(19)
(11) EP 0 543 176 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
12.01.2000  Patentblatt  2000/02

(21) Anmeldenummer: 92118194.7

(22) Anmeldetag:  23.10.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7G08B 13/22

(54)

Einbruchmeldeanlage

Intrusion alarm system

Installation de signalisation d'intrusion


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE LI NL

(30) Priorität: 19.11.1991 DE 4138101

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.05.1993  Patentblatt  1993/21

(73) Patentinhaber: Fritz Fuss GmbH & Co.
D-72458 Albstadt (DE)

(72) Erfinder:
  • Künzel, Reiner
    W-7460 Balingen-Frommern (DE)

(74) Vertreter: Heim, Hans-Karl, Dipl.-Ing. et al
Weber & Heim Patentanwälte Irmgardstrasse 3
81479 München
81479 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 170 559
FR-A- 2 478 855
EP-A- 0 210 889
US-A- 4 940 964
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Einbruchmeldeanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Für die Bedienung und Anzeige von Statusmeldungen bei Einbruchmeldeanlagen werden heute vorzugsweise von der Einbruchmeldezentrale abgesetzte Anzeige- und/oder Bedienungseinheiten verwendet.

    [0003] Anzeigeeinheiten haben einen reinen Informationscharakter, d.h. sie zeigen nur die entsprechenden Anlageninformationen an, greifen aber nicht direkt in die Funktion der Einbruchmeldeanlage ein.

    [0004] Zur Scharf-/Unscharf-Schaltung der Einbruchmeldeanlage werden Bedienungseinheiten verwendet, die für eine zwangsläufige Scharf-/Unscharf-Schaltung gemäß den Richtlinien des VdS (Verband der Sachversicherer) aus mehreren Funktionsgruppen bestehen. Sie umfassen in der Regel einen Identifizierungsmerkmalträger und eine Eingabeeinheit. Die Einbruchmeldeanlage verfügt über eine Auswerteeinheit, in der die über die Eingabeeinheit eingegebenen Identifizierungsmerkmale ausgewertet und gegebenenfalls zur Betätigung eines Sperrelements, z.B. zur Arretierung einer Zugangstüre, ausgewertet werden.

    [0005] Die Bedienungseinheiten enthalten als Eingabeeinheiten heute üblicherweise einen Schlüsselschalter, eine Eingabetastatur für eine Codeeingabe und/oder einen Kartenleser für Chips bzw. Magnetkarten. Damit die funktionellen Anforderungen der Zwangsläufigkeit bei einer Scharf-/Unscharf-Schaltung erfüllt werden, muß sich die Eingabeeinheit außerhalb des Sicherungsbereichs der Einbruchmeldeanlage befinden, da die Scharfschaltung einer Einbruchmeldeanlage nur dann erfolgen darf, wenn sowohl sämtliche Meldelinien in Ordnung sind als auch die zuletzt begehbare Türe abgeschlossen wurde.

    [0006] Die Bedieneinheit befindet sich somit immer im Außenbereich außerhalb der Einbruchmeldeanlage und ist damit für jedermann zugänglich. Sie ist damit sowohl Umweltbedingungen und Witterungseinflüssen als auch Vandalismus und Sabotageangriffen ausgesetzt.

    [0007] Damit Vandalismus und Sabotageangriffe auf die Bedieneinheit weitgehendst ausgeschlossen werden können, ist ein sehr hoher gerätetechnischer Aufwand bei diesen Baugruppen notwendig.

    [0008] Hohe mechanische Stabilität, allseitiger Flächenschutz und zusätzliche elektronische Überwachungsschaltungen sollen Sabotageangriffe verhindern, oder wenn diese stattfinden, sicher detektieren und als Sabotagealarm auswerten. So sind z.B. die Schließeinrichtungen in der Regel mit elektrischen Aufbruchüberwachungen ausgerüstet, die erkennen, ob eine Schließeinheit aufgebohrt oder aufgebrochen wird.

