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EP 0 549 522 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.05.1996 Patentblatt 1996/19 |
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Anmeldetag: 27.11.1992 |
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Verfahren zum Betrieb eines Zwanglaufdampferzeugers und Zwanglaufdampferzeuger dazu
Method of operating a forced circulation steam generator and forced circulation steam
generator therefor
Méthode de fonctionnement d'un générateur de vapeur à circulation forcée et générateur
de vapeur à circulation forcée pour cela
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
23.12.1991 CH 3835/91
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.1993 Patentblatt 1993/26 |
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Patentinhaber: ABB Management AG |
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CH-5401 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Pietzonka, Friedrich
CH-8400 Winterthur (CH)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 616 095 DE-B- 1 915 583 FR-A- 1 344 736 US-A- 4 099 384
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DE-A- 3 625 062 DE-C- 3 344 712 FR-A- 2 360 045
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Teillastbetrieb eines mit fossilen Brennstoffen
befeuerten Zwanglaufdampferzeugers. Weiter betrifft die Erfindung einen Zwanglaufdampferzeuger
zum Durchführen des Verfahrens.
[0002] Unter Zwanglaufdampferzeuger im Sinne der Erfindung ist ein Dampferzeuger (Kessel)
zu verstehen, welcher nach dem Zwangdurchlauf- bzw. Zwangumlaufprinzip arbeitet.
[0003] Bei den bisherigen Betriebsverfahren von Zwanglaufdampferzeugern mit Anfahrwärmeübertragern
wurde dieser Wärmeübertrager nach Beendigung des Anfahr- und gegebenenfalls Schwachlastbetriebes
ausgeschaltet, indem das Ventil stromunterhalb des Wasseraustritts geschlossen wurde
(siehe K. Eberl und P. Fässler: Berechnung des Anfahrverhaltens von Zwangdurchlaufkesseln
auf dem Digitalrechner als Optimierungsmittel für die Systemauslegung und Prozessführung.
VGB Kraftwerkstechnik 54, Heft 8, S. 547-555). Mit zunehmender Last des Dampferzeugers
verliert der Abscheider seine Abscheidefunktion, da er nur noch von leicht überhitztem
Dampf durchströmt wird.
[0004] Aus Umweltschutzgründen dürfen mit fossilen Brennstoffen befeuerte Dampferzeuger
meistens nur noch mit nachgeschalteten Rauchgasreinigungsanlagen, insbesondere Entstickungsanlagen,
betrieben werden. Bei katalytischen Entstickungsanlagen muss eine bei ungefähr 300°C
liegende Mindesttemperatur für das in die Entstickungsanlage eintretende Rauchgas
eingehalten werden, damit diese Anlage einwandfrei funktioniert. In der Praxis wird
diese Rauchgastemperatur jedoch unterschritten, wenn der Dampferzeuger eine bestimmte
Teillast unterschreitet. Bei Dampferzeugern mit überkritischer Dampferzeugung kann
diese Teillast bei etwa 60% der Vollast liegen, wogegen sie bei unterkritischer Dampferzeugung
bei etwa 75% der Vollast liegt. Um zu vermeiden, dass das Rauchgas mit zu tiefer Temperatur
in die katalytische Entstickungsanlage eintritt, wurde bisher entweder im Bereich
des Economisers ein Rauchgasbypass oder ein Speisewasserbypass vorgesehen (s. DE 3
344 712). In beiden Fällen konnte durch Umleiten von Rauchgas bzw. Speisewasser um
den Economiser herum eine genügend hohe Rauchgastemperatur eingehalten werden. Solche
Bypassleitungen sind konstruktiv recht aufwendig, zumal noch zusätzlich Bypassklappen,
Bypassventile bzw. Umwälzpumpen in der Bypassleitung (s. DE 3 616 095) zum Beeinflussen
