| (19) |
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(11) |
EP 0 551 491 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.1995 Patentblatt 1995/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.07.1992 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9201/719 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9303/245 (18.02.1993 Gazette 1993/05) |
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| (54) |
ELEKTROMOTORISCHER STELLANTRIEB FÜR EINE ZENTRALE TÜRVERRIEGELUNGSANLAGE EINES KRAFTFAHRZEUGS
ELECTROMOTOR ACTUATOR FOR THE CENTRAL DOOR LOCKING SYSTEM OF A MOTOR VEHICLE
SERVOMOTEUR ELECTRIQUE POUR LE SYSTEME CENTRAL DE VERROUILLAGE DES PORTES D'UN VEHICULE
A MOTEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
01.08.1991 DE 4125448
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.1993 Patentblatt 1993/29 |
| (73) |
Patentinhaber: ITT Automotive Europe GmbH |
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60488 Frankfurt am Main (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BAIER, Joachim
D-7100 Heilbronn-Sontheim (DE)
- BAUMEISTER, Udo
D- 7120 Bietigheim-Bissingen (DE)
- BAYHA, Heiner
D-7126 Sersheim (DE)
- FORTWINGEL, Uwe
D-7101 Abstatt (DE)
- FREY, Ronald
D-7124 Bönnigheim-Hohenstein (DE)
- JOHANNSMEIER, Rainer
D-7114 Pfedelbach (DE)
- LEITER, Heinz
D-7121 Gemmrigheim (DE)
- LOSCH, Dieter
D-6991 Igersheim (DE)
- WATZKA, Rudolf
D-7120 Bietigheim-Bissingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 433 103 DE-A- 3 629 557 DE-C- 3 806 326
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WO-A-90/05822 DE-A- 3 629 558 DE-C- 3 938 680
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektromotorischen Stellantrieb für eine zentrale Türverriegelungsanlage
eines Kraftfahrzeugs, welcher Stellantrieb die Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruchs
1 aufweist.
[0002] Ein elektromotorischer Stellantrieb, der alle Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruchs
1 inklusive dem als besonders vorteilhaft genannten Merkmal aufweist, ist aus der
DE-OS 36 27 893 bekannt. Dieser Stellantrieb hat gegenüber einem z. B. aus der DE-OS
32 10 923 bekannten elektromotorischen Stellantrieb den Vorteil, daß der Schieber
aus den Endlagen auch leichtgängig manuell verstellt werden kann. Bei dem Stellantrieb
aus der DE-OS 32 10 923 mussen bei einer manuellen Verstellung des Schiebers der Elektromotor
und die Zahnräder des diesem nachgeschalteten Getriebes mitgedreht werden.
[0003] Der in der DE-OS 32 10 923 gezeigte Stellantrieb für eine zentrale lürverriegelungsanlage
eines Kraftfahrzeugs erlaubt nicht nur eine zentrale Verriegelung oder Entriegelung
einer Kraftfahrzeugtür, sondern auch eine sogenannte Diebstahlsicherung. Bei einer
zentralen Türverriegelungsanlage für ein Kraftfahrzeug, die mit einer Diebstahlsicherung
ausgestattet ist, kann ein Türschloß von außen verriegelt und entriegelt werden. Ebenso
ist dies grundsätzlich mit einer Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs möglich. Ist
jedoch von außen auch die Diebstahlsicherung gesetzt, so ist eine Entriegelung des
Türschlosses mit der Handhabe im Innern nicht mehr möglich.
[0004] Auf diese Weise soll Dieben der Zugang in das Innere des Kraftfahrzeugs erschwert
werden. Ist nämlich die Scheibe eines Kraftfahrzeugs eingeschlagen worden, so ist
es nicht möglich mit der Handhabe im Innern die Türe zu entriegeln und dann zu öffnen.
Ein Einstieg ist nur durch das Fenster möglich.
[0005] Bei dem elektromotorischen Stellantrieb nach der DE-OS 32 10 923 ist die Diebstahlsicherung
dadurch realisiert, daß der Schieber von einer von einem zweiten Elektromotor verschwenkbaren
Klinke gegen eine Bewegung im Sinne einer Entriegelung gesperrt wird. Dies bringt
verschiedene Nachteile mit sich. Bei einem Einbruch und einer Betätigung der Handhabe
im Innern des Kraftfahrzeugs werden Teile innerhalb des Stellantriebs hohen Kräften
ausgesetzt, die über die Handhabe auf sie ausgeübt werden können. Will man keine Beschädigung
in Kauf nehmen, so müssen die Teile entsprechend stark ausgelegt werden. Nachteilig
ist auch, daß eine Fahrzeugtür nicht mehr entriegelt werden kann, wenn der die Sperrklinke
betätigende Motor aus irgendwelchen Gründen in der Diebstahlsicherungsposition ausfällt.
Schließlich mußte man in dem Getriebe zwischen dem ersten Elektromotor, der im übrigen
für eine Verriegelung im umgekehrten Drehsinne wie für eine Entriegelung ansteuerbar
ist, einen Leerweg vorsehen, um sicherzustellen, daß die Blockierung des Schiebers
schon aufgehoben ist, wenn der erste Motor am Schieber angreift.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektromotorischen Stellantrieb für
eine zentrale Türverriegelungsanlage eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, bei welchem
Stellantrieb eine Diebstahlsicherung vorgesehen ist, ohne daß Teile des Stellantriebs
bei einem Einbruchsversuch übermäßig belastet werden, und bei welchem Stellantrieb
eine manuelle Entriegelung von außen auch dann möglich ist, wenn die Diebstahlsicherung
nicht motorisch zurückgestellt werden kann.
[0007] Diese Forderungen werden durch einen elektromotorischen Stellantrieb erfüllt, der
außer mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff auch mit den Merkmalen au dem kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 ausgestattet ist. Danach ist zunächst ein zweiter Schieber vorgesehen,
der zumindest zur Entriegelung des Türschlosses mit der Handhabe im lnnern des Kraftfahrzeugs
koppelbar ist. Außerdem ist der zweite Schieber mit dem ersten Schieber über eine
Klinke koppelbar, die an einem der beiden Schieber quer zur Bewegungsrichtung der
Schieber verstellbar geführt ist und unter der Wirkung eines Federelenients in den
anderen Schieber eingreift. Bei Eingriff der Klinke können die beiden Schieber für
den Bewegungsablauf wie ein einziger Schieber betrachtet werden, so daß vom Innern
des Kraftfahrzeugs ohne weiteres eine Entriegelung möglich ist. Zur Diebstahlsicherung
ist die Klinke von einem zweiten Elektromotor über ein Steuerorgan vom Eingriff in
den anderen Schieber gegen die Wirkung des Federelements zurückziehbar. Damit ist
eine Bewegungsübertragung vom zweiten auf den ersten Schieber nicht mehr möglich,
so daß zwar bei einem Einbruchsversuch der zweite Schieber, sei die Klinke nun an
ihm oder am ersten Schieber geführt, bewegbar, das Türschloß jedoch nicht entriegelbar
ist. Die in die Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs eingeleiteten Kräfte müssen,
da der zweite Schieber bewegbar ist, nicht von Teilen des Stellantriebs aufgefangen
werden.
[0008] Sollte bei verriegelter für und gesetzter Diebstahlsicherung der zweite Elektromotor
- aus welchen Gründen auch immer - einmal ausfallen, so kann der erste Schieber unabhängig
davon, ob die Klinke an ihm geführt ist oder nicht, von außen oder vom ersten Elektromotor
noch aus der Verriegelungs- in die Entriegelungsstellung gebracht werden. Das bedeutet
jedoch auch, daß beim Entriegeln des Türschlosses aus der Diebstahlsicherungsposition
der Klinke heraus eine besondere Reihenfolge in der Betätigung der Klinke und der
Verschiebung des ersten Schiebers nicht beachtet werden muß.
[0009] Eine Lösung der Aufgabe stellt auch der elektromotorische Stellantrieb nach Anspruch
2 dar. Bei diesem Stellantrieb sind ebenfalls ein erster Schieber, der mit einem Türschloß
des Kraftfahrzeugs richtungsunabhängig verbindbar ist, und ein zweiter Schieber vorhanden,
der zur Entriegelung mit einer Handhabe im Innern eines Kraftfahrzeugs koppelbar ist.
Beide Schieber greifen mit einem Vorsprung und einem Rücksprung quer zu ihrer Bewegungsrichtung
ineinander, wobei zur Diebstahlsicherung von einem Elektromotor zur Bildung eines
toten Ganges durch Verkleinerung des Vorsprungs oder Vergrößerung des Rücksprungs
ein Mitnehmer eines der beiden Schieber relativ zu dem Schieber in Bewegungsrichtung
der beiden Schieber verfahrbar ist. Nach Bildung des toten Ganges läßt sich der zweite
Schieber wiederum frei von der Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs bewegen, ohne
daß der erste Schieber mitgenommen und damit das Turschloß entriegelt wird.
[0010] Eine vorteilhafte Ausgestaltung eines Stellantriebs nach Anspruch 1 oder 2 ist in
Anspruch 3 enthalten. Danach ist eine leichtgangige manuelle Verstellung des ersten
Schiebers möglich, ohne daß der erste Elektromotor und ein diesem nachgeordnetes Getriebe
bewegt werden müssen.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen eines elektromotorischen Stellantriebs nach
Anspruch 1 kann man den Unteransprüchen 4 bis 35 entnehmen. Vorteilhafte Weiterbildungen
eines elektromotorischen Stellantriebs nach Anspruch 2 finden sich in den Unteransprüchen
36 bis 42.
[0012] So ist gemäß Anspruch 4 der zweite Schieber vom ersten Schieber in Richtung Entriegelung
unabhängig von der Klinke mitnehmbar. Somit kann der zweite Schieber bei einer Betätigung
des Türschlosses von außen sofort mit dem ersten Schieber mitgenommen werden, ohne
daß zuvor die Diebstahlsicherung durch den zweiten Elektromotor zurückgesetzt worden
wäre.
[0013] Gemäß der bevorzugten Ausführung nach Anspruch 6 ist das Steuerorgan eine Steuerkurve
mit einer Rampe. Von der grundsätzlichen Funktionsweise her ist es unwichtig, ob die
Bewegungsrichtung der Rampe an der Klinke bei deren Zurückziehen, also beim Setzen
der Diebstahlsicherung, mit der Richtung der Schieber beim Verriegeln oder Entriegeln
übereinstimmt. Vorteilhafter erscheint es jedoch, wenn sich die Rampe gemäß Anspruch
7 beim Auflaufen der Klinke in eine solche Richtung bewegt, die mit der Bewegungsrichtung
der Schieber beim Verriegeln übereinstimmt. Von der Rampe wird dann auf die Klinke
nicht eine Kraft in Bewegungsrichtung Entriegelung der Schieber ausgeübt, so daß keine
Gefahr besteht, daß sich die Schieber etwas aus der Endlage Verriegelung bewegen und
das Setzen der Diebstahlsicherung erschwert wird oder gar überhaupt nicht möglich
ist.
