[0001] Die Erfindung betrifft einen Schauständer mit mehreren übereinander und/oder nebeneinander
angeordneten Trägern, auf denen die zur Schau zu stellenden Gegenstände aufstellbar
sind.
[0002] Bekannte Schauständer dieser Art haben die Form von Regalen oder von frei auskragenden,
an einem Mittelpfosten oder Mittelständer angeschlossenen Trägern. Sie dienen insbesondere
der Verkaufsförderung.
[0003] Nachteilig bei den bekannten Anordnungen ist es, daß zum einen die auf den Ständerteilen
auflagerbaren Lasten vergleichsweise gering sein müssen, weil die frei auskragenden
Träger einer Biegebeanspruchung unterliegen. Bei Ständern, die regelförmig sind, d.h.
bei denen die Auflagerflächen zwischen zwei seitlichen Wangen getragen werden, ergibt
sich aber kein attraktives Bild für einen solchen Schauständer, zumal solche Anord
- nungen gang und gäbe sind.
[0004] Außerdem sind bei den bekannten Anordnun - gen die Schauständer großflächig ausgebildet,
so daß sie den Raum, in welchem sie sich befinden, einengen und gegebenenfalls auch
in kleineren Räumen und/oder Schaufenstern nicht untergebracht werden können.
[0005] Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Schauständer zu schaffen,
mit welchem es möglich ist, mehrere Schaustücke gleichzeitig zu zeigen, obwohl diese
Schaustücke ein relativ großes Gewicht haben. Dabei soll die Sicht auf die Schaustücke
durch die Schaustücke umgebende Wandungsflächen konzentriert werden. Hierbei darf
der Schauständer zwar einerseits nicht "durchsichtig" sein, sondern er muß in den
Raum gestellt die Sicht auf das Schaustück lenken, an - dererseits aber soll er filigran
wirken und den Raum, in welchem er aufgestellt wird, nicht unnötig einengen und/oder
teilen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schauständer aus mehreren
ein - zelnen horizontal und/oder vertikal angeordneten quadratischen Platten besteht,
die neben - oder senkrecht übereinander so angeordnet sind, daß in der jeweiligen
Ansicht (Draufsicht oder Seitenan - sicht) die Kanten der quadratischen Platten flä
- chenfüllend aneinander anschließen, wobei die einzelnen Platten in horizontaler
Lage im Höhen - abstand zueinander durch in ihrer Höhe variable Stützen getragen werden.
Die Stützen sind in vorteilhafter Weise aus einzelnen Verbindungsele - menten zusammengesetzt,
die gemeinsam jeweils eine Länge (Höhe) haben, welche dem Abstand zwischen zwei horizontal
liegenden Platten entspricht.
[0007] Jedes dieser Verbindungselemente kann hohlzylindrisch ausgebildet sein und mit vier
im Winkel von 90° zueinander angeordneten senkrechten Schlitzen in seiner Wandung
versehen sein, in welche flache, an den Platten befestigbare Haken einhängbar sind,
so daß auf diese Weise die Platte getragen werden kann.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verbin - dungselemente an ihrem unteren Ende
jeweils mit einem ein Muttergewinde enthaltenden Flansch versehen sind, das ein Bolzengewinde
am oberen geschlitzten Ende des Verbindungselementes übergreift, so daß mehrere Verbindungselemente
zusammengeschraubt werden können.
[0009] Zweckmäßigerweise sind die Schlitze in den Verbindungselementen so lang ausgebildet,
daß die Verschraubung auch bei eingehängten Haken diese überragt. Auf diese Weise
lassen sich un - terschiedliche Konfigurationen aus den zusammengestellten Platten
bilden, die insbesondere dann besonders attraktiv wirken, wenn die Platten verschiedene
Höhenlagen einnehmen.
[0010] Die erfindungsgemäße Anordnung schafft ins - besondere auch die Möglichkeit, die
aus in einer Ebene aneinander anschließenden Platten bestehenden geschlossenen Flächen
aufzulockern, in - dem eine oder mehrere Platten entfernt bzw. nicht eingesetzt werden.
