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EP 0 547 427 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.03.1995 Patentblatt 1995/13 |
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Anmeldetag: 02.12.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65C 9/04 |
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Rotativer Behälterträger für eine Behälterbehandlungsmachine
Rotatable support for a container in a container handling machine
Support rotatif pour récipient dans une machine de traitement de récipients
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT NL |
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Priorität: |
14.12.1991 DE 4141284
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.06.1993 Patentblatt 1993/25 |
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Patentinhaber: ALFILL GETRÄNKETECHNIK GmbH |
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22113 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Seifert, Günter
O-3270 Burg (DE)
- Israel, Gerd-Reiner, Dr.
D-01069 Dresden (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 137 201 DE-A- 3 835 866
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DE-A- 3 307 662 DE-A- 3 840 145
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen rotativen Behälterträger für eine Behälterbehandlungsmaschine,
mit mehreren, Behälter unterschiedlicher Querschnitte handhabenden Behälteraufnehmern,
die bei rotierendem Behälterträger beim Passieren von wenigstens zwei entlang der
Umlaufbahn des Behälterträgers angeordneten Arbeitsstationen durch zwei ortsfeste,
in Umfangsrichtung gegeneinander versetzte Zahnkurven sowie durch mit den Behälteraufnehmern
gekoppelten und mit den Zahnkurven kämmenden Rollensternen entgegen der Drehrichtung
des Behälterträgers in Eigendrehung versetzt werden.
[0002] Ein Behälterträger der eingangs bezeichneten Art kommt bei Maschinen (siehe z.B.
DE-A-3 307 662) zum Einsatz, auf denen vielfältige Bearbeitungsvorgänge mit den unterschiedlichsten
Bewegungsabläufen vorgenommen werden, angefangen vom relativen Stillstand über kurze
oszillierende Schwenkungen bis hin zur mehrmaligen kontinuierlichen Drehung der Behälteraufnehmer,
die insbesondere bei der Hochleistungs-Rundumetikettierung von Gefäßen, zum Beispiel
Dosen oder wiederverwendbaren PET-Flaschen der Getränkeindustrie, erforderlich ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Flexibilität bzw. die Anpassung einer
derartigen Vorrichtung hinsichtlich der in unterschiedlichen Größen zu handhabenden
Behälter weiter zu verbessern.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zahnkurven einen Kurvenverlauf
aufweisen, der ein einziges Drehprogramm umfaßt, welches für einen durch Endpunkte
bestimmter Kurvenabschnitte markierten minimalen und maximalen Behälterquerschnitt
ausgelegt ist, wobei die Zahnkurven in Umfangsrichtung (Winkel β) derart stufenlos
einstellbar sind, daß jeweils gleiche Punkte einander entsprechender Kurvenabschnitte
bestimmten Positionen an den in definiertem Winkelabstand zueinander angeordneten
Arbeitsstationen zugeordnet sind.
Bei einer Ausgestaltung, gemäß der die erste Arbeitsstation durch eine Beleimungsvorrichtung
und die zweite Arbeitsstation durch eine Etikettierstation gebildet wird, wobei nach
einer zusätzlichen Weiterbildung die Zahnkurven oberseitig sowie konzentrisch zu einem
die Behälter freihängend aufnehmenden Behälterträger angeordnet sind, ist es erforderlich,
die Stelle der zwecks Rundumetikettierung durch die Beleimungsvorrichtung an den Behälter
angebrachten Anfangsbeleimung exakt in einer Entnahmeposition an der Etikettierstation
mit dem jeweils zu entnehmenden Rundumetikett tangieren zu lassen. Dies wird nach
einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung dadurch erreicht, daß in Abstimmung auf
den jeweiligen Behälterquerschnitt die Punkte auf den Kurvenabschnitten immer bestimmten
Winkelpositionen der Rollensterne relativ zu den Arbeitsstationen entsprechen.
