[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum automatischen Steuern des
gegenseitigen Abstandes von auf derselben Bahn aufeinanderfolgenden, mittels einer
Antriebsvorrichtung angetriebenen Fahrzeugen, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine Einrichtung dieser Art ist aus der CH-A-426 923 bekannt. Auf jedem Fahrzeug
ist eine Antriebsvorrichtung und eine Steuereinrichtung mit drei parallelen Zweigen
vorhanden. Der erste Zweig weist eine Gleichspannungsquelle mit einem seriegeschalteten
Arbeitswiderstand, der zweite Zweig einen Motorregler zum Regeln der Antriebsvorrichtung
und der dritte Zweig ein Kontrollgerät auf. Diese Zweige sind einerseits über einen
ersten Schleifkontakt mit einer parallel zur Bahn der Fahrzeuge verlaufende Nullschiene
und andererseits über einen weiteren, in Fahrrichtung des Fahrzeugs gesehen, vorderen
Schleifkontakt mit einer ebenfalls parallel zur Bahn geführten Steuerschiene verbunden.
Ueber einen in Fahrrichtung gesehen dritten hinteren Schleifkontakt an jedem Fahrzeug
ist die Steuerschiene mit der Nullschiene kurzgeschlossen. Die Steuerschiene ist in
gleich lange Abschnitte unterteilt, deren Länge kürzer ist als der Abstand zwischen
dem vorderen und hinteren Schleifkontakt eines Fahrzeugs. Zwischen je zwei aufeinanderfolgende
Abschnitte ist je eine Diode geschaltet, deren Durchlassrichtung mit der Fahrrichtung
der Fahrzeuge übereinstimmt. Diese Dioden bilden zusammen mit der Steuerschiene einen
Kettenleiter. Eine von der Spannungsquelle erzeugte positive Spannung wird über den
entsprechenden vorderen Schleifkontakt an die Steuerschiene gelegt, welche infolge
des Kurzschlusses am hinteren Ende des vorausfahrenden Fahrzeugs zwischen der Steuerschiene
und der Nullschiene entlang der Steuerschiene treppenartig abfällt. Die Spannung zwischen
dem vorderen Schleifkontakt und der Nullschiene ist somit eine den Abstand zum vorderen
Fahrzeug angebende Abstandsgrösse. Der Motorregler steuert die Geschwindigkeit des
Fahrzeugs in Abhängigkeit von dieser Abstandsgrösse. Je weiter das vorauslaufende
Fahrzeug entfernt ist, umso grösser ist diese, die Abstandsgrösse angebende Spannung.
Bei grossem Abstand zwischen Fahrzeugen hat die Abstandsgrösse ihren Maximalwert,
in diesem Fall wird die Antriebsvorrichtung durch den Motorregler auf die höchste
zulässige Fahrgeschwindigkeit geregelt. Die untere Grenze des Regelbereichs liegt
bei einer Abstandsgrösse, welche dem Abstand von einigen Abschnitten der Steuerschiene
entspricht. An dieser Grenze wird das Fahrzeug durch Bremsung vollständig zum Stillstand
gebracht.
[0003] Die Spannungsquelle wird periodisch kurzzeitig mit umgekehrter Polarität an die Steuerleitung
geschaltet. Das Kontrollgerät überprüft dann die Spannung zwischen dem vorderen und
hinteren Schleifkontakt eines Fahrzeugs und löst eine Notbremsung aus, sobald diese
Spannung von einem Sollwert abweicht. Dadurch wird verhindert, dass bei auftretenden
Fehlern in einer Diode des Kettenleiters, bei Unterbrechung der Verbindung zwischen
zwei Dioden, bei Unterbrechung des Kontaktes an einem der Schleifkontakte oder bei
anderen Störungen, die einen Ausfall der automatischen Steuerung zur Folge haben,
ein Zusammenstoss mit einem vorausfahrenden oder stehenden Fahrzeug, erfolgt.
