[0001] Die Erfindung betrifft eine Kabeltrommel zum Auftrommeln von Elektrokabeln und Leitungen
mit dem zylinderförmigen, aus Kernleisten bestehenden Trommelkörper, auf dem sich
die Kabellagen abstützen und den Seitenwänden, die die seitliche Begrenzung für die
Kabellagen bilden und die aus miteinander und mit Speichen verbundenen Seitensegmenten
zusammengesetzt sind und deren freier Außenrand von einem Außenreif abgedeckt ist,
wobei der Außenreif die Seitensegmente gleichzeitig außen zusammenhält, wobei mittig
eine von den Speichen gehaltene Drehachse vorgesehen ist, um die die ganze Trommel
drehbar ist und wobei die Speichen zugleich den Außenreif und den Trommelkörper verbinden
und ihrerseits als Halterung für zwischengefügte, als Seitensegmente wirkende Sandwichplatten
dienen.
[0002] Kabel werden häufig als Trägerelemente von Brücken, Ankerketten u. ä. Dingen eingesetzt.
Diese zahlreichen Einzeldrähte von derartigen Kabeln geben einem derartigen Drahtseil
eine hohe Festigkeit, wobei je nach Tragfähigkeit entsprechend viele derartiger Drähte
zu einem Gesamtgebilde zusammengefügt sind. Vor allem für den Transport von Strom
sind Elektrokabel mit einer Vielzahl von Kupferdrähten vorgesehen, die ähnlich wie
auch die als Trägerelemente vorgesehenen Kabel zur Zwischenlagerung und zum Transport
auf Kabeltrommeln aufgewickelt werden, wobei durch entsprechende Orndung sichergestellt
ist, daß die einzelnen Lagen sich nicht gegenseitig beeinflussen oder gar gefährden.
Unabhängig von der Art des Kabels muß eine derartige Kabeltrommel für eine sichere
Ablage und Abstützung der einzelnen Kabellagen geeignet und darüber hinaus so stabil
sein, so daß sie sowohl als Werktrommel wie auch als Umlauftrommel, d. h. für den
Transport vom Hersteller zum Kunden eingesetzt werden kann. Zum Einsatz kommen meist
zylindrische Kabeltrommeln, weil diese u. a. auf dem Boden abgerollt bzw. um eine
Achse gedreht werden können, so daß ein einwandfreies und leichtes Auflegen der Kabel
bzw. ein Abrollen möglich ist. Bezüglich des Einsatzgebietes als Werktrommel bzw.
Umlauftrommel sind bei bekannten Trommeln bisher so gut wie keine Unterschiede gemacht
worden. Sie sehen ähnlich der aus der DE-OS 38 42 162 bekannten Kabeltrommel aus,
bei der die Seitenwände aus Holz gefertigt sind. Dazu werden die einzelnen Bretter
teilweise überlappend und quer zueinanderverlaufend miteinander verbunden, um auf
diese Art und Weise ausreichend stabile Wände zu erstellen. Auch der Trommelkörper
selbst besteht aus einzelnen Brettern, die an den Schmalseiten jeweils auf einen Ring
aufgebracht bzw. mit diesem verbunden werden, so daß sich der entsprechend stabile
Zylinder ergibt, wobei man die Bretter als Kernleisten bezeichnet. Die für den Einsatz
im Werk vorgesehenen Elektrtrommeln müssen besondere Stabilität aufweisen, so daß
hier der Einsatz von aus Metall bestehenden Wänden bekannt ist. Allerdings weisen
diese die Problematik auf, daß sich die Seitenwände verformen können, so daß ein einwandfreies
Auftrommeln der Kabel nicht mehr möglich ist. Nachteilig bei den Kabeltrommeln insgesamt
ist, daß sie aus einem verhältnismäßig wertvollen Werkstoff erstellt werden, wobei
noch erschwerend hinzu kommt, daß sich nicht jedes Holz für die Verarbeitung eignet.
Nur bei hochwertigem Holz ist sichergestellt, daß es bei entsprechender Beanspruchung
nicht abplatzt, reißt oder absplittert. Insbesondere beim Transport sowohl im Werk
wie auch beim Transport zum Kunden kann es durch Gabelstapler o. ä. zu Beschädigungen
insbesondere an den Seitenwänden kommen. Hier ist dann bei den bekannten Kabeltrommeln
in der Regel ein vollständiges Auswechseln der Seitenwände erforderlich. Der Reparaturaufwand
ist beträchtlich. Gleiches gilt auch für Kunststoff-Sandwichplatten aufweisende Trommeln
gemäß EP 0 263 787-A1 und DE-GM 90 06 795 und EP 0 150 356-A1, weil die Platten fest
mit den Speichen verschraubt sind. Beim Aufprallen auf den Boden werden die Segmente/Platten
leicht zerstört und müssen dann ausgewechselt werden.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Umlauftrommel und im Zweifelsfall
auch als besonders zu stabilisierende Werktrommel verwendbare Kabeltrommel zu schaffen,
die reparaturfreundlich und zugleich verwenderfreundlich ist und hohe Standzeiten
erwarten läßt.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Außenreif über eine lösbare
Verbindung verfügt, daß die Speichen beidseitig eine in die Seitenkanten eingelassene
Nut und daß die Sandwichplatten korrespondierend und als Feder ausgebildete Kanten
aufweisen.
