[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elektrophoretischen Tauchlackieren mit
einem zumindest an einer Seite mit einer Antriebskette versehenen endlosen Transportband.
[0002] Um ein unvollständiges Lackieren von Kleinteilen wie Schrauben, Muttern, Scharnieren
und Beschlägen zu vermeiden, ist es aus der deutschen Offenlegungsschrift 38 43 544
für das elektrophoretische Durchlauf-Tauchlackieren von Kleinteilen und Schüttgut
bekannt, das Lackiergut auf einem als Elektrode geschalteten Förderer durch das Lackierbad
zu führen, der mit Ausnahme der erforderlichen Kontaktflächen eine elektrisch isolierende
Beschichtung besitzt. Während des Lackierens werden die Kontaktflächen des Lackierguts
mindestens einmal geändert, indem das Lackiergut auf seiner Unterlage, d.h. dem Transportband
in eine andere Lage gebracht wird. Nach einer solchen Lageänderung sind die ursprünglichen
Kontakstellen zwischen dem Lackiergut und dem Transportband sowie untereinander einer
Lackierung zugänglich. Die Lageänderung des Lackierguts auf dem Transportband läßt
sich bei der bekannten Durchlauf-Tauchlackieranlage durch stationäre oder verschiebbare
Schikanen, durch Verschieben von Teilen eines gegliederten Transportbandes gegeneinander
oder durch stoßartiges Erschüttern des Transportbandes erreichen. Das zum Beispiel
aus rostfreiem Stahl als Spiraldrahtgurt mit rundem oder dreieckigem Profil der Spiralen
bestehende Transportband ist beim Fördern von rotationssymmetrischen Teilen mit Mitnehmern
versehen.
[0003] Ein kontinuierliches Lackieren, dem sich hinter dem Tauchbad u. a. ein Einbrennofen
anschließt, durch den das Lackiergut auf einem gegenüber den Einbrenntemperaturen
thermisch stabilen Transportband gefördert werden, setzt üblickerweise eine Übergabe
des Lackierguts von einem auf ein anderes Transportband voraus. Um vor allem bei der
Übergabe des Lackierguts von dem Transportband der elektrophoretischen Tauchlackierung
auf das die nachgeschaltete, dem Einbrennofen noch vorgeordnete Spülstation durchlaufende
Transportband mechanische Schädigungen zu vermeiden bzw. zu begrenzen, befindet sich
bei der bekannten Durchlauf-Tauchlackieranlage zwischen dem das Tauchbad durchlaufenden
Transportband und dem Transportband der Spülstation eine mit einem Wasserfilm beaufschlagte
Rutsche.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vollständiges elektrophoretisches Tauchlackieren
mit verringertem maschinenbautechnischem Aufwand und ggf. auch bei einer kontinuierlichen
Lackieranlage eine schonende Übergabe des Lackierguts von einem Transportband auf
ein anderes zu ermöglichen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Transportband aus Erhebungen
mit beisp. einer gezackten Oberfläche versehenen Lamellen besteht, die vorteilhafterweise
abwechselnd gegeneinander versetzt sind, und zwar vorzugsweise derart, daß die jeweils
mittlere von drei Lamellen gegenüber den beiden anderen Lamellen um ein von der Kettenteilung
abweichendes Maß versetzt ist. Mit einem derartigen Lamellen-Transportband lassen
sich mehrere Vorteile gleichzeitig erreichen. So wird eine vollständige, gleichmäßige
Beschichtung bzw. Lackierung erreicht, da sich die Kontaktpunkte mit den Zacken der
Oberfläche des Lamellen-Transportbandes verändern lassen, nämlich vorteilhaft dadurch,
daß das Transportband mit einer Umlenkung in etwa der Mitte durch einen Badbehälter
geführt ist. Die Gesamtauflagefläche wird verringert und die Qualität der Lackierung
verbessert. Es bedarf lediglich dieser einen Umlenkung, um die Kontaktpunkte so zu
verlagern, daß nun auch die bisher nicht beschichteten Steilen der Oberflächen in
der zweiten Badhälfte von dem Lack umspült und damit vollständig lackiert werden.