Um sicherzustellen, daß Behälter eines bestimmten Querschnittes sich mit einer beleimten
Umfangszone exakt auf dem Anfangsbereich des ortsfesten Etikettenstapels bzw. dem
vorderen Randbereich der Rundumetiketten abwälzen können, d. h. ihre Absolutgeschwindigkeit
im außenliegenden Bereich ihrer Umfangsbahn gleich Null ist, wird weiterhin vorgeschlagen,
daß in Abstimmung auf den jeweiligen Behälterquerschnitt die Punkte auf den Kurvenabschnitten
immer bestimmten Umfangsgeschwindigkeiten der mit den Behälteraufnehmern entgegengesetzt
zum Behälterträger rotierenden Behälter entsprechen, derart, daß jeweils ein in bestimmter
Winkelposition der Rollensterne die Arbeitsstationen passierender äußerster Behälterumfangsabschnitt
stillsteht.
[0005] Die Anordnung ist gemäß einer Weiterbildung dabei so getroffen, daß in jeder Einstellposition
(Winkel β) der Zahnkurven die Rollensterne zwischen zwei Arbeitsstationen wenigstens
einen Kurvenabschnitt für das gesamte zwischen dem minimalen und maximalen Behälterquerschnitt
liegende Geschwindigkeitsspektrum durchlaufen.
Die erste Arbeitsstation und die zweite Arbeitsstation sind darüber hinaus in einem
derartigen Winkelabstand (Winkel α) zueinander angeordnet, daß die Rollensterne mit
einem Behälter beliebigen Querschnitts in einem diesem Winkelabstand entsprechenden
Drehwinkelbereich (Drehwinkel φ) des Behälterträgers eine Eigendrehung um 360° ausführen.
Um mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anordnung höhere Eigenrotationsgeschwindigkeiten
der Behälteraufnehmer bei der Hochleistumgs-Rundumetikettierung zu erzielen, ist es
ohne weiteres denkbar, zwischen den Rollensternen und den Behälteraufnehmern ein Übersetzungsgetriebe
vorzusehen.
[0006] Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß bei allen denkbaren Behältergrößen
innerhalb eines definierten Querschnittsbereichs exakt jeder Drehwinkelstellung des
die Behälter transportierendem Behälterträgers eine definierte Ausrichtung bzw. Drehwinkelstellung
der die Behälter tragenden Behälteraufnehmer bzw. der diese führenden Rollensterne
bezüglich eines an der jeweiligen Position vorzusehenden Aggregates oder vorzunehmenden
Bearbeitungsvorganges zugeordnet werden kann. Auf diese Weise ist es insbesondere
möglich, bei der Rundumetikettierung eines Gefäßes eine zuvor auf das Gefäß aufgebrachte
Leimstelle exakt in eine Kontaktposition mit einer Etiketten-Entnahmestelle zu bringen.
[0007] Die Erfindung wird nachstehend anhand des im dem beigefügten Abbildungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0008] Hierbei zeigen:
- Figur 1
- einen Behälterträger für eine Etikettiermaschine mit verstellbarer Steuerkurve gemäß
Erfindung,
- Figur 2
- eine Teildraufsicht auf dem Behälterträger mit zugeordneten Steuerorganen und Arbeitsstationen,
- Figur 3
- eine Draufsicht auf die Steuerkurve mit schematischer Darstellung verschiedener Drehstellungen
eines Rollensterns und
- Figur 4
- diagrammartige Darstellung des Verlaufs vom Winkelgeschwindigkeiten der Behälteraufnehmer
im Bereich einer Beleimungsstation und einer Etikettierstation bei verschiedengroßen
Behälterquerschnitten.
[0009] Die mit dem erfindungsgemäßen Behälterträger 1 ausgestattete Etikettiermaschine dient
zum Etikettieren vom PET-Flaschen 2 mit sogenannten Rundumetiketten 3. Dem Behälterträger
1 ist zu diesem Zweck bezogen auf seine Förderrichtung (Pfeil 4) aufeinanderfolgend
am der Peripherie ein in Pfeilrichtung 6 synchron zum Behälterträger 1 umlaufender
Einlaufstern 7 zum Zuführen der Flaschen 2, eine erste Arbeitsstation in Form einer
als Leimdüse ausgebildeten Beleimungsvorrichtung 8 zum Aufbringen einer Anfgangsbeleimung
auf die Flaschen 2 sowie eine zweite Arbeitsstation im Form einer Etikettierstation
9 zugeordnet, an der die Etiketten 3 direkt vom den Flaschen 2 entnommen und dabei
um diese mit Unterstützung durch eine Anbürstvorrichtung 11 herumgewickelt werden.
