[0001] Die Erfindung betrifft eine Prüfanordnung zum Prüfen der Enden von Zigaretten, insbesondere
zum Erfassen von unzureichend mit Tabak gefüllten Enden, mit einem Förderer zum Fördern
der Zigaretten vorbei an einer ersten Prüfstation für die Tabakmengen in den Zigarettenenden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Weiterbildung von Prüfanordnungen
der vorerwähnten Art zu schaffen.
Die Lösung gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch mindestens eine weitere Prüfstation
zum Erfassen der Tabakmengen in den Enden der auf dem Förderer geförderten Zigaretten.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist eine Ausbildung der ersten Prüfstation
als fotoelektrische Prüfvorrichtung für die Zigarettenenden. Diese kann erfindungsgemäß
mindestens eine Licht auf die Zigarettenenden strahlende Lichtquelle und mindestens
einen Licht durch die Zigarettenhüllen in den Endenbereichen erfassenden fotoelektrischen
Empfänger aufweisen. Dabei kann die erste Prüfvorrichtung mindestens eine als Infrarotdiode
ausgebildete Lichtquelle aufweisen, der eine Optik zum Parallelisieren des abgegebenen
Lichtes zugeordnet ist. Dem mindestens eine infrarotempfindliche Fotodiode aufweisenden
fotoelektrischen Empfänger kann ein Licht außerhalb des Infrarotbereichs ausfilternder
optischer Filter zugeordnet sein. Mehrere fotoelektrische Empfänger können im Abstand
voneinander angeordnet sein, die das in unterschiedlichen Sektoren der Endenbereiche
durch die Zigarettenhüllen tretende Licht erfassen; zum Ausblenden von Fremdlicht
können die als Fotodioden ausgebildeten fotoelektrischen Empfänger in den Abfragewinkel
begrenzenden Kanälen angeordnet sein.
[0002] Die weitere Prüfstation kann gemäß der Erfindung eine kapazitiv arbeitende Prüfvorrichtung
aufweisen. Letztere weist in vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung einen
in einem Hochfrequenz-Schwingkreis angeordneten Kondensator, vorzugsweise einen Streufeldkondensator
auf, dessen Streufeld die Zigarettenenden durchsetzt, wobei eine Meßanordnung für
einen von der Menge des Tabaks in den Zigarettenenden abhängigen elektrischen Wert
vorgesehen ist.
Die weitere Prüfstation kann gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung eine fotoelektrische
Prüfvorrichtung aufweisen. Dabei kann die fotoelektrische Prüfvorrichtung mindestens
eine Licht auf die Zigarettenenden strahlende Lichtquelle und mindestens einen Licht
in Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Zigarettenenden erfassenden fotoelektrischen
Empfänger aufweisen. Die Lichtquelle kann gemäß der Erfindung als Laser ausgebildet
sein. Der fotoelektrische Empfänger kann das von der Schnittfläche der Zigaretten
reflektierte Licht erfassen. Die Aufleitung des von einer Lichtquelle abgegebenen
Lichtes auf die Zigarettenenden und/oder die Rückleitung des Lichtes von den Zigarettenenden
zu einem Empfänger kann gemäß der Erfindung über Lichtleitfasern erfolgen.
Für die Genauigkeit der Prüfung von Zigarettenenden kann es vorteilhaft sein, wenn
die Zigarettenenden sich im Prüfzeitpunkt in einer definierten Lage zu der Prüfvorrichtung,
insbesondere in der weiteren Prüfstation, befinden. Gemäß der Erfindung kann dafür
eine Positionierungsanordnung sorgen, die die Zigarettenenden im Prüfzeitpunkt in
definierte Lagen bezüglich einer Prüfvorrichtung verbringt. Anstelle einer Positionierungsanordnung
kann auch eine Meßvorrichtung zum Erfassen der Abstände zwischen den Zigarettenenden
und der Prüfvorrichtung vorgesehen sein, deren abstandsabhängiges Meßsignal bei der
Prüfung der Zigarettenenden berücksichtigt wird.
