[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum vollständigen Ausgleich des Axialschubs
bei Kreiselpumpen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Für den hydraulischen Axialschubausgleich bei Kreiselpumpen stehen dem Fachmann sehr
unterschiedliche Maßnahmen und Elemente zur Verfügung. Neben dem Axialschubausgleich
mit einer Entlastungseinrichtung, die im wesentlichen aus einer Entlastungsscheibe
mit Gegenscheibe, einem Entlastungskolben oder einem Doppelkolben besteht, sind auch
solche Einrichtungen zum Ausgleich bzw. zur Absenkung des Axialschubes geläufig, die
mit Hilfe einer drosselnden Wirkung (druckseitiger Dichtring in Kombination mit Entlastungsbohrungen)
oder einer dynamischen Wirkung (Rückenschaufeln am Laufrad oder Entlastungsbohrungen
allein) am einzelnen Laufrad zustande kommen (vgl. KSB Kreiselpumpenlexikon, 3. Auflage,
1989, Seite 32 bis 37).
[0003] Die bekannten Einrichtungen für den hydraulischen Axialschubausgleich sind, soweit
ihre Wirkung von einem Druckunterschied zwischen der Pumpensaug- und der -druckseite
abhängig ist, nur so lange zu einer einwandfreien Arbeit imstande, wie eine ausreichende
Druckdifferenz zur Verfügung steht. Dies gilt vor allem bei einstufigen, spezifisch
schnelläufigen Pumpen, denen infolge geringer Förderhöhen nur geringe Druckdifferenzen
zum Ausgleich der Axialkräfte zur Verfügung stehen. Wird nämlich die Förderhöhe mit
steigendem Förderstrom immer geringer, so kann es bereits unterhalb einer maximal
möglichen Förderhöhe zu einem Anstreifen des Laufrades an einem feststehenden Teil
der Kreiselpumpe kommen.
[0004] Um die Ursache dieses Problems zu erfassen, sei kurz auf die Wirkungsweise eines
hydraulischen Axialschubausgleichs eingegangen. Beispielhaft ist hier ein Ausgleich
durch einen Entlastungskolben, dessen Funktion auch von dem Laufrad einer Kreiselpumpe
übernommen werden kann:
[0005] Der hydraulische Axialschubausgleich beruht im wesentlichen darauf, daß die Kraft,
die auf einer Seite des Ausgleichkolbens wirkt, in einem bestimmten Betriebspunkt
der Kreiselpumpe praktisch konstant bleibt, während die auf die andere Seite des Ausgleichkolbens
wirkende Kraft durch axiale Verstellung des Kolbens verändert wird. Diese Veränderung
wird dadurch erzeugt, daß der auf dem Ausgleichkolben lastende Druck durch eine von
seiner axialen Stellung abhängige Drosselung in einem veränderlichen Spalt variiert
wird. Weil aber die Drosselwirkung in Spalten sehr stark von der zur Verfügung stehenden
Druckdifferenz abhängig ist, wird bei kleinen Druckdifferenzen die Regelung immer
schlechter. Da die Druckdifferenz am Drosselspalt der Förderhöhe der Pumpe proportional
ist, treten die genannten Probleme vor allem im Überlastbereich, also oberhalb einer
optimalen Fördermenge auf.
[0006] Um einen vollständigen Ausgleich des Axialschubs zu erreichen, bedarf eine solchermaßen
gefährdete Kreiselpumpe einer zweiten Einrichtung, die den von der ersten, hydraulisch
wirkenden Einrichtung nicht bewältigten Axialschub aufnimmt. Dies geschieht bei bekannten
Einrichtungen zum vollständigen Ausgleich des Axialschubs durch ein Axiallager, das
auch als Notlager bezeichnet wird. Wesentlicher Nachteil dieses zusätzlich aufzuwendenden
Teils ist der durch berührende Wirkung verursachte Verschleiß, der eine Überwachung
und temporären Ersatz notwendig macht.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der im Oberbegriff des
Anspruches 1 genannten Art zu schaffen, die ohne ein berührend wirkendes Lager auskommt.
[0008] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 genannten Merkmale.
[0009] Die Unteransprüche nennen vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes.
