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EP 0 548 719 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.01.1995 Patentblatt 1995/03 |
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Anmeldetag: 12.12.1992 |
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Beheizungssystem zur kombinierten Wärmeerzeugung für eine Heizungsanlage und einen
Speicherbehälter für Brauchwasser
Heating system for combined heat production for a heating installation and a storage
vessel for domestic water
Système de chauffage pour la production de chaleur pour une installation de chauffage
et pour un accumulateur d'eau sanitaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
20.12.1991 DE 4142488
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.1993 Patentblatt 1993/26 |
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Patentinhaber: Ruhrgas Aktiengesellschaft |
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45117 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Jannemann, Theo, Dipl.-Phys.
W-4270 Dorsten (DE)
- Koschowitz, Michael, Dipl.-Ing.
W-4250 Bottrop (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 133 604 DE-A- 4 007 439
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EP-A- 0 385 700 DE-B- 1 753 433
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Beheizungssystem zur kombinierten Wärmeerzeugung
für eine Heizungsanlage und einen Speicherbehälter für Brauchwasser mit einem Brenner
für flüssige und gasförmige Brennstoffe, einen in dessen Abgasweg angeordneten vom
Heizungswasser durchströmten Heizungswärmetauscher, einem Heizungswasserkreislauf,
in dem eine Mischeinrichtung angeordnet ist, und einem Brauchwasserwärmetauscher zur
Erwärmung des Brauchwassers.
[0002] Beheizungssysteme dieser Art sind allgemein bekannt (siehe z.B. die DE-A-4 007 439)
und dienen neben der Beheizung von Wohnungen und Gebäuden der indirekten Brauchwassererwärmung
in einem Speicherbehälter. Bei Systemen der bekannten Art ist üblicherweise im Abgasstrom
eines Brenners ein von Heizungswasser durchströmter Wärmetauscher angeordnet. Das
Heizungswasser dient zur Raumbeheizung sowie zur indirekten Brauchwassererwärmung
mittels eines im Speicherbehälter angeordneten Wärmetauschers. Eine im Heizungswasserkreislauf
angeordnete Mischeinrichtung ist mit einer für derartige Beheizungssysteme üblichen
Regeleinrichtung verbunden. Die Mischeinrichtung dient zur Verteilung des erwärmten
Heizungswassers zur Heizungsanlage und zum Wärmetauscher des Speicherbehälters. Die
Brauchwassererwärmung erfolgt in der Regel mit Hilfe einer Vorrangschaltung.
[0003] Die bekannten Heizungssysteme haben den Nachteil, daß die Brennerleistung primär
zur Deckung des Wärmebedarfes für die Warmwasserbereitung ausgelegt ist und somit
häufig deutlich über dem Heizungswärmebedarf liegt. Ein weiterer Nachteil sind die
relativ großen Stillstandsverluste bei der Warmwasserbereitung in den Sommermonaten.
Des weiteren sorgt ein energiebewußteres Verbraucherverhalten und eine verbesserte
Wärmedämmung der Häuser dafür, daß der Heizungsbedarf sinkt, wogegen ein steigender
Komfortanspruch den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung gegenüber dem Heizungsbedarf
prozentual ansteigen läßt. Dies führt bei den bekannten Beheizungssystemen zur Verschlechterung
des Gesamtwirkungsgrades und damit zu unnötig hohen Energiekosten.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Beheizungssystem der gattungsgemäßen
Art derart auszubilden, daß die Wärmeübertragungsvorgänge optimiert werden und somit
eine Erhöhung der Energieausnutzung erreicht wird, so daß sich der Gesamtwirkungsgrad
des Beheizungssystems verbessert.
[0005] Ausgehend von dem Beheizungssystem der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe
gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Brauchwasserwärmetauscher innerhalb des
Heizungswärmetauschers angeordnet ist und vom Heizungswasser umströmt wird, daß der
Heizungswasserkreislauf mittels der Mischeinrichtung trennbar ist, daß der Speicherbehälter
als ein nach dem Verdrängungsprinzip arbeitender Schichtenspeicher ausgebildet ist
und einen mit einer Ladepumpe versehenen Brauchwasserladekreislauf aufweist.
