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EP 0 547 208 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.1995 Patentblatt 1995/50 |
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Anmeldetag: 10.07.1992 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9200/096 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9301/418 (21.01.1993 Gazette 1993/03) |
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VORRICHTUNG ZUR VERDECKTEN AUFHÄNGUNG VON PLATTEN AN TRÄGERKONSTRUKTIONEN
DEVICE FOR THE CONCEALED HANGING OF PANELS FROM LOAD-BEARING STRUCTURES
DISPOSITIF POUR LA FIXATION INVISIBLE DE PANNEAUX A DES STRUCTURES PORTEUSES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.07.1991 AT 1397/91
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.06.1993 Patentblatt 1993/25 |
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Patentinhaber: ISOVOLTA
Österreichische Isolierstoffwerke
Aktiengesellschaft |
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2355 Wiener Neudorf (AT) |
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Erfinder: |
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- PETERSHOFER, Georg
A-2355 Wiener Neudorf (AT)
- SIMON, Alexander
A-1190 Wien (AT)
- FELZMANN, Horst
A-1140 Wien (AT)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-89/02960 DE-A- 2 460 880 FR-A- 2 097 543 US-A- 4 010 924
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DE-A- 1 684 060 DE-C- 3 542 434 US-A- 1 335 881 US-A- 4 327 888
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- Derwent's abstract Nr. D81 020 C/17, SU 681 164, publ. Woche 8017 (IND BUILD CONS
RES)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Techniches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur verdeckten Aufhängung von Platten an
Trägerkonstruktionen, bestehend aus zwei zur Plattenhalterung dienenden, gebogenen
Metallteilen sowie ein Verfahren zum formschlüssigen Verbinden dieser Vorrichtung
mit der Platte.
Stand der Technik
[0002] Es ist bekannt, zur sichtbaren Halterung von Platten an Trägerkonstruktionen die
Platten mit U-Profilen zu umfassen, wobei diese an der Trägerkonstruktion befestigt
sind. Diese U-Profile haben den Nachteil, fertigungsbedingte Dickentoleranzen der
Platten nicht aufzunehmen. Gegenüber der Nenndicke "untermaßige" (das sind zu dünne)
Platten sitzen nur locker im Profil, dickere Platten lassen sich nur durch Verbiegen
des U-Profils, unter Zerstörung der Plattenoberfläche einsetzen. Ferner ist die Umfassung
der Platten nur an den Rändern möglich, was für die Befestigung großflächiger Platten
oft nicht ausreichend ist. Außerdem ist eine Hälfte des U-Profils stets von außen
sichtbar.
[0003] Zur unsichtbaren Halterung von Platten an Trägerkonstruktionen können an diese befestigte
U-Profile verwendet werden, die in in den Plattenrand eingefrästen Nuten eingreifen.
Die Nuten werden parallel zur Plattenebene in der Hälfte der Wandstärke angebracht.
Dadurch wird die zur Kraftaufnahme verfügbare Dicke der Platte auf weniger als die
Hälfte reduziert. Nach diesem Verfahren können daher nur Platten bis zu einer bestimmten
Größe unsichtbar an der Trägerkonstruktion befestigt werden.
[0004] Ferner ist die Plattenbefestigung mittels in den Platten angeordneten, gegeneinander
geneigten Nuten beispielsweise aus der DE-A-1684060 oder der WO-A-89/02960 bekannt.
[0005] Aus der DE-A-2460880 ist ein Ankerelement zum Verbinden von Bauelementen bekannt,
wobei das mit dem Bauelement verbundene Ankerelement in eine hinterschnittene Ausnehmung
des Bauelementes formschlüssig eingreift. Das an das Ankerelement angebrachte Verbindungsglied,
beispielsweise eine U-Profilschiene, ist mit diesem fest, jedoch lösbar verbunden.
[0006] Auch bei dieser Art der Verbindung von Bauelementen beispielsweise Bauplatten, geht
die hinterschnittene Ausnehmung der Bauplatte über die Hälfte der Plattendicke hinaus,
sodaß die zur Kraftaufnahme verfügbare Dicke der Bauplatte auf weniger als die Hälfte
reduziert wird. Somit können auch nach diesem Verfahren nur Platten bis zu einer bestimmten
Größe unsichtbar befestigt werden.
Darstellung der Erfindung
[0007] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zur unsichtbaren
Halterung für Platten unterschiedlicher Dicke und von unterschiedlichem Format anzugeben.