Im Umlenkbereich verschieben sich nämlich die Lamellen gegeneinander; dabei nähern
sich die vorzugsweise verschieden hohen Zähne der sich zum Umkehrpunkt hin bewegenden
und der sich entfernenden Abschnitte der Lamellen einander an, so daß sich auf der
zweiten Hälfte des Transportweges, nämlich im Anschluß an die Umlenkung für die Teile,
andere Kontaktstellen als zuvor ergeben. Der Kurvenradius der Umlenkung läßt sich
durch Längenänderungen des Lamellengurtes, z.B. mittels Spanneinheiten, an jede Werkstückkontur
derart anpassen, daß sich eine optimale Umlagerung der zu lackierenden Teile ergibt.
[0006] Die Lamellenbauweise erlaubt es vor allem, das dem Badbehälter zugeordnete Transportband
und ein die Teile übernehmendes Folgeband mit im zwischen den Kettenrädern der beiden
Transportbänder liegenden Übergabebereich kammartig ineinandergreifenden Lamellen
zu versehen. Bei der Übergabe braucht dann keine Höhendifferenz überwunden zu werden,
was eine äußerst schonende Übergabe der Werkstücke ermöglicht. Außerdem lassen sich
für eine kontinuierliche Durchlauf-Tauchlackieranlage gleichartige Transportbänder
verwenden. Durch die in Längsrichtung gegeneinander versetzten, vorteilhaft auf mit
den Antriebsketten verbundenen Querstäben angeordneten Lamellen ergibt sich der kammartige
Eingriff im Übergabebereich zwischen den benachbarten Kettenrädern aufeinanderfolgender
Tranportbänder beispielsweise dadurch, daß der Abstand zwischen den Längsachsen benachbarter
Querstäbe der ein- oder mehrfachen Ketten-Teilung entspricht und die jeweils mittlere
von drei Lamellen gegenüber den beiden anderen Lamellen versetzt ist. Die Lamellen
besitzen dann aufgrund der sich beim Abwälzen auf den Kettenrädern, d.h. in den Umkehrpunkten
einstellenden Geometrie gegenüber den Querstäben vorkragende, jeweils durch eine Lücke
voneinander getrennte freie Enden. In die Lücken zwischen den freien Enden greifen
die vorkragenden Enden der korrespondierend angeordneten Lamellen des folgenden Transporthandes
ein, so daß sich ein kontinuierliches, kammartiges Ineinandergreifen und eine Übernahme
der Teile von dem einen auf das andere Transportband ohne Fallwege ergibt.
[0007] Wie sich in Versuchen herausgestellt hat, sollten die einander zugewandten Zahnflanken
benachbarter Zähne einen rechten Winkel einschließen; je nach Werkstück läßt sich
das Winkelmaß abhängig von der günstigsten Schwerpunktlage bei der Übernahme entsprechend
anpassen. Dieser Effekt läßt sich auch dann erreichen, wenn zwischen den Zahnflanken
Radien bzw. Kurven vorgesehen sind. Bei rollfähigen Werkstücken sorgen die Zähne des
Lamellen-Transportbandes ohne weitere Maßnahmen für eine sichere Auflage auf dem Transportband.
[0008] Wenn vorteilhaft die, bezogen auf die Laufrichtung des Transportbandes, vordere Stabaufnahmebohrung
der Lamellen als Langloch ausgebildet ist, läßt sich bei einer Querstabteilung, die
größer ist als die Kettenteilung, die für die Lamellen in den Umkehrpunkten erforderliche
Bewegungsfreiheit erreichen.