In diesem Fall ergibt sich an der Stelle, an welcher sich die Platte ursprünglich
befunden hat, eine größere Öffnung, die zur "Durchsichtigkeit" und damit zu einem
filigranen Zurücktreten des Schauständers gegenüber der schaugestellten Ware beiträgt.
[0011] Das geschlitzte obere Ende des Verbindungs - elementes kann - sofern es sich um das
obere letzte Verbindungselement handelt - durch eine aufschraubbare Kappe abdeckbar
sein, wobei die Kappe insbesondere dazu dient, einen ästhetisch befriedigenden oberen
Abschluß für die einzelnen Ständer zu schaffen.
[0012] Besonders zweckmäßig ist es, wenn bei hori - zontaler Lage der Platten die Ebene
der Haken senkrecht zur Plattenebene liegt und wenn die Haken in Flucht mit der Diagonale
der Platte an - geordnet sind.
[0013] Um die Platten senkrecht anordnen zu können und damit die die Schaustellung unterstützenden
senkrechten Wände zu schaffen, vor denen das zur Schau zu stellende Teil angeordnet
wird, können dieselben Platten durch ihren senkrechten mit aus einem flexiblen Material
bestehenden einseitig nach außen offenen Ösen versehen sein, deren Innendurchmesser
dem Außendurchmesser des Schaftes der Verbindungselemente entspricht und so bemessen
ist, daß bei einem Aufsetzen der Öse auf den das Verbindungselement bildenden Hohl
- zylinder die Öse unter Vorspannung auf der Man - telfläche des Schaftes des Verbindungselementes
anliegt.
[0014] Zusätzlich zu den oder anstelle der im Bereich der jeweiligen Ecken der Platte angeordneten
und sich diagonal zu der Platte erstreckenden Haken können weitere flache Haken in
der Plattenwan - dung so angeordnet sein, daß ihre Ebene in der Ebene der Platte liegt,
was die Möglichkeit schafft, eine solche Platte hochkant, also in vertikaler Aus -
richtung mit den hierfür vorgesehenen Haken in die Verbindungselemente einzuhängen,
so daß hori - zontal liegende und vertikal gestellte Platten ein - ander abwechseln
können.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn diese weiteren Haken in einem Längsschlitz
in wenig - stens einem der senkrechten Plattenränder verschieblich angeordnet und
in der jeweiligen Ein - stellage arretierbar sind.
[0016] Selbstverständlich ist es möglich, Verbin - dungselemente gleicher Konfiguration
aber mit unterschiedlichen Längen zu verwenden, wobei einzelne Verbindungselemente
beispielsweise eine Längs haben können, die der Länge einer Kante der quadratischen
Trägerplatte entspricht.
[0017] Die Stützen können aber auch gegebenenfalls aus Verbindungselementen zusammengesetzt
sein, die kürzer als die Plattenkanten sind, so daß ein - und dasselbe Verbindungselement
sowohl für die vertikale als auch die horizontale Ausrichtung der Trägerplatten über
deren gesamte Breite und Länge oder über deren gesamte Höhe verwendet werden kann.
[0018] In besonders vorteilhafter Weise kann mit den erfindungsgemäßen Verbindungselementen
und den hierdurch zu verbindenden Platten ein Schau - ständer zusammengesetzt werden,
der in Draufsicht eine quadratische ununterbrochene Fläche aufweist (d.h. die Unterbrechung
ist nur so groß wie der Durchmesser der Verbindungselemente), und der in Ansicht aus
einer Vielzahl von aufgelösten Würfeln besteht, denen jeweils drei Seiten fehlen,
so daß das Gesamtbild dann ebenfalls eine teil - würfelförmige Figur ergibt. Diese
Figur kann je nach den ästhetischen Anforderungen gegebenenfalls auch in Abhängigkeit
von der mittels des Schauständers zur Schau gestellten Ware an we - nigstens einer
Seite derart verlängert sein, daß diese Seite die übrigen Seiten in ihrer Länge überragt
und damit ein nach oben gestrecktes Bild bietet. Dies wird dadurch erreicht, daß statt
zwei Platten drei bzw. statt einer Platte zwei Platten senkrecht übereinanderstehend
verwendet werden. Diese Verfremdung in einer Richtung kann insbe - sondere auch dadurch
unterstützt werden, daß die Abstände zwischen den horizontal liegenden Platten nach
oben hin zunehmen, indem beispielsweise zwei und mehr Verbindungselemente aufeinandergeschraubt
den Abstand zwischen übereinander angeordneten Platten herbeiführen.