[0010] Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung wird neben einen in bekannter Weise arbeitenden,
hydraulischen Axialschubausgleich ein zweites, ebenfalls hydraulisch wirkendes Ausgleichssystem
gesetzt, das nicht auf die Pumpenförderhöhe als Wirkkraft angewiesen und daher in
der Lage ist, bei kleinen Pumpenförderhöhen selbständig einen vollständigen Ausgleich
der Axialkräfte zu erreichen.
[0011] Die Druckerhöhung im druckseitigen Seitenraum des Laufrades kann auf unterschiedliche
Weise bewerkstelligt werden. Unter der Voraussetzung, daß die saugseitig zwischen
Dichtring und Außendurchmesser des Laufrades gebildete Ringfläche kleiner ist als
die auf der Druckseite zur Verfügung stehende Fläche, kann bereits eine durch die
Oberflächenrauhigkeit des Laufrads verursachte Förderung eine entsprechende Druckerhöhung
bewirken. Diese Wirkung läßt sich noch steigern, wenn die Rauhigkeit der saugseitigen
Laufradwand geringer ist als die der druckseitigen Laufradwand. Vor allem aber vermögen
Rückenschaufeln oder ähnliche Fördermittel die notwendige Drucksteigerung ohne weiteres
zu erzielen.
[0012] Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Hierbei wird
ausgegangen von der Schilderung einer bekannten Einrichtung zum Ausgleich des Axialschubs,
die in der Fig. 3 in einer Schnittdarstellung einer Kreiselpumpe zu sehen ist. Die
Fig. 4 zeigt ein Diagramm der verschiedenen auf die Seitenwände des Laufrads dieser
Pumpe wirkenden Kräfte in Abhängigkeit des Regelspaltes.
[0013] Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Einrichtung zum hydraulischen Ausgleich des
Axialschubes im Zusammenhang mit einer ausschnittsweise dargestellten Kreiselpumpe.
Ein diesem Axialschubausgleich entsprechendes Diagramm ist in der Fig. 2 dargestellt.
[0014] Die in der Fig. 3 dargestellte Kreiselpumpe mit einer Axialschubausgleichseinrichtung
bekannter Bauart besitzt ein in einem Gehäuse (1) angeordnetes Laufrad (2). Zwischen
dem Gehäuse (1) und dem Laufrad (2) werden zwei dem Axialschubausgleich dienende Spalte
S₁ und S₂ gebildet. Die Weite des Spaltes S₁ ändert sich mit der axialen Stellung
des Laufrades (2), die Weite des Spaltes S₂ bleibt auch bei einer Verschiebung des
Laufrades 2 konstant.
[0015] Durch das Gehäuse (1), das Laufrad (2) und die Spalte S₁ und S₂ werden verschiedene,
voneinander zu unterscheidende Räume gebildet: ein vor dem Laufrad (2) gelegener Raum
(3), in dem ein Druck P₁ herrscht; ein hinter dem Laufrad (2) gelegener Raum (4),
der über einen durch die Förderwirkung des Laufrades (2) erhöhten Druck P₂ verfügt,
und einen zwischen den Spalten S₁ und S₂ gelegenen Raum (5), in dem ein Zwischendruck
P₃ herrscht.
[0016] Auf die Seitenwände des Laufrades (2) wirken mit einander gegengesetzter Richtung
Axialkräfte F₁ und F₂. Die Kraft F₂ ist proportional dem Druck P₂, der seinerseits
abhängig ist von der Förderhöhe. Die Kraft F₁ dagegen ist abhängig vom veränderlichen
Spalt S₁.
[0017] Infolge der Differenz zwischen den Drücken P₁ und P₂ ergibt sich eine vom Raum (4)
kommende, über den konstanten Spalt S₂, den Raum (5) und den veränderlichen Spalt
S₁ in den Raum (3) führende Strömung. Mit größer werdendem Spalt S₁ vergrößert sich
auch die Menge der in den Raum (3) strömenden Flüssigkeit. Hierdurch bedingt,erhöht
sich der Druckabfall im Spalt S₂, d.h. die Differenz zwischen den Drücken P₂ und P₃
wird größer, die Kraft F₁, die dem Druck P₃ proportional ist, wird kleiner. Bei richtiger
geometrischer Auslegung bringt die kurzzeitig größere Kraft, die hier F₂ ist, in anderem
Fall aber F₁ sein kann, das Laufrad (2) durch axiale Verschiebung in eine vorgegebene
Gleichgewichtsposition.
