| (19) |
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(11) |
EP 0 548 472 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
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Anmeldetag: 24.09.1992 |
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Dose für Kosmetikzubereitungen
Case for cosmetics
Boîtier pour cosmétiques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.1993 Patentblatt 1993/26 |
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Patentinhaber: WILHELM KOOPMANN KG |
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D-58540 Meinerzhagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Machelett, Dietrich
W-5882 Meinerzhagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hassler, Werner, Dr. |
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Postfach 17 04 D-58467 Lüdenscheid D-58467 Lüdenscheid (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 337 220 DE-U- 8 816 112 FR-A- 2 604 873 US-A- 4 685 558
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EP-A- 0 425 208 FR-A- 2 512 650 GB-A- 2 217 301 US-A- 4 799 604
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- IBM TECHNICAL DISCLOSURE BULLETIN Bd. 26, Nr. 4, 1. September 1983, Seiten 2041 -
2042 NOMURA 'LATCH MECHANISM COMPRISING PLASTIC PARTS'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dose (1) für Kosmetikzubereitungen mit einen Gehäuseteil
(2), einem Puderpfannen und/oder dergleichen aufnehmenden Einsatz (9) innerhalb des
Gehäuseteils (2) und einem über ein Scharnier (5) angelenkten Deckel (3), mit einer
ersten am Deckel (3) angeformten, eine Nase (20) aufweisenden Verrastung (6), die
mit einer zweiten Verrastung (7), die als Zunge ausgebildet ist und an dem Gehäuseteil
(2) sitzt, zusammenwirkt, sowie mit einem in den Gehäuseteil (2) verschiebbaren Drücker
(4) zum Entriegeln der Verrastungen, wobei die Verrastungen (6, 7) in Schließrichtung
geneigte Profilflächen (19, 22) aufweisen, die ein Übereinandergleiten der Verrastungen
(6, 7) beim Schließvorgang sicherstellen.
[0002] Zur sicheren Entriegelung der Verrastungen ist ein ausreichender Weg für dieselben
und für den Drücker erforderlich, damit auch unter berücksichtigung von Toleranzen
die Dose mühelos geöffnet werden kann. Die Teile müssen eine ausreichende Festigkeit
haben und gängig und ergonomisch günstig geführt sein.
[0003] Eine Dose der gattungsgemäßen Art ist in der FR-A-2604873 beschrieben. Ein lamellenförmiger,
kniehebelartiger Ansatz des Drückers kommt von unten an die erste Verrastung zur Anlage
und drückt die Verrastung bei der Betätigung des Drückers nach oben. Diese Umlenkung
des Kraftflusses bei der Betätigung des Drückers kann zu einer möglicherweise starken
Reibung während des Öffnungsvorgangs führen und erschwert die Entriegelung der Verrastung.
[0004] Die GB-A-2217301 beschreibt eine ähnliche Dose. Die untere Verratstung ist in einem
Wandungsdurchbruch des Gehäuseunterteils ausgebildet. Die Verrastung am Deckel ist
als Fortsatz der Deckelwandung ausgebildet. Der als Schwenkhebel ausgebildete Drücker
wirkt auf diese Verrastung des Deckels. Auch hier sind große Kräfte zum Lösen der
Verrastung erforderlich.
[0005] Die EP-A-0337220 beschreibt eine Dose, bei der zwei Zungen der Verrastung am Deckel
mit zwei Zungen am Gehäuseunterteil in Eingriff sind. Die Bewegungsebene der Zungen
ist quer zur Bewegungsrichtung des Drückers ausgerichetet. Daher ist auch zur Lösung
dieser Verrastung ein hoher Kraftaufwand erforderlich.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist ein sicheres Öffnen der Dose und eine hohe Festigkeit der
Verrastungen, ferner eine kostengünstige Herstellbarkeit der Dose, eine sichere Führung
des Druckers und eine leichte Bedienbarkeit für den Anwender mit geringem Kraftaufwand.
[0007] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Profilfläche (16)
des Drückers (4) beim Öffnungsvorgang mit der Profilfläche (22) der ersten Verrastung
(6) im Sinne eines Anhebens des Deckels (3) zusammenwirkt und daß elastisch verformbare
Träger des Einsatzes den Drücker nachgiebig halten.