[0008] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein U-förmig
gebogener Metallteil mit einem gekröpft gebogenen Metallteil an ebenen Schenkelbereichen
dieser Metallteile aneinanderliegend in Richtung der Schenkelerstreckung gegeneinander
verstellbar ausgebildet sind, wobei beide Metallteile jeweils an einem Ende schräg
abgewinkelte Endbereiche aufweisen, die durch Eingreifen in zwei in die Platte eingefräste
Nuten mit diesen formschlüssig verbunden sind. Dabei sind vorteilhaft an einem der
ebenen Schenkelbereiche einer der beiden Metallteile seitliche Führungsprofile ausgebildet,
in denen der andere Metallteil verschiebbar angeordnet ist. Ferner können die beiden
Metallteile vorteilhaft gegeneinander mittels einer Stellschraube verstellbar sein.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung schließen
die Endbereiche der gebogenen Metallteile mit der Plattenebene einen Winkel zwischen
45 und 80° ein, wobei die Endbereiche der gebogenen Metallteile zueinandergerichtet
abgewinkelt sind.
[0010] Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Endbereiche
der gebogenen Metallteile auseinandergerichtet abgewinkelt.
[0011] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum formschlüssigen Verbinden der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit der Platte. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß Nuten
in die Plattenoberfläche in einen der abgewinkelten Endbereiche der gebogenen Metallteile
angepaßten Winkel eingefräst werden, und die abgeschrägten Endbereiche eingesetzt
und fixiert werden. Dabei beträgt die Frästiefe 50 bis 95%, bevorzugt 75 bis 85%,
der Plattendicke und die Nutseitenwände erhalten beim Einfräsen vorteilhaft die Form
eines Kreissegmentes. Außerdem wird beim Herstellen der Nuten ein gefaster Fräsgrund
angebracht.
[0012] Gemäß einer letzten vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
erfolgt das Fräsen mittels einer in einer Fräsführung verschiebbaren Handfräsmaschine,
die in einem Frässchuh um eine Achse drehbar in unterschiedliche Winkellagen zur Plattenoberfläche
verstellbar ist.
Beschreibung der Figuren
[0013] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 10 sowie zwei vorteilhaften
Ausführungsformen zum formschlüssigen Verbinden der erfindungsgemäßen Vorrichtungen
erläutert.
[0014] Fig. 1 zeigt den Grundriß der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei der an der Platte
anliegende Teil 2b des gekröpft gebogenen Metallteils 2, die abgewinkelten Endbereiche
6, 7, ein Führungsprofil 4, das U-förmig gebogene Metallteil 1 sowie die Stellschraube
3 sichtbar sind.
[0015] Fig. 2 zeigt eine Aufsicht gemäß Pfeil II in Fig. 1 der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0016] Fig. 3 zeigt die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung in Seitenansicht mit dem U-förmig
gebogenen Metallteil 1 und dem gekröpft gebogenen Metallteil 2, die an ihren Schenkeln
1a, 2a aneinander anliegen und mittels einer Stellschraube 3 bzw. Mutter gegeneinander
verstellbar sind, wobei sie von den Führungsprofilen 4 zusammengehalten werden. Die
Schenkel 2b und 1b der Metallteile 1, 2 liegen dabei plan an der Platte 5 an.
[0017] Die Metallteile 1, 2 weisen Endbereiche 6, 7 auf, die bei dieser Variante zueinandergerichtet
abgewinkelt und in die in die Platte 5 eingefrästen Nuten 8, 9 aufgenommen sind.
[0018] Fig. 4 zeigt den Grundriß einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtungsvariante,
wobei der an der Platte 5′ plan anliegende Bereich 2b′, der abgewinkelte Endbereich
6′, die Stellschraube 3′, ein Führungsprofil 4′ und der U-förmig gebogene Metallteil
1′ zu erkennen sind. Den zweiten abgewinkelten Endbereich 7′, welcher etwa mittig
aus dem an der Platte 5′ anliegenden Schenkel 1b′ herausgebogen ist, erkennt man in
Fig. 6.
[0019] Fig. 5 zeigt in der Aufsicht die gemäß Fig. 4 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung.