[0014] Obwohl die in elektromotorischen Stellantrieben für zentrale lürverriegelungsanlagen
an Kraftfahrzeugen verwendeten Elektromotoren normalerweise über einen langen Zeitraum
zuverlässig arbeiten, so kann doch nicht ausgeschlossen werden, daß ein solcher Elektromotor
einmal ausfällt, wobei sich dann die dem Elektromotor nachgeordneten Getriebeglieder
in irgendeiner unbestimmten Position befinden können. Eine Verriegelung einer Türe
von Hand muß dann noch gewährleistet sein. Wie dieses Problem im Hinblick auf den
ersten Elektromotor gelöst werden kann, ist ausführlich in der DE-OS 36 27 893 beschrieben.
Für den zweiten Elektromotor wird dieses Problem in vorteilhafter Weise gemäß Anspruch
8 dadurch gelöst, daß die Klinke bei einer Verstellung der Schieber aus der Entriegelungs-
in die Verriegelungsstellung unter die Steuerkurve schiebbar ist.
[0015] Da sich zufällig auch die Rampe der Steuerkurve in der Laufbahn der Klinke befinden
kann, ist gemäß Anspruch 9 vorgesehen, daß die Rampe der Steuerkurve derart federnd
ausgebildet ist, daß die Klinke bei einer Verstellung der Schieber aus der Entriegelungs-
in die Verriegelungsstellung unter die Rampe schiebbar oder unter der Rampe hindurchschiebbar
ist. Voraussetzung für diese Federeigenschaft der Rampe ist natürlich, daß diese an
ihrem Fuß von ihrem Träger getrennt ist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen, um
die Federeigenschaft der Rampe zu erhalten, sind in den Ansprüchen 10 und 11 angeführt.
[0016] Die Ausbildung gemäß Anspruch 12 dagegen hat mehr werkzeugtechnische Gründe. Wie
schon erwähnt, soll die Rampe an ihrem Fuß von ihrem Träger getrennt sein. Andererseits
darf der Abstand nicht groß sein, damit das Auflaufen der Klinke auf die Rampe gewährleistet
ist. Beim Formen der Steuerkurve, die üblicherweise mit ihrem Träger aus Kunststoff
gespritzt wird, muß der Fuß der Rampe vom Träger also durch einen möglichst dünnen
Werkzeugabschnitt getrennt werden. Damit dieser dünne Werkzeugabschnitt nicht so lang
sein muß, ist die Rampe gemäß Anspruch 12 an ihrem Fuß dünner als im Abstand zu ihrem
Fuß.
[0017] Vorzugsweise befindet sich die Steuerkurve an einem von dem zweiten Elektromotor
antreibbaren Zahnrad. Dabei lassen sich die schon erwähnten Vorkehrungen gegen einen
Ausfall des zweiten Elektromotors am leichtesten dann realisieren, wenn die Steuerkurve
gemäß Anspruch 14 so angeordnet ist, daß die Klinke von ihr in Richtung der Achse
des Zahnrades bewegbar ist.
[0018] Im Anschluß an die Rampe weist die Steuerkurve vorteilhafterweise einen Plateauabschnitt
ohne Höhenänderung auf. Der zweite Elektromotor läuft nach dem Abschalten noch einen
unbestimmten Weg nach, der sich aufgrund des Plateauabschnitts der Steuerkurve nicht
auf die Position der Klinke auswirken kann. Sofern die Klinke am zweiten Schieber
geführt ist, wird sie bei einem Diebstahlversuch zusammen mit dem zweiten Schieber
in die Entriegelungsstellung gebracht. Beim Zurückstellen der Handhabe im Innern des
Fahrzeugs kehrt sie mit dem zweiten Schieber wieder in die Verriegelungsstellung zurück,
wobei sie wieder auf den Plateauabschnitt der Steuerkurve gelangt. Um dies zu erleichtern,
weist der Plateauabschnitt gemäß Anspruch 17 an seiner radial äußeren Kante eine in
radialer Richtung abfallende Schräge auf.
[0019] Um den Steuerungsaufwand für den zweiten Elektromotor gering zu halten, ist dieser
gemäß Anspruch 19 nur in eine einzige Drehrichtung ansteuerbar, wobei dann, um nicht
komplizierte mechanische Umschaltmechanismen zu benötigen, auch das Zahnrad vom Elektromotor
nur in eine einzige Drehrichtung antreibbar ist. Der zweite Elektromotor kann sowohl
zum Zurückziehen der Klinke als auch zum Vordrücken der Klinke durch das Federelement
einschaltbar sein, wobei dann nach jedem Einschalten des Elektromotors das Zahnrad
um etwa 180° drehbar ist. Da die Klinke jedoch auch bei gesetzter Diebstahlsicherung
von der Steuerkurve wegbewegbar ist, ist es im Prinzip nicht notwendig, daß der zweite
Elektromotor zum Zurücksetzen der Diebstahlsicherung eingeschaltet wird. Deshalb ist
in der vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 22 vorgesehen, daß der zweite Elektromotor
nur zum Zurückziehen der Klinke einschaltbar ist, wobei nach jedem Einschalten des
Elektromotors das Zahnrad vorzugsweise um 360° drehbar ist. Bei einer solchen Ausführung
kann die Anzahl der Schaltvorgänge und unter Umständen, wenn das Zahnrad jeweils um
weniger als 360° gedreht wird, auch die gesamte Betriebsdauer des zweiten Elektromotors
reduziert werden. Außerdem ist als Endschalter nur ein öffner notwendig, so daß auch
die Anzahl der elektrischen Leitungen innerhalb des Stellantriebs verringert werden
kann. Wärend es also bei einem Entriegelungsvorgang keinen Einfluß auf die Funktionsweise
hat, ob der zweite Elektromotor vor dem ersten Elektromotor, gleichzeitg mit dem ersten
Elektromotor, nach dem ersten Elektromotor oder überhaupt nicht läuft, ist es für
das Setzen der Diebstahlsicherung notwendig, daß sich die Klinke mit den Schiebern
in der Verriegelungsstellung befindet, damit die Steuerkurve an der Klinke angreifen
kann. Zwischen dem Beginn der Verstellung der Schieber aus der Entriegelung zur Verriegelungsposition
und dem Angriff der Steuerkurve an der Klinke ist deshalb eine zeitliche Verzögerung
notwendig, die z. B. durch ein verzögertes Einschalten des zweiten Elektromotors herbeigeführt
werden kann. Insbesondere kann der zweite Elektromotor erst dann eingeschaltet werden,
wenn die Schieber die Verriegelungsposition erreicht haben und dies durch ein Signal,
z. B. eines elektrischen Schalters im Türschloß, gemeldet worden ist. Eine zeitliche
Verzögerung könnte jedoch auch dadurch geschaffen werden, daß die Motoren gleichzeitig
eingeschaltet werden, das Zahnrad mit der Steuerkurve jedoch wesentlich langsamer
läuft als das Zahnrad mit der die Schieber verstellenden Kurbel oder, im Falle, daß
das Zahnrad mit der Steuerkurve jeweils um 360° gedreht wird, die Rampe erst nach
einem Drehwinkel, der wesentlich größer als 180° ist, zur Klinke kommt. Letztere Lösungen
sind jedoch nicht sehr sicher, da die Zeitdauer, die zur Verstellung der Schieber
durch den ersten Elektromotor notwendig ist, sehr unterschiedlich sein kann.
[0020] Will man, daß die Klinke unmittelbar nach dem Einschalten des zweiten Elektromotors
betätigt wird, so ist eine Ausbildung gemäß Anspruch 23 zweckmäßig.
[0021] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen elektromotorischen Stellantriebs
im Hinblick auf die Anordnung und Führung der Klinke kann man den Unteransprüchen
24 bis 29 entnehmen. So ist in der bevorzugten Ausführung nach Anspruch 24 das Federelement
einer Schraubenfeder, die sich in einer Sackbohrung der Klinke befindet und sich an
einem Ansatz des die Klinke führenden Schiebers abstützt, welcher Ansatz durch einen
Längsschlitz, in dem die Sackbohrung nach außen offen ist, in die Sackbohrung hineinragt.
Die Klinke ist dann sehr lang und kann entsprechend lang geführt werden. Der Weg der
Klinke aus ihrer Führung heraus wird vorteilhafterweise durch einen Anschlag des die
Klinke nicht führenden Schiebers begrenzt. Es wird dadurch ein Anschlag am die Klinke
führenden Schieber vermieden, so daß die Klinke leicht in die Führung eingeschoben
werden kann. Durch eine Ausbildung gemäß Anspruch 26 wird die Schraubenfeder in jeder
Position der Klinke gut seitlich abgestützt.
[0022] Die Platzverhältnisse können es als günstig erscheinen lassen, daß die Klinke gemäß
Anspruch 28 am zweiten Schieber geführt ist. Ist die Klinke dagegen gemäß Anspruch
29 am ersten Schieber geführt, so wird sie bei gesetzter Diebstahlsicherung und einer
Betätigung der Handhabe im Innern des Fahrzeugs, die zu einer Bewegung des zweiten
Schiebers führt, nicht mitgenommen, sondern verbleibt an der Steuerkurve. Es muß keine
Vorsorge dafür getroffen werden, daß die Klinke z. B. durch eine Abstützfläche am
ersten Schieber oder am Gehäuse in der Diebstahlsicherungsposition verbleibt oder
bei der Rückkehr des zweiten Schiebers wieder in diese Position geschoben wird.
[0023] Die ganze Konstruktion von Schloß, elektromotorischem Stellantrieb und Handhabe im
Innern des Fahrzeugs sowie der mechanischen Verbindungen zwischen diesen Teilen kann
so gewählt sein, daß der zweite Schieber über die Handhabe im Innern des Fahrzeugs
nur im Sinne einer Entriegelung des Türschlosses betätigbar ist. Damit dann auch eine
Verriegelung über die Handhabe im Innern möglich ist, ist gemäß Anspruch 31 vorgesehen,
daß die Schieber über einen Mitnehmer mit der Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs
koppelbar sind und daß sich der Mitnehmer in Bewegungsrichtung der Schieber zwischen
diesen befindet. Ist dagegen der zweite Schieber über die Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs
sowohl im Sinne einer Verriegelung als auch im Sinne einer Entriegelung betätigbar,
so ist vorteilhafterweise der zweite Schieber mit dem Mitnehmer in beide Bewegungsrichtungen
direkt formschlüssig koppelbar.
[0024] Vorteilhafte Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen elektromotorischen Stellantriebs
im Hinblick auf die Führung der Schieber sind in den Unteransprüchen 33 bis 35 enthalten.
Dabei ist es besonders günstig, daß nur der eine Schieber am Gehäuse und der andere
Schieber am ersten Schieber geführt ist. Eine richtige Montage der beiden Schieber
aneinander wird durch eine Ausbildung gemäß Anspruch 35 sichergestellt.
[0025] Bei einem elektromotorischen Stellantrieb gemäß Anspruch 2 ist nach Anspruch 36 in
vorteilhafter Weise der Mitnehmer gegen die Wirkung eines Federelements bewegbar,
das sich am zugehörigen Schieber abstützt. Günstig erscheint es auch, wenn der Mitnehmer
gemäß Anspruch 37 in einer Position mit dem zugehörigen Schieber durch ein Grenzkraftgesperre
koppelbar ist. Grundsätzlich kann dies in beiden Betriebspositionen des Mitnehmers
gegenüber dem zugehörigen Schieber geschehen. Beim Einsatz eines Federelements genügt
jedoch eine Koppelung durch ein Grenzkraftgesperre nur in einer Position, und zwar
in derjenigen, in der der Vorsprung verkleinert oder der Rücksprung vergrößert ist.