[0005] Mit einer derartigen Kabelstrommel können sowohl die notwendigen Auftrommel- und
Umtrommelarbeiten im Herstellerwerk bewerkstelltigt werden wie auch der Transport,
insbesondere des Elektrokabels zum Abnehmer bzw. Kunden. Vorteilhafterweise geben
die Speichen den Seitenwänden einerseits ausreichende Stabilität und andererseits
eine den Holzkabeltrommeln vergleichbarer Flexibilität in den Seitenwänden und zwar
in Längsrichtung der Speichen. Dadurch werden die Kabeltrommelm beim Transport, beim
Abnehmen von dem Lkw beispielsweise aber auch beim Rollvorgang so beaufschlagt, daß
eine Beschädigung oder Überlastung der Seitenwände nicht eintreten kann.
[0006] Die Kabeltrommel ist so ausgebildet, daß die Speichen beidseitig eine in die Seitenkante
eingelassene Nut und daß die Sandwichplatten korrespondierend und als Feder ausgebildete
Kanten aufweisen, wodurch den Seitenwände die vorteilhafte Flexibilität in der Ebene
der Seitenwände gegeben ist, weil die Sandwichplatten quasi in den Speichen hin- und
hergeschoben werden können bzw. sich hin- und herbewegen können. Die Sandwichplatten
sind dabei lediglich durch den Außenreif und den inneren Innenreif abgestützt und
fixiert. Beim Aufschlagen beispielsweise einer derartigen Kabeltrommel, auch wenn
sie mit entsprechend vielen Kabellagen belegt ist, würde nicht zerstört werden, weil
der gesamten Seitenwand bzw. bei den Seitenwänden ein Nachgeben ermöglicht ist. Auch
ist es so, daß die Handhabung und die Reparatur leicht ist, weil durch einfaches Lösen
des Außenreifes die evtl. beschädigten Sandwichplatten ausgetauscht werden können,
indem sie einfach aus ihrer Nut-Feder-Verbindung herausgezogen werden. Beschädigungen
der Seitenwände und damit der einzelnen Sandwichplatten können insbesondere durch
die Gabeln der Gabelstapler auftreten, wenn die einzelne Kabeltrommel beispielsweise
vom Lkw herabgenommen werden muß.
[0007] Insbesondere bei der Werktrommel wird die Aussteifung vorzugsweise dadurch verbessert,
daß die Sandwichplatten mit den jeweils benachbarten Platten korrespondierende, sägezahnförmig
ineinandergreifende Seitenränder aufweisen. Durch diese Verzahnung der Aussteifungsplatten
miteianander ergibt sich eine vorteilhafte Teilüberlappung und damit ein Gewinn an
Stabilität, da jede der einzelnen Speichen automatisch mit zwei derartigen Sandwichplatten
in Verbindung steht, wodurch auch insbesondere in radialer Richtung eine vorteilhafte
Verstärkung erreicht wird. Werden keine Verschraubungen vorgenommen, bringen die Überlappungen
bei Erhaltung der Flexibilität dennoch eine Erhöhung der Stabilität der einzelnen
Sandwichplatte.
[0008] Zum Abstützen der einzelnen Kernleisten bzw. des gesamten Trommelkörpers ist es von
Vorteil, wenn die Speichen und die Sandwichplatten auf der zum Trommelkörper weisenden
Innenseite einen die Kernleisten abstützenden Ansatz aufweisen und daß ein die Kernleisten
aufnehmender U-förmiger Stützring vorgesehen ist. Insbesondere wiederum für die Umlauftrommel
ist so eine vorteilhafte Abstützung des Trommelkörpers sichergestellt, so daß auch
beispielsweise beim Herabfallen von einem Lkw eine Beschädigung des Trommelkörpers
bzw. der gesamten Kabeltrommel in der Regel nicht zu befürchten ist, weil bei gegebener
Flexibilität bzw. Nachgiebigkeit dennoch eine ausreichende Abstützung des rechtwinklig
dazu angesetzten Trommelkörpers gegeben ist.
[0009] Die notwendige Steifigkeit bei besonders verstärkten Werktrommeln wird auch im Übergangsbereich
Kernleisten/Seitenwände vorgegeben, indem die Kernleisten des Trommelkörpers und die
Innenscheibe bzw. der Innenreif ineinandergreifend ausgebildet und über Spannschrauben
miteinander verbunden sind. Derartige Spannschrauben werden auch für die Umlauftrommel
verwendet, bei der Werktrommel dienen sie aber vor allem zum festen Ineinanderfügen
der Kernleisten und der Seitenwände.