[0008] Die Erfindung unterscheidet sich insofern vom Stand der Technik, als die von dem
Drücker betätigbare zungenartige Verrastung in gesamter Länge zur Entriegelung verformt
werden kann. Der Verformungsweg ist also recht groß. Der Drücker andererseits kann
über einen großen Weg geradlinig verstellt werden. Der Drücker greift an einem langen
Hebelarm der Verrastung an, so daß die erforderliche Betätigungskraft gering ist.
Die exakte Führung des Drückers wirkt sich für den Benutzer in ergonomischer Hinsicht
als vorteilhaft aus; denn willkürliche Verschwenkungen desselben werden als unangenehm
empfunden. Die Bewegungen der Verrastungen bedeuten nur geringe Verformungen und wirken
sich bei der Betätigung für den Benutzer nicht unangenehm aus. Die Entriegelungsbewegungen
der Verrastungen können sehr gering sein, jeweils in Abhängigkeit von der Ausbildung
der Rastnasen. Durch die elastisch verformbaren Träger erreicht man eine leichte Beweglichkeit
und Rückstellung des Drückers.
[0009] Eine einfache Gestaltung der Verrastung wird dadurch erzielt, daß die zweite Verrastung
als Ansatz eines Einsatzes des Gehauseteils ausgebildet ist, in den die erste Verrastung
eignreift.
[0010] Die Gängigkeit des Drückers kann dadurch beeinflußt werden, daß mehrere Träger für
den Drücker vorgesehen sind.
[0011] Die Steifigkeit der Rastelemente kann man dadurch beeinflussen, daß die zweite Verrastung
mehrere Beine mit profilierten Köpfen umfaßt.
[0012] Eine zusätzliche Beeinflussung der Steifigkeit ist dadurch möglich, daß die Beine
kopfseitig durch einen Steg mit einer leistenförmigen Nase zu einer torartigen Anordnung
verbunden sind.
[0013] Eine weitere Anpassung an die gewünschten Bedingungen ist dadurch möglich, daß der
Drücker mit der zweiten Verrastung in Eingriff bringbar ist.
[0014] In anderer Weise ist vorgesehen, daß der Drücker mit der ersten Verrastung in Eingriff
bringbar ist.
[0015] Eine Vergrößerung der Öffnungskraft ist dadurch möglich, daß in dem Gehäuseteil eine
Rampe zum Anheben des Betätigungsansatzes des Drückers vorgesehen ist.
[0016] Eine genaue Steuerung der Entriegelung wird dadurch erzielt, daß der Betätigungsansatz
des Drückers als Ausrückzunge ausgebildet ist, die an der Rampe geführt ist.
[0017] Eine Steuerung ist derart möglich, daß eine Führungsfläche des Drückers mit der Rampe
zusammenwirkt.
[0018] Eine unmittelbar Führung des Drückers im Gehäuseteil ist dadurch möglich, daß der
Drücker auf Führungsstegen des Gehäuseteils geführt ist.
[0019] Damit erreicht man auch eine Rückstellung des Drückers derart, daß Rastzungen des
Drückers in Profile und Rastnasen der Führungsstege eingreifen.
[0020] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert,
in denen darstellen:
- Fig. 1
- eine Dose in teilweise geöffneter Ansicht,
- Fig. 2
- eine Draufsicht zu Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Teilschnitt mit Einzelheiten der Verrastungen im Schließzustand,
- Fig. 4
- eine Draufsicht zu Fig. 3,
- Fig. 5
- eine abgewandelte Form der Verrastungen,
- Fig. 6
- eine weitere Abwandlung der Verrastungen,
- Fig. 7 bis 9
- Einzelbeispiele von Verrastungen,
- Fig. 10
- eine weitere Ausbildung der Verrastungen,
- Fig. 11 bis 13
- verschiedene Ausführungsbeipsiele von Verrastungen mit hoher Öffnungskraft,
- Fig. 14 bis 16
- eine abgewandelte Führung des Drückers,
- Fig. 17
- eine Abwandlung der Verrastungen und
- Fig. 18
- die Verrastungen in der Ansicht.
