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(11) |
EP 0 544 156 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.06.1996 Patentblatt 1996/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.11.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 83/08 |
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Papier-Tücher-Packung, insbesondere Papier-Taschentuch-Packung
Paper tissue package, especially a paper handkerchief package
Emballage pour feuilles en papier, en particulier pour mouchoirs en papier
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
26.11.1991 DE 4138775
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.06.1993 Patentblatt 1993/22 |
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Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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D-27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Focke, Heinz
W-2810 Verden (DE)
- Gosebruch, Harald, Dr.
W-2810 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Patentanwälte
Hollerallee 73 D-28209 Bremen D-28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 225 865 DE-U- 9 106 555
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DE-U- 8 814 394
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Papier-Tücher-Packung, insbesondere Papier-Taschentuch-Packung,
mit einer einen Stapel der gefalteten Papier-Tücher umgebenden Umhüllung aus Folie,
Papier oder dergleichen, wobei die Umhüllung im Bereich einer großflächigen Vorderseite
eine Entnahmeöffnung für die Papier-Tücher aufweist, in deren Bereich jeweils ein
Randbereich einer Faltlage eines der Entnahmeöffnung zugekehrten Papiertuchs freiliegt
und wobei die Papier-Tücher eine zick-zack- bzw. Z-förmige Faltung mit wenigstens
drei Faltschenkeln aufweisen.
[0002] Weichpackungen für Papier-Taschentücher sind in einer Vielzahl von Ausführungen bekannt,
auch mit einer wiederverschließbaren Öffnung.
[0003] Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit Maßnahmen für eine erleichterte Entnahme
der Papiertücher aus der Packung. Bekannt ist die Anordnung bzw. Faltung der Papiertaschentücher
derart, daß im Bereich der Öffnung der Packung eine Faltlage des Tuchs zwischen Daumen
und Zeigefinger erfaßt und sodann das Tuch aus der Packung herausgezogen werden kann
(DE-U-91 06 555.0). Bei dieser bekannten Papier-Taschentuch-Packung können die Taschentücher
über eine Öffnung entnommen werden, die sich in einem einer Stirnseite der Packung
zugekehrten Bereich befindet und eine Öffnungsfortsetzung in der Stirnfläche aufweist.
Im übrigen soll die Faltung bei dieser bekannten Packung so ausgebildet sein, daß
eine "Schnellentfaltung" der entnommenen Taschentücher möglich ist. Eine vorgesehene
Z-Faltung der Tücher bleibt vom Entnahmevorgang unberührt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Papier-Tücher-Packung durch Anordnung
der Tücher so auszubilden, daß einerseits eine Schnellentfaltung der entnommenen Tücher
möglich ist, andererseits aber auch eine erleichterte Entnahme bei praktisch beliebig
gestalteten und angeordneten Öffnungen möglich ist.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Papier-Tücher-Packung dadurch
gekennzeichnet, daß ein randseitiger der drei - durch die zick-zack- bzw. Z-förmige
Faltung gebildeten - Faltschenkel der Entnahmeöffnung der Packung zugekehrt ist, so
daß entsprechende Z-Faltlinien bzw. Querfaltlinien quer zur Entnahmerichtung verlaufen
und die Faltschenkel aufeinanderfolgend aus der Entnahmeöffnung herausziehbar sind.
[0006] Die Zick-Zack- bzw. Z-Faltung ist weiterhin erfindungsgemäß so ausgebildet, daß der
der Entnahmeöffnung zugekehrte Faltschenkel deutlich kürzer ist als der anschließende,
mittlere Faltschenkel.
[0007] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine leichte, störungsfreie Entnahme
der einzelnen Papier-Taschentücher über die Entnahmeöffnung besonders störungsfrei
erfolgen kann, wenn die von Hand auf das gefaltete Tuch ausgeübte Zugbewegung ein
aufeinanderfolgendes Herausziehen von Schenkeln einer Zick-Zack-Faltung bewirkt. Dadurch
wird das Tuch beim Herausziehen auf voller Länge entfaltet. Es sind nur noch die durch
Längsfaltungen gebildeten Faltlappen zu öffnen.
