| (19) |
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(11) |
EP 0 544 704 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1994 Patentblatt 1994/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.08.1991 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9101/455 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9203/341 (05.03.1992 Gazette 1992/06) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM UMHÜLLEN EINER VERPACKUNGSEINHEIT
DEVICE FOR WRAPPING A PACKAGING UNIT
DISPOSITIF D'ENVELOPPEMENT D'UNE UNITE D'EMBALLAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE DK ES FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
24.08.1990 DE 4026807
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.06.1993 Patentblatt 1993/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Deutsche Rockwool Mineralwoll-GmbH |
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45966 Gladbeck (DE) |
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Erfinder: |
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- PAULITSCHKE, Werner
D-41564 Kaarst (DE)
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| (74) |
Vertreter: Köhne, Friedrich, Dipl.-Ing. |
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Rondorfer Strasse 5a 50968 Köln 50968 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 170 531 CH-A- 434 708 DE-A- 2 608 442 FR-A- 2 441 547 US-A- 3 955 339
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EP-A- 0 258 679 DE-A- 2 357 667 FR-A- 2 390 335 US-A- 3 815 313
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umhüllen einer sperrigen Verpackungseinheit,
die aus Mineralwolle-Platten oder aus einer Mineralwolle-Rolle besteht, mit einer
Fördervorrichtung für die Verpackungseinheit, einer Folienrolle mit Abstand oberhalb
und einer Folienrolle unterhalb der Fördervorrichtung, einem Schweißbalken und einem
Anschlagbalken, die derart gegeneinander führbar sind, daß zwischen ihnen die Enden
der Umhüllung einspannbar und miteinander verschweißbar sind, und ferner mit einer
Trennvorrichtung, die derart gestaltet ist, daß die gebildete quer verlaufende Schweißnaht
durchtrennt wird und einerseits die Enden der Umhüllung und andererseits die Enden
der von den Folienrollen abziehbaren Folien miteinander verschweißt sind, wobei die
Folienenden einschließlich Schweißnaht jeweils einen vertikalen Vorhang bilden, gegen
den die Verpackungseinheit unter Bildung der Umhüllung verschiebbar ist.
[0002] Vorrichtungen der vorgenannten Gattung sind in der Praxis bekannt. Sie arbeiten in
der Weise, daß mittels einer Fördervorrichtung Verpackungseinheiten, die zum Beispiel
aus Paketen übereinander geschichteter Mineralwolle-Platten bestehen, reihenweise
nacheinander zugeführt werden. Die Enden dervon einer oberen und einer unteren Folienrolle
abziehbaren bzw. abwickelbaren Folien sind durch eine Schweißnaht miteinander verbunden,
so daß gewissermaßen ein Vorhang entsteht. Die betreffende Verpackungseinheit wird
dann gegen diesen Vorhang geschoben, so daß sowohl von der oberen als auch von der
unteren Folienrolle Folienteile abgezogen werden. Die Verschiebebewegung erfolgt soweit,
bis die Verpackungseinheit unter Mitnahme der Folie über den Anschlagbalken hinweg
bewegt ist. Im Abstand von etwa 10 bis 20 cm hinter dem Anschlagbalken bleibt dann
die Verpackungseinheit, beispielsweise das Paket aus Mineralwolle-Platten, stehen.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Verpackungseinheit an drei Seiten, etwa U-förmig von der
Kunststoffolie umhüllt. In dieser Stellung fährt der Schweißbalken gegen den Anschlagbalken
und zieht einen weiteren Teil der Kunststoffolie von der benachbarten Folienrolle
ab. In der Anschlagstellung wird eine im Schweißbalken befindliche elektrische Heizung
aufgeheizt, so daß eine quer zur Transportrichtung verlaufende Schweißnaht gebildet
wird. Nach dem sehr schnell verlaufenden Abkühlen der Schweißnaht wird diese in der
Mitte derart getrennt, daß zum einen die Verpackungseinheit vollständig von der Kunststoffolie
umschlungen bleibt und zum anderen die beiderseitigen Enden der von den Folienrollen
abgewickelten Folienteile miteinander verschweißt sind, so daß sich wieder ein Vorhang
bildet. Der Schweißbalken fährt sodann in die Ausgangsstellung zurück und der Vorgang
des Umhüllens kann wiederholt werden. Im Anschluß an diesen Vorgang wird die umhüllte
Verpackungseinheit einem Schrumpftunnel zugeführt, in dem die Kunststoffolie so erhitzt
und bei wieder Abkühlung so geschrumpft wird, daß sie auf dem gesamtem Umfang der
Verpackungseinheit dicht anliegt. Die Folienumhüllung der fertig verpackten Verpackungseinheit
weist dann zwei über die gesamte Breite verlaufende Schweißnähte auf. Als Kunststoffolien
wird eine Schrumpffolie, und zwar aus einem Polyäthylen-Material verwendet.
