(57) In einer Warenpräsentationseinrichtung, wie auf einer Messe oder in einer ständigen
Ausstellung, mit für den Interessenten zugänglich ausgestellten Warenmustern (2;3;4;5),
insbesondere Wand- oder Bodenbelagplatten (2;3;4;5), sind die Warenmuster (2;3;4;5)
jeweils mit einem Schalter derart versehen, daß ein Betasten der Ware den Schaltvorgang
bewirkt und daß dieser eine Betätigung einer weiteren für den Interessenten sichtbaren
Einrichtung (6) auslöst. Der Schalter ist vorzugsweise ein unter dem Warenmuster (2;3;4;5)
angeordneter, vorzugsweise kapazitiver, Sensor.
Die genannte weitere Einrichtung (6) ist beispielsweise eine weitere Warenpräsentationseinrichtung,etwa
eine mit ergänzenden Mustern belegte und/oder ein Anwendungsbeispiel bildlich darstellende
Tafel (9) oder ein eine entsprechende Darstellung bietender Bildschirm. Die Betätigung der weiteren Einrichtung bedeutet den Anreiz, die Ware zu berühren
und darüberzustreichen und vermittelt mit diesem körperlichen Kontakt dem Interessenten
einen näheren Begriff von der Ware und eine unmittelbare Beziehung zu ihr. Der Interessent ertastet und erfaßt damit z.B. bei keramischen Fliesen geringe Einsenkungen
und Erhebungen der Glasur an Farbfeldgrenzen usw..
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