der jeweils um den Economiser herumgeführten Menge vorgesehen werden müssen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Betriebsverfahren, sowie den Zwanglaufdampferzeuger
der eingangs genannten Art so abzuändern, dass es eine Temperatureinstellung für das
in der katalytischen Entstickungsanlage eintretende Rauchgas unterhalb der Vollast
ohne grossen apparativen Aufwand auf einfache Weise erlaubt.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche
1, 3 und 4 gelöst. Beim Vorhandensein einer rauchgasseitig dem Economiser nachgeschalteten
katalytischen Entstickungsanlage und in einem Lastbereich des Dampferzeugers zwischen
dem Anfahrbetrieb und der Vollast wird dem Anfahrwärmeübertrager Dampf aus dem Wasserabscheider
zugeführt. Mit dem Zuführen von Dampf in den Anfahrwärmeübertrager wird auch im Lastbereich
oberhalb des Anfahrbetriebes oder der Schwachlast Wärme an das zum Economiser strömende
Speisewasser übertragen und damit ein Absinken der Rauchgastemperatur unter den für
die katalytische Anlage notwendigen Mindestwert vermieden. Es wird also erfindungsgemäss
ein in der Dampferzeugungsanlage ohnehin vorhandener Apparat, nämlich der Anfahrwärmeübertrager,
für einen neuen zusätzlichen Zweck verwendet. Gleichzeitig ist es nicht mehr nötig,
am Economiser einen Speisewasserbypass oder einen Rauchgasbypass mit den zugehörigen
Stellorganen zu installieren.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der folgenden Beschreibung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
- Fig.1
- ein Schaltschema eines Zwangdurchlaufdampferzeugers zum Durchführen des erfindungsgemässen
Verfahrens,
- Fig.2
- ein Diagramm, in dem über der Last des Dampferzeugers der Verlauf der Rauchgastemperatur
am Austritt des Economisers und der der Speisewassertemperatur am Eintritt des Economisers
aufgetragen sind, und zwar mit und ohne Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens
und
- Fig.3
- ein gegenüber Fig.1 abgewandeltes Detail des Dampferzeugers.
[0008] Gemäss Fig.1 ist ein Speisewasserbehälter 1 vorgesehen, an dem eine Speisewasserleitung
2 angeschlossen ist, die zu einem Economiser 3 des Dampferzeugers führt. In der Speisewasserleitung
2 sind eine Speisepumpe 4, ein Speiseregelventil 5 und ein Bypassventil 6 angeordnet.
Speisewasserseitig in Reihe geschaltet zum Economiser 3 sind ein Verdampfer 7, ein
Wasserabscheider 8 und mindestens ein Ueberhitzer 9. Am Austritt des Ueberhitzers
9 ist eine Dampfleitung 10 angeschlossen, die zu einer nicht dargestellten Dampfturbinenanlage
führt, in der der erzeugte Dampf arbeitsleistend entspannt und dann in einem Kondensator
niedergeschlagen wird. Das Kondensat wird über eine Kondensatleitung 11 in den Speisewasserbehälter
1 zurückgeleitet.
[0009] Der Verdampfer 7 und der Ueberhitzer 9 sind in einer Brennkammer 12 untergebracht,
die im unteren Bereich mit einer Feuerung 13 versehen ist, der in bekannter, nicht
näher dargestellter Weise ein fossiler Brennstoff, z.B. Kohlenstaub, und Verbrennungsluft
zugeführt wird. Am oberen Ende der Brennkammer 12 ist ein Rauchgaszug 14 angeschlossen,
in dem nicht gezeigte Berührungsheizflächen, wie weitere Ueberhitzer und/oder Zwischenüberhitzer,
sowie der Economiser 3 angeordnet sind. Rauchgasseitig stromunterhalb des Economisers
3 ist im Rauchgaszug 14 eine an sich bekannte katalytische Entstickungsanlage 15 angeordnet,
die nach dem sogenannten SCR-Verfahren arbeitet. An die Entstickungsanlage schliesst
sich eine Gasleitung 16 an, die das gereinigte Rauchgas zu einem nicht dargestellten
Kamin führt.