[0010] Das Herstellen der entsprechenden Platten und sonstigen Teile aus Kusntstoff ist
einfach, weil für diese jeweils praktisch nur eine Form benötigt wird. Lediglich bei
unterschiedlichen Größen müssen sich auch die Einzelteile angleichen. Für eine Kabeltrommel
bzw. einen Kabeltrommeltyp ergibt sich damit aber der große Vorteil, daß die gesamte
Trommel nur aus weinigen Bauteilen zusammengesetzt ist. Um hier nicht zu einer neuen
Umweltbelastung durch entsprechende Kunststoffe beizutragen, sieht die Erfindung vor,
daß die Sandwichplatten und die anderen Kunststoffteile aus 30 bis 90 % Polyurethan
enthaltendem, vorzugweise mit hartem Integralschaum-Granulat vorgemischtem und auf
unter 10 mm zerkleinertem, mit Bindemittel (Isocyanat) fein verstäubtem und dann bei
ungefähr 2 NN/mm
2 vor- und bei geringem Druck von unter 4 NN/mm
2 nachverdichtet und anschließend kontinuierlich entspanntem, recyceltem Polyurethanschaum
geformt sind. Vorteilhaft ist dabei insbesondere, daß die Einzelteile jeweils in die
vorgesehene und verwendbare Form gebracht werden und zwar jeweils für den vorgesehenen
Typ, ohne daß Nacharbeiten notwendig werden. Vielmehr kann durch Zusammenschrauben
des schon mehrfach erwähnten Stahlgerüstes aus Außenreif, Innenreif, Innensteg und
Speichen die Kabeltrommel durch einfaches Anschrauben der Sandwichplatten oder Einfügen
zusammen- und fertiggestellt werden. Die gesamte Herstellungszeit derartiger Kabeltrommeln
kann damit wesentlich reduziert werden, wobei, wie schon erwähnt, in vorteilhafter
Weise hier auch gleichzeitig ein Umweltproblem gelöst wird, nämlich das Recyceln von
gebrauchtem Kunststoff.
[0011] Um den Außenreif leicht montieren und demontieren zu können, ist gemäß einer Ausbildung
der Erfindung vorgesehen, daß an den Außenreif Außenstege, die Speiche umfassend angeformt
sind. Damit ist eine leichte Verbindung der beiden Teile möglich. Gleichzeitig kann
damit auch nach Lösen der Verbindung des Außenreifs jeweils nur der Bereich abgeschraubt
werden, der entsprechend aufgrund einer Zerstörung oder Beeinträchtigung ausgewechselt
werden muß. Diese Ausbildung eignet sich insbesondere für die ja insgesamt sehr stabile
und steife Werktrommel.
[0012] Für die Umlauftrommel dagegen ist vorgesehen, daß der Außenreif U-förmig ausgebildet
ist und einen Innenansatzring aufweist, der in eine Ringausnehmung der Speichen und
Sandwichplatten eingepaßt ist. Der Außenreif, der ja der Lagerung und Halterung der
Sandwichplatten mitdient, legt sich somit um die Außenkanten bzw. Ränder der Sandwichplatten
und fixiert diese, kann damit aber auch leicht gelöst werden, wenn einzelne Sandwichplatten
aus irgendwelchen Gründen ausgetauscht werden müssen.
[0013] Als Verbindung für den Außenreif ist insbesondere vorgesehen, daß er an beiden Enden
eine Ausnehmung aufweist, in die eine salmiakpastillenartig geformte Einlage eingepaßt,
vorzugsweise eingeschweißt ist. Durch Lösen der Schweißnaht kann bei Bedarf der Außenreif
gelöst werden, der dann insgesamt abgenommen wird, um beispielsweise einige der Sandwichplatten
oder auch alle auszutauschen, wenn sich dies als notwendig und zweckmäßig erweist.
Denkbar sind auch andere Verbindungen, die beschriebene hat aber den Vorteil, daß
sie dem Außenreif die notwendige Stärke gibt.
[0014] Die Erfindung zeichnet sih insbesondere dadurch aus, daß Kabeltrommeltypen geschaffen
sind, die praktisch unabhängig von der jeweiligen Größe eine hohe Flexibilität und
dennoch auch die notwendige Stabilität aufweisen, ohne daß es aufwendiger Vorarbeiten
oder eines hohen Herstellungsaufwandes bedarf. Die Kabeltrommel als solche bestehen
aus einem Speichengerüst, in das zur Erhöhung der Stabilität und zur Ereichung der
notwendigen Endstabilität Kunststoffteile und zwar Sandwichplatten eingefügt und so
verschraubt oder eingesetzt sind, daß damit das angestrebte Ziel der hohen Stabilität
bzw. vorteilhaften Flexibilität erreicht wird. Vorteilhaft ist die Reduzierung auf
wenige Bauteile, wobei diese noch zusätzlich auf einfache und zweckmäßige Art und
Weise miteinander verbunden werden können. Aueßrdem ist die Möglichkeit gegeben, bei
auftretendem Verschleiß oder bei Teilzerstörung die jeeils beeinträchtigten Teile
auszuwechseln, so daß anschließend eine wiederum einwandfreie verwendbare Kabeltrommel
zur Verfügung steht. Ein Verschleiß selbst kann praktsich kaum auftreten, so daß das
eigentliche Speichengerüst auch entsprechend häufig eingesetzt werden kann, selbst
wnn die dazwischensitzenden Sandwichplatten aus irgendwelchen Gründen teilweise oder
ganz beschädigt sein sollten. Vorteilhaft ist schließlich, daß ein Großteil des für
die Herstellung der Kabeltrommel benötigten Materialien aus recyceltem Kunststoff
besteht, wobei dann die Kabeltrommel als solche insgesamt ihrerseits auch wiederum
recycelbar ist da sowohl die Kunststoffteile wie auch die Stahl- oder Holzteile der
Wiederverwendung zugeführt werden können.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Kabeltrommel in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
- Fig. 2
- eine Kabeltrommel in Vorkopfansicht, teilweise im Schnitt,
- Fig. 3
- eine Aussteifungsplatte in Einzelanischt,
- Fig. 4
- eine Seitenwand der Kabeltrommel im Schnitt,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der Kabeltrommel im Bereich Außenreif,
- Fig. 6
- die Darstellung nach Fig. 5 im Querschnitt und
- Fig. 7
- eine vergrößerte Darstellung im Bereich des Innenreifes.