Ebenso genügt ohne Federelement ein einziges Grenzkraftgesperre in der genannten Position
des Mitnehmers, wenn bei jedem Verriegeln auch eine Diebstahlsicherung vorgesehen
ist.
[0026] Ein elektromotorischer Stellantrieb gemäß Anspruch 2 ist in besonderer Weise dafür
geeignet, um für die Verriegelung und die Diebstahlsicherung nur einen einzigen drehrichtungsumkehrbaren
Elektromotor, mit dem der Mitnehmer verstellbar gekoppelt ist, zu verwenden. Die Koppelung
des Mitnehmers mit dem Elektromotor kann z. B. über ein vom Elektromotor antreibbares
Zahnrad und einer Zahnstange des Mitnehmers stattfinden. Dabei stimmt die Drehrichtung
des Motors während der Diebstahlsicherung vorteilhafterweise mit der Drehrichtung
während der Verriegelung und während der Diebstahlentsicherung vorteilhafterweise
mit der Drehrichtung während der Entriegelung überein.
[0027] Eine erfindungsgemäße Ausführung eines elektromotorischen Stellantriebs, die vom
Anspruch 1 umfaßt wird, und eine erfindungsgemäße Ausführung eines elektromotorischen
Stellantriebs, die vom Anspruch 2 umfaßt wird, sind in den Zeichnungen dargestellt.
Anhand der Figuren dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher erläutert.
[0028] Es zeigen:
- Figur 1
- das erste Ausführungsbeispiel in einem Blick in das Innere des Stellantriebs, wobei
sich der erste und der zweite Schieber in einer Endlage befinden, die einem verriegelten
Türschloß entspricht,
- Figur 2
- einen Schnitt entlang der Linie II-II aus Figur 1,
- Figur 3
- eine Ansicht des Zahnrades mit der Steuerkurve für die Klinke, die die beiden Schieber
miteinander verbindet,
- Figur 4
- einen Schnitt entlang der Linie IV-IV aus Figur 3,
- Figur 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V aus Figur 3,
- Figur 6
- bei einem konstruktiv etwas anders ausgelegten Ausführungsbeispiel als nach Figur
1 die Position der Klinke relativ zur Steuerkurve nach einer Verriegelung,
- Figur 7
- einen Schnitt entlang der Linie VII-VII aus Figur 6,
- Figur 8
- eine Darstellung ähnlich der nach Figur 6, wobei jedoch auch die Diebstahlsicherung
gesetzt ist,
- Figur 9
- einen Schnitt entlang der Linie IX-IX aus Figur 8.
- Figur 10
- eine Darstellung gemäß der aus den Figuren 6 und 8, wobei jedoch bei gesetzter Diebstahlsicherung
eine Handhabe im Innern des Fahrzeugs betätigt worden ist,
- Figur 11
- eine Darstellung ähnlich der aus den Figuren 6, 8 und 10, wobei sich die Steuerkurve
bei ausgefallenem Elektromotor in der Stellung Diebstahlsicherung befindet, die Türe
jedoch einmal entriegelt und wieder verriegelt worden ist,
- Figur 12
- einen Schnitt entlang der Linie XII-XII aus Figur 11,
- Figur 13
- in der Verriegelungsstellung die beiden Schieber einer anderen Ausführung, bei der
die beiden Schieber über einen Vorsprung und einen Rücksprung miteinander koppelbar
sind, wobei der Rücksprung zur Diebstahlsicherung vergrößert werden kann, und
- Figur 14
- die Ausführung nach Figur 13 in der Verriegelungsposition der Schieber und mit gesetzter
Diebstahlsicherung.
[0029] Bei dem Stellantrieb nach den Figuren 1 und 2 ist in einem zweiteiligen Gehäuse 20
mit einem Gehäusetopf 21 und einem Deckel 22 aus Kunststoff ein erster Elektromotor
23 festgelegt, der über eine auf seiner Welle 24 sitzenden Schnecke 25, ein Schneckenrad
26 und ein einstückig mit diesem Schneckenrad ausgebildetes, jedoch nicht näher dargestelltes
Ritzel schließlich ein Kurbelrad 21 antreibt. Von diesem Kurbelrad 27 steht ein sich
kegelförmig verjüngender Kurbelzapfen 28 ab, der sich folglich auf einer Kreisbahn
bewegt. Die Achse des Schneckenrads 26 ist mit 29 bezeichnet.
[0030] ln dem Gehäuse 20 ist in Richtung des Doppelpfeiles A ein Schieber 30 längsbeweglich
geführt, der über U-förmige Ausnehmungen 31, die sich an einem aus dem Gehäuse 20
herausspringenden Ansatz 32 befinden, mit einer nicht näher dargestellten Schubstange
verbunden werden kann, die auf einen Türverrieglungsmechanismus in einem Kraftfahrzeug
wirkt. An einem sich parallel zum Deckel 22 erstreckenden Ausleger 35 des Schiebers
30, und zwar - in der Draufsicht nach Figur 1 gesehen - an der Unterseite des Auslegers
35 sind zwei Anschläge 33 und 34 vorgesehen, die mit dem Kurbelzapfen 28 zusammenwirken.
Man erkennt aus Figur 1, daß der Abstand 8 zwischen den beiden Anschlägen 33 und 34
in Verstellrichtung des Schiebers 30 sehr viel kleiner ist als der Radius der Kurbel,
d. h. also sehr viel kleiner als der Abstand des Kurbelzapfens 28 von der Achse 29
des Kurbelrades 27. Dies ermöglich einen großen Hub des Schiebers 30 bei einem gegebenen
Kurbelradlus. Der Abstand D der beiden Anschläge 33 und 34 quer zur Verstellrichtung
des Schiebers 30 ist nur geringfügig größer als der Durchmesser des Kurbelzapfens
28. In der in Figur 1 dargestellten einen Endlage des Kurbelrades 27 und des Schiebers
30 befindet sich der Kurbelzapfen 28, quer zur Verstellrichtung des Schiebers 30 gesehen,
zwischen den beiden Anschlägen 33 und 34. In dieser Endlage ist also der Schieber
30 von dem Kurbelzapfen 28 bzw. dem Kurbelrad 27 vollständig entkoppelt und kann mit
der schon erwähnten Schubstange leichtgängig manuell von der gezeigten Endlage in
die andere Endlage und wieder zurück umgestellt werden. Gleiches gilt, wenn sich das
Kurbelrad 27, der Kurbelzapfen 28 und der Schieber 30 in der anderen Endlage befinden,
in der das Kurbelrad um 180° gegenüber der in Figur 1 gezeigten Lage verdreht ist.
[0031] Wird, ausgehend von der in Figur 1 gezeigten Lage, nun der den Kurbelzapfen 28 antreibende
Elektromotor 23 eingeschaltet, so wird der Kurbelzapfen auf seiner kreisförmigen Verstellbahn
im Uhrzeigersinn bewegt. Er schlägt dann an dem Anschlag 33 des Schiebers 30 an und
nimmt während des folgenden Teils seiner Bewegung Anschlag 33 und Schieber 30 bis
in die andere Endlage mit. Nach einem Drehwinkel von 180° wird der Kurbelzapfen wieder
stillgesetzt. Beim Wiedereinschalten des Elektromotors 23 schlägt der Kurbelzapfen
28 am Anschlag 34 des Schiebers 30 an und stellt den Schieber wieder in die in Figur
1 gezeigte Endlage zurück, die einer verriegelten Tür entspricht.
[0032] Insgesamt wird also deutlich, daß der Kurbelzapfen 28 bei jedem Stellvorgang jeweils
um einen Winkel von 180° in gleicher Drehrichtung angetrieben wird. Der Kurbelzapfen
28 ist nur während eines Teils seiner Bewegung mit den Anschlägen 33 bzw. 34 gekoppelt,
in den Endlagen nach jeweils einem Drehwinkel von 180° aber von dem Schieber 30 entkoppelt.
[0033] Der Schieber 30 ist im wesentlichen parallel zu einer Seitenwand des Gehäuses 20
angeordnet und greift mit dem dünnen Ausleger 35 parallel zum Deckel 22 und knapp
unterhalb von diesem in den Gehäusetopf 21 hinein. Im Bereich der Seitenwand, an der
sich der Schieber befindet, ist in diesem ein zweiter Schieber 40 geführt, wobei die
Richtung einer möglichen Bewegung des zweiten Schiebers 40 relativ zum ersten Schieber
30 mit der Richtung des Doppelpfeiles A übereinstimmt. Zur Führung besitzt der zweite
Schieber 40 seitlich zwei Leisten 41, die in zur Einführung des zweiten Schiebers
40 in den ersten Schieber 30 am einen Ende offene Nuten 42 des ersten Schiebers 30
eingreifen. Wie man deutlich aus Figur 2 ersieht, ist die eine Seitenwand 43 der Nuten
42 höher als die andere Seitenwand. Entsprechend sind auch die Leisten 41 an der der
Seitenwand 43 zugewandten Seite höher als an der anderen Seite, so daß der Schieber
40 nur in einer einzigen relativen Lage zum Schieber 30 in diesen eingeschoben werden
kann. Das offene Ende der Nuten 42 befindet sich an der Stirnseite 44 des Schiebers
30. Die beiden Leisten 45 des Schiebers 30, in denen sich die Nuten 42 befinden, sind
nur im Bereich des Ansatzes 32 und am anderen Ende der Nuten 42 miteinander verbunden.
Der zweite Schieber 40 kann deshalb zwischen der Stirnseite 44 und dem Ansatz 32 des
ersten Schiebers 30 mit einem Ansatz 46 durch dieselbe Öffnung 47 in der Seitenwand
48 des Gehäuses 20 nach außen greifen, durch die dies auch der Schieber 30 mit dem
Ansatz 32 tut. In einer Nut 49 kann in den Ansatz 46 des zweiten Schiebers 40 eine
nicht näher dargestellte Mitnahmescheibe eingesetzt werden, die z. B. über einen Bowdenzug
von einer Handhabe im Innern eines Kraftfahrzeugs betätigbar ist. Mitnahmescheibe
und zweiter Schieber 40 sind also in Richtung des Doppelpfeiles A formschlüssig miteinander
gekoppelt. Im normalen Betrieb liegen die beiden Ansätze 32 und 46 unmittelbar aneinander,
wie dies in Figur 1 gezeigt ist.