[0021] Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch eine Dose 1 für Kosmetikzubereitungen aus einem
Gehäuseteil 2 mit einem Drücker 4 und einem Deckel 3. Der Deckel 3 ist durch ein Scharnier
5 mit dem Gehäuseteil 2 verbunden. Im Deckel 3 ist eine erste Verrastung 6 einstückig
angeformt. Die zweite Verrastung 7 ist am Boden 8 des Gehäuseteils 2 einstückig angeformt,
wie man aus Fig 3 ersieht. Der Drücker 4 ist innerhalb der Vorderwand 10 des Gehäuseteils
2 verschiebbar und ermöglicht so eine Entriegelung der Verrastungen und ein Öffnen
des Deckels 3. Das Gehäuseteil 2 ist schalenförmig ausgebildet und nimmt einen Einsatz
9 für eine Puderpfanne oder dergleichen auf. Das Gehäuseteil 2, der Deckel 3 und der
Einsatz 9 sind Thermoplastspritzgußteile aus gleichen oder unterschiedlichen Thermoplasten.
[0022] An dem Einsatz 9 z.B. an einer Seitenwand desselben sitzen ein oder mehrere Träger
11, die den Drücker 4 halten. Die Träger 11 sind bandförmig, also möglichst dünn und
verformbar ausgebildet, so daß der Drücker 4 mit geringem Kraftaufwand bewegt werden
kann. Der Einsatz 9, die Träger 11 und der Drücker 4 sind einstückig ausgebildet.
[0023] Der Drücker 4 ragt durch einen Durchgang 13 in der Vorderwand 10 des Gehäuseteils
2 und ist in Richtung des Doppelpfeils 12, Fig. 3 und 4, bewegbar. Die Träger 11 bewirken
eine nachgiebige Halterung und Rückstellung. Der Einsatz 9 weist einen plattenförmigen
Ansatz 14 mit einem Durchgang 15 auf, durch den die erste Verrastung 6 hindurchragt.
An der Innenseite des Drückers 4 sind eine oder mehrere zur Bewegungsrichtung geneigte
Profilflächen 16 vorgesehen, die bei der Bewegung des Drückers mit der ersten Verrastung
6 in Eingriff kommen.
[0024] Die zweite Verrastung 7 hat im wesentlichen ein plattenförmiges Bein 30 und weist
am Oberende eine Nase 18 mit einer Profilfläche 19 auf. Auch die Rastfläche 31 der
Nase 18 ist gegenüber der Bewegungsrichtung des Drückers 4 geneigt.
[0025] Die erste Verrastung 6 am Deckel 3 weist eine Nase 20 auf, die im wesentlichen komplementär
zu der Nase 18 profiliert ist. Eine Profilfläche 21 ist entsprechend der Profilfläche
31 geneigt. Außerdem ist eine Profilfläche 22 vorgesehen, die passend zu der Profilfläche
16 ausgebildet ist. Die Verrastung 6 reicht durch den Durchgang 15.
[0026] Fig. 3 zeigt die Verrastungen im Verriegelungszustand. Die erste Verrastung 6 greift
mit der Profilfläche 21 hinter die Profilfläche 31 der zweiten Verrastung 7. Dadurch
wird die Dose 1 geschlossen gehalten.
[0027] Zum Öffnen wird der Drücker 4 nach innen gedrückt. Dabei wird die Nase 20 aus der
Nase 18 ausgerastet, so daß der Deckel 3 angehoben werden kann. Man kann eine zusätzliche
Hilfe zum teilweisen Anheben des Deckels vorsehen.
[0028] Damit beim Verschließen der Dose die Verrastungen 6 und 7 sicher die Verriegelungsstellung
erreichen, sind die Profilflächen 19 und 21 vorgesehen, die ein Ausweichen der Verrastungen
beim Schließen der Dose bewirken.