[0010] Am Wasseraustritt des Wasserabscheiders 8 ist eine Leitung 20 angeschlossen, die
über ein Rückschlagventil 21 zu einem Anfahrwärmeübertrager 22 führt und die dann
über ein Regelventil 23 in den Speisewasserbehälter 1 mündet. Der Anfahrwärmeübertrager
22 ist sekundärseitig mit der Speisewasserleitung 2 verbunden, und zwar über eine
zwischen dem Speiseregelventil 5 und dem Bypassventil 6 von der Leitung 2 abzweigende
Leitung 17 sowie über eine zwischen dem Bypassventil 6 und dem Economiser 3 in die
Leitung 2 mündende Leitung 18. Von der Leitung 20 zweigt zwischen dem Wasseraustritt
des Abscheiders 8 und der Rückschlagklappe 21 eine Leitung 24 mit Ventil 25 ab, die
zum schon erwähnten, nicht gezeichneten Kondensator oder einem Anfahrgefäss führt.
[0011] Der Wasserabscheider 8 weist ein Niveaumessorgan 30 auf, das ein das Niveau repräsentierendes
Signal erzeugt, das über einen Regler 31 einem ersten Eingang 27 eines Umschaltorgans
32 zugeführt wird. Nahe dem Eintritt des Economisers 3 ist ein Temperaturmessorgan
33 vorgesehen, das ein die Speisewassertemperatur repräsentierendes Signal erzeugt,
das über einen Regler 34 einem zweiten Eingang 28 des Umschaltorgans 32 zugeführt
wird. Ein Ausgang 29 des Umschaltorgans 32 ist mit dem Regelventil 23 verbunden. Am
Umschaltorgan 32 ist eine Signalleitung 35 angeschlossen, über die ein Signal zugeführt
wird, das das Umschaltorgan so betätigt, dass es je nach Betriebszustand des Dampferzeugers
eine neutrale Mittellage zwischen den beiden Eingängen 27 und 28 einnimmt oder seinen
Ausgang 29 wahlweise mit einem der beiden Eingänge 27, 28 verbindet. Das Signal in
der Leitung 35 kann ein lastabhängiges Signal sein, das von einem Lastgeber kommt,
es kann aber auch ein Temperaturdifferenzsignal sein, das aus der Dampftemperatur
am Eintritt des Wasserabscheiders 8 und der Sättigungstemperatur des Dampfes beim
zugehörigen Wasserabscheiderdruck gebildet wird. Es ist auch möglich, über die Leitung
35 ein Signal zuzuführen, das eine Grenztemperatur für das Rauchgas zwischen dem Economiser
3 und der Entstickungsanlage 15 bildet. Die Regler 31 und 34 können jeweils P-, PI-
oder PID-Charakter aufweisen.
[0012] Der in Fig.1 gezeigte Dampferzeuger wird wie folgt betrieben. Bei Vollast des Dampferzeugers
wird eine der zu erzeugenden Dampfmenge entsprechende Speisewassermenge mittels der
Speisepumpe 4 dem Dampferzeuger zugeführt, wobei es im Economiser 3 vorgewärmt, im
Verdampfer 7 verdampft und im Ueberhitzer 9 überhitzt wird. Dabei ist das Bypassventil
6 offen, und es findet keine Wärmeübertragung im Anfahrwärmeübertrager 22 statt, weil
das Regelventil 23 in geschlossener Stellung ist, denn das Umschaltorgan 32 hat die
neutrale Stellung inne. Der Wasserabscheider 8 wird von leicht überhitztem Dampf durchströmt.
Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, beträgt die Rauchgastemperatur (Kurve A) hinter dem
Economiser 3 bei Vollast (= 100%) etwa 370°C, d.h. sie liegt oberhalb der für den
einwandfreien Betrieb der Entstickungsanlage 15 notwendigen Mindesttemperatur von
etwa 300°C.
[0013] Mit sinkender Last geht die Rauchgastemperatur hinter dem Economiser 3 zurück und
würde - ohne Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens - bei etwa 45% Last die Mindesttemperatur
von 300°C unterschreiten (gestrichelte Kurve A). Wie die Kurve B in Fig.2 zeigt, geht
mit sinkender Last des Dampferzeugers auch die Speisewassereintrittstemperatur zurück.