[0034] Auf der der Seitenwand 48 des Gehäuses 20 abgewandten Seite des zweiten Schiebers
40 ist an diesem senkrecht zur Verstellrichtung der Schieber, die in Figur 1 durch
den Doppelpfeil A angedeutet ist, und senkrecht zum Deckel 22 des Gehäuses 20 eine
Klinke 50 geführt. Zur Führung greift die Klinke 50 mit zwei seitlichen Leisten 51
in zwei Nuten 52 des Schiebers 40 ein, die durch zwei auf den Schieber einstückig
aufgesetzte umgekehrt L-förmige Leisten 53 gebildet werden. Die Klinke besitzt in
Führungsrichtung eine Sackbohrung 54, die sich zum Schieber 40 hin in einen Längsschlitz
55 öffnet. Die Breite des Schlitzes ist jedoch geringer als der Durchmesser der Sackbohrung
54, so daß eine in die Sackbohrung 54 eingelegte Schraubendruckfeder 56 nicht durch
den Schlitz aus der Sackbohrung 54 herausfallen kann. Die Schraubendruckfeder stützt
sich am Boden der Sackbohrung 54 und an einem Widerlager 57 des Schiebers 40 ab, das
durch den Längsschlitz 55 in die Sackbohrung 54 hineingreift. In Figur 2 ist mit durchgehenden
Linien eine erste Endlage und mit gestrichelten Linien eine zweite Endlage der Klinke
50 angedeutet. Man sieht, daß das Widerlager 57 in jeder Position der Klinke 50 von
der dem Längsschlitz 55 gegenüberliegenden Wand 58 überdeckt ist, so daß sich die
Schraubendruckfeder 56 sicher in der vorgegebenen Lage an dem Widerlager 57 abstützt.
Die Nuten 52 des Schiebers 40 sind beidseitig offen und die Leisten 51 der Klinke
50 durchgehend gleich, so daß die Klinke leicht in Richtung auf die Abstützfläche
der Schraubendruckfeder 56 am Widerlager 57 hin in den zweiten Schieber 40 geschoben
werden kann. Im Ausleger 35 des ersten Schiebers 30 befindet sich ein rechteckiger
Durchbruch 58, in den, sofern er mit der Führung der Klinke 50 fluchtet, die Schraubendruckfeder
den Kopf 59 der Klinke 50 soweit hineindrücken kann, bis die Klinke mit einer Stufe
an der dem Deckel 22 abgewandten Seite des Auslegers 35 anschlägt. In einem parallel
zum Ausleger 35 des Schiebers 30 liegenden Querschnitt, insbesondere in Bewegungsrichtung
der Schieber 30 und 40, sind die Maße des Durchbruchs 48 und des Kopfes 59 der Klinke
50 so aufeinander abgestimmt, daß nur ein geringes Spiel zwischen ihnen besteht.
[0035] Wenn die Klinke 50 mit ihrem Kopf 59 in den Durchbruch 58 des Schiebers 30 eingreift,
sind also die Schieber 30 und 40 in beide Bewegungsrichtungen miteinander gekoppelt.
Aus dem Aneinanderliegen der beiden Ansätze 32 und 46 geht außerdem hervor, daß aus
der in Figur 1 gezeigten Endlage der beiden Schieber, die einem verriegelten Türschloß
entspricht, der Schieber 30 den Schieber 40 mit dem Ansatz 32 unabhängig von der Klinke
50 mit in die Endlage nehmen kann, die einer entriegelten Tür entspricht. Dabei spielt
es keine Rolle, ob der Schieber 30 manuell über den Schließzylinder oder von dem Elektromotor
23 verstellt wird. Beim Verriegeln der Türschlösser, also bei einer Verstellung des
Schiebers 30 von der zweiten Endlage in die in Figur 1 gezeigte Endlage, wird der
zweite Schieber 40 vom ersten Schieber 30 über die Klinke 50 mitgenommen, wobei es
wiederum keine Rolle spielt, ob der erste Schieber 30 von Hand oder vom Elektromotor
verstellt wird.
[0036] Bei Eingriff der Klinke 50 in den Durchbruch 58 ist es möglich, auch mit der Innenverriegelungshandhabe
eine Kraftfahrzeugtür zu entriegeln oder zu verriegeln. Ist die lüre verriegelt und
wird nun die Innenverriegelungshandhabe betätigt, so wird über die nicht dargestellte
Mitnahmescheibe, die sich in der Nut 49 des Ansatzes 46 des zweiten Schiebers 40 befindet,
der zweite Schieber 40 und über die Klinke 50 der erste Schieber 30 mitgenommen, der
die Bewegung auf das Türschloß überträgt. Bei einem Verriegelungsvorgang nimmt der
Schieber 40 den ersten Schieber 30 über den Ansatz 46 bzw. die Klinke 50 mit.
[0037] Während bei einer Verriegelung einer Kraftfahrzeugtür von innen jederzeit auch wieder
deren Entriegelung von innen möglich sein sollte, ist es erwünscht, bei einer Verriegelung
von außen die Möglichkeit zu haben, eine anschließende Entriegelung von innen unmöglich
zu machen. Es soll damit vermieden werden, daß bei einem Diebstahlversuch nach dem
Einschlagen einer Fensterscheibe des Kraftfahrzeugs durch eine Betätigung einer Innenverriegelungshandhabe
die Türen entriegeit werden und dann das Kraftfahrzeug leicht zugänglich ist.
[0038] Um diese Diehstahlsicherung zu ermöglichen, ist eben die schon beschriebene Klinke
50 vorhanden, die von einem zweiten Elektromotor 65 aus dem Durchbruch 58 des Schiebers
30 zurückgezogen werden kann, sofern sich die beiden Schieber 30 und 40 in der Verriegelungsposition
befinden und der Elektromotor 65 an Spannung gelegt wird. Der Elektromotor 65 treibt
ähnlich wie der Elektromotor 23 über eine auf seiner Welle 66 sitzenden Schnecke 67,
über ein Schneckenrad 68 und über ein einstückig mit diesem Schneckenrad ausgebildetes
Ritzel 69 schließlich ein Zahnrad 70 an, das knapp unterhalb des Auslegers 35 des
Schiebers 30 mit einem Zahnkranz 71 versehen ist und, vom Ausleger 35 aus gesehen,
jenseits des Zahnkranzes 71 eine Steuerkurve 75 aufweist, die sich im Abstand zum
Zahnkranz 71 auf der diesem Zahnkranz abgewandten Seite eines radialen Flansches 76
des Zahnrads 10 befindet.
[0039] Während in Figur 2 das Zahnrad 70 nur schematisch gezeichnet ist, gehen nähere Einzelheiten
aus den Figuren 3 bis 5 hervor. Die Steuerkurve 75 erstreckt sich über einen Winkel
von etwa 205° und besteht aus einer von der Unterseite des Zahnkranzes 71 aus ansteigenden
Rampe 77, die sich über einen Winkel von etwa 60° erstreckt und einem sich an die
Rampe anschließenden Plateauabschnitt 78, dessen Länge etwa 245° beträgt. Am Ende
79 des Plateauabschnitts bricht die Steuerkurve abrupt ab. Der die Steuerkurve 75
tragende Flansch 76 ist gegen den Zahnkranz 71 hin durch eine umlaufende Nut 80, die
radial nach außen offen ist, von dem Zahnkranz 11 freigeschnitten. Die Nut 80 ist
breiter als ein Kurvenfolger 81, der einstückig mit der Klinke 50 ausgebildet ist
und senkrecht zu deren Führungsrichtung zu der Steuerkurve 75 hin von der Klinke 50
absteht und sich, wie aus Figur 2 ersichtlich, bei in den Schieber 30 eingeschnappter
Klinke 50 knapp unterhalb des Zahnkranzes 71 auf Höhe der Nut 80 befindet. Die Nut
80 setzt sich auch unterhalb der Rampe 77 fort, nimmt dort jedoch entsprechend der
Schrägstellung der Rampe in ihrer Breite zunächst kontinuierlich ab, hat dann noch
einmal einen Abschnitt mit einer konstanten Breite, weil die Rampe 77 dünner wird,
und nimmt schließlich in ihrer Breite bis nahe auf den Wert Null ab. Daß die Rampe
71 an ihrem Fuß dünner ist als im Abstand dazu hat werkzeugtechnische Gründe. Die
Rampe ist nämlich nicht nur radial außen, sondern auch an ihrem Fuß 82 von dem übrigen
Material des Zahnrades 70 getrennt. Um jeaoch ein glattes Auflaufen des Kurvenfolgers
81 auf die Rampe 77 zu gewährleisten, darf der Abstand zwischen dem Fuß 82 der Rampe
77 und dem übrigen Material des Zahnrades 70 nur gering sein. Dieser geringe Abstand
muß mit einem Abschnitt des Formwerkzeugs erzeugt werden, der nur sehr dünn und deshalb
bruchgefährdet ist. Dadurch, daß die Rampe an ihrem Fuß dünner ist als im Abstand
dazu, wird die Länge dieses Werkzeugabschnitts in Umlaufrichtung klein und damit die
Bruchgefahr vermindert. Die Rampe 77 ist auch radial innen durch einen Freischnitt
83, der durch einen Durchbruch 84 im Zahnkranz 71 des Zahnrads 70 entformbar ist,
vom übrigen Material des Zahnrads 70 getrennt. Wie man in Figur 3 erkennen kann, beginnt
dabei der Freischnitt 83, in Umlaufrichtung betrachtet, schon im Abstand vor dem Fuß
82 der Rampe 77 und endet kurz hinter dem Übergang zwischen der Rampe 77 und dem Plateauabschnitt
78 innerhalb des Plateauabschnitts 78. Nur an diesem übergang ist also die Rampe 77
mit dem übrigen Material des Zahnrads 70 verbunden. Sie kann deshalb von dem Zahnkranz
71 gut wegfedern.
[0040] Das Zahnrad 70 trägt auch einen radialen Nocken 85, mit dem ein im Gehäuse 20 unterbrachter
Endlagenschalter 86 für den Elektromotor 65 betätigt werden kann. Der Schalter 86
ist ein Wechsler, der von dem Nocken 85 so gesteuert wird, daß der immer in dieselbe
Drehrichtung laufende Elektromotor 65 jeweils nach einer Drehung des Zahnrades 70
von etwa 180° abgeschaltet wird. In Umlaufrichtung sind die Lage des Nockens 85 und
die Lage der Steuerkurve 75 so aufeinander abgestimmt, daß sich der Kurvenfolger 81
der Klinke 50 in der einen Ruhelage des Zahnrads 70 kurz vor der Rampe 77 und in der
anderen Ruhelage des Zahnrads 70 kurz vor dem Ende 79 des Plateauabschnitts 78 befindet,
sofern die Schieber 30 und 40 in der Verriegelungsposition stehen.
[0041] Die Funktionsweise des elektromotorischen Stellantriebs nach den Figuren 1 bis 5
sei nun auch mit Hilfe der Figuren 6 bis 12 näher erklärt. Man erkennt in diesen Figuren
ebenfalls den ersten Schieber 30, den zweiten Schieber 40, die Klinke 50 mit dem Kopf
59 und dem Kurvenfolger 81 sowie das Zahnrad 70 mit dem Flansch 76 als Träger der
Steuerkurve 75 mit der Rampe 77 und dem Plateauabschnitt 78. Die Figuren 6 und 7 zeigen
die Schieber 30 und 40 in der Verriegelungsposition, aus der sie durch eine Bewegung
nach rechts (in der Ansicht nach Figur 6 betrachtet) in die Entriegelungsposition
gebracht werden können. In dem Zustand nach den Figuren 6 und 7 greift die Klinke
50 mit ihrem Kopf 59 in den ersten Schieber 30 ein. Wird nun die Innenverriegelungsnandhabe
betätigt, so nimmt der Scnieber 40 über die Klinke 50 den Schieber 30 in die Entriegelungsstellung
mit, so daß das Schloß entriegelt ist. Es war also keine Diebstahlsicherung gesetzt.