- Fig. 8
- eine Seitenansicht einer als Umlauftrommel vorgesehenen Kabeltrommel,
- Fig. 9
- einen Querschnitt durch eine der Seitenwände,
- Fig. 10
- einen Längsschnitt durch eine Seitenwand mit angesetztem Trommelkörper,
- Fig. 11
- eine Verbindung des Außenreifes und
- Fig. 12
- eine Einzelheit im Bereich der Verbindung gemäß Fig. 11.
[0016] Fig. 1 - Fig. 3 zeigen eine Kabeltrommel 1 in Seitenansicht, die nicht zur Erfindung
gehört, wobei es sich hier um eine Werktrommel handelt, die eine hohe Stabilität aufweist,
wobei der die Kabel aufnehmende Trommelkörper 2 nur bezüglich des zylindrischen Außenrandes
sichtbar ist. Deutlich sichtbar dagegen sind die Seitenwände 3 und beim Schnitt auch
die Seitenwand 4, die aus einzelnen Bauteilen zusammengesetzt ist, wie weiter hinten
noch erläutert wird.
[0017] Die gesamte Kabeltrommel 1 wird beim Transport häufig abgerollt, wobei ein Verschleiß
an dem Außenrand dadurch verhindert wird, daß hier ein aus Stahl bestehender Außenreif
6 aufgebraucht ist.
[0018] Dieser Außenreif 6 wird durch strahlenförmig angeorndete Speichen 7, 8, 9 mit dem
Trommelkörper 2 verbunden. Hier sind Verschraubungen vorgesehen, die nicht gesondert
bezeichnet sind.
[0019] Die einzelnen Speichen 7, 8, 9 simd mit Querbohrungen 10, 11 versehen. Über diese
Querbohrungen 10, 11 in den Speichen 7, 8, 9 ist es möglich, die die einzelnen Speichen
7, 8, 9 miteinander verbindenden und als Aussteifungsplatten ausgebildeten Sandwichplatten
12, 13 wirksam festzulegen.
[0020] Deutlich wird insbesondere aus dem unteren Teil der Fig. 1, daß die einzelnen Aussteifungsplatten
12, 13 an den Seitenrändern 14, 17 so ausgebildet sind, daß sie miteinander eine verzahnte
Fläche ergeben, wobei sie in diesem Bereich gleichzeitig mit der jeweiligen Speiche
7; 8; 9 verbunden sind. Der obere Stütztrand 15 und der untere Stützrand 16 dagegen
liegen auf dem Trommelkörper 2 bzw. dem Außenreif bzw. dem entsprechenden Ring auf.
[0021] Es versteht sich, daß die einzelnen Aussteifungsplatten 12, 13 mit den Querbohrungen
10, 11 korrespondierende Bohrungen 18, 19 aufweisen müssen, wobei schon Fig. 1 verdeutlicht,
daß diese Bohrungen 18, 19 immer zu Bohrungsgruppen 20, 21 zusammengefaßt sind. Durch
diese Art der Verbindung bzw. der Anordnung der Bohrungen 18, 19 zu Bohrungsgruppen
20, 21 werden die einzelnen Aussteifungsplatten 12, 13 nicht nur an mehreren Punkten
der jeweiligen Speichen 7, 8, 9 festgelegt, sondern sie ergeben auch in Längsrichtung
der Speichen 7, 8, 9 eine vorteilhafte Versteifung.
[0022] An Hand der Fig. 2 wird deutlich, daß die einzelnen Aussteifungsplatten 12, 13 jeweils
aus einer Außenplatte 22 und einer Innenplatte 23 bestehen. In den Platten 22, 23
sind Schraubensenklöcher 24 ausgebildet, so daß die Senkschrauben 25 nach Herstellung
der Verbindung mit der jeweiligen Speiche 7, 8, 9 in den Platten verschwinden, so
daß sich insgesamt eine glatte Oberfläche der jeweiligen Aussteifungsplatte 12, 13
ergibt. Verletzungen an den hier nicht dargestellten Kabeln oder den Leitungen können
somit nicht auftreten. Fig. 2 zeigt weiter, daß die beiden Seitenwände 3, 4, die aus
dem Stahlgerüst aus Außenreifen 6, Speiche 7, 8, 9 und Trommelkörper 2 ergebend miteinander
verbunden sind. Hierzu dient ein dem Innenreif 26 zugeordneter bzw. diesen mitbildender,
zur Innenseite 27 hin offener U-förmiger Innensteg 28. Dieser U-förmige Innensteg
28 ist mit einer Schraubbohrung 30 versehen, durch die die Spannschraube 29 hindurchgeführt
werden kann. Aufgrund der Ausbildung des Innensteges 28 ist eine vorteilhafte Stabilisierung
des Innenreifes 26 erreicht und andererseits eine gute Anbringungsmöglichkeit für
die Spannschraube 29 gegeben. Über den Innengurt 31 und entsprechende Versteifungsteile
wird der Innenreif 26 insgesamt so stabilisiert, daß die einzelnen Spannschrauben
29 auch wirksam verspannt werden können und zwar so, daß sie dabei gleichzeitig die
den Trommelkörper 2 mitbildenden Kerleisten 32, 33 festgesetzt werden. Im rechten
Teil der Fig. 2 ist angedeutet, daß die Schmalseiten 35 der Kernsegemente 32, 33 so
ausgebildet sind, daß sie in die entsprechenden Bereiche des Innenreifes 26 eingelegt
werden können, so daß sie mit dem Anziehen der Spannschraube 29 gleichzeitig festgelegt
werden können. An den Längsseiten 36 liegen die einzelnen Kernsegmente 32, 33 plan
voreinander, wobei auch denkbar ist, daß sie einander überlappen, um auf diese Art
und Weise auch noch eine wirksame dichte Fläche zu ergeben.