[0020] Fig. 6 zeigt die in Fig. 4 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtungsvariante in
Seitenansicht, wobei ein U-förmig gebogener Metallteil 1′ und ein abgekröpft gebogener
Metallteil 2′ an ihren Schenkeln 1a′ und 2a′ aneinander anliegen und mit Hilfe einer
Stellschraube 3′ gegeneinander verstellbar sind und wobei der Schenkel 2a′ von den
Führungsprofilen 4′ des Metallteiles 1′ seitlich gehalten wird. Gemäß dieser erfindungsgemäßen
Vorrichtungsvariante sind die Endbereiche 6′, 7′ voneinander weggerichtet abgewinkelt
und sind in die in die Platte 5′ eingefrästen Nuten 8′, 9′ eingesetzt.
[0021] Fig. 7 zeigt einen Frässchuh 10 mit einer Fräsführung 11, in die eine Handfräsmaschine
eingehängt werden kann, die in den Winkeln 45° sowie 60° zur Plattenoberfläche um
die Achse 13 drehbar verstellbar und mit Hilfe des Knebels 12 fixierbar ist.
[0022] Fig. 8 zeigt die gemäß 7 dargestellte Vorrichtung in der Draufsicht.
[0023] Fig. 9 zeigt einen Frässchuh 10′ mit einer über Knebelschrauben 12′ und Bolzen 13′
fix im Winkel von 60° zur Plattenoberfläche montierten Fräsführung 11′. Bohrungen
zur reversen Festlegung der Fräsführung 11′ sind im Frässchuh 10′ vorgesehen.
[0024] Fig. 10 zeigt die Draufsicht der in Fig. 9 dargestellten Anordnung.
[0025] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann beispielsweise aus verzinktem Stahl, aus rostfreiem
Stahl oder aus Aluminiumlegierungen gefertigt werden. Die Materialdicke beträgt dabei
1,5 bis 3,5 mm.
[0026] Es werden nun in die Platte 5 mittels einer Vorrichtung gemäß den Fig. 7 und 8 die
Nuten 8 und 9 eingefräst. Dazu wird der Frässchuh 10, dessen Fräsführung in einem
vorher eingestellten und mittels des Knebels 12 fixierten Winkel von z.B. 45° oder
60° zur Plattenoberfläche steht, auf die Platte 5 aufgesetzt und eine in den Figuren
nicht dargestellte Handfräsmaschine in der Fräsführung 11 auf die Platte 5 zu bewegt,
so daß der Kreisfräser schließlich eine Nut mit kreissegmentenförmiger Nutenwand in
die Platte 5 einfräst. Die Frästiefe kann dabei beispielsweise 80% der Plattentiefe
betragen. Der Fräsgrund wird vorzugsweise in gefaster Form ausgebildet. In diese Nuten
8, 9 wird nun eine in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung eingesetzt, gespannt
und mittels der Stellschraube 3 vorgespannt und fixiert, wobei die Vorspannkraft durch
das Anziehen der Stellmutter bestimmt ist und dadurch die Festigkeit der Verbindung
der Vorrichtung mit der Platte 5 beeinflußbar ist.
[0027] Zur Herstellung von Nuten, die auseinandergerichtet sind, wird vorteilhaft die in
den Figuren 9 und 10 beschriebene Vorrichtung verwendet. Diese weist einen Frässchuh
10′ auf, in dem die Fräsführung 11′ fix in einem Winkel von 60° zur Plattenebene montiert
ist. Das Einfräsen der Nuten mittels einer in der Fräsführung 11′ verschiebbaren Handfräsmaschine
erfolgt analog wie bei der anhand der Figuren 7 bis 8 beschriebenen Vorrichtung. In
diese Nuten, die auseinandergerichtet sind, werden nun die abgewinkelten Endbereiche
6′, 7′ der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß den Fig. 4 bis 6 eingesetzt und die
Vorrichtung vorgespannt und fixiert, wobei die Vorspannkraft durch das Anziehen der
Stellschraube erzeugt wird. Um ein etwaiges Aufwölben bzw. Abheben der am der Platte
5′ anliegenden Schenkel 1b′, 2b′ zwischen den abgewinkelten Enden 6′, 7′ beim Vorspannen
zu vermeiden, sind die Schenkel 1b′, 2b′ über die Enden hinaus verlängert.
Gewerbliche Verwertbarkeit
[0028] Die gemäß den Fig. 1 bis 3 sowie 4 bis 6 dargestellten erfindungsgemäßen Vorrichtungen
eignen sich zur verdeckten Aufhängung von Platten unterschiedlichsten Formats, d.h.
auch großflächigen Platten wie Platten mit unterschiedlichsten Dicken an Trägerkonstruktionen.