Soll verriegelt und die Diebstahlsicherung gesetzt werden, so wird durch ein längeres
Betätigen des Schließzylinders, durch ein nochmaliges Betätigen des Schließzylinders
oder auch durch ein Betätigen des Schließzylinders über einen bestimmten Weg hinaus
ein Signal gegeben, aufgrund dessen der zweite Elektromotor 65 an Spannung gelegt
wird, wenn sich der Schieber 30 in der Verriegelungsposition befindet. Der Elektromotor
65 dreht das Zahnrad 70, in der Ansicht nach Figur 6 betrachtet, im Uhrzeigersinn
um 180° bis er von dem Schalter 86 ausgeschaltet wird. Die Steuerkurve 75 fährt mit
der Rampe 77 unter den Kurvenfolger 81 der Klinke 50 und zieht diese aus dem Durchbruch
58 des Schiebers 30 heraus, wobei der Weg der Klinke 50 durch die Höhe des Plateauabschnitts
78 der Steuerkurve 75 bestimmt ist. Beim Abschalten des Elektromotors 65 befindet
sich der Kurvenfolger 81 der Klinke 50 nahe am Ende 79 des Plateauabschnitts 78, während
er vor der 180°-Drehung des Zahnrads 70 kurz vor der Rampe 77 stand. Wird nun, ausgehend
von dem Zustand nach den Figuren 8 und 9, eine lnnenverriegelungshandhabe des Fahrzeugs
betätigt, so wird nur der Schieber 40 nach rechts in die Entriegelungsstellung bewegt.
Die Position des Schiebers 30 dagegen verändert sich nicht, so daß das Türschloß verriegelt
bleibt. Bei der Bewegung des Schiebers 40 kann die Klinke 50 ohne weiteres von dem
Plateauabschnitt 78 der Steuerkurve 75 tangential wegbewegt werden. Sobald der Kurvenfolger
81 den Plateauabschnitt 78 verlassen hat, stützt sich die Klinke an einer Wand des
Schiebers 30 ab, so daß sie ihre Höhenlage bezüglich der Steuerkurve 75 im wesentlichen
beibehält, und rutscht mit dem Schieber 40 am Schieber 30 entlang. Wird die Innenverriegelungshandhabe
wieder zurückbewegt, so bewegt sich auch der Schieber 40 wieder in die in Figur 8
gezeigte Position, wobei der Kurvenfolger 81 wieder auf den Plateauabschnitt 78 der
Steuerkurve 75 gelangt. Um dieses Auflaufen auf den Plateauabschnitt 78 zu erleichtern,
ist dieser, wie insbesondere die Figur 4 zeigt, radial außen mit einer Schräge 87
versehen. Verbleiben dagegen die Innenverriegelungshandhabe und mit ihr der Schieber
40 in der Entriegelungsstellung, so wird bei einer Entriegelung von außen der Schieber
30 nachgestellt, wobei in der Entriegelungsposition des Schiebers 30 die Klinke 50
aufgrund der Kraft der Feder 56 in den Durchbruch 48 des Schiebers 30 einrastet und
damit beide Schieber wieder gekoppelt sind. Die Position der einzelnen Teile bei gesetzter
Diebstahlsicherung und nach einer Betätigung der Innenverriegelungshandhabe in Richtung
Entriegelung ist in Figur 10 gezeigt.
[0042] Nun kann es vorkommen, daß die Stromversorgung für den zweiten Elektromotor 65 ausfällt.
Das Zahnrad 70 kann sich dann in der Ruhelage nach Figur 6 oder in der Ruhelage nach
Figur 8, aber auch in jeder Zwischenlage befinden. Immer soll es möglich sein, die
beiden Schieber 30 und 40 aus ihrer Entriegelungsposition in die Verriegelungsposition
zu bringen, um die Türe des Fahrzeugs zumindest verriegeln, wenn auch nicht gegen
Diebstahl sichern zu können. Dabei muß vor allem der Weg für den Kurvenfolger 81 der
Klinke frei sein. Wenn sich das Zahnrad in der Position nach Figur 6 befindet, die
ja der nicht gesetzten Diebstahlsicherung entspricht, kann die Klinke 50 frei bewegt
werden, so daß eine Verriegelung möglich ist. Dies gilt auch, wenn sich der keine
Steuerkurve tragende Umfangsabschnitt des Zahnrads 70 im Weg des Kurvenfolgers 81
betindet. Nimmt das Zahnrad 70 dagegen seine andere Ruhelage ein, die in den Figuren
8, 10 und 11 gezeigt ist, so ermöglicht es die Nut 80 zwischen dem Flansch 76 und
dem Zahnkranz 71 des Zahnrads 70, daß eine Verriegelung möglich ist. Denn während
dieser Verriegelung kann der Kurvenfolger 81 in diese Nut hineingeschoben werden,
wie dies insbesondere aus Figur 12 hervorgeht. Befindet sich gerade die Rampe 77 im
Weg des Kurvenfolgers 81, so hebt dieser die Rampe aufgrund deren federnder Eigenschaften
entweder nur etwas hoch oder fährt ganz unter sie hindurch. Damit ist eine Verriegelung
in jeder Position des Zahnrads 70 möglich. Insbesondere aus Figur 6 geht hervor, daß
die Drehrichtung des Zahnrads 70 beim Auflaufen des Kurvenfolgers 81 auf die Rampe
77 so gewählt ist, daß eine beim Auflaufen auftretende Kraftkomponente in Bewegungsrichtung
der Schieber 30 und 40 in Verriegelungsrichtung wirkt. Da die Schieber in dieser Richtung
an einem Anschlag anliegen, kann diese Kraft die Lage der Schieber nicht beeinflussen.
Ebenso bringt es diese Drehrichtung mit sich, daß beim Ausfall der Stromversorgung
die Rampe 77 unterfahren werden kann und der Kurvenfolger 81 nicht auf die Rampe aufläuft,
sollte diese sich zufälligerweise im Bereich des Kurvenfolgers befinden. Damit kann
man erreichen, daß bei Ausfall der Spannungsversorgung für den Elektromotor 65 über
die Innenverriegelungshandhabe auf keinen Fall die Diebstahlsicherung gesetzt wird.
[0043] Bei dem elektromotorischen Stellantrieb nach den Figuren 13 und 14 sind wiederum
ein erster Schieber 30 und ein zweiter Schieber 40 vorhanden. Der zweite Schieber
besteht aus zwei Teilen 95 und 96, die in Bewegungsrichtung der Schieber, die wiederum
durch den Doppelpfeil A angedeutet ist, einen Abstand voneinander haben. Der Teil
96 möge als Mitnehmer bezeichnet werden, da er bei gegenüber dem Schieber 30 ruhenden
Teil 95 des Schiebers 40 von einem Elektromotor 97 relativ zum Teil 95 in Richtung
des Pfeiles A bewegt werden kann. Dazu ist der Mitnehmer 96 mit einem Zahnstangenabschnitt
98 versehen, in den ein nicht dargestelltes Ritzel des Elektromotors 97 eingreift.
Durch den Abstand zwischen den Teilen 95 und 96 des Schiebers 40 wird ein Rücksprung
99 gebildet, in den der Schieber 30 mit einem Vorsprung 100 eingreift. Die beiden
Teile 95 und 96 des Schiebers 40 werden durch eine Schraubenfeder 101 aufeinander
zu gezogen. Außerdem ist am Teil 95 des Schiebers 40 eine Rastfeder 102 befestigt,
die über den Mitnehmer 96 greift und mit einem Raster 103 in eine Rastaufnahme 104
des Mitnehmers 96 eingreifen kann. Die Verrastung wird bei einer bestimmten Krafteinwirkung
in Bewegungsrichtung der Schieber gelöst, so daß Rastfeder, Raster und Rastaufnahme
als Grenzkraftgesperre bezeichnet werden können.
[0044] Wie bei dem elektromotorischen Stellantrieb nach den Figuren 1 bis 12 kann auch bei
demjenigen nach den Figuren 13 und 14 der Schieber 30 an einem Gehäuse geführt sein,
während die Teile 95 und 96 des Schiebers 40 unabhängig voneinander am Schieber 30
geführt sein mögen.
[0045] Der Elektromotor 97 ist ein drehrichtungsumkehrbarer Motor, der zum Verriegeln und
zum Setzen einer Diebstahlsicherung in die eine Richtung und zum Zurücksetzen der
Diebstahlsicherung und Entriegeln in die andere Richtung antreibbar ist.
[0046] ln dem in Figur 13 gezeigten Zustand mögen sich die Schieber 30 und 40 in ihrer Verriegelungsposition
befinden. Wird nun der Motor in Richtung des Pfeiles G eingeschaltet, so schiebt er
den Mitnehmer 96, in der Ansicht nach Figur 13, nach links. Der Mitnehmer 96 nimmt
über den Vorsprung 100 den Schieber 30 mit, so daß das Schloß entriegelt wird. Beim
Verriegeln dreht der Elektromotor 97 in die andere Richtung H, wobei vom Teil 96 des
Schiebers 40 über die Schraubenfeder 101 der andere Teil 95 und der Schieber 30 mitgenommen
werden, bis diese die Verriegelungsposition einnehmen. Bei einem Weiterdrehen des
Elektromotors in dieselbe Richtung wird unter Verstärkung der Spannung der Feder 101
nur noch der Mitnehmer 96 verstellt, bis der Raster 103 in die Rastaufnahme 104 eingreift.
Die Grenzkraftlösung dieser Verrastung ist so gewählt, daß die gespannte Feder 101
allein die Verrastung nicht lösen kann. Die Teile verbleiben deshalb in der in Figur
14 gezeigten Lage, in der der Rücksprung 99 wesentlich größer als der Vorsprung 100
ist. Wird nun eine Innenverriegelungshandhabe, die mit dem Teil 95 des Schiebers 40
verbunden ist, betätigt, so werden zwar die Teile 95 und 96 des Schiebers 40 nach
links bewegt, der Schieber 30 aber verbleibt in Ruhe. Eine Entriegelung des Schlosses
ist nicht möglich.
[0047] Beim Entriegeln aus dem in Figur 14 gezeigten Zustand heraus, wird, da der Bewegung
des Teils 95 des Schiebers 40 ein gewisser Widerstand von der Innenverriegelungshandhabe
entgegengesetzt wird, zunächst die Verrastung gelöst, d. h. die Diebstahlsicherung
zurückgesetzt, und dann das Schloß unter Mitnahme des Schiebers 30 entriegelt.
[0048] Denkbar ist es jedoch auch, daß aus dem Zustand nach Figur 14 heraus zunächst nur
die Teile 95 und 96 des Schiebers 40 bis zur Entriegelungsendlage des Teils 95 verschoben
werden, ehe der Mitnehmer 96 den Schieber 30 nach Lösen der Verrastung zwischen dem
Raster 103 und der Rastausnehmung 104 mitnimmt.
[0049] Unter Umständen kann man auf die Schraubenfeder 101 verzichten, wenn man für den
Raster 103 eine zweite Rastausnehmung im Mitnehmer 96 vorsieht, in die der Raster
103 in der in Figur 13 gezeigten Lage des Mitnehmers 96 eingreift. Dann nimmt nämlich
beim Verriegeln der Mitnehmer 96 über diese weitere Verrastung das Teil 95 des Schiebers
40 und den Schieber 30 mit.