[0003] Der mit der Erfindung verbundene Vorteil besteht darin, daß mit Tabak unzureichend
gefüllte Stellen im Endenbereich der Zigaretten (Fehlstellen), die von einer Prüfvorrichtung
nicht erfaßt worden sind, von der vorzugsweise nach einem anderen Verfahren arbeitenden
weiteren Prüfvorrichtung erfaßt und angezeigt werden.
[0004] Die Erfindung betrifft außerdem eine Prüfvorrichtung zum Prüfen der Enden von Zigaretten,
insbesondere zum Erfassen von unzureichend mit Tabak gefüllten Enden, mit einem Förderer
zum Fördern der Zigaretten durch eine fotoelektrische Prüfstation mit mindestens einer
Licht auf die Zigarettenenden strahlenden Lichtquelle und mit mindestens einem Licht
durch die Zigarettenhülle im Kopfendenbereich erfassenden fotoelektrischen Empfänger.
[0005] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Weiterbildung von
Prüfvorrichtungen der vorerwähnten Art vorzusehen.
[0006] Die Lösung der Aufgabe gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Lichtquelle als
Infrarotdiode ausgebildet ist, der eine Optik zum Parallelisieren des abgegebenen
Lichtes zugeordnet ist.
[0007] Die Verwendung einer Infrarotdiode (Leuchtdiode) als Lichtquelle läßt eine relativ
hohe Lichtleistung zu; das von einer fast punktförmigen Lichtquelle ausgesandte Licht
wird vorteilhaft durch eine Optik parallelisiert, wodurch die Prüfung weitgehend unabhängig
von Abstandsschwankungen zwischen Zigarettenenden und Lichtquelle wird.
[0008] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, eine Fotodiode, vorzugsweise
eine infrarotempfindliche Fotodiode als fotoelektrischen Empfänger vorzusehen, der
ein Filter vorgeschaltet ist, welcher Licht mit einer Wellenlänge im sichtbaren Bereich
zumindest weitgehend ausfiltert.
Hierdurch wird die Prüfvorrichtung zumindest weitgehend unabhängig von Fremdlicht.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist erreichbar, wenn mehrere
fotoelektrische Empfänger im Abstand voneinander vorgesehen sind, die das in unterschiedlichen
Zonen des Kopfendenbereichs durch die Zigarettenhüllen tretende Licht erfassen. Vorteilhaft
sind die Erfassungsbereiche der mehreren fotoelektrischen Empfänger symmetrisch am
Umfang der Zigarettenenden angeordnet. Es können dann schlecht gefüllte Enden sicher
erfaßt werden, auch wenn der Tabak in diesen beliebig unsymmetrisch verteilt ist.
Um den Einfluß von Fremdlicht weitgehend auszuschließen und den Erfassungsbereich
der Fotodioden zu begrenzen, können gemäß der Erfindung die Fotodioden in Kanälen,
z. B. Bohrungen, angeordnet sein.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, mindestens eine
lichtdurchlässige Abdeckung vor den fotoelektrischen Empfängern anzuordnen. Derartige
Abdeckungen, z. B. aus Glas, schützen die optischen und fotoelektrischen Elemente
vor Verschmutzungen durch aus den Zigarettenenden austretenden Staub, Tabakkrümel
und dgl.
Die Sicherheit der Erfassung von z. B. unsymmetrisch gefüllten Zigarettenenden kann
außerdem gemäß der Erfindung dadurch verbessert werden, daß die fotoelektrischen Empfänger
derart parallelgeschaltet sind, daß das Ausgangssignal eines Empfängers bei Überschreiten
eines Schwellenwertes ein Fehlersignal auslöst.
