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EP 0 547 397 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.1995 Patentblatt 1995/25 |
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Anmeldetag: 19.11.1992 |
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Elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole
Electrostatic powder coating gun
Pistolet électrostatique de revêtement de poudre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK ES FR IT LI NL |
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Priorität: |
17.12.1991 DE 4141663
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.06.1993 Patentblatt 1993/25 |
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Patentinhaber: WAGNER INTERNATIONAL AG |
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9450 Altstätten (CH) |
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Erfinder: |
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- Talacko, Radovan,
CH-9015 St. Gallen (CH)
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Vertreter: Liesegang, Roland, Dr.-Ing. et al |
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FORRESTER & BOEHMERT
Franz-Joseph-Strasse 38 80801 München 80801 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 059 045 EP-A- 0 227 992 US-A- 5 056 720
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EP-A- 0 110 753 FR-A- 1 005 450
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei bekannten Beschichtungspistolen wird das Pulver-Luft-Gemisch durch den Handgriff
oder benachbart dem Handgriff zugeführt, wobei dann der Pulverkanal durch die gesamte
Länge des Pistolenlaufs geführt ist. Der Hochspannungserzeuger sitzt dabei parallel
zum Pulverkanal, sei es im oder am Handgriff oder im oder am Pistolenlauf. Damit ergibt
sich aber für das Pulver-Luft-Gemisch innerhalb der Pistole ein langer Strömungsweg,
so daß für die das Pulver fördernde Luft ein hoher Druck erforderlich ist, um den
Strömungswiderstand in der Pistole zu überwinden. Außerdem ergibt sich durch die Durchströmung
des langen Pulverkanals ein vergleichsweise hoher Teileverschleiß durch Abrieb. Schließlich
führt die Nebeneinanderanordnung von Pulverkanal und Hochspannungserzeuger dazu, daß
entweder der Handgriff oder der Pistolenlauf vergleichsweise groß dimensioniert werden
muß.
[0003] Bei einer bekannten Beschichtungspistole mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1 (US-A-5 056 720) mündet die Zufuhrung für Beschichtungsmaterial zentral mit Schräganstellung
in einen zum Elektroden-Trägerrohr koaxialen, zum Werkstück hin offenen Ringkanal.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole
zu schaffen, bei welcher der Strömungsweg des Pulver-Luft-Gemisches innerhalb der
Pistole vergleichsweise kurz ist, so daß Strömungswiderstand und Abrieb vermindert
sind, und deren Handgriff und Pistolenrohr schlank ausgelegt werden können. Die Lösung
dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Pulver-Beschichtungspistole ist der Pulverkanal sehr kurz
und beansprucht nur den vordersten Bereich des Pistolenlaufs. Durch die Ausbildung
des Pulverkanals als Torus mit tangentialer Einmündung der Pulver-Luftgemisch-Zuführung
und mit sich an den Torus anschließendem Diffusor-Rohrstück ergeben sich besonders
günstige Strömungsverhältnisse. Die Folge dieser Maßnahmen ist, daß mit einem vergleichsweise
geringen Druck der Förderluft auszukommen und der Abrieb an der Kanalwandung äußerst
gering ist. Der Raum im Pistolenrohr hinter dem Pulverkanal steht voll dem Hochspannungserzeuger
zur Verfügung, so daß der Pistolenlauf sehr schlank ausgebildet werden kann; dasselbe
gilt, wenn es sich um eine Handpistole handelt, für den Pistolengriff. Außerdem wird
die Fläche der Wandungen, an denen sich Pulverteilchen ablagern können, vermindert
und durch die Tangentialströmung mit Schräganstellung die Ablagerung von Pulverteilchen
zusätzlich minimiert.
[0006] Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 gekennzeichnet.
Dabei wird der Hochspannungserzeuger von Druckluft umspült, so daß es nicht zu statischen
Aufladungen kommt, und diese Spülluft dient dann noch zum Freihalten der Elektrode
von Pulverablagerungen.
[0007] Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch den vorderen Bereich der Pulver-Beschichtungspistole,
- Fig. 2
- einen Querschnitt nach der Linie II-II von Fig. 1 und
- Fig. 3
- einen Teil-Längsschnitt einer Abwandlungsform der Pulver-Beschichtungspistole von
Fig. 1.