[0004] Die bis heute bekannten sicherheitstechnisch zugelassenen Steuerungssysteme für den
automatischen oder fahrerlosen Betrieb beruhen entweder auf Blocksystemen, wie bei
der herkömmlichen Stellwerkstechnik, oder sie beruhen auf sicheren, streckenseitigen
Leitrechnern, die sichere Positionsinformationen von sicheren Fahrzeugrechnern erhalten
und so ein "Fahren auf elektrische Sicht" sicher steuern. In diesem Zusammenhang heisst
sicher, dass die Systeme selber Fehler erkennen und beim Erkennen eines Fehlers zu
einem sicheren Zustand führen. Blocksysteme arbeiten mit grober Unterteilung der Bahn
in sogenannte Blockabschnitte. Die bisher gebräuchlichen derartigen Systeme sind so
aufgebaut, dass ein durchgefahrener Zug ein bis zwei wenig differenzierte, sichere
Informationen, z.B. in Form von Signalstellungen rot oder grün, zur Blocksicherung
auf der Strecke zurücklässt. Dabei ist nachteilig, dass abhängig von der Blocklänge
ein nachfahrender Zug eventuell ständig seine Geschwindigkeit ändern und unnötigerweise
anhalten muss. Der gesamte materialmässige Aufwand einer Blockabschnittsteuerung bisheriger
Bauart ist so hoch, dass eine feinere Unterteilung der Blockabschnitte zu aufwendig
ist. Die in neuerer Zeit erfolgt Lösung mit sicheren fahrzeug- oder streckenseitigen
Rechnern, erfordert einen aufwendigen Sicherheitsnachweis von komplexer Software in
mehrkanaligen redundanten Strukturen.
[0005] Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bekannte Einrichtung
derart weiterzubilden, dass sie mit geringem Aufwand signaltechnisch sicher ist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer gattungsgemässen Einrichtung gelöst, die die Merkmale
im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufweist. Beim Ausfall sicherheitsrelevanter Komponenten
wird die mechanische Notbremsung eingeleitet und damit eine Kollision zwischen Fahrzeugen,
oder ein Hineinfahren in eine offene Weiche, oder ein Ueberfahren des Streckenendes,
verhindert.
[0007] Bei einer ebenfalls bevorzugten Ausbildungsform der Erfindung gemäss Anspruch 6,
wird die die Antriebsvorrichtung ansteuernde Antriebssteuereinheit selbst mit einer
signaltechnisch sicheren Abstandsgrösse und einem hieraus abgeleiteten Geschwindigkeitssignal
angesteuert, was ein sicheres Regeln der Antriebsvorrichtung bis zum Halt vor einem
Hindernis ermöglicht.
[0008] Ein besonders einfaches Mittel zum Erzeugen der den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden
Fahrzeugen entsprechenden Abstandsgrösse ist im Anspruch 7 angegeben:
[0009] Eine weitere Massnahme, die Sicherheit der Einrichtung nochmals zu erhöhen, ist im
Anspruch 8 definiert.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausbildungsform gemäss Anspruch 9, mit jeweils einem Diodenglied
zwischen den Abschnitten und der Nullschiene, lässt auch einen vor dem Fahrzeug liegenden
Unterbruch in der Steuerschiene, oder einen Unterbruch zwischen der Steuerschiene
und der Nullschiene erkennen.
[0011] Weitere bevorzugte Ausbildungsformen sind in den verbleibenden abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0012] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- die erfindungsgemässe Einrichtung mit zwei auf derselben Bahn fahrenden Fahrzeugen
und einem entlang der Bahn verlaufenden Kettenleiter zum Erzeugen einer den Abstand
zwischen den Fahrzeugen entsprechenden Abstandsgrösse;
- Fig. 2
- den Verlauf der Abstandsgrösse entlang dem Kettenleiter gemäss Fig. 1 und eine von
der Abstandsgrösse hergeleitete Geschwindigkeitssteuergrösse zum Regeln der Antriebsvorrichtung
des betreffenden Fahrzeugs;
- Fig. 3
- einen Teil der Steuereinrichtung eines Fahrzeugs gemäss Fig. 1;
- Fig. 4
- eine bevorzugte Schaltung von Dioden und Widerständen zwischen den einzelnen Abschnitten
der Steuerschiene und der Nullschiene; und
- Fig. 5
- den Verlauf der Abstandsgrösse bei einem Kurzschluss zwischen der Steuerschiene und
der Nullschiene und bei einem Unterbruch im Kettenleiter.
[0013] In der Fig. 1 ist ein auf einer strichpunktiert angedeuteten Bahn 10 in Fahrrichtung
F fahrendes erstes Fahrzeug 12 und ein auf derselben Bahn 10 vorausfahrendes, nur
teilweise dargestelltes zweites Fahrzeug 14 gezeigt. Jedes Fahrzeug 12,14 weist eine
allgemein bekannte Antriebsvorrichtung 16, eine Steuereinrichtung 18 und eine mechanische
Notbremse 20 auf. Weiter ist an jedem Fahrzeug 12,14 eine Geschwindigkeitsmesseinrichtung
22 vorgesehen, die in der Fig. 3 schematisch angedeutet ist. Die Fahrzeuge 12,14 sind
identisch aufgebaut. Der besseren Uebersichtlichkeit halber sind die obengenannten
Einrichtungen aber nur im ersten Fahrzeug 12 angedeutet.