Die einem Etikettenstapel 12 tragende Etikettierstation 9 und die Beleimungsvorrichtung
8 sind in einem bestimmtem Winkelabstand (Winkel α) zueinander ortsfest angeordnet
und lediglich radial im Anpassung an unterschiedliche Flaschemdurchmesser anstellbar
bzw. die Etikettierstation 9 zwecks Etikettierung größerer Flaschen zur Aufnahme gestrichelt
angedeuteter größerer Etiketten 3 einrichtbar.
Der Winkelabstand (Winkel α) bezeichnet zugleich den Winkel für eine volle Flaschendrehung
um 360° in Richtung des Pfeils 13, d. h. entgegen der Drehrichtung (Pfeil 4) des Behälterträgers
1 unabhängig vom jeweiligen Flaschendurchmesser.
In dem Figuren 2 und 3 sind abwechselnd Flaschen 2 mit kleinem und großem Querschnitt
auf einem Umfangsabschnitt des Behälterträgers 1 angedeutet, wobei mit dem Flaschenquerschnitt
der Umfangsbereich gemeint ist, um den das Rundumetikatt 3 gewickelt wird. Der Behälterträger
1 ist zu diesem Zweck mit die Flaschen 2 freihängend von oben erfassenden Behälteraufnehmern
14 versehen, welche in regelmäßigen Abständen entgegengesetzt drehbar (Pfeil 13) in
dem um eine zentrale Achse 16 mit verschiedenem Drehzahlen antreibbaren Behälterträger
1 gelagert sind.
Die während der Behälterdrehung erzeugte entgegengerichtete Eigendrehung der Behälteraufnehmer
14 wird durch zwei in Umfangsrichtung um 180° gegeneinander versetzte, ortsfeste Zahnkurven
17 und 18 einer doppelstöckigen Steuerkurve 19 in Zusammenwirkung mit Rollensternen
21 eingeleitet. Die Rollensterne 21 werden gebildet durch eine am oberen Ende der
Behälteraufnehmer 14 angeordnete Scheibe 22 mit jeweils vier Kurvenrollen 23, die
gegeneinander um 90° versetzt sind und auf dem gleichen Teilkreis liegen. Die Kurvenrollen
23 sind abwechselnd an der Oberseite und an der Unterseite der Scheibe 22 angeordnet
und arbeiten mit der oberen bzw. unteren Zahnkurve 17 bzw. 18 zusammen.
Die konzentrisch zur Drehachse 16 des Behälterträgers 1 verlaufenden Zahnkurven 17
und 18 umfassen von einem minimalen Flaschenquerschnitt bis zu einem maximalen Flaschenquerschnitt
der Flaschen 2 bzw. für alle dazwischenliegenden Flaschenquerschnitte ein einziges
Drehprogramm und sind zu diesem Zweck stufenlos bzw. maximal um den Winkel β um die
Achse 16 in Umfangsrichtung einstellbar, so daß für jeden denkbaren Flaschenquerschnitt
jeweils gleiche Punkte B und B₁ bzw. A und A₁ einander entsprechender, in Figur 4
schraffiert unterlegter Kurvenabschnitte für die Winkelgeschwindigkeit ω an der Beleimungsvorrichtung
8 und an einer Anfangs-Entnahmestelle 24 der Etikettierstation 9 wirksam sind.
In Figur 4 ist mit φ der Drehwinkel des Behälterträgers 1, und mit ω die durch den
Kurvenabschnitt 26 für die Rastphase, durch die schraffiert unterlegten Kurvenabschnitte
AB und A₁B₁ für die Beleimung bzw. die Etikettierung und den Kurvenabschnitt 27 für
eine gleichförmige Drehung entlang der Anbürstvorrichtung 11 kenntlich gemachte Winkelgeschwindigkeit
der drehenden Flaschen wiedergegeben. Die Bezeichnung β entspricht dem in den Figuren
2 und 3 angegebenen maximalen Einstellwinkel der Zahnkurven 17, 18 zwischen dem durch
die Punkte B, B₁ markierten größten Flaschendurchmesser und durch die Punkte A, A₁
markierten kleinsten Flaschendurchmesser im Beleimungs- bzw. Etikettierbereich. Die
Bezeichnung α entspricht dem in den Figuren 2 und 3 angegebenen Winkelabstand zwischen
den Arbeitsstationen 8 und 9.