[0029] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 zeigt Verrastungen 6 und 7, deren Rastflächen
23 und 24 parallel zur Bewegungsrichtung des Drückers 4 ausgerichtet sind. Auch ohne
Profilflächen und Keilwirkung ist eine sichere Verrastung möglich. Der Eingriff der
Verrastungen kann vergleichsweise gering sein.
[0030] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 nutzt als zweite Verrastung eine Nase 32 oder
Kante des Ansatzes 14. Die Nase 20 der ersten Verrastung 6 hat eine parallel zur Fläche
des Ansatzes 14 ausgerichtete Rastfläche 21. Mit der Profilfläche 22 wirkt die Profilfläche
16 des Drückers 4 zusammen. Bei der Betätigung des Drückers 4 wird die Nase 20 der
ersten Verrastung 6 über die Nase 32 der zweiten Verrastung bzw. des Ansatzes 14 gedrückt,
so daß der Deckel 3 geöffnet werden kann.
[0031] Die Fig. 7 bis 9 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiel der Verrastungen am Beispiel
einer zweiten Verrastung 7. Nach Fig. 7 umfaßt die Verrastung 7 zwei Beine 25, die
durch einen Steg 26 mitienander verbunden sind und so eine torartige Anordnung bilden.
Fig. 8 zeigt eine Verrastung 7 aus zwei getrennten Beinen 25 mit je einer Nase 20.
Fig. 9 zeigt eine Verrastung 7 mit einem Steg 25 und einem stegförmigen Kopf 27, der
beidseitig übersteht, so daß sich eine hammerartige Anordnung ergibt. Es sind auch
Abwandlungen oder Kombinationen dieser Formen möglich.
[0032] Fig. 10 erläutert die Anwendung einer torartigen Verrastung 7 deren Nase 18 mit der
Nase 20 einer ersten Verrastung 6 zusammenwirkt. eine Profilansatz 28 des Drückers
4 greift durch die torartige Öffnung der zweiten Verrastung 7 hindurch.
[0033] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 arbeitet mit erhöhter Öffnungskraft. Der Profilansatz
28 des Drückers greift an der Profilfläche 22 der Verrastung 6 an. Eine im Gehäuseteil
2 angeordnete Rampe 29 bildet einen Auflauf für eine Führungsfläche 30 des Drückers
4. Bei der Öffnungsbewegung wird der Profilansatz 28 des Drückers 4 nach oben gedrückt.
Hierdurch wird die Öffnungskraft vergrößert.
[0034] Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 ist an dem Drücker 4 eine elastisch nachgiebige
Ausrückzunge 31 vorgesehen, die an einer Rampe 29 des Gehäuseteils 2 nach oben geführt
wird. Die Ausrückzunge 31 kommt mit der Nase 20 der Verrastung 6 in Eingriff und übt
auf dieselbe einen Öffnungsdruck aus.
[0035] Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Verrastung 6 nach oben ausgerastet
wird.
[0036] Die Fig. 14 bis 16 zeigen eine abgewandelte Führung des Drückers 4. In einer Tasche
oder einem anderen Ausschnitt des Gehäuseteils 2 sind in seitlichen Wänden 32 Führungsstege
33 mit einem Profil 34 und einer Rastnase 35 ausgebildet. Der Drücker 4 hat in den
Seitenwänden Ausnehmungen 36, in die Führungsstege 33 eingreifen. Rastzungen 37 greifen
hinter die Rastnasen 35 und halten den Drücker 4 in der Grundstellung fest. Bei der
Öffnungsbewegung des Drückers 4 gleiten die Rastzungen 37 auf den Profilen 34. Die
hierbei auftretende Verformung der Rastzungen 37 erzeugt eine Rückstellkraft zur Rückstellung
des Drückers in die Grundstellung.
[0037] Die bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele haben eine Ausrichtung der Rastkanten
parallel zur Achse des Scharniers 5. Nach den Fig. 17 und 18 können die Rastkanten
der Verrastungen 6 und 7 auch senkrecht zu der genannten Achse ausgerichtet sein.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Verrastung 6 zwei Nuten 38, die senkrecht
zur Achse des Scharniers 5 ausgerichtet sind. Zwei Verrastungen 7 greifen je mit einer
Nase 18 in eine Nut 38 ein. Ein Profilansatz 39 des Drückers 4 kommt bei der Öffnungsbewegung
mit dem Stirnteil 40 der Verrastung 6 und/oder mit den Verrastungen 7 in Eingriff.