Mit dem erfindungsgemässen Verfahren wird bei etwa 60% Last des Dampferzeugers das
Bypassventil 6 mindestens teilweise geschlossen und das Umschaltorgan 32 aus seiner
neutralen Stellung auf den zweiten Eingang 28 geschaltet, so dass das Signal des Temperaturmessorgans
33 über den Regler 34 zum Umschaltorgan 32 gelangt, das einen Oeffnungsbefehl für
das Regelventil 23 weitergibt. Da in dem Wasserabscheider 8 immer noch leicht überhitzter
Dampf eintritt, strömt nunmehr Dampf über die Leitung 20 zum Anfahrwärmeübertrager
22, in dem Wärme an das über die Leitung 17 zuströmende Speisewasser übertragen wird.
Dieses Speisewasser mit höherer Temperatur tritt nunmehr - gegebenenfalls gemischt
der vom Bypassventil 6 durchgelassenen Speisewasserteilmenge - in den Economiser 3
ein, dessen Austrittstemperatur dabei entsprechend der Kurve B' in Fig.2 ansteigt.
Dadurch wird ein weiteres Absinken der Rauchgastemperatur entsprechend der gestrichelten
Kurve A in Fig.2 am Austritt des Economisers verhindert. Wie sich aus der Kurve A'
in Fig.2 ergibt, verläuft diese Rauchgastemperatur ungefähr konstant auf 320°C im
Lastbereich von 60% bis ungefähr 30% Last des Dampferzeugers.
[0014] Unterhalb 30% Last wird mit Hilfe des Signals in der Leitung 35 das Umschaltorgan
32 auf seinen ersten Eingang 27 geschaltet, so dass nunmehr das Niveaumessignal über
den Regler 31 auf das Regelventil 23 wirkt und das bekannte Schwachlast- oder Anfahrverfahren
stattfindet. Dabei tritt Sattwasser aus dem Verdampfer 7 in den Wasserabscheider 8
ein und dort abgeschiedenes Wasser gelangt über die Leitung 20 zum Anfahrwärmeübertrager
22. Die im abgeschiedenen Wasser enthaltene Wärme wird dann an das Speisewasser übertragen.
[0015] Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäss Fig.3 zweigt von der am Wasseraustritt
des Wasserabscheiders 8 angeschlossenen Leitung 20 stromunterhalb des Anfahrwärmeübertragers
22 eine Leitung 20' ab, die das Regelventil 23 umgeht und ebenfalls in den Speisewasserbehälter
1 mündet. In der Leitung 20' ist ein Regelventil 23' angeordnet, das etwas kleiner
dimensioniert ist als das Regelventil 23. Das Regelventil 23 steht direkt unter dem
Einfluss des vom Regler 31 kommenden Niveauregelsignals, wogegen das Regelventil 23'
direkt unter dem Einfluss des vom Regler 34 kommenden Temperatursignals steht. Bei
dieser Anordnung entfällt also das Umschaltorgan 32. Im übrigen läuft das erfindungsgemässe
Verfahren mit der abgewandelten Anordnung gemäss Fig.3 gleich ab wie zu Fig.1 beschrieben,
d.h. bei Anfahr- oder Schwachlastbetrieb wird der Anfahrwärmeübertrager 22 von Wasser
aus dem Abscheider durchströmt, indem dann das Regelventil 23 geöffnet ist. Dieses
Ventil schliesst, wenn der Abscheider 8 trockengefahren wird, d.h. von leicht überhitztem
Dampf durchströmt wird. Im Rauchgastemperaturbereich von 300°C wird das Regelventil
23' geöffnet, und zwar in Abhängigkeit von der Speisewassertemperatur am Eintritt
des Economisers 3. Oberhalb von 60% Last ist das Ventil 23' geschlossen.
[0016] Das erfindungsgemässe Verfahren lässt sich auch dahingehend abwandeln, dass anstelle
der Speisewassertemperaturmessung mit Hilfe des Messorgans 33 oder zusätzlich dazu
die Rauchgastemperatur gemessen wird, und zwar an einer oder mehreren Stellen des
Rauchgaskanals 14 zwischen dem Economiser 3 und der Entstickungsanlage 15. Das Rauchgastemperaturmessignal
wirkt dann über den Regler 34 auf das Regelventil 23 (Schaltung gemäss Fig.1) oder
das Regelventil 23' (Schaltung gemäss Fig.3). Wenn sowohl die Speisewassertemperatur
als auch die Rauchgastemperatur gemessen werden, bildet jene einen Referenzwert für
die Rauchgastemperatur.