[0003] Derartige Verpackungseinheiten sind im allgemeinen äußerst sperrig. Da noch dazu
die Kunststoffolie sehr glatt ist, lassen sich die Verpackungseinheiten nur schwer
handhaben. Sie müssen aber in großen Mengen meist von Hand zur Lagerhaltung gestapelt,
in Lastkraftwagen umgeladen, beim Händler oder auf der Baustelle wieder entladen und
schließlich zur Verarbeitung weitertransportiert werden. Bei diesen Vorgängen müssen
die sperrigen Verpackungseinheiten von den betreffenden Handwerkern mit weit gespreizten
Armen erfaßt, angehoben und weiter getragen werden, wobei sie wegen der glatten Kunststoffolie
oft abrutschen und auf den Boden fallen, so daß die Kunststoffolie beschädigt werden
kann.
[0004] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zu schaffen,
mit deren Hilfe eine solche Umhüllung herstellbar ist, daß sich die Verpackungseinheiten
einfach handhaben lassen.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird gelöst durch die Kombination mit den weiteren Merkmalen,
daß der Schweißbalken und der Anschlagbalken in Förderrichtung der Verpackungseinheit
gesehen, so breit ausgebildet und der Schweißbalken mit mindestens zwei im Abstand
voneinander verlaufenden Heizzonen versehen ist, daß auf dem Umfang der Umhüllung
eine Tragelasche gebildet ist und daß die Trennvorrichtung zusätzliche Werkzeuge zum
Herstellen mindestens einer Grifföffnung in einem griffgünstigen Bereich der Tragelasche
aufweist und daß der Schweißbalken nahe dem Rande der Grifföffnung mindestens eine
zusätzliche Heizzone aufweist.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den
Unteransprüchen 2 bis 6.
[0007] Die Erfindung betrifft ferner eine Verpackungseinheit aus sperrigen Mineralwolle-Platten
oder aus einer sperrigen Mineralwolle-Rolle mit einer stirnseitig offenen Umhüllung,
die aus zwei Stücken schrumpfbarer Kunststoffolie besteht, deren Enden durch zwei
Schweißnähte miteinander verbunden sind und die gekennzeichnet ist durch die Kombination
mit den weiteren Merkmalen, daß an der einen Schweißnaht eine nach außen weisende
Tragelasche angeflanscht ist, daß die Tragelasche aus den verlängerten Enden der Kunststoffolie
gebildet ist und daß die Tragelasche mindestens eine Grifföffnung in einem griffgünstigen
Bereich der Tragelasche aufweist, welche von einer Schweißnaht umgeben ist.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Verpackungseinheit ergeben sich aus den Unteransprüchen
8 und 9.
[0009] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schema dargestellt, und
zwar zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung in Anfangs-Betriebsstellung,
Fig. 2 eine Vorrichtung gemäß Fig. 1, jedoch in einer Zwischen-Betriebsstellung,
Fig. 3 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 oder in einer Betriebsstellung während des Schweißvorganges,
Fig. 4 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 3, jedoch in einer anderen Ausführung
der Vorrichtung,
Fig. 5 die Vorrichtung gemäß Fig. 4 in einer Betriebsstellung nach Beendigung des
Schweißvorganges,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine umhüllte Verpackungseinheit,
Fig. 7 einen Teilquerschnitt zu Fig. 6 durch die Tragelasche in vergrößertem Maßstab
und
Fig. 8 einen Teilquerschnitt zu Fig. 6 gemäß Schnittlinie VIII-VIII in vergrößertem
Maßstab.