[0008] Aufgrund der erfindungsgemäßen Faltung kann die Packung mit Entnahmeöffnungen unterschiedlicher
Form und Anordnung im Bereich einer Vorderseite versehen sein. Stets liegen aber die
Z-Faltlinien quer zur Entnahmerichtung bzw. zur Richtung der Zugkraft bei der Entnahme.
[0009] Die Faltung der Papier-Tücher ist weiterhin erfindungsgemäß so gestaltet, daß im
Bereich der Entnahmeöffnung eine einzelne Faltlage mit einem Randbereich zum Erfassen
freiliegt.
[0010] Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Ausgestaltung und Faltung der
Papier-Tücher sowie auf die Ausbildung der Papier-Tücher-Packung in ihrer Gesamtheit.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Ausführungsform einer Papier-Taschentuch-Packung in einer Ansicht einer Vorderseite,
- Fig. 2
- ein Papier-(Taschen-)Tuch in ausgebreiteter Form,
- Fig. 3
- das Papier-Tuch gemäß Fig. 2 in gefaltetem Zustand, in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 4
- eine andere Ausführung einer Papier-Taschentuch-Packung in einer Ansicht der Vorderseite,
- Fig. 5
- ein Papier-(Taschen-)Tuch in ausgebreiteter Stellung,
- Fig. 6
- das Papiertaschentuch gemäß Fig. 5 in Faltstellung, ebenfalls in perspektivischer
Darstellung analog zu Fig. 3.
[0012] Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beziehen sich auf Papier-Taschentuch-Packungen
bzw. auf die Ausgestaltung der Papier-Taschentücher. Eine Anwendung für andere (Papier-)Tücher
ist ohne weiteres möglich.
[0013] Papier-Taschentücher werden für die Verpackung gefaltet. Mehrere gefaltete und gestapelte
Papier-Taschentücher bilden den Inhalt einer Papier-Taschentuch-Packung. Diese wird
durch eine Außenumhüllung aus (Kunststoff-)Folie, Papier oder in Ausnahmen aus dünnem
Karton gebildet.
[0014] Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen haben die Papier-Taschentuch-Packungen eine
quaderförmige Gestalt. Diese ist durch eine großflächige Vorderseite bzw. Vorderwand
10 und eine entsprechend ausgebildete Rückwand bestimmt. Weiterhin ist die Verpackung
durch langgestreckte, schmale Seitenwände 11 und 12 begrenzt. Quer zu diesen erstreckt
sich eine kleinere Stirnwand 13 gleicher Breite und gegenüberliegend eine Bodenwand
14. Die Umhüllung wird durch einen Zuschnitt gebildet, der üblicherweise im Bereich
der Stirnwand 13 und Bodenwand 14 sowie im Bereich einer der beiden Seitenwände 11,
12 einander überdeckende und miteinander verklebte bzw. verschweißte Faltlappen aufweist.
[0015] Im Bereich der Vorderwand 10 befindet sich eine Entnahmeöffnung 15 für die Taschentücher.
Die Entnahmeöffnung 15 ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 mittig innerhalb
der Vorderwand 10 angeordnet. Sie hat eine annähernd ovale, jedenfalls langgestreckte
Form. Die Entnahmeöffnung 15 ist mit der langen Achse in Richtung der Längserstreckung
der Vorderwand 10 orientiert.
[0016] Vor Ingebrauchnahme der Packung ist die Entnahmeöffnung 15 geschlossen durch einen
der Form der Entnahmeöffnung 15 entsprechenden Bereich der Vorderwand 10. Eine Aufreißlasche
16 ist durch eine ringsherum laufende, geschlossene Schwächungslinie, im vorliegenden
Fall durch eine Perforationslinie 17, begrenzt. Diese besteht aus längeren Stanzschnitten
18 und sehr kurzen Restverbindungen 19. Durch Erfassen der Aufreißlasche 16 an einer
geeigneten Stelle kann diese vollständig aus der Entnahmeöffnung 15 herausgetrennt
werden. Dadurch liegt ein Teilbereich des jeweils oberen bzw. vorderen Taschentuchs
frei.