Alle denkbaren, im Beleimungsbereich bzw. im Etikettierbereich zwischen den Endpunkten
A und B bzw. A₁ und B₁ liegenden Punkte entsprechen zwischen dem minimalen und maximalen
Flaschenquerschnitt liegenden Flaschenquerschnitten, und die jeweilige Steigung in
den korrespondierenden Punkten der Kurvenabschnitte AB, A₁, B₁ damit bestimmten Winkelgeschwindigkeiten
.
In Figur 3 sind für abwechselnd eingezeichnete, mit 2A und 2B bezeichnete kleine und
große Flaschen entsprechende Drehstellungen der Rollensterne 21 dargestellt, wobei
die mit der unteren Zahnkurve 18 kämmenden Kurvenrollen mit 23
U1 und 23
U2 sowie die mit der oberen Zahnkurve 17 kämmenden Kurvenrollen mit 23
O bezeichnet sind.
Aus Figur 3 ist ersichtlich, daß beispielsweise bei den dort auf den kleinsten Flaschenquerschnitt
eingestellten Zahnkurven 17, 18 die Stellung des Rollensterns 21 an der Beleimungsvorrichtung
8 und der Etikettierstation 9 gleich sind, so daß aufgrund der vollen Drehung des
Behälters 2A um 360° die Leimstelle des Behälters exakt die Entnahmestelle 24 an der
Etikettierstation 9 tangiert und ein Etikett durch eine Abwälzbewegung entnimmt.
Die für den kleinen Flaschenquerschnitt exakt an der Beleimungsstelle 8 und der Entnahmestelle
24 wirksam werdenden Steigungspunkte der entsprechenden Kurvenabschnitte der Zahnkurven
17, 18 bewirken eine derartige Winkelgeschwindigkeit der Flasche 2A, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit
genau an den genannten Stellen 8 und 24 relativ zu den ortsfesten Stationen 8 bzw.
9 zu Null wird. Entsprechendes gilt für alle in Stellbereich den Winkels β liegenden
Flaschenquerschnitte des durch den minimalen und maximalen Flaschenquerschnitt der
Flasche 2A und 2B begrenzten einzigen Drehprogramms.
Dieses einzige Drehprogramm wird bei jeder Winkelstellung der Zahnkurven 17, 18 von
den Rollensternen 21 zwischen den Stationen 8 und 9 immer komplett, d. h. in allen
Geschwindigkeitsbereichen durchlaufen, wobei die dem jeweiligen Flaschendurchmesser
entsprechenden, entscheidenden Kurvenpunkte immer an den genannten Stellen 8 bzw.
24 wirksam sind.
Die gemeinsame Verstellung der Zahnkurven 17, 18 erfolgt gemäß Figur 1 nach Lösen
einer Klemmschraube 28 anhand einer Einstellmarkierung 29 für den auf den Flaschendurchmesser
bezogenen Winkel β durch Drehen eines Kurventrägers 31 mittels eines Drehmomentsstützrahmens
32. Die Beleimungsvorrichtung 8 und die Etikettierstation 9 verbleiben in jedem Fall
an ihrer vorgesehenen ortsfesten Winkelposition bezüglich der Umlaufbahn des Behälterträgers
1 und werden nur in ihrer radialen Anstellung an den jeweiligen Flaschendurchmesser
angepaßt.
1. Rotativer Behälterträger für eine Behälterbehandlungsmaschine, mit mehreren, Behälter
unterschiedlicher Querschnitte handhabenden Behälteraufnehmern, die bei rotierenden
Behälterträger beim Passieren von wenigstens zwei entlang der Umlaufbahn des Behälterträgers
angeordneten Arbeitsstationen durch zwei ortsfeste, in Umfangsrichtung gegeneinander
versetzte Zahnkurven sowie durch mit den Behälteraufnehmern gekoppelten und mit den
Zahnkurven kämmenden Rollensternen entgegen der Drehrichtung des Behälterträgers in
Eigendrehung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkurven (17, 18)
einen Kurvenverlauf aufweisen, der ein einziges Drehprogramm umfaßt, welches für einen
durch Endpunkte (A, B bzw. A₁, B₁) bestimmter Kurvenabschnitte markierten minimalen
und maximalen Behälterquerschnitt ausgelegt ist, wobei die Zahnkurven in Umfangsrichtung
(Winkel β) derart stufenlos einstellbar sind, daß jeweils gleiche Punkte (A, A₁ bzw.