[0017] Das erfindungsgemässe Verfahren ist auch für sogenannte Trommelkessel anwendbar,
in denen die Dampferzeugung nach dem Naturumlaufprinzip stattfindet. Der Abscheider
entspricht dann der Dampf/Wasser-Trommel.
1. Verfahren zum Teillastbetrieb eines mit fossilen Brennstoffen befeuerten Zwanglaufdampferzeugers
mit einem Speisewasserbehälter (1) an den eine Speisewasserleitung (2) angeschlossen
ist, die zu einer Speisepumpe (4), einem Economiser (3), einem Verdampfer (7) und
einem Wasserabscheider (8) führt, wobei am Wasseraustritt des Wasserabscheiders (8)
eine Leitung (20) angeschlossen ist, die zu einem Anfahrwärme übertrager (22) führt
und über mindestens einem vom Niveau im Wasserabscheidungsorgan (8) beeinflussten,
Regelventil (23) in den Speisewasserbehälter (1) mündet, wobei beim Vorhandensein
einer rauchgasseitig dem Economiser (3) nachgeschalteten katalytischen Entstikkungsanlage
(15) dem Anfahrwärmeübertrager (22) Dampf aus dem Wasserabscheider (8) zugeführt wird.
2. Verfahren zum Teillastbetrieb eines Zwanglaufdampferzeugers nach Anspruch 1, bei welchem
der Anfahrwärmeübertrager (22) über eine zwischen einem Speisewasserregelventil (5)
und einem Bypassventil (6) von der Speisewasserleitung (2) abzweigende Leitung (17),
sowie über eine zwischen dem Bypassventil (6) und dem Economiser (3) in die Speiseleitung
(2) mündende Leitung (18) mit der Speisewasserleitung (2) verbunden ist, wobei das
Bypassventil (6) mindestens teilweise geschlossen wird, so dass Speisewasser durch
den Anfahrwärmeübertrager (22) strömt.
3. Zwanglaufdampferzeuger zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit
einem Speisewasserbehälter (1) an den eine Speisewasserleitung (2) angeschlossen ist,
die zu einer Speisepumpe (4), einem Economiser (3), einem Verdampfer (7), und einem
Wasserabscheider (8) führt, wobei am Wasseraustritt des Wasserabscheiders (8) eine
Leitung (20) angeschlossen ist, die zu einem Anfahrwärme übertrager (22) führt und
über mindestens einem vom Niveau im Wasserabscheidungsorgan (8) beeinflussten Regelventil
(23) in den Speisewasserbehälter (1) mündet, sowie mit einem am Wasserabscheider (8)
angeordneten Niveaumessorgan (30), wobei am Speisewassereintritt des Economisers (3)
ein Temperaturmessorgan (33) angeordnet ist, wobei ein zwei Eingänge (27, 28) und
einen Ausgang aufweisendes Umschaltorgan (32) vorgesehen ist, dessen einer Eingang
(27) mit dem Niveaumessorgan (30) und dessen anderer Eingang (28) mit dem Temperaturmessorgan
(33) in Verbindung steht, wogegen der Ausgang (29) des Umschaltorgans (32) mit dem
stromunterhalb des Wasseraustritts angeordneten Ventil (23) verbunden ist, und wobei
das Umschaltorgan (32) beim Anfahrbetrieb eine Verbindung seines Ausganges mit dem
mit dem Niveaumessorgan (30) in Verbindung stehenden Eingang (27) herstellt und beim
Betrieb zwischen der Anfahrphase und Vollast eine Verbindung seines Ausganges (29)
mit dem Temperaturmessorgan (33) in Verbindung stehenden Eingang (28) herstellt.