[0019] Die oben beschriebene Ausführungsform kann insbesondere so gestaltet sein, daß die
senkrecht stehenden Platten ohne Abstand aneinander an - schließen, wobei ein zentraler
Mittelpunkt geschaffen wird, in welchem das gegebenenfalls wertvolle Schaustück aufgelagert
wird. Ein beson - derer Hinweis auf dieses Schaustück ergibt sich dann, wenn der Hintergrund,
der aus den senkrecht stehenden Platten gebildet wird, einfarbig, insbe - sondere
dunkelfarbig, ist. Andererseits kann der Hintergrund dadurch zusätzliche Bedeutungen
erlangen, daß er mit zur Ware passenden Informationen versehen ist, was insbesondere
dadurch geschehen kann, daß die Einzelplatten und/oder bestimmte Platten doppelwandig
ausgebildet sind, wobei die Rück- und Vorderwand durch einen Distanzhalter im Abstand
zueinander liegen und damit einen Einsteckschlitz für einen Informationen enthaltenden
Träger, wie Fotos oder dergleichen bilden.
[0020] Zweckmäßig ist es hierbei insbesondere, wenn der eingesteckte Informationsträger
zur Ware hin, d.h. zum Beschauer hin durch ein transparentes oder durchsichtiges Plattenelement
abgedeckt ist.
[0021] Die einzelnen Platten bestehen zweckmäßi - gerweise aus einem Polyamid und können
in der beschriebenen Weise gänzlich durchgefärbt sein. Die Haken können aus Metall
oder einem hochfesten Kunststoff bestehen, ebenso wie die oben beschriebenen Ösen.
[0022] Zweckmäßigerweise sind aus Gründen der Material - und der Gewichtsersparnis die Platten
als Hohlplatten ausgebildet, wobei ihr Innenraum durch Stege oder dergleichen ausgesteift
sein kann. Eine wabenförmige Aussteifung ist ebenfalls möglich.
[0023] Die einzelnen Stützen bzw. deren Elemente bestehen zweckmäßigerweise aus einem Metall,
insbesondere einem Leichtmetall wie Aluminium.
[0024] Andere Materialien sind möglich, insbesondere ist es möglich, die Einzelelemente
aus einem hochverschleißfesten Kunststoff herzustellen. Auch hier ist ein Polyamid
am zweckmäßigsten.
[0025] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung
näher erläutert.
[0026]
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform des erfin - dugnsgemäßen
Verbindungsele dungselementes zusammen mit einer mit Haken versehenen Platte.
Fig. 2 ist die Draufsicht 11 - nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab.
Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform zur Aufhängung senkrecht
stehender Platten.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform zur Aufhängung senkrechter Platten.
Fig. 5 (vgl. Foto 1) zeigt in perspektivischer Darstellung die Ausbildung eines Schauständers
mit den erfindungsgemäßen Elementen.
Fig. 6 (vgl. Foto 2) zeigt eine andere Aus - bildung eines Schauständers.
Fig. 7 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform einer Platte mit
der Aufnahme von Informationsmate - rial, wie Fotos oder dergleichen.
[0027] Gemäß den Figuren 1 und 2 ist ein Verbin - dungselement 1 vorgesehen, welches als
Hohlzy - linder ausgebildet ist und an seinem oberen Ende mit vier im Winkel von 90
zueinander angeordneten Schlitzen 2 versehen ist (vgl. Fig. 2), wobei dieses Ende
ferner ein Bolzengewinde 3 aufweist.