[0009] Bei zwischen den Lamellen auf den Querstäben angeordneten Distanzhülsen, die vorzugsweise
den gleichen Außendurchmesser wie die Buchsen der Antriebsketten haben sollten, ergibt
sich eine seitliche Abstützung der Lamellen, die somit nicht durch die Werkstückbeaufschlagung
abkippen Weiterhin bieten die Distanzbuchsen günstige Angriffspunkte für - insbesondere
bei großen Gurtbreiten zweckmäßigen - axiale Unterstützungen bei Wende- und Umkehrführungen.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Gesamtansicht einer kontinuierlichen Durchlauf-Tauchlackierung;
- Fig. 2
- in der Vorderansicht als Einzelheit die Lamelle eines erfindungsgemäßen Lamellen-Transportbandes;
- Fig. 3
- in der Draufsicht einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen, aus Lamellen für eine der
3-fachen Kettenteilung entsprechenden Querstabteilung bestehenden Lamellen-Transportbandes;
- Fig. 4
- als Einzelheit den in Fig. 1 mit Y gekennzeichneten Übergabebereich zwischen zwei
Transportbändern;
- Fig. 5
- die Seitenansicht einer einreihigen, aus einzelnen Lamellen bestehenden Kette;
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf ein aus mehreren Lamellenketten gemäß Fig. 5 bestehendes Transportband;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf ein Transportband aus Lamellenketten mit stabilisierenden Lamellen;
- Fig. 8
- einen axialen Längsschnitt durch ein Kettenrad;
- Fig. 9
- einen Vertikalschnitt durch U-förmige Kettenführungen;
- Fig. 10
- einen Vertikalschnitt durch eine andere Ausführung U-förmiger Kettenführungen und
- Fig. 11
- einen Vertikalschnitt durch kastenförmige Kettenführungen.
[0011] Von einer kontinuierlichen Durchlauf-Tauchlackieranlage 1 sind in Fig. 1 eine Zuführung
(Zuführtisch, Zuführförderer) 2, ein Badbehälter 3 mit ihm zugeordnetem Transportband
4 sowie ein sich anschließendes, durch einen Einbrennofen 5 geführtes Transportband
6 dargestellt. Der Zuführförderer 2 bringt die schematisch angedeuteten Teile 7 in
einer einlagigen Schicht auf das Transportband 4 ab, das das Lackierbad 8 im Badbehälter
3 durchläuft. Zum schlupf- und spannungsfreien Bewegen des Transportbandes 4 sind
die vordere und die hintere, als Kettenräder 9 bzw. 11 ausgebildeten Antriebswalzen
synchron geschaltet.
[0012] Die Transportbänder 4 und 6 sind in Lamellenbauweise ausgeführt; sie bestehen aus
Lamellen 12, die auf mit Antriebsketten 13 verbundenen Querstäben 14 angeordnet und
durch Distanzhülsen 20 voneinander getrennt sind (vgl. Fig. 3). Der Außendurchmesser
der Distanzhülsen 20 ist gleich dem Außendurchmesser der Buchsen der Antriebsketten
13. Jede Lamelle 12 gemäß dem Ausführungsbeispiel weist sechs Zähne 15 auf, deren
von Spitze zu Spitze gerechnete Teilung T dem Teilungsmaß der Antriebsketten 13 entspricht.
Die Zähne 15 sind verschieden hoch, wie durch den in Fig. 2 dargestellten Höhenunterschied
16 deutlich wird, und die einander zugewandten Zahnflanken 17 benachbarter Zähne schließen
einen rechten Winkel 18 ein. Die Lamellen 12 weisen, da die Querstabteilung größer
als die Kettenteilung ist, nämlich der 3-fachen Kettenteilung entspricht, neben einer
zylindrischen außerdem eine als Langloch ausgebildete Stabaufnahmebohrung 19 bzw.
21 auf. Wie sich aus Fig. 3 ergibt, sind die Lamellen 12 derart versetzt angeordnet,
daß die jeweils mittlere von drei Lamellen 12a gegenüber den beiden anderen Lamellen
12b bzw. 12c in Transportrichtung 22 versetzt ist. Während der Abstand zwischen den
Längsachsen 23 benachbarter Querstäbe 14 der dreifachen Ketten-Teilung T entspricht,
beträgt das Versatzmaß der jeweils mittleren Lamelle 12a lediglich das 2,5-fache der
Ketten- Teilung T. Die Lamellen 12b bzw. 12c enden - in Transportrichtung 22 gesehen
- somit jeweils vor einem Querstab 14, und die mittleren Lamellen 12a ragen mit ihrem
freien Enden über den Querstab 14 hinaus (vgl. Fig. 3).