[0017] Die Taschentücher der Packung sind in besonderer Weise gefaltet und in der Packung
bzw. in der Umhüllung angeordnet. Die Faltung der Papiertaschentücher ist so gewählt,
daß ein freier, einlagiger Rand 20 jedes Papiertaschentuchs jeweils im Bereich der
Entnahmeöffnung 15 liegt. Dieser freie Rand 20, der mittig bzw. mit ausreichendem
Abstand von der Begrenzung der Entnahmeöffnung 15 verläuft, wird für die Entnahme
des Taschentuchs zwischen Zeigefinger und Daumen erfaßt.
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis Fig. 3 ist das rechteckige Papiertaschentuch
in Längsrichtung und in Querrichtung gefaltet. Unter Längsrichtung wird hier die Erstreckung
des Taschentuchs in der Entnahmerichtung verstanden. Wegen der (größeren) Breite des
Taschentuchs sind zwei Längsfaltungen, dargestellt anhand von Längsfaltlinien 21,
22 vorgesehen. Durch diese definierte Längslappen 23, 24 werden nach innen gefaltet
zur Anlage auf einem Mittelteil 25. Die Abmessungen sind so gewählt, daß die Längslappen
23, 24 jeweils etwa eine Hälfte des Mittelteils 25 überdecken (Fig. 3). In dieser
Zwischenfaltstellung ist das Taschentuch auf die halbe Breite reduziert. Diese entspricht
zugleich der Länge der Packung, nämlich der Abmessung von Vorderwand 10 und Rückwand
der Packung in Längsrichtung derselben.
[0019] Das soweit gefaltete Taschentuch wird nun durch mehrere, im vorliegenden Falle drei
Querfaltlinien 26, 27, 28 zick-zack-förmig in einer Richtung quer zu den Längsfaltlinien
21, 22 gefaltet. Es entstehen dadurch mehrere, bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
3 vier Faltschenkel 29, 30, 31, 32. Diese sind jeweils aufgrund der zick-zack-förmigen
Faltung gegensinnig gerichtet. Zusammengelegt ergibt sich demnach eine ziehharmonika-
bzw. leporelloartige Gestalt des fertig gefalteten Taschentuchs.
[0020] Drei der Faltschenkel 30, 31 und 32 sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
bis Fig. 3 von übereinstimmender Länge bzw. Abmessung in Längsrichtung des Taschentuchs.
Die Abmessungen sind so gewählt, daß ein Faltschenkel 30, 31, 32 der Innenfläche der
Packung gemäß Fig. 1 entspricht, also damit auch der Größe von Vorderwand 10 und Rückwand.
Der vierte, randseitige Schenkel 29 hat deutlich geringere Abmessungen in Längsrichtung
des Taschentuchs, derart, daß sich der freie, äußere Rand 20 dieses Faltschenkels
29 (teilweise) innerhalb der Entnahmeöffnung 15 erstreckt. Das Taschentuch kann demnach
vorzugsweise mittig an diesem Rand 20 einer äußeren Faltlage 33 des Faltschenkels
29 erfaßt und aus der Packung herausgezogen werden.
[0021] Dabei kommt die Besonderheit der Zick-Zack-Faltung zur Wirkung. Die Faltschenkel
29, 30, 31 und 32 werden nacheinander aus der Entnahmeöffnung 15 herausgezogen. Dabei
werden Zwängungen vermieden. Des weiteren wird durch das Erfassen einer einzelnen
Faltlage 33 eine Schnellentfaltung des Taschentuchs durch Ausschlagen desselben ermöglicht.
[0022] Die Faltung der Taschentücher ist so gewählt, daß die umgefalteten Längslappen 23,
24 im Bereich des äußeren bzw. oben liegenden Faltschenkels 29 an der Innenseite liegen.
Der Mittelteil 25 liegt demnach im Bereich dieses äußeren, zu erfassenden Faltschenkels
29 außen.