[0006] Durch ein derartiges Beheizungssystem ist bei der alleinigen Brauchwassererwärmung,
beim alleinigen Heizungsbetrieb und im kombinierten Betrieb eine optimale Brennwertnutzung
während eines großen Teils des Jahres möglich.
[0007] Die Anordnung des Brauchwasserwärmetauschers innerhalb des Heizungswärmetauschers
bewirkt eine Verbesserung des Wirkungsgrades insbesondere dadurch, daß in allen Betriebsweisen
die im Abgas des Brenners enthaltenen Kondensationswärme genutzt werden kann. Ein
weiterer Vorteil ist, daß auf zusätzliche Wärmetauscher verzichtet werden kann.
[0008] Zur Brauchwassererwärmung, die üblicherweise gegenüber dem Heizungsbetrieb vorrangig
erfolgt, wird der Heizungswasserkreislauf unterbrochen. Das Brauchwasser sorgt im
Wärmetauscher dafür, daß die Temperatur des in einem stark verkleinerten Kreislauf
umgewälzten Heizungswassers schnell absinkt. Dieses bewirkt eine niedrige Oberflächentemperatur
auf der Außenseite des Wärmetauschers und somit die Kondensation des Wasserdampfes
im Abgas. Die Temperatur des Heizungswassers im Ringraum ist dabei während der gesamten
Aufheizzeit des Brauchwassers nur etwa 5 bis 10 K höher als die des zu erwärmenden
Brauchwassers, das vorzugsweise im Gleichstrom zum Heizungswasser durch den Wärmetauscher
strömt.
[0009] Bei der kombinierten Betriebsweise erfolgt die Brauchwassererwärmung zur Befüllung
des Schichtenspeichers parallel zum Heizungsbetrieb. Heizungs- und Brauchwasser strömen
dabei vorzugsweise im Gleichstrom.
[0010] Der Speicherbehälter ist als ein nach dem Verdrängungsprinzip arbeitender Schichtenspeicher
ausgebildet. Dies ist energetisch besonders vorteilhaft.
[0011] Die Erfindung ist dadurch weitergebildet, daß der Heizungswärmetauscher mit einem
Brauchwasserwärmetauscher ein Koaxialrohr bildet. Dieses bewirkt vorteilhafterweise
eine gute Wärmeübertragung zwischen den Wärmetauschern.
[0012] Erfindungsgemäß ist das Koaxialrohr spiralförmig ausgebildet, so daß es in Verbindung
mit einem Brenner mit zylindrischem Flammenhalter eine optimale Wärmeübertragung erreicht
wird. Ein weiterer Vorteil ist, daß sich durch eine derartige Form die Strömungswiderstände
im Koaxialrohr verringern. Zur optimalen Wärmeübertragung hat sich die Anzahl von
3 bis 4 Windungen als vorteilhaft erwiesen.
[0013] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist das Koaxialrohr um den Brenner gewickelt,
wobei dieser einen zylindrischen Flammenhalter aufweist und als überstöchiometrisches
vermischender Brenner ausgebildet ist. Die niedrige abgasseitige Oberflächentemperatur
des Heizungswärmetauschers ermöglicht eine optimale Kondensation des Wasserdampfes
im Abgasstrom des Brenners.
[0014] Bei der Auslegung eines derartigen Beheizungssystems kann sich die Brennerleistung
vorteilhafterweise ausschließlich am Heizungswärmebedarf orientieren. Dieses hat den
Vorteil, daß man mit Brennern kleinerer Leistung auskommt und gleichzeitig für die
Brauchwassererwärmung einen kontinuierlichen Brennerbetrieb ermöglicht. Hierdurch
verringern sich insbesondere in den Sommermonaten die Stillstandsverluste.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung ist die Leistung des Brenners und/oder die Drehzahl
der Pumpe regelbar, vorzugsweise im Verhältnis von mindestens 1 : 3. Hierdurch wird
eine optimale Anpassung des Brenners an den jeweiligen Heizungswärmebedarf und an
die zur Brauchwassererwärmung notwendige Energie erreicht. Dieses bewirkt eine Verringerung
von Unterbrechungen im Brennerbetrieb und trägt somit ebenfalls zur Reduzierung von
Stillstandsverlusten bei.