B, B₁) einander entsprechender Kurvenabschnitte bestimmten Positionen an den in definiertem
Winkelabstand zueinander angeordneten Arbeitsstationen (8 bzw. 9) zugeordnet sind.
2. Behälterträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Arbeitsstation
(8) durch eine Beleimungsvorrichtung und die zweite Arbeitsstation (9) durch eine
Etikettierstation gebildet wird.
3. Behälterträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkurven
(17, 18) oberseitig sowie konzentrisch zu einem die Behälter (2) freihängend aufnehmenden
Behälterträger (1) angeordnet sind.
4. Behälterträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstimmung
auf den jeweiligen Behälterquerschnitt die Punkte (A, A₁ bzw. B, B₁) auf den Kurvenabschnitten
immer bestimmten Winkelpositionen der Rollensterne (21) relativ zu den Arbeitsstationen
(8 bzw. 9) entsprechen.
5. Behälterträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstimmung
auf den jeweiligen Behälterquerschnitt die Punkte (A, A₁ bzw. B, B₁) auf den Kurvenabschnitten
immer bestimmten Umfangsgeschwindigkeiten der mit den Behälteraufnehmern (14) entgegengesetzt
zum Behälterträger (1) rotierenden Behälter (2) entsprechen, derart, daß jeweils ein
in bestimmter Winkelposition der Rollensterne (21) die Arbeitsstationen (8 bzw. 9)
passierender äußerster Behälterumfangsabschnitt stillsteht.
6. Behälterträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder
Einstellposition (Winkel β) der Zahnkurven (17, 18) die Rollensterne (21) zwischen
zwei Arbeitsstationen (8, 9) wenigstens einen Kurvenabschnitt für das gesamte zwischen
dem minimalen und maximalen Behälterquerschnitt liegende Geschwindigkeitsspektrum
durchlaufen.
7. Behälterträger nach einen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Arbeitsstation (8) und die zweite Arbeitsstation (9) in einem derartigen Winkelabstand
(Winkel α) zueinander angeordnet sind, daß die Rollensterne (21) mit einem Behälter
(2) beliebigen Querschnitts in einem diesem Winkelabstand entsprechenden Drehwinkelbereich
(Drehwinkel φ) des Behälterträgers (1) eine Eigendrehung um 360° ausführen.
1. Rotary container support for a container-handling machine, with a plurality of container
receptacles which handle containers of differing cross-sections and which, with the
container support rotating, as they pass through at least two work stations disposed
along the circulation path of the container support are set in autorotation against
the direction of rotation of the container support by two stationary tooth cams which
are offset relative to one another in the peripheral direction and by roller stars
which are coupled to the container receptacles and mesh with the tooth cams, characterised
in that the tooth cams (17, 18) have a course which comprises one single rotation
programme which is designed for a minimum and maximum container cross-section marked
by end points (A, B or A₁, B₁) of specific cam portions, the tooth cams being infinitely
adjustable in the peripheral direction (angle β) in such a way that in each case equal
points (A, A₁ or B, B₁) of cam portions which correspond to one another are co-ordinated
with specific positions on the work stations (8 or 9 respectively) which are disposed
at a defined angular distance relative to one another.
2. Container support according to Claim 1, characterised in that the first work station
(8) is formed by a glueing device and the second work station (9) by a labelling station.
3. Container support according to Claim 1 or 2, characterised in that the tooth cams
(17, 18) are disposed at the top and concentrically with respect to a container support
(1) which receives the containers (2) so that they are freely suspended.
4. Container support according to one of Claims 1 to 3, characterised in that in co-ordination
with the particular container cross-section the points (A, A₁, or B, B₁) on the cam
portions always correspond to specific angular positions of the roller stars (21)
relative to the work stations (8 or 9 respectively).