[0023] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis Fig. 3 wird der Entnahmevorgang durch
eine Grifflasche 34 erleichtert. Diese ist am Rand 20 der äußeren, freien Faltlage
33 gebildet, und zwar mittig. Die Grifflasche 34 liegt dabei komplett innerhalb der
Entnahmeöffnung 15, und zwar mit Abstand von der Umrandung. Die Grifflasche 34 kann
deshalb besonders leicht erfaßt werden. Der Entnahmevorgang vollzieht sich dann im
übrigen in der beschriebenen Weise. Auch erleichtert die Grifflasche 34 die Schnellentfaltung.
[0024] Zusätzlicher Materialverbrauch ist durch die Grifflasche 34 nicht gegeben. Beim Abtrennen
der Taschentücher von einer fortlaufenden Bahn des Tuchmaterials wird jeweils auf
der zur Grifflasche 34 gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung 35 gleicher Form und
Größe gebildet. Aus dieser ist die Grifflasche 34 für das nachfolgende Taschentuch
herausgeschnitten. Es entsteht deshalb keinerlei Abfall. Die Ausnehmung 35 ist für
den Gebrauch des Taschentuchs ohne Auswirkungen.
[0025] Das Faltkonzept für die Taschentücher und damit die Entnahme derselben aus der Packung
ist auch für anderen Ausführungen von Entnahmeöffnungen und Aufreißlaschen geeignet.
[0026] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 bis Fig. 6 ist eine Entnahmeöffnung 36 im
Bereich der Vorderwand 10 gebildet, die benachbart, nämlich mit Abstand von der Stirnwand
13 in Querrichtung nahezu über die volle Breite der Vorderwand 10 verläuft. Der Entnahmeöffnung
36 ist hier eine Aufreißlasche 37 zugeordnet, die ein Wiederverschließen der Packung
nach Entnahme von Papier-Taschentüchern ermöglicht. Zu diesem Zweck ist die Aufreißlasche
37 durch eine annähernd V-förmige Perforationslinie 38 begrenzt. Die Aufreißlasche
37 erhält dadurch eine insgesamt zungenartige Ausbildung. Seitliche Schenkel 39, 40
der Perforationslinie 38 sind divergierend in Richtung zur Stirnwand 13 hin angeordnet.
Enden der Perforationslinie 38 bzw. der Schenkel 39, 40 sind mit einer bogenförmigen
Umlenkung 41 versehen. Diese verhindert ein Weiterreißen der Folie über das Ende der
Schenkel 39, 40 hinaus. In Höhe der Enden der Perforationslinie 38, also in Höhe der
Umlenkungen 41, bildet die Aufreißlasche 37 eine Schwenkachse beim Öffnen der Packung.
[0027] Der Aufreißlasche 37 ist zur Betätigung ein Klebestreifen 42 (tape) zugeordnet. Dieser
Klebestreifen 42 ist mit einem Teilbereich mit der Aufreißlasche 37 um mit einem anderen
Teilbereich mit der Vorderwand 10 außerhalb des Bereichs der Aufreißlasche 37 durch
Klebung verbunden. Ein Ende des Klebestreifens 42 außerhalb der Aufreißlasche 37 ist
klebstofffrei und dient als Griffende 43 zum Erfassen des Klebestreifens 42. Dieser
wird von Hand von der Vorderwand 10 beim Öffnen der Packung abgezogen. Die Aufreißlasche
37 wird durch den Klebestreifen 42 mitgenommen. Die Perforationslinie 38 wird dabei
durchtrennt. Dadurch gelangt die Aufreißlasche 37 in eine Öffnungsstellung, in der
die sich über annähernd die volle Breite der Packung erstreckende Entnahmeöffnung
36 frei liegt. Über diese kann nun ein Papier-Taschentuch entnommen werden.