[0018] Im Diagramm der Fig. 4, das die Beziehung der beiden Kräfte F₁ und F₂ zueinander
darstellt, stellt der Schnittpunkt der beiden Linien den Punkt des Gleichgewichts
dar.
[0019] Mit kleiner werdender Differenz zwischen den Drücken P₁ und P₂ verflacht die Kurve
für die Kraft F₁. Im Extremfall kann sich deren Steigung sogar umdrehen. Dies ist
der Fall, wenn der im Radseitenraum aufgebaute Druck infolge der Rotation des Laufrades
(2) größer wird als die Förderhöhe des Laufrades (2).
[0020] Wie das Diagramm der Fig. 4 zeigt, verläuft aber die von der Kraft F₂ beschriebene
Linie nahezu horizontal, so daß es bei flacher werdender Kurve F₁ immer schwieriger
wird, einen Schnittpunkt der beiden Linien zu erreichen. In der Praxis ist dies bei
einer im Überlastbereich laufenden Kreiselpumpe der Fall. Da nun ein Gleichgewichtszustand
nicht mehr hergestellt werden kann, kommt es, sofern kein den Schub auffangendes Axiallager
vorgesehen ist,zu einem Anlaufen des Laufrades (2) am Gehäuse (1).
[0021] Die in der Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Ausführung verfügt über eine erste
Ausgleichseinrichtung, die der in der Fig. 3 dargestellten Einrichtung entspricht.
Sie besitzt also auch Spalte S₁ und S₂ und einen von diesen begrenzten Raum (5), ohne
daß diese Einzelheiten in der Fig. 1 sämtlich aufgeführt sind. Auch die Wirkung dieser
ersten Ausgleichseinrichtung ist die gleiche wie die der Einrichtung der Fig.3.
[0022] Neben der ersten, im Normalbetrieb arbeitenden Ausgleichseinrichtung besitzt die
Ausführung der Fig. 1 eine zweite, im Überlastbereich der Kreiselpumpe zum Einsatz
kommende hydraulische Ausgleichseinrichtung. Die Elemente dieser zweiten Einrichtung
sind: ein druckseitig am Umfang des Laufrades (7) angeordneter Bund (8), Öffnungen
(9), die den Einlauf (10) des Laufrades (7) mit dem druckseitigen Seitenraum (11)
verbinden, und Rückenschaufeln (12).
[0023] Das Laufrad (7) bildet mit dem Pumpengehäuse 1 zwei veränderliche Spalte: den Spalt
S₁ am Laufradeintritt und den Spalt S₃ am Bund (8). Vergleichbar mit entsprechenden
Parametern der vorbekannten Ausführung der Fig. 3 sind die Drücke P₁ und P₂ sowie
die Kraft F₁. Da der zwischen der druckseitigen Deckscheibe des Laufrades (7) und
dem Pumpengehäuse (1) gebildete Seitenraum (11) durch den Bund (8) und den Spalt S₃
gegenüber dem druckseitigen Raum (4) abgegrenzt ist, stellt sich hier ein eigener
Druck P₄ ein. Proportional dem Druck P₄ ist eine Kraft F′₂, die der Kraft F₁ entgegengerichtet
ist.
[0024] Im Normalbetrieb der Kreiselpumpe, wenn die Laufradförderhöhe wesentlich größer ist
als die Förderhöhe der Rückenschaufeln (12), erfolgt eine Strömung, die aus dem Raum
(4) über den Spalt S₃, den Seitenraum (11) und die Öffnungen (9) in den Einlauf (10)
des Laufrades (7) führt. Der sich im Seitenraum (11) einstellende Druck P₄ liegt,
bedingt durch den Druckabfall im Spalt S₃, unter dem Druck P₂ im Raum (4). Die vom
Druck P₄ abhängige Kraft F′₂, die Kraft F₁ befinden sich im Gleichgewicht.
[0025] Ab einem von der jeweiligen Kreiselpumpe abhängigen Betriebspunkt, der meist im Überlastbereich
liegt, beginnt die Förderhöhe der Rückenschaufeln (12) die Laufradförderhöhe zu übersteigen.