[0023] Zwischen die Innenreife 26 wird jeweils eine Innenscheibe 34 eingespannt, wobei in
diese Innenscheiben 34 in der Regel eine Bohrung 37 eingebracht ist, die das Durchstecken
einer Achse o. ä. Hilfsmittel ermöglicht.
[0024] Im oberen Teil der Fig. 2 sind die Seitenwände 3, 4 ohne die Aussteifungsplatten
12, 13 bzw. die Außenplatte und die Innenplatte 22, 23 dargestellt. Auch die Innenscheibe
34 ist ähnlich verdeutlicht, so daß erkennbar wird, daß insgesamt eine sehr stabile
Ausbildung der Seitenwände 3, 4 erreicht ist.
[0025] Fig. 3 zeigt eine derartige Aussteifungsplatte 12 bzw. 13 oder auch eien Außenplaatte
22 bzw. Innenplatte 23. Allein schon aus dieser Aufzählung wird deutlich daß es sich
hier um ein sehr vielseitig einsetzbares Einzelteil handelt, aus dem nämlich im wesentlichen
die Seitenwände 3, 4 zusammengesetzt werden können, ohne daß besondere Obacht gegeben
werden muß. Alle Einzelteile weisen die aus Fig. 3 ersichtliche Form auf. Denkbar
ist es auch, der einzelnen Aussteifungsplatte 12, 13 eine andere, jeweils mit den
benachbarten Platten korrespondierende Form zu geben. Wichtig ist allerdings, daß
die einzelnen miteinander korrespondierend ausgebildeten Aussteifungsplatten 12, 13
jeweils an den Seitenrändern 14, 17 ineinandergreifend ausgebildet sind, wie dies
die Ausführung nach Fig. 3 verdeutlicht.
[0026] Fig. 4 - Fig. 12 verdeutlichen die erfindungsgemäße Lösung wobei einen Schnitt durch
eine Seitenwand 3 wieder gibt. Diese Figur verdeutlicht, daß durch das Einspannen
der Aussteifungsplatten 12, 13 sich insgesamt eine sehr stabile Seitenwand 3, 4 ergibt.
Deutlich wird auch an Hand dieses Schnittes, daß die einzelnen Aussteifungsplatten
12, 13 bzw. die Außenplatte 22 und die Innenplatte 23 ineinandergreifen, so daß auch
in Längsrichtung der Speichen 7, 8, 9 eine vorteilhafte Stabilität erreicht wird.
Durch die Schraffur ist entsprechendes verdeutlicht.
[0027] Die vorgesehenen Bohrungen 18, 19, 18', 19' dienen einmal zur Festlegung der Aussteifungsplatte
12 und einmal der Aussteifungsplatte 13. Durch eintsprechende Bezugsziffern ist dieses
verdeutlicht.
[0028] In die einzelnen Aussteifungsplatten 12, 13 bzw. die Außenplatte 22 und die Innenplatte
23 sind die Bohrungen 18, 19 als Sackbohrungen eingebracht, so daß die eingebrachten
Schrauben wirksam versenkt werden können.
[0029] Die Speichen 7, 8, 9 werden gemäß Figuren 5 und 6 mit dem Außenreif 6 verschraubt.
Die beiden Darstellungen verdeutlichen, daß hierzu an den Außenreif 6 Außenstege 39,
40 angebracht sind, in die die jeweilige Speiche 7, 8, 9 eingeschoben wird, wobei
dann durch Einbringen der Verbindungsschraube 38 die wirksame Festlegung erfolgt.
[0030] Weiter vorne ist bereits erläutert worden, daß durch den Innensteg 28 eine Stabilisierung
im Bereich der Anbindung der Spannschraube 29 erreicht wird. Fig. 7 zeigt diesen Bereich,
wobei hier die zusätzlich angebrachten Anschlagversteifungen 42 wiedergegeben sind,
die zu einer zusätzlichen Stabilsierung beitragen, ähnlich wie die aus Fig. 6 ersichtliche
Anschlagversteifung 41 im Bereich der Verbindung Speiche 7, 8, 9, und Außenreif 6.
[0031] Die Verbundkabeltrommel wird aus nur ganz wenigen verschiedenen Stahlbauteilen zusammengesetzt
und von immer gleich ausgebildeten PU-Formteilen. Die PU-Auskleidung hat eine sehr
glatte Oberfläche, was bezüglich der Auftrommelung der Kabel Vorteile mit sich bringt.
Auf Nägel wird vollständig verzichtet, so daß eine Beschädigung der Kabel und Leitungen
schon hierdurch nicht eintreten kann. Auf die Vorteile der Auswechselbarkeit von Formteilen
bei Beschädigung oder Verschleiß ist auch bereits hingewiesen worden.
[0032] Als vorteilhaft hervorzuheben ist weiter, daß die Formteile für alle Trommelgrößen
baugleich sind, so daß auch hierdurch erhebliche Kostenvorteile erreicht werden können.