[0028] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das ebenfalls rechteckige Papier-Taschentuch gemäß
Fig. 5 zunächst im Bereich von drei Längsfaltlinien 44, 45, 46 gefaltet, derart, daß
ein langgestrecktes Gebilde entsteht, welches in einem Teilbereich vierlagig und in
einem anderen Teilbereich dreilagig ausgebildet ist. Die Längsfaltlinien 44, 45, 46
begrenzen vier Faltstreifen 47, 48, 49 und 50. Die Faltstreifen 48, 49 und 50 sind
so bemessen, daß sie der Breite der Packung gemäß Fig. 4 entsprechen. Der randseitige
Faltstreifen 47 hat eine deutlich geringere Breite. Beim vollständig gefalteten Taschentuch
liegt dieser Faltstreifen 47 an der Oberseite, und zwar im Bereich der Entnahmeöffnung
36. Die Faltung entlang den Längsfaltlinien 44, 45, 46 ist im vorliegenden Falle Z-
bzw. zick-zack-förmig (Fig. 6).
[0029] Das auf diese Weise zu einem langgestreckten streifenförmigen Gebilde zusammengefaltete
Papier-Taschentuch wird nun durch mehrere, nämlich zwei Querfaltlinien 51 und 52 quer
zu den Längsfaltlinien 44..46 gefaltet. Diese Faltung ist notwendigerweise Z- bzw.
zick-zack-förmig, wie aus Fig. 6 ersichtlich. Es entstehen dadurch drei Faltschenkel
54, 55 und 56 aus dem mehrlagig gefalteten Papiertaschentuch. Die vorgenannten Faltschenkel
54..56 haben unterschiedliche Längen. Der mittlere Faltschenkel 55 entspricht in der
Länge der entsprechenden Längsabmessung der Packung. Die kürzeren Faltschenkel 54
und 56 sind hier so bemessen, daß sie einander nicht überlappen. Sie entsprechen jeweils
etwa der halben Abmessung des mittleren Faltschenkels 55. Dadurch hat das fertig gefaltete
Taschentuch durchgängig etwa eine einheitliche Dicke.
[0030] Der außen bzw. oben liegende Faltschenkel 54 ist der Entnahmeöffnung 36 zugekehrt.
Die Gestaltung und Abmessungen des Faltschenkels 54 einerseits sowie Anordnung, Gestaltung
und Abmessung der Entnahmeöffnung 36 sind so gewählt, daß ein einem freien Endbereich
bzw. einem Endrand 57 zugekehrter Bereich des Faltschenkels 54 mit einer geringfügigen
Überdeckung außerhalb des Bereichs der Entnahmeöffnung 36 verläuft. Wenn demnach die
Packung geöffnet wird durch Herausziehen der Aufreißlasche 37, liegt der Endrand 57
nicht frei innerhalb der Entnahmeöffnung 36. Hingegen verläuft ein freier Seitenrand
58 einer außen bzw. oben liegenden einzelnen Faltlage 59 des Papiertaschentuchs im
Bereich der Entnahmeöffnung 36, und zwar quer zur Entnahmerichtung des Taschentuchs.
Bei geöffneter Packung, also zurückgeschwenkter Aufreißlasche 37, liegt der Seitenrand
58 frei. In diesem Bereich kann die obere Faltlage 59 des kürzeren Faltstreifens 47
erfaßt und so das Taschentuch aus der Packung herausgezogen werden.
[0031] Bei diesem Entnahmevorgang kommt wieder die Z-Faltung durch die Querfaltlinien 51,
52 zur Wirkung. Das Taschentuch wird abschnittweise aus der Packung herausgezogen,
nämlich zuerst der Faltschenkel 54, dann der Faltschenkel 55 und zuletzt der Faltschenkel
56. Das entnommene Taschentuch wird so gehalten, daß es im Wege einer Schnellentfaltung
geöffnet werden kann.
[0032] Auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 bis Fig. 6 kann im Bereich der Faltlage
59 eine Grifflasche am Papiertaschentuch angebracht sein zum leichteren Erfassen des
Taschentuchs.