Hierdurch wird eine Strömung vom Einlauf (10) über die Öffnungen (9), den Raum (11)
und den Bund (8) zum druckseitigen Raum (4) eingeleitet. Der sich im Raum (11) einstellende
Druck P₄ wird nun um so größer, je kleiner der Spalt S₃ wird. Die Differenz zwischen
den Drücken P₄ und P₂ wächst ebenfalls mit kleiner werdendem Spalt S₃. Die Kraft F′₂
steigt an und bewegt das Laufrad (7), bevor es am Pumpengehäuse (1) anlaufen kann,
zurück in eine Gleichgewichtsposition.
[0026] Die Kraft F′₂ ist also nicht mehr unabhängig vom Spalt S₁, wie es die Kraft F₂ in
der vorbekannten Ausführung der Fig. 3 war. Sie verändert sich mit dem Spalt S₃, der
sich wiederum in spiegelbildlicher Umkehr zum Spalt S₁ verändert. Daraus resultiert,
daß die Kraft F′₂, die ab einer bestimmten Spaltweite ansteigt, einen Verlauf besitzt,
der mit Sicherheit einen Schnittpunkt mit dem Verlauf der Kraft F₁ ergibt. Das in
der Fig. 2 dargestellte Diagramm verdeutlicht dies.
[0027] Die erfindungsgemäβe Ausführung der Fig. 1 stellt eine Einrichtung zum vollständigen
Ausgleich des Axialschubs dar, die neben ein erstes Ausgleichssystem, das der Ausgleichseinrichtung
der Fig. 3 entspricht, ein zweites, berührungsfrei arbeitendes Ausgleichssystem setzt.
Die beiden gemeinsam verwendeten Systeme führen in ihrem Zusammenwirken zu einer neuen,
eigenständigen Ausgleichseinrichtung. Der hier als zweites Ausgleichssystem bezeichnete
Teil kann aber auch mit einem anders gearteten System, welches den Axialschubausgleich
für den außerhalb des Überlastbereichs liegenden Normalbetrieb der Kreiselpumpe übernimmt,
zusammenfaßt werden.
1. Einrichtung zum vollständigen Ausgleich des Axialschubs bei Kreiselpumpen, mit einer
ersten Einrichtung, die einen hydraulischen Ausgleich des Axialschubs mit Hilfe der
vom Laufrad der Kreiselpumpe erzeugten Druckdifferenz bewirkt, und einer zweiten Einrichtung,
die den bei einer für die Funktion der ersten Einrichtung nicht mehr ausreichenden
Förderhöhe entstehenden Axialschub aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einrichtung durch eine ebenfalls hydraulisch wirkende Ausgleichseinrichtung
gebildet wird, wobei Mittel vorgesehen sind, die eine Druckerhöhung im druckseitigen
Seitenraum (11) des Laufrades (7) bei einer unter einen vorgegebenen Wert absinkenden
Förderhöhe bewirken.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Ausgleichseinrichtung
ausgestattet ist mit einem im druckseitigen Umfangsbereich des Laufrades (7) angeordneten,
in Abhängigkeit einer Verschiebung des Laufrades (7) in seiner Weite veränderbaren
Spalt (S₃).
3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit Rückenschaufeln (12) versehenes
Laufrad (7).
4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit zwei Spalten zwischen
Laufrad (7) und Pumpengehäuse (1) arbeitenden Axialschubausgleich, dessen erster,
saugseitig angeordneter Spalt (S₁) den Axialschubausgleich im Bereich hoher Druckdifferenzen
zwischen Laufradeintritt (3) und -austritt (4) dient, während der druckseitig angeordnete
Spalt (S₃) den Axialschubausgleich im Bereich geringer Druckdifferenzen zwischen Laufradeintritt
(3) und -austritt (4) übernimmt.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der druckseitige
Spalt (S₃) zwischen einem im Umfangsbereich am Laufrad (7) angeordneten Bund (8) und
dem Pumpengehäuse (1) gebildet wird.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der druckseitige
Spalt (S₃) zwischen einem im Umfangsbereich des Laufrades im Gehäuse angeordneten
Bund (8) und dem Laufrad (7) gebildet wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch den Einlauf (10) des Laufrades (7) mit dessen druckseitigem Seitenraum (11)
verbindende Öffnungen (9).