Vorteihaft ist weiter, daß zumindest die Seitenwände nunmehr völlig wasserfest sind,
sich aufgrund der Beienflussung durch Wasser auch nicht ausdehen oder sonstwie verziehen
können und daß die Formteile aus Kunststoff als solche nicht leitend sind.
[0033] Fig. 8 zeigt eine als Umlauftrommel vorgesehene Kabeltrommel 1'. Im Gegensatz zu
der ab Fig. 1 bis Fig. 7 erläuterten Kabeltrommel 1 ist bei der hier wiedergegebenen
Kabeltrommel 1' Wert darauf gelegt, daß die Seitenwände 3, 4 weitegehend flexibel
sind, d. h. daß die Teile in der Seitenwandebene gegeneinander verschieblich angeordnet
sind. Mittig ist die Drehachse 5 wiedergegeben, um die die gesamte kabeltrommel 1'
und natürlich auch bei der Darstellung nach Fig. 1 die Kabeltrommel 1 drehbar ist.
Bei der hier wiedergegebenen Ausbildung ist die Drehachse 5 einer Verbindungsplatte
45, die über Halteschrauben 44 mit den einzelnen Speichen 7, 8 verbunden ist. Die
Halteschrauben 44 bilden eine Rundumverschraubung 46.
[0034] Zwischen den einzelnen Speichen 7, 8, 9 sind die aus Kunststoff und zwar aus recyceltem
Kunststoff bestehenden Sandwichplatten 12.1, 13.2 angeordnet. Schon durch die unterschiedlichen
Bezugszeichen soll deutlich gemacht werden, daß sich diese Sandwichplatten 12.1, 13.1
von den als Aussteifungsplatten ausgebildeten Sandwichplatten 12, 13 unterscheiden.
[0035] Fig. 9 verdeutlicht die Verbindung zwischen den Speichen 7, 8, 9 und den Sandwichplatten
12.1, 13.1. Die einzelnen Speichen 7, 8, 9 sind mit einer in die Seitenkante 48 eingelassenen,
durchlaufenden Nut 74 versehen. Eingepaßt in diese Nut 47 sind die die Kanten 51 der
Sandwichplatten 12.1, 13.1 mitbildenden Federn 49, 50. Weil die Sanwichplatten 12.1,
13.1 aus den beiden Außenplatten und Innenplatten 22, 23 bestehen, weist jede dieser
Teilplatten auch eine entsprechende Teilfeder 49 bzw. 50 auf. Schon Fig. 9 kann man
entnehmen, daß durch diese Ausbildung eine Beweglichkeit in Längsrichtung der Speichen
7, 8, 9 möglich ist.
[0036] Fig. 10 zeigt einen Längsschnitt durch eine solche Speiche 7, wobei deutlich wird,
daß diese besondere Ausbildung der Speiche die Möglicheit gibt, die einzelnen Kernleisten
32, 33 sicher zu fixieren und abzustützen. Auf der Innenseite 53 der Speiche 7 ist
ein Ansatz 54 ausgebildet, der einen U-förmigen Stützring 55 mitaufnimmt, in den die
entsprechende freie Kante der Kernleist 32, 33 eingeschoben und gehalten ist. Da die
beiden gegenüberliegenden Seitenwände 3 bzw. 4 über die Spannschrauben 29 gegeneinandergezogen
werden, werden damit gleichzeitig auch die Kernleisten 32, 33 fixiert. Jenseits der
Ansätze 54 verlaufen die Verbindugnsplatte 45 und die Innenplatte 56, die hier über
Halteschrauben 44, 46 miteinander verbunden sind, wobei durch diese Ausbildung, d.
h. durch die beiden Platten auch bei flexiblerem Material der Speichen 7 immer eine
sichere Anordnung und Fixierung der Drehachse 5 gesichert ist.
[0037] Fig. 11 zeigt die Verbindung 58 des Außenreifs 6, die auch in Fig. 8 angedeutet ist.
Hier werden die beiden Enden 59, 60 des Außenreifes 6 miteinander verbunden. Bei der
aus Fig. 11 und auch Fig. 12 zu ersehenden Anordnung sind die Enden 59, 60 mit Ausnehmungen
61, 62 versehen. In diese Ausnehmungen 61, 62 wird eine salmiakpastillenartige Einlage
63 eingelegt und dann verschweißt. Mit 64 ist die entsprechende Schweißnaht bezeichnet,
wobei insbesondere aus Fig. 12 auch deutlich wird, daß diese Schweißnaht 64 einmal
zur Verbindung des hier äußeren Endes 59 und des hier inneren Endes 60 dient. Mit
63' ist hier das innere Ende 60 zusätzlich gekennzeichnet, um deutlich zu machen,
daß durch diese Ausbildung die Einlage 63 entsprechend ergänzt wird. Zusätzlich können
die beiden Enden 59, 60 über die Schweißnaht 65 miteinander verbunden werden. Ist
nun eine Reparatur notwendig, so werden einfach diese Schweißnähte 64, 65 entfernt,
um dann den Außenreif 6 abnehmen und die entsprechenden Sandwichplatten 12.1 bzw.
13.1 auswechseln zu können.