[0010] Zu den nachfolgend erläuterten Ausführungsbeispielen sind für gleiche oder gleichwirkende
Teile jeweils die gleichen Bezugszeichen verwendetworden, so daß sich die diesbezüglichen
Erläuterungen sinngemäß auf die verschiedenen Ausführungen beziehen. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach den Figuren 1 bis 3 sind zwei Fördervorrichtungen 1, 2 in Form von Transportrollenbahnen
vorgesehen. Statt der Transportrollenbahnen können auch andere geeignete Fördervorrichtungen,
z. B. Endlosförderbänder, zum Einsatz kommen. Zwischen den beiden Fördervorrichtungen
befindet sich ein feststehender Anschlagbalken 13, dessen obere Anschlagfläche im
Niveau der oberen Förderfläche der Fördervorrichtungen 1, 2 befindet. Senkrecht mit
Abstand oberhalb der Transportrollenbahn 1 ist eine Folienrolle 3 drehbar gelagert.
Eine weitere Folienrolle 4 ist unterhalb der Transportrollenbahn 1 ebenfalls drehbar
angeordnet. Von der oberen Folienrolle 3 läßt sich eine Folie 5 und von der unteren
Folienrolle 4 eine weitere Folie 6 abziehen, wobei die Folienrollen jeweils Drehungen
in Richtung der Pfeile 20 bzw. 21 ausführen. Die Enden der beiden Folienbahnen 5,
6 sind durch eine Schweißnaht 7 miteinander verbunden, welche senkrecht zur Bildebene
der Fig. 1 verläuft und sich über die gesamte Breite der Folienbahnen erstreckt. In
der Nähe der Folienrollen befinden sich Umlenkrollen 8 und 9, die so angeordnet sind,
daß die untere Folienbahn 6 durch einen Spalt zwischen der Fördervorrichtung 1 und
dem Anschlagbalken 13 hindurchtritt.
[0011] In derAnfangs-Betriebsstellung gemäß Fig. 1 befindet sich auf der Transportrollenbahn
1 eine Verpackungseinheit 14, die bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem Stapel
bzw. einem Paket von Mineralwollplatten 15 besteht, die also aufeinander gestapelt
sind. Es ist ferner ein Schweißbalken 10 vorhanden, der mittels eines vereinfacht
dargestellten Gestänges 11 in Richtung des Pfeiles auf- und abgefahren werden kann.
Die Hubhöhe des Schweißbalkens 10 ist größer als die Höhe der verpackungseinheit 14.
In der Betriebsstellung gemäß Fig. 1 befindet sich der Schweißbalken in seiner obersten
Stellung. Wenn nun die Verpackungseinheit 14 bzw. der Plattenstapel in Richtung des
Pfeiles 16 in die Betriebsstellung nach Fig. 2 verschoben wird, wird von den beiden
Folienrollen 3, 4 jeweils ein Teil der Folienbahn 5, 6 abgezogen, so daß in dieser
Betriebsstellung zunächst die Unterseite und die in Förderrichtung vorn liegende Stirnseite
der Verpackungseinheit von der Kunststoffolie umhüllt sind. Im weiteren Arbeitsschritt
wird der Schweißbalken 10 über die Hubhöhe bis zu dem Anschlagbalken 13 bewegt, so
daß sich die Betriebsstellung nach Fig. 3 ergibt. Bei der Hubbewegung des Schweißbalkens
hebt die Folienbahn 5 von einer Führungsrolle 17 ab. Die Verpackungseinheit ist auf
dem gesamten Umfang von der Kunststoffolie umhüllt.
[0012] Wie die Fig. 1 bis 3 und auch die Fig. 4 und 5 zu einem weiteren Ausführungsbeispiel
veranschaulichen, sind der Schweißbalken 10 und der Anschlagbalken 13, in Förderrichtung
16 der Verpackungseinheit 14 gesehen, so breit ausgebildet und der Schweißbalken 10
ist mit mindestens zwei im Abstand voneinander verlaufenden Heizzonen 18, 19 versehen,
daß beim Schweißvorgang auf dem Umfang der Umhüllung 26 eine Tragelasche 23 gebildet
wird. Die Heizzone 18 kann vorteilhafterweise auch doppelt ausgeführt sein, so daß
hierdurch zwei dicht nebeneinander verlaufende Schweißnähte entstehen, zwischen denen
der Trennvorgang vorgenommen werden kann. Nach Fig. 3 verläuft das Folienteil der
Umhüllung 26 an der rückwärtigen Stirnseite, der besseren Deutlichkeit halber übertrieben
gezeichnet, unter einem spitzen Winkel, so daß sich dort zunächst noch ein keilförmiger
Zwischenraum befindet. Nach dem Abtrennen der Verpackungseinheit wird diese aber einem
nicht gezeichneten Schrumpftunnel zugeleitet, wo die Kunststoffolie so geschrumpftwird,
daß sie sich auf dem gesamten Umfang dicht an der Verpackungseinheit anlegt.