[0014] Parallel zur Bahn 10 verläuft eine Steuerschiene 24 und eine, vorzugsweise Erdpotential
führende Nullschiene 26. Beim in Fahrrichtung F gesehen vordersten Drehgestell weist
jedes Fahrzeug 12,14 eine vordere Abtasteinrichtung 28 mit Gleitschuhen 30,30' auf,
um die Steuerschiene 24 und Nullschiene 26 mit der Steuereinrichtung 18 zu verbinden.
Beim jeweils in Fahrrichtung F hintersten Fahrgestell ist an jedem Fahrzeug 12,14
eine hintere Abtasteinrichtung 32 mit Gleitschuhen 34,34' angeordnet, um die Steuerschiene
24 mit der Nullschiene 26 kurzzuschliessen.
[0015] Die Steuerschiene ist wie in der Fig. 1 schematisch angedeutet, in gegeneinander
isolierte Abschnitte 24' gleicher Länge unterteilt, wobei diese Länge kleiner ist
als der Abstand zwischen der vorderen und hinteren Abtasteinrichtung 28,32 der Fahrzeuge
12,14. Vorzugsweise ist ein Abschnitt 24' drei bis viermal kürzer als der Abstand
zwischen den Abtastvorrichtungen 28,32. Zwischen jeweils zwei Abschnitte 24' ist ein
Diodenblock 36 geschaltet, der in der Fig. 1 der Einfachheit halber nur als Diode
dargestellt ist. Die Diodenblöcke 36 weisen eine der Fahrrichtung F entsprechende
Durchlassrichtung auf. Die Abschnitte 24' und Diodenblöcke 36 bilden somit einen Kettenleiter.
[0016] Ein Steuerteil 38 der Steuereinrichtung 18 ist mit der vorderen Abtasteinrichtung
28 und mit der Notbremse 20 verbunden. Weiter steht der Steuerteil 38 mit der Antriebssteuereinheit
40 in Verbindung, die wie weiter unten näher beschrieben, die Fahrgeschwindigkeit
der Antriebsvorrichtung 16 steuert und regelt.
[0017] In der Fig. 3 ist der Steuerteil 38 der Steuereinrichtung 18 detaillierter gezeigt.
Dieser weist eine schematisch angedeutete Spannungsquelleneinheit 42 mit einer, vorzugsweise
eine Gleichspannung erzeugenden Spannungsquelle 44 und einen dazu seriegeschalteten
Arbeitswiderstand 46 auf. Der negative Pol der Spannungsquelle 44 ist über den Gleitschuh
30' mit der Nullschiene 26 und der positive Pol über den Arbeitswiderstand 46 und
den Gleitschuh 30 mit der Steuerschiene 24 verbunden. Die von der Spannungsquelleneinheit
42 erzeugte Spannung Ud nimmt entlang der Steuerschiene 24 über die Diodenblöcke 36
zwischen der vorderen Abtasteinrichtung 28 des ersten Fahrzeugs 12 und der hinteren
Abtasteinrichtung 32 des vorauslaufenden zweiten Fahrzeugs 14 treppenartig ab, wie
das Fig. 2 verdeutlicht. Durch die Ausbildung der Diodenblöcke 36 ist eine ungleiche
Abstufung der Spannungsschritte erzielbar. Die Polarität der Diodenblöcke 36 verhindert
ein Fliessen des Stromes in der Steuerschiene 24 von der jeweils vorderen Abtasteinrichtung
28 zur hinteren Abtasteinrichtung 32. Die über dem Kettenleiter, d.h. der Steuerschiene
24 und Nullschiene 26 abgegriffene Spannung Ud ist somit eine Abstandgrösse, die ein
Mass für den Abstand zwischen dem Fahrzeug 12 und dem vorausfahrenden Fahrzeug 14
darstellt. Bei grossem Abstand ist die Abstandsgrösse Ud somit auch grösser als bei
kleinem Abstand der beiden Fahrzeuge 12, 14.
[0018] Die Abstandsgrösse Ud wird wie weiter unten beschrieben, im Steuerteil 38 überwacht
und ausgewertet und der Antriebssteuereinheit 40 zugeführt, welche den treppenartigen
Spannungssprung beim jeweiligen Auffahren des Gleitschuhs 30 auf einen neuen Abschnitt
24' nach allgemein bekannten Verfahren glättet und von diesem geglätteten Signal zum
Erzeugen einer Geschwindigkeitssteuergrösse Us eine in der Fig. 2 schematisch angedeutete
Spannung U
Δ abzieht. In der Fig. 2 ist die Geschwindigkeitssteuergrösse Us in Abhängigkeit vom
Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug 14 gezeigt, sie ist immer kleiner als die Abstandsgrösse
Ud. Diese Geschwindigkeitssteuergrösse Us ist ein Sollwert für die vom Abstand zwischen
den Fahrzeugen 12,14 abhängige Geschwindigkeit und die Antriebssteuereinheit 40 regelt
die Fahrgeschwindigkeit gemäss diesem Sollwert.