4. Zwanglaufdampferzeuger zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit
einem Speisewasserbehälter (1) an den eine Speisewasserleitung (2) angeschlossen ist,
die zu einer Speisepumpe (4), einem Economiser (3), einem Verdampfer (7) und einem
Wasserabscheider (8) führt, wobei am Wasseraustritt des Wasserabscheiders (8) eine
Leitung (20) angeschlossen ist, die zu einem Anfahrwärmeübertrager (22) führt und
über mindestens einem vom Niveau im Wasserabscheider (8) beeinflussten Regelventil
(23) in den Speisewasserbehälter (1) mündet, sowie mit einem am Wasserabscheider (8)
angeordneten Niveaumessorgan (30), wobei am Speisewassereintritt des Economisers (3)
ein Temperaturmessorgan (33) angeordnet ist, wobei parallel zur Leitung (20) eine
zweite Leitung (20') vorgesehen ist in der ein zweites Regelventil (23') angeordnet
ist, das direkt mit dem Temperaturmessorgan (33) in Verbindung steht.
1. Method for the part-load operation of a forced-circulation steam generator fired by
fossil fuels, having a feedwater container (1), to which a feedwater line (2) is connected,
which leads to a feed pump (4), an economizer (3), an evaporator (7) and a water separator
(8), a line (20) being connected at the water outlet of the water separator (8), which
line leads to a start-up heat exchanger (22) and opens into the feedwater container
(1) via at least one control valve (23) which is influenced by the level in the water
separating member (8), in the case of a catalytic denitration system (15) being present
downstream of the economizer (3) on the smoke gas side, steam from the water separator
(8) being fed to the start-up heat exchanger (22).
2. Method for the part-load operation of a forced-circulation steam generator according
to Claim 1, in which the start-up heat exchanger (22) is connected to the feedwater
line (2) via a line (17), which branches off from the feedwater line (2) between a
feedwater control valve (5) and a bypass valve (6), and a line (18) which opens into
the feed line (2) between the bypass valve (6) and the economizer (3), the bypass
valve (6) being at least partially closed so that feedwater flows through the start-up
heat exchanger (22).
3. Forced-circulation steam generator for carrying out the method according to Claim
1 or 2, having a feedwater container (1), to which a feedwater line (2) is connected,
which leads to a feed pump (4), an economizer (3), an evaporator (7) and a water separator
(8), a line (20) being connected at the water outlet of the water separator (8), which
line leads to a start-up heat exchanger (22) and opens into the feedwater container
(1) via at least one control valve (23) which is influenced by the level in the water
separating member (8), and having a level measuring member (30) arranged on the water
separator (8), a temperature measuring member (33) being arranged at the feedwater
inlet of the economizer (3), a switchover member (32) being provided, which has two
inputs (27, 28) and an output and whose one input (27) is connected to the level measuring
member (30) and whose other input (28) is connected to the temperature measuring member
(33), whereas the output (29) of the switchover member (32) is connected to the valve
(23) arranged downstream of the water outlet, and the switchover member (32) producing,
during the start-up operation, a connection of its output to the input (27) connected
to the level measuring member (30) and, during operation between the start-up phase
and full load, producing a connection of its output (29) to the input (28) connected
to the temperature measuring member (33).
4. Forced-circulation steam generator for carrying out the method according to Claim
1 or 2, having a feedwater container (1), to which a feedwater line (2) is connected,
which leads to a feed pump (4), an economizer (3), an evaporator (7) and a water separator
(8), a line (20) being connected at the water outlet of the water separator (8), which
line leads to a start-up heat exchanger and opens into the feedwater container (1)
via at least one control valve which is influenced by the level in the water separator
(8), and having a level measuring member (30) arranged on the water separator (8),
a temperature measuring member (33) being arranged at the feedwater inlet of the economizer
(3), a second line (20') being provided parallel to the line (20), in which second
line (20') a second control valve (23') is arranged, which is directly connected to
the temperature measuring member (33).