[0016] Die Erfindung ist dadurch weitergebildet, daß die Laufrichtung der Ladepumpe in Abhängigkeit
vom Ladezustand des Speichers und vom Heizungswärmebedarf umkehrbar ist, so daß Brauchwasser
aus dem Schichtenspeicher als Wärmequelle für das Heizungswasser genutzt werden kann.
Bei geladenem Schichtenspeicher dient die im unteren Drittel gespeicherte Wärme zur
Pufferung der Heizungsanlage, indem warmes Brauchwasser im Gegenstrom zum zu erwärmenden
Heizungswasser durch das Koaxialrohr geführt wird. Das Brauchwasser wird dabei aus
dem oberen Teil entnommen und in den unteren Teil des Schichtenspeichers zurückgeführt,
so daß kein Brennerbetrieb notwendig ist.
[0017] Durch eine derartige Schaltung wird der kurzzeitige Brennerbetrieb vermieden, so
daß längere ununterbrochene Stillstandszeiten entstehen und sich somit die Wärmeverluste
weiter verringern lassen.
[0018] Erfindungsgemäß sind im Schichtenspeicher drei Temperaturfühler angeordnet. Diese
dienen zur Bestimmung des Ladezustandes des Schichtenspeichers, der sich dadurch vorteilhafterweise
in folgende Ladezustände unterteilen läßt:
- Speicher in ungeladenem Zustand
- Basisvorrat vorhanden
- Komfortbereich erreicht
- Speicher vollständig geladen.
[0019] Unter Basisvorrat wird verstanden, daß das obere Drittel des Schichtenspeichers mit
auf Solltemperatur erwärmtes Bauchwasser gefüllt ist. Der Komfortbereich ist erreicht,
wenn die oberen zwei Drittel des Schichtenspeichers mit auf Solltemperatur erwärmtes
Brauchwasser gefüllt sind. Bei vollständig geladenem Schichtenspeicher kann, wie bereits
erläutert, die im unteren Drittel gespeicherte Wärme zur Pufferung der Heizungsanlage
genutzt werden.
[0020] Durch die erfindungsgemäße außenseitige Berippung oder Profilierung des Heizungswärmetauschers
wird dessen Oberfläche derart vergrößert, daß ein optimaler Wärmeaustausch zwischen
dem Abgas des Brenners und dem durch den Heizungswärmetauscher strömenden Heizungswasser
stattfindet.
[0021] In Weiterbildung der Erfindung ist auch der im Heizungswärmetauscher angeordnete
Brauchwasserwarmetauscher mit Rippen- oder Profilelementen versehen, wobei diese eine
wärmeübertragende Verbindung mit dem Heizungswärmetauscher bilden können. Diese Elemente
dienen zur Verbesserung des Wärmeübergangs zwischen Heizungswasser und Brauchwasser.
[0022] Zur weiteren Verbesserung der Wärmeübertragung wird das Heizungswasser erfindungsgemäß
im Gegenstrom zum Brauchwasser durch das Koaxialrohr geführt.
[0023] Die erfindungsgemäße Ausbildung des Braucherwasserwärmetauschers aus Kupfer oder
Edelstahl und des Heizungswärmetauschers aus Aluminium bewirken aufgrund hoher Wärmedurchgangsquotienten
eine gute Wärmeleitung zwischen Brauch- und Heizungswasser sowie zwischen Heizungswasser
und Abgas. Zur Vermeidung von Korrossionsschäden wird der Heizungswärmetauscher mit
einer korrosionsbeständigen Beschichtung versehen. Das Koaxialrohr läßt sich relativ
einfach und kostengünstig herstellen.
[0024] Als Erfindungswesentlich offenbart gelten auch solche Kombinationen der erfindungsgemäßen
Merkmale, die von den oben diskutierten Verknüpfungen abweichen.
[0025] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im
Zusammenhang mit einer beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt
in einer einzigen Figur, den schematischen Aufbau eines erfindungsgemäßen Beheizungssystems
für die Raumbeheizung und Brauchwassererwärmung, wobei sich die Darstellung auf die
wesentlichen Komponenten beschränkt. Die Anlagenteile zur Raumbeheizung sind nicht
dargestellt.
[0026] Als Wärmeerzeuger für das Beheizungssystem dient ein überstöchiometrisch vormischender
Gasbrenner 1 mit einem zylinderförmigen Flammenhalter 2. Der Gasbrenner 1 ist in seiner
Leistung modulierend regelbar.