[0008] Der in Fig. 1 dargestellte vorderste Bereich des Pistolenlaufs 10 der elektrostatischen
Pulver-Beschichtungspistole nach der Erfindung besteht aus dem Lauf-Hauptteil 10a
und dem auf dessen Mündungsteil aufgeschraubtem Lauf-Fortsatz 10b. Der Lauf-Hauptteil
10a ist an seiner Mündungsstirn durch eine mit dem Laufrohr einstückige Deckelwand
12 abgeschlossen, wobei die Deckelwand 12 eine Mittelbohrung 12a besitzt, in die ein
nach vorne ragendes Elektroden-Trägerrohr 13 dicht eingesetzt ist. Im Lauf-Hauptteil
befindet sich zentral ein Hochspannungserzeuger 14, dessen Außendurchmesser geringfügig
kleiner ist als der Innendurchmesser des rohrförmigen Lauf-Hauptteils 10a, derart,
daß ein Ringspalt 15 frei bleibt. Der Hochspannungserzeuger 14 weist Abstandhalter-Füße
14a auf, die dafür sorgen, daß zwischen Vorderstirn des Hochspannungserzeugers 14
und Deckelwand 12 ein Spalt 16 freibleibt, der einerseits mit dem Ringspalt 15 und
andererseits mit dem Innenraum 13a des Elektroden-Trägerrohrs 13 in offener Verbindung
steht.
[0009] Der Lauf-Fortsatz 10b hat in wesentlichen die Form eines Zylinders, dessen hinterer
Teil als das Lauf-Hauptteil 10a übergreifendes Rohrstück ausgebildet ist; dabei besitzt
dieses Rohrstück ein Innengewinde, mit dessen Hilfe der Lauf-Fortsatz 10b auf das
Außengewinde des Lauf-Hauptteils 10a aufschraubbar ist. Weiterhin weist der Lauf-Fortsatz
10b eine zentrale Innenbohrung auf, durch welche das Elektroden-Trägerrohr 13 nach
vorne axial hindurchgeführt ist. Im Mittelbereich des Lauf-Fortsatzes 10b ist in diesen
ein das Elektroden-Trägerrohr 13 konzentrisch umgebender Torus-Pulverkanal 17 eingeschnitten,
der sich in Richtung nach vorne in einen Ring-Pulverkanal 18 fortsetzt, der unter
diffusorartiger Erweiterung an der Vorderstirn des Fortsatzes 10b nach außen mündet.
In den Torus-Pulverkanal 17 mündet tangential und mit Schräganstellung in Richtung
nach vorne ein Einlaßstuzen 19, an den ein nichtgezeichneter Zuführschlauch für das
Pulver-Luft-Gemisch anschließbar ist.
[0010] Vor der Mündung des Elektroden-Trägerrohrs 13 befindet sich ein Prallkörper 20 mit
nach vorne abstehender Nadelelektrode 21, wobei der Prallkörper 20 mittels Querstiften
im Elektroden-Trägerrohr 13 gehaltert ist. Im Prallkörper 20 verlaufen zur Elektrode
21 parallele Luftkanäle 22, die mit dem Innenraum des Elektroden-Trägerrohrs 13 in
Verbindung stehen. Die Elektrode 21 selbst ist über ein Hochspannungskabel 23, das
durch den Innenraum des Elektroden-Trägerrohrs 13 hindurch geführt ist, mit dem Hochspannungsausgang
des Hochspannungserzeugers 14 verbunden. Mit 24 schließlich ist ein auf den vorderen
Bereich des Lauf-Fortsatzes 10b aufgesteckter Mündungsring bezeichnet.
[0011] Die Pulver-Beschichtungspistole arbeitet folgendermaßen. Über den nicht-gezeichneten
Zuführungsschlauch wird ein Pulver-Luft-Gemisch in Richtung des Pfeils B durch den
Anschlußstutzen 19 hindurch spiralig-tangential in den Torus-Pulverkanal 17 eingeleitet,
von welchem das Gemisch in den Ringkanal 18 gelangt und durch diesen hindurch nach
außen strömt. Durch die diffusorartige Erweiterung des Ringkanals 18 und die Wirkung
des Prallkörpers 20 wird eine sehr frühzeitig aufgehende Pulverwolke erzeugt, was
sowohl die Aufladung als auch den Transport des Pulvers begünstigt. Die Aufladung
des Pulvers erfolgt dabei durch die Elektrode 21, die ja, wie erwähnt, an Hochspannung
liegt. Vom nicht-gezeichneten hinteren Bereich der Beschichtungspistole her wird Druckluft
als Spülluft zugeführt, und zwar in Richtung der Pfeile A. Diese Spülluft durchsetzt
den Ringspalt 15 und gelangt über den Stirnspalt 16 und den Innenraum des Elektroden-Trägerrohrs
13 in die Kanäle 22, die es als feine, die Elektrode 21 umgebende Luftstrahlen verläßt.
Diese Spülluft sorgt im Bereich der Spalte 15, 16 für das Abführen statischer Aufladungen
und im Bereich der Elektrode 21 für deren Reinhaltung.