Dadurch werden die Verrastungen entriegelt, so daß der Deckel geöffnet werden kann.
Die Profile können in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein.
1. Dose (1) für Kosmetikzubereitungen mit einem Gehäuseteil (2), einem Puderpfannen und/oder
dergleichen aufnehmenden Einsatz (9) innerhalb des Gehäuseteils (2) und einem über
ein Scharnier (5) angelenkten Deckel (3), mit einer ersten am Deckel (3) angeformten,
eine Nase (20) aufweisenden verrastung (6), die mit einer zweiten Verrastung (7),
die als Zunge ausgebildet ist und an dem Gehäuseteil (2) sitzt, zusammenwirkt, sowie
mit einem in dem Gehäuseteil (2) verschiebbaren Drücker (4) zum Entriegeln der Verrastungen,
wobei die Verrastungen (6, 7) in Schließrichtung geneigte Profilflächen (19, 22) aufweisen,
die ein Übereinandergleiten der Verrastungen (6, 7) beim Schließvorgang sicherstellen,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Profilfläche (16) des Drückers (4) beim Öffnungsvorgang
mit der Profilfläche (22) der ersten Verrastung (6) im Sinne eines Anhebens des Deckels
(3) zusammenwirkt und daß elastisch verformbare Träger (11) des Einsatzes (9) den
Drücker (4) nachgiebig halten.
2. Dose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verrastung (7) als Ansatz
(14) eines Einsatzes (9) des Gehäuseteils (2) ausgebildet ist, in den die erste Verrastung
(6) eingreift (Fig. 6).
3. Dose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Träger (11) für den
Drücker (4) vorgesehen sind.
4. Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verrastung
(7) mehrere Beine (25) mit profilierten Köpfen umfaßt.
5. Dose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (30) kopfseitig durch
einen Steg (26) mit einer leistenförmigen Nase zu einer torartigen Anordnung verbunden
sind.
6. Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker (4)
mit der zweiten Verrastung (7) in Eingriff bringbar ist.
7. Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker (4)
mit der ersten Verrastung (6) in Eingriff bringbar ist.
8. Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuseteil
(2) eine Rampe (29) zum Anheben des Betätigungsansatzes des Drückers vorgesehen ist.
9. Dose nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsansatz des Drückers
(4) als Ausrückzunge (31) ausgebildet ist, die an der Rampe (29) geführt ist.
10. Dose nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsfläche (30) des Drückers
(4) mit der Rampe (29) zusammenwirkt.
11. Dose nach einen der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker (4)
auf Führungsstegen (33) des Gehäuseteils (2) geführt ist.
12. Dose nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Rastzungen (37) des Drückers (4)
in Profile (34) und Rastnasen (35) der Führungsstege (33) eingreifen.
1. Compact (1) for cosmetic preparations having a housing part (2), a powder tray and/or
insert (9) containing the like inside the housing part (2) and a lid (3) coupled by
way of a hinge (5), having a first catch (6) integrally formed on the lid (3), the
catch having a lug (20) and cooperating with a second catch (7) which takes the form
of a tongue and which is seated on the housing part (2), as well as having a presser
(4) displaceable in the housing part (2) for releasing the catches, the catches (6,
7) having shaped surfaces (19, 22), which are inclined in the closing direction and
which ensure that the catches (6, 7) slide one over the other during the closing process,
characterized in that a shaped surface (16) of the presser (4) cooperates, during
the opening process, with the shaped surface (22) of the first catch (6) in the sense
of raising the lid (3), and in that elastically deformable carriers (11) of the insert
(9) hold the presser (4) in a flexible manner.
2. Compact according to Claim 1, characterized in that the second catch (7) takes the
form of a projection (14) of an insert (9) of the housing part (2), in which the first
catch (6) engages (Fig. 6).
3. Compact according to Claim 1 or 2, characterized in that a plurality of carriers (11)
are provided for the presser (4).