[0019] Periodisch wird die Spannungsquelle 44 umgepolt, so dass nun ein treppenartiger Spannungsabfall
über die Diodenblöcke 36 an der Steuerschiene 24 zwischen der vorderen und hinteren
Abtasteinrichtung 28,32 des Fahrzeuges 12 entsteht. Dieser Spannungsabfall Up (Prüfspannung)
sollte bei intaktem Kettenleiter konstant sein und wird vom Steuerteil 38 überwacht,
welcher eine Notbremsung einleitet, sobald die Prüfspannung Up ausserhalb einem vorgegebenen
Toleranzwert fällt. Auf diese Art und Weise werden bei jeder Durchfahrt eines Fahrzeugs
12,14 die Diodenblöcke 36 kontrolliert, wobei die Frequenz, mit welcher die Spannungsquelle
44 umgepolt wird, vorzugsweise derart gewählt wird, dass die Uberprüfung der entsprechenden
Diodenblöcke 36 während einer Durchfahrt mehrmals erfolgt.
[0020] Wie Fig. 3 zeigt, weist der Steuerteil 38 zwei voneinander unabhängige Steuereinheiten
48,48' und eine diesen nachgeschaltete Vergleichereinheit 50 auf. Den beiden Steuereinheiten
48,48' wird die zwischen der Steuerschiene 24 und der Nullschiene 46 erzeugte und
abgegriffene Abstandsgrösse Ud zugeführt, wobei das Abgreifen der Abstandsgrösse Ud
zur Vergrösserung der Sicherheit über separate Gleitschuhe erfolgen kann. Die Geschwindigkeitsmesseinrichtung
22 ist mit zwei voneinander unabhängigen Geschwindigkeitsmesseinheiten 52,52' versehen,
deren der gemessenen Geschwindigkeit entsprechenden Geschwindigkeitssignale Ug bzw.
Ug' über die in der Fig. 3 schematisch angedeuteten entsprechenden Leitungen ebenfalls
den Steuereinheiten 48,48' je zugeführt werden. Die beiden Geschwindigkeitsmesseinheiten
52,52' weisen gegeneinander um ein bestimmtes Mass versetzte Impulsgeber auf, so dass
die von ihnen erzeugten Geschwindigkeitssignale Ug,Ug' eine bestimmte Phasenverschiebung
aufweisen. Jede der Steuereinheiten 48,48' bestimmt aus der Frequenz der Geschwindigkeitssignale
Ug,Ug' die momentane Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs 12 und aus der Phasenverschiebung
dieser Signale die Fahrrichtung. Liegt die in einer Steuereinheit 48,48' aus dem Geschwindigkeitssignal
Ug ermittelte Geschwindigkeit ausserhalb einem ersten Geschwindigkeitstoleranzwert
gegenüber jener aus dem Geschwindigkeitssignal Ug' ermittelten Geschwindigkeit, oder
wird ein Fahren entgegen der Fahrrichtung F festgestellt, löst die betreffende Steuereinheit
48,48' eine Notbremsung aus, was mit dem zur Notbremse 20 führenden Pfeil symbolisiert
ist.
[0021] Ergänzend ist eine Bremsüberwachung 54 vorgesehen, die die Funktion der Bremsglieder
überwacht und deren Status ebenfalls den beiden Steuereinheiten 48,48' zuführt.
[0022] Als wichtige Funktion vergleichen die beiden Steuereinheiten 48,48' unabhängig voneinander
die Abstandsgrösse Ud mit den aus den Geschwindigkeitssignalen Ug,Ug' ermittelten
Geschwindigkeiten und leitet ebenfalls eine Notbremsung ein, sobald die gemessene
Geschwindigkeit die aufgrund der Abstandsgrösse Ud höchstzulässige Geschwindigkeit
überschreitet.