[0038] Fig. 12 zeigt ergänzend eine besondere Ausbildung des Außenreifs 6, der am freien
Ende der Flanken des U-Profils einen Innenansatzring 66 aufweist, der rundum verläuft
und der eine sichere Fixierung dadurch gewährleistet, daß dieser Innenansatzring 66
in die Ringausnehmung 67 der einezlnen Speichen 7, 8, 9 aber auch der Sanwichplatten
12.1, 13.1 eingreift. Diese besondere Ausbildung ermöglicht die Beweglichkeit bzw.
begrenzt die Beweglichkeit der Einzelteile gegeneinander, da ein Verschieben nicht
mehr möglich ist, wenn der Innenansatzring 66 bei der aus Fig. 12 gezeigen Darstellung
beispielsweise an die Unterkante 70 anstößt. Diese Unterkante bildet die Begrenzung
der Ringausnehmung 67 und gibt gleichzeitig den Vorsprung 68, der benötigt wird, um
das eingeschobene Ende 60 des Außenreifes 6 genau zu fixieren. Hier ist übrigens die
die Einlage 63 und das innere Ende 60 des Außenreifs 6 verbindende Schweißnaht zusätzlich
mit dem Bezugszeichen 69 versehen.
[0039] Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden
allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.
1. Kabeltrommel (1) zum Auftrommeln von Elektrokabeln und Leitungen mit einem zylinderförmigen,
aus Kernleisten bestehenden Trommelkörper (2), auf dem sich die Kabellagen abstützen
und Seitenwänden (3, 4), die die seitliche Begrenzung für die Kabellagen bilden und
die aus miteinander und mit Speichen (7, 8, 9) verbundenen Seitensegmenten zusammengesetzt
sind und deren freier Außenrand von einem Außenreif (6) abgedeckt ist, wobei der Außenreif
(6) die Seitensegmente gleichzeitig außen zusammenhält, wobei mittig eine von den
Speichen (7, 8, 9) gehaltene Drehachse (5) vorgesehen ist, um die die ganze Kabeltrommel
(1) drehbar ist und wobei die Speichen (7, 8, 9) zugleich den Außenreif (6) und den
Trommelkörper (2) verbinden und ihrerseits als Halterung für zwischengefügte, als
Seitensegmente wirkende Sandwichplatten dienen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenreif (6) über eine lösbare Verbindung (59) verfügt, daß die Speichen
(7, 8, 9) beidseitig eine in die Seitenkanten (48) eingelassene Nut (47) und daß die
Sandwichplatten (12.1, 13.1) korrespondierend und als Feder (49, 50) ausgebildete
Kanten (51) aufweisen.
2. Kabeltrommel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sandwichplatten (12, 13) mit den jeweils benachbarten Platten korrespondierende,
sägezahnförmig ineinandergreifende Seitenränder (14, 17) aufweisen.
3. Kabeltrommel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichen (7, 8, 9) und die Sandwichplatten (12.1, 13.1) auf der zum Trommelkörper
(2) weisenden Innenseite (53) einen die Kernleisten (32, 33) abstützenden Ansatz (54)
aufweisen und daß ein die Kernleisten aufnehmender U-förmiger Stützring (55) vorgesehen
ist.
4. Kabeltrommel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kernleisten (32, 33) des Trommelkörpers (2) und die Innenscheibe (34) bzw.
der Innenreif (26) ineinandergreifend ausgebildet und über Spannschrauben (29) miteinander
verbunden sind.
5. Kabeltrommel nach Anspruch 1 - 4
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sandwichplatten (12, 13; 12.1, 13.1) und die anderen Kunststoffteile aus 30
bis 90 % Polyurethan enthaltendem, vorzugweise mit hartem Integralschaum-Granulat
vorgemischtem und auf unter 10 mm zerkleinertem, mit Bindemittel (Isocyanat) fein
verstäubtem und dann bei ungefähr 2.10-6 Pa vor- und bei geringem Druck von unter 4.10-6 Pa nachverdichtet und anschließend kontinuierlich entspanntem, recyceltem Polyurethanschaum
geformt sind.
6. Kabeltrommel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Außenreif (6) Außenstege (39, 40), die Speiche (7, 8, 9) umfassend angeformt
sind.
7. Kabeltrommel nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenreif (6) U-förmig ausgebildet ist und einen Innenansatzring (66) aufweist,
der in eine Ringausnehmung (67) der Speichen (7, 8, 9) und Sandwichplatten (12.1,
13.1) eingepaßt ist.
8. Kabeltrommel nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenreif (6) an beiden Enden (59, 60) eine Ausnehmung (61, 62) aufweist,
in die eine salmiakpastillenartig geformte Einlage (63) eingepaßt, vorzugsweise eingeschweißt
ist.
1. A cable drum (1) for reeling-on electric cables and conductors with a cylindrical
drum body (2) consisting of core strips and on which the layers of cable are supported,
and side walls (3, 4) which constitute the lateral boundary for the layers of cable
and which are composed of lateral segments connected to one another and having spokes
(7, 8, 9) and of which the free outer rim is covered by an outer tyre (6) which at
the same time holds the lateral segments together externally, whereby there is a pivot
axle (5) held centrally by the spokes (7, 8, 9) and about which the entire cable drum
(1) is adapted to rotate, the spokes (7, 8, 9) the same time connecting the outer
tyre (6) and the drum body (7) and serving in turn as a support for interposed sandwich
panels which act as lateral segments, characterised in that the outer tyre (6) has
a separable connection (59) and in that the spokes (7, 8, 9) have on both sides a
groove (47) let into the lateral edges (48) and in that the sandwich panels (12.1,
13.1) correspondingly comprise edges (51) which are constructed as tongues (49, 50).