[0009] Eine wesentliche Verbesserung des Prüfergebnisses läßt sich erreichen, wenn man die
fotoelektrische Prüfvorrichtung gemäß der Erfindung mit einer die Tabakmengen in den
Zigarettenenden kapazitiv erfassenden weiteren Prüfvorrichtung kombiniert. Die zu
prüfenden Zigaretten werden dabei aufeinanderfolgend an beiden Prüfvorrichtungen vorbeigefördert,
wobei es - weil es sich in beiden Fällen um berührungslose Prüfungen handelt - unerheblich
ist, welches Prüfsignal zuerst gebildet wird. Ein von der einen (z. B. fotoelektrischen)
Prüfmethode nicht erkanntes fehlerhaftes Zigarettenende wird mit hoher Wahrscheinlichkeit
von der anderen (z.B. kapazitiven) Prüfmethode erfaßt und umgekehrt. Es sind aber
auch andere geeignete Meßverfahren (z. B. fotoelektrische) in weiteren Meßvorrichtungen
kombinierbar.
[0010] Die Erfindung wird anhand von Ausführungsgbeispielen näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Prüfanordnung gemäß der Erfindung mit einer fotoelektrischen Prüfstation und
einer weiteren kapazitiv arbeitenden Prüfstation in der Frontansicht,
- Figur 2
- eine Seitenansicht der um 90° gedrehten fotoelektrischen Prüfstation gemäß Figur 1
entsprechend Pfeil A,
- Figur 3
- Einzelheiten der weiteren kapazitiven Prüfstation mit einer teilweise geschnittenen
Prüftrommel,
- Figur 4
- eine Draufsicht auf die Prüftrommel,
- Figur 5
- eine weitere Prüfstation mit einer fotoelektrischen Prüfvorrichtung für die Zigarettenenden
und einer Abstandsmeßvorrichtung,
- Figur 6
- eine Variante der fotoelektrischen Prüfvorrichtung in der weiteren Prüfstation.
[0012] Die fotoelektrische Prüfvorrichtung 1 bildet den wesentlichen Teil der fotoelektrischen
Prüfstation B. Sie weist eine lichtstarke Lichtquelle auf, die vorzugsweise aus einer
Licht im Infrarotbereich (IR-Bereich) abgebenden Diode 2 (Leuchtdiode) besteht. Im
Strahlengang des ausgesandten IR-Lichtes ist eine Optik 3 angeordnet, die das Licht
parallelisiert. Zwischen der Optik 3 und dem auf ausreichende Tabakfüllung abzutastenden
Ende 4 einer Zigarette 6 befindet sich eine lichtdurchlässige Abdeckung in Form einer
Glasplatte 7, die den Licht abgebenden Teil der fotoelektrischen Prüfvorrichtung von
dem Zigarettenende 4 mechanisch trennt und dadurch verhindert, daß Schmutz oder klebrige
Tabakkrümel auf die empfindliche Optik 3 gelangen. Die Zigarette 6 wird in Aufnahmen
8 einer an sich bekannten und daher nicht näher dargestellten rotierenden Prüftrommel
9 durch den Prüfbereich der Prüfvorrichtung 1 gefördert, wobei sie durch in Kanälen
11 anliegende Saugluft in den Aufnahmen 8 gehalten wird. Die Prüftrommel 9 ist mit
einer Vielzahl von Aufnahmen 8 versehen, in denen die zu prüfenden Zigaretten aufeinanderfolgend
durch die fotoelektrische Prüfstation B gefördert werden.
Der Endenbereich 4 der Zigarette 6 kann mehr oder weniger mit Tabak gefüllt sein.