    [0009] Diese gerätetechnischen Anforderungen bedeuten, daß die Bedieneinheiten relativ groß und massiv sind und damit entsprechend hohe Herstellungskosten verursachen.

    [0010] Aus der US 4,940,964 ist eine Diebstahlsicherungs- und Steuerungsanlage für Kraftfahrzeuge bekannt. Eine Fernbedienungseinheit steht hierbei mit einer fahrzeugseitigen Steuereinheit in einem bidirektionalen Datenaustausch. Bevor zwischen Fernbedienungseinheit und Steuereinheit Daten ausgetauscht werden können, muß in der Fernbedienungseinheit ein in der Steuereinheit vorgebbarer Code eingegeben und von der Steuereinheit als richtig erkannt worden sein.

    [0011] Hierbei ist es jedoch nicht ausgeschlossen, daß der Benutzer bei der Eingabe des Codes beobachtet und der Code bekannt wird. Ein nicht autorisierter Benutzer könnte sich dann eine Fernbedienung gleicher Art beschaffen und mit dem bekanntgewordenen Code die Diebstahlsicherungs- und Steuerungsanlage außer Kraft setzen.

    [0012] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Einbruchmeldeanlage der oben genannten Art zu schaffen, mit welcher die Sicherheit gegen unautorisierte Benutzung noch weiter verbessert wird.

    [0013] Diese Aufgabe wird bei einer Einbruchmeldeanlage der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0014] Erfindungsgemäß ist die Bedieneinheit mobil und kann daher vom Betreiber der Einbruchmeldeanlage sicher und witterungsgeschützt aufbewahrt werden. Eine Verbindung zwischen Bedieneinheit und der Einbruchmeldeanlage ist nur während des Bedienvorgangs erforderlich, wodurch sie nur temporär mit der Einbruchmeldezentrale verbunden ist. Eine stationäre Installation und der hohe gerätetechnische Aufwand zur Sicherung der Bedieneinheit gegen Sabotageangriffe kann somit entfallen.

    [0015] Die Verbindung zwischen der Bedieneinheit und der Einbruchmeldezentrale kann dabei je nach gerätetechnischen Ausführungen berührungslos, z.B. über Infrarot, Hochfrequenz, Ultraschall oder über eine einfache und betriebssichere galvanische Kontaktschnittstelle hergestellt werden. Als Identifizierungsmerkmal dient je nach Sicherheitsanforderungen an die Einbruchmeldeanlage eine Codeangabe, z.B. ein Zahlen- oder Buchstaben-Code. Es lassen sich auch gegenständliche Identifizierungsträger, wie z.B. Schlüssel, Magnetkarten oder Chipkarten einsetzen. Die Erkennung von Zugangsberechtigungen kann auch über biologische Merkmale, wie z.B. Fingerabdrücke oder Stimmanalysen erfolgen.

    [0016] Die Benutzung der Bedieneinheit ist erst dann möglich, wenn deren Freigabe durch die Eingabe eines Identifizierungsmerkmals im obigen Sinne erfolgt ist. In weniger sicherheitsrelevanten Anlagen kann die Codeeingabe durch Euroscheck- oder Kreditkarten erfolgen.

    [0017] Die Einbruchmeldezentrale verfügt über eine Auswerteeinheit, die im Sicherungsbereich der Einbruchmeldeanlage liegt und in der die sicherheitsrelevanten Daten der Einbruchmeldezentrale gespeichert sind. Da in der Bedieneinheit selbst keinerlei sicherheitsrelevanten Daten verfügbar sind, können sie aus dieser auch nicht ausgelesen werden. Die über die Bedieneinheit eingegebenen Daten bzw. Identifizierungsmerkmale werden unbewertet an die Auswerteeinheit weitergeleitet.

    [0018] Die Bedieneinheit kann gleichzeitig als Anzeige- und Bedienungstableau, z.B. für die Meldegruppenanzeige oder eine Scharfschalte-Quittierung, verwendet werden. Es läßt sich auf diese Weise auch abfragen, ob bereits eine Alarmmeldung stattgefunden hat.