[0013] Aufgrund der Ablaufgeometrie an den Kettenrädern 9, 11 entstehen zwischen den fingerartig
vorkragenden Enden der Lamellen 12a freie Lücken 24, die in dem in Fig. 1 mit Y gekennzeichneten
Übergabebereich vom Transportband 4 auf das Transportband 6 ein schonendes, beschädigungsfreies
Übergeben der Teile 7 an das nachfolgende Transportband 6 der kontinuierlichen Durchlauf-Tauchlackieranlage
1 gewährleisten. Denn das ebenfalls von Kettenrädern 25, 26 geführte und umgelenkte,
wie das Transportband 4 aus Lamellen 12 bestehende Transportband 6 ist so ausgebildet,
daß es mit seinen in den Umkehrpunkten über einen Querstab 14 vorkragenden Enden der
Lamellen kammartig in die freien Lücken 24 des Transportbandes 4 eingreift. Bei einem
Betrieb der Kettenräder 11, 26 entsprechend den in Fig. 4 eingetragenen Rotationspfeilen
ergibt sich somit ein kontinuierliches Ineingriffbringen der Transportbänder 4, 6
bzw. deren Lamellen 12 zwischen den in einem entsprechenden Abstand voneinander abgeordneten
Kettenrädern 11, 26 und damit eine kontinuierliche Übergabe der Werkstücke von dem
ersten auf das zweite Transportband 4 bzw. 6.
[0014] Um eine Veränderung der Kontaktstellen zwischen den Zähnen 15 und den Teilen 7 während
des Durchlaufens des Badbehälters 3 zu erreichen, befindet sich etwa in der Mitte
des Badbehälters eine in Fig. 1 schematisch angedeutete Umlenkung 27. Das von den
Antriebsketten 13 beidseitig geführte Transportband 4 läuft zu diesem Zweck zunächst
geneigt in den Badbehälter 3 ein, und zwar bis es die Umlenkung 27 (Wendepunkt) erreicht
hat; von dort steigt es dann mit einem der vorherigen Neigung entsprechenden Winkel
an, so daß es schließlich wieder aus dem Lackierbad austritt und zum Übergabebereich
Y gelangt. Beim Passieren der Umlenkung nähern sich die Zähne der geneigt einlaufenden
und der schräg ansteigenden Lamellen 12 des Transportbandes 4 einander an, was gleichbedeutend
mit einer Umlagerung der Teile 7 ist, so daß die bisherigen Kontakstellen danach ungehindert
und vollständig von dem Lack umspült werden können.
[0015] Der sich aufgrund der Neigungen des ein- und des auslaufenden Transportbandes 4 in
der Umlenkung 27 einstellende Umlenkradius läßt sich durch Spannen oder Entspannen
des Bandes verändern, so daß sich eine optimale Umlagerung der Teile bzw. Veränderung
der Kontaktstellen ergibt. Das aus Lamellen 12 bestehende Transportband 4 ermöglicht
somit nicht nur eine sich selbsttätig verändernde Lage des Lackierguts auf dem Transportband
und damit eine freie Zugänglichkeit der gesamten Oberfläche während des Durchlaufens
des Badbehälters 3, sondern außerdem in Kombination mit einem gleichartigen, d.h.
ebenfalls aus Lamellen 12 bestehenden, sich anschließenden Transportband 6 eine schonende,
die vollständig vom Lack benetzte Oberfläche nicht beschädigende Übergabe von dem
einen auf das andere Transportband.
[0016] Wie sich aus den Darstellungen in den Fig. 5 bis 11 ergibt, kann das Transportband
auch aus einzelnen, gelenkig miteinander zu einreihigen Ketten 28 miteinander verbundenen
Lamellen 29 bestehen. Dabei sind entsprechend der Darstellung in Fig. 6 jeweils zwei
Lamellen 29 mittels eines Niets bzw. Metallbolzens 30 miteinander verbunden. Mehrerer
solcher, parallel zueinander angeordneter Lamellenketten bilden dann ein Transportband
mit verhältnismäßig kleiner Masse und einem großen Öffnungsquerschnitt.