Figur 2 zeigt eine sehr schlechte Füllung, bei der eine Reihe von Tabakteilchen 12
fehlen. Im Prüfzeitpunkt, der für eine Zigarette 6 in der Zeichnung dargestellt ist,
wird das von der Leuchtdiode 2 ausgesandte, von der Optik 3 parallelisierte in das
Innere 13 des Zigarettenendes 4 gelangende Infrarotlicht nach außen mit einer Komponente
in Richtung der Pfeile 14, 15, 16 und 20 abgelenkt (in Figur 2 nur Pfeile 14 und 16
sichtbar) und beleuchtet somit von innen das als Umhüllung wirkende Zigarettenpapier
17 im Endenbereich 4 einer Zigarette 6.
Die Helligkeit des Zigarettenpapiers 17 im Endenbereich 4 einer Zigarette 6 wird vorteilhaft
von mehreren am Umfang symmetrisch verteilten fotoelektrischen Empfängern, vorzugsweise
Fotodioden 18, 19, 21 und 22, erfaßt, die in Kanälen in Form von Bohrungen 23, 24,
26 und 27 angeordnet sind. Die Zahl der Dioden und Kanäle kann selbstverständlich
größer oder kleiner sein. Die Bohrungen verhindern, daß Fremdlicht die Prüfergebnisse
verfälscht. Dem gleichen Zweck dienen optische Infrarotfilter 28, 29, 31 und 32, die
sicherstellen, daß nur IR-Licht zu den Fotodioden gelangen kann. Die vier Fotodioden
erfassen jeweils einen Sektor 6a, 6b, 6c und 6d des Umfangs des Zigarettenendes 4.
Hierbei kann es vorteilhaft sein, daß sich die abgetasteten Sektoren etwas überlappen.
Die Ausgänge der Fotodioden 18, 19, 21 und 22 sind mit Eingängen eines Schwellenwertgliedes
33 verbunden, das anspricht, sobald auch nur eine Fotodiode durch ihr Ausgangssignal
anzeigt, daß der von ihr erfaßte Umfangssektor des Zigarettenendes 4 beleuchtet ist,
was darauf hindeutet, daß infolge fehlenden Tabaks ein Teil des von der Leuchtdiode
2 ausgesandten IR-Lichtes zu dem Zigarettenpapier 17 im Endenbereich gelangen und
dieses beleuchten konnte. Fehlt soviel Tabak, wie in Figur 2 angedeutet, so können
alle Fotodioden Ausgangssignale abgeben, die auf unzureichenden Tabakgehalt im Zigarettenende
4 zurückzuführen sind.
[0013] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, der fotoelektrischen
Prüfstation B eine weitere kapazitive Prüfstation C vor- oder nachzuordnen. Eine Anordnung
zeigt Figur 1, in der der Weg der Zigarette 6 zu einer an sich bekannten kapazitiven
Prüfvorrichtung 34 durch eine strichpunktierte Linie 36 markiert ist. Unzureichend
gefüllte Zigarettenenden, die aus irgendeinem Grund von der fotoelektrischen Prüfvorrichtung
1 nicht erfaßt worden sind, werden von der kapazitiven Prüfvorrichtung 34 zumindest
teilweise erfaßt oder umgekehrt. Die Sicherheit der Erfassung solcher unzureichend
gefüllten Enden steigt dadurch beträchtlich an.
[0014] Die Figuren 3 und 4 zeigen Einzelheiten der kapazitiven Endenprüfvorrichtung 34.
Bei einer Endenabtasttrommel 429, von der ein Trommelkörper 436, Aufnahmen 438 mit
Bohrungen 439 und ein Steuerring 443 sichtbar sind, bildet die kapazitive Meßanordnung
34 mit einer ringförmigen Elektrode 457 und einer konzentrisch dazu angeordneten Elektrode
458 das Ende einer stationären Schiebefläche 501, die eine Positionierungsvorrichtung
für die Zigarettenenden 406 bezüglich der Meßelektroden 457 und 458 darstellt. Bei
in Richtung des Pfeils 502 (Figur 4) drehender Trommel 429 werden die Zigaretten 406
von der stationären Schiebefläche 501 sanft gegen die Wirkung von an den Bohrungen
438 wirkender, relativ schwacher Saugluft so verschoben, daß ihre Stirnseiten 404
dicht an den Elektroden 457 und 458 entlangstreifen und damit eine definierte Lage
bezüglich der kapazitiven Meßanordnung 34 einnehmen.