[0028] An seinem in Fig. 1 unterem Ende ist das Verbindungselement 1 mit einem gestrichelt
an - gedeuteten Muttergewinde 4 versehen, welches wiederum ein entsprechendes Bolzengewinde
3a eines nachfolgenden Verbindungselementes 1 a übergreifen kann, so daß mehrere Verbindungselemente
dieser Art in Ausrichtung miteinander zu einer längeren Stütze zusammengeschraubt
werden können.
[0029] In die Schlitze greifen flache Haken 5 ein, deren Ebene in Flucht zur Diagonalen
6 einer Trägerplatte 7 liegen. Die Trägerplatte 7 ist in Fig. 1 mit Bruchlinien dargestellt,
weil ihre Abmessun - gen in Relation zu den Haken 5 wesentlich größer sein können,
als in Fig. 1 darstellbar. Entsprechendes gilt für die Darstellungen in den Figuren
3 und 4; dort wurde jedoch auf eine Bruchdarstellung verzichtet.
[0030] Im in die Schlitze 2 eingehängten Zustand der Haken 5 überragt das Bolzengewinde
3 den Steg der Haken, da die Spitze eine Länge L aufweisen, die größer als die Breite
B des Steges der Haken 5 ist. Auf diese Weise überragt das Bolzengewinde 3 die Haken
so weit, daß einerseits etwa weitere Verbindungselemente auf das Bolzengewinde auf
- geschraubt werden können und andererseits eine gegebenenfalls wünschenswerte Abdeckkappe
8 anstelle eines weiteren Verbindungselementes aufschraubbar ist. In beiden Fällen
verhindern au - ßerdem die angeschraubten Teile, daß sich die Haken ungewollt wieder
aus ihrer eingehängten Lage und damit aus der Verbindung lösen können.
[0031] Während bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die Verbindungselemente zur Halterung
der Platte 7 in horizontaler Lage herangezogen werden und deren Füße, Stützen oder
Distanzhalter bilden können, sind bei der Ausführungsform nach Fig. 3 die Haken 5
im Rand der Platte so angeordnet, daß ihre Ebene in einer Parallelebene zu den Oberflä
- chen der Platte 7 liegt. Zweckmäßigerweise kann hierzu - wie dargestellt - der Plattenrand
mit einem Schlitz 9 versehen sein, in welchem der Haken 5 in Richtung des Pfeiles
10 verschieblich, aber in jeder beliebigen Lage arretierbar angeord - net ist. Zum
Zwecke der Arretierung kann bei - spielsweise eine Klemmschraube 11 oder mehrere dieser
Schrauben vorgesehen sein.
[0032] Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform zur senkrechten Halterung der Platte 7.
Bei dieser Ausführungsform sind im Bereich der senkrecht stehenden Kante 8 der Platte
7 nach außen offene Ösen 12, die aus einem verschleißfesten, elasti - schen Kunststoff
bestehen können, angebracht, die unter Vorspannung den Schaft eines oder mehrerer
Verbindungselemente 1 übergreifen und damit die Platte 7 zwischen den senkrecht stehenden
Verbindungselementen 1 haltern.
[0033] Fig. 5 zeigt in perspektivischer Darstellung ei - nen aus den zuvor beschriebenen
Elementen zu - sammengesetzten Schauständer 13, der sowohl aus senkrecht stehenden
Platten 14, als auch aus horizontalen Platten 15 und 16 besteht, wobei die horizontal
angeordneten Platten 15 durchscheinend oder durchsichtig ausgebildet sein können.
[0034] Die unterhalb des zur Schau zu stellenden Produktes 17 angeordnete horizontal liegende
Platte 16 kann dagegen ebenso wie die Platten 14 und 14a undurchsichtig durchgefärbt
sein, so daß der Blick des Betrachters auf das Schaustück zwangsläufig gerichtet wird.