[0023] Die beiden Steuereinheiten 48,48' leiten die Abstandsgrösse Ud, in der Fig. 3 mit
Ud1 bzw. Ud2 bezeichnet, an die Vergleichereinheit 50 weiter, wo diese miteinander
verglichen werden. Sollten sich diese Abstandsgrössen Ud1 und Ud2 um mehr als einen
vorgegebenen Abstandstoleranzwert unterscheiden, leitet die Vergleichereinheit 50
ebenfalls eine Notbremsung ein, was mit dem zur Notbremse 20 führenden Pfeil angedeutet
ist. Weiter leiten die Steuereinheiten 48,48' die der aus den Geschwindigkeitssignalen
Ug,Ug' ermittelten Geschwindigkeit entsprechenden Signale v1,v2 ebenfalls an die Vergleichereinheit
50 weiter. Stellt diese zwischen den Signalen v1 und v2 einen Unterschied fest, der
einen vorgegebenen weiteren Geschwindigkeitstoleranzwert überschreitet, wird ebenfalls
eine Notbremsung ausgelöst.
[0024] Weiter wird die Spannungsquelleneinheit 42 von zwei voneinander unabhängigen Spannungsüberwachungseinheiten
56, 56' überwacht, die entsprechende Statussignale, die z.B. die von der Spannungsquelle
44 erzeugte Spannung und deren Polarisation der Vergleichereinheit 50 zuführen. Stellt
die Vergleichereinheit 50 einen Unterschied zwischen den von diesen Spannungsüberwachungseinheiten
56,56' erzeugten Statussignale fest, wird ebenfalls eine Notbremsung eingeleitet.
[0025] Sind die Bedingungen für das Auslösen einer Notbremsung nicht erfüllt, leitet die
Vergleichereinheit 50 die Abstandsgrösse als Signal Ud0 an die Antriebssteuereinheit
40 weiter. Diese benützt zur Erzeugung der Geschwindigkeitssteuergrösse Us die signaltechnisch
sichere Abstandsgrösse Ud0 zur Regelung der Geschwindigkeit der Antriebsvorrichtung
16 durch Abziehen einer Grösse U
Δ nach Fig. 2. Alle Geschwindigkeiten unter der Geschwindigkeitssteuergrösse sind zulässig,
das Ueberschreiten führt aber zum sicheren Nothalt durch die oben beschriebene Anordnung.
Das sichere Geschwindigkeitssignal v0 wird verwendet, um bei Stillstand die Türen
zu entriegeln.
[0026] Vorzugsweise sind die Diodenblöcke 36 wie in der Fig. 4 gezeigt ausgebildet. Zwischen
jeweils zwei aneinander angrenzende Abschnitte 24' sind zwei Diodenelemente 58,58'
mit je einer Diode 60,60' und seriegeschaltetem Widerstand 62,62' parallel geschaltet.
Normalerweise ist die Diode 60 in Betrieb und mittels des betreffenden Widerstandes
62 kann die Steuerschiene 24 zur Erzeugung der gewünschten Spannungsstufen in der
Abstandsgrösse Ud ausgelegt werden. Geht hingegen die Diode 60 defekt, übernimmt die
Diode 62' die Funktion, wobei der betreffende Widerstand 62' vorzugsweise derart gewählt
ist, dass aufgrund der Prüfspannung Up ein Fehler in diesem Diodenblock 36 erkannt
werden kann. Der Diodenblock 36 weist weiter in Durchlassrichtung der Diodenelemente
58,58' gesehen, diesen nachgeschaltet ein Diodenglied 64 mit einer Zenerdiode 66 und
einem dazu seriegeschalteten weiteren Widerstand 68 auf, welches anderenends mit der
Nullschiene 26 verbunden ist. Durch die Wahl der einzelnen Elemente der Diodenblöcke
36 ist es möglich, Langsamfahrstrecken auszubilden, wobei im Bereich dieser Langsamfahrstrecken
in der Steuerschiene 24 erzeugte Abstandgrösse Ud auf den gewünschten Wert beschränkt
ist. Weiter ist es mit derartig ausgebildeten Diodenblöcken 36 für die Steuereinrichtung
18 möglich, eine Unterbrechung des Kettenleiters vor dem Fahrzeug 12,14 zu detektieren,
wie dies im Zusammenhang mit der Fig. 5 dargelegt wird.
[0027] Fig. 5 zeigt in der unteren Kurve den Verlauf der Abstandsgrösse Ud für den Fall
eines Kurzschlusses an der mit dem Pfeil 70 bezeichneten Stelle, wobei die Kurve Ud
hier als Annäherung an die in der Fig. 2 gezeigte effektive Treppenkurve dargestellt
ist. In der oberen Kurve Ud ist der Spannungsverlauf der Abstandsgrösse Ud' entlang
der Steuerschiene 24 bei einer Unterbrechung des Kettenleiters vor dem Fahrzeug annähernd
gezeigt.