[0013] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 sind sowohl der Schweißbalken 10
als auch derAnschlagbalken 13 mittels vereinfacht gezeichneten Gestängen 11 und 22
bewegbar eingerichtet, und zwar derart, daß die beiden Balken etwa auf mittiger Höhe
der Verpackungseinheit 14 (Fig. 4) aufeinandertreffen.
[0014] Die an sich bekannte, entweder mit dem Anschlagbalken kombinierte oder auch separat
angeordnete Trennvorrichtung wird so gesteuert, daß sie kurze Zeit nach Herstellung
der Schweißnähte und nach deren Abkühlen wirksam wird. Vorteilhafterweise weist die
Trennvorrichtung erfindungsgemäß mindestens ein zusätzliches Werkzeug zum Einstanzen
einer Grifföffnung in die Tragelasche 23 auf. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.
6 sind drei Grifföffnungen 27, 28 und 29 vorgesehen. Zu deren Herstellung sind dann
drei zusätzliche Werkzeuge derart angeordnet, daß eine mittige Grifföffnung 28 und
zwei nahe des Randes der Tragelasche 23 befindliche Grifföffnungen 27 und 29 entstehen.
Die zusätzlichen Werkzeuge weisen vorteilhaft eine im wesentlichen ovale Schnittkante
auf, so daß die Grifföffnungen ein bequemes Handhaben erlauben.
[0015] Wie die Fig. 6 bis 8 veranschaulichen, ist die Tragelasche 23 beidseitig durch Schweißnähte
24 und 25 begrenzt. Zur zusätzlichen Verstärkung der Grifföffnungen kann an deren
Rand eine weitere ovale Schweißnaht 30 vorgesehen sein. Zu deren Herstellung besitzt
der Schweißbalken 10 nahe dem Rande der jeweiligen Grifföffnung 27, 28 oder 29 eine
zusätzliche ovale Heizzone. Die Folienteile innerhalb der Grifföffnungen können vollständig
ausgestanzt werden. Es ist aber auch möglich, die Schnittkante des zusätzlichen Werkzeuges
so auszubilden, daß sie sich nur über die beiden Rundungen 31 und 32 und eine Verbindungskante
33 zwischen den beiden Rundungen erstreckt, so daß die ausgestanzten Folienteile um
die andere gegenüberliegende Verbindungskante 34 umklappbar sind. Das Umklappen kann
bei entsprechend umgedrehtem Werkzeug auch um die äußere Verbindungskante 33 vorgenommen
werden.
[0016] Durch die oben beschriebenen Vorrichtungen erhält man eine Verpackungseinheit aus
Mineralwolle-Platten oder alternativ auch aus einer Minerallwolle-Rolle, die aus einer
Bahn zusammengerollt ist, mit einer Umhüllung 26, die aus einer schrumpfbaren Kunststoffolie
besteht und deren Enden durch eine Schweißnaht miteinander verbunden sind und wobei
an der Schweißnaht eine nach außen weisende Tragelasche 23 angeflanscht ist. Aus Fertigungsgründen
ist die Tragelasche 23, wie oben beschrieben wurde, aus den verlängerten Enden der
Kunststoffolie gebildet, wobei ferner zweckmäßig der äußere Rand der Tragelasche eine
weitere Schweißnaht 24 aufweist. Die Tragelasche 23 besitzt eine oder mehrere Grifföffnungen
27, 28 und 29, welche zurVerstärkung von Schweißnähten 30 umgeben sind. Es genügt
im allgemeinen, nur eine einzige mittige Grifföffnung vorzusehen. Wenn die Verpackungseinheiten
aber besonders groß und schwer sind, können statt der mittigen Grifföffnung oder zusätzlich
zu dieser die beiden äußeren Grifföffnungen vorgesehen sein, so daß ggf. zwei Personen
angreifen und ein besonders schnelles Stapeln und Verladen usw. bewirken können.