[0050] Schließlich ist es sogar möglich ohne weitere Verrastung auf die Schraubenfeder 101
zu verzichten, wenn man akzeptiert, daß bei einer Verriegelung zunächst unter einer
Vergrößerung des Rücksprungs 99 nur der Mitnehmer 96 bewegt wird, bis der Raster 103
in die Rastausnehmung 104 eingreift und dann auch das Teil 95 des Schiebers 40 und
der Schieber 30 verstellt werden. Bei einer Entriegelung würden wiederum nur die Teile
95 und 96 des Schiebers 40 bewegt, ehe der Schieber 30 mitgenommen wird. Es würde
also jeweils die Diebstahlsicherung schon vor dem Verriegeln gesetzt und erst nach
dem Entriegeln zurückgesetzt.
1. Elektromotorischer Stellantrieb für eine zentrale Türverriegelungsanlage eines Kraftfahrzeugs
mit einem Gehäuse (20), mit einem von einem ersten Elektromotor (23) zwischen zwei
Endlage verstellbaren ersten Schieber (30), der mit einem Türschloß des Kraftfahrzeugs
richtungsunabhängig verbindbar ist und vorzugsweise in den Endlagen vom Elektromotor
(23) entkoppelt ist, so daß er dann leichtgängig per Hand zwischen seinen Endlagen
verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zur Entriegelung ein zweiter
Schieber (40) mit einer Handhabe im Innern eines Kraftfahrzeugs koppelbar ist, daß
der zweite Schieber (40) mit dem ersten Schieber (30) über eine Klinke (50) koppelbar
ist, die an einem der beiden Schieber (40) quer zur Bewegungsrichtung der Schieber
(30, 40) verstellbar geführt ist und unter der Wirkung eines Federelements (56) in
den anderen Schieber (30) eingreift, daß die Klinke (50) von einem zweiten Elektromotor
(65) zur Diebstahlsicherung über ein Steuerorgan (75) vom Eingriff in den anderen
Schieber (30) gegen die Wirkung des Federelements (56) von einer Kupplungsposition
in eine Diebstahisicherungsposition zurückziehbar ist und daß die Klinke (50) zusammen
mit dem Schieber (40), an dem sie geführt ist, in der Diebstahlsicherungsposition
vom Steuerorgan (75) wegbewegbar ist.
2. Elektromotorischer Stellantrieb für eine zentrale Türverriegelungsanlage eines Kraftfahrzeugs
mit einem Gehäuse (20), mit einem von einem ersten Elektromotor (23) zwischen zwei
Endlagen verstellbaren ersten Schieber (30), der mit einem Türschloß des Kraftfahrzeugs
richtungsunabhängig verbindbar ist und vorzugsweise in den Endlagen vom Elektromotor
(23) entkoppelt ist, so daß er dann leichtgängig per Hand zwischen seinen Endlagen
verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entriegelung ein zweiter Schieber
(40) mit einer Handhabe im Innern eines Kraftfahrzeugs koppelbar ist, daß der erste
Schieber (30) und der zweite Schieber (40) mit einem Vorsprung (100) und einem Rücksprung
(99) quer zu ihrer Bewegungsrichtung ineinandergreifen und daß zur Diebstahlsicherung
von einem Elektromotor (97) zur Bildung eines toten Ganges durch Verkleinerung des
Vorsprungs (100) oder Vergrößerung des Rücksprungs (99) ein Mitnehmer (96) eines der
beiden Schieber (40) relativ zu dem Schieber (40) in Bewegungsrichtung der beiden
Schieber (30, 40) verfahrbar ist.
3. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
bei jedem Stellvorgang von einem ersten Elektromotor (23) eine Kurbel (28) jeweils
um eine Schwenkwinkel von 180° in gleicher Drehrichtung antreibbar ist, daß der erste
Schieber (30) von dieser Kurbel (28) zwischen den beiden Endlagen verstellbar ist
und daß die Kurbel (28) mit dem ersten Schieber (30) nur während eines leils ihrer
Schwenkbewegung gekoppelt, in den Endlagen nach jeweils einem Schwenkwinkel von 180°
aber von dem ersten Schieber (30) entkoppelt ist.
4. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Schieber (40) vom ersten Schieber (30) in Richtung Entriegelung unabhängig
von der Klinke (50) mitnehmbar ist.
5. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme
über seitliche Ansätze (32, 46) der Schieber (30, 40) erfolgt.
6. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerorgan eine Steuerkurve (75) mit einer Rampe (77) ist.
7. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Rampe (77) beim Auflaufen der Klinke (50) in eine solche Richtung bewegt, die
mit der Bewegungsrichtung der Schieber (30, 40) beim Verriegeln übereinstimmt.
8. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klinke (50) bei einer Verstellung der Schieber (30, 40) aus der Entriegelungs-
in die Verriegelungsstellung unter die Steuerkurve (75) schiebbar ist.
9. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampe
(77) der Steuerkurve (75) derart federnd ausgebildet ist, daß die Klinke (50) bei
einer Verstellung der Schieber aus der Entriegelungs- in die Verriegelungsstellung
unter die Rampe (77) schiebbar oder unter der Rampe (77) hindurchschiebbar ist.
10. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampe
(77) auch innen, also an der Seitenkante, die der Klinke (50) abgelegen ist, freigeschnitten
ist.
11. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Freischnitt (83) innen etwas länger ist als die Rampe (77).
12. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rampe (77) an ihrem Fuß (82) dünner ist als im Abstand zu ihrem Fuß (82).
13. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Steuerkurve (75) an einem von dem zweiten Elektromotor (65) antreibbaren
Zahnrad (70) befindet.
14. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klinke (50) von der Steuerkurve (75) in Richtung der Achse des Zahnrades (70) bewegbar
ist.
15. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich,
in die Richtung gesehen, in die die Klinke (50) durch die Steuerkurve (75) bewegbar
ist, die Steuerkurve (75) hinter dem Zahnkranz (71) des Zahnrads (70) befindet.
16. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerkurve (75) im Anschluß an die Rampe (77) einen Plateauabschnitt (78)
ohne Höhenänderung aufweist.
17. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
Plateauabschnitt (78) an seiner radial äußeren Kante eine in radialer Richtung abfallende
Schräge (87) aufweist.
18. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Rampe (77) in Umlaufrichtung des Zahnrads (70) über einen Winkel von
etwa 60° erstreckt.
19. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Elektromotor (65) nur in eine einzige Drehrichtung ansteuerbar ist
und daß das Zahnrad (70) vom Elektromotor (65) nur in eine einzige Drehrichlung antreibbar
ist.
20. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Elektromotor (65) sowohl zum Zurückziehen der Klinke (50) als auch zum Vordrücken
der Klinke (50) durch das Federelement (56) einschaltbar ist, wobei nach jedem Einschalten
des Elektromotors (65) das Zahnrad (70) um etwa 180° drehbar ist.
21. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Steuerkurve (75) mit ihrer Rampe (77) und ihrem Plateauabschnitt (78) in Umlaufrichtung
des Zahnrads (70) etwa über einen Winkel von 205° erstreckt.
22. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Elektromotor (65) nur zum Zurückziehen der Klinke einschaltbar ist, wobei nach
jedem Einschalten des Elektromotors (65) das Zahnrad (70) vorzugsweise um 360° drehbar
ist.
23. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Elektromotor (65) nach jedem Einschalten durch einen vom Zahnrad (70)
betätigbaren Endschalter (86) abschaltbar ist und daß der Abschaltpunkt bzw. die Abschaltpunkte
des Endschalters (86) und die Lage und Länge der Steuerkurve (75) derart aufeinander
abgestimmt sind, daß sich die Klinke (50) in der Verriegelungsstellung der Schieber
(30, 40) und in einer Ruhelage des Zahnrads (70) in der Nähe des rampenfernen Endes
(79) des Plateauabschnitts (78) auf diesem bzw. kurz vor der Rampe (77) befindet.
24. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (56) eine Schraubenfeder ist, die sich in einer Sackbohrung (54)
der Klinke (50) befindet und sich an einem Ansatz (57) des die Klinke (50) führenden
Schiebers (40) abstützt, welcher Ansatz (57) durch einen Längsschlitz (55), in dem
die Sackbohrung (54) nach außen offen ist, in die Sackbohrung (54) hineinragt.
25. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (56) die Klinke (50) im gekoppelten Zustand der Schieber (30,
40) gegen einen Anschlag (35) des die Klinke (50) nicht führenden Schiebers (30) drückt.
26. Elektromotorischer Stellantrieb nach den Ansprüchen 24 und 25, dadurch gekennzeichnet,
daß auch bei am Anschlag (35) anliegender Klinke (50) die dem Längsschlitz (55) gegenüberliegende
Wand der Sackbohrung (54) über den die Schraubenfeder (56) abstützenden Ansatz (57)
ragt.
27. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klinke (50) mit zwei einander gegenüberliegenden Leisten (51) in zwei Nuten
(52) geführt ist, von denen jede durch eine auf den Schieber (40) aufgesetzte im Querschnitt
L-förmige Leiste (53) gebildet wird.
28. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klinke (50) am zweiten Schieber (40) geführt ist.
29. Elektromotorischer Stellantrieb eiem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klinke (50) am ersten Schieber (30) geführt ist.
30. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Schieber (40) über die Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs nur im
Sinne einer Entriegelung des Türschlosses betätigbar ist.
31. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 30, dadurch gekennzeicnnet, daß die
Schieber über einen Mitnehmer mit der Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs koppelbar
sind und daß sich der Mitnehmer in Bewegungsrichtung der Schieber (30, 40) zwischen
diesen befindet.
32. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieber (30, 40) über einen Mitnehmer mit der Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs
koppelbar sind, daß der zweite Schieber (40) mit dem Mitnehmer in beide Bewegungsrichtungen
direkt formschlüssig koppelbar ist und daß der Mitnehmer über die Handhabe im Innern
des Kraftfahrzeugs im Sinne einer Verriegelung und einer Entriegelung des Türschlosses
betätigbar ist.
33. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Schieber (30) am Gehäuse (20) und der andere Schieber (40) am ersteren
Schieber (30) geführt ist.
34. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Schieber (30) am Gehäuse (20) und der zweite Schieber (40) am ersten Schieber
(30) geführt ist.
35. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Schieber (30) zwei schmale Nuten (42) und der andere Schieber (40) zwei
schmale Leisten (41) besitzt, die in die Nuten (42) eingreifen, und daß eine Nut (42)
und eine entsprechende Leiste (41) auf der einen Seite tiefer sind als auf der anderen
Seite.
36. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmer (96) gegen die Wirkung eines Federelements (101) bewegbar ist, das sich
am zugehörigen Schieber (40) abstützt.
37. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 36, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (96) in einer Position mit dem zugehörigen Schieber (40) durch ein
Grenzkraftgesperre (102, 103, 104) koppelbar ist.
38. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 2, 3, 36 oder 37, dadurch
gekennzeichnet, daß der eine Schieber (40) und der andere Mitnehmer (96) unabhängig
voneinander am anderen Schieber (30) geführt sind.
39. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 36 bis 38, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (96) ein Teil des zweiten Schiebers (40) ist.
40. Elektromotorischer Stellantrieb nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 36 bis 39, gekennzeichnet
durch einen einzigen drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor (97), mit dem der Mitnehmer
(96) verstellbar gekoppelt ist.
41. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß ein
vom Elektromotor (97) antreibbares Zahnrad mit einer Zahnstange (98) des Mitnehmers
(96) kämmt.
42. Elektromotorischer Stellantrieb nach Anspruch 40 und 41, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmer (96) nach einer Verriegelung des Türschlosses durch ein Weiterdrehen
des Elektromotors (97) in dieselbe Richtung wie während der Verriegelung verfahrbar
ist.
1. An electromotive actuator for a central door locking system of a motor vehicle with
a housing (20), with a first slide (30), which is adjustable by an electric motor
(23) between two end positions, which can be connected with a door lock of the motor
vehicle independent of the direction and which, preferably, is decoupled from the
electric motor (23) in the end positions so that it is easily movably adjustable manually
adjusted between its end positions, characterized in that a second slide (40) can
be coupled with a handle in the inside of the motor vehicle at least for unlocking,
in that the second slide (40) can be coupled with the first slide (30) by a latch
(50) which is adjustably guided at one of the two slides (40) transversely to the
moving direction of the slides (30,40), engages into the other slide (30) under the
effect of a spring element (56), in that the latch (50) can be withdrawn by a second
electric motor (65) by means of a control device (75) in order not to engage into
the other slide (30) against the effect of the spring element (56) from one coupling
position into a theft protection position in order to protect against theft and in
that the latch (50) together with the slide (40) at which said latch is guided, can
be moved away from the control device (75) in the theft protection position.
2. An electromotive actuator for a central door locking system of a motor vehicle with
a housing (20) with a first slide (30) which is adjustable by an electric motor (23)
between two end positions which can be connected with a door lock of the motor vehicle
independent of the direction and which preferably is decoupled from the electric motor
(23) in the end positions so that it is easily movable adjustable manually between
its end positions , characterized in that a second slide (40) can be coupled with
a handle in the inside of the motor vehicle for unlocking, in that the first slide
(30) and the second slide (40) engage into each other with a jut (100) and a recess
(99) transversely to their moving direction and in that in order to protect theft,
a carrier (96) of one of the two slides (40) can be moved relative to the slide (40)
in moving direction of the two slides (30,40) by an electric motor (97) in order to
form a lost motion by reducing the jut (100) or enlarging the recess (99).
3. An electromotive actuator according to claim 1 or 2, characterized in that in each
adjusting process a crank (28) is adjustable by a first electric motor (23) by a swivelling
angle of 180 degrees each time in the same turning direction that the first slide
(30) is adjustable between the two end positions by this crank (25) and in that said
crank (25) is coupled with the first slide (30) only during a period of its swivelling
direction, however, is decoupled of the first slide (30) in the end positions after
a swivelling angle of 180 degrees each time.
4. An electromotive actuator according to one of the preceding claims, characterized
in that the second slide (40) can be entrained by the first slide (30) independently
of the latch (50) in unlocking direction.
5. An electromotive actuator according to claim 4, characterized in that the catching
is effected by lateral extensions (32,46) of the slides (30,40).
6. An electromotive actuator according to one of the preceding claims, characterized
in that the control device is a control curve (75) with a ramp (77).
7. An electromotive actuator according to claim 6, characterized in that the ramp (77)
moves in such a direction during the ascent of the latch (60) which corresponds to
the moving direction of the slides (30,40) during the locking operation.
8. An electromotive actuator according to claim 6 or 7, characterized in that the latch
(50) can be pushed beneath the control curve (75) while the slides (30,40) are adjusted
from the unlocking into the locking position.
9. An electromotive actuator according to claim 8, characterized in that the ramp (77)
of the control curve is formed resiliently in such a way that the latch (50) can be
pushed beneath the ramp (77) or can be pushed through beneath the ramp (77) during
the the slides are shifted from the unlocking into the locking position.
10. An electromotive actuator according to claim 9, characterized in that the ramp (77)
is also cut free in the inside, this means at the lateral edge, which is turned away
from the latch (50).
11. An electromotive actuator according to claim 10, characterized in that the free cut
(83) is slightly longer in the inside than the ramp (77).
12. An electromotive actuator according to one of the claims 9 to 11, characterized in
that the ramp (77) is thinner at its foot (82) than in the distance towards its foot
(82).
13. An electromotive actuator according to one of the claims 6 to 12, characterized in
that the control curve (75) is situated at a gearwheel (70) which can be driven by
the second electric motor (65).
14. An electromotive actuator according to claim 13, characterized in that the latch (50)
can be moved away from the control curve towards the direction of the axis of the
gearwheel (70).
15. An electromotive actuator according according to claim 14, characterized in that the
control curve (75) is situated behind the gear ring (71) of the gearwheel (70), seen
in the direction in which the latch (50) can be moved by the control curve (75).
16. An electromotive actuator according to one of the claims 13 to 15, characterized in
that the control curve (75) comprises a plane section (78) without a change of height
following the ramp (77).
17. An electromotive actuator according to claim 16, characterized in that the plane section
(78) comprises a slope (87) declining in radial direction at its outside radial edge.
18. An electromotive actuator according to one of the claims 13 to 17, characterized in
that the ramp (77) extends over an angle of approximately 60 degrees in circulation
direction of the gearwheel (70).
19. An electromotive actuator according to one of the claims 13 to 18, characterized in
that the second electric motor (65) is actuatable only in one direction of rotation
and characterized in that the gearwheel (70) can be driven by the electric motor (65)
only in one single direction of rotation.
20. An electromotive actuator according to claim 19, characterized in that the second
electric motor (65) can be switched on by the spring element (56) for pulling back
the latch (50) as well as for pushing forward the latch, wherein the gearwheel can
be turned by 180 degrees after each time the electric motor is switched on.
21. An electromotive actuator according to claim 20, characterized in that the control
curve (75) with its ramp (77) and its plane section (78) extends over an angle of
205 degrees in circulation direction of the gearwheel (70).
22. An electromotive actuator according to claim 19, characterized in that the second
electric motor (65) can be switched on only for pulling back the latch, wherein the
gearwheel (70) can preferably be turned by 360 degrees after each time the electric
motor (65) is switched on.
23. An electromotive actuator according to one of the claims 20 to 22, characterized in
that the second electric motor (65) can be switched off, after each time it was switched
on, by an end switch (86) which can be worked by the gearwheel (70) and in that the
moment when it is switched off, respectively, when the end switch (86) is switched
off and the position and length of the control curve (75) are coordinated with each
other in such a way that the latch (50), when in locking position of the slides (30,40)
and in a resting position of the gearwheel (70), is situated near the end (79) turned
away from the ramp of the plane section (78), on said plane section or in a small
distance towards the ramp (77).
24. An electromotive actuator according to one of the preceding claims, characterized
in that the spring element (56) is a helical spring situated in a blind-end bore (54)
of the latch (50) and supporting itself at a stud (57) of the slide (40) guiding the
latch, which stud (57) projects into the blind-end bore 54 by a radial slot (55),
because the blind-end bore (54) is open to the outside.
25. An electromotive actuator according to one of the preceding claims, characterized
in that the spring element (56) presses the latch (50) against a stop (35) of the
slide (30), which does not guide the latch (50) while the slides (30, 40) are in the
coupled state.
26. An electromotive actuator according to claims 24 and 25, characterized in that, also
when the latch (50) abuts the stop (35), the wall of the blind-end bore (54) situated
opposite of the radial slot (55), protrudes the stud (57) supporting the helical spring
(56).
27. An electromotive actuator according to one of the preceding claims, characterized
in that the latch (50) is guided in two grooves (53) with two rails situated opposite
each other, each of which is formed by a rail (53), L-shaped in cross section and
which is placed upon the slide (40).
28. An electromotive actuator according to one of the preceding claims, characterized
in that the latch (50) is guided at the second slide (40).
29. An electromotive actuator according to one of the claims 1 to 27, characterized in
that the latch (50) is guided at the first slide (30).
30. An electromotive actuator according to claims 27 or 28, characterized in that the
second slide (40) can be operated by a handle in the inside of the motor vehicle only
in the sense of unlocking the door lock.
31. An electromotive actuator according to claim 30, characterized in that the slides
can be coupled with the handle in the inside of the motor vehicle by means of a carrier
and that the carrier is situated between said slides in moving direction of the slides
(30,40).
32. An electromotive actuator according to claim 27 or 28, characterized in that the slides
(30,40) can be coupled with a handle in the inside of the motor vehicle by means of
a carrier, characterized in that the second slide (40) can be directly coupled with
the carrier form-fittingly in both moving directions and that the carrier can be operated
by means of a handle in the inside of the motor vehicle in the sense of locking and
unlocking the door lock.
33. An electromotive actuator according to one of the preceding claims, characterized
in that the one slide (30) is guided at the housing (20) and the other slide (40)
is guided at the first slide (30).
34. An electromotive actuator according to claim 33, characterized in that the first slide
(30) is guided at the housing (20) and the second slide 840) is guided at the first
slide (30).
35. An electromotive actuator according to claim 33 or 34, characterized in that the one
slide (30) is provided with two narrow grooves (42) and the other slide (40) with
two narrow rails (41), which engage into the grooves (42) and that one groove (42)
and a respective rail (41) is lower at one side than at the other one.
36. An electromotive actuator according to claim 2 or 3, characterized in that the carrier
(96) can be moved away against the effect of a spring element (101), which supports
itself at the respective slide (40).
37. An electromotive actuator according to one of the claims 2, 3 or 36, characterized
in that the carrier (96) can be coupled in one position with the corresponding slide
(40) by a locking device for limited power (102, 103, 104).
38. An electromotive actuator according to one of the claims 2, 3, 36 or 37, characterized
in that the one slide (40) and the other carrier (96) are guided at the other slide
(30) independent of each other.
39. An electromotive actuator according to one of the claims 2, 3 or 36 to 38, characterized
in that the carrier (96) is part of the second slide (40).
40. An electromotive actuator according to one of the claims 2, 3, or 36 to 39, characterized
by one single electric motor, which direction of rotation can be reversed, with which
electric motor the carrier (96) can be adjustably coupled.
41. An electromotive actuator according to claim 40, characterized in that gearwheel being
adjustable by the electric motor (97) intermeshes a toothed rack of the carrier (96).
42. An electromotive actuator according to claim 40 and 41, characterized in that the
carrier (96) can be adjusted after a locking of the door lock by a further turning
of the electric motor into the same direction like in the locking operation.