1. A device for the complete compensation of axial thrust in centrifugal pumps, comprising
a first means, which produces a hydraulic compensation of such axial thrust with the
aid of the pressure differential produced by the impeller of the centrifugal pump
and a second means, which takes up the axial thrust resulting when the pumping head
is no longer sufficient for functioning of the first means, characterized in that
the second means is constituted by a compensation device which also operates hydraulically,
means being provided which cause an increase in pressure in the lateral space (11)
of the pressure side of the impeller (7) in the case of a pumping head going below
a predetermined value.
2. The device as claimed in claim 1, characterized in that the second compensation device
is provided with a gap (S₃) arranged in the peripheral part of the impeller (7) on
the pressure side and adapted to be altered in width in a manner dependent on a displacement
of the impeller (7).
3. The device as claimed in claim 1, characterized by a impeller (7) provided with back
vane (12).
4. The device as claimed in claim 1, characterized by an axial thrust compensation system,
provided with two gaps, between the impeller (7) and the pump housing (1), whose first
gap (S₁) provided on the intake side serves for axial thrust compensation in the high
pressure differential range between the intake (3) and outlet (4) of the impeller,
whereas the gap (S₃) arranged on the pressure side is responsible for axial thrust
compensation in the low pressure differential range between the intake (3) of the
impeller and the outlet (4) thereof.
5. The device as claimed in claim 1 and claim 4, characterized in that the gap (S₃) on
the pressure side is formed between a collar arranged in the peripheral part of the
impeller (7) and the pump housing (1).
6. The device as claimed in claim 1 and claim 4, characterized in that the gap (S₃} on
the pressure side is formed between a collar (8) arranged in the peripheral part of
the impeller in the housing and the impeller (7).
7. The device as claimed in claim 1 and one or more of the following claims, characterized
by openings (9) connecting the intake (10) of the impeller (7) with the lateral space
(11) thereof on the pressure side.
1. Dispositif pour la compensation totale de la poussée axiale de pompes centrifuges,
avec un premier dispositif qui produit une compensation hydraulique de la poussée
axiale à l'aide de la différence de pression créée par la roue de la pompe centrifuge,
et avec un second dispositif qui absorbe la poussée axiale créée avec une hauteur
de refoulement qui n'est plus suffisante pour le fonctionnement du premier dispositif,
caractérisé en ce que le second dispositif est formé par un dispositif de compensation d'effet
hydraulique également, dans lequel des moyens sont prévus produisant une augmentation
de pression dans la chambre latérale (11) côté pression de la roue (7) lorsque la
hauteur de refoulement devient inférieure à une valeur prédonnée.
2. Dispositif selon la revendication 1 caractérisé en ce que le second dispositif de
compensation est équipé d'une fente (S₃), placée sur la circonférence de la roue (7),
côté pression, variable en largeur en fonction du déplacement de la roue (7).
3. Dispositif selon la revendication 1 caractérisé par une roue (7) équipée de pales
dorsales (12).
4. Dispositif selon la revendication 1 caractérisé par une compensation de la poussée
axiale travaillant avec deux fentes entre la roue (7) et le boîtier de la pompe (1),
compensation dont la première fente (S₁) placée côté aspiration sert à la compensation
de la poussée axiale dans la gamme des fortes différences de pression entre l'entrée
(3) et la sortie (4) de la roue, alors que la fente (S₃) placée côté pression se charge
de la compensation de la poussée axiale dans la gamme des faibles différences de pression
entre l'entrée (3) et la sortie (4) de la roue.
5. Dispositif selon les revendications 1 et 4 caractérisé en ce que la fente (S₃) côté
pression est formée entre un collet (8) placée sur la circonférence de la roue (7)
et le boîtier de la pompe (1).
6. Dispositif selon les revendications 1 et 4 caractérisé en ce que la fente (S₃) côté
pression est formée entre un collet (8) placé sur la circonférence de la roue dans
le boîtier et la roue (7).
7. Dispositif selon la revendication 1 et une ou plusieurs des revendications suivantes
caractérisé par des ouvertures (9) reliant l'entrée (10) de la roue (7) avec sa chambre
latérale côté pression (11).