Die Meßanordnung 34 weist eine Hochfrequenzspannungsquelle 459b auf, die die Elektroden
457 und 458, die frequenzbestimmender Teil eines bekannten elektrischen Resonanzkreises
462 sind, mit Hochfrequenzspannung konstanter, durch einen Quarzkristall stabilisierter
Frequenz speist. Eine Auswertanordnung 461b für die von der Tabakmasse in den Zigarettenenden
404, die von den Feldlinien zwischen den Elektroden 457 und 458 durchsetzt werden,
abhängigen Amplituden einer elektrischen Größe (Spannung, Strom) des Resonanzkreises
gibt ein von der Tabakmasse abhängiges Ausgangssignal ab.
Weitere Einzelheiten der vorbeschriebenen kapazitiven Meßanordnung sind der US-PS
3 951 267 zu entnehmen.
[0015] Die eine unzureichende Füllung der Zigarettenenden 404, d.h. zuwenig Tabak anzeigenden
Ausgangssignale der optischen Prüfvorrichtung 1 und der kapazitiven Prüfvorrichtung
34 können in an sich bekannter Weise dazu genutzt werden, die entsprechenden Zigaretten
auszusondern, wozu ein bekanntes elektrisch gesteuerte Blasluftventil dienen kann.
[0016] Figur 5 zeigt eine mit 101 bezeichnete Variante der weiteren Prüfstation C. Die entsprechende
fotoelektrische Prüfvorrichtung 101 weist eine Lichtquelle 102 auf, die vorteilhaft
als Laser ausgebildet ist. Der von dem Laser ausgehende Lichtstrahl 102a gelangt auf
die Schnittfläche 104a im Endenbereich 104 der Zigarette 106. Der reflektierte Teil
102b des Lichtstrahls gelangt auf einen fotoelektrischen Empfänger 118, z. B. eine
Fotodiode, der ein von der Tabakmenge im Endenbereich 104 abhängiges elektrisches
Signal abgibt. Die bezüglich ihrer Enden zu prüfenden Zigaretten werden aufeinanderfolgend
auf einem Förderer an der fotoelektrischen Prüfvorrichtung 101 vorbeibewegt.
Kann nicht sichergestellt werden (z. B. durch eine Positionierungsanordnung entsprechend
501 in Figur 4), daß der Abstand zwischen Lichtquelle 102 und Schnittfläche 104a konstant
ist, und sind bei schwankenden Abständen Meßungenauigkeiten zu befürchten, so kann
eine Meßvorrichtung 151 zum Erfassen des Abstandes vorgesehen sein. Die Meßvorrichtung
kann auf einer Seite des Endenbereichs eine Lichtquelle 152 und eine Optik 153 zum
Parallelisieren des Lichtes aufweisen. Auf der anderen Seite kann ein Array 154 von
einzelnen Fotodioden 156a ... e (die in der Realität natürlich viel zahlreicher sind)
vorgesehen sein. Die Zahl der belichteten oder umgekehrt der unbelichteten Dioden
ist dann ein Maß für den Abstand zwischen den Schnittflächen 104a und dem Laser 102.
Die dem Abstand entsprechende Zahl kann in einer üblichen Auswertanordnung 157 ermittelt
werden. Das dem Abstandswert entsprechende elektrische Signal läßt sich in einer Rechenstufe
158 mit dem Ausgangssignal des fotoelektrischen Empfängers 118 so verrechnen, daß
der Einfluß von Abstandsschwankungen eliminiert wird.
