungskanals
9 hinausgedrückt, bis die lichte Weite zwischen den Rückhaltenocken 13b, 14b der Breite
des Kartuschenmagazins 8 entspricht.
[0029] Wird das Kartuschenmagazin 8 aus der in Fig. 4 dargestellten Position weiter in Vorschubrichtung
X verschoben, so gelangen die Rückhaltenocken 13b, 14b in dem Mündungsbereich zweier
Ausnehmungen 8e zur Anlage (Fig. 5). Die Rückhaltenocken 13b, 14b sind kreisabschnittartig
ausgebildet, wobei der Radius der sich auf den Kreis des Kreisabschnittes bezieht,
der 0,6- bis 1,3-fachen Länge der entsprechenden Ausnehmungen 8e am Kartuschenmagazin
8 entspricht.
[0030] Der Radius des Kreisabschnittes ist zweckmassigerweise gross ausgebildet, so dass
ein gutes Einrücken bzw. Ausrücken der Rückhaltenocken 13b, 14b gewährleistet ist,
wenn das Kartuschenmagazin 8 manuell oder mit Hilfe der Vorschubmittel 10 in dem Führungskanal
9 weitertransportiert wird.
[0031] Betrachtet man den Abstand der Sperrorgane 13, 14 voneinander, wenn diese an den
Längsrändern des Kartuschenmagazins 8 anliegen, so ist die lichte Weite zwischen den
Sperrnasen 13a,14a grösser als die lichte Weite zwischen den Rückhaltenocken 13b,
14b.
[0032] Die Sperrorgane 13, 14 sind vorzugsweise im Anfangsbereich des Führungskanals 9 angeordnet,
so dass zwischen den Sperrorganen 13, 14 und den Vorschubmitteln 10, bzw Rückhaltemitteln
15 ein entsprechender Abstand erreicht wird. Dadurch kann das Kartuschenmagazin 8
in den Führungskanal 9 so weit eingeschoben werden, bis die Rückhaltenocken 13b, 14b
in die, den Einführschrägen 8c, 8d am nächsten liegenden Ausnehmungen 8e eingreifen.
Auf diese Weise befindet sich das Setzgerät noch nicht im betriebsbereiten Zustand.
Das Kartuschenmagazin 9 ist in dieser Position gegen Herausfallen gesichert
[0033] Die Länge des Kartuschenmagazines 8 übersteigt die Länge des Führungskanals 9. Im
eingeschobenen Zustand ragt das Kartuschenmagazin 8 somit aus dem Ein- oder Austrittsbereich
des Führungskanals 9 heraus.
[0034] Die parallel zum Verlauf des Führungskanals 9 verlaufende Baulänge des Setzgerätes
übersteigt die Länge des Führungskanals 9. Der Eintrittsbereich des Führungskanals
9 ist über eine muldenartige Vertiefung 7a im Handgriff 7 erreichbar. Die Grösse dieser
muldenartigen Vertiefung 7a entspricht der Grösse eines Daumens, mit dessen Hilfe
der aus dem Eintrittsbereich ragende Teil des Kartuschenmagazines 8 in den Führungskanal
9 geschoben werden kann, so dass das Kartuschenmagazin 8 aus dem Austrittsbereich
herausragt.
[0035] Der aus dem Austrittskanal des Führungskanals 9 ragende verlängerte Bereich des Kartuschenmagazines
8 weist eine der besseren Fassbarkeit dienende Profilierung 8f auf.
1. Pulverkraftbetriebenes Setzgerät mit streifenförmigem Kartuschenmagazin (8), wobei
das Gerät für das Kartuschenmagazin (8) einen im wesentlichen senkrecht zur Gerätelaufachse
angeordneten Führungskanal (9) aufweist, in dessen Führungsquerschnitt am Kartuschenmagazin
(8) angreifende Vorschubmittel (10) und Rückhaltemittel (15) vorgesehen sind, die
mit Ausnehmungen (8e) an den Längsrändern des Kartuschenmagazins (8) zusammenwirken,
dadurch gekennzeichnet, dass im Eintrittsbereich des Führungskanals (9) in Vorschubrichtung des Kartuschenmagazins
(8) den Vorschubmitteln (10) und den Rückhaltemitteln (15) vorgelagert an zwei einander
gegenüberliegenden, mit den Längsrändern des Kartuschenmagazins (8) korrespondierenden
Seiten gegen Federkraft ausrückbare Sperrorgane (13, 14) in den Führungsquerschnitt
des Führungskanals (9) ragen, wobei diese Sperrorgane (13, 14) eine Längserstreckung
aufweisen, die grösser ist als die Längserstreckung einer am Kartuschenmagazin (8)
angeordneten Ausnehmung (8e) und dass das Kartuschenmagazin (8) einführseitig dem
Ausrücken der Sperrorgane (13, 14) dienende Steuerkurven aufweist.
2. Setzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrorgane (13, 14) federnde Wandungsteile des Führungskanals (9) sind.
3. Setzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrorgane (13, 14) Sperrnasen (13a, 14a) und Rückhaltenocken (13b, 14b) aufweisen,
wobei die Sperrnasen (13a, 14a) in Vorschubrichtung des Kartuschenmagazins (8) vor
den Rückhaltenocken (13b, 14b) angeordnet sind.
4. Setzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dassdie Kontur der Rückhaltenocken (13b, 14b) im wesentlichen kreisabschnittartig ausgebildet
ist.
5. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite zwischen den an den Längsrändern des Kartuschenmagazins anliegenden,
einander gegenüberliegenden Rückhaltenocken (13b, 14b) kleiner ist als die lichte
Weite der einander gegenüberliegenden Sperrnasen (13a. 14a).
1. Powder-force operated gun having a ribbon-shaped cartridge magazine (8), the gun for
the cartridge magazine (8) featuring a guide passage (9) arranged substantially perpendicular
to the gun barrel's axis and in the guide cross-section of which are arranged feeding
means (10) and retaining means (15) which act on the cartridge magazine (8) and which
cooperate with recessed areas (8e) on the longitudinal edges of the cartridge magazine
(8), characterised in that near the entrance to the guide passage (9) are arranged locking elements (13, 14)
adapted to be moved out by the force of a spring and projecting into the guide cross-section
of the guide passage (9), in the direction of advance of the cartridge magazine (8.)
and set forward of the feeding means (10) and the retaining means (15) on two mutually
opposed faces which correspond with the longitudinal edges of the cartridge magazine
(8), the said locking elements (13, 14) having a longitudinal extension greater than
the longitudinal extension of a recessed area (8e) arranged on the cartridge magazine
(8), and in that on the insertion side the cartridge magazine (8) features control cams used for moving
out the locking elements (13, 14).
2. Gun according to claim 1, characterised in that the locking elements (13, 14) are resilient wall sections of the guide passage (9).
3. Gun according to claim 1 or 2, characterised in that the locking elements (13, 14) feature locking lugs (13a, 14a) and retaining cams
(13b, 14b), the locking lugs (13a, 14a) being arranged in front of the retaining cams
(13b, 14b) in the direction in which the cartridge magazine (8) is advanced.
4. Gun according to claim 3, characterised in that the contour of the retaining cams (13b, 14b) essentially has the shape of a segment
of a circle.
5. Gun according to any of claims 1 to 4, characterised in that the clearance between the mutually opposed retaining cams (13b, 14b) which bear against
the longitudinal edges of the cartridge magazine is smaller than the clearance between
the mutually opposed locking lugs (13a, 14a).
1. Outil de scellement actionné par l'énergie de la poudre et comprenant un magasin de
cartouches (8) en forme de bande, l'outil comportant, pour le magasin de cartouches
(8), un canal de guidage (9) qui est disposé sensiblement perpendiculairement à l'axe
du canon de l'outil et dans la section de guidage duquel sont prévus des moyens d'avance
(10) et des moyens de retenue (15) qui agissent sur le magasin de cartouches (8) et
qui coopèrent avec des évidements (8e) ménagés dans les bords longitudinaux du magasin
de cartouches (8), caractérisé en ce que, dans la zone d'entrée du canal de guidage (9), dans la direction d'avance du magasin
de cartouches (8), en avant des moyens d'avance (10) et des moyens de retenue (15),
des organes de blocage (13, 14) capables de s'effacer à l'encontre d'une force élastique
et disposés sur deux côtés en vis-à-vis correspondant aux bords longitudinaux du magasin
de cartouches (8) font saillie dans la section de guidage du canal de guidage (9),
ces organes de blocage (13, 14) possédant une extension longitudinale supérieure à
celle d'un évidement (8e) ménagé dans le magasin de cartouches (8), et en ce que le magasin de cartouches (8) comporte, côté introduction, des cames de commande permettant
aux organes de blocage (13, 14) de s'effacer.
2. Outil de scellement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les organes de blocage (13, 14) sont des parties de paroi élastiques du canal de
guidage (9).
3. Outil de scellement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les organes de blocage (13, 14) comportent des ergots de blocage (13a, 14a) et des
bossages de retenue (13b, 14b), les ergots de blocage (13a, 14a) étant disposés devant
les bossages de retenue (13b, 14b) dans la direction d'avance du magasin de cartouches
(8).
4. outil de scellement selon la revendication 3, caractérisé en ce que le contour des bossages de retenue (13b, 14b) présente sensiblement la forme d'un
segment de cercle.
5. Outil de scellement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la largeur de passage entre les bossages de retenue (13b, 14b) disposés en vis-à-vis
et appliqués contre les bords longitudinaux du magasin de cartouches est inférieure
à la largeur de passage des ergots de blocage (13a, 14a) disposés en vis-à-vis.