Während des vorteilhaften Verfahrens zum formschlüssigen Verbinden der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit der Platte selbst durch das Anbringen von Nuten werden die sichtbaren
Plattenoberflächen nicht beschädigt.
1. Vorrichtung zur verdeckten Aufhängung einer Platte (5, 5′)an einer Trägerkonstruktion,
die zwei zur Plattenhalterung dienende Metallteile aufweist, wobei ein U-förmig gebogener
Metallteil (1, 1′) vorgesehen ist, an dessen der Platte (5, 5′) abgewandtem Schenkel
ein gekröpft gebogener Metallteil (2, 2′) mit einem ebenen Schenkelbereich anliegt
und in Richtung der Schenkelerstreckung gegenüber dem U-förmig gebogenen Metallteil
(1, 1′) verstellbar ausgebildet ist, wobei beide Metallteile jeweils einen schräg
abgewinkelten Endbereich (6, 6′, 7, 7′) aufweisen und wobei durch das Eingreifen dieser
Endbereiche (6, 6′, 7, 7′) in zwei in die Platte eingefräste Nuten (8, 8′; 9, 9′)
eine formschlüssige Verbindung erzielt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der ebenen Schenkelbereiche
(1a, 1a′) einer der beiden Metallteile (1, 1′) seitliche Führungsprofile (4, 4′) zum
gegenseitigen Verschieben der Metallteile (1,1′, 2,2′) ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metallteile
(1, 1′; 2, 2′) gegeneinander mittels einer Stellschraube (3, 3′) verstellbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche
(6, 7) der gebogenen Metallteile (1, 2) mit der Ebene der Platte (5) einen Winkel
zwischen 45 und 80° einschließen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche
(6, 7) der gebogenen Metallteile (1, 2) zueinandergerichtet abgewinkelt sind.
6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche
(6′, 7′) der gebogenen Metallteile (1′, 2′) auseinandergerichtet abgewinkelt sind.
7. Verfahren zum formschlüssigen Verbinden der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, mit einer Platte (5, 5′) wobei Nuten (8, 8′; 9, 9′) in die Plattenoberfläche
in einem den abgewinkelten Endbereichen (6,6′;7,7′) der gebogenen Metallteile (1,1′;2,2′)
angepaßten Winkel eingefräst werden, hierauf die abgewinkelten Endbereiche (5,5′;6,6′)
in die Nuten eingesetzt und die Metallteile (1,1′,2,2′) gegeneinander verstellt werden,
wodurch die Platte (5, 5′) fixiert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Frästiefe 50% bis 95%,
bevorzugt 75% bis 85%, der Plattendicke beträgt.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einfräsen der Nuten
die Nutseitenwände eine kreisbogenförmige Krümmung erhalten.
10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein gefaster
Fräsgrund angebracht wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Fräsen
mittels einer in einer Fräsführung verschiebbaren Handfräsmaschine erfolgt, die in
einem Frässchuh um eine Achse (13) drehbar in unterschiedliche Winkellagen zur Plattenoberfläche
verstellbar ist.
1. An apparatus for the concealed suspension of a panel (5, 5′) on a support structure,
which has two metal parts serving for the panel mounting, wherein a U-shaped bent
metal part (1, 1′) is provided against the arm of which remote from the panel (5,
5′) a cranked, bent metal part (2, 2′) is applied with a flat arm region and is designed
to be adjustable relative to the U-shaped bent metal part (1, 1′) in the direction
of the arm extension, wherein both metal parts each have an obliquely angled end zone
(6, 6′, 7, 7′) and wherein a form-locking connnection is achieved by the engagement
of these end zones (6, 6′, 7, 7′) in two grooves (8, 8′; 9, 9′) milled in the panel.
2. An apparatus according to Claim 1, characterised in that lateral guide profiles (4,
4′) for the mutual displacement of the metal parts (1,1′, 2,2′) are formed on one
of the flat arm zones (1a, 1a′) of one of the two metal parts (1, 1′).
3. An apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the two metal parts
(1,1′, 2,2′) are adjustable relative to one another by means of an adjusting screw
(3, 3′).
4. An apparatus according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the end
zones (6, 7) of the bent metal parts (1, 2) form an angle of between 45 and 80° with
the plane of the panel (5).