4. Compact according to one of Claims 1 to 3, Characterized in that the second catch
(7) comprises a plurality of legs (25) with shaped heads.
5. Compact according to Claim 4, characterized in that the legs (30) at their head end
are connected by a web (26) to a strip-shaped lug to form a gate-like arrangement.
6. Compact according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the presser (4) may
be brought into engagement with the second catch (7).
7. Compact according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the presser (4) may
be brought into engagement with the first catch (6).
8. Compact according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a ramp (29) is provided
in the housing part (2) for raising the actuating projection of the presser.
9. Compact according to Claim 8, characterized in that the actuating projection of the
presser (4) takes the form of a disengaging tongue (31) which is guided on the ramp
(29).
10. Compact according to Claim 8, characterized in that a guide surface (30) of the presser
(4) cooperates with the ramp (29).
11. Compact according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the presser (4)
is guided along guide webs (33) of the housing part (2).
12. Compact according to Claim 11, characterized in that detent tongues (37) of the presser
(4) engage in profiles (34) and detent lugs (35) of the guide webs (33).
1. Boitier (1) pour compositions cosmétiques comprenant une partie de boîtier (2), une
cuvette à poudre et/ou un élément inséré (9) récepteur analogue situé à l'intérieur
de la partie de boîtier (2), un couvercle (3) articulé par l'intermédiaire d'une charnière
(5), un premier moyen d'enclenchement (6) qui est agencé sur le couvercle (3), présente
un ergot (20) et coopère avec un deuxième moyen d'enclenchement (7), qui est réalisé
sous la forme d'une languette et se trouve sur la partie de boîtier (2), ainsi qu'un
poussoir (4) déplaçable dans la partie de boîtier (2) pour déverrouiller les moyens
d'enclenchement, les moyens d'enclenchement (6, 7) présentant des surfaces profilées
(19, 22) qui sont inclinées dans le sens de fermeture et qui assurent un coulissement
l'un sur l'autre des moyens d'enclenchement (6, 7) lors du processus de fermeture,
caractérisé en ce qu'une surface profilée (16) du poussoir (4) coopère, lors du processus
d'ouverture, avec la surface profilée (22) du premier moyen d'enclenchement (6) dans
le sens d'un soulèvement du couvercle (3) et en ce que des supports élastiquement
déformables (11) de l'élément inséré (9) retiennent de manière flexible le poussoir
(4).
2. Boitier suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième moyen d'enclenchement
(7) est réalisé sous la forme d'un appendice (14) d'un élément inséré (9) de la pièce
de boîtier (2) dans lequel pénètre le premier moyen d'enclenchement (6) (figure 6).
3. Boîtier suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que plusieurs supports
(11) sont prévus pour le poussoir (4).
4. Boîtier suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le deuxième
moyen d'enclenchement (7) comporte plusieurs branches (25) à têtes profilées.
5. Boîtier suivant la revendication 4, caractérisé en ce que les branches (30) sont reliées
du côté tête par une traverse (26) ayant un ergot en forme de nervure de façon à former
un agencement de type porte.
6. Boîtier suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le poussoir
(4) peut être amené en prise avec le deuxième moyen d'enclenchement (7).
7. Boîtier suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le poussoir
(4) peut être amené en prise avec le premier moyen d'enclenchement (6).
8. Boitier suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une rampe (29)
destinée à soulever l'appendice d'actionnement du poussoir est prévue dans la partie
de boîtier (2).
9. Boitier suivant la revendication 8, caractérisé en ce que l'appendice d'actionnement
du poussoir (4) est réalisé sous la forme d'une patte de dégagement (31) qui est guidée
sur la rampe (29).
10. Boîtier suivant la revendication 8, caractérisé en ce qu'une surface de guidage (30)
du poussoir (4) coopère avec la rampe (29).
11. Boîtier suivant l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le poussoir
(4) est guidé sur des nervures de guidage (33) de la partie de boîtier (2).
12. Boîtier suivant la revendication 11, caractérisé en ce que des pattes d'enclenchement
(37) du poussoir (4) pénètrent dans des profils (34) et des ergots d'enclenchement
(35) des nervures de guidage (33).