1. Papier-Tücher-Packung, insbesondere Papier-Taschentuch-Packung, mit einer einen Stapel
der gefalteten Papier-Tücher umgebenden Umhüllung aus Folie, Papier oder dergleichen,
wobei die Umhüllung im Bereich einer großflächigen Vorderwand (10) eine Entnahmeöffnung
(15; 36) für die Papier-Tücher aufweist, in deren Bereich jeweils ein Randbereich
(20, 58) einer Faltlage eines der Entnahmeöffnung zugekehrten Papier-Tuchs freiliegt
und wobei die Papier-Tücher eine zick-zack- bzw. Z-förmige Faltung mit wenigstens
drei Faltschenkeln (29, 30, 31, 32; 54, 55, 56) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß ein randseitiger der drei Faltschenkel (29-32; 54-56) der Entnahmeöffnung (15;
36) der Packung zugekehrt ist, so daß entsprechende Z-Faltlinien bzw. Querfaltlinien
(26, 27, 28; 51, 52) quer zur Entnahmerichtung verlaufen und die Faltschenkel aufeinanderfolgend
aus der Entnahmeöffnung herausziehbar sind.
2. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der Entnahmeöffnung
(15; 36) zugekehrte Faltschenkel (29; 54) deutlich kürzer ist als ein anschließender,
mittlerer Faltschenkel (30; 55).
3. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittlerer
oder mehrere mittlere Faltschenkel (30, 31; 55) der gefalteten Papier-Tücher den Abmessungen
der Vorderwand (10) der Packung entspricht.
4. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Papier-Tücher
in Längsrichtung zick-zack-förmig gefaltet sind, insbesondere derart, daß eine der
Entnahmeöffnung (36) zugekehrte äußere Faltlage (59) kürzer ist als darunter liegende
Faltlagen.
5. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Papier-Tücher
in Längsrichtung entlang zweier Längsfaltlinien (21, 22) gefaltet sind, derart, daß
Längslappen (23, 24) auf derselben Seite eines Mittelteils (25) liegen, wobei die
Längslappen (23, 24) je etwa der halben Fläche des Mittelteils (25) entsprechen und
überlappungsfrei an diesem anliegen.
6. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Entnahmeöffnung (15) jedes Papier-Tuch an einem freien Rand einer außenliegenden
bzw. der Entnahmeöffnung (15) zugekehrten Faltlage mit einem Grifflasche (34) zum
Erfassen des Papier-Tuchs versehen ist.
7. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der zum Grifflasche
(34) gegenüberliegenden Seite des Papier-Tuchs eine Ausnehmung (35) durch Ausstanzen
einer Grifflasche eines benachbarten Papier-Tuchs gebildet ist.
8. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeöffnung
(15) etwa mittig im Bereich der Vorderwand (10) gebildet ist mit einer Längserstreckung
in Richtung der Längserstreckung der Vorderwand (10), wobei eine äußere, der Entnahmeöffnung
(15) Zugekehrte Faltlage (33) einen innerhalb der Entnahmeöffnung (15) verlaufenden
freien Rand (20) bildet, an der die ebenfalls innerhalb der Entnahmeöffnung (15) liegende
Grifflasche (34) angebracht ist.
9. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand
(10) eine wiederverschließbare Entnahmeöffnung (36) aufweist mit einer durch eine
annähernd V-förmig verlaufende Perforationslinie (38) begrenzten Aufreißlasche (37)
und mit einem mit dieser verbundenen Klebestreifen (42), wobei die Perforationslinie
(38) mit divergierenden Schenkeln (39, 40) mit Abstand von einer Stirnwand (13) endet,
derart, daß die Entnahmeöffnung (36) in einem der Stirnwand (13) zugekehrten Bereich,
jedoch mit Abstand von dieser gebildet ist.
10. Papier-Tücher-Packung nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine äußere,
der Entnahmeöffnung (36) zugekehrte Faltlage (59) des Papier-Taschentuchs mit einem
quergerichteten Endrand (57) mit geringem Abstand außerhalb der Entnahmeöffnung bzw.
der Aufreißlasche (37) verläuft, derart, daß lediglich ein in Längsrichtung der Vorderwand
(10) verlaufender Seitenrand (58) der Faltlage (59) im Bereich der Entnahmeöffnung
(36) frei liegt.