[0017] Figur 6 zeigt eine Variante 201 der fotoelektrischen Prüfvorrichtung in der weiteren
Prüfstation C, bei der das von einer Lichtquelle 202 ausgehende Licht in Lichtleitfasern
261a ... d zu der Schnittfläche 204a der Zigaretten 206 geleitet wird. Das reflektierte
Licht wird über Lichtleitfasern 261e ... g zu dem fotoelektrischen Empfänger 218 geleitet.
Die Prüfzeitpunkte der fotoelektrischen Prüfvorrichtungen gemäß Figur 5 und 6 werden
in an sich bekannter Weise durch Steuerungselemente definiert, die mit dem Förderer
der Zigaretten synchronisiert sind und dann entsprechende Steuerungssignale abgeben,
wenn sich die Zigaretten in der Prüflage befinden.
[0018] Es liegt im Rahmen der Erfindung, auch andere Prüfvorrichtungen an den Stationen
B und C vorzusehen, die nach fotoelektrischen, kapazitiven oder anderen bekannten
Meßverfahren arbeiten.
1. Prüfanordnung zum Prüfen der Enden von Zigaretten, insbesondere zum Erfassen von unzureichend
mit Tabak gefüllten Enden, mit einem Förderer zum Fördern der Zigaretten vorbei an
einer ersten Prüfstation (B) für die Tabakmengen in den Zigarettenenden, gekennzeichnet
durch mindestens eine weitere Prüfstation (C) zum Erfassen der Tabakmengen in den
Enden (4) der auf dem Förderer (9) geförderten Zigaretten (6)
2. Prüfanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine erste Prüfstation (B) mit
einer fotoelektrischen Prüfvorrichtung (1) für die Zigarettenenden (4).
3. Prüfanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die fotoelektrische Prüfvorrichtung
(1) mindestens eine Licht auf die Zigarettenenden (4) strahlende Lichtquelle (2) und
mindestens einen Licht durch die Zigarettenhüllen (17) in den Endenbereichen (4) erfassenden
fotoelektrischen Empfänger (18 ... 22) aufweist.
4. Prüfanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Prüfvorrichtung
(1) mindestens eine als Infrarotdiode (2) ausgebildete Lichtquelle aufweist, der eine
Optik (3) zum Parallelisieren des abgegebenen Lichtes zugeordnet ist.
5. Prüfanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen mindestens eine infrarotempfindliche
Fotodiode (18, 19, 21, 22) aufweisenden fotoelektrischen Empfänger, dem ein Licht
außerhalb des Infrarotbereichs ausfilternder optischer Filter (28, 29, 31, 32) zugeordnet
ist.
6. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere fotoelektrische Empfänger (18, 19, 21, 22) im Abstand
voneinander vorgesehen sind, die das in unterschiedlichen Sektoren (6a ... 6d) der
Endenbereiche (4) durch die Zigarettenhüllen (17) tretende Licht erfassen.
7. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Fotodioden (18, 19, 21, 22) ausgebildeten fotoelektrischen Empfänger in
Fremdlicht ausblendenden und den Abfragewinkel begrenzenden Kanälen (23, 24, 26, 27)
angeordnet sind.
8. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine lichtdurchlässige Abdeckung (7) vor den fotoelektrischen Empfängern
(18 ... 22) angeordnet sind.
9. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die fotoelektrischen Empfänger (18 ... 22) derart parallelgeschaltet sind, daß
das Ausgangssignal eines Empfängers beim Überschreiten eines Schwellenwertes ein Fehlersignal
auslöst.
10. Prüfanrodnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die weitere Prüfstation (C) eine kapazitiv arbeitende Prüfvorrichtung (34) aufweist.
11. Prüfanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die kapazitive Prüfvorrichtung
(34) einen in einem Hochfrequenzschwingkreis (459b, 461b) angeordneten Kondensator,
vorzugsweise einen Streufeldkondensator (457, 458) aufweist, dessen Streufeld die
Zigarettenenden durchsetzt, und daß eine Meßanordnung (462) für einen von der Menge
des Tabaks in den Zigarettenenden abhängigen elektrischen Wert vorgesehen ist.
12. Prüfsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die weitere Prüfstation (C) als fotoelektrische Prüfvorrichtung (101, 201) ausgebildet
ist.
13. Prüfanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die fotoelektrische Prüfvorrichtung
(101, 201) mindestens eine Licht auf die Zigarettenenden (104, 204) strahlende Lichtquelle
(102, 202) und mindestens einen Licht in Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Zigarettenenden
erfassenden fotoelektrischen Empfänger (118, 218) aufweist.
14. Prüfanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle als Laser
(102) ausgebildet ist.
15. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der fotoelektrische Empfänger (118, 218) das von der Schnittfläche (104a, 204a)
der Zigarette 106, 206) reflektierte Licht erfaßt.
16. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das von der Lichtquelle (202) auf die Zigarettenenden (204a) strahlende Licht
und/oder das auf den Empfänger (218) zurückgestrahlte Licht in Leitleitfasern (261a
... g) geleitet ist.
17. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 16, gekennzeichnet durch
eine Positionierungsanordnung (501) zum Verbringen der Zigarettenenden in definierte
Lagen zu einer Prüfstation, insbesondere der weiteren Prüfstation (C), im Prüfzeitpunkt.
18. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 16, gekennzeichnet durch
eine Meßvorrichtung (151) zum Erfassen der Abstände zwischen den Zigarettenenden und
einer Prüfstation, insbesondere der weiteren Prüfstation (C).
19. Prüfvorrichtung zum Prüfen der Enden von Zigaretten, insbesondere zum Erfassen von
unzureichend mit Tabak gefüllten Enden, mit einem Förderer zum Fördern der Zigaretten
durch eine fotoelektrische Prüfstation mit mindestens einer Licht auf die Zigarettenenden
strahlenden Lichtquelle und mit mindestens einem Licht durch die Zigarettenhülle im
Endenbereich erfassenden fotoelektrischen Empfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtquelle als Infrarotdiode (2) ausgebildet ist, der eine Optik (3) zum Parallelisieren
des abgegebenen Lichtes zugeordnet ist.
20. Prüfvorrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch mindestens einen fotoelektrischen
Empfänger, vorzugsweise eine infrarotempfindliche Fotodiode (18, 19, 21, 22), dem
ein Licht außerhalb des Infrarotbereichs ausfilternder optischer Filter (28, 29, 31,
32) zugeordnet ist.
21. Prüfvorrichtung nach Anspruch 19 und/oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
fotoelektrische Empfänger (18, 19, 21, 22) im Abstand voneinander vorgesehen sind,
die das in unterschiedlichen Sektoren (6a ... 6d) der Endenbereiche (4) durch die
Zigarettenhüllen (17) tretende Licht erfassen.
22. Prüfvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die als Fotodiode (18, 19, 21, 22) ausgebildeten fotoelektrischen
Empfänger in Fremdlicht ausblendenden und den Abfragewinkel begrenzenden Kanälen (23,
24, 26, 27) angeordnet sind.
23. Prüfvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine lichtdurchlässige Abdeckung (7) vor den fotoelektrischen
Empfängern (18, 19, 21, 22) angeordnet sind.
24. Prüfvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß die fotoelektrischen Empfänger derart parallelgeschaltet sind,
daß das Ausgangssignal eines Empfängers beim Überschreiten eines Schwellenwertes ein
Fehlersignal auslöst.
25. Prüfvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß der fotoelektrischen Prüfstation (B) eine weitere Prüfstation
(C) zum Erfassen der Zigarettenenden vor- oder nachgeordnet ist.
26. Prüfvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Prüfstation
(C) eine kapazitiv arbeitende Prüfvorrichtung (34) aufweist.
27. Prüfvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Prüfstation
(C) eine fotoelektrische Prüfvorrichtung (101, 201) aufweist.