    [0019] Die Bedieneinheit kann sowohl intern als auch extern für die Scharf-/Unscharf-Schaltung verwendet werden.

    [0020] Die Energieversorgung der Bedieneinheit kann entweder über eine eingebaute Energiequelle, z.B. eine Batterie oder Solarzelle oder bei der Verwendung einer galvanischen Ankopplung während des Bedienvorgangs direkt aus der Einbruchmeldezentrale erfolgen.

    [0021] Es ist jedoch auch möglich, die Energieversorgung berührungslos über eine induktive elektromagnetische oder opto-elektronische Ankopplung der Bedieneinheit an die Einbruchmeldezentrale während des Bedienvorgangs sicherzustellen.

    [0022] Die Bedieneinheit erhält bei der Auslieferung einen eigenen, nicht veränderbaren, mehrstelligen Identifizierungscode resident einprogrammiert. Diese Codenummer, z.B. eine 6-stellige Ziffernfolge, ist einmalig und kann nicht verändert werden. Nach Eingabe dieses Identifizierungscodes kann der Betreiber seine eigene persönliche Identifizierungsnummer, z.B. einen 4- bis 6-stelligen Pin-Code, eingeben und abspeichern. Die Abspeicherung des Pin-Codes erfolgt in einem residenten Speicher, z.B. einem EAPROM, so daß auch ohne vorliegende Betriebs-/Versorgungsspannung die eingespeicherten Daten beliebig lange erhalten bleiben. Durch die Pin-Codes kann die Bedienungshierarchie der Bedieneinheit geregelt werden. So kann die Einbruchmeldezentrale über unterschiedliche Bedienungsebenen verfügen, die bei Eingabe eines entsprechenden Pin-Codes aktiviert bzw. freigegeben werden. Es ist auf diese Weise möglich, die Zugangsberechtigung für bestimmte Funktionen festzulegen. In einer Bedienebene ist z.B. nur die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage zulässig. In einer anderen hierarchisch darunterliegenden Bedienungsebene kann die Bedieneinheit nur als Anzeigeeinheit verwendet werden. In einer hierarchisch hochstehenden Bedienungsebene ist es möglich, alle Funktionen der Bedieneinheit z.B. die Veränderung von Meldeparametern über die Bedieneinheit durchzuführen. Durch die Eingabe des Pin-Codes kann der Bedienungsvorgang, die Bedienungszeit und die Bedienungsperson erfaßt und gespeichert werden, was bei sehr sicherheitsrelevanten Anlagen von Bedeutung ist.

    [0023] In jedem Fall erfolgt eine Daten- und Informationsübertragung zwischen der Einbruchmeldezentrale und der mobilen Bedieneinheit nur dann, wenn der jeweilige spezifische Identifizierungscode zwischen der Einbruchmeldezentrale und der Bedieneinheit übereinstimmen. Der Identifizierungscode kann dabei sich wahlweise unmittelbar in der Einbruchmeldezentrale befinden oder in einer von der Einbruchmeldezentrale abgesetzten Auswerteeinheit. Beide befinden sich in jedem Fall im gesicherten Bereich.

    [0024] Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der schematischen Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
    Fig. 1
    eine Systemkonfiguration einer Einbruchmeldeanlage und
    Fig. 2
    eine Schnittstelle zwischen Bedieneinheit und Einbruchmeldezentrale.


    [0025] Fig. 1 zeigt eine Einbruchmeldeanlage 10 mit einer Einbruchmeldezentrale 12, die über mehrere Meldelinien 14, ein Sperrelement 16 und Alarmanzeigeeinrichtungen 18 verfügt. Die Einbruchmeldezentrale 12 ist mit einer Schnittstelleneinheit 20 verbunden, die im Randbereich des gesicherten Bereichs 22 angeordnet ist, dessen in der Darstellung untere Grenze durch eine Mauer 24 dargestellt ist.