[0017] Um bei einer Zugbelastung auftretende Kippmomemte aufzulangen, können entsprechend
der zeichnerischen Darstellung in Fig. 7 auch parallel zu einzelnen Lamellen 29 einer
Lamellenkette 28 stabilisierende Lamellen 31 angeordnet sein. Zweckmäßigerweise wechseln
dann - wie in Fig. 7 dargestellt - Einzellamellen 29 und Lamellenpaare 29, 31 einander
ab.
[0018] Zum Führen und Umlenken der Lamellenketten 28 dienen walzenförmige Kettenräder 32,
die mit Umfanschlitzen 33 zum Führen der Lamellenketten 28 und Nietkopfaufnahmen 34
versehen sind. Diese Kettenräder können einstückig ausgebildet sein oder aus einzelnen,
nebeneinander angeordneten, Umfangsschlitze 33 bildenden Scheiben bestehen.
[0019] Unabhängig davon können die Lamellenketten 28 aber auch in U-Profilen 35 geführt
sein, die ihrerseits aus jeweils zwei durch Niete 36 miteinander verbundenen Lamellen
37, 38 bestehen (Fig. 9). Andererseits können die U-förmigen Führungen 35 aber auch
aus mehreren nebeneinander angeordneten einstückigen U-Profilen 39 bestehen (Fig.
10). Eine besonders sichere Führung ergibt sich dann, wenn die Lamellenketten 28 in
kastenförmigen Führungen 40 mit einem oberen Schlitz 41 und wahlweise susätzlich einem
unteren Schlitz 42 geführt sind. Derartige Führungen können jeweils aus zwei U-Profilen
43, 44 bestehen.
[0020] Der besondere Vorteil von aus mehreren parallel geführten Lamellenketten bestehenden
Transportbändern ergibt sich daraus, daß die einzelnen Lamellenketten zweier benachbarter
Transportbänder im Bereich ihrer Stoßstelle kammartig ineinander greifen und wegen
des Fehlens von die Lamellen verbindenden Querstäben eine besonders große Überlastungszone
bilden. Dies erlaubt einen problemlosen Übergang des Transport- bzw. Lackierguts.
1. Vorrichtung zum elektrophoretischen Tauchlackieren mit
- einem Transportband (4)
- aus mit Erhebungen versehenen Lamellen (12).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (12) wechselweise gegeneinander versetzt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lamelle (12a) gegenüber zwei benachbarten Lamellen (12b, 12c) um ein von
der Kettenteilung (T) abweichendes Maß versetzt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (12) verschieden hohe Erhebungen (15) aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Zahnflanken (17) benachbarter Erhebungen (15) einen
rechten Winkel (18) einschließen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband (4) mit einer Umlenkung (27) durch einen Badbehälter (3) geführt
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Badbehälter (3) zugeordnete Transportband (4) und ein Folgeband (6)
im zwischen den Kettenrädern (11, 25) der beiden Bänder gelegenen Übergabeberelch
(Y) mit kammartig ineinandergreifenden Lamellen (12) versehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (12) mit einem Langloch (21) versehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (12) auf mit den Antriebsketten (13) verbundenen Querstäben (14)
angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch zwischen den Lamellen (12) auf den Querstäben (14) angeordnete Distanzhülsen (20).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch gleiche Außendurchmesser der Distanzhülsen (20) und der Buchsen der Antriebsketten
(13).
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband aus einzelnen, gelenklg miteinander zu einreihigen Ketten
(28) miteinander verbundenen Lamellen (29) besteht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Lamellen (29) mittels eines Niets (30) miteinander verbunden sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einzelnen Lamellen (29) der Kette (28) eine stabilisierende Lamelle
(31) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenketten (28) teilweise in einem U-Profil (35, 39) geführt sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenketten (28) in einem geschlitzten Kastenprofil (40) geführt sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, gekennzeichnet durch mit Führungsschlitzen (33) versehene Kettenräder (32).
18. Vorrichtung nach Anspruch 17 dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenräder (32) aus einzelnen nebeneinander angeordneten, Umfangsschlitze
(33) bildenden Scheiben bestehen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenräder (32) mit peripheren Nietkopfaufnahmen (34) versehen
sind.