1. Paper-tissue pack, in particular paper-handkerchief pack, having a wrapper which encloses
a stack of the folded paper tissues and consists of film, paper or the like, the wrapper
exhibiting, in the region of a large-surface-area front wall (10) a removal opening
(15; 36) for the paper tissues, in the region of which in each case a border region
(20, 58) of a folding layer of a paper tissue facing the removal opening is exposed,
and the paper tissues exhibiting a zigzag or Z-shaped fold with at least three folding
legs (29, 30, 31, 32; 54, 55, 56), characterized in that a border-side folding leg
of the three folding legs (29-32; 54-56) faces the removal opening (15; 36) of the
pack, with the result that corresponding Z-shaped folding lines or tranverse folding
lines (26, 27, 28; 51, 52) run transversely with respect to the removal direction
and the folding legs can be drawn out of the removal opening one after the other.
2. Paper-tissue pack according to Claim 1, characterized in that the folding leg (29;
54) facing the removal opening (15; 36) is considerably shorter than an adjoining,
central folding leg (30; 55).
3. Paper-tissue pack according to Claim 1 or 2, characterized in that a central folding
leg (30, 31; 55), or a plurality of central folding legs, of the folded paper tissues
corresponds to the dimensions of the front wall (10) of the pack.
4. Paper-tissue pack according to Claim 1 or 2, characterized in that the paper tissues
are folded in zigzag form in the longitudinal direction, in particular such that an
outer folding layer (59) facing the removal opening (36) is shorter than folding layers
located therebeneath.
5. Paper-tissue pack according to Claim 1 or 2, characterized in that the paper tissues
are folded in the longitudinal direction along two longitudinal folding lines (21,
22), such that longitudinal tabs (23, 34) are located on the same sides of a central
part (25), the longitudinal tabs (23, 34) each corresponding to approximately half
the surface area of the central part (25) and resting against the latter without overlapping.
6. Paper-tissue pack according to Claim 1 or 5, characterized in that, in the region
of the removal opening (15), each paper tissue is provided with a grip tab (34), for
grasping the paper tissue, on a free border of a folding layer which is located on
the outside or faces the removal opening (15).
7. Paper-tissue pack according to Claim 6, characterized in that a recess (35) is formed,
on that side of the paper tissue which is located opposite the grip tab (34), by virtue
of the grip tab of an adjacent paper tissue being punched out.
8. Paper-tissue pack according to Claim 6, characterized in that the removal opening
(15) is formed approximately centrally in the region of the front wall (10), with
a longitudinal extent in the direction of the longitudinal extent of the front wall
(10), an outer folding layer (33) facing the removal opening (15) forming a free border
(20) which runs within the removal opening (15) and on which the grip tab (34), which
is likewise located within the removal opening (15), is provided.
9. Paper-tissue pack according to Claim 1 or 2, characterized in that the front wall
(10) exhibits a recloseable removal opening (36) with a tear-open flap (37), delimited
by a perforation line (38) running approximately in the form of a V, and with an adhesive
strip (42) which is connected to said tear-open flap, the perforation line (38) terminating,
with diverging legs (39, 40) at a distance from a end wall (13), such that the removal
opening (36) is formed in a region facing the end wall (13), but at a distance therefrom.
10. Paper-tissue pack according to Claim 1 or 9, characterized in that an outer folding
layer (59), facing the removal opening (36), of the paper handkerchief runs, by means
of a transversely directed end border (57) at a small distance outside the removal
opening or tear-open flap (37), such that it is only a side border (58), running in
the longitudinal direction of the front wall (10), of the folding layer (59) which
is exposed in the region of the removal opening (36).
1. Emballage pour serviettes en papier, en particulier emballage pour mouchoirs en papier,
avec une enveloppe entourant une pile de mouchoirs en papier pliés et constituée d'une
feuille, de papier ou analogue, l'enveloppe présentant, dans la zone d'une paroi avant
(10) de grande surface, une ouverture de prélèvement (15 ; 36) pour les mouchoirs
en papier, dans la zone de laquelle une zone de bordure (20, 58) d'une couche de pliage
de l'un des mouchoirs en papier tourné vers l'ouverture de prélèvement est laissée
libre et les mouchoirs en papier présentant un pliage en zig-zag ou en Z avec au moins
trois branches de pliage (29, 30, 31, 32 ; 54, 55, 56), caractérisé par le fait qu'une
branche de pliage de bordure parmi les trois branches de pliage (29 à 32 ; 54 à 56)
est tournée vers l'ouverture de prélèvement (15 ; 36) de l'emballage, de manière que
les lignes de pliage en Z ou les lignes de pliage transversales (26, 27, 28 ; 51,
52) correspondantes courent transversalement par rapport à la direction de prélèvement
et les branches de pliage étant susceptibles d'être extraites les unes les autres
de l'ouverture de prélèvement, en se suivant.
2. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 1, caractérisé par le fait
que la branche de pliage (29 ; 54) tournée vers l'ouverture de prélèvement (15 ; 36)
est nettement plus courte qu'une branche de pliage (30 ; 55) médiane, lui faisant
suite.
3. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par
le fait qu'une ou plusieurs branche(s) de pliage (30, 31 ; 55) médiane(s) des mouchoirs
en papier pliés correspond(ent) aux dimensions de la paroi avant (10) de l'emballage.
4. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par
le fait que les mouchoirs en papier sont pliés dans la direction longitudinale, en
forme de zig-zag, en particulier de manière qu'une couche de pliage extérieure (59),
tournée vers l'ouverture de prélèvement (36), soit plus courte que les couches de
pliage sous-jacentes.
5. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par
le fait que les mouchoirs en papier sont pliés dans la direction longitudinale le
long de deux lignes de pliage longitudinales (21, 22) de manière que des languettes
longitudinales (23, 24) soient situées du même côté d'une partie médiane (25), les
languettes longitudinales (23, 24) correspondant chacune à environ la demi-surface
de la partie médiane (25) et appuyant sur celle-ci sans qu'il y ait chevauchement.
6. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 1 ou 5, caractérisé par
le fait qu'une couche de pliage prévue dans la zone de l'ouverture de prélèvement
(15) de chaque mouchoir en papier, sur une bordure libre d'une couche de pliage extérieure
ou bien d'une couche de pliage tournée vers l'ouverture de prélèvement (15), est pourvue
d'une patte de saisie (34) destinée à saisir le mouchoir en papier.
7. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 6, caractérisé par le fait
que, du côté opposé à la patte de saisie (34) du mouchoir en papier, est constitué
un évidement (35), par découpage par estampage d'une patte de saisie d'un mouchoir
en papier voisin.
8. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 6, caractérisé par le fait
que l'ouverture de prélèvement (15) est constituée à peu près centralement dans la
zone de la paroi avant (10), avec une étendue longitudinale orientée en direction
de la longueur de la paroi avant (10), une couche de pliage (33) extérieure, tournée
vers l'ouverture de prélèvement (15) constituant une bordure libre (20) courant à
l'intérieur de l'ouverture de prélèvement (15), bordure sur laquelle est appliquée
la patte de saisie (35) située également à l'intérieur de l'ouverture de prélèvement
(15).
9. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par
le fait que la paroi avant (10) présente une ouverture de prélèvement (36) refermable
avec une patte d'ouverture par déchirement (37) délimitée par une ligne de perforations
(38) courant à peu près en forme de V et avec une bande adhésive (42) reliée à cette
patte d'ouverture par déchirement, la ligne de perforations (38) s'achevant avec des
branches (39, 40) divergentes, situées à une distance donnée d'une paroi frontale
(13), de manière que l'ouverture de prélèvement (36) soit constituée dans une zone
tournée vers la paroi frontale (13) mais cependant à distance de celle-ci.
10. Emballage pour mouchoirs en papier selon la revendication 1 ou 9, caractérisé par
le fait qu'une couche de pliage (59) extérieure, tournée vers l'ouverture de prélèvement
(36), du mouchoir en papier s'étend avec une bordure d'extrémité (57), orientée transversalement,
à faible distance à l'extérieur de l'ouverture de prélèvement, respectivement de la
patte d'ouverture par déchirement (37), de manière que seule une bordure latérale
(58) courant dans la direction longitudinale de la paroi avant (10), de la couche
de pliage (59), soit exposée librement dans la zone de l'ouverture de prélèvement
(36).