[0028] Der Kurzschluss bei 70 kann entweder durch die hintere Abtasteinrichtung 32 des vorausfahrenden
oder stehenden zweiten Fahrzeugs 14 oder durch einen Schluss zwischen der Steuerschinene
24 und Nullschiene 26 erzeugt sein. Die Antriebssteuereinheit 40 regelt im Bereich
zwischen Umax und Umin der gemessenen Abstandsgrösse Ud die Geschwindigkeit der Antriebsvorrichtung
16 entsprechend der aus der Abstandsgrösse Ub hergeleiteten Geschwindigkeitssteuergrösse
Us (vergleiche Fig. 2), welche immer geringfügig unterhalb der durch die Abstandsgrösse
Ud gegebenen, im Moment maximal zulässige Geschwindigkeit liegt. Sinkt die Geschwindigkeitssteuergrösse
Us auf oder unterhalb die Spannung Umin, wird das Fahrzeug 12 angehalten. Es hält
somit immer mindestens in einem in der Fig. 5 mit dem Doppelpfeil 72 bezeichneten
Abstand vor dem Kurzschluss 70. Die Steuerschiene 24 ist dabei derart ausgelegt, dass
dieser Abstand 72 immer mehrere Abschnitte 24' einschliesst. Ist hingegen der Kurzschluss
70 bzw. das vorausfahrende Fahrzeug 14 soweit vom ersten Fahrzeug entfernt, dass die
Geschwindigkeitssteuergrösse Us grösser ist als die Spannung Umax, regelt die Antriebssteuereinheit
40 die Antriebsvorrichtung 16 auf eine Geschwindigkeit, die der vorgegebenen maximal
zulässigen Geschwindigkeit entspricht. Bei sehr weit entferntem zweiten Fahrzeug 14
bzw. Kurzschluss 70 entspricht die Abstandsgrösse Ud einem in der Fig. 5 mit Udmax
bezeichneten Wert, der durch die Spannungsteilung der Leerlaufspannung der Spannungsquelle
44 durch den Arbeitswiderstand 46 und die Impedanz des Kettenleiters gegeben ist.
Ist hingegen letzterer unterbrochen, steigt die Spannung Ud gegenüber dem Wert Udmax
an, wie dies die obere Kurve Ud' der Fig. 5 zeigt. Die beiden Steuereinheiten 48,48'
(siehe Fig. 3) leiten eine Notbremsung ein, sobald die Abstandsgrösse Ud einen in
der Fig. 5 mit Ud offen bezeichneten Grenzwert überschreitet.
[0029] Die beschriebenen Steuer-, Regel-, Vergleichs- und Ueberwachungsfunktionen werden
in der Steuereinrichtung 18 mit allgemein bekannten Schaltanordnungen in Analog- oder
Digitaltechnik durchgeführt. Es ist selbstverständlich, dass bei einer digitalen Ausbildungsform
analoge Signale, wie beispielsweise die Abstandsgrösse Ud, mittels Analog-Digitalwandlern
umgeformt werden. Selbstverständlich kann die Steuereinrichtung 18 auch entsprechend
programmierte Mikroprozessoren aufweisen, um die oben dargelegten Funktionen zu übernehmen.
Es ist selbstverständlich auch denkbar, mehr als zwei Steuereinheiten parallel zu
schalten und die entsprechenden Ausgänge mittels mehr als einer Vergleichereinheit
zu vergleichen, um die Sicherheit nochmals zu verbessern.
[0030] Es ist auch denkbar, die Steuerschiene 24 als ununterbrochener Widerstandskörper
mit gleichmässig über die Länge der Schiene verteiltem Widerstand auszubilden. Es
wäre auch denkbar, den Abstand und somit die Abstandsgrösse zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Fahrzeugen 12,14 mit elektromagnetischen Wellen, Mikrowellen, sichtbarer oder infraroter
Strahlung oder mit Schall- oder Ultraschallwellen zu ermitteln.
[0031] Bei allen Ausbildungsformen ist es wichtig, dass die den Abstand zwischen den Fahrzeugen
12,14 entsprechende Abstandsgrösse signaltechnisch sicher und mit maximaler Zuverlässigkeit
ermittelt wird. Ebenso notwendig ist es, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge 12,14 signaltechnisch
sicher zu ermitteln und diese signaltechnisch sicheren Signale mittels ebenfalls einer
sicheren Steuereinrichtung 18 zu vergleichen und zu überwachen.
[0032] In bevorzugter Weise wird jeweils beim Umstellen einer Weiche beim offenen Ende der
betreffenden Bahn die Steuerschiene 24 mit der Nullschiene 26 kurzgeschlossen. Dies
stellt sicher, dass auf dieser Bahn auf die Weiche zufahrende Fahrzeuge im Abstand
72 (Fig. 5) vor der Weiche anhalten, wenn letztere nicht auf Durchfahrt gestellt ist.