[0035] Fig. 6 zeigt eine im Prinzip der Anordnung nach Fig. 5 ähnliche, aber sehr viel aufwendigere
Ausbildung eines Schauständers 18, bei welchem auch Platten Verwendung finden, die
von der qua - dratischen Form abweichen. Wie dargestellt, sind hier die Platten so
angeordnet, daß ein in Richtung des Pfeiles 19 nach oben strebende Wirkung entsteht,
durch welche auch ein unscheinbares Produkt 20 gleichsam erhöht, d.h. im Ansehen gesteigert
werden kann.
[0036] Während das Produkt 20 etwa im Zentrum des Schauständers plaziert ist, befinden sich
unterhalb der dem Produkt 20 unmittelbar zugeordneten Trägerplatte 21 verschiedene
horizontale Platten in verschiedenen Höhenlagen, um den so gebildeten Boden nicht
zu wuchtig erscheinen zu lassen und aufzulockern. Zum Zwecke der Auflockerung kön
- nen auch einzelne der horizontal liegenden Platten weggelassen werden.
[0037] Unter bestimmten Umständen kann es zweckmäßig sein, im unmittelbaren Bereich des
Produktes Informationen zu geben, die einerseits gegen - über dem Produkt selbst zurücktreten
sollen, an - dererseits aber als Erläuterung des Produktes nicht untergehen dürfen.
Außerdem sollen diese Informationen den Gesamteindruck nicht beeinträchti - gen.
[0038] Fig. 7 zeigt hierfür eine Ausführungsform, bei welcher eine Trägerplatte 22 einen
Schlitz 23 auf - weist, in welchen ein Informationsträger 24, bei - spielsweise in
Form einer bedruckten Erläuterung, eines Fotos oder dergleichen einsteckbar ist. Der
Schlitz 23 wird beidseits des Informationsträgers 24 durch Stege 25 begrenzt, die
Teile eines Rah - mens sein können.
[0039] Im unteren Bereich der Trägerplatte 22 kann ein querlaufender Steg 26 vorgesehen
sein, damit der Informationsträger 24 nicht nach unten herausrutscht und abgestützt
wird. Zur Abstützung in verschiedenen Höhenlagen können ebenfalls Klemmschrauben oder
dergleichen vorgesehen sein.
[0040] Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist dem - gemäß die Trägerplatte 22 aus drei
Elementen zusammengesetzt, nämlich aus einer rückwärtigen Platte 27, aus den Rahmenelementen
25 und 26 und aus einer Deckplatte 28 aus durchscheinen - dem oder durchsichtigem
Material, vorzugsweise aus einem durchscheinenden Kunststoff. Damit bleibt der Informationsträger
24 im eingesteckten Zustand sichtbar.
[0041] Die Rahmenelemente 25 können, wie dargestellt, gleichzeitig zur Aufnahme und Halterung
von Haken 29 dienen, mit denen in der beschriebenen Weise die Platte 22 in die Verbindungselemente
1 einhängbar ist.
1. Schauständer mit mehreren übereinander und/oder nebeneinander angeordneten Trägern,
auf denen die zur Schau zu stellenden Gegenstände aufstellbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schauständer (13,18) aus mehreren einzelnen horizontal und/oder vertikal angeordneten
quadratischen Platten (7,14,14a,15,16,22) besteht, die neben - oder senkrecht übereinander
so angeordnet sind, daß in der jeweiligen Ansicht (Draufsicht oder Seitenansicht)
die Kanten der quadratischen Platten flächenfüllend aneinander anschließen, wobei
die einzelnen Platten in horizontaler Lage im Höhenabstand zueinander durch in ihrer
Höhe variable Stützen getragen werden.
2. Schauständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen aus einzelnen
Verbindungselementen (1) zusammengesetzt sind, die gemeinsam jeweils eine Länge(Höhe)
haben, welche dem Abstand zwischen zwei horizontal liegenden Platten entspricht.