1. Procédé de conduite à charge partielle d'un générateur de vapeur à circulation forcée
chauffé avec des combustibles fossiles, avec un réservoir d'eau d'alimentation (1)
auquel est raccordée une conduite d'eau d'alimentation (2), qui mène à une pompe d'alimentation
(4), à un économiseur (3), à un évaporateur (7) et à un séparateur d'eau (8), dans
lequel une conduite (20) est raccordée à la sortie de l'eau du séparateur d'eau (8),
conduite qui mène à un échangeur de chaleur de démarrage (22) et débouche dans le
réservoir d'eau d'alimentation (1) par au moins une soupape de régulation (23) influencée
par le niveau dans l'organe de séparation de l'eau (8), dans lequel, en présence d'une
installation catalytique de dénitrification (15) suivant l'économiseur (3) du côté
des gaz de fumées, on fournit à l'échangeur de chaleur de démarrage (22) de la vapeur
provenant du séparateur d'eau (8).
2. Procédé de conduite à charge partielle d'un générateur de vapeur à circulation forcée
suivant la revendication 1, dans lequel l'échangeur de chaleur de démarrage (22) est
raccordé à la conduite d'eau d'alimentation (2) par une conduite (17) dérivée de la
conduite d'eau d'alimentation (2) entre une soupape de régulation de l'eau d'alimentation
(5) et une soupape de bipasse (6) ainsi que par une conduite (18) débouchant dans
la conduite d'alimentation (2) entre la soupape de bipasse (6) et l'économiseur (3),
dans lequel la soupape de bipasse (6) est au moins en partie fermée, de telle façon
que de l'eau d'alimentation circule à travers l'échangeur de chaleur de démarrage
(22).
3. Générateur de vapeur à circulation forcée pour la mise en oeuvre du procédé suivant
la revendication 1 ou 2, avec un réservoir d'eau d'alimentation (1) auquel est raccordée
une conduite d'eau d'alimentation (2), qui mène à une pompe d'alimentation (4), à
un économiseur (3), à un évaporateur (7) et à un séparateur d'eau (8), dans lequel
une conduite (20) est raccordée à la sortie de l'eau du séparateur d'eau (8), conduite
qui mène à un échangeur de chaleur de démarrage (22) et débouche dans le réservoir
d'eau d'alimentation (1) par au moins une soupape de régulation (23) influencée par
le niveau dans l'organe de séparation de l'eau (8), ainsi qu'avec un organe de mesure
du niveau (30) disposé au séparateur d'eau (8), dans lequel un organe de mesure de
la température (33) est disposé à l'entrée de l'eau d'alimentation de l'économiseur
(3), dans lequel il est prévu un organe d'inversion (32) présentant deux entrées (27,
28) et une sortie, dont la première entrée (27) est en communication avec l'organe
de mesure du niveau (30) et dont l'autre entrée (28) est en communication avec l'organe
de mesure de la température (33), la sortie (29) de l'organe d'inversion (32) étant
au contraire raccordée à la soupape (23) disposée en aval de la sortie de l'eau, et
dans lequel l'organe d'inversion (32) établit, pendant le fonctionnement de démarrage,
une liaison de sa sortie avec l'entrée (27) se trouvant en communication avec l'organe
de mesure du niveau (30) et établit, pendant le fonctionnement entre la phase de démarrage
et la pleine charge, une liaison de sa sortie (29) avec l'entrée (28) se trouvant
en communication avec l'organe de mesure de la température (33).
4. Générateur de vapeur à circulation forcée pour la mise en oeuvre du procédé suivant
la revendication 1 ou 2, avec un réservoir d'eau d'alimentation (1) auquel est raccordée
une conduite d'eau d'alimentation (2), qui mène à une pompe d'alimentation (4), à
un économiseur (3), à un évaporateur (7) et à un séparateur d'eau (8), dans lequel
une conduite (20) est raccordée à la sortie de l'eau du séparateur d'eau (8), conduite
qui mène à un échangeur de chaleur de démarrage (22) et débouche dans le réservoir
d'eau d'alimentation (1) par au moins une soupape de régulation (23) influencée par
le niveau dans le séparateur d'eau (8), ainsi qu'avec un organe de mesure du niveau
(30) disposé au séparateur d'eau (8), dans lequel un organe de mesure de la température
(33) est disposé à l'entrée de l'eau d'alimentation de l'économiseur (3), dans lequel
il est prévu, parallèlement à la conduite (20), une deuxième conduite (20') dans laquelle
est disposée une deuxième soupape de régulation (23') qui est directement en communication
avec l'organe de mesure de la température (33).