1. Servo-entraînement à moteur électrique pour le système de verrouillage central des
portes d'un véhicule à moteur, comprenant un boîtier (20) avec un premier coulisseau
(30) qui peut être déplacé entre deux positions finales par un premier moteur électrique
(23) et qui peut être relié à une serrure de porte du véhicule à moteur indépendamment
de la direction et est de préférence désaccouplé du moteur électrique (23) dans les
positions finales, de sorte qu'il peut alors être déplacé aisément à la main entre
ses positions finales, caractérisé en ce qu'un deuxième coulisseau (40) peut, au moins pour le déverrouillage, être
accouplé à une manette se trouvant à l'intérieur du véhicule à moteur, en ce que le
deuxième coulisseau (40) peut être accouplé au premier coulisseau (30) par l'intermédiaire
d'un cliquet (50), qui est guidé à déplacement, transversalement à la direction de
déplacement des coulisseaux (30, 40), sur un (40) des deux coulisseaux et s'engage
dans l'autre coulisseau (30) sous l'action d'un élément de ressort (56), en ce qu'aux
fins de protection contre le vol, le cliquet (50) peut, par un deuxième moteur électrique
(65) et au moyen d'un organe de commande (75), être retiré de l'engagement dans l'autre
coulisseau (30) contre l'action de l'élément de ressort (56), pour passer d'une position
de couplage dans une position antivol, et en ce que le cliquet (50) peut, dans la
position antivol, être éloigné de l'organe de commande (75) conjointement avec le
coulisseau (40) sur lequel il est guidé.
2. Servo-entraînement à moteur électrique pour le système de verrouillage central des
portes d'un véhicule à moteur, comprenant un boîtier (20) avec un premier coulisseau
(30) qui peut être déplacé entre deux positions finales par un premier moteur électrique
(23) et qui peut être relié à une serrure de porte du véhicule à moteur indépendamment
de la direction et est de préférence désaccouplé du moteur électrique (23) dans les
positions finales, de sorte qu'il peut alors être déplacé aisément à la main entre
ses positions finales, caractérisé en ce qu'un deuxième coulisseau (40) peut, pour le déverrouillage, être accouplé
à une manette se trouvant à l'intérieur du véhicule à moteur, en ce que le premier
coulisseau (30) et le deuxième coulisseau (40) s'engagent l'un dans l'autre par une
saillie (100) et un retrait (99) transversalement à leur direction de déplacement,
et en ce qu'aux fins de protection contre le vol, un entraîneur (96) d'un (40) des
deux coulisseaux peut être déplacé par rapport au coulisseau (40) dans la direction
de déplacement des deux coulisseaux (30, 40) par un moteur électrique (97) afin de
former une course morte par diminution de la saillie (100) ou augmentation du retrait
(99).
3. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à chaque manoeuvre, une manivelle (28) peut être, par un premier moteur
électrique (23), chaque fois entraînée d'un angle de pivotement de 180° dans la même
direction de rotation, en ce que le premier coulisseau (30) peut être déplacé entre
les deux positions finales par cette manivelle (28), et en ce que la manivelle (28)
n'est accouplée au premier coulisseau (30) que pendant une partie de son mouvement
de pivotement, tandis qu'elle est désaccouplée du premier coulisseau (30) dans les
positions finales, chaque fois après un angle de pivotement de 180°.
4. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le deuxième coulisseau (40) peut être conjointement entraîné par le premier
coulisseau (30) dans la direction de déverrouillage indépendamment du cliquet (50).
5. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'entraînement conjoint s'effectue au moyen d'appendices latéraux (32,
46) des coulisseaux (30, 40).
6. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'organe de commande est une came de commande (75) avec une rampe (77).
7. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 6, caractérisé en ce que la rampe (77) se déplace, lors de la montée du cliquet (50), dans une direction
qui coïncide avec la direction de déplacement des coulisseaux (30, 40) lors du verrouillage.
8. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le cliquet (50) peut, lors d'un déplacement des coulisseaux (30, 40) de
la position de déverrouillage dans la position de verrouillage, être poussé en dessous
de la came de commande (75).
9. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 8, caractérisé en ce que la rampe (77) de la came de commande (75) est conçue avec une élasticité
telle que le cliquet (50), lors d'un déplacement des coulisseaux de la position de
déverrouillage dans la position de verrouillage, peut être poussé en dessous de la
rampe (77) ou enfilé sous la rampe (77).
10. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 9, caractérisé en ce que la rampe (77) est également dégagée intérieurement, donc sur le bord latéral
qui est éloigné du cliquet (50).
11. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dégagement (83) est intérieurement légèrement plus long que la rampe
(77).
12. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 9
à 11, caractérisé en ce que la rampe (77) est plus mince à sa base (82) qu'à distance de sa base (82).
13. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 6
à 12, caractérisé en ce que la came de commande (75) se trouve sur une roue dentée (70) pouvant être
entraînée par le deuxième moteur électrique (65).
14. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 13, caractérisé en ce que le cliquet (50) peut être déplacé par la came de commande (75) en direction
de l'axe de la roue dentée (70).
15. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 14, caractérisé en ce que, vue dans la direction dans laquelle le cliquet (50) peut être déplacé
par la came de commande (75), la came de commande (75) se trouve derrière la couronne
dentée (71) de la roue dentée (70).
16. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 13
à 15, caractérisé en ce que la came de commande (75) présente, en raccordement à la rampe (77), une
partie de plateau (78) sans modification de hauteur.
17. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 16, caractérisé en ce que la partie de plateau (78) présente, sur son bord radialement extérieur,
un biais (87) descendant en direction radiale.
18. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 13
à 17, caractérisé en ce que la rampe (77) s'étend sur un angle d'environ 60° dans la direction de révolution
de la roue dentée (70).
19. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 13
à 18, caractérisé en ce que le deuxième moteur électrique (65) ne peut être asservi que dans une seule
direction de rotation, et en ce que la roue dentée (70) ne peut être entraînée par
le moteur électrique (65) que dans une seule direction de rotation.
20. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 19, caractérisé en ce que le deuxième moteur électrique (65) peut être enclenché tant pour retirer
le cliquet (50) que pour pousser le cliquet (50) en avant par l'élément de ressort
(56), la roue dentée (70) pouvant effectuer une rotation d'environ 180° à chaque enclenchement
du moteur électrique (65).
21. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 20, caractérisé en ce que la came de commande (75), avec sa rampe (77) et sa partie de plateau (78),
s'étend sur un angle d'environ 205° dans la direction de révolution de la roue dentée
(70).
22. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 19, caractérisé en ce que le deuxième moteur électrique (65) ne peut être enclenché que pour retirer
le cliquet, la roue dentée (70) pouvant de préférence effectuer une rotation de 360°
à chaque enclenchement du moteur électrique (65).
23. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 20
à 22, caractérisé en ce que le deuxième moteur électrique (65) peut, après chaque enclenchement, être
déconnecté par un commutateur de fin de course (86) actionnable par la roue dentée
(70), et en ce que le ou les points de déconnexion du commutateur de fin de course
(86) et la position et la longueur de la came de commande (75) sont mutuellement adaptés
de telle sorte que le cliquet (50), dans la position de verrouillage des coulisseaux
(30, 40) et dans une position de repos de la roue dentée (70), se trouve sur la partie
de plateau (78) à proximité de l'extrémité (79) de cette dernière qui est éloignée
de la rampe, ou, respectivement, peu avant la rampe (77).
24. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de ressort (56) est un ressort à boudin, qui se trouve dans un
trou borgne (54) du cliquet (50) et s'appuie contre un appendice (57) du coulisseau
(40) guidant le cliquet (50), lequel appendice (57) pénètre dans le trou borgne (54)
par une fente longitudinale (55) dans laquelle le trou borgne (54) débouche vers l'extérieur.
25. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'à l'état de couplage des coulisseaux (30, 40), I'élément de ressort (56)
pousse le cliquet (50) contre une butée (35) du coulisseau (30) ne guidant pas le
cliquet (50).
26. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 24 ou 25, caractérisé en ce que, même quand le cliquet (50) est appliqué contre la butée (35), la paroi
du trou borgne (54) qui est opposée à la fente longitudinale (55) dépasse de l'appendice
(57) contre lequel s'appuie le ressort à boudin (56).
27. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le cliquet (50) est guidé par deux barrettes mutuellement opposées (51)
dans deux rainures (52) qui sont chacune formées par une barrette (53) à section en
L, posée sur le coulisseau (40).
28. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le cliquet (50) est guidé sur le deuxième coulisseau (40).
29. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 1
à 27, caractérisé en ce que le cliquet (50) est guidé sur le premier coulisseau (30).
30. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 27 ou 28, caractérisé en ce que le deuxième coulisseau (40) ne peut, au moyen de la manette se trouvant
à l'intérieur du véhicule à moteur, être actionné que dans le sens d'un déverrouillage
de la serrure de porte.
31. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 30, caractérisé en ce que les coulisseaux peuvent être accouplés par l'intermédiaire d'un entraîneur
à la manette se trouvant à l'intérieur du véhicule à moteur, et en ce que l'entraîneur
se trouve entre les coulisseaux (30, 40) dans la direction de déplacement de ces derniers.
32. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 27 ou 28, caractérisé en ce que les coulisseaux (30, 40) peuvent être accouplés par l'intermédiaire d'un
entraîneur à la manette se trouvant à l'intérieur du véhicule à moteur, en ce que
le deuxième coulisseau (40) peut être directement accouplé à l'entraîneur dans les
deux directions de déplacement, par engagement positif, et en ce que l'entraîneur
peut être actionné par la manette se trouvant à l'intérieur du véhicule à moteur dans
le sens d'un verrouillage et d'un déverrouillage de la serrure de porte.
33. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'un (30) des coulisseaux est guidé sur le boîtier (20), et l'autre coulisseau
(40) est guidé sur le coulisseau précité (30).
34. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 33, caractérisé en ce que le premier coulisseau (30) est guidé sur le boîtier (20), et le deuxième
coulisseau (40) est guidé sur le premier coulisseau (30).
35. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 33 ou 34, caractérisé en ce que l'un (30) des coulisseaux possède deux étroites rainures (42) et l'autre
coulisseau (40) possède deux étroites barrettes (41) qui s'engagent dans les rainures
(42), et en ce qu'une rainure (42) et une barrette correspondante (41) sont plus profondes
sur un côté que sur l'autre côté.
36. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'entraîneur (96) peut être déplacé contre l'action d'un élément de ressort
(101) qui s'appuie contre le coulisseau associé (40).
37. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 2,
3 ou 36, caractérisé en ce que l'entraîneur (96) peut être accouplé dans une position au coulisseau associé
(40) par un mécanisme d'arrêt à force limite (102, 103, 104).
38. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 2,
3, 36 ou 37, caractérisé en ce que l'un (40) des coulisseaux et l'entraîneur (96) sont guidés indépendamment
l'un de l'autre sur l'autre coulisseau (30).
39. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 2,
3 ou 36 à 38, caractérisé en ce que l'entraîneur (96) est une partie du deuxième coulisseau (40).
40. Servo-entraînement à moteur électrique selon l'une quelconque des revendications 2,
3 ou 36 à 39, caractérisé par un seul moteur électrique (97) à direction de rotation réversible, auquel l'entraîneur
(96) est accouplé en déplacement.
41. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 40, caractérisé en ce qu'une roue dentée pouvant être entraînée par le moteur électrique (97) engrène
avec une crémaillère (98) de l'entraîneur (96).
42. Servo-entraînement à moteur électrique selon la revendication 40 ou 41, caractérisé en ce qu'à la suite d'un verrouillage de la serrure de porte, I'entraîneur (96) peut
être déplacé en continuant à faire tourner le moteur électrique (97) dans la même
direction que pendant le verrouillage.