[0017] Bei einer quaderförmigen oder kubischen Verpackungseinheit kann die Tragelasche entlang
einer seiner Kanten angeformt sein, wie sich dies aus Fig. 3 ergibt. In der zweckmäßigeren
Ausführung ist die Tragelasche 23 aber gemäß Fig. 5 in mittlerer Höhe einer umhüllten
Fläche angeformt.
1. Vorrichtung zum Umhüllen einer sperrigen Verpackungseinheit (14), die aus Mineralwolle-Platten
(15) oder aus einer Mineralwolle-Rolle besteht, mit einer Fördervorrichtung (1, 2)
für die Verpackungseinheit, einer Folienrolle (3) mit Abstand oberhalb und einer Folienrolle
(4) unterhalb der Fördervorrichtung (1, 2), einem Schweißbalken (10) und einem Anschlagbalken
(13), die derart gegeneinander führbar sind, daß zwischen ihnen die Enden der Umhüllung
(26) einspannbar und miteinander verschweißbar sind, und ferner mit einer Trennvorrichtung,
die derart gestaltet ist, daß die gebildete quer verlaufende Schweißnaht (7) durchtrennt
wird und einerseits die Enden der Umhüllung und andererseits die Enden (5, 6) der
von den Folienrollen (3, 4) abziehbaren Folien miteinander verschweißt sind, wobei
die Folienenden (5, 6) einschließlich Schweißnaht jeweils einen vertikalen Vorhang
bilden, gegen den die Verpackungseinheit unter Bildung der Umhüllung verschiebbar
ist, gekennzeichnet durch die Kombination mit den weiteren Merkmalen, daß der Schweißbalken
(10) und der Anschlagbalken (13), in Förderrichtung (16) der Verpackungseinheit (14)
gesehen, so breit ausgebildet und der Schweißbalken (10) mit mindestens zwei im Abstand
voneinander verlaufenden Heizzonen (18, 19) versehen ist, daß auf dem Umfang der Umhüllung
(26) eine Tragelasche (23) gebildet ist und daß die Trennvorrichtung zusätzliche Werkzeuge
zum Herstellen mindestens einer Grifföffnung (27, 28, 29) in einem griffgünstigen
Bereich der Tragelasche (23) aufweist und daß der Schweißbalken (10) nahe dem Rande
der Grifföffnung (27, 28, 29) mindestens eine zusätzliche Heizzone aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Werkzeuge
eine im wesentlichen ovale Schnittkante aufweisen und daß jede Heizzone entsprechend
oval gestaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittkante sich
über die beiden Rundungen (31, 32) und eine Verbindungskante (33) zwischen den beiden
Rundungen erstreckt, so daß die ausgestanzten Folienteile um die andere gegenüberliegende
Verbindungskante (34) umklappbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schweißbalken (10) über eine Hubhöhe, die größer als die Höhe der Verpackungseinheit
(14) ist, bis zu dem Anschlagbalken (13) bewegbar ist, unddaßderAnschiagbaiken (13)
feststehend mit der Anschlagfläche im Niveau der Fördervorrichtung (1, 2) angeordnet
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
der Schweißbalken (10) als auch der Anschlagbalken (13) bewegbar ist, derart, daß
die Balken etwa auf mittiger Höhe der Verpackungseinheit (14) aufeinandertreffen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine
mittige und zwei nahe dem Rande der Tragelasche (23) befindliche Grifföffnungen (27,
28, 29) durch die zusätzlichen Werkzeuge der Trennvorrichtung herstellbar sind.
7. Verpackungseinheit aus sperrigen Mineralwolle-Platten (15) oder aus einer sperrigen
Mineralwolle-Rolle mit einer stirnseitig offenen Umhüllung (26), die aus zwei Stücken
schrumpfbarer Kunststoffolie besteht, deren Enden durch zwei Schweißnähte (7, 25)
miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch die Kombination mit den weiteren
Merkmalen, daß an der einen Schweißnaht (25) eine nach außen weisende Tragelasche
(23) angeflanscht ist, daß die Tragelasche (23) aus den verlängerten Enden der Kunststoffolie
gebildet ist und daß die Tragelasche (23) mindestens eine Grifföffnung (27, 28, 29)
in einem griffgünstigen Bereich der Tragelasche (23) aufweist, welche von einer Schweißnaht
(30) umgeben ist.
8. Verpackungseinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelasche
(23) bei einer quaderförmigen Verpackungseinheit entlang einer der Kanten angeformt
ist.
9. Verpackungseinheit nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelasche
(23) bei einer quaderförmigen Verpackungseinheit (14) in mittlerer Höhe einer Seitenfläche
angeformt ist.
1. Device for wrapping a bulky packaging unit (14), which consists of mineral wool
sheets (15) or of a mineral wool roll, with a conveying device (1, 2) for the packaging
unit, a roll (3) of sheeting at a distance above and a roll (4) of sheeting below
the conveying device (1, 2), a welding bar (10) and an abutment bar (13), which can
be guided towards each other so that between the latter t he ends of the wrapping
(26) can be clamped and welded to each other, and furthermore with a separating device,
which is designed so that the transversely extending welded seam (7) formed is separated
and on one side the ends of the wrapping and on the other side the ends (5, 6) of
the sheeting able to be withdrawn from the rolls of sheeting (3, 4) are welded to
each other, the ends of the sheeting (5, 6) including the welded seam respectively
forming a vertical curtain, towards which the packaging unit can be moved thus forming
the wrapping, characterised by the combination with the further features, that the
welding bar (10) and the abutment bar (13), seen in the conveying direction (16) of
the packaging unit (14), are constructed to be so wide and the welding bar (10) is
provided with at least two heating zones (18, 19) extending at a distance apart, that
a carrying flap (23) is formed on the periphery of the wrapping (26) and that the
separating device comprises additional tools for producing at least one gripping opening
(27, 28, 29) in a region of the carrying flap (23) which is favourable for gripping
and that close to the edge of the gripping opening (27, 28, 29), the welding jaw (10)
comprises at least one additional heating zone.
2. Device according to Claim 1, characterised in that the additional tools have a
substantially oval cutting edge and that each heating zone is constructed to be oval
in a corresponding manner.
3. Device according to Claim 2, characterised in that the cutting edge extends over
the two rounded portions (31, 32) and a connecting edge (33) between the two rounded
portions, so that the sheeting parts stamped out can be folded around the other opposite
connecting edge (34).
4. Device according to one of the preceding Claims, characterised in that the welding
bar (10) can be moved by a lifting height, which is greater than the height of the
packaging unit (14), as far as the abutment bar (13), and that the abutment bar (13)
is arranged in a stationary manner with the abutment surface at the level of the conveying
device (1,2).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that both the welding
bar (10) as well as the abutment bar (13) are movable so that the bars encounter each
other approximately at the mid height of the packaging unit (14).
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterised in that one central gripping
opening and two gripping openings (27, 28, 29) located close to the edges of the carrying
flap (23) can be produced by the additional tools of the separating device.
7. Packaging unit consisting of bulky mineral wool sheets (15) or of a bulky mineral
wool roll with a wrapping (26) open on the end face, which wrapping consists of two
pieces of shrinkable plastic sheeting, whereof the ends are connected to each other
by two welding seams (7, 25), characterised by the combination with the further features,
that flange-connected to one welding seam (25) is a carrying flap (23) pointing outwards,
that the carrying flap (23) is formed from the extended ends of the plastic sheeting
and that the carrying flap (23) comprises at least one gripping opening (27, 28, 29)
in a region of the carrying flap (23) favouring gripping, which opening is surrounded
by a welded seam (30).
8. Packaging unit according to Claim 7, characterised in that in a cuboid-shaped packaging
unit, the carrying flap (23) is formed integrally along one of the edges.
9. Packaging unit according to Claim 7 or 8, characterised in that in a cuboid-shaped
packaging unit (14), the carrying flap (23) is integrally formed at the mid height
of one side face.