[0012] Fig. 3 zeigt eine Abwandlungsform für die Erzielung eines Pulver-Flachstrahls. Dabei
ist gegenüber der Ausführungsform von Fig. 1 der dort verwendete Mündungsring 24 durch
eine Kappe 30 mit Schlitzdüse 31 ersetzt, durch welche die Elektrodennadel 21 hindurchragt.
Selbstverständlich ist bei dieser Ausführungsform auch der Prallkörper 20 weggelassen.
Gerade bei dieser Ausführungsform ist die aus dem Innenraum des Elektroden-Trägerrohrs
13 austretende und die Elektrodennadel 21 umspülende Druckluft von großer Bedeutung,
weil diese hier nicht nur eine Verschmutzung der Elektrodennadel, sondern vor allem
ein Zusetzen des Düsenschlitzes 31 verhindert.
[0013] Die dargestellten Ausführungsformen können zahlreiche Abwandlungen erfahren. So ist
es selbstverständlich nicht zwingend erforderlich, daß der Pistolenlauf 10 aus zwei
voneinander lösbaren Teilen, nämlich dem Hauptteil 10a und dem Fortsatz 10b, besteht;
gegenüber einem einstückigen Pistolenlauf ergibt sich jedoch durch die dargestellte
Unterteilung der Vorteile der erleichterten Herstellung und vor allem der erleichterten
Zerlegung und Reinigung der Pistole. Auch kann der Ringkanal 18 über seine gesamte
Länge konstanten Durchmesser aufweisen, sich sogar zur Mündung hin verengen. Schließlich
sei noch bemerkt, daß der Hochspannungserzeuger 14 auch lediglich die Endstufe (Kaskade)
der Erzeugerschaltung sein kann.
1. Elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole, mit einem an eine Zuführleitung für
ein Pulver-Luft-Gemisch angeschlossenen, in der Pistolenrohr-Längsachse in Richtung
zum zu beschichtenden Werkstück hin offenen Pulverkanal, einem an eine elektrische
Speiseleitung angeschlossenen Hochspannungserzeuger, einen den Pulverkanal axial durchsetzenden
Elektroden-Trägerrohr und einer auf, am oder in dem Trägerrohr sitzenden Hochspannungselektrode,
die in Richtung zum Werkstück hin über die Pulverkanalmündung vorragt und über einen
im Trägerrohr verlaufenden Leiter mit dem Hochspannungserzeuger verbunden ist, wobei
Hochspannungserzeuger (14) und Pulverkanal (17, 18) in der Längsachse des Pistolenlaufs
(10) hintereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulverkanal (17,
18) der Mündung des Pistolenlaufs (10) benachbart ist und aus einem zum Elektroden-Trägerrohr
(13) koaxialen Pulver-Toruskanal (17) und einem davon abgehenden, ebenfalls zum Elektroden-Trägerrohr
(13) koaxialen und in Richtung zum Werkstück hin offenen Ringkanal (18) besteht, wobei
die Zuführung (21) für das Pulver-Luft-Gemisch tangential mit Schräganstellung zum
Werkstück hin in den Pulver-Toruskanal (17) einmündet.
2. Elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Hochspannungserzeuger (14) und Innenwandung des Pistolenlaufs (10) ein
Ringspalt (15) freigelassen ist, der einerseits mit einer Druckluft-Zuführung und
andererseits mit dem benachbart der Hochspannungselektrode (21) ausmündenden Innenraum
des Elektroden-Trägerrohrs (13) in Verbindung steht.
3. Elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pulver-Ringkanal sich vom Pulver-Toruskanal (17) zu seiner Mündung hin konisch
erweitert.
4. Elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hochspannungselektrode (21) auf einem mit dem Elektroden-Trägerrohr
(13) verbundenen Prallkörper (20) sitzt.
5. Elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Prallkörper (20) Luftdurchlaßbohrungen (22) aufweist.
6. Elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß auf die Pistolenrohrmündung eine Kappe (30) mit Schlitzdüse (31)
aufgesetzt ist, wobei die Hochspannungselektrode (21) durch die Schlitzdüse (31) hindurchragt.
7. Elektrostatische Pulver-Beschichtungspistole nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Pistolenlauf (10) aus einem Lauf-Hauptteil (10a) und einem
mit diesem verbundenen Lauf-Fortsatz (10b) besteht.