5. Container support according to one of Claims 1 to 4, characterised in that in co-ordination
with the particular container cross-section the points (A, A₁, or B, B₁) on the cam
portions always correspond to specific peripheral speeds of the containers (2) rotating
with the container receptacles (14) in the opposite direction to the container support
(1) in such a way that in each case an outermost peripheral portion of a container
passing through the work stations (8 or 9) in a specific angular position of the roller
stars (21) is at a standstill.
6. Container support according to one of Claims 1 to 5, characterised in that in each
adjustment position (angle β) of the tooth cams (17, 18) the roller stars (21) between
two work stations (8, 9) pass through at least one cam portion for the entire speed
spectrum lying between the minimum and maximum container cross-section.
7. Container support according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the first
work station (8) and the second work station (9) are disposed at such an angular distance
(angle α) with respect to one another that the roller stars (21) carry out an autorotation
about 360° with a container (2) of any cross-section in a range of angles of rotation
(angle of rotation φ) of the container support (1) corresponding to this angular distance.
1. Support rotatif pour récipients pour une machine de traitement de récipients, comportant
plusieurs réceptacles de récipient, qui manipulent des récipients ayant des sections
transversales différentes, et qui, lorsque le support pour récipients tourne, lors
du passage devant au moins deux postes de travail agencés le long du chemin de circulation
du support pour récipients, tournent sur eux-mêmes, en sens opposé au sens de rotation
du support pour récipients, sous l'effet de deux cames fixes en emplacements à denture,
qui sont décalées l'une par rapport à l'autre dans la direction circonférentielle,
ainsi que sous l'effet d'étoiles à galets, qui sont couplées aux réceptacles de récipient
et engrènent avec les cames à denture, caractérisé en ce que les cames à denture (17,18)
présentent une allure de came, qui comprend un programme unique de rotation, lequel
est conçu pour des sections transversales minimale et maximale de récipient, marquées
par des points d'extrémité (A,B ou A₁, B₁) de sections déterminées de came, les cames
à denture étant positionnables de façon continue dans la direction circonférentielle
(angle β), de sorte que, chaque fois, des points identiques (A, A₁ ou bien B, B₁)
de sections de came, qui se correspondent, sont associées à des positions déterminées
dans les postes de travail (8 ou 9), qui sont décalés réciproquement d'une distance
angulaire définie.
2. Support pour récipients selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier
poste de travail (8) est formé par un dispositif d'encollage et le second poste de
travail (9) est formé par un poste d'étiquetage.
3. Support pour récipients, selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les
cames à denture (17,18) sont agencées au côté supérieur, ainsi que concentriquement
par rapport à un support (1) pour récipients, qui accueille les récipients (2) à l'état
librement suspendu.
4. Support pour récipients selon l'une des revendications 1 à 3 , caractérisé en ce qu'en
accord avec la section transversale respective de récipient, les points (A, A₁ ou
bien B, B₁ ) sur les sections de came correspondent toujours à des positions angulaires
déterminées des étoiles à galets (21) par rapport aux postes de travail (8 ou 9).
5. Support pour récipients selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'en
accord avec la section transversale respective de récipient, les points (A, A₁ et
B, B₁) sur les sections de came correspondent toujours à des vitesses circonférentielles
déterminées des récipients (2), qui tournent avec les réceptables de récipient (14),
en sens opposé du support (1) pour récipients, de sorte que, chaque fois, une section
circonférentielle plus extérieure des récipients, qui passe devant les postes de travail
(8 ou 9) dans une position angulaire déterminée des étoiles à galets (22), est à l'arrêt.
6. Support pour récipients selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
dans chaque position de positionnement (angle β) des cames à denture (17,18), les
étoiles à galets (21) parcourent, entre deux postes de travail (8,9), au moins une
section de came pour l'ensemble du spectre de vitesse présent entre les sections transversales
minimale et maximale de récipient.
7. Support pour récipients selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
le premier poste de travail (8) et le second poste de travail (9) sont agencés à une
distance angulaire réciproque (angle α) telle, que les étoiles à galets (21) exécutent
avec un récipient (2) ayant une section transversale quelconque, dans une plage angulaire
de rotation (angle de rotation φ) du support (1) pour récipients, qui correspond à
cette distance angulaire, une rotation propre de 360°.