2. A cable drum according to claim 1, characterised in that the sandwich panels (12,
13) comprise serrated inter-engaging lateral edges (14, 17) which correspond to the
respectively adjacent panels.
3. A cable drum according to claim 1, characterised in that the spokes (7, 8, 9) and
the sandwich panels (121, 13.1) have on their inside face (53) which is directed towards
the drum body (2) a projection (54) bracing the core strips (32, 33) and in that a
U-shaped supporting ring (55) is provided which accommodates the core strips.
4. A cable drum according to claim 3, characterised in that the core strips (32, 33)
of the drum body (2) and the inner plate (34) or inner tyre (26) are of inter-engaging
construction and are connected to one another by clamping screws (29).
5. A cable drum according to claims 1 to 4, characterised in that the sandwich panels,
(12, 13; 12.1, 13.1) and the other synthetic plastics parts are moulded from recycled
polyurethane foam containing 30 to 90% polyurethane and preferably premixed with hard
integral foam granulate and comminuted to less than 10 mm, finely atomised with binder
(isocyanate) and then pre-compressed at approx. 2.10-6Pa and post-compressed at a minimal pressure of less than 4.10-6Pa followed by a continuous relaxing stage.
6. A cable drum according to claim 1, characterised in that integrally moulded on the
outer tyre (6) are outer webs (39, 40) which enclose the spokes (7, 8, 9).
7. A cable drum according to claim 6, characterised in that the outer tyre (6) is of
U-shaped construction and has an inner ring (66) which fits into an annular recess
(67) in the spokes (7, 8, 9) and sandwich panels (12.1, 13.1).
8. A cable drum according to claim 6, characterised in that the outer tyre (6) has at
both ends (59, 60) a recess (61, 62) into which an insert (63) shaped like sal ammoniac
pastilles is fitted, preferably welded.
1. Touret (1) pour l'enroulement de lignes et de câbles électriques, comportant un corps
cylindrique (2) constitué par des barrettes de noyau et sur lequel prennent appui
les couches du câble, et des flasques latéraux (3, 4) qui constituent la limite latérale
pour les couches de câble et qui sont formés par l'assemblage de segments latéraux
reliés entre eux et à des rayons (7, 8, 9), et dont le bord extérieur libre est recouvert
par un anneau extérieur (6), l'anneau extérieur (6) maintenant simultanément les segments
latéraux côté extérieur, tandis qu'au centre est prévu un axe de rotation (5) qui
est retenu par les rayons (7, 8, 9) et autour duquel le touret complet (1) peut tourner,
les rayons (7, 8, 9) reliant simultanément l'anneau extérieur (6) et le corps (2)
du touret et servant, pour leur part, de support pour des plaques sandwich intercalées,
agissant en tant que segments latéraux, caractérisé
en ce que l'anneau extérieur (6) comporte une liaison détachable (59),
en ce que les rayons (7, 8, 9) comportent, des deux côtés, une rainure (47) aménagée
dans les bords latéraux (48), et
en ce que les plaques sandwich (12.1, 13.1) possèdent des bords (51) agencés de façon
correspondante, à la manière de languettes (49, 50).
2. Touret selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques sandwich (12, 13)
et les plaques respectivement voisines possèdent des bords latéraux correspondants
(14, 17) qui s'emboîtent à la manière de dents de scie.
3. Touret selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rayons (7, 8, 9) et les
plaques sandwich (12.1, 13.1) possèdent, sur le côté intérieur (53) tourné vers le
corps (2) du touret, une partie saillante (54) qui soutient les barrettes de noyau
(32, 33), et en ce qu'il est prévu un anneau de support en forme de U (55) qui loge
les barrettes de noyau.
4. Touret selon la revendication 3, caractérisé en ce que les barrettes de noyau (32,
33) du corps (2) du touret et le disque intérieur (34) ou l'anneau intérieur (26)
sont agencés de manière à s'emboîter et sont reliés entre eux par des vis de serrage
(29).
5. Touret selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les plaques sandwich
(12, 13 ; 12.1, 13.1) et les autres pièces en matière plastique sont formées par une
mousse de polyuréthane recyclée, qui contient 30 à 90 % de polyuréthane et est mélangée
au préalable de préférence avec des granulés durs de mousse intégrale, et est fragmentée
à une taille inférieure à 10 mm, sur laquelle est finement pulvérisé un liant (isocyanate)
et qui est ensuite soumise à une densification préalable approximativement à 2.10-6 Pa et à une post-densification sous une faible pression inférieure à 4.10-6 Pa et est ensuite détendue continûment.
6. Touret selon la revendication 1, caractérisé en ce que des barrettes extérieures (39,
40) sont formées sur l'anneau extérieur (6) de manière à entourer les rayons (7, 8,
9).
7. Touret selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'anneau extérieur (6) est
agencé en forme de U et possède un anneau rapporté intérieur (66) qui est inséré dans
un évidement annulaire (67) des rayons (7, 8, 9) et des plaques sandwich (12.1, 13.1).
8. Touret selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'anneau extérieur (6) possède,
aux deux extrémités (59, 60), un évidement (61, 62) dans lequel est fixé, de préférence
par soudage, un insert (63) sous la forme d'une pastille de salmiac.