Ebenfalls werden in bevorzugter Weise beim Bahnende die Steuerschiene 24 mit der Nullschiene
26 kurzgeschlossen, um ein Ueberfahren des Bahnendes durch die Fahrzeuge 12,14 zu
verhindern. Es ist auch denkbar, die Steuerschiene 24 bei der Weiche offen zu lassen,
da auch dies von der Steuereinrichtung 18 erkannt wird. Um allerdings die Bahn 10
bis zum Bahnende ausnützen zu können, kann anstelle des Kurzschlusses durch das Einfügen
entsprechender Elemente, beispielsweise eines Widerstandes, die Steuerschiene 24 künstlich
verlängert werden, so dass auf das Bahnende zufahrende Fahrzeuge kurz vor oder beim
Bahnende zum Stehen kommen.
[0033] Um ein Fahren in beiden Fahrrichtungen auf einer Bahn zu ermöglichen, können die
Diodenblöcke zwischen zwei Abschnitten beidseits der Diodenelemente je ein Diodenglied
zur Nullschiene aufweisen. Das in Durchlassrichtung der Diodenelemente gesehen diesen
nachgeschaltete Diodenglied kann in diesem Fall eine Serieschaltung einer Diode, mit
Durchlassrichtung vom Diodenelement gegen die Nullschiene, und einer zwischen diese
Diode und die Nullschiene mit entgegengesetzter Polarität geschalteten Zenerdiode
besitzen. Im jeweils anderen Diodenglied sind die Diode und Zenerdiode mit umgekehrter
Durchlassrichtung seriegeschaltet. Selbstverständlich ist in diesem Fall auf dem Fahrzeug
eine Umschalteinrichtung vorgesehen, um beim Fahren in Durchlassrichtung der Diodenelemente
den positiven Pol der Spannungsquelle an die Steuerschiene und den negativen Pol an
die Nullschiene, und beim Fahren in Gegenrichtung umgekehrt, zu schalten. Die Umschalteinrichtung
schliesst auch die in der jeweiligen Fahrrichtung hinteren Gleitschuhe kurz und verbindet
die jeweils vorderen Gleitschuhe polgerecht mit der Spannungsquelle.
1. Einrichtung zum automatischen Steuern des gegenseitigen Abstandes von auf derselben
Bahn aufeinanderfolgenden, mittels einer Antriebsvorrichtung angetriebenen Fahrzeugen,
wobei die Geschwindigkeit eines nachfolgenden Fahrzeugs bei Annäherung an ein vor
ihm befindliches Fahrzeug herabgesetzt wird, mit Mitteln zum Erzeugen einer dem Abstand
zwischen den Fahrzeugen entsprechenden Abstandsgrösse (Ud), einer Steuereinrichtung
(18) zum Steuern der Antriebsvorrichtung (16) mit einer von der Abstandsgrösse (Ud)
abhängigen Geschwindigkeit, und mit Mitteln zum Auslösen einer Notbremsung beim Erkennen
eines das automatische Steuern verunmöglichenden Fehlers, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (18) dazu ausgebildet ist, eine von der Abstandsgrösse
(Ud) abhängige, bezüglich dieser kleinere Geschwindigkeitssteuergrösse (Us) zum Steuern
der Antriebsvorrichtung (16) mit einer Geschwindigkeit, die kleiner ist als die entsprechend
der Abstandsgrösse (Ud) höchst zulässige Geschwindigkeit, zu bilden, das von einer
Geschwindigkeitsmesseinrichtung (22) erzeugte Geschwindigkeitssignal (Ug, Ug') mit
der Abstandsgrösse (Ud) zu vergleichen und eine Notbremsung einzuleiten sobald das
Geschwindigkeitssignal (Ug, Ug'') die Abstandsgrösse (Ud) überschreitet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (18)
mindestens zwei voneinander unabhängige Steuereinheiten (48, 48') aufweist, die je
dazu ausgebildet sind, das Geschwindigkeitssignal (Ug, Ug') mit der Abstandsgrösse
(Ud) zu vergleichen und eine Notbremsung einzuleiten sobald das Geschwindigkeitssignal
(Ug, Ug'') die Abstandsgrösse (Ud) überschreitet.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeitsmesseinrichtung
(22) zwei voneinander unabhängige Geschwindigkeitsmesseinheiten (52, 52') aufweist,
und die Steuereinrichtung (18) bzw. die Steuereinheiten (48, 48') dazu ausgebildet
sind, die Geschwindigkeitssignale (Ug, Ug') der Geschwindigkeitsmesseinheiten (52,
52') zu vergleichen und eine Notbremsung einzuleiten, sobald die Geschwindigkeitssignale
(Ug, Ug') sich um einen vorgegebenen Geschwindigkeitstoleranzwert unterscheiden oder