    [0026] Die Einbruchmeldeanlage 10 hat eine mobile Bedieneinheit 26, die in Fig. 1 in Relation zu den übrigen Bestandteilen der Einbruchmeldeanlage vergrößert dargestellt ist. Die Bedieneinheit 26 verfügt über ein Tastenfeld 28 zur manuellen Eingabe eines Identifizierungs- oder Bedienungscodes und über eine Anzeigeeinrichtung 30 zur Anzeige von Informationen, die im bidirektionalen Datenverkehr von der Einbruchmeldezentrale 12 empfangen werden. Hierfür weist die Bedieneinheit 26 eine Schnittstelle 32 auf, die als berührungslose Übergabeschnittstelle ausgebildet sein kann. Hierfür ist eine kapazitive, induktive, opto-elektronische, elektromagnetische oder energiemäßige Ankopplung z.B. durch Wärmestrahlung einsetzbar.

    [0027] Über diese Schnittstelle (32) kann sowohl ein Datenaustausch als auch eine Energieübertragung zur Stromversorgung der Bedieneinheit 26 erfolgen. Neben einer drahtlosen Schnittstelle ist auch eine galvanische Ankopplung der Bedieneinheit 26 an die Schnittstelle 20 der Einbruchmeldezentrale 12 möglich.

    [0028] Die Bedieneinheit 26 verfügt weiterhin über einen nicht dargestellten Eingabeschacht für eine Magnet- oder Chipkarte 34, der in weniger sicherheitsrelevanten Bereichen für Kredit- oder Euroscheckkarten verwendet werden kann.

    [0029] Die mobile Bedieneinheit 26 hat den Vorteil, daß sie vom Benutzer mobil gehandhabt werden kann, wodurch sie weder Witterungseinflüssen noch Sabotageangriffen ausgesetzt ist.

    [0030] Eine Bedienung der Einbruchmeldezentrale 12 durch die Bedieneinheit 26 ist dann möglich, wenn sich die Bedieneinheit 26 im Übertragungsbereich der Schnittstellen 20,32 befindet.

    [0031] Der Benutzer hat dann zuerst einen gerätespezifischen Identifizierungscode einzugeben, mit dem die Bedieneinheit zur Benutzung freigegeben wird.

    [0032] Gegebenenfalls kann weiterhin die Eingabe eines persönlichen Identifizierungscodes erfolgen, die wiederum den Zugriff auf bestimmte Bedienfunktionen erlaubt. Die Eingabe des persönlichen Identifizierungscodes kann jedoch auch gleich zur Durchführung einer festgelegten Benutzungshandlung führen, z.B. zu einer Scharf-/Unscharf-Schaltung der Einbruchmeldeanlage 10. Dadurch, daß die Benutzung einer Bedieneinheit 26 nur unter Eingabe des gerätebezogenen Identifizierungscodes erfolgen kann, hat die mobile Bedieneinheit 26 Unikatcharakter.

    [0033] Die Vergleichscodes zur Überprüfung der Zugangsberechtigung können entweder in der Bedieneinheit 26 resident einprogrammiert sein, z.B. über EAPROMs oder mit in der Einbruchmeldezentrale 12 gespeicherten Codes verglichen werden.

    [0034] Hierfür kann die Einbruchmeldezentrale 12 über eine nicht dargestellte Auswerteeinheit verfügen, die zwischen der Schnittstelle 20 und der Einbruchmeldezentrale 12 anzuordnen wäre.

    [0035] Ein Signal zur Betätigung eines Sperrelements 16 für eine Türe könnte so direkt von der Auswerteeinheit an das Sperrelement 16 mittelbar über die Einbruchmeldezentrale 12 gesendet werden.

    [0036] Fig. 2 zeigt drei Möglichkeiten der Ausbildung der Schnittstellen 32 und 20 der Bedieneinheit 26 und der Einbruchmeldezentrale 12.