1. Dispositif pour envelopper une unité d'emballage encombrante (14) constituée de
plaques (15) de laine minérale ou d'un rouleau de laine minérale, comportant un dispositif
de transport (1, 2) pour l'unité d'emballage, un rouleau de feuille (3) à une certaine
distance au dessus du dispositif de transport (1,2) et un rouleau de feuille (4) au-dessous
de ce dispositif, une barre de soudage (10) et une barre de butée (13) qui peuvent
être guidées l'une par rapport à l'autre de telle façon qu'entre eles, on puisse tendre
et souder l'une avec l'autre les extrémités de l'enveloppe (26), et comportant, de
plus, un dispositif de séparation, conçu de façon à trancher le cordon de soudure
(7) formé, disposé transversalement, et à souder entre elles, d'une part, les extrémités
de l'enveloppe et, d'autre part, les extrémités (5, 6) des feuilles se déroulant des
rouleaux de feuille (3, 4), étant entendu que les extrémités (5, 6) des feuilles,
y compris le cordon de soudure, forment chaque fois un rideau vertical contre lequel
l'unité d'emballage peut glisser en formant l'enveloppe,
caractérisé par la combinaison, avec les autres caractéristiques, du fait que
la barre de soudage (10) et la barre de butée (13), en regardant suivant la direction
de transport (13) de l'unité d'emballage (14), sont réalisées assez larges, la barre
de soudage (10) étant équipée d'au moins deux zones de chauffage (18, 19) placées
à une certaine distance l'une de l'autre, pour que, sur la périphérie de l'enveloppe
(26), il se forme une bride de manutention (23),
que le dispositif de séparation présente des outils supplémentaires pour réaliser
au moins une ouverture formant poignée (27, 28, 29) dans une zone de la bride de manutention
(23) qui est favorable à la saisie,
et que la barre de soudage (10) présente, au voisinage du bord de l'ouverture de saisie
(27, 28, 29), au moins une zone supplémentaire de chauffage.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les outils supplémentaires
présentent une arête de coupe essentiellement ovale et en ce que chaque zone de chauffage
est réalisée avec une forme ovale correspondante.
3. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé en ce que l'arête de coupe s'étend
sur les deux arrondis (31, 32) et sur une arête de liaison (33) reliant ces deux arrondis,
de telle façon que les parties des feuilles, ajourées par poinçonnage, puissent se
rabattre autour de l'autre arête de liaison (34), située en face.
4. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la barre de soudage (10) peut se déplacer jusqu'à la barre de butée (13),
sur une hauteur de course plus grande que la hauteur de l'unité d'emballage, et en
ce que la barre de butée (13) est placée en position fixe, avec sa surface de butée
au niveau du dispositif de transport (1, 2).
5. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
qu'aussi bien la barre de soudage (10) que la barre de butée (13) peuvent se déplacer
de telle façon que ces barres se rencontrent sensiblemecnt au milieu de la hauteur
de l'unité d'emballage (14).
6. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
qu'une ouverture formant poignée placée au centre et deux ouvertures formant poignées
placées au bord de la bride de manutention (23) peuvent être réalisées au moyen des
outils supplémentaires du dispositif de séparation.
7. Unité d'emballage, constituée de plaques encombrantes (15) de laine minérale ou
d'un rouleau encombrant de laine minérale, comportant une enveloppe (26) , ouverte
sur sa face frontale, enveloppe qui est constituée de deux morceaux de feuille de
matière plastique rétractable, dont les extrémités sont raccordées entre elles au
moyen de deux cordons de soudure (7, 25),
caractérisée par la combinaison, avec les autres caractéristiques, du fait qu'une
bride de manutention (23), tournée vers l'extérieur, est liée à l'un (25) des cordons
de soudure, en ce que la bride de manutention (23) est formée par la prolongation
des extrémités de la feuille de matière plastique et en ce que la bride de manutention
(23) présente, au moins, une ouverture de saisie (27, 28, 29) située dans une zone,
favorable à la saisie, de la bride de manutention (23), et qui est entourée par un
cordon de soudure (30).
8. Unité d'emballage suivant la revendication 7, caractérisée en ce que la bride de
manutention (23), dans le cas d'une unité d'emballage de forme rectangulaire, est
formée le long de l'une des arêtes.
9. Unité d'emballage suivant la revendication 7 ou la revendication 8, caractérisée
en ce que la bride de manutention (23), dans le cas d'une unité d'emballage (14) de
forme rectangulaire, est formée au milieu de la hauteur d'une surface latérale.