1. Electrostatic powder-coating gun, having a powder duct connected to a supply line
for a powder-air mixture and open along the longitudinal axis of the gun barrel in
the direction of the workpiece to be coated, a high voltage generator connected to
an electric feed line, an electrode carrier tube axially passing through the powder
duct, and a high voltage electrode located on, on top of or in the carrier tube, protruding
in the direction of the workpiece via the powder duct opening, and connected to the
high voltage generator by means of a conductor extending in the carrier tube, wherein
the high voltage generator (14) and the powder duct (17, 18) are arranged along the
longitudinal axis of the gun barrel (10) one behind the other, characterised in that
the powder duct (17, 18) is adjacent to the opening of the gun barrel (10) and consists
of a toroidal powder duct (17) coaxial with the electrode carrier tube (13), and an
annular duct (18) proceeding from this, also coaxial with the electrode carrier tube
(13) and open in the direction of the workpiece, the supply line (21) for the powder-air
mixture being in an inclined position with respect to the workpiece and opening tangentially
into the toroidal powder duct (17).
2. Electrostatic powder-coating gun according to claim 1, characterised in that an annular
gap (15) is left open between the high voltage generator (14) and the inner wall of
the gun barrel (10), which on the one hand is in connection with a compressed air
supply line and on the other hand with the inner chamber of the electrode carrier
tube (13) opening out adjacently to the high voltage electrode (21).
3. Electrostatic powder-coating gun according to claim 1 or 2, characterised in that
the annular powder duct widens conically from the toroidal powder duct (17) to its
opening.
4. Electrostatic powder-coating gun according to one of claims 1 to 3, characterised
in that the high voltage electrode (21) is located on an impact body (20) connected
to the electrode carrier tube (13).
5. Electrostatic powder-coating gun according to claim 2 and 4, characterised in that
the impact body (20) has air vents (22).
6. Electrostatic powder-coating gun according to one of claims 1 to 3, characterised
in that a cap (30) with a slotted nozzle (31) is placed onto the gun barrel opening,
the high voltage electrode (21) protruding through the slotted nozzle (31).
7. Electrostatic powder-coating gun according to one of claims 1 to 6, characterised
in that the gun barrel (10) is made of a barrel main portion (10a) and a barrel extension
(10b) connected to this.
1. Pistolet électrostatique de revêtement à poudre avec un canal à poudre, raccordé à
une conduite d'amenée d'un mélange air-poudre, ouvert dans l'axe longitudinal du tube
de pistolet en direction de la pièce à revêtir, avec un générateur de haute-tension
raccordé à une ligne d'alimentation électrique, un tube porte-électrode traversant
axialement le canal à poudre et une électrode haute-tension, montée sur ou dans le
tube-support et faisant saillie en direction de la pièce traitée au-dessus de l'embouchure
du canal à poudre et reliée au générateur haute-tension par l'intermédiaire d'un conducteur
s'étendant dans le tube-support, le générateur haute-tension (14) et le canal à poudre
(17, 18) étant disposés l'un derrière l'autre dans l'axe longitudinal du canon du
pistolet (10), caractérisé en ce que le canal à poudre (17, 18) est voisin de l'embouchure
du canon du pistolet (10) et est composé d'un canal à poudre torique (17) coaxial
par rapport au tube de porte-électrode (13) et d'un canal annulaire (18), partant
du canal à poudre torique (17), également coaxial par rapport au tube porte-électrode
(13) et ouvert en direction de la pièce traitée, la conduite d'amenée (21) du mélange
air-poudre débouchant tangentiellement dans le canal à poudre torique (17), avec une
position oblique par rapport à la pièce traitée.
2. Pistolet électrostatique de revêtement à poudre selon la revendication 1, caractérisé
en ce qu'entre le générateur à haute-tension (14) et la paroi intérieure du canon
de pistolet (10) est laissé un interstice annulaire (15) relié, d'une part, à une
amenée d'air comprimé et, d'autre part, à l'espace intérieur, débouchant en un point
voisin de l'électrode haute-tension (21), du tube porte-électrode (13).
3. Pistolet électrostatique de revêtement à poudre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que le canal annulaire à poudre va en s'agrandissant de façon conique depuis
le canal à poudre torique (17) vers son embouchure.
4. Pistolet électrostatique de revêtement à poudre selon l'une des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que l'électrode haute-tension (21) est montée sur un corps d'impact
(20) relié au tube porte-électrode (13).
5. Pistolet électrostatique de revêtement à poudre selon les revendications 2 et 4, caractérisé
en ce que le corps d'impact (20) présente des perçages de passage d'air (22).
6. Pistolet électrostatique de revêtement à poudre selon l'une des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que sur l'embouchure du tube de pistolet est monté un capuchon
(30) avec une buse à fente (31), l'électrode haute-tension (21) passant par la buse
à fente (31).
7. Pistolet électrostatique de revêtement à poudre selon l'une des revendications 1 à
6, caractérisé en ce que le canon de pistolet (10) est composé d'une partie principale
de canon (10a) et d'un prolongement de canon (10b) relié à celle-ci.