    [0037] So kann ein uni- oder bidirektionaler Datenaustausch über eine induktive Ankopplung 36, über eine opto-elektronische Ankopplung 38 oder über eine galvanische Schnittstelle 40 erfolgen.

    [0038] Die Ankopplung zwischen den Schnittstellen 20 und 32 kann sowohl allein zum bidirektionalen Datenaustausch als auch zur Energieübertragung benutzt werden, um die Energieversorgung der Bedieneinheit 26 während eines Bedienvorgangs sicherzustellen.


    Ansprüche

    1. Einbruchmeldeanlage mit einer Einbruchmeldezentrale (12) und einer mit der Einbruchmeldezentrale (12) verbindbaren mobilen Bedieneinheit (26), die nur temporär mit der Einbruchmeldezentrale (12) in kontaktloser Verbindung zum bidirektionalen Datenaustausch steht, wobei in der Einbruchmeldezentrale (12) ein vom Benutzer wahlweise eingebbarer persönlicher Identifizierungscode abgespeichert ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein herstellerseitig, vom Benutzer nicht veränderbarer Identifizierungcode in der Einbruchmeldezentrale (12) abgespeichert ist, und daß eine Auswerteeinheit in der Einbruchmeldezentrale (12) vorhanden ist, welche eine weitere Daten- und Informationsübertragung zwischen der Einbruchmeldezentrale (12) und der mobilen Bedieneinheit (26) nur dann zuläßt, wenn der jeweilige spezifische Identifizierungscode zwischen der Einbruchmeldezentrale (12) und der mobilen Bedieneinheit (26) übereinstimmt.
     
    2. Einbruchmeldeanlage nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Bedieneinheit (26) und die Einbruchmeldezentrale (12) eine Sende-/Empfangseinrichtung (20, 32) aufweisen.
     
    3. Einbruchmeldeanlage nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Sende-/Empfangseinrichtung (20, 32) als Infrarot-, Hochfrequenz- oder Ultraschalleinrichtung ausgebildet ist.
     
    4. Einbruchmeldeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Bedieneinheit (26) eine Eingabeeinrichtung (28) für eine Codeeingabe aufweist.
     
    5. Einbruchmeldeanlage nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabeeinrichtung (28) durch ein Schloß, ein Tastfeld (28) oder einen Chip- bzw. Magnetkartenleser gebildet ist.
     
    6. Einbruchmeldeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Bedieneinheit (26) über eine netzunabhängige Stromversorgung verfügt.
     
    7. Einbruchmeldeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Energieversorgung der Bedieneinheit (26) durch eine induktive, elektromagnetische oder optoelektronische Ankopplung an die Einbruchmeldezentrale (12) gebildet ist.
     
    8. Einbruchmeldeanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Bedieneinheit (26) über eine galvanische Kontaktierung (40) zur Daten- und Energieübertragung verfügt.
     
    9. Einbruchmeldeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurchgekennzeichnet, daß die Bedieneinheit (26) einen residenten Speicher zur Speicherung eines Vergleichscodes aufweist.
     
    10. Einbruchmeldeanlage nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher durch ein EAPROM gebildet ist.
     


    Claims

    1. Intrusion alarm system with an intrusion alarm control (12) and a mobile operating unit (26), connectable to the intrusion alarm control (12) and which is only temporarily in contactless connection with the intrusion alarm control (12) for bidirectional data exchange and in the intrusion alarm control (12) is stored a personal identification code which can be inputted as desired by the user,
    characterized in that additionally a manufacturer-side identification code not modifiable by the user is stored in the intrusion alarm control (12) and that an evaluation unit is present in said control (12), which only permits a further data and information transmission between the intrusion alarm control (12) and the mobile operating unit (26) if the in each case specific identification code between the intrusion alarm control (12) and the mobile operating unit (26) coincides.
     
    2. Intrusion alarm system according to claim 1,
    characterized in that the operating unit (26) and intrusion alarm control (12) have a transmitting/receiving device (20, 32).
     