ein Fahren in falscher Richtung anzeigen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Steuereinrichtung
(18) mit mindestens zwei Steuereinheiten (48, 48') und einer diesen nachgeschalteten
Vergleichereinheit (50), die Steuereinheiten (48, 48') dazu ausgebildet sind, bei
innerhalb des Geschwindigkeitstoleranzwerts liegenden Geschwindigkeitssignalen (Ug,
Ug'), ein Geschwindigkeitssignal (v1, v2) an die Vergleichereinheit (50) weiterzuleiten,
und die Vergleichereinheit (50) dazu ausgebildet ist, die von den Steuereinheiten
(48, 48') erhaltenen Geschwindigkeitssignale (v1, v2) zu verleichen und eine Notbremsung
einzuleiten, sobald diese Geschwindigkeitssignale (v1, v2) sich um einen vorgegebenen
weiteren Geschwindigkeitstoleranzwert unterscheiden.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer
Steuereinrichtung (18) mit mindestens zwei Steuereinheiten (48, 48') und einer diesen
nachgeschalteten Vergleichereinheit (50), die Steuereinheiten (48, 48') dazu ausgebildet
sind, das Abstandssignal (Ud1, Ud2) an die Vergleichereinheit (50) weiterzuleiten,
und die Vergleichereinheit (50) dazu ausgebildet ist, die von den Steuereinheiten
(48, 48') erhaltenen Abstandssignale (Ud1, Ud2) zu vergleichen und eine Notbremsung
einzuleiten, sobald diese sich um einen vorgegebenen Abstandstoleranzwert unterscheiden.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleichereinheit
(50) eine Antriebsteuereinheit (40) nachgeschaltet ist, die Vergleichereinheit (50)
die Abstandsgrösse (Ud0) und das Geschwindigkeitssignal (v0), sofern diese innerhalb
der entsprechenden Toleranzwerte liegen, an die Antriebsteuereinheit (40) weiterleiten,
und diese dazu ausgebildet ist, die Geschwindigkeitssteuergrösse (Us) zu bilden und
die Antriebsvorrichtung (16) entsprechend zu regeln.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einer Steuerschiene (24) und einer
Nullschiene (26), die längs der Bahn (10) angeordnet sind, pro Fahrzeug (12, 14) je
einer mit diesen Schienen (24, 26) zusammenwirkenden vorderen Abtastvorrichtung (28)
und hinteren Abtastvorrichtung (32), und einer auf jedem Fahrzeug (12, 14) vorgesehenen
Spannungsquelle (42) deren Pole über eine, vorzugsweise die vordere der Abtastvorrichtungen
(28) mit der Steuerschiene (24) bzw. Nullschiene (26) verbunden sind, wobei mit den
Abtastvorrichtungen (28, 32) die Abstandsgrösse (Ud) an der Steuerschiene (24) erzeugt
und abgetastet wird.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinander unabhängige
Spannungsüberwachungseinheiten (56, 56') zum Ueberwachen der Spannungsquelle (42)
vorgesehen und dazu ausgebildet sind, dem Zustand der Spannungsquelle (42) entsprechende
Zustandssignale der Vergleichereinheit (50) zu liefern, und die Vergleichereinheit
(50) dazu ausgebildet ist, die Zustandssignale zu vergleichen und eine Notbremsung
einzuleiten, sobald die Zustandssignale sich um einen vorgegebenen Zustandstoleranzwert
unterscheiden.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschiene
(24) in voneinander isolierte Abschnitte (24') unterteilt ist, deren Länge, an der
Steuerschiene (24) gemessen kleiner ist als der Abstand zwischen der vorderen und
hinteren Abtastvorrichtung (28, 32) eines Fahrzeugs (12, 14), dass zwischen aufeinanderfolgende
Abschnitte (24') je ein Diodenelement (58) geschaltet ist, die alle in gleicher, vorzugsweise
in Fahrrichtung (F) gerichteter Durchlassrichtung angeordnet sind, und dass vorzugsweise
zwischen jedem Abschnitt (24) und der Nullschiene (26) ein, eine Zenerdiode (66) und
einen Seriewiderstand (68) aufweisendes Diodenglied (64) vorgesehen sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mehrer Diodenelemente
(58, 58') und/oder Diodenglieder (64) parallelgeschaltet sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschiene
(24) und die Nullschiene (26) bei einer offener Weiche und gegebenenfalls am Bahnende
kurzgeschlossen sind.