[0027] Der Gasbrenner 1 ist von einem Koaxialrohr 3 umgeben. Dieses wird von einem Heizungswärmetauscher
4 und einem darin angeordneten Brauchwasserwärmetauscher 5 gebildet. Das Koaxialrohr
3 ist spiralförmig ausgebildet und mit Abstand um den zylindrischen Flammenhalter
2 des Gasbrenners 1 angeordnet. Das anfallende Abgaskondensat wird über eine unterhalb
des Koaxialrohres 3 angeordnete nicht dargestellte Einrichtung gesammelt und abgeführt.
[0028] Das zu erwärmende Heizungswasser strömt im Koaxialrohr 3 durch einen Ringraum, der
von der Außenseite des Brauchwasserwärmetauschers 5 und von der Innenseite des Heizungswärmetauschers
4 gebildet wird. Das Heizungswasser wird mittels einer rücklaufseitig im Heizwasserkreislauf
15 angeordneten Pumpe 6 umgewälzt.
[0029] Der Brauchwasserwärmetauscher 5 wird von Brauchwasser durchströmt und ist über Rohrleitungen
7 mit einem nach dem Verdrängungsprinzip arbeitenden Schichtenspeicher 8 verbunden.
Zum Laden des Schichtenspeichers 8 wird aus dessen unterem Teil kaltes Wasser entnommen
und dem Brauchwasserwärmetauscher 5 zugeführt. Dort wird das Brauchwasser erwärmt
und anschließend zum Schichtenspeicher 8 zurückgeführt, indem es in den oberen Teil
des Behälters geleitet wird. Das Brauchwasser wird dabei mittels einer Ladepumpe 9
umgewälzt, deren Laufrichtung in Abhängigkeit vom Ladezustand des Speichers 8 und
vom Heizungswärmebedarf umkehrbar ist.
[0030] Des weiteren weist der Schichtenspeicher 8 im unteren Teil eine Kaltwasserzuführung
10 und im oberen Teil eine Entnahmestelle 11 für das zum Verbrauch bestimmte Warmwasser
auf.
[0031] Im Schichtenspeicher 8 wird die Wassertemperatur an drei Stellen gemessen. Hierzu
dienen ein im unteren Teil angeordneter erster Temperaturfühler 12, ein im mittleren
Teil angeordneter zweiter Temperaturfühler 13 und ein im oberen Teil angeordneter
dritter Temperaturfühler 14, die mit einer nicht dargestellten Regeleinrichtung verbunden
sind. Mittels der drei Temperaturfühler 12, 13, 14 läßt sich der jeweilige Ladezustand
des Schichtenspeichers 8 bestimmen.
[0032] Im Heizungswasserkreislauf 15 ist eine Mischeinrichtung 16 angeordnet, die in Abhängigkeit
vom Heizungswärme- und/oder vom Brauchwasserbedarf derart regelbar ist, daß der Heizungswasserkreislauf
15 an der Mischeinrichtung 16 schließbar ist.
[0033] Der Gasbrenner 1, die Mischeinrichtung 16 sowie die Ladepumpe 9 und die Umwälzpumpe
6 werden mittels der für derartige Beheizungssysteme üblichen Regeleinrichtung geregelt.
[0034] Im Rahmen der Erfindung sind ohne weiteres Abwandlungsmöglichkeiten gegeben. Beispielsweise
könnte ein derartiges Beheizungssystem mit einem kontrollierten Wohnungsbelüftungssystem
kombiniert werden, so daß eine umfassende Wärmerückgewinnung möglich ist. In Kombination
mit einer Warmluftheizung kann der Heizungswasserkreislauf dazu benutzt werden, einen
indirekt beheizten Warmlufterzeuger zu versorgen.