3. Schauständer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungsele
- ment (1) hohlzylindrisch ausgebildet ist und mit vier im Winkel von 90 zueinander
ange - ordneten Schlitzen (2) in seiner Wandung versehen ist, in welche flache, an
den Platten befestigbare Haken (5,29) einhängbar sind.
4. Schauständer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin
- dungselemente (1) an ihrem unteren Ende je - weils mit einem ein Muttergewinde (4)
enthal - tenden Flansch versehen sind, welches ein Bolzengewinde (3) am oberen geschlitzten
Ende des Verbindungselementes übergreift.
5. Schauständer nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitze (2) in den Verbindungselementen (1) so lang ausgebildet sind, daß die Verschraubung
(3) auch bei eingehängtem Haken diese überragt.
6. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das geschlitzte obere Ende des Verbindungsele - mentes (1) durch eine auf das Bolzengewinde
(3) aufschraubbare Kappe (8) abdeckbar ist.
7. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
bei horizontaler Lage der Platten die Ebene der Haken (5) senkrecht zur Platteneben
liegt.
8. Schauständer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken in Flucht mit
der Diagonalen (6) der Platte (7) liegen.
9. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Zwecke der vertikalen Anordnung der Platten diese an ihren senkrechten Rändern
(8) mit aus einem flexiblen Material bestehenden einseitig nach außen offenen Ösen
(12) versehen sind, deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Schaftes der Verbin
- dungselemente (1) entspricht, so daß bei ein - gesetztem Verbindungselement (1)
die Öse (12) unter Vorspannung auf der Mantelfläche des Schaftes des Verbindungselementes
(1) anliegt.
10. Schauständer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß weitere flache Haken
(5,29) in der Plattenwandung so angeordnet sind, daß ihre Ebene in der Ebene der Platte
liegt.
11. Schauständer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Haken
(29) in einem Längsschlitz (9) in wenigstens einem der senkrechten Plattenränder (8)
verschieblich angeordnet und in der jeweiligen Einstellage arretierbar sind.
12. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Verbindungselemente (1) kürzer als die Plattenkanten (8) sind.
13. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schauständer an wenigstens einer Seite derart verlängert ist, daß diese Seite
die übrigen Seiten in ihrer Länge überragt und ein nach oben gestrecktes Bild bietet.
14. Schauständer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen
den horizontal liegenden Platen nach oben hin zu - nehmen.
15. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Bildung eines Winkels von 90 und die Anordnung mehrerer horizontal liegender
Platten und einer einseitig nach oben gestreckten Kante ein zentraler Mittelpunkt
geschaffen wird, in welchem das Schaustück aufgelagert wird.
16. Schauständer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der aus senkrecht stehen
- den Platten (14a,14) gebildete Hintergrund für das Schaustück (17) aus einfarbigen,
insbesondere dunkel farbigen Platten besteht.
17. Schauständer nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hintergrund
bildenden Einzelplatten (14a) und/oder andere bestimmte Platten doppelwandig aus -
gebildet sind, wobei die Rück - und Vorderwand (27,28) durch einen Distanzhalter (25,26)
im Abstand zueinander liegen und damit einen Einsteckschlitz (23) für einen Informationen
enthaltenden Träger (24), wie Fotos oder der - gleichen bilden.
18. Schauständer nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der eingesteckte Informationsträger
(24) durch ein transparentes oder durchsichtiges Plattenelement (28) abgedeckt ist.
19. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten (7,14,14a,15,16) aus einem Polyamid bestehen, welches gegebenenfalls
gänzlich durchgefärbt ist.
20. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haken (5,29) aus Metall oder einem hochfesten Kunststoff bestehen.
21. Schauständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten (7,14,14a,15,16) als Hohlplatten ausgebildet sind, deren Innenraum
durch Stege oder dergleichen ausgesteift ist.
22. Schauständer nach Anspruch 21, dadurch ge - kennzeichnet, daß die Aussteifung
wabenförmig ausgebildet ist.