    3. Intrusion alarm system according to claim 1 or 2,
    characterized in that the transmitting/receiving device (20, 32) is constructed as an infrared, high frequency or ultrasonic device.
     
    4. Intrusion alarm system according to one of the preceding claims,
    characterized in that the operating unit (26) has an input device (28) for code input.
     
    5. Intrusion alarm system according to claim 4,
    characterized in that the input device (28) is formed by a lock, a keyboard (28) or by a chip or magnetic card reader.
     
    6. Intrusion alarm system according to one of the preceding claims,
    characterized in that the operating unit (26) has a mainsindependent power supply.
     
    7. Intrusion alarm system according to one of the preceding claims,
    characterized in that the power supply of the operating unit (26) is formed by an inductive, electromagnetic or optoelectronic coupling to the intrusion alarm control (12).
     
    8. Intrusion alarm system according to one of the claims 1 to 6,
    characterized in that the operating unit (26) has a galvanic contact interface (40) for data and power transmission.
     
    9. Intrusion alarm system according to one of the preceding claims,
    characterized in that the operating unit (26) has a resident memory for storing a reference code.
     
    10. Intrusion alarm system according to claim 9,
    characterized in that the memory is formed by an EAPROM.
     


    Revendications

    1. Installation d'alarme anti-effraction avec une centrale d'alarme anti-effraction (12) et une unité de commande (26) mobile pouvant être reliée à la centrale d'alarme anti-effraction (12), unité qui n'est reliée que temporairement à la centrale d'alarme anti-effraction (12) par une liaison sans contact à des fins d'échange bidirectionnel de données, un code d'identification personnel saisi au choix par l'utilisateur étant enregistré dans la centrale d'alarme anti-effraction (12), caractérisée en ce qu'en plus, un code d'identification établi par le constructeur et non modifiable par l'utilisateur est enregistré dans la centrale d'alarme anti-effraction (12), et en ce qu' une unité d'analyse est présente dans la centrale d'alarme anti-effraction (12), unité qui n'autorise un nouveau transfert de données et d'informations entre la centrale d'alarme anti-effraction (12) et l'unité de commande mobile (26) que si le code d'identification spécifique respectif coïncide entre la centrale d'alarme anti-effraction (12) et l'unité de commande mobile (26).
     
    2. Installation d'alarme anti-effraction selon la Revendication 1, caractérisée en ce que l'unité de commande (26) et la centrale d'alarme anti-effraction (12) comportent un dispositif d'émission/réception (20, 32).
     
    3. Installation d'alarme anti-effraction selon la Revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif d'émission/réception (20, 32) est conformé en dispositif à infrarouges, à haute fréquence ou à ultrasons.
     
    4. Installation d'alarme anti-effraction selon l'une quelconque des Revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de commande (26) comporte un dispositif de saisie (28) pour la saisie du code.
     
    5. Installation d'alarme anti-effraction selon la Revendication 4, caractérisée en ce que le dispositif de saisie (28) est formé par une serrure, un pavé de touches (28) ou un lecteur de carte à puce ou magnétique.
     
    6. Installation d'alarme anti-effraction selon l'une quelconque des Revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de commande (26) dispose d'une alimentation électrique indépendante du secteur.
     
    7. Installation d'alarme anti-effraction selon l'une quelconque des Revendications précédentes, caractérisée en ce que l'alimentation en énergie de l'unité de commande (26) est formée par un couplage inductif, électromagnétique ou opto-électronique avec la centrale d'alarme anti-effraction (12).
     
    8. Installation d'alarme anti-effraction selon l'une quelconque des Revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'unité de commande (26) dispose d'un contact galvanique (40) à des fins de transmission de données et d'énergie.
     
    9. Installation d'alarme anti-effraction selon l'une quelconque des Revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de commande (26) comporte une mémoire résidente pour stocker un code comparatif.
     
    10. Installation d'alarme anti-effraction selon la revendication 9, caractérisée en ce que la mémoire est formée par une EAPROM (mémoire morte reprogrammable électriquement).
     




    Zeichnung