1. Beheizungssystem zur kombinierten Wärmeerzeugung für eine Heizungsanlage und einen
Speicherbehälter (8) für Brauchwasser mit
- einem Brenner (1) für flüssige oder gasförmige Brennstoffe,
- einem in dessen Abgasweg angeordneten vom Heizungswasser durchströmten Heizungswärmetauscher
(4),
- einem Heizungswasserkreislauf (15), in dem eine Mischeinrichtung (16) angeordnet
ist,
- und einem Brauchwasserwärmetauscher (5) zur Erwärmung des Brauchwassers,
dadurch gekennzeichnet, daß der Brauchwasserwärmetauscher (5) innerhalb des Heizungswärmetauschers
(4) angeordnet ist und vom Heizungswasser umströmt wird, daß der Heizungswasserkreislauf
(15) mittels der Mischeinrichtung (16) trennbar ist, daß der Speicherbehälter (8)
als ein nach dem Verdrängungsprinzip arbeitender Schichtenspeicher (8) ausgebildet
ist und einen mit einer Ladepumpe (9) versehenen Brauchwasserladekreislauf aufweist.
2. Beheizungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizungswärmetauscher
(4) mit dem Brauchwasserwärmetauscher (5) ein Koaxialrohr (3) bildet.
3. Beheizungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Koaxialrohr (3)
spriralförmig ausgebildet ist.
4. Beheizungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Koaxialrohr (3) um den Brenner (1) gewickelt ist, wobei dieser einen überstöchiometrisch
vormischenden Mischer und einen zylindrischen perforierten Flammenhalter (2) aufweist.
5. Beheizungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leistung des Brenners (1) und/oder der Ladepumpe (9) regelbar ist, vorzugsweise
im Verhältnis von mindestens 1 : 3.
6. Beheizungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufrichtung der Ladepumpe (9) in Abhängigkeit vom Ladezustand des Schichtenspeichers
(8) und vom Heizungswärmebedarf umkehrbar ist, so daß Brauchwasser aus dem Schichtenspeicher
(8) als Wärmequelle für das Heizungswasser dient.
7. Beheizungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster Temperaturfühler (12) die Wassertemperatur im unteren Bereich des Schichtenspeichers
(8) mißt und ein zweiter Temperaturfühler (13) im mittleren Bereich mißt und ein im
oberen Teil messender dritter Temperaturfühler (14) zur Regelung des Brenners (1),
der Mischeinrichtung (16) und/oder der Ladepumpe (9) dient.
8. Beheizungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizungswärmetauscher (4) außenseitig berippt und profiliert ist.
9. Beheizungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Brauchwasserwärmetauscher (5) berippt und profiliert ist.
10. Beheizungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizungswärmetauscher (4) aus Aluminium, vorzugsweise mit korrosionsbeständiger
Beschichtung und daß der Brauchwasserwärmetauscher (5) vorzugsweise aus Kupfer oder
Edelstahl ausgebildet sind.
1. A heating system for combined heat production for a heating installation and a storage
vessel (8) for domestic water comprising
- a burner (1) for liquid or gaseous fuels,
- a heat exchanger for the heating system (4) arranged in the flue gas conduit of
said burner and through which the system water flows,
- a system water circuit (15) in which a mixing device (16) is disposed,
- and a domestic water heat exchanger (5) for heating the domestic water,
characterised in that the domestic water heat exchanger (5) is arranged inside the
heat exchanger (4) of the heating system and the system water is circulated around
said domestic water heat exchanger (5), that the system water circuit (15) can be
isolated by means of the mixing device (16), that the storage vessel (8) is designed
as a stratified storage vessel (8) operating according to the displacement principle
and features a domestic water feed circuit provided with a feed pump (9).
2. A heating system according to claim 1, characterised in that the heat exchanger (4)
of the heating system forms a coaxial tube (3) with the domestic water heat exchanger
(5).
3. A heating system according to claim 2, characterised in that the coaxial tube (3)
is spiral in shape.
4. A heating system according to at least one of claims 2 through 3, characterised in
that the coaxial tube (3) is wound around the burner (1), said burner featuring a
mixer for premixing a fuel-lean mixture and a cylindrical perforated flame-retaining
device (2).
5. A heating system according to at least one of claims 1 through 4, characterised in
that the rating of the burner (1) and/or the feed pump (9) can be controlled, preferably
with a ratio of at least 1 : 3.
6. A heating system according to at least one of claims 1 though 5, characterised in
that the direction of rotation of the feed pump (9) can be reversed depending on the
feed requirements of the stratified storage vessel (8) and the space heating requirements
so that domestic water from the stratified storage vessel (8) serves as a source of
heat for the water of the heating system.