5. An apparatus according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the end
zones (6, 7) of the bent metal parts (1, 2) are angled towards one another.
6. An apparatus according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the end
zones (6′, 7′) of the bent metal parts (1′, 2′) are angled away from one another.
7. A method for the form-locking connection of the apparatus according to any one of
Claims 1 to 6, with a panel (5, 5′), wherein grooves (8, 8′; 9, 9′) are milled in
the panel surface at an angle adapted to the angled end zones (6,6′;7,7′) of the bent
metal parts (1,1′;2,2′), whereupon the angled end zones (5,5′;6,6′) are inserted into
the grooves and the metal parts (1,1′, 2,2′) are adjusted relative to one another,
whereby the panel (5, 5′) is secured.
8. A method according to Claim 7, characterised in that the milling depth is 50% to 95%,
preferably 75% to 85%, of the panel thickness.
9. A method according to Claim 7 or 8, characterised in that during the milling of the
grooves the groove side walls are given a circular curvature.
10. A method according to any one of Claims 7 to 9, characterised in that a bevelled milled
base is provided.
11. A method according to any one of Claims 7 to 10, characterised in that the milling
is carried out by means of a hand milling machine which is displaceable in a milling
guide and which is adjustable in a milling shoe rotatable about a pivot (13) in different
angular positions in relation to the panel surface.
1. Dispositif de suspension masquée d'une plaque (5, 5′) à une structure support, présentant
deux parties métalliques servant à la retenue de la plaque, une partie métallique
(1, 1′) étant prévue repliée en U, et sa branche opposée à la plaque (5, 5′) servant
d'appui à une partie métallique (2, 2′), pliée de façon contrecoudée et qui s'appuie
par une zone de branche plane et est réalisée réglable dans la direction d'extension
de la branche, par rapport à la partie métallique (1, 1′) reliée en U, les deux parties
métalliques présentant chacune une zone d'extrémité (6, 6′, 7, 7′) pliée ou repliée
obliquement et une liaison avec ajustement de forme étant obtenue par l'engagement
de ces zones d'extrémité (6, 6′, 7, 7′) dans deux rainures (8, 8′; 9, 9′) fraisées
dans la plaque.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur l'une des deux zones
de branche (1a, 1a′) planes de l'une des deux parties métalliques (1; 1′), sont réalisés
des profilés de guidage latéral (4, 4′), pour permettre le déplacement réciproque
des parties métalliques (1, 1′; 2, 2′);
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux parties métalliques
(1, 1′; 2, 2′) sont réglables l'une par rapport à l'autre au moyen d'une vis de réglage
(3, 3′).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les zones d'extrémités
(6, 7) des parties métalliques (1, 2) pliées font un angle compris entre 45 et 80°
avec le plan de la plaque (5).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les zones d'extrémités
(6, 7) des parties métalliques repliées (1, 2) sont repliées de façon à être tournées
l'une vers l'autre.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les zones d'extrémités
(6′,7′) des parties métalliques (1′, 2′) pliées sont pliées de façon à s'écarter l'une
de l'autre.
7. Procédé de liaison avec ajustement de forme du dispositif selon l'une des revendications
1 à 6, avec une plaque (5, 5′), dans lequel des rainures (8, 8′; 9, 9′) sont fraisées
à la surface de la plaque, sous un angle adapté aux zones d'extrémité pliées (6, 6′;
7, 7′) des parties métalliques pliées (1, 1′; 2, 2′), les zones d'extrémité pliées
(5, 5′; 6, 6′) étant insérées dans les rainures et les parties métalliques (1, 1′;
2, 2′) déplacées de façon réglée les unes contre les autres, de manière que la plaque
(5, 5′) soit fixée.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que la profondeur de fraisage
est de 50 à 95 % de l'épaisseur de la plaque, de préférence de 75 à 85 % de l'épaisseur
de la plaque.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que, lors du fraisage en
plongées rainures, les parois latérales de rainures prennent une courbure en arc de
cercle;
10. Procédé selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce qu'on utilise une
base de fraise chanfreinée.
11. Procédé selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce qu'on réalise le
fraisage au moyen d'une fraiseuse à main susceptible de se déplacer dans un guidage
de fraise, et qui est susceptible de tourner autour d'un axe (13) dans un patin de
fraise et d'être réglée dans différentes positions angulaires par rapport à la surface
de la plaque.