7. A heating system according to at least one of claims 1 through 6, characterised in
that a first temperature sensor (12) measures the water temperature in the bottom
section of the stratified storage vessel (8) and a second temperature sensor (13)
measures the water temperature in the middle section and a third temperature sensor
(14) measuring the water temperature in the top section serves to control the burner
(1), the mixing device (16) andlor the feed pump (9).
8. A heating system according to at least one of claims 1 through 7, characterised in
that the heat exchanger (4) of the heating system has ribs on its exterior and is
profiled.
9. A heating system according to at least one of claims 1 through 8, characterised in
that the domestic water heat exchanger (5) is ribbed and profiled.
10. A heating system according to at least one of claims 1 through 9, characterised in
that the heat exchanger (4) of the heating system is made of aluminium, preferably
with a corrosion-resistant coating and that the domestic water heat exchanger (5)
is made preferably of copper or special steel.
1. Système de chauffage pour la production de chaleur pour une installation de chauffage
et pour un accumulateur d'eau sanitaire (8), comprenant
- un brûleur (1) de combustibles liquides ou gazeux,
- un échangeur de chaleur pour l'installation de chauffage (4) disposé dans la conduite
de fumées du brûleur et à travers lequel passe l'eau de chauffage,
- un circuit d'eau de chauffage (15), dans lequel est disposé un dispositif mélangeur
(16), et
- un échangeur de chaleur (5) pour le chauffage de l'eau sanitaire,
caractérisé par le fait que l'échangeur de chaleur pour l'eau sanitaire (5) est disposé
à l'intérieur de l'échangeur de chaleur pour l'installation de chauffage (4) et étant
entouré de l'écoulement de l'eau de chauffage, que le circuit d'eau de chauffage (15)
peut être séparé à l'aide du dispositif mélangeur (16), et que l'accumulateur d'eau
sanitaire (8) est conçu sous forme d'accumulateur à couches (8) fonctionnant selon
le principe de déplacement et présentant un circuit d'alimentation en eau sanitaire
muni d'une pompe d'alimentation (9).
2. Système de chauffage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'échangeur
de chaleur pour l'installation de chauffage (4) forme, avec l'échangeur de chaleur
pour l'eau sanitaire (5) un tube coaxial (3).
3. Système de chauffage selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le tube
coaxial (3) est conçu sous forme hélicoïdale.
4. Système de chauffage selon au moins une des revendications 2 à 3, caractérisé par
le fait que le tube coaxial (3) enveloppe le brûleur (1) présentant un dispositif
de prémélange en excès d'air et un stabilisateur de flamme cylindrique perforé (2).
5. Système de chauffage selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisé par
le fait que la puissance du brûleur (1) et/ou de la pompe d'alimentation (9) est réglable,
de préférence avec un rapport d'au moins 1 : 3.
6. Système de chauffage selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé par
le fait que le sens de rotation de la pompe d'alimentation (9) peut être inversé en
fonction de l'état d'alimentation de l'accumulateur à couches (8) et du besoin en
chaleur de chauffage de la sorte que de l'eau sanitaire issue de l'accumulateur à
couches (8) sert de source de chaleur pour l'eau de chauffage.
7. Système de chauffage selon au moins une des revendications 1 à 6, caractérisé par
le fait qu'un premier capteur de température (12) mesure la température de l'eau dans
la zone inférieure de l'accumulateur à couches (8), qu'un deuxième capteur de température
(13) mesure la température de l'eau dans la zone médiane de l'accumulateur et qu'un
troisième capteur de température (14) mesurant la température de l'eau dans la zone
supérieure de l'accumulateur sert au réglage du brûleur (1), du dispositif mélangeur
(16) et/ou de la pompe d'alimentation (9).
8. Système de chauffage selon au moins une des revendications 1 à 7, caractérisé par
le fait que la surface extérieure de l'échangeur de chaleur pour l'installation de
chauffage (4) présente des nervures et des profilés.
9. Système de chauffage selon au moins une des revendications 1 à 8, caractérisé par
le fait que l'échangeur de chaleur pour l'eau sanitaire (5) présente des nervures
et des profilés.
10. Système de chauffage selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisé par
le fait que l'échangeur de chaleur pour l'installation de chauffage (4) est en aluminium,
de préférence revêtu d'une couche anti-corrosive, et que l'échangeur de chaleur pour
l'eau sanitaire (5) est, de préférence